Journalistin Antonulas – Gefährliches Schweden? Ein Vergleich mit Deutschland episode artwork

EPISODE · May 28, 2026 · 23 MIN

Journalistin Antonulas – Gefährliches Schweden? Ein Vergleich mit Deutschland

from RBM Morgenröte Odyssee · host Oliver Schindler

Wenn man manchen Medienberichten über schwedische Großstädte glaubt, müsste Malmö inzwischen ungefähr dort liegen, wo man in anderen Ländern Bürgerkriegsgebiete verortet. Man erwartet brennende Straßenzüge, maskierte Banden und Bundeswehr-Spezialeinheiten, die festsitzende deutsche Touristen unter Beschuss aus der Gefahrenzone evakuieren. Die Realität vor Ort fällt eher unspektakulär aus: Malmö wirkt vielerorts sauberer, ruhiger und ziviler als Berlin — was zugegebenermaßen inzwischen keine olympische Disziplin mehr ist. "Veranstaltungshinweis!!! Entwicklungen, die Hoffnung machen – jenseits des Mainstreams Susanne Dagen, Buchhändlerin aus Dresden und Initiatorin der ersten alternativen Buchmesse „Seitenwechsel“ in Halle und Oliver Schindler von Radio Berliner Morgenröte im Gespräch 16.06.26 - 19 Uhr Sprechsaal Berlin-Mitte: Marienstraße 26" Wozu also die permanente Alarmstimmung? Nun, eine verunsicherte Bevölkerung lässt sich bekanntlich leichter verwalten. Wer glaubt, jederzeit vom gesellschaftlichen Zusammenbruch bedroht zu sein, empfindet Kameras, Überwachung und Kontrollmaßnahmen irgendwann nicht mehr als Eingriff, sondern als fürsorgliche Begleitung durch den Alltag. Schweden scheint diesen Weg inzwischen ebenfalls recht ambitioniert zu beschreiten. Vielleicht müssen sich moderne Gesellschaften heute eben entscheiden, ob sie lieber frei oder lückenlos beobachtet sein möchten. Schenkungen nehmen wir entweder mit dem Paypal Button am Ende unserer Webseite https://radio-berliner-morgenroete.de/ oder per Überweisung aufs Bankkonto: DE93 1001 1001 2624 3740 74 entgegen. Die Journalistin Sophia-Maria Antonulas hat früher für die Wochenzeitung „Demokratischer Widerstand“ geschrieben und lebt heute in Schweden. Ihren Umzug bereut sie nicht. Durch ihre regelmäßigen Aufenthalte in Berlin ergibt sich ein Vergleich zwischen zwei europäischen Gesellschaften, die ähnliche Probleme haben, aber offenbar sehr unterschiedlich mit ihnen umgehen. Im Gespräch geht es deshalb nicht nur um Sicherheitsfragen, sondern vor allem um etwas, das in Deutschland inzwischen beinahe verdächtig wirkt: ein halbwegs normales Verhältnis zur eigenen kulturellen Identität. Wie sichtbar darf regionale Kultur noch sein? Wie selbstverständlich darf ein Land sich selbst mögen, ohne sofort unter Nationalismusverdacht zu geraten? Und warum wirkt in Deutschland inzwischen schon der Anblick einer Landesflagge auf manche Milieus ungefähr so beruhigend wie ein Zimmerbrand? Zum Genossenschaftstreffen https://menschlichwirtschaften.de/veranstaltung/grosses-genossenschaftstreffen-in-betheln/ Die Schweden erscheinen in dieser Hinsicht oft deutlich entspannter. Nationale Symbolik existiert dort noch erstaunlich selbstverständlich, ohne dass gleich ganze Feuilleton-Abteilungen Schnappatmung bekommen. Gleichzeitig zeigt sich aber auch: Selbstbewusstsein ersetzt keinen Widerstandsgeist. Beim Thema ziviler Ungehorsam könnten die Schweden vermutlich noch einiges von den Franzosen lernen — und mit etwas historischem Ehrgeiz vielleicht sogar von den Deutschen früherer Jahrzehnte. Vielleicht erinnert man sich irgendwann auch im hohen Norden wieder stärker daran, dass die eigenen Vorfahren einst mit Segeln statt mit Haltungsschäden unterwegs waren. Nachdem wir im Gespräch mit Michael Ballweg bereits deutsche Infrastruktur mit der eines kleinen mittelamerikanischen Staates verglichen haben, richtet sich der Blick diesmal nach Schweden. „Nicht aus Selbsthass, sondern aus schlichter Neugier darauf, warum andere Länder manche Dinge offenbar noch bewahren können, die man in Deutschland lieber erst dekonstruiert, problematisiert und anschließend mit einem Diversitätskonzept überschreibt.“ Viel Spaß beim Zuhören — und wie immer gilt: Der Sinn solcher Vergleiche besteht nicht darin, sich gegenseitig zu zerfleischen, sondern herauszufinden, warum manche Gesellschaften sich selbst noch ernst nehmen, während andere vor allem damit beschäftigt sind, sich selbst umzuerziehen. Transition News Zeitungsartikel über Sicherheitslage in Malmö: https://transition-news.org/gefahrliches-schweden

Wenn man manchen Medienberichten über schwedische Großstädte glaubt, müsste Malmö inzwischen ungefähr dort liegen, wo man in anderen Ländern Bürgerkriegsgebiete verortet. Man erwartet brennende Straßenzüge, maskierte Banden und Bundeswehr-Spezialeinheiten, die festsitzende deutsche Touristen unter Beschuss aus der Gefahrenzone evakuieren. Die Realität vor Ort fällt eher unspektakulär aus: Malmö wirkt vielerorts sauberer, ruhiger und ziviler als Berlin — was zugegebenermaßen inzwischen keine olympische Disziplin mehr ist. "Veranstaltungshinweis!!! Entwicklungen, die Hoffnung machen – jenseits des Mainstreams Susanne Dagen, Buchhändlerin aus Dresden und Initiatorin der ersten alternativen Buchmesse „Seitenwechsel“ in Halle und Oliver Schindler von Radio Berliner Morgenröte im Gespräch 16.06.26 - 19 Uhr Sprechsaal Berlin-Mitte: Marienstraße 26" Wozu also die permanente Alarmstimmung?Nun, eine verunsicherte Bevölkerung lässt sich bekanntlich leichter verwalten. Wer glaubt, jederzeit vom gesellschaftlichen Zusammenbruch bedroht zu sein, empfindet Kameras, Überwachung und Kontrollmaßnahmen irgendwann nicht mehr als Eingriff, sondern als fürsorgliche Begleitung durch den Alltag. Schweden scheint diesen Weg inzwischen ebenfalls recht ambitioniert zu beschreiten. Vielleicht müssen sich moderne Gesellschaften heute eben entscheiden, ob sie lieber frei oder lückenlos beobachtet sein möchten. Schenkungen nehmen wir entweder mit dem Paypal Button am Ende unserer Webseite https://radio-berliner-morgenroete.de/ oder per Überweisung aufs Bankkonto: DE93 1001 1001 2624 3740 74 entgegen. Die Journalistin Sophia-Maria Antonulas hat früher für die Wochenzeitung „Demokratischer Widerstand“ geschrieben und lebt heute in Schweden. Ihren Umzug bereut sie nicht. Durch ihre regelmäßigen Aufenthalte in Berlin ergibt sich ein Vergleich zwischen zwei europäischen Gesellschaften, die ähnliche Probleme haben, aber offenbar sehr unterschiedlich mit ihnen umgehen. Im Gespräch geht es deshalb nicht nur um Sicherheitsfragen, sondern vor allem um etwas, das in Deutschland inzwischen beinahe verdächtig wirkt: ein halbwegs normales Verhältnis zur eigenen kulturellen Identität. Wie sichtbar darf regionale Kultur noch sein? Wie selbstverständlich darf ein Land sich selbst mögen, ohne sofort unter Nationalismusverdacht zu geraten? Und warum wirkt in Deutschland inzwischen schon der Anblick einer Landesflagge auf manche Milieus ungefähr so beruhigend wie ein Zimmerbrand? Zum Genossenschaftstreffen https://menschlichwirtschaften.de/veranstaltung/grosses-genossenschaftstreffen-in-betheln/ Die Schweden erscheinen in dieser Hinsicht oft deutlich entspannter. Nationale Symbolik existiert dort noch erstaunlich selbstverständlich, ohne dass gleich ganze Feuilleton-Abteilungen Schnappatmung bekommen. Gleichzeitig zeigt sich aber auch: Selbstbewusstsein ersetzt keinen Widerstandsgeist. Beim Thema ziviler Ungehorsam könnten die Schweden vermutlich noch einiges von den Franzosen lernen — und mit etwas historischem Ehrgeiz vielleicht sogar von den Deutschen früherer Jahrzehnte. Vielleicht erinnert man sich irgendwann auch im hohen Norden wieder stärker daran, dass die eigenen Vorfahren einst mit Segeln statt mit Haltungsschäden unterwegs waren. Nachdem wir im Gespräch mit Michael Ballweg bereits deutsche Infrastruktur mit der eines kleinen mittelamerikanischen Staates verglichen haben, richtet sich der Blick diesmal nach Schweden. „Nicht aus Selbsthass, sondern aus schlichter Neugier darauf, warum andere Länder manche Dinge offenbar noch bewahren können, die man in Deutschland lieber erst dekonstruiert, problematisiert und anschließend mit einem Diversitätskonzept überschreibt.“ Viel Spaß beim Zuhören — und wie immer gilt: Der Sinn solcher Vergleiche besteht nicht darin, sich gegenseitig zu zerfleischen, sondern herauszufinden, warum manche Gesellschaften sich selbst noch ernst nehmen, während andere vor allem damit beschäftigt sind, sich selbst umzuerziehen. Transiti

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Wild und Fremd - Entdecker und ihre Geschichten Ole und Tore Klein Waghalsige Schatzsuchen. Tödliche Expeditionen. Menschen, die an ihre Grenzen gehen - und ihr Schicksal in Tagebüchern und Briefen für die Ewigkeit festhalten. Wild und Fremd erzählt die Geschichten von den unglaublichsten Entdeckungsreisen der Welt. Die letzten Spuren von Mallory und Irvine am Mount Everest, Shackleton und die Rettung der Endurance-Expedition in der Antarktis, William Kidds wahnsinnige Kaperfahrten, Geisterschiffe, versunkene Städte oder die Odyssee von Ada Blackjack im ewigen Eis - Wild und Fremd - Entdecker und ihre Geschichten ist eine Mischung aus Schatzsuche, Mystery True Crime, Hörspiel und Geschichtspodcast. Wild und Fremd - ein Podcast über Entdecker und ihre Geschichten. Von Ole Klein und Tore Klein. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Viva Lanoye Radio 1 Een groots en tegelijk zeer intiem portret van één van Vlaanderens grootste schrijvers, gemaakt door Radio 1-presentator Vincent Byloo. Hij praat met familie en vrienden van Tom, met klasgenoten en compagnons de route, en natuurlijk met Tom zélf. Viva Lanoye neemt de luisteraar mee op een auditieve odyssee doorheen leven en werk, van wieg tot zerk. Of toch alleszins tot aan z’n officiële pensioenleeftijd. Jäger des Mythos David Penndorf und Lars Dettmer Wie geht eigentlich Geschichten erzählen? Anhand des Buchs "Die Odyssee der Drehbuchschreiber" von Christopher Vogler, hangeln und nerden sich Dave und Lars durch die Welt des Narrativs. Griechische Mythologie - Das Chaos und seine Kinder Sophia Fabian Viele kennen die großen Epen Homers – Ilias und Odyssee – vielleicht noch eine Oper oder ein Theaterstück. Doch hinter diesen Klassikern verbirgt sich eine unendliche Fülle von Sagen und Mythen, die sich verweben, widersprechen und ergänzen.In diesem Podcast erzähle ich, Sophia Fabian, Schauspielerin und Sprecherin, diese Geschichten neu. Ich will euch mitnehmen in eine Welt voller Intrigen, Liebesgeschichten, Gewalt, Verwandlungen und göttlicher Willkür. Aus dem ursprünglichen Chaos, das für die alten Griechen der Anfang von allem war, entsteht Folge für Folge ein wachsender Stammbaum – ein (vielleicht komplett naiver und wahnsinniger) Versuch, Ordnung ins mythische Wirrwarr zu bringen. Die Reihenfolge der Episoden soll die Mythen so chronologisch wie möglich erzählen - was mir mal mehr, mal weniger gelingt. Aber hör selbst!Der Podcast bietet:- Mythen, Sagen und Legenden aus der griechischen Antike- Spannende Figuren wie Herakles, Medea, Persephone, Zeus, Hera, Athene oder Poseido

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