EPISODE · May 20, 2026 · 7 MIN
KI-Wildwuchs stoppen: Wenn Chat-Verläufe zur Sicherheitslücke werden
from KI-Ethik News – Tägliches Briefing zu AI Act, KI-Regulierung & Compliance · host Arno Schimmelpfennig
Fünf Abteilungen, fünf verschiedene KI-Tools – und überall fließen sensible Firmendaten durch private Accounts. Gleichzeitig zeigt das Forensik-Tool Ghostype, dass das Schließen eines Chatfensters keine Zugangsdaten löscht. Zwei unterschätzte Risiken aus dem Mittelstandsalltag – klar eingeordnet.Themen dieser Folge:KI-Wildwuchs & Schatten-IT: Marketing, Vertrieb, HR – jede Abteilung kocht ihr eigenes digitales Süppchen, unkontrolliert und ohne IT-Aufsicht. Die IT verliert den Überblick über digitale Identitäten.Warum Sperren scheitern: Starre Blockaden treiben Mitarbeiter auf private Smartphones – offene Governance und Fehlerkultur sind der bessere Weg.Ghostype & Browser-Cache: Browser speichern Session Tokens und Zugangsdaten als Klartext in temporären Cache-Dateien. Ein Angreifer braucht keine hochkomplexen Hacks – nur Zugriff auf den Rechner.Praxistipp: Jedes KI-Eingabefeld behandeln wie die Startseite der Firmenwebsite – was dort nicht stehen darf, gehört nicht ins Chatfenster.Kuratiert von Arno Schimmelpfennig | Normenpraxis | 20.05.2026
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