Georg Baselitz Jetzt episode artwork

EPISODE · Apr 2, 2026 · 8 MIN

Georg Baselitz Jetzt

from wissensART · host Elisabeth J. Nöstlinger-Jochum

„Licht aus, aus, aus“ heißt ein Werk von Georg Baselitz gleich neben dem Eingang des zweiten Stockwerkes im Museum der Moderne am Mönchsberg in Salzburg. Dort ist dem Gegenwartskünstler anlässlich seines 88. Geburtstages eine Ausstellung gewidmet. Gezeigt werden Werke aus den Jahren 2015 bis heute. Mit Öl und Gold hat der Wahlsalzburger 2019 das Werk mit dem Titel „Licht aus, aus, aus“ geschaffen. Seine beiden Figuren sind auf den Kopf gestellt. Das macht Georg Baselitz seit den 1960er Jahren. Damals stellte er mit mehreren „Manifesten“ die Kunstwelt der Nachkriegszeit auf den Kopf. Es sind beeindruckende Doppelporträts oder Pendant-Bilder, die in zwei Sälen im Museum der Moderne gezeigt werden. Sie reflektieren Themen wie Alter, Schwäche und Vergänglichkeit – und nicht zuletzt die eigene Biografie des Künstlers und die seiner Frau Elke. Mit ihr ist er seit 1965 verheiratet. Sie ist meist an seiner Seite, dokumentiert den Fortgang seiner Arbeit mit der Pocketkamera und fungiert als erste Kritikerin ihres Mannes. „Ich kann nicht Sex“ heißt ein Riesenformat, das gleich links neben der Eingangstüre der Ausstellung im Museum der Moderne am Mönchsberg hängt. Es zeigt einen Adler mit dem Kopf nach unten. Mit dem Direktor des Museums der Moderne Harald Krejci kuratierte Tina Teufel die Ausstellung. Sie meint zu diesem Gemälde, dass es jede Assoziation mit dem Wappentier verweigere und verweist auf das filigran-durchsichtige Gefieder. Am Ende der Ausstellung zeigt ein Bild zwei Figuren, Skelette. Sie halten einander an der Hand. „Displaced Persons“ heißt das Doppelporträt in denen Baselitz seine Frau Elke und sich darstellt. Es ist 2020 in fast „röntgenartiger Qualität“ entstanden ist, wie Harald Krejci bemerkt. Schade, dass der große Künstler beim Presserundgang an einem Virus erkrankt war und zu diesem Werk nicht befragt werden konnte. 2025 wohnte er im Rollstuhl der Premiere der Strawinsky Oper „Die Geschichte vom Soldaten“ bei. Er hatte dafür die Marionetten entworfen. Auf wissensART ist dazu ein Podcast zu hören. Der Titel: „Georg Baselitz: Große Kunst an feinen Fäden“. ©Martin Müller Weiterführende Links: https://salzburgerfestspiele.at https://ropac.net https://wissensart.at www.museumdermoderne.at Wenn Ihnen Gehörtes gefallen hat, abonnieren Sie bitte diesen Podcast. Besonders freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts und Spotify.

„Licht aus, aus, aus“ heißt ein Werk von Georg Baselitz gleich neben dem Eingang des zweiten Stockwerkes im Museum der Moderne am Mönchsberg in Salzburg. Dort ist dem Gegenwartskünstler anlässlich seines 88. Geburtstages eine Ausstellung gewidmet. Gezeigt werden Werke aus den Jahren 2015 bis heute. Mit Öl und Gold hat der Wahlsalzburger 2019 das Werk mit dem Titel „Licht aus, aus, aus“ geschaffen. Seine beiden Figuren sind auf den Kopf gestellt. Das macht Georg Baselitz seit den 1960er Jahren. Damals stellte er mit mehreren „Manifesten“ die Kunstwelt der Nachkriegszeit auf den Kopf. Es sind beeindruckende Doppelporträts oder Pendant-Bilder, die in zwei Sälen im Museum der Moderne gezeigt werden. Sie reflektieren Themen wie Alter, Schwäche und Vergänglichkeit – und nicht zuletzt die eigene Biografie des Künstlers und die seiner Frau Elke. Mit ihr ist er seit 1965 verheiratet. Sie ist meist an seiner Seite, dokumentiert den Fortgang seiner Arbeit mit der Pocketkamera und fungiert als erste Kritikerin ihres Mannes. „Ich kann nicht Sex“ heißt ein Riesenformat, das gleich links neben der Eingangstüre der Ausstellung im Museum der Moderne am Mönchsberg hängt. Es zeigt einen Adler mit dem Kopf nach unten. Mit dem Direktor des Museums der Moderne Harald Krejci kuratierte Tina Teufel die Ausstellung. Sie meint zu diesem Gemälde, dass es jede Assoziation mit dem Wappentier verweigere und verweist auf das filigran-durchsichtige Gefieder. Am Ende der Ausstellung zeigt ein Bild zwei Figuren, Skelette. Sie halten einander an der Hand. „Displaced Persons“ heißt das Doppelporträt in denen Baselitz seine Frau Elke und sich darstellt. Es ist 2020 in fast „röntgenartiger Qualität“ entstanden ist, wie Harald Krejci bemerkt. Schade, dass der große Künstler beim Presserundgang an einem Virus erkrankt war und zu diesem Werk nicht befragt werden konnte. 2025 wohnte er im Rollstuhl der Premiere der Strawinsky Oper „Die Geschichte vom Soldaten“ bei. Er hatte dafür die Marionetten entworfen. Auf wissensART ist dazu ein Podcast zu hören. Der Titel: „Georg Baselitz: Große Kunst an feinen Fäden“. ©Martin Müller Weiterführende Links: https://salzburgerfestspiele.at https://ropac.net https://wissensart.at www.museumdermoderne.at Wenn Ihnen Gehörtes gefallen hat, abonnieren Sie bitte diesen Podcast. Besonders freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts und Spotify.

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This episode was published on April 2, 2026.

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„Licht aus, aus, aus“ heißt ein Werk von Georg Baselitz gleich neben dem Eingang des zweiten Stockwerkes im Museum der Moderne am Mönchsberg in Salzburg. Dort ist dem Gegenwartskünstler anlässlich seines 88. Geburtstages eine Ausstellung gewidmet....

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