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EPISODE · Mar 22, 2020 · 4H 45M

KP062: Kipo and the Timelords of Hollywoo(d)

from Die Kulturpessimist*innen · host Becci, Eric und Christopher

„But this is it, the deed is done Silence drowns the sound Before I leaped I should have seen The view from halfway down“ Wer hätte gedacht, dass „BoJack Horseman“ so poetisch zu Ende gehen würde. Mit „3einhalb Fragen“ wollen wir ein Format etablieren, mit dem wir neue Staffeln von Serien ins Programm aufnehmen können, die wir im Podcast schon mal ausgiebig besprochen haben – wie eben „BoJack Horseman“, dass hier nun zum dritten Mal bei uns auftaucht. Wir schauen uns die 6. Staffel dieser besonderen Serie an, analysieren, wie das Leben für die liebgewonnenen und weniger liebgewonnenen weitergehen wird, und überlegen, was jetzt eigentlich das Ende der Serie war, und was vielleicht nur ein Epilog. Auch der Kultpess-Lieblingsserie „Doctor Who“ und den Staffeln 11 und 12 nähern wir uns mit dem „3einhalb Fragen“-Format. Während über die neue Doctor(in) Jodie Whittaker im Team viel positive Einigkeit herrscht, sind bezüglich der Erzählweise des neuen Showrunners Chris Chibnall die Fragezeichen und Hoffnungen unterschiedlich groß. Und so schwärmen die einen von emanzipatorischen Geschichten und Reveals, welche den Doctor vielleicht zum ersten Mal im „New Who“-Zeitalter wirklich weiterentwickeln, während die anderen viel verschenktes Potential sehen und eine gewisse Who-Müdigkeit erleben. Eine neue Serie haben wir für euch aber auch noch im Gepäck: „Kipo and the Age of Wonderbeasts“, eine neue Netflix-Animationsserie, die auf vielen Ebenen Begeisterung bei uns auslöst. Denn auch und gerade in Zeiten von Corona-Ausgangssperren ist es spannend, eine so bunte postapokalyptische Welt vorgeführt zu bekommen. Und so wandern wir mit dem Blick der Protagonistin Kipo, die ein unfassbar großes Herz für Mutanten (und ihre Babys) hat, durch eine ganz neue Welt, in der Gesellschaftsmodelle verhandelt werden, Mutant*innen Persönlichkeit und Bewusstsein entwickeln und echte Freund*innenschaft und Vertrauen eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen. Zu guter Letzt wollen wir nicht unerwähnt lassen, dass wir uns für das Jahr 2020 und somit das Abschlussjahr einer Dekade ein Retrosegment vorgenommen haben: Jeden Monat schauen wir auf einer Jahr der letzten Dekade und seine für uns und/oder die Popkultur bedeutsamen Film- und Serienstarts zurück. In dieser Folge steigen wir mit dem Jahr 2011 ein, welches sich filmisch gar nicht so sehr in unser Gedächtnis gebrannt hat, serientechnisch aber gleich mit einem Klopper aufwartet. Wir freuen uns sehr, euch in diesem Jahr wieder regelmäßiger mit Content beliefern zu können. Danke dass ihr uns auch über die lange Pause die Stange gehalten habt!

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