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re:publica 18 - Research & Education

Wie können wir (digital) neu- lernen und weiter lernen? Research & Education präsentiert generationenübergreifende Konzepte, Ideen und Projekte im Bereich von Bildung und Wissenschaft.

  1. 18

    re:learn Lightning Talks

    Michael Schulte, Martin Fischer, Frauke Pohl, Guido Brombach   Klexikon.de - Wie Wikipedias kleine Schwester laufen lernte // Michael Schulte Am Anfang stand die Frage: Warum gibt’s noch keine Wikipedia für Kinder? Ein Jahr wurde im Auftrag von Wikimedia Deutschland konzipiert, dann drei Jahre fleißig aufgebaut. Inzwischen hat Klexikon.de über 100 AutorInnen, 2000 Artikel und über 2 Millionen Besucher im Jahr. Ein Lightning Talk über die Entstehungsgeschichte dieses im deutschsprachigen Raum oder sogar weltweit einmaligen Angebots.   Das lauschende Klassenzimmer - Podcast einsatz im Klassenzimmer // Martin Fischer Im Film “Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit” bringen zwei Schüler historische Berühmtheiten in die Gegenwart, um damit ihr Geschichtsreferat aufzupeppen – mit Erfolg! Die ZeitzeugInnen begeistern SchülerInnen und machen Geschichte lebendig. Auch ganz ohne Zeitmaschine können Podcasts heute den Unterricht spannend gestalten. Sie lassen Menschen erzählen, die Geschichte selbst erlebt haben. Der Vortrag präsentiert Möglichkeiten für den Podcasteinsatz im Geschichtsunterricht.   Im Online-Klassenzimmer einen neuen Beruf erlernen: Möglichkeiten und Hindernisse // Frauke Pohl In den letzten Jahren haben sich virtuelle Unterrichtszenarien in der beruflichen Weiterbildung durchgesetzt. Theoretisch bieten sich beste Bedingungen: Zielgruppe sind Erwachsene mit Erfahrung aus dem Berufsleben. Alle haben einen Internet-Arbeitsplatz. Der virtuelle Raum erleichtert die aktive Beteiligung der Lernenden. In der Praxis zeigt sich aber, dass es auch Lernende mit Wunsch nach klassischem Frontalunterricht gibt, die ihren Lernprozess nur schwer selbstverantwortlich gestalten können.   Die 6 Naturgesetze des Digitalen: Wie die Digitalisierung der Bildung gelingen kann // Guido Brombach Analog und Digital haben nichts miteinander zu tun. Beide Zustände sind so grundlegend verschieden, dass eine Substitution, wie wir sie häufig vorfinden nicht zutreffend ist. Trotzdem müssen wir im Alltag immer beide Welten miteinander harmonisieren. In der Bildung werden häufig im Prozess der Digitalisierung analoge durch digitale Methoden ersetzt. Das führt zwangsläufig zu unpassenden Konzepten, weil es nötig ist, die 6 digitalen Naturgesetze zu kennen, um zu verstehen, wie Bildung zwischen Analog und Digital gelingen kann.

  2. 17

    Lost Wisdom - Warum früher mehr Web war

    Markus Deimann, Christian Friedrich Seit mindestens 30 Jahren wird davon gesprochen, mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien Unterricht, Lernen und Lehren zu verbessern. In Schule, Hochschule und auch in der Weiterbildung gab es unzählige Feldversuche, experimentelle Studien, Förderprogramme und Initiativen, um die angestaubt wirkenden Bildungseinrichtungen grundlegend zu erneuern. Gemein ist den meisten Versuchen, dass sie die hochgesteckten Erwartungen - Lernen wird effizienter und effektiver - nicht erfüllen konnten. So mündete auch die Idee, mehr selbstgesteuertes Lernen und partizipatives Lehren in die Einrichtungen zu bringen an vielen Stellen genau im Gegenteil: Sprachlabore zum Nachsprechen; Learning Management Systeme, die dem Duktus der Selbststeuerung, die Pragmatik und Dogmatik der Kontrolle und des Rechtemanagements entgegensetzen; der Einsatz von Fördermitteln für digitale Infrastruktur parallel zum Verbot, Mobiltelefone im Unterricht oder Laptops in der Hochschulveranstaltung zu nutzen.   Technologie scheint die ihr zugesprochene transformative Kraft im Bildungssystem nicht so recht entfalten zu wollen. Megatrends wie Künstliche Intelligenz oder Virtuelle Realität werden seit Jahren als ‘the next big thing in education’ angekündigt. Social Media sollte Machtgefüge aus den Angeln heben und Partizipation fördern. Die Öffnung von Bildung mit Technologie und offenen Lizenzen sollte Zugänge schaffen, wo vorher keine waren. Liest man Pressemeldungen und Projektbeschreibungen von 2007 oder 1997, so genügt der Tausch einiger Buzzwords, um eine Doppelseite in der Süddeutschen, im Spiegel oder der ZEIT zu füllen.   In unserem Vortrag möchten wir uns diese Entwicklungen genauer ansehen. In einigen Fällen lassen sich alternative Szenarien aufzeigen, aus denen wir für digitale und zeitgemäße Bildung in 2018 und darüber hinaus Schlüsse ziehen können. Einige der Beispiele aus den letzten 30 Jahren dürften auch für den einen oder anderen Lacher gut sein.

  3. 16

    Domain of One's Own: Reclaim Your Data

    Jim Groom A Domain of One's Own is an international initiative in higher education to give students and faculty more control over their personal data. The movement started at the University of Mary Washington in 2012, and has since grown to tens of thousands of faculty and students across hundreds of universities. The first part of this presentation (5-10 minutes) will provide a brief overview of how these Domains projects enable not only data portability for coursework, but also a reflective sense of what a digital identity might mean in terms of privacy and data ownership.   The second part of this presentation will explore how Domain of One's Own could provides a powerful example in how higher education could harness application programming interfaces (APIs) to build a more user-empowered data ecosystem at universities. The initial imaginings of this work has already begun at Brigham Young University in collaboration with Reclaim Hosting, and we will share a blueprint of what a vision of the Personal API could mean for a human-centric data future in the realm of education and beyond.

  4. 15

    Fanclub Öffentliche Bibliotheken

    Philipp Schmidt, Bettina Scheurer Libraries are an incredible platform for open learning outside of the formal education system. We will share experiences from both sides of the Atlantic. The MIT Media Lab’s public library innovation exchange brings together librarians and MIT researchers to develop new learning programs. And the Library system of Cologne offers maker activities, hosts learning circles in which learners take online courses together, and runs a popular science and technology seminar series. Libraries are the future!

  5. 14

    “Plötzlich Wissen!”: Eine etwas andere Art der Wissenschaftskommunikation

    André Lampe, Julia Schnetzer, Inga Marie Ramcke Wissenschaft findet meistens dort statt, wo die meisten Menschen nicht ihre Zeit verbringen, z.B. in Laboren, Unis oder auf Forschungsschiffen. Die, die sich dafür interessieren, werden mit normaler Wissenschaftskommunikation erreicht. Sie gehen auf Veranstaltungen, wie z.B. Science Slams oder zu Vorträgen und lesen einschlägige Artikel in Print- und Onlinemedien. Die Schwierigkeit besteht darin, alle anderen zu erreichen. Um Personen nachhaltig anzusprechen und emotional zu berühren, braucht es Humor, Spaß und ein bisschen Flow, aus der eine persönliche Bindung zum Thema und zu Menschen entstehen kann. Als Wissenschaftler wissen wir, wie trocken und abschreckend komplizierte Themen sein können und wie sehr sich Menschen scheuen, Fragen zu stellen - aus der Angst, sonst Dumm dazustehen. Mit genau diesen Herausforderungen sind wir auf die Straße gegangen, um mit ihnen unverhofft und spontan über Wissenschaftsthemen zu sprechen und sie für unser Thema - die Forschung im Bereich Meer und Ozean - zu gewinnen statt abzuschrecken. Wir haben uns nicht gescheut in Diskussionen verwickelt zu werden und in einen ehrlichen Dialog zu treten: ein bisschen Guerrilla gepaart mit Charme, Experimenten und einem frechen Kollegen. Dabei sind wir auf einige Vorurteile gegenüber der Wissenschaft gestoßen - aber vor allem haben wir bemerkt, was in fast allen schlummert: Neugier und Freundlichkeit. Der erste Eindruck von Wissenschaft ist wichtig und führt bei uns zum zweiten Klick, denn auf unserer Webseite schreiben wir über unsere Themen, beantworten Fragen von den Touren (natürlich als OER) und stehen auch sonst medial zur Verfügung. Real Life + Social Media = Wisskomm in neuem Kleid. Wir nehmen euch mit auf einen Sommer in Deutschland mit 400 Menschen, die eins gemeinsam haben: sie trafen auf “Plötzlich Wissen!”. Drei Wissenschaftler und eine Handpuppe-Guerrilla-Marketing für die Wissenschaft.

  6. 13

    Können Making, Open Source und Design die Schule von morgen inspirieren?

    Dejan Mihajlović, Melanie Stilz, Sandra Schön Wie lässt sich Lehren und Lernen in der digitalen Gesellschaft verantwortungsvoll gestalten? Ideen und Tools gibt es bereits zu Genüge - digital-gestützte Methoden werden als Ausgangspunkt einer kritisch-kompetenten und kreativen Medienbildung dringend gefordert. Als Bausteine zeitgemäßer Lernsettings geraten sie zunehmend in den Blick. Und doch gelingt ihre Umsetzung in der Schule nur vereinzelt. Diese Herausforderung einer (zügigen) Bildungstransformation steht bei edulabs.de im Fokus. Als Projekt der Open Knowledge Foundation setzt die Initiative auf Engagement und Vernetzung einer freiwilligen Community an Bildungsinnovator*innen, die ihre Konzepte gemeinsam entwickeln und verfügbar machen. Sind solche Bottom-up-Ansätze gemessen an der sozialen Wirkung zielführend? Ist es überhaupt die Aufgabe der Zivilgesellschaft, dem Bildungssystem auf die Sprünge zu helfen? Und in der Praxis: Wie werden Lehrer*innen ermutigt und befähigt, ihren Unterricht auf die neuen Kompetenzerfordernisse anzupassen? Was bedeutet es, dabei Bildung als Gemeingut zu denken und Open Source zu fordern? Wo bringt diese Strategie der Nachnutzbarkeit, offener Lizenzen und einer Kultur des Teilens einen pädagogisch-didaktischen Mehrwert? Was sind ihre Voraussetzungen und Nachteile? Diese Fragen möchten wir mit unseren Gästen aus Medienbildung und Open Education, Schule und Lehrerbildung und dem Publikum diskutieren.

  7. 12

    The gendered shaping of Workplace Technology

    Fiona Krakenbürger Fiona Krakenbürger bringt frische Erkenntnisse aus ihrer Masterarbeit mit- und blickt mit uns auf die (Entwicklungs-)Prozesse von Technologien der Arbeitswelten der Gegenwart- und Zukunft. Dieser Blick auf das Formen von Tools, Maschinen und Hardware lässt Rückschlüsse auf aktuelle und künftige Herausforderungen der Digitalisierung der Arbeit(swelt) zu.

  8. 11

    Maker Education: experiences from schools and beyond

    Rodrigo Rodrigues da Silva, Gilberto Vieira, Gabriela Agustini, Miguel Chaves For a few years now, schools and other learning environments around the world have been implementing maker spaces, hacker spaces and other co-creation spaces as novel learning environments. Project-based and student-centered learning are some of the methodologies with particular interest in children and young adults education that emerge almost naturally from those spaces. This session aims at sharing experiences, challenges and lessons learned from implementing non-traditional subjects in creative learning spaces in schools, alongside the perspective from less formal learning spaces as a counterpart. We will be asking and answering questions like: How can we bring those practices to contexts with limited financial and material resources? How can we empower local educators to bring those practices to their communities or develop their own student centered and project based learning environments? How can we make those learning environments more diverse and inclusive? How does maker education intersect with cultural innovative practices such as "gambiarra" in Brazil, "hacking" in North America and Europe and "jugaad" in India and Pakistan? The panelists come from similar backgrounds in maker education but work on different fields and contexts, therefore bringing diverse perspectives on the topic, ranging from private schools to public institutions and cultural centers.After attending this panel, educators, innovators and policy makers will have a broader understanding on the adoption of maker practices in the education field.

  9. 10

    Startklar?! - Wie verändert sich Bildung in einer digitalisierten Gesellschaft

    Jannis Androutsopoulos, Christian Fandrych Wie können die verschiedenen Akteure in Lehr-/Lernkontexten partizipativ kontextspezifische Formen von digital literacy entwickeln? Wie können integrative Modelle entwickelt werden, die traditionellere und digitale Formate didaktisch sinnvoll miteinander verbinden? Wie können Open Educational Resources kurz: OER dazu beitragen, das Lernen offener und flexibler zu gestalten und dabei die Möglichkeiten des Digitalen auszuschöpfen? Wie schlagen sich Fortschritte in der KI-Entwicklung auf Werkzeuge und Praktiken des Lehrens und Lernens nieder? Was können Lernbots leisten, was nicht? Wie lernen Computer, und wie lernen wir mittels Computer? Wird das maschinelle Dolmetschen von digital vermittelten Gesprächen das Fremdsprachenlernen obsolet machen? Sind Learning Analytics ein Werkzeug zur Selbstreflexion oder ein Überwachungstool zur Optimierung institutioneller Governance? Welche Potenziale haben Virtual Reality-Formate für das (Sprachen-)Lernen, und wo lohnt sich ihr Einsatz? (Ver-)Führen uns digitale Formate zu methodisch-didaktischen Rückschritten? Was bedeutet Digitalisierung für die Lehrer(fort)bildung? Am Beispiel Fremdsprachenlernen hat das Goethe-Institut diese Fragen im Rahmen der Startklar-Konferenz vom 21.3.-23.3.2018 in Berlin diskutiert. Die beiden Referenten fassen im Gespräch die wichtigsten Ergebnisse der Startklar-Konferenz zusammen und diskutieren wichtige Handlungsfelder, die auf der Konferenz gemeinsam identifiziert wurden.

  10. 9

    Endgegner Computerspiel

    Patricia Cammarata Es gibt hartnäckige Vorurteile gegenüber Menschen, die gerne Computerspiele spielen.  Speziell Eltern reglementieren gerne die Computerspielzeit ohne eigentlich genau zu wissen, was sie da einschränken. „Wenn es gut läuft, maximal eine halbe Stunde pro Tag!“ So einen Satz würde man vermutlich nicht hören, wenn es ums LEGO bauen oder Buch lesen ginge. Selbst beim Thema Fernsehen gibt es solche radikalen Einschränkungen selten. Dauert eine Sendung 45 min, käme doch kein Elternteil auf die Idee, das Fernsehgerät nach 30 min kommentarlos auszustellen. Ein offener Austausch soll Abhilfe schaffen. Vor was haben die KritikerInnen eigentlich Angst? Was wissen sie über Computerspiele? Ist all ihr Wissen ausschließlich von verzerrten Medienberichten geprägt? Und auf der anderen Seite: Warum spielen Menschen gerne Computerspiele? Welche Spiele spielen sie? Was macht ihnen dabei Spaß? Was würden sie sich von Nicht-SpielerInnen wünschen?  Ich möchte deswegen je 10 SpielerInnen mit 10 Nicht-SpielerInnen an einen Tisch bringen. Das können junge Leute, aber eben auch Menschen in meinem Alter sein, die schon seit jeher spielen. Das Ganze läuft ab wie beim Speeddating: Jeweils 5 Minuten haben die Anwesenden Zeit, über Spiele zu sprechen und Fragen zu stellen, bevor es einen Platz weiter geht.  Am Ende sind hoffentlich eine Menge Ängste und Vorurteile abgebaut und die Welten der SpielerInnen und Nicht-SpielerInnen sind näher zusammengerückt.  Zum Abschluss des Workshops werden Erkenntnisse und Anregungen für die Zukunft in Form eines Artikels auf www.dasnuf.de und www.schau-hin.info geteilt. Max. 20 TeilnehmerInnen

  11. 8

    Crafting the Future - VOC-force for tomorrow

    Karni Wolf, Pavel Bilenko, David Langdon In the last decades many professions just died, merged with others, changed and nobody really cared. Like in printing, steno typist, mechanics. In the 70ies workers ran against machines and the dooming automatisation, but their rage was compensated by unstoppable technological progress. Companies just moved away. The dark decade of mass unemployment began. What happens now in the course of digitization? Economist Keynes’s is quoted on his prediction of widespread technological unemployment “due to our discovery of means of economizing the use of labour outrunning the pace at which we can find new uses for labour”. So the mass of people will be out of work, at least in the USA as Carl Frey and Michael Osborne put it in 2013. Not so in Germany as the Federal Institute of Vocational Education (BIBB) proved. The demand of skill sets and the character of the labour market will change. The results show that economy 4.0 will accelerate the structural change towards more services. In this process labour force movements between branches, occupations and job requirements are much larger than the change of the number of employees in total. How is our working world changing? The world economy prospering for the northern hemisphere. Another decade begins - with the lack of skilled work force.  Everybody wants to manage, heading towards university with a clean, white shirt, but who is going to work and can work at all? As the skill set that you have to offer, needs to be a really complex one: ICT, analysis and error diagnostics, languages, programming, soft skills, problem solving, team player. Digitisation can help. How about working with 3 D printing, augmented reality, safe guarding big data and finding you robot buddy in the workshop that never sleeps? Let us have a conversation on this. Join the panel discussion with our experts from Germany, Israel, Russia and the USA.

  12. 7

    Trust us - your health data are safe ... oops.

    Jelena Milosevic, Brigitte Strahwald Hospitals are still an attractive target for criminal hackers, also because they are still consideres soft targets. The attacks have different objectives, one of them is to gain access to individual health, medical and personal data. Patients can thus be more or less directly harmed. As a nurse, Jelena is facing these challenges daily. She sees vulnerability on all levels and in all roles and locations in the hospital – in software, devices, and with humans. The consequences can be severe and harm patients, employees and the hospital itself. The reasons are manifold, e.g. stressed healthcare workers with limited interest in IT security, poorly equipped IT departments, missing updates, ignorance, organisational shortcomings in the hospitals . We need to understand why IT security in hospitals is so fragmentary. We also need to understand the working conditions in hospitals and the needs of the healthcare workers. We need to understand the system and the processses and how medical devices and computers are connected. We need to think about innovations and IoT, e-health, digital and smart hospitals. Jelena will show a lot of examples and discuss with Brigitte and the audience how to create awareness so that we can build a safe and secure IT environment in hospitals.

  13. 6

    Do Robots and Digitisation really fit the demands of an ageing society?

    Rainer Wieching, Jens Grudno, Pepper (aka Robbie), Sarah Cosentino In Germany as well as in Japan and most high-income and emergent economy countries increased lifespan of population has led to a high number of elderly people, with a need for prevention, daily assistance and care. This context requires conceptually new elderly care solutions, with the aim to support the decreasing percentages of the human-based care. Smart data and robot-based solutions for elderly care could possibly provide conditions for support that may lead to a better quality of life. But ageing is not only an immediate personal issue but also a salient factor in crucial public policies, such as pensions, health and long-term care. There is a clear need to consider, what norms and values ought to be integrated into what kind of robotic solution and how an intended integration can be realized in design processes. Questions of this kind were asked earlier and with an ongoing progress in robotic development, but finding appropriate answers seems to get increasingly difficult. Meanwhile robots are intended to be partners of social interaction in different contexts and situations of life, include elderly care. IEEE, pleading for an ethically aligned design of artificial intelligence and autonomous systems, pointed out that in the algorithmic age we have to “prioritize the increase of human wellbeing as our metric for progress” (IEEE 2016). For designing care robots this requirement is of particular importance since end-users have a special vulnerability. Despite of the fact that robotic solutions have enormous potential, the needs for ethical legitimation of a targeted implementation into care systems should not get out of sight. There are still missing answers to various questions concerning socio-technical change, e.g. such regarding (data) privacy, and more ethical questions will reveal. The forthcoming challenges can only be mastered if all involved stakeholder work together at the same purposes. For this reason, we have establised this panel in order to answer those questions together with the re:publica audience, and we invite you to what we believe will be a fruitful discussion of these emerging topics in future ICT and healthcare.

  14. 5

    Können Programme Wälder verwalten und die Natur schützen?

    Paul Seidler Durch den Wandel zu einer nachhaltigen industriellen Produktion und Energieversorgung nimmt die biobasierte Wirtschaft einen steigenden Anteil weltweit ein. Dabei drängen sich ökonomisch-ökologische und politische Fragen auf: Wie können Ressourcen demokratisch und transparent verwaltet werden? terra1, ein interdisziplinäres Forschungsprojekts, bestehend aus Wissenschaftlern, Informatikern, Künstlern und Designern des Forschungszentrums Informatik (FZI), der Universität der Künste Berlin und des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erproben die Nutzbarkeit und Möglichkeiten von dezentralen Technologien für Naturschutz, Forstwirtschaft und Verwaltung. Dabei steht nicht nur die reine Wirtschaftlichkeit der Technologie im Vordergrund: terra1 und ähnliche Formen digitalisierter Systeme bieten großes Potenziale für die transparente, resiliente und gemeinwohlorientierte Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen. Durch Blockchain Technologien wie Smart Contracts und Tokens sowie Organisationsformen wie DAO’s (Dezentrale Autonome Organisationen) erschließen sich nicht nur unerprobte Eigentum Modelle sondern auch neue Möglichkeiten von kollaborativer transparenter Entscheidungsfindung. Das Forschungsprojekt untersucht auch in der übergeordneten wissenschaftlichen Debatte um die Mensch-Computer-Interaktion wie die Übertragung der Verantwortung auf einen technischen Akteur die Wahrnehmung der Öffentlichkeit im Hinblick auf natürliche Ressourcen und deren Verwaltung beeinflusst.    supported by T-Labs

  15. 4

    Youth skills for the future of work(less) on the global south

    Angela Aguilera, Rosanna Lopez, Jorge Appiah According to the World Economic Forum of 2017, the nature of change over the next five years is such that as many as 7.1 million jobs could be lost through redundancy, automation or disintermediation, with the greatest losses in white-collar office and administrative roles. This is thanks to Advanced robotics and autonomous transport, Artificial intelligence and machine learning, Advanced Materials, Biotechnology and Genomics. This loss is predicted to be partially offset by the creation of 2.1 million new jobs, mainly in more specialized “job families”, such as Computer and Mathematical or Architecture and Engineering. These changes impact most youngsters in emerging markets, also based on World Economic Forum Report. How are these nations dealing with youth skills education? What are the initiatives that could make an impact in such scenario? This panel raises the questions on best examples existing in Ghana, Philipines, Latin America and Caribe. In an open debate between the invites, it plans to show perspectives on possible solutions for this predicted crisis.

  16. 3

    Filter Clash. Die große Gereiztheit der vernetzten Welt

    Bernhard Pörksen Präsentiert wird eine neuartige Theorie des Stimmungswandels in der digitalen Gesellschaft, die ich auf der Republica 2018 gerne ein erstes Mal vorstellen möchte. Ausgangspunkt ist eine doppelte Einsicht: Zum einen ist es eine alltägliche Erfahrung, dass unter vernetzten Bedingungen unterschiedliche Varianten der Weltwahrnehmung aufeinander prallen. Die Filtersysteme eines Menschen lassen sich leicht aufbrechen – ein Link und ein einziger Klick genügen; man vermag sich eben gerade nicht (schon gar nicht im Falle von Extremereignissen wie Attentaten oder Anschlägen) gegen unerwünschte Informationen abzuschotten. (Netzwerktheoretiker sprechen hier von negativer Filtersouveränität, die es nicht gibt). Zum anderen haben diverse Untersuchungen gezeigt, dass die Theorie der Filter Bubble (Elli Pariser) und das Gefahrenszenario einer Gesellschaft, die in isolierte, unverbundene Echoräume zerfällt, nicht zutrifft, weil sich die Kommunikation in digitalen Netzwerken als sehr viel heterogener erweist. Es gilt: Je mehr Kontakte eine Person hat, desto wahrscheinlicher ist, dass sie mit Informationen konfrontiert wird, die nicht ihren Interessen entsprechen. Auf der Basis dieser doppelten Einsicht (Alltagserfahrung plus Netzwerktheorie) zeige ich mal anekdotisch, mal analytisch: Es wird in nie gekannter Geschwindigkeit möglich, gerade noch bestehende Informations- und Filterblasen aufzusprengen. Harmloses und Tragisches, obszöner Reichtum und bittere Armut, totale Banalität und Live-Dokumentationen des Bestialischen – alles ist gleichzeitig sichtbar. Die allmähliche Durchdringung des Alltags und des öffentlichen Raumes durch digital vernetzte Medien, die Leichtigkeit des Zugangs und unsere eigene Mediennutzung (always on) programmieren den Filter Clash. Die Folge ist, dass eine Art „information rage“ entsteht: Verstörung und Verunsicherung, Wut und Gereiztheit, die sich aus dem Aufeinanderprallen höchst unterschiedlicher Wahrnehmungen und Weltbilder ergeben.

  17. 2

    A failure of imagination and the rise of enhanced cognition as a human right

    Mickey McManus In the 1800’s Jacquard introduced the loom and we think, “well there go all of our jobs making clothing!” We can’t imagine anyone but the very wealthy can have more than a set or two of fine clothing. Or even think about the rise of companies like Levi’s and H&M or entire new industries to organize clothing, or wash and take care of clothes. Never mind that the Jacquard loom uses these little cards with punched holes as instructions and may soon inspire us to create the age of electronic computing. The rise of automation has always driven new forms of work since the beginning of humanity. Though each time a new era is born it seems like the technological shock will end work. We have seen this before, and we’ve even come up with solutions that helped us dig out of the “valley of dread” that the new shock has precipitated. Consider this, each time automation has brought us to a peak of job growth we’ve responded with an investment in education. When farmers in the United States began to see that they wouldn’t need all their kids on the farm, they created a groundswell effort in Ohio called the high school movement. When the first electronic computers where invented to break cryptographic code during World War 2 and we had a large veteran population returning home, the country invested in the GI bill and paid for every veteran to go to college, heralding in the computing era. Now we have the rise of the cognitive age. The anxiety this time is at a fever pitch. Ultimately we have crumbling infrastructure in the developed world and non-existent infrastructure in the emerging world. We will need more things — that fit us better, and waste less — than ever before. There is plenty of work to do, but our own biases and methods of learning may be standing in our way. Come and explore the potential for machine/human learning and play as a new way - a means of helping individuals and organizations thrive with enhanced cognition as a new human right.

  18. 1

    Opening Keynote: How an Algorithmic World Can Be Undermined

    danah boyd Data-driven and algorithmic systems increasingly underpin many decision-making systems, shaping where law enforcement agents are stationed and what news you are shown through social media. The design of these systems is inscribed with organizational and cultural values. Often, these systems also depend on the behavior of everyday people, who may not act as expected. Meanwhile, adversarial actors may seek to manipulate the data upon which these systems are built for personal, political, and economic reasons. All of these factors can result in biased, if not harmful technology. As technology is integrated into every part of society, recognizing and grappling with the potential vulnerabilities that emerge is essential. In this talk, danah will interrogate some of the challenges that result from sociotechnical systems, going deep into how technology can be a tool to undermine many aspects of society that we hold dear.

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