EPISODE · Apr 15, 2026 · 25 MIN
Krieg im Sudan: «Die internationale Gemeinschaft muss sudanesischen Frauen zuhören»
from Radio RaBe · host Radio Bern RaBe
Es war Ende Oktober, also vor fast einem halben Jahr: In einer Nacht- und Nebel-Aktion hat Kollektiv «Allianza Ambulanza» das Verwaltungsgebäude des ehemaligen Tiefenauspitals besetzt. Seither ist es ruhig geworden um die Besetzung. Was läuft hinter den Kulissen? Und wie steht es um die Verhandlungen mit der Stadt? Diesen Fragen geht RaBe-Info nach.Heute vor drei Jahren brachen die gewaltsamen Auseinadersetzungen zwischen der sudanesischen Armee (SAF) und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) aus. Die Vereinten Nationen und Menschenrechts-Organisationen haben wiederholt erklärt, dass konfliktbezogene sexuelle Gewalt im Sudan systematisch als Kriegsmittel sowie als Instrument des Terrors und der Kontrolle eingesetzt wird. Frauen und Mädchen sind dabei am stärksten betroffen. Gleichzeitigt sind sie es, die eine zentrale Rolle in Zivilgesellschaftlichem Widerstand und Überlebenswichtigen Strukturen einnehmen und Mitbestimmung in Gerechtigkeitsprozessen fordern. Lina Marwan ist Menschenrechtsanwältin und Feministin und aktuell am Tahrir Institue for Middle East Policy (TIMEP). Ausserdem ist sie Mitgründerin von Insaf, einer Transitional Justice Kampagne in Sudan. Im Interview spricht Lina Marwan über die Rolle von Sudanesinnen im Krieg und ihre Bedeutung für Frieden und Gerechtigkeit.
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Es war Ende Oktober, also vor fast einem halben Jahr: In einer Nacht- und Nebel-Aktion hat Kollektiv «Allianza Ambulanza» das Verwaltungsgebäude des ehemaligen Tiefenauspitals besetzt. Seither ist es ruhig geworden um die Besetzung. Was läuft hinter den Kulissen? Und wie steht es um die Verhandlungen mit der Stadt? Diesen Fragen geht RaBe-Info nach.Heute vor drei Jahren brachen die gewaltsamen Auseinadersetzungen zwischen der sudanesischen Armee (SAF) und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) aus. Die Vereinten Nationen und Menschenrechts-Organisationen haben wiederholt erklärt, dass konfliktbezogene sexuelle Gewalt im Sudan systematisch als Kriegsmittel sowie als Instrument des Terrors und der Kontrolle eingesetzt wird. Frauen und Mädchen sind dabei am stärksten betroffen. Gleichzeitigt sind sie es, die eine zentrale Rolle in Zivilgesellschaftlichem Widerstand und Überlebenswichtigen Strukturen einnehmen und Mitbestimmung in Gerechtigkeitsprozessen fordern. Lina Marwan ist Menschenrechtsanwältin und Feministin und aktuell am Tahrir Institue for Middle East Policy (TIMEP). Ausserdem ist sie Mitgründerin von Insaf, einer Transitional Justice Kampagne in Sudan. Im Interview spricht Lina Marwan über die Rolle von Sudanesinnen im Krieg und ihre Bedeutung für Frieden und Gerechtigkeit.
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