Folge 300: Das Impostor-Syndrom episode artwork

EPISODE · May 4, 2025 · 50 MIN

Folge 300: Das Impostor-Syndrom

from Psychologen beim Frühstück · host Annika Lohstroh, Michael Thiel

Juchhuuuu!!! 300 Folgen "Psychologen beim Frühstück!" Also: 300mal Dankeschön an EUCH für's Zuhören, für Kommentare, Lob und wenig wenig Kritik. Es macht uns so viel Freude, mit Euch jeden Sonntag um 9 Uhr zu Frühstücken. Auf die nächsten 300… Und das sagen wir Euch in ehrlicher Überzeugung! Denn: Wir leiden glücklicherweise nicht unter dem "Impostor-Syndrom", bei dem sich die betroffene Person für einen Hochstapler und Betrüger hält, obwohl sie objektiv kompetent ist. Sie glaubt nur, sie spiele eine Rolle und werde irgendwann „entlarvt“. Einstein, Lady Gaga, Tom Hanks und David Bowie litten und leiden darunter. Das Wort „Impostor“ (auch: imposter) stammt aus dem Englischen, ursprünglich vom lateinischen „impostor“, was so viel bedeutet wie „Betrüger“ oder „Täuscher“. Und darüber reden wir heute bei frischen Erdbeeren zum Frühstück. Das Impostor-Erleben hat meist tiefe Wurzeln im frühkindlichen Selbstbild, in familiären Bewertungen und in der frühen Formung von Leistung und Identität. Es entsteht nicht durch eine einzelne Erfahrung, sondern durch ein Zusammenspiel vieler subtiler Botschaften. Mögliche Ursachen können in leistungsbezogener Liebe liegen, wenn also Zuneigung oder Anerkennung nur bei guten Leistungen gegeben wird. Dann kann das Kind lernen: „Ich bin nur dann etwas wert, wenn ich erfolgreich bin.“ Das führt im Erwachsenenalter zu Perfektionismus, Versagensängsten und dem ständigen Gefühl, nicht zu genügen – selbst bei objektivem Erfolg. Oder wenn Fehler in der Kindheit stark sanktioniert wurden oder als beschämend galten, lernen Kinder: „Ich darf keine Schwächen zeigen“ – was später zur Angst führt, „aufzufliegen“, sobald man nicht perfekt ist. Wenn Leistungen eher bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen des Kindes als echter Anstrengung zugeschrieben werden wie „Du bist eben klug!" – und nicht: "Du hast viel dafür gearbeitet!“, dann kann das dazu führen, dass Kinder ihren Selbstwert nicht aus realistischen, überprüfbaren Leistungen ableiten, sondern aus Fremdzuschreibungen – und die fühlen sich später „unverdient“ an. Das Impostor-Syndrom ist keine klinische Diagnose, sondern die Beschreibung eines Phänomens, das 1978 von den Psychologinnen Clance & Imes entdeckt wurde: Erfolgreiche Frauen waren trotz objektiver Kompetenz überzeugt, ihren Erfolg nicht verdient zu haben. Heute weiß man, dass es alle Geschlechter betrifft, oft in Hochleitungsumfeldern. Was tun? Vielleicht zweifelst Du manchmal daran, ob Du wirklich so kompetent bist, wie andere denken. Vielleicht hast Du das Gefühl, nur eine Rolle zu spielen – und irgendwann wird jemand merken, dass Du gar nicht so gut bist. Wenn Du Dich darin wiedererkennst: Du bist nicht allein. Diese Zweifel bedeuten nicht, dass Du unfähig bist – sie zeigen nur, dass Du ein Mensch mit Gewissen und Selbstreflexion bist. Es ist okay, sich nicht immer sicher zu fühlen. Es ist sogar mutig, das zuzugeben. Und: Du musst Dich nicht jeden Tag neu beweisen, um wertvoll zu sein. Denke einmal über diese Fragen nach: • Wann hast Du zuletzt an Deinem Erfolg gezweifelt – obwohl es gute Gründe gab, stolz zu sein? • Welche Botschaften über Leistung und Wert hast Du in deiner Kindheit gelernt – und passen sie heute noch zu Dir? • Gibt es Menschen in Deinem Leben, die Deine Stärken sehen – auch wenn Du selbst sie manchmal nicht erkennst? • Was würdest Du einer guten Freundin oder einem Freund sagen, wenn sie sich selbst so infrage stellen würden wie Du? Wenn Du nach Deiner Einschätzung unter dem Impostor-Syndrom leidest und allein nicht herauskommst, hole Dir Gespräche bei einem vertrauenswürdigen Psychologen oder Coach, der sich damit auskennt. Wir wünschen Euch viel Erfolg - und bis nächste Woche zur Folge 301! Annika + Tilly

Juchhuuuu!!! 300 Folgen "Psychologen beim Frühstück!" Also: 300mal Dankeschön an EUCH für's Zuhören, für Kommentare, Lob und wenig wenig Kritik. Es macht uns so viel Freude, mit Euch jeden Sonntag um 9 Uhr zu Frühstücken. Auf die nächsten 300… Und das sagen wir Euch in ehrlicher Überzeugung! Denn: Wir leiden glücklicherweise nicht unter dem "Impostor-Syndrom", bei dem sich die betroffene Person für einen Hochstapler und Betrüger hält, obwohl sie objektiv kompetent ist. Sie glaubt nur, sie spiele eine Rolle und werde irgendwann „entlarvt“. Einstein, Lady Gaga, Tom Hanks und David Bowie litten und leiden darunter. Das Wort „Impostor“ (auch: imposter) stammt aus dem Englischen, ursprünglich vom lateinischen „impostor“, was so viel bedeutet wie „Betrüger“ oder „Täuscher“. Und darüber reden wir heute bei frischen Erdbeeren zum Frühstück. Das Impostor-Erleben hat meist tiefe Wurzeln im frühkindlichen Selbstbild, in familiären Bewertungen und in der frühen Formung von Leistung und Identität. Es entsteht nicht durch eine einzelne Erfahrung, sondern durch ein Zusammenspiel vieler subtiler Botschaften. Mögliche Ursachen können in leistungsbezogener Liebe liegen, wenn also Zuneigung oder Anerkennung nur bei guten Leistungen gegeben wird. Dann kann das Kind lernen: „Ich bin nur dann etwas wert, wenn ich erfolgreich bin.“ Das führt im Erwachsenenalter zu Perfektionismus, Versagensängsten und dem ständigen Gefühl, nicht zu genügen – selbst bei objektivem Erfolg. Oder wenn Fehler in der Kindheit stark sanktioniert wurden oder als beschämend galten, lernen Kinder: „Ich darf keine Schwächen zeigen“ – was später zur Angst führt, „aufzufliegen“, sobald man nicht perfekt ist. Wenn Leistungen eher bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen des Kindes als echter Anstrengung zugeschrieben werden wie „Du bist eben klug!" – und nicht: "Du hast viel dafür gearbeitet!“, dann kann das dazu führen, dass Kinder ihren Selbstwert nicht aus realistischen, überprüfbaren Leistungen ableiten, sondern aus Fremdzuschreibungen – und die fühlen sich später „unverdient“ an. Das Impostor-Syndrom ist keine klinische Diagnose, sondern die Beschreibung eines Phänomens, das 1978 von den Psychologinnen Clance & Imes entdeckt wurde: Erfolgreiche Frauen waren trotz objektiver Kompetenz überzeugt, ihren Erfolg nicht verdient zu haben. Heute weiß man, dass es alle Geschlechter betrifft, oft in Hochleitungsumfeldern. Was tun? Vielleicht zweifelst Du manchmal daran, ob Du wirklich so kompetent bist, wie andere denken. Vielleicht hast Du das Gefühl, nur eine Rolle zu spielen – und irgendwann wird jemand merken, dass Du gar nicht so gut bist. Wenn Du Dich darin wiedererkennst: Du bist nicht allein. Diese Zweifel bedeuten nicht, dass Du unfähig bist – sie zeigen nur, dass Du ein Mensch mit Gewissen und Selbstreflexion bist. Es ist okay, sich nicht immer sicher zu fühlen. Es ist sogar mutig, das zuzugeben. Und: Du musst Dich nicht jeden Tag neu beweisen, um wertvoll zu sein. Denke einmal über diese Fragen nach: • Wann hast Du zuletzt an Deinem Erfolg gezweifelt – obwohl es gute Gründe gab, stolz zu sein? • Welche Botschaften über Leistung und Wert hast Du in deiner Kindheit gelernt – und passen sie heute noch zu Dir? • Gibt es Menschen in Deinem Leben, die Deine Stärken sehen – auch wenn Du selbst sie manchmal nicht erkennst? • Was würdest Du einer guten Freundin oder einem Freund sagen, wenn sie sich selbst so infrage stellen würden wie Du? Wenn Du nach Deiner Einschätzung unter dem Impostor-Syndrom leidest und allein nicht herauskommst, hole Dir Gespräche bei einem vertrauenswürdigen Psychologen oder Coach, der sich damit auskennt. Wir wünschen Euch viel Erfolg - und bis nächste Woche zur Folge 301! Annika + Tilly

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Flottengeflüster ALD Automotive Österreich | LeasePlan Beim Flottengeflüster powered by ALD Automotive | LeasePlan präsentieren Jörg Janik und Peter Gutenbrunner alle zwei Wochen spannende Informationen rund um das Thema nachhaltige Mobilität. Beide beschäftigen sich schon lange mit der Thematik und bringen umfangreiches Fachwissen mit. Sollten sie aber doch einmal nicht weiter wissen, werden unsere Expert*innen hinzugezogen, die ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen. iChange Podcast – Für mehr Leichtigkeit Navanita & Khadro – Heart-Leadership, Mindset Mentoring & Authors Der «iChange Podcast» von Navanita und Khadro ist ein Podcast für alle Menschen, die die Wahrnehmung des Bewusstseins erweitern wollen. Wenn du dich für Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, Leben, Lieben oder universelle Gesetze interessierst, findest du beim «iChange Podcast» viele spannende, inspirierende Geschichten und Interviews mit berühmten aber auch «normalen» Menschen, die über ihre Lebenserfahrungen und ihren Weg zum Erfolg berichten. Nicht nur auf der Tanz- oder Yogabühne waren Navanita und Khadro ein Paar; auch privat sind sie eng verbunden und es wäre nicht verwunderlich, wenn ihre Namen exemplarisch neben dem Wort «Liebe» stehen würden. Die beiden Seelenverwandten haben sich gefunden, um gemeinsam Menschen zu bewegen und Herzen zu berühren. Auch als Unternehmer sind sie erfolgreich und begleiten und führen Menschen zum Erfolg. Als Holistic Coaches - Ganzheitliche Lebensberater, unterstützen sie Menschen ihre Veränderungen konstruktiv zu nutzen und die Ursachen aufzude Soular Sisters Jana Liebig & Anka Goeker Zwei kosmisch verbundene Wassermann-Frauen, ein Podcast und unendlich Stoff zum reden.Jana ist Traumatherapeutin mit Herz & Tiefe, Anka kreative Brand- und Webdesignerin mit Blick für die Schönheit des Lebens. Zusammen sinnieren sie über innere Prozesse, Psychologie, spirituelle Aha-Momente, Selbstliebe und über das Leben - zwischen Sinnkrise und Magic Moments.Jana teilt dabei ihr Wissen und ihre Erfahrungen als Traumatherapeutin, Anka bringt ihre kreative Perspektive als Brand- & Webdesignerin mit ein - mindestens genauso gerne reden (& judgen) sie aber auch über fünfzig offene Browser-Tabs, PMS-Mental-Breakdowns, warum man beim Meditieren plötzlich an das peinliche Referat in der fünften Klasse denkt und die Frage, warum das Leben manchmal einfach völlig absurd und dadurch irgendwie divinely aligned ist.Soular Sisters ist der Podcast für alles, was das Leben ausmacht – von früheren Leben über aktuelle Struggles bis hin zu visionären Zukunftsträumen. Sie garantieren für nichts, au Female Business Whistleblower Podcast Alessandra Viesti Female Business Whistleblower ist der Podcast für selbständige Frauen und (angehende) Unternehmerinnen, die sich ein erfolgreiches Online Business aufbauen wollen.Wenn du Trainerin, Coach oder Beraterin bist und dein Business endlich auch online aufbauen willst, dann bist du beim Female Business Whistleblower Podcast genau richtig. Hier lernst du, wie du authentisch sichtbar wirst, deine eigenen Produkte kreierst und dadurch online mit Leichtigkeit und Freude neue Kunden gewinnst.Egal ob Mindset, Kommunikation, E-Mail Marketing, Funnels, Produkttreppe, Content Kreation, strategischer Unternehmensaufbau oder Online Marketing: Alessandra teilt all ihre Erfahrungen & Learnings aus ihrem Unternehmensaufbau mit dir.Zusätzlich interviewt sie erfolgreiche Unternehmerinnen aus allen Branchen und enthüllt ihre Geheimnisse eines erfolgreichen Online Business, damit du endlich erfährst, was du wirklich brauchst, um online mit deinem Unternehmen profitabel zu werden! Alessandra inspirierte un

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This episode is 50 minutes long.

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This episode was published on May 4, 2025.

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Juchhuuuu!!! 300 Folgen "Psychologen beim Frühstück!" Also: 300mal Dankeschön an EUCH für's Zuhören, für Kommentare, Lob und wenig wenig Kritik. Es macht uns so viel Freude, mit Euch jeden Sonntag um 9 Uhr zu Frühstücken. Auf die nächsten 300… Und...

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