EPISODE · May 3, 2018 · 24 MIN
Können Programme Wälder verwalten und die Natur schützen?
from re:publica 18 - Research & Education · host Paul Seidler
Paul Seidler Durch den Wandel zu einer nachhaltigen industriellen Produktion und Energieversorgung nimmt die biobasierte Wirtschaft einen steigenden Anteil weltweit ein. Dabei drängen sich ökonomisch-ökologische und politische Fragen auf: Wie können Ressourcen demokratisch und transparent verwaltet werden? terra1, ein interdisziplinäres Forschungsprojekts, bestehend aus Wissenschaftlern, Informatikern, Künstlern und Designern des Forschungszentrums Informatik (FZI), der Universität der Künste Berlin und des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erproben die Nutzbarkeit und Möglichkeiten von dezentralen Technologien für Naturschutz, Forstwirtschaft und Verwaltung. Dabei steht nicht nur die reine Wirtschaftlichkeit der Technologie im Vordergrund: terra1 und ähnliche Formen digitalisierter Systeme bieten großes Potenziale für die transparente, resiliente und gemeinwohlorientierte Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen. Durch Blockchain Technologien wie Smart Contracts und Tokens sowie Organisationsformen wie DAO’s (Dezentrale Autonome Organisationen) erschließen sich nicht nur unerprobte Eigentum Modelle sondern auch neue Möglichkeiten von kollaborativer transparenter Entscheidungsfindung. Das Forschungsprojekt untersucht auch in der übergeordneten wissenschaftlichen Debatte um die Mensch-Computer-Interaktion wie die Übertragung der Verantwortung auf einen technischen Akteur die Wahrnehmung der Öffentlichkeit im Hinblick auf natürliche Ressourcen und deren Verwaltung beeinflusst. supported by T-Labs
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Paul Seidler Durch den Wandel zu einer nachhaltigen industriellen Produktion und Energieversorgung nimmt die biobasierte Wirtschaft einen steigenden Anteil weltweit ein. Dabei drängen sich ökonomisch-ökologische und politische Fragen auf: Wie können Ressourcen demokratisch und transparent verwaltet werden? terra1, ein interdisziplinäres Forschungsprojekts, bestehend aus Wissenschaftlern, Informatikern, Künstlern und Designern des Forschungszentrums Informatik (FZI), der Universität der Künste Berlin und des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erproben die Nutzbarkeit und Möglichkeiten von dezentralen Technologien für Naturschutz, Forstwirtschaft und Verwaltung. Dabei steht nicht nur die reine Wirtschaftlichkeit der Technologie im Vordergrund: terra1 und ähnliche Formen digitalisierter Systeme bieten großes Potenziale für die transparente, resiliente und gemeinwohlorientierte Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen. Durch Blockchain Technologien wie Smart Contracts und Tokens sowie Organisationsformen wie DAO’s (Dezentrale Autonome Organisationen) erschließen sich nicht nur unerprobte Eigentum Modelle sondern auch neue Möglichkeiten von kollaborativer transparenter Entscheidungsfindung. Das Forschungsprojekt untersucht auch in der übergeordneten wissenschaftlichen Debatte um die Mensch-Computer-Interaktion wie die Übertragung der Verantwortung auf einen technischen Akteur die Wahrnehmung der Öffentlichkeit im Hinblick auf natürliche Ressourcen und deren Verwaltung beeinflusst. supported by T-Labs
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