EPISODE · Dec 22, 2024 · 22 MIN
Gerhard Stürmer: Marketingreisen und Beratungsabenteuer
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Gerhard Stürmer, geboren 1949, ist ein erfolgreicher Unternehmer, Absolvent der Johannes-Kepler-Universität (JKU) und Präsidiumsmitglied des Wirtschaftsbundes Oberösterreich. Er hat Betriebswirtschaftslehre in Linz studiert und anschließend eine akademische Laufbahn eingeschlagen, die damals schon während seines Studiums mit der Mitarbeit am Institut für Marketing unter der Leitung von Ernes Kulawi begann. Nach Abschluss seines Magisteriums arbeitete Stürmer knapp zehn Jahre als Assistent und Lehrbeauftragter an der JKU, bevor er Lehraufträge in Salzburg, Klagenfurt und Graz annahm. Diese Tätigkeiten führten ihn jedoch nicht nur zum Bildungswesen, sondern auch in die Beratungsbranche. Bereits während seiner Zeit an der Universität führte Stürmer Schulungen und Trainings für Unternehmen durch. Letztendlich entschied er sich, seine akademische Karriere zugunsten einer wirtschaftlichen Laufbahn aufzugeben. Er gründete 1990 die Dr. Gerhard Stürmer Beratungs GmbH, nachdem er einige Jahre als freier Mitarbeiter in der Linzer Werbeagentur Point Werbung tätig war. Diese Tätigkeit liegt auch in der Familie, da sein Vater Ernst Stürmer Mitbegründer der MMS-Werbung war. Stürmer spricht über das Imageproblem der Beratungsbranche, das seiner Meinung nach hauptsächlich durch große internationale Unternehmen verursacht wird, die oft für drastische personelle Einsparungen verantwortlich gemacht werden. Zudem haben sich viele in den Beratungssektor begeben, die andernfalls arbeitslos wären. Sein eigenes Unternehmen, die Ramsauer Stürmer Consulting GmbH, erreichte in seiner Blütezeit etwa 30 Mitarbeiter. Unter der Führung von Stürmer war das Unternehmen ein Universalberatungshaus, das sich nicht auf eine spezielle Branche oder Methode beschränkte. Zu den Kernbereichen gehörten Strategieentwicklung, Marketing, Organisationsentwicklung und Change-Prozesse. Besonders bemerkenswert war die Arbeit mit öffentlichen und halböffentlichen Auftraggebern, wobei Stürmer oft als „Dolmetscher“ zwischen den Welten der Wirtschaft, Verwaltung und Politik tätig war. Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit war Stürmer auch politisch engagiert. Bereits in jungen Jahren engagierte er sich bei der Linzer ÖVP und wurde später Informationsreferent. Mit der Gemeinderatswahl 1973 begann eine 24-jährige politische Karriere im Linzer Gemeinderat, wo er vorwiegend im Kulturbereich tätig war und unter anderem im Kunstbeirat und Aufsichtsrat der Liefer saß. Diese Funktionen erlaubten es ihm, aktiv an der kulturellen Entwicklung von Linz teilzunehmen. Auch nach seiner aktiven Zeit bleibt Stürmer der JKU verbunden. Er war fast 20 Jahre lang Präsident der Kepler Society, einer Absolventen-Netzwerkorganisation, und hat diese Aufgabe erst vor eineinhalb Jahren abgegeben. Im privaten Bereich findet Stürmer Ausgleich bei seinen sechs Enkelkindern, die in Europa verstreut leben, sowie bei Reisen und kulturellen Aktivitäten. Opern, Kunstausstellungen und Musik sind fester Bestandteil seines Lebens, wobei er sowohl klassische Konzerte als auch moderne Musikereignisse schätzt. Kulinarisches Vergnügen gehört ebenfalls dazu, wobei seine Ehefrau als exzellente Köchin ausgezeichnet wird und er selbst sich als guter Gastgeber sieht. Gerhard Stürmer, ein vielseitig engagierter Mann, zieht Bilanz über ein erfülltes berufliches und privates Leben, das nicht nur durch seine Arbeit in der Beratung und Politik, sondern auch durch seine Leidenschaft für Kultur und Familie geprägt ist.
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Gerhard Stürmer, geboren 1949, ist ein erfolgreicher Unternehmer, Absolvent der Johannes-Kepler-Universität (JKU) und Präsidiumsmitglied des Wirtschaftsbundes Oberösterreich. Er hat Betriebswirtschaftslehre in Linz studiert und anschließend eine akademische Laufbahn eingeschlagen, die damals schon während seines Studiums mit der Mitarbeit am Institut für Marketing unter der Leitung von Ernes Kulawi begann. Nach Abschluss seines Magisteriums arbeitete Stürmer knapp zehn Jahre als Assistent und Lehrbeauftragter an der JKU, bevor er Lehraufträge in Salzburg, Klagenfurt und Graz annahm. Diese Tätigkeiten führten ihn jedoch nicht nur zum Bildungswesen, sondern auch in die Beratungsbranche. Bereits während seiner Zeit an der Universität führte Stürmer Schulungen und Trainings für Unternehmen durch. Letztendlich entschied er sich, seine akademische Karriere zugunsten einer wirtschaftlichen Laufbahn aufzugeben. Er gründete 1990 die Dr. Gerhard Stürmer Beratungs GmbH, nachdem er einige Jahre als freier Mitarbeiter in der Linzer Werbeagentur Point Werbung tätig war. Diese Tätigkeit liegt auch in der Familie, da sein Vater Ernst Stürmer Mitbegründer der MMS-Werbung war. Stürmer spricht über das Imageproblem der Beratungsbranche, das seiner Meinung nach hauptsächlich durch große internationale Unternehmen verursacht wird, die oft für drastische personelle Einsparungen verantwortlich gemacht werden. Zudem haben sich viele in den Beratungssektor begeben, die andernfalls arbeitslos wären. Sein eigenes Unternehmen, die Ramsauer Stürmer Consulting GmbH, erreichte in seiner Blütezeit etwa 30 Mitarbeiter. Unter der Führung von Stürmer war das Unternehmen ein Universalberatungshaus, das sich nicht auf eine spezielle Branche oder Methode beschränkte. Zu den Kernbereichen gehörten Strategieentwicklung, Marketing, Organisationsentwicklung und Change-Prozesse. Besonders bemerkenswert war die Arbeit mit öffentlichen und halböffentlichen Auftraggebern, wobei Stürmer oft als „Dolmetscher“ zwischen den Welten der Wirtschaft, Verwaltung und Politik tätig war. Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit war Stürmer auch politisch engagiert. Bereits in jungen Jahren engagierte er sich bei der Linzer ÖVP und wurde später Informationsreferent. Mit der Gemeinderatswahl 1973 begann eine 24-jährige politische Karriere im Linzer Gemeinderat, wo er vorwiegend im Kulturbereich tätig war und unter anderem im Kunstbeirat und Aufsichtsrat der Liefer saß. Diese Funktionen erlaubten es ihm, aktiv an der kulturellen Entwicklung von Linz teilzunehmen. Auch nach seiner aktiven Zeit bleibt Stürmer der JKU verbunden. Er war fast 20 Jahre lang Präsident der Kepler Society, einer Absolventen-Netzwerkorganisation, und hat diese Aufgabe erst vor eineinhalb Jahren abgegeben. Im privaten Bereich findet Stürmer Ausgleich bei seinen sechs Enkelkindern, die in Europa verstreut leben, sowie bei Reisen und kulturellen Aktivitäten. Opern, Kunstausstellungen und Musik sind fester Bestandteil seines Lebens, wobei er sowohl klassische Konzerte als auch moderne Musikereignisse schätzt. Kulinarisches Vergnügen gehört ebenfalls dazu, wobei seine Ehefrau als exzellente Köchin ausgezeichnet wird und er selbst sich als guter Gastgeber sieht. Gerhard Stürmer, ein vielseitig engagierter Mann, zieht Bilanz über ein erfülltes berufliches und privates Leben, das nicht nur durch seine Arbeit in der Beratung und Politik, sondern auch durch seine Leidenschaft für Kultur und Familie geprägt ist.
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