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Von Tirana bis Bern: Widerstand gegen Umweltzerstörung
Von Tirana bis Bern: Widerstand gegen UmweltzerstörungSeit über einem Monat wird in Albanien demonstriert: Tausende gehen tagtäglich in der Hauptstadt Tirana auf die Strasse: für den Erhalt eines Naturschutzgebietes und gegen die Regierung von Premierminister Edi Rama. Auch die Diaspora mobilisiert. Morgen findet in Bern eine Aktion statt.Deeskalationstaktik der KaPo Bern lässt zu wünschen übrigEin Polizeieinsatz im Marzili gab zu reden. Ein Einsatz der Kantonspolizei am Abend zuvor erhielt weniger Beachtung. Beide Vorfälle werfen die Frage auf, wie es die Kantonspoliezei mit Deeskalation hält. Ein Kommentar von Noah Pilloud.
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ZACK geräumt – Was die Bestzung über Basel hinaus bedeutete
Ein Video das Bilder eines Eierbetriebs am Stadtrand von Bern zeigt, lässt einem den Appetit verderben. Der Verein Tier im Fokus hat dort jüngst Missstände aufgedeckt und daraufhin bei der Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland eine Strafanzeige gegen Unbekannt wegen mehrfacher Tierquälerei nach Artikel 26 des Tierschutzgesetzes eingereicht. Tobias Sennhauser vom Verein Tier im Fokus (TIF) erklärt im Interview, wie TIF die Misstände aufgedeckt hat.In Basel räumte die Polizei gestern früh die grösste Besetzung seit Jahrzehnten. Die Zone Autonome Culturelle Klybeck (ZACK) belebte rund einen Monat lang mehrere Gebäude auf einem ehemaligen Industrieareal im Norden der Stadt. Die Basler Grossrätin Heidi Mück von der Partei Basels starke Alternative! (BastA!) wohnt im Klybeck-Quartier und war bereits am frühen Morgen vor Ort. Im Telefongespräch hat sie uns erzählt, auf welchen Anblick sie dabei stiess und was die ZACK ihr persönlich bedeutete.Mit dem Historiker Dominique Rudin sprechen wir darüber, welchen Platz die Besetzung in der Geschichte der Basler Freiräume einnimmt und wie sich die Diskussion um Freiräume in Basel und anderen Schweizer Städten entwickelt hat.
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Gurtenfestival Backstage-Insight mit Bobby Bähler
Wie behält man bei einem Grossanlass wie dem Gurtenfestival den Überblick? Leandra von der Donnerstag-Morgensendung spricht mit Festivalleiter Bobby Bähler über die Planung, Verantwortung und die vielen Herausforderungen hinter dem Festivalbetrieb. Ein persönliches Gespräch über Organisation, Teamarbeit und die Faszination Festival.
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Gurtenfestival Backstage-Insight mit Jerry Krebs
Was braucht es, damit Essen, Getränke und das Bezahlen am Festival reibungslos funktionieren? Maurice aus dem Ohrensessel-Praktikum spricht mit Jerry Krebs über seine vielseitigen Aufgaben beim Gurtenfestival. Im Interview geht es um Food & Beverage, Partnerschaften, das Payment-System und den organisatorischen Aufwand hinter einem der grössten Festivals der Schweiz.
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996
Gewaltfreie Kindererziehung ab heute im Gesetz verankert
Seit beinahe 30 Jahren gibt es den Standplatz für Schweizer Fahrende im Buech, im Berner Westen. Damit ist in jenen Familien, die den Standplatz benutzen eine neue Generation herangewachsen. Wegen des Platzmangels wollen die Benutzer*innen den Standplatz verdichten. Eine breit abgestützte Motion im Stadtrat forderte, dass die Höhenbeschränkung für Bauten von 5 auf 7 Meter angehoben wird. Die Stadtregierung kann das Anliegen verstehen, sieht aber bürokratische Hürden. Das Parlament hat die Motion deshalb in ein Postulat umgewandelt, also ein Prüfauftrag an die Regierung.Ab heute ist die gewaltfreie Erziehung gesetzlich im Schweizerischen Zivilgesetzbuch verankert. Die neue Bestimmung bestätigt das Recht der Kinder auf eine Erziehung ohne körperliche oder psychische Gewalt. Doch was bedeutet eine gesetzliche Verankerung genau?
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995
Gurtenfestival Backstage-Insight mit Freddy Balsiger
Was steckt eigentlich alles hinter der Sicherheit am Festival? Jule von LaWandel spricht mit Freddy Balsiger, verantwortlich für Safety & Security am Gurtenfestival. Im Interview geht es um Sicherheitskonzepte, Notfallplanung, Zusammenarbeit mit verschiedenen Einsatzkräften und darum, wie ein Festival für alle BesucherInnen sicher gestaltet wird.
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994
Die Stadt entschuldigt sich für den Polizeieinsatz gegen trans Frau
Dass eine trans Frau am Sonntag von der Polizei gewaltvoll aus dem Frauenbereich des Marzilibads gebracht wurde sei ein Fehler gewesen. Nun entschuldigt sich die Stadt Bern. Ursina Anderegg ist Direktorin für Bildung, Soziales und Sport der Stadt Bern und im RaBe-Info zu Gast.Seit mehr als eineinhalb Jahren dauern die regierungskritischen Proteste in Serbien an. Zentrale Forderung ist der Rücktritt des Präsidenten Aleksandar Vucic und vorgezogene Neuwahlen. Am Samstag hat Vucic nun angekündigt, dass er in einigen Wochen zurücktreten werde. Was bedeutet das? Die Politologin Valentina Petrovic ordnet ein.
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993
Gurtenfestival Backstage-Insight mit Biru Haller
In dieser Folge spricht Geal von LaWandel mit Biru Haller, Leiter Booking des Gurtenfestivals. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen des Booking-Prozesses: Wie entsteht das Line-Up? Welche Herausforderungen bringt die Planung mit sich? Und was macht das Gurtenfestival für KünstlerInnen so besonders? Ein spannendes Gespräch über Musik, Organisation und Festivalleidenschaft.
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992
Warten - eine unliebsame Tätigkeit
Wer kennt es nicht: Warten an der Bushaltestelle und zack! Sofort erfolgt der Griff zum Smartphone, um die Wartezeit zu überbrücken. Schade eigentlich, denn es gibt viel zu hören, um einen herum, einfach so beim Warten. Arlette Isenegger hat eine Woche lang anstatt ihr Handy das Mikrofon gezückt und aufgenommen, was um sie herum so zu an Geräuschen gibt. Nenne einen Beruf, bei welchem das Warten dazugehört. Ziemlich schnell kommt man auf die Feuerwehr. Aber weit gefehlt. Maurice Dietziker hat von Feuerwehrmann Raphael zu hören bekommen, was Feuerwehrleute zwischen ihren Einsätzen alles zu tun haben oder tun dürfen. Von Warterei als solches ist da nichts. Und die Nerven von Seble aus Bümpliz liegen blank: Seit Tagen schon wartet sie auf den Brief ihrer Berufsschule mit dem Bescheid, ob sie ihre Lehrabschlussprüfung bestanden hat oder nicht. Dies ist die letzte Episode der RaBe-Praktikant:innen in der Zusammensetzung: Arlette Isenegger, Maurice Dietziker, Jil Lang und Dominique Amport. Etwa ab Oktober sind die Neuen soweit, On-Air zu gehen und anschliessend frische Podcast-Episoden zu produzieren. Nimm dann im Ohrenssel Platz und geniesse.
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991
Polizeieinsatz im Marzili-Bad sorgt für Empörung
Ein Polizeieinsatz im Marzili-Bad sorgte gestern für Empörung: Die Polizei nahm im sogenannten Paradiesli eine trans Frau fest und brachte sie auf die Wache. Am Abend kam es deshalb zu einer Spontankundgebung.Autos werden immer wie grösser. Hält dieser Trend an, stehen europäische Städte bis zum Jahr 2040 vor grossen Problemen. Zu diesem Schluss kommt eine kürzlich veröffentlichte Studie des Verkehrs-Club der Schweiz (VCS).
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990
Zivildienst
Aufgrund des letzten Abstimmungssonntags und auch sonst immer wieder Gesprächsthema: der Zivildienst. In dieser Folge vertiefen wir die Militäralternative für Dienstpflichtige mit Gewissenskonflikt - und das mit Erfahrungsberichten, einer Diskussion und weiteren Beiträgen!
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989
Entwicklungszusammenarbeit: Internationale Arbeit wird über den Haufen geworfen, sagen Kritiker*innen
Der Bundesrat hat am Mittwoch die Eckwerte für die internationale Zusammenarbeit festgelegt. Der Bund spart und verschiebt Gelder. Die Entwicklungszusammenarbeit wird massiv gekürzt, die Humanitäre Hilfe gestärkt. Die Internationale Arbeit, so wie man sie heute kenne, werde damit über den Haufen geworfen, warnen Kritiker*innen.Kolumbien wählt den ultrarechten Abelardo de la Espriella zum Präsidenten. Der linke Gegenkandidat Iván Cepeda hat seine Niederlage eingestanden. Was bedeutet das für Demokratie und Menschenrechte in Kolumbien? Darüber sprechen wir mit Oliver Üllenberg, Büroleiter für die Friedrich Ebert Stiftung in Kolumbien.
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988
Sexualisierte Gewalt als Kriegswaffe im Sudan
Sexualisierte Gewalt ist auch eine Waffe im Krieg, etwa im Sudan. Im westlich angrenzenden Tschad finden viele geflüchtete Sudanes:innen Zuflucht. Sie leiden unter den Auswirkungen der geschlechtsspezifischen Gewalt, von Vergewaltigungen oder Sklaverei, hier insbesondere durch die Rapid Support Forces.Und: Das Belluard Bollwerk Das Festival kreist dieses Jahr um Themen wie Archive, Ausbeutung, Kolonialisierung und Rohstoffabbau. Zugleich fragt das Thema nach Komplizenschaften, die im Untergrund entstehen können. In der Performance «Wixal» der schweizerisch-chilenischen Künstlerin Eugenia Poblete steht die Künstlerin mit einem Webstuhl auf der Bühne und verwebt Erinnerungen.
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987
Budget 2027: Wie weiter mit den Stadtfinanzen?
Immer wieder stand Israel in der Kritik, Kinder in Gaza zu wenig zu schützen. Eine unabhängige Untersuchung der Vereinten Nationen zeigt nun: Die israelischen Streitkräfte haben in Gaza gezielt palästinensische Kinder ins Visier genommen.Wie weiter mit den Stadtfinanzen? Der Stadtberner Gemeinderat hat anfangs Woche das neue Budget 2027 vorgestellt. Für gewöhnlich sind die bürgerlichen Parteien nicht zufrieden, mit dem Budget des Gemeinderats. So auch dieses Jahr. Doch auch innerhalb des Rot-Grün-Mitte-Bündnisses stösst der Haushaltsplan auf Kritik.Die Gleichstellung in der Schweizer Landwirtschaft hinkt nach: Zum feministischen Streik haben verschiedene Organisationen aus der Schweiz Forderungen formuliert um strukturelle Geschlechterdiskriminierung in der Landwirtschaft zu bekämpfen. Die Forderungen betreffen neben gleichem Lohn und gleichen Rechten auch das Hinterfragen von Machtverhältnissen.
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986
Seit 25 Jahren schafft das BirdLife-Naturzentrum La Sauge Lebensräume für bedrohte Tierarten
Seit 50 Jahren leben Tausende Sahraouis in Flüchtlingslagern in Algerien. Sie warten darauf, dass der Konflikt um die Westsahara politisch gelöst wird. Doch bis heute ist unklar, wie die Zukunft des Gebiets aussehen soll. Vergangene Woche war eine Delegation des sahraouischen Parlaments in Bern zu Besuch. Sie wollte auf die Situation ihres Volkes aufmerksam machen. Im Gespräch mit RaBe-Info, wie sie sich aus dem Exil für einen eigenen Staat engagieren.Am südlichen Ufer des Neuenburgersees liegt das Feuchtgebiet La Grande Cariçaie. Mitten in diesem Gebiet befindet sich das BirdLife-Naturzentrums La Sauge – ein Zentrum, das Lebensräume für bedrohte Tierarten schafft. Am Sonntag hat das Zentrum sein 25-jähriges Jubiläum gefeiert.
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985
Was bedeutet Armut in der Schweiz? Ein Theaterprojekt gibt Einblicke
Kurz nach seinem Amtsantritt hat der US-Präsident Donald Trump die Entwicklungsbehörde USAID aufgelöst. Zahlreiche Länder weltweit standen von einem Tag auf den anderen ohne Entwicklungsprojekte und ohne humanitäre Hilfe da. Ein internationales Forschungsteam hat nun untersucht, wie sich der abrupte Wegfall der Hilfszahlungen ausgewirkt hat. Die Studie verglich Länder, die zuvor viel Unterstützung erhalten hatten mit solchen, die keine erhalten hatten. Das Ergebnis: Der abrupte Wegfall der USAID-Unterstützung führte zu mehr bewaffneten Konflikten.Was bedeutet es, in der Schweiz von Armut betroffen zu sein? Das Theaterprojekt «Ar.Mut was wäre, wenn ich?» versucht, die Lebensrealität von Armutsbetroffenen zu vermitteln. Dafür muss das Publikum eine Wohnung im Murifeldquartier besuchen. Das RaBe-Info war auf der Probe.
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984
Eindrücke vom Formel E "Hankook Berlin E-Prix "
Den Hype um Formel 1 bekommt man medial immer wieder mit, aber habt ihr schon mal was von Formel E gehört? Das ist quasi die Cousine der Formel 1 und eine Motorsport-Rennserie, die noch nicht so sehr im Rampenlicht steht. Die Autos fahren vollelektrisch, mit dem Ziel, Elektromobilität und nachhaltige Technologie voranzutreiben.Milena von Botz3000 nimmt euch mit nach Berlin zum Formula E Hankook E-Prix und zeigt auf, dass auch ohne lautes Motorenbrüllen eine elektrisierende Stimmung entstehen kann.
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983
Matthias Rauh von "Music for People" im Interview bei Botz3000
Improvisierte Musik für alle! Der Verein “Music for People” wurde ursprünglich 1986 vom Cellist David Darling und der Flötistin Bonnie Insull in den USA gegründet. “Music for People” bietet Workshops und Improvisations-Veranstaltungen für Menschen an, die gemeinsam die Kunst des freien Musizierens und Singens teilen und entwickeln möchten. Seit 10 Jahren gibt es den Verein auch in der Schweiz. Matthias Rauh ist im Präsidium dieses Vereins und heute bei Botz3000 zu Gast. Was es alles mit dem gemeinsamen Improvisieren bei “Music for People” auf sich hat, erzählt er im Interview.
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982
Die Aktion «Beim Namen nennen» gedenkt den Verstorbenen im Mittelmeer
Am Samstag ist der Weltflüchtlingstag. In Bern wird bei der Heiliggeistkirche den Menschen gedacht, die bei der Überquerung des Mittelmeers verstorben sind und zwar im Rahmen der Aktion «Beim Namen nennen». Silvia Stohr, Pfarrerin in der Kirche und Francisco Droguett, Projektleiter der Aktion, erzählen in der Reportage von den Vorbereitungen und von Schicksalen, die sie nur schwer loslassen können.Am Sonntag entscheidet Kolumbien über einen neuen Präsidenten. Zur Stichwahl steht ein Kandidat der Linken, Ivan Cepeda. Er würde das Programm des aktuellen Präsidenten Gustavo Petro fortsetzen. Sein Kontrahent verspricht einen Machtwechsel: Der Ultrarechte Abelardo de la Espriella will den Staat radikal zusammenkürzen.Wer sind die beiden Kandidaten? Und worauf kommt es am Sonntag nun an? Darüber haben unsere Kolleg*innen von Radio Onda berichtet.
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981
Kurmanci, Farsi, Ukrainisch: Interkultureller Chor Worb feiert Jubiläum
Die Hitzewelle kommt. Kanton und Stadt Bern versuchen für die Gefahren zu sensibilisieren. Kurmanci, Farsi, Ukrainisch: Der interkulturelle Chor Worb singt in etlichen Sprachen. Nächste Woche feiert der Chor das dreijährige Jubiläum. Zum Schluss der Sendung in die Rubrik BKA on Air: Die Künstlerin und Fotografin Brigitte Lustenberger lichtet sich selbst ohne Kleidung ab. Wir fragen nach den verschiedenen Arten, auf einen weiblichen Körper zu blicken.
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980
Feministischer Streik: Dieses Jahr demonstrierten die Emmentaler*innen auf der Strasse
Am 14. Juni ist feminsitscher Streiktag, so auch vergangnenen Sonntag. Bereits zum dritten Mal in Folge organisierte das feministische Kollektiv Emmental eine Demonstrantion in Langnau. Gut 150 Menschen demonstrierten für feministische Anliegen. Vom Viehmarktplatz ging es zum Bahnhof – auf der Strasse. Wir waren vor Ort und haben Eindrücke eingesammelt.Die Schweiz war in den 80er und 90er Jahre ein Treffpunkt der offenen Drogenszene über die Grenzen hinaus. Später sollte die Schweizer Drogenpolitik mit dem Viersäulenmodell weltweit Schule machen. Den Anfang machte dieser Ansatz in Bern: die heutige Stiftung für Suchthilfe CONTACT errichtete vor 40 Jahren den ersten Konsumraum. Geschäftsleiterin Mirjam Rotzler erzählt im Gespräch von den Auslösern für diese Entwicklung und wo die Drogenpolitik heute steht.
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979
«So viu Läbe» beim Theater Gurten
«So viu Läbe» heisst es ab dem 26. Juni beim Theater Gurten, open-air auf dem Berner Hausberg.Regisseurin Livia Anne Richard und Schauspieler & Musiker Dänu Brüggemann sind bei uns zu Gast, anlässlich des 12. und allerletzten Stücks nach fast einem Vierteljahrhundert. Sie erzählen über Inhalt und Entstehung von «So viu Läbe», von Herzblut und Verbundenheit zwischen allen Beteiligten, aber auch mit dem Publikum.Zudem begrüssen wir einen Überraschungsgast am Telefon.
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978
Menschenrechte stehen unter Druck – auch in der Schweiz
Wie steht es um die Menschenrechte in der Schweiz? Dieser grossen Frage nähert sich ein soeben publizierter Sammelband. Am Donnerstagabend feiert er in der Werkstatt Lorraine in Bern Vernissage. Auch in einer «alten Demokratie» geraten Menschenrechte immer wieder unter Druck, wie sich aktuell in der Schweiz zeige, sagt Mitherausgeber Tarek Naguib im Talk. «Grundlegende Rechte, die für alle gelten sollten, werden immer mehr politisch instrumentalisiert», findet zudem Mitherausgeberin Nino Janashvili.
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977
Solidaritäts-Aktion für Gaza auf dem lac Léman
Eine vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) in Auftrag gegebene Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erschien letzte Woche und zeigt: Frauen vertrauen weniger in öffentliche Institutionen als Männer. «Gegen G7 und Genozid» hiess die gewaltfreie symbolische Aktion auf dem lac Léman. Inspiriert durch die Global Sumud Flotilla, der Hilfsflotillen nach Gaza, nahmen rund 20 Segelboote und rund 100 Aktivist:innen daran teil.
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976
Mehr Kultur für Kinder und Jugendliche und ein Teuerungsausgleich: Städtische Kulturbotschaft 2027-31
Alle vier Jahre plant der Gemeinderat der Stadt Bern seine Kulturförderung mit einer «Kulturbotschaft». Die Kulturbotschaft enthält die kulturpolitischen Schwerpunkte und bestimmt den Einsatz der finanziellen Mittel einer Legislaturperiode. Heute hat der Gemeinderat die Kulturbotschaft für die Jahre 2028 bis 2031 publiziert und an einer Medienkonferenz vorgestellt. Zum ersten mal werden Angebote für Kinder und Jugendliche vollständig in die Kulturbotschaft integriert.Im zweiten Teil der Sendung: Gestern Abend war die Wiener Autorin Maja Iskra in der Prozess-Bar zu Gast. Ihr Roman „Uppercut“ handelt vom Heranwachsen als Mädchen in einem von Gewalt geprägten Belgrad der 90iger Jahre. Wir haben die Autorin getroffen.
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975
Worum geht es bei der kantonalen Vorlage zum Kunstmuseum?
Es geht weiter mit der Serie zu den Abstimmungsvorlagen: Heute mit der kantonalen Vorlage zur Sanierung des Kunstmuseums. Für die Projektierung hat der Grosse Rat einen Kredit von rund 16 Millionen Franken gesprochen. Weil ein Komitee aus verschiedenen bürgerlichen Politiker*innen dagegen das Referendum ergriffen hat, kommt der Betrag nun an die Urne.Alizé Rose-May zeigt queere Perspektiven auf den Alpenraum, Familie und Tradition. BKa-Redaktorin Melina Tenisch hat Alizé Rose-May zur Arbeit im Kunsthaus Langenthal befragt. Mehr dazu in unserer Rubrik BKa on Air.Revolutionär, Soziologe, Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung: Jean Ziegler ist gestern im Alter von 92 Jahren verstorben – ein Nachruf zum Ende der Sendung.
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974
Bern soll ein Mahnmal gegen Femizide erhalten
Zivi oder Militärdienst. Das soll keine einfache Wahl sein. Die Mehrheit des Parlaments und der Bundesrat wollen mit der Gesetzesrevision die Zahl der Zulassungen zum Zivildienste senken. Am Sonntag befindet die Stimmbevölkerung darüber. Die Pros und Contras in unserem Beitrag.Was in Genua, Rom und Mailand schon Realität ist, soll auch in Bern entstehen. Morgen reichen Stadträtinnen aus verschiedenen Fraktionen eine Motion im Stadtparlament ein, die ein Mahnmal gegen Femizide fordert. Dominique Hodel hat die Motion aufgegleist, im Gespräch erzählt sie, weshalb Bern ein solches Mahnmal braucht und wo es dereinst stehen könnte.
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973
Qual der Wahl: Entscheidungen
Wir alle treffen täglich zwischen 20'000 und 30'000 Entscheidungen. Grund genug um der Qual der Wahl eine Sendung Ohrensessel zu widmen. Wir hören Beiträge über den Entscheidungsprozess bei der Ferienplanung, den oft Beziehungstherapeutin Beatrice Wespi begleitet und bekommen Einblick wieso Lilian Rieder sich für den Beruf der Trauerbegleiterin entschieden hat.Dieser Podcast ist ein Zusammenschnitt der live-Radio-Sendung Ohrensessel, produziert und präsentiert von den Praktikant:innen von Radio RaBe, Bern.
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972
Palästina-Demo vom 11. Oktober: Wie viele Verletzte gab es wirklich?
Die Argumente der Befürworter:innne der «Keine 10-Mio-Schweiz»-Initiative halten einem Faktencheck nicht stand. Dennoch zeigen Umfragen, dass sie auch auf Zustimmung stoesst. Doch weshalb? Wir hören eine Einordnung im ersten Teil unserer Serie zu den Abstimmungen vom kommenden SonntagDie Demo vom 11. Oktober beschäftigen die Stadt weiterhin: Wie viele Verletzte gab es an der Demonstration vom 11. Oktober? Diese Frage ist noch immer ungeklärt. Gestern veröffentlichte der Gemeinderat in einer Vorstossantwort neue Zahlen – und wirft damit mehr Fragen auf.
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Dezentrale Aktionen statt Grossdemo am 14. Juni
Dezentrale Aktionen statt Grossdemo am 14. Juni: Jedes Jahr am 14. Juni füllt sich die Berner Innenstadt mit Tausenden von violett gekleideten Menschen. Zumindest war das in den vergangenen Jahren so: Am feministischen Streik mobilisierte das Berner Streikkollektiv zur grossen Demonstration. Nächsten Sonntag ist das anders. Das Feministische Streikkollektiv Bern hat sich entschieden, dieses Jahr keine zentrale Grossdemonstration zu organisieren. Die Gründe dafür hören wir im Interview. Europa schottet sich weiter ab: Aktuell verschärft die Europäische Union mit der GEAS-Reform ihre Migrationspolitik und die europäische Grenzagentur Frontex rüstet nunmehr seit zehn Jahren auf. Bartholomäus Laffert ist Journalist und Mitglied beim Selbstlaut Kollektiv. Er berichtet regelmässig über die Situation an den europäischen Aussengrenzen. Im Interview spricht er über die Situation vor Ort.
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970
Antifaverbot? Die demokratischen Jurist:innen Bern ordnen ein
Mehrere Hundert Antifaschist*innen nahmen sich gestern Berns Strassen. Sie protestierten gegen den Entscheid des Kantonsparlaments zum Antifaverbot. Mehrere Gruppierungen wie das «Offene antifaschistische Treffen» oder «Bern gegen rechts» hatten zur Spontankundgebung aufgerufen. Dass das Kantonsparlament dem Regierungsrat den Auftrag erteilt hat, sich beim Bund für ein Antifaverbot starkzumachen, sorgte in weiten Teilen der Zivilgesellschaft für Empörung. Auch die Demokratischen Jurist*innen Bern äusserten sich zum Entscheid des Grossen Rats. Anna Jegher ordnet ein. Jedes Detail der digitalen Kommunikation dokumentieren, mit Standortdaten Bewegungsprofile anlegen, Telefongespräche abhören und so jederzeit wissen, was eine die Bürger*innen gerade tun und wo sie sich aufhalten. In der Fiktion sind die Möglichkeiten von Geheimdiensten beinahe unbegrenzt. In der Realität geben Gesetze genau vor, welche Überwachungsmassnahmen der Staat anwenden darf. Und vor allem: in welchem Fall.In der Schweiz regelt dies das Nachrichtendienstgesetz. In den vergangenen Tagen diskutiert der Nationalrat die Revision dieses Gesetzes. Organisationen und Expert*innen warnen nun: Der Vorschlag des Bundesrats weitet die Kompetenzen des Nachrichtendienstes in gefährlichem Mass aus.
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969
Femizide in der Kriminalstatistik: Geht der Kanton Bern mit gutem Beispiel voran?
In Bern behält der Kanton das letzte Wort darüber, ob es in einer Gemeinde eine Asylunterkunft geben soll. So will es das Kantonsparlament. Der Grosse Rat des Kantons lehnte gestern gleich drei Motionen ab, die den Gemeinden ein Vetorecht geben wollten. Dass degen die Vorstösse neben den linken Parteien auch die GLP und die EVP sowie einige Vertreter*innen der SVP, FDP und EDU stimmten, habe sie überrascht, erhählt die grüne Grossrätin Regula Bühlmann im Beitrag.Noch nie war die Zahl von dokumentierten Femizid Fällen in der Schwiz so hoch wie im vergangenen Jahr. Das Kantonsparlament fordert nun eine Nachführung von Femizidfällen in der Kriminalstatistik im Kanton Bern. Der Regierungsrat befürwortet dies, will aber einen kantonalen Alleingang verhindern und warten, bis auf Bundesebene eine einheitliche Definition besteht. «Der Kanton Bern hätte hier die Chance, eine Vorreiterinnenrolle einzunehmen», sagt Brigitte Hilty Haller im Interview. Die grüne Grossrätin hat den entsprechenden Vorstoss mit eingereicht.Was tun, wenn ein Schwarm von Mörderbienen auf einen zuströmt? Wie befreit man sich aus der Schnauze eines Alligators? Das Solo-Stück «Furchtlos durch den Alltag» ist ein Survival-Abend mit der ängstlichen Survival-Coachin Hilke Schaaf-Degenhardt. BKa-Redaktorin Melina Tenisch hat mit Judith Seither, die als Hilke auf der Bühne steht, ein Interview geführt und sie unteranderem zu ihren eigenen Ängsten befragt.
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Antifa-Verbot: Weder umsetzbar noch wünschenswert
«Die Antifa gehört verboten» – diese Forderung von bürgerlichen Politikern wurde nach der palästinasolidarischen Demonstration letzten Oktober einmal mehr laut. Heute diskutiert der Grosse Rat des Kantons Bern einen Vorstoss, der ein solches Antifaverbot fordert. Wer soll das sein, diese Antifa? Und ist ein Verbot überhaupt umsetzbar? Warum ein Verbot weder realistisch noch wünschenswert ist, diskutieren wir im ersten Teil der Sendung.Dann: Vor zwei Wochen zeigten Videos in Netzwerden den israelischen Polizeiministr Itamar Ben Gvir. Er demütigte festgenommenen Aktivist:innen der Gaza Hilfsflotillen. Unter den von Israel festgenommenen Aktivist:innen waren auch Menschen mit Schweizer Staatsangehörigkeit. Die Partei der Arbeit (PdA) hat nun eine Petition an der Bundesrat lanciert. Auch Amnesty International fordert mehr vom Bundesrat.
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967
Die Stadt soll mehr gegen Abriss auf Vorrat tun können
Das Tripity soll weichen, für die ehemalige Schreinerei an der Weissensteinstrasse ist ein Abrissgesuch und ein allgemeines Baugesuch eingegangen. Für PdA-Stadtrat Matteo Micieli ist klar: Es handelt sich um Abriss auf Vorrat. Deshalb haben er und Mitstreiter*innen drei Vorstösse eingereicht. Sie verlangen: Die Stadt soll Zwischennutzungen besser schützen und mehr Spielraum erhalten bei Abriss auf Vorrat. «Das ist schlussendlich eine Kultur- und Sozialpolitische Frage», meint Micieli im Interview.Wikipedia gibt es seit 25 Jahren. Wikimedia CH, der Schweizer Ableger des Onlinelexikons, gibt es seit 20 Jahren. Am Wochenende feierte der Verein sein Jubiläum. Vor Ort haben wir mit den Wikipedianer*innen über die Anfänge gesprochen und darüber, wie sie sich um mehr Diversität bemühen.
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Über Restitution hinaus: Das Projekt «Survival Kit» von der senegalesischen Kuratorin Ken Aïcha Sy
Die Diskussion über die Rückgabe kolonialen Kulturguts aus Museen hat die Schweiz längst erreicht. 2026 bekommt sie neue Impulse aus Bern: Ein Kooperationsprojekt unter dem Titel «After Restitution» zwischen dem Historischen Institut der Universität Bern und dem Berner Historischen Museum, unterstützt von der «Initiative Afrique» der Universität Bern, will den Dialog über die Rückgabe von Sammlungen fördern und neue Forschungsperspektiven auf die Geschichte Afrikas eröffnen. Anlässlich dessen fand vergangene Woche eine Podiumsdiskussion statt. Im Zentrum stand die Frage: Was passiert «after restitution»? Also: Was geschieht nach der Rückgabe von Kulturgütern? Wie können Museen, Forschung und Gesellschaft künftig zusammenarbeiten? Und wie lassen sich neue Netzwerke bilden?Die senegalesische Kuratorin und Forscherin Ken Aïcha Sy war Teil des Podiumsdiskussion und hat das Projekt «Survival Kit» ins Leben gerufen – ein fünfjähriges Forschungsprojekt, das die senegalesische Kunstszene und bedeutende Künstler:innen zwischen den 1960er- und 1990er-Jahren in den Fokus rückt und sich damit auf die Suche nach den Kunstwerken ihres Vaters machte.
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965
Naturschutzpreis für revitalisierten Auenwald
95% der Auenwälder wurden hierzulande in den letzten zweihundert Jahren trockengelegt. Dabei sind sie wichtige Orte für die Biodiversität. Doch die trockengelegten Auenwälder können revitalisiert werden. Gestern wurde eine solche Revitalisierung nun mit einem Naturschutzpreis gewürdigt: Der Zweckverband Forstrevier Untergäu hat für die Wiederbelebung eines Auenwalds im solothurnischen Hägendorf den Beugger-Preis erhalten. Beinahe monatliche Hitzerekorde, das 1,5 Grad-Ziel, das verfehlt wird, der Nordatlantikstrom, der instabiler ist als gedacht: In den letzten Jahren häuften sich die Negativschlagzeilen zum Klima. Kurzgesagt: Die Klimakrise spitzt sich weiter zu. Was bedeutet das für die Berner Klimapolitik? Die Klimagerechtigkeitsinitiative fordert ein konsequenteres Handeln. Der Gemeinderat hält die Initiative für nicht umsetzbar. Und präsentierte gestern einen Gegenvorschlag.
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964
Amplifier Interview with Wheelchair Sports Camp
Around the release of the album «Oh Imperfecta» by Wheelchair Sports Camp we had a virtual get together and discussed music, art, activism, motivation and somewhere along the line the state of the world. A sweeping conversation with the band of the moment!
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963
Aussen grau innen grün: Die Schauhäuser des BoGa werden 50
Der Botanische Garten ist eine grüne Oase mitten in der Berner Innenstadt. Der Garten ist aber nicht nur aus botanischer, sondern auch aus architektonischer Sicht einen Besuch wert. Vor ziemlich genau fünfzig Jahren wurden die Schauhäuser eröffnet. Dieses Wochenende gibt es im Rahmen des Architekturfestivals Open House Bern architektonische Führungen durch die Schauhäuser. Markus Fischer vom Botanischen Garten sowie Caterina Menghini und Fiona Kohler von Open House Bern erzählen im Interview, was die Schauhäuser aus architektonischer Sicht so interessant macht.Im heutigen BKA on Air dreht sich alles um die Träume und Traumata der Schulzeit. In Köniz eröffnet das neue Schulschaulager – mit 80 000 Objekten aus 400 Jahren Schulkultur. Zwischen Hellraumprojektoren, Landkarten, Häkelarbeiten und Blockflöten sprechen wir mit Kurator Angelo Romano über Erinnerungen, Lieblingsobjekte und die Frage, wie aus Schulalltag ein Museum wird.Seit einem knappen Jahr ist das Radio RaBe in einer neuen Nachbarschaft zu Hause. Gemeinsam mit uns eingezogen ist unter anderem das Haus der Bewegungen. Für den morgigen Tag der Nachbarschaft hat das Haus der Bewegungen ein besonderes Programm auf die Beine gestellt.
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Wenn das Zuhause kein Daheim mehr ist
Zuhause mit Familie ist lustig und manchmal nervig. Für einige ist Zuhause-mit-Familie auch gefährlich oder toxisch. Dann können Unterkünfte wie Nemo in Zürich oder Pluto in Bern für die Nacht ein Daheim sein. Wenn im Leben eine Krise voll durchbricht, verändert es einen Menschen und auch sein Gefühl von "mein Daheim". Yannis erzählt, wie er sein Daheim vor der Krisenintervention und danach erlebt hat.
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Schönheitsideal Haare - ein Fluch, eine Freude
Die Haare auf dem Kopf sind je nach Mensch (oder Haar) eine Qual oder eine Freude. Gelockt, gekraust, glatt, dünn, dick, das Haar braucht Aufmerksamkeit und Pflege. Mit den Haaren sagt eine Person viel über sich aus, gewollt oder ungewollt: von politischer Aussage, wie z. B. die Haare offen zeigen oder die soziale Zugehörigkeit mit einer gefärbten Irokesenfrisur. Bei Ohrensessel haben sich die Praktikant:innen mit dem Haar im Alter befasst und mit Frauen gesprochen, in deren Sportart die Haare Einfluss auf die Punktzahl haben.Bald schon räumen die Praktikant:innen von RaBe ihre Sessel - und du könntest "Radio machen". Eine fundierte Ausbildung mit vielen Kursen und selbstverständlich ON-Air-Zeit in den ersten fünf Monaten. Weitere fünf Monate lang danach kannst du dich vertieft in der Moderation, im News-Journalismus oder in Magazin-Journalismus arbeiten.
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Die sudanesische Menschenrechtsaktivistin Sarah Mohamed Souleyman im Gespräch
Mehr Milch als getrunken wird: Die Schweizer Milchwirtschaft hat ein Problem mit Überproduktion. Als Folge ist der Milchpreis zu tief und Milch wird in Biogasanlagen verbrannt. Der Bäuerinnen- und Bauernverband Uniterre und weitere Organisationen fordern nun, ein altes Werkzeug wieder aus dem Kasten zu nehmen.Eine sudanesische Geflüchtete erzählt von der Lage in el-Fasher.In der Schweiz lebt eine geringe Zahl sudanesischer Menschen, es sind um die 1000. Einige sind im jüngsten Krieg geflohen und befinden sich noch immer im Asylprozess. Seit eineinhalb Jahren auch Sarah Mohamed Souleyman, ehemalige nationale Schutzbeauftragte und Menschenrechtsaktivistin aus el-Fasher, Darfur. Vergangene Woche war die Sudanesin als Referentin im Polit-Forum in der Demokratie Bar zu Gast und erzählte von ihrer Arbeit und der Lage in el-Fasher.
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31 Tage ohne Auto – die Stadt Bern will zum Umstieg auf den ÖV ermutigen
Sich vor der Witterung schützen, einen Ort haben, um zur Ruhe zu kommen, Gespräche zu führen: Was für viele das eigene zu Hause ist, finden Menschen mit Lebensmittelpunkt Strasse in Aufenthaltsräumen. In diesen niederschwelligen Angeboten finden sie zudem eine bescheidene Verpflegung, Gespräche und Verständnis. Einen solchen Aufenthaltsraum betreibt die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Region Bern (AKiB) seit beinahe 50 Jahren. Anfang Jahr musste der Aufenthaltsraum umziehen, von der Postgasse in den Mattenhof. Dank dem neuen Leistungsvertrag mit der Stadt Bern kann die AKiB nun das Angebot weiter ausbauen. Statt mit dem Auto mit Tram, Bus oder Leihvelo zum Einkaufen, auf die Arbeit oder ins Kino - Die Stadt Bern sucht Menschen, die sich einen Monat lang auf dieses Experiment einlassen. Sie sollen 31 Tage lang auf das Auto verzichten, im Gegenzug erhalten sie ein ÖV-Abo. 31 Days Challenge heisst das Projekt, organisiert von der Alliance Swisspass, der Branchenorganisation des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz. Die Stadt Bern will damit erreichen, dass Menschen umdenken, neue Routinen entdecken, und so langfristig auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.
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NKFV Reagiert auf Kritik: «Unser Auftrag ist präventiv»
Überbelegung, eine unhaltbare Hygiene, mangelhafte psychologische Versorgung: Die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) ist alarmiert über die Zustände in Berner Regionalgefängnissen. Ganze 39 mal kommt das Wort «menschenunwürdig» im Bericht der NKVF vor. Der Regierungsrat relativiert, Menschenrechtsorganisationen sind empört. Eine Geschichte von drei Berichten.«Gegen Abschottung, für Klimagerechtigkeit» – unter diesem Motto demonstriert der Klimastreik Bern heute in Bern gegen die 10-Millionen-Initiative der SVP. Weshalb die Klimaaktivist*innen das tun und welche Lösungsvorschläge sie haben, erzählt die Mediensprecherin des Klimastreiks Bern im Live-Interview.
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Ein Konzert in Bern solidarisiert sich mit libanesischen Musiker*innen
Die israelischen Angriffe auf den Libanon wirken sich auch aus auf die lokale Kulturszene. Ganz konkret betroffen ist ein kleines Festival im Norden des Libanons: das Oakenfest. In der Berner Prozess Bar findet deshalb morgen Abend ein Solidaritätskonzert statt für Menschen aus der Kunst und Musikszene im Libanon. Yassin Mehdi ist Teil der Gruppe, die hinter der morgigen Veranstaltung steht. Wir sprechen ausführlich mit Mehdi über das Solidaritätskonzert und die Auswirkungen des Kriegs auf die libanesische Musikszene.Ob Sternschnuppen wissen, dass sie Träger unsere Wünsche sind? Die BKa-Autorin Melina Tenisch macht eine Bildbetrachtung des Werks «Writers Retrat» von Lorenz Wernli, das an einen Sternhimmel erinnert.Zu sehen ist Lorenz Wernlis Kunst, sowie Werke von weiteren 24 Kunstschaffenden an der Ausstellung im Rahmen des Louise Aeschlimann und Margareta Corti Stipendiums im Kunsthaus Langenthal. Die Vernissage und Stipendienvergabe sind am 27.5. um 18 Uhr. Die Ausstellung läuft bis am 28.6.
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«Wir Iraner*innen sind in in der Schweiz in der Schwebe»
«Wir Iraner*innen befinden uns hierzulande in der Schwebe»In der Schweiz im Warteraum: Iraner:innen fordern Klarheit in Bezug auf die Asylpraxis. Gestern wurde eine Petition eingereicht. Sie fordert eine Änderung der Asylpraxis für Iraner:innen in der Schweiz.Energiewende auf Kosten der Moore?Die Schweizer Klimapolitik ist ein Balanceakt: Einerseits muss die Schweiz die erneuerbaren Energien und die dazugehörige Infrastruktur ausbauen. Andererseits gilt es, ökologisch wertvolle Landschaften zu schützen. Beim Ausbau des Stromnetzes ist die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates nun vorgeprescht. Sie will den Schutz der Moore aufweichen. Umweltverbände reagieren empört.Regenbogen an der UniversitätDer Verein Queer UniBern setzt sich für die Interessen trans, non-binärer, inter*, lesbischer, bisexueller, schwuler, asexueller, agender und aller queerer Universitätsangehöriger ein. Es gibt ihn seit letztem Herbst. Morgen Donnerstag lädt der Verein ein zum Austausch über queeren Aktivismus.. Wir reden mit dem Verein, am Ende der heutigen Sendung.
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Pop-up-Austellung: Das Telefonbuch als Spiegel der Gesellschaft
Mit rund eineinhalb Milliarden ist die Republik Indien die bevölkerungsreichste Demokratie, mit über 20 anerkannten Sprachen ein multiethnischer Staat. Trotz dieser Vielfalt ist im südasiatischen Land seit Jahren eine ethnonationalistische Ideologie auf dem Vormarsch: der Hindunationalismus. Politisch vertreten durch die Regierungspartei BJP, stellt der Hindunationalismus seit über 10 Jahren den Ministerpräsidenten. Bei den jüngsten Wahlen in drei Bundesstaaten konnte die BJP in Gebieten zulegen, die für sie bisher schwieriges Terrain waren. Gleichzeitig wurde die linke Opposition geschwächt.In der Pop-Up-Ausstellung «Wenn Künstlerinnen mit Telefonbüchern reden – und sie zu ihnen sprechen» im Museum für Kommunikation sind ab heute historischen Schweizer Telefonbüchern im Fokus. Künstlerinnen interpretieren die Listen von Namen und Nummern und lassen sie neu sprechen.Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit zwischen dem PTT-Archiv, das Unternehmensarchiv der ehemaligen schweizerischen Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe und Wikimedia Schweiz. Und sie zeigt die Gemeinsamkeiten von alten Telefonbüchern und Online-Nachschlagewerken.
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Von Arbeit, Sozialarbeit und gleichen Rechten für alle
"Wir wollen mitentscheiden, denn es geht um unser Leben," ist eine von vielen Stimmen, die Tanja an der Nationalen Kundgebung für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in Zürich eingefangen hat. Laut, bunt und zahlreich forderten Sie am 2. Mai gleiche Rechte.Spass, Müdigkeit oder Tagesstruktur? Anlässlich des 1. Mai fragte Bruno diverse Menschen, was sie mit "Arbeit" verbinden.Für Patient:innen sei es sehr entlastend, wenn jemand über längere Zeit da sei und sie nicht alles x mal erzählen müssen, sagt Friedrich Ricks Meyer, Sozialarbeiter bei der UPD. Im Gespräch mit Tanja berichtet er über seine Aufgaben, über Herausforderungen und schöne Momente, wenn er Patient:innen in der Psychiatrie begleitet.
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Freibad Marzili: Erste Sanierungs-Etappe erfolgreich
Rekordwert bei Hinrichtungen: 2025 wurden weltweit rund 2’700 Menschen in 17 Ländern hingerichtet – so viele wie seit 1981 nicht mehr. Ganze zwei Drittel mehr als noch im Jahr davor. Das zeigt der heute veröffentlichte Bericht zur Todesstrafe von Amnesty International. Bald lockt das Wetter in die Aare. Das Freibad Marzili ist das grösste und meistbesuchte Flussbad der Schweiz. Im September startete die Gesamtsanierung des Freibads. Heute Morgen informierte die Stadt vor Ort. Denn am 23. Mai wird das Schwimm- und Bootsverbot in der Aare aufgehoben, der Uferweg und das Gaswerkareal sind wieder offen. Auch das Freibad Marzili öffnet an diesem Tag – vorerst jedoch noch ohne Schwimmbecken. Diese sind dann ab dem 13. Juni wieder zugänglich. Stadtbaumeister Thomas Pfluger erklärt, was sich in der ersten von vier Etappen verändert hat.
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Utopìas in Mexico-Stadt wollen die Gesellschaft verändern
Utopìas sind öffentliche Räume mit kostenlosen Angeboten für Bildung, Gesundheit, Sport und Gemeinschaft in Mexico-Stadt. In einer Welt, in der die Kluft zwischen Arm und Reich immer grösser wird, versuchen die Utopìas aus dem öffentlichen Raum mehr zu machen, als blosse Infrastruktur: Sie wollen die Gesellschaft verändern und Menschen stärken. Eine Reportage von Radio Onda aus Berlin.
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Femizid von Binningen: Täter zu lebenslänglicher Haft verurteilt
Mit Spannung wurde heute früh das Gerichtsurteil im Fall des Femizids von Binningen erwartet. Der Verein «Eidgenössische Kommission dini Mueter» (EKdM) hatte zu einer Solidaritätsaktion vor dem Gerichtsgebäude aufgerufen. Simone Keller war für uns heute Früh in Muttenz vor Ort und hat Stimmen und Reaktionen eingefangen.Am Montag erhielt die sahrauische Menschenrechtsverteidigerin, Künstlerin und Journalistin Asria Mohamed Taleb den Somazzi Preis in Bern. Seit Jahren setzt sie sich für die Frauen in der sahrauischen Gemeinschaft ein und macht das Leben und den Kampf unter der 50-Jährigen Besetzung Marokkos sichtbar. Im Interview erzählt die Preisträgerin, wie sich die marokkanische Besetzung auf das Leben Mädchen und Frauen auswirkt.
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