EPISODE · Jun 25, 2023 · 10 MIN
Folge 1226: SPIDER-MAN: ACROSS THE SPIDERVERSE „Can this day get any damn weirder?“
from SchönerDenken FilmPodcast · host Harald, Tom und Thomas
Die Idee des Multiversums ist ja eine ansteckende Krankheit im Kino der Gegenwart – und wenige Varianten sind so sehenswert wie EVERYTHING EVERYWHRE ALL AT ONE. Zu den gelungenen Varianten gehören die beiden Spider-Man-Animationsfilme. Der zweite ist gerade gestartet: SPIDER-MAN: ACROSS THE SPIDERVERSE öffnet nicht nur für unseren Helden Miles Morales das Tor zu einer anderen Welt, sondern den Sprung in tausende Welten, alle mit einer anderen Version von Spider-Man: Spider-Baby, Spider-Girl, Spider-Punk, Spider-Cowboy, etc. Und jede Welt hat eine eigene Textur, eine eigene Visualität – verschiedene Comic-Versionen, Lego und Knubbelnasen, sogar ein realer Mensch taucht auf. Der Film springt in einer wirklich atemberaubenden Geschwindigkeit durch diesen Bilderrausch.Das ist optisches Überwaltigungskino – Thomas hat seit AKIRA keinen so bildgewaltigen Animationsfilm gesehen. Eine weitere Stärke ist, dass der Film immer wieder in den Baukasten der Spider-Man-Mythologie greift und mehr oder weniger subtil mit diesen Zitaten spielt. Aber der größte Pluspunkt ist die Zeichnung der Charaktere – im doppelten Wortsinn: zum einen können wir die Motive und die Entwicklung der Charaktere nachvollziehen und mit ihnen mitfühlen, zu anderen ist das Mienenspiel zum Teil so fein gezeichnet, dass man vergisst, dass es sich nicht um Schauspieler handelt. Wir freuen uns schon auf Teil 3: SPIDER-MAN: BEYOND THE SPIDERVERSE. Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Harald, Tom und Thomas.P.S. Erst Tage nach dem Kinobesuch haben wir erfahren, wie hart und unfair die Arbeitsbedingungen für die Menschen sind, die Animation, Grafik, Zeichnung und Design umsetzen. Das muss sich ändern.
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Die Idee des Multiversums ist ja eine ansteckende Krankheit im Kino der Gegenwart – und wenige Varianten sind so sehenswert wie EVERYTHING EVERYWHRE ALL AT ONE. Zu den gelungenen Varianten gehören die beiden Spider-Man-Animationsfilme. Der zweite ist gerade gestartet: SPIDER-MAN: ACROSS THE SPIDERVERSE öffnet nicht nur für unseren Helden Miles Morales das Tor zu einer anderen Welt, sondern den Sprung in tausende Welten, alle mit einer anderen Version von Spider-Man: Spider-Baby, Spider-Girl, Spider-Punk, Spider-Cowboy, etc. Und jede Welt hat eine eigene Textur, eine eigene Visualität – verschiedene Comic-Versionen, Lego und Knubbelnasen, sogar ein realer Mensch taucht auf. Der Film springt in einer wirklich atemberaubenden Geschwindigkeit durch diesen Bilderrausch.Das ist optisches Überwaltigungskino – Thomas hat seit AKIRA keinen so bildgewaltigen Animationsfilm gesehen. Eine weitere Stärke ist, dass der Film immer wieder in den Baukasten der Spider-Man-Mythologie greift und mehr oder weniger subtil mit diesen Zitaten spielt. Aber der größte Pluspunkt ist die Zeichnung der Charaktere – im doppelten Wortsinn: zum einen können wir die Motive und die Entwicklung der Charaktere nachvollziehen und mit ihnen mitfühlen, zu anderen ist das Mienenspiel zum Teil so fein gezeichnet, dass man vergisst, dass es sich nicht um Schauspieler handelt. Wir freuen uns schon auf Teil 3: SPIDER-MAN: BEYOND THE SPIDERVERSE. Direkt nach dem Kino am Mikrofon: Harald, Tom und Thomas.P.S. Erst Tage nach dem Kinobesuch haben wir erfahren, wie hart und unfair die Arbeitsbedingungen für die Menschen sind, die Animation, Grafik, Zeichnung und Design umsetzen. Das muss sich ändern.
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