EPISODE · Jul 17, 2026 · 8 MIN
Fünf gerade sein lassen – Gespräch mit Carolin Hostert-Hack
from Blick in die Bibel · host DOMRADIO.DE
Carolin Hostert-Hack erzählt in dieser Folge des "Blicks in die Bibel", warum die biblische Erzählung der Himmelsleiter von Jakob für sie so wichtig geworden ist: Am Domforum hängt sie als Kunstwerk und erinnert die Theologin daran, dass Gott auch in schwierigen Momenten da ist. Danach geht es im Gespräch mit DOMRADIO.DE-Redakteur Roland Müller um das Tagesevangelium: Jesu Jünger pflücken am Sabbat einige Ähren, weil sie Hunger haben. Die Pharisäer kritisieren das, doch Jesus stellt klar: Barmherzigkeit ist wichtiger als strenge Regeln. Für Hostert-Hack zeigt sich hier ein Jesus, der menschliche Nöte sieht und klare Ansagen macht. Auch der Sonntag als Ruhetag kommt zur Sprache – mit Gottesdienst, Familie, Freunden und manchmal eben auch Arbeit. Eine Folge, die zeigt, warum Glaube im Alltag oft überraschend praktisch wird.Aus dem Matthäusevangelium: In jener Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Kornfelder. Seine Jünger hatten Hunger; sie rissen Ähren ab und aßen davon. Die Pharisäer sahen es und sagten zu ihm: Sieh her, deine Jünger tun etwas, das am Sabbat verboten ist. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren – wie er in das Haus Gottes ging und wie sie die Schaubrote aßen, die weder er noch seine Begleiter, sondern nur die Priester essen durften? Oder habt ihr nicht im Gesetz gelesen, dass am Sabbat die Priester im Tempel den Sabbat entweihen, ohne sich schuldig zu machen? Ich sage euch: Hier ist Größeres als der Tempel. Wenn ihr begriffen hättet, was das heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer, dann hättet ihr nicht Unschuldige verurteilt; denn der Menschensohn ist Herr über den Sabbat. (Mt 12,1–8)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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Carolin Hostert-Hack erzählt in dieser Folge des "Blicks in die Bibel", warum die biblische Erzählung der Himmelsleiter von Jakob für sie so wichtig geworden ist: Am Domforum hängt sie als Kunstwerk und erinnert die Theologin daran, dass Gott auch in schwierigen Momenten da ist. Danach geht es im Gespräch mit DOMRADIO.DE-Redakteur Roland Müller um das Tagesevangelium: Jesu Jünger pflücken am Sabbat einige Ähren, weil sie Hunger haben. Die Pharisäer kritisieren das, doch Jesus stellt klar: Barmherzigkeit ist wichtiger als strenge Regeln. Für Hostert-Hack zeigt sich hier ein Jesus, der menschliche Nöte sieht und klare Ansagen macht. Auch der Sonntag als Ruhetag kommt zur Sprache – mit Gottesdienst, Familie, Freunden und manchmal eben auch Arbeit. Eine Folge, die zeigt, warum Glaube im Alltag oft überraschend praktisch wird.Aus dem Matthäusevangelium: In jener Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Kornfelder. Seine Jünger hatten Hunger; sie rissen Ähren ab und aßen davon. Die Pharisäer sahen es und sagten zu ihm: Sieh her, deine Jünger tun etwas, das am Sabbat verboten ist. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren – wie er in das Haus Gottes ging und wie sie die Schaubrote aßen, die weder er noch seine Begleiter, sondern nur die Priester essen durften? Oder habt ihr nicht im Gesetz gelesen, dass am Sabbat die Priester im Tempel den Sabbat entweihen, ohne sich schuldig zu machen? Ich sage euch: Hier ist Größeres als der Tempel. Wenn ihr begriffen hättet, was das heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer, dann hättet ihr nicht Unschuldige verurteilt; denn der Menschensohn ist Herr über den Sabbat. (Mt 12,1–8)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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Fünf gerade sein lassen – Gespräch mit Carolin Hostert-Hack
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