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Kreatives Coding Spices Up Your Life

Die digitale Revolution führt zu einer Umverteilung von Machstrukturen in unserer Gesellschaft: diejenigen, die Code verstehen, sind klar im Vorteil. Dies stellt Herausforderungen an die Bildung. Wir müssen neues Wissen und neue Skills verbreiten! Lässt dabei das Billboard-Ranking auch Platzierungen weiblicher Akteurinnen zu? Und wie können innovative Programme und experimentelle Vermittlung einen Beitrag zur Demokratisierung des Codes leisten? Lasst uns dieses Wissen zum Mainstream machen!

Episode 35 of the re:publica 18 - Arts & Culture podcast, hosted by Sabine Faller, Barbara Zoé Kiolbassa, titled "Kreatives Coding Spices Up Your Life" was published on May 2, 2018 and runs 58 minutes.

May 2, 2018 ·58m · re:publica 18 - Arts & Culture

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Sabine Faller, Barbara Zoé Kiolbassa Programmcode bestimmt unsere Lebenswelt, ob als Grundlage globaler Datenströme oder hinter den benutzer*innenfreundlichen Interfaces von Google, Facebook, Instagram und Co. Code geht aber nicht nur mit einer Aneinanderreihung von Programmzeilen einher, sondern auch mit einer bestimmten Denkweise. Das gängige Vorurteil lautet, dass Technik und Coden nichts für Frauen ist – dabei wissen wir schon seit Ada Lovelace, dass Programmieren auch Frauensache ist! Ladies Who Code: Zahlreiche Künstlerinnen machen es vor und schaffen inspirierende, programmierte Kunstwerke, aktuell zu sehen in der Ausstellung „Open Codes. Leben in digitalen Welten“ am Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe.  In Verbindung mit den für die Ausstellung entwickelten Vermittlungskonzepten wollen wir mit euch unsere bisher erprobte Erfahrung austauschen und diskutieren, wie Stereotypen abgebaut werden können. Gleichzeitig wollen wir gemeinsam experimentieren, wie Code künstlerisch verstanden und vermittelt werden kann, um allen einen Zugang zur Matrix unserer Realität zu verschaffen. Denn das Wissen um Code ist geschlechterübergreifend: es ist der Schlüssel dazu, sich frei, emanzipiert und selbstbestimmt in unserer heutigen Gesellschaft zu bewegen.  Ziel dieses Workshops ist es demnach, gemeinsam an Ideen zu arbeiten, wie Code ganz anders begriffen werden kann. Wie können wir also selbst kreativ mit Code umgehen? Geht das auch ganz analog? Wann funktioniert ein performativer Ansatz? Was ist, wenn wir uns selbst als Bits verstehen und uns gegenseitig programmieren? Wir hoffen auf überraschende und vielfältige Ideen für eine spannende Tool- und Playliste aller Teilnehmenden am Ende des Workshops. Gelingt dies, dann verstehen wir Code sicherlich wie einen Refrain der Spice Girls: ob Fan oder nicht, wir können mitsingen!  Zielgruppe dieses Workshops sind daher alle, die Lust auf ein kreatives Experiment haben, hinter allen Interfaces, vielleicht völlig analog, das Herz des Codes zu entdecken.   Teilnehmer*innen: max. 25    supported by Otto Group

Sabine Faller, Barbara Zoé Kiolbassa Programmcode bestimmt unsere Lebenswelt, ob als Grundlage globaler Datenströme oder hinter den benutzer*innenfreundlichen Interfaces von Google, Facebook, Instagram und Co. Code geht aber nicht nur mit einer Aneinanderreihung von Programmzeilen einher, sondern auch mit einer bestimmten Denkweise. Das gängige Vorurteil lautet, dass Technik und Coden nichts für Frauen ist – dabei wissen wir schon seit Ada Lovelace, dass Programmieren auch Frauensache ist! Ladies Who Code: Zahlreiche Künstlerinnen machen es vor und schaffen inspirierende, programmierte Kunstwerke, aktuell zu sehen in der Ausstellung „Open Codes. Leben in digitalen Welten“ am Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe.  In Verbindung mit den für die Ausstellung entwickelten Vermittlungskonzepten wollen wir mit euch unsere bisher erprobte Erfahrung austauschen und diskutieren, wie Stereotypen abgebaut werden können. Gleichzeitig wollen wir gemeinsam experimentieren, wie Code künstlerisch verstanden und vermittelt werden kann, um allen einen Zugang zur Matrix unserer Realität zu verschaffen. Denn das Wissen um Code ist geschlechterübergreifend: es ist der Schlüssel dazu, sich frei, emanzipiert und selbstbestimmt in unserer heutigen Gesellschaft zu bewegen.  Ziel dieses Workshops ist es demnach, gemeinsam an Ideen zu arbeiten, wie Code ganz anders begriffen werden kann. Wie können wir also selbst kreativ mit Code umgehen? Geht das auch ganz analog? Wann funktioniert ein performativer Ansatz? Was ist, wenn wir uns selbst als Bits verstehen und uns gegenseitig programmieren? Wir hoffen auf überraschende und vielfältige Ideen für eine spannende Tool- und Playliste aller Teilnehmenden am Ende des Workshops. Gelingt dies, dann verstehen wir Code sicherlich wie einen Refrain der Spice Girls: ob Fan oder nicht, wir können mitsingen!  Zielgruppe dieses Workshops sind daher alle, die Lust auf ein kreatives Experiment haben, hinter allen Interfaces, vielleicht völlig analog, das Herz des Codes zu entdecken.   Teilnehmer*innen: max. 25    supported by Otto Group
re:publica 18 - Alle Sessions re:publica 18 Die kommende re:publica 2018 in Berlin findet vom 2. bis 4. Mai 2018 statt. Die re:publica ist eine der weltweit wichtigsten Konferenzen zu den Themen der digitalen Gesellschaft. Seit ihren Anfängen 2007 mit 700 BloggerInnen hat sie sich zu einer "Gesellschaftskonferenz" mit in 2017 über 9.000 TeilnehmerInnen bei der elften re:publica in Berlin entwickelt. Hier vermitteln die VertreterInnen der digitalen Gesellschaft Wissen und Handlungskompetenz und diskutieren die Weiterentwicklung der Wissensgesellschaft. Sie vernetzen sich mit einem heterogenen Mix aus AktivistInnen, Künstlern, WissenschaftlerInnen, HackerInnen, UnternehmerInnen, NGOs, JournalistInnen, BloggerInnen, Social Media- und Marketing-ExpertInnen und vielen mehr. Dadurch entstehen Innovationen und Synergien zwischen Netzpolitik, digitalem Marketing, Netz-Technologie, der digitalen Gesellschaft und (Pop-)Kultur. Rund 47 Prozent der SpeakerInnen auf der re:publica 2017 waren weiblich. Kaum eine andere Veranstaltung mit vergl re:publica 18 - re:publica re:publica Die kommende re:publica 2018 in Berlin findet vom 2. bis 4. Mai 2018 statt. Die re:publica ist eine der weltweit wichtigsten Konferenzen zu den Themen der digitalen Gesellschaft. Seit ihren Anfängen 2007 mit 700 BloggerInnen hat sie sich zu einer "Gesellschaftskonferenz" mit in 2017 über 9.000 TeilnehmerInnen bei der elften re:publica in Berlin entwickelt. Hier vermitteln die VertreterInnen der digitalen Gesellschaft Wissen und Handlungskompetenz und diskutieren die Weiterentwicklung der Wissensgesellschaft. Sie vernetzen sich mit einem heterogenen Mix aus AktivistInnen, Künstlern, WissenschaftlerInnen, HackerInnen, UnternehmerInnen, NGOs, JournalistInnen, BloggerInnen, Social Media- und Marketing-ExpertInnen und vielen mehr. Dadurch entstehen Innovationen und Synergien zwischen Netzpolitik, digitalem Marketing, Netz-Technologie, der digitalen Gesellschaft und (Pop-)Kultur. Rund 47 Prozent der SpeakerInnen auf der re:publica 2017 waren weiblich. Kaum eine andere Veranstaltung mit vergl re:publica 18 - Politics & Society re:publica Politik und Gesellschaft in all ihren Dimensionen sind mehr denn je ein Thema, dem wir uns auf der re:publica 2018 zuwenden wollen. re:publica 18 - Research & Education re:publica Wie können wir (digital) neu- lernen und weiter lernen? Research & Education präsentiert generationenübergreifende Konzepte, Ideen und Projekte im Bereich von Bildung und Wissenschaft.
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