EPISODE · Jun 23, 2018 · 29 MIN
Im Garten von Karl Marx - 078
from Gartenradio – Der Garten-Podcast · host Quilitz/Sicconi
Die Natur ist unser Kapital und die gilt es zu schützen! Erstaunlich modern klingen die Worte von Karl Marx, der sich nicht nur mit der Ausbeutung der Arbeiter, sondern auch mit dem Raubbau an der Natur beschäftigte. War er also schon eine Art Grüner?
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Antworten auf diese Frage bekommt man im Garten seines Geburtshauses. Vor 200 Jahren wurde der Philosoph und Journalist in Trier geboren. In seinem Garten, in der Brückenstraße 10, wächst heute, was Marx mit der Natur verband: Rosen und Margeriten, Kohlrabi und Wein – alles Pflanzen die privat oder politisch für ihn eine Rolle gespielt haben. Weinreben ranken sich an Spalieren in die Höhe und verweisen auf erste Zeitungsartikel des jungen Journalisten Marx, der über das Elend der Winzer an der Mosel schrieb. Rosen und Margeriten erinnern an seinen Lieblingspark, Hampstead Heath, der im Norden von London liegt. Ab 1849 lebte Marx dort mit seiner Familie und liebte die sonntäglichen Ausflüge in die Natur. Wahrscheinlich hätte es Marx gefallen, wenn er gewusst hätte, wer den Garten gestaltet hat. Ausgerechnet zwei Gärtner aus Brandenburg, die sich nicht nur naturnahes Gärtnern auf die Fahne geschrieben haben, sondern auch auf Handarbeit setzen. Von entfremdeter Arbeit ist in der Gärtnerei Teske keine Spur. Was Marx an der Geologie faszinierte, welche seiner Überlegungen mit unserer heutigen Gartenbranche zu tun haben, und warum ausgerechnet seine Lieblingspflanze, der Seidelbast, nicht im Garten in Trier wächst – klären wir in dieser Folge von GartenRadio.fm .
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Im Garten von Karl Marx - 078
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