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Publisher-supplied feed metadata · PodParley refreshed Jun 12, 2026 · Source feed

  1. 1000

    Zwischen Front und Fotografie: Viktor Holikov stellt wieder in Bern aus

    Als der Krieg ausbrach, habe er die Kontrolle über die Richtung seines Lebens verloren – das erzählt Viktor Holikov, Fotograf und Soldat aus der Ukraine. Er sitze nun auf dem Beifahrersitz seines Lebens – aber nicht mehr am Steuer. Diese Woche stellt Viktor Holikov seine Kunst in Bern aus. Er wurde für ein paar Tage von seinem Dienst beurlaubt, um in die Schweiz zu reisen. Holikov ist immer wieder in Bern: Bereits letztes Jahr waren seine Fotografien am Egelsee zu sehen und nun für kurze Zeit.

  2. 999

    5 Jahre Machtergreifung der Taliban

    Vor 5 Jahren haben die Taliban die Regierung in Afghanistan übernommen: Die Situation der Frauen hat sich seither verschlechtert. Haschemi hat nach der Machtübernahme Afghanistan verlassen. Heute und lebt und arbeitet sie in Europa und unterstützt mit einer Organisation Frauen vor Ort. Im Beitrag erzählt sie wie schwierig es ist Schutzräume für Frauen zu schaffen und welche Arbeit Frauen trotz Schikanen, Restriktionen und Verboten nachgehen.Panico Morale: Drei Jahrzehnte LGBT-Geschichte im Kanton Tessin: Ein neuer Podcast erzählt die queere Bewegung der Jahre 1995 bis 2025 im Tessin. Panico Morale ist auf allen gängigen Podcastplattformen abrufbar. 

  3. 998

    Bundesgericht hebt Artikel des Berner Polizeigesetzes auf

    Das Bundesgericht hebt Artikel des Berner Polizeigesetzes auf: Gleich mehrere linke Parteien und die demokratischen Jurist:innen Bern haben Beschwerde eingereicht gegen das revidierte Polizeigesetz im Kanton Bern. Dieses ist seit zwei Jahren in Kraft. Das Bundesgericht pfeifft den Kanton zum Teil zurück. Gleich mehrere Gesetzesartikel hebt das Gericht auf. Die Demokratischen Jurist:innen zeigen sich zufrieden, aber die Sicherheitsdirektion des Kantons will das Urteil nicht als Niederlage sehen.Hitze gefährdet Pilzsaison: Für viele Pilzliebhaber:innen beginnt im August die Pilzsaison. Dann öffnen auch die Pilzkontrollen im Kanton Bern ihre Türen. Doch kaum eine Seele bringt gesammelte Pilze, erklärt Erich Herzig. Er ist Pilzkontrolleur in Zollikofen und Präsident des Vereins für Pilzkunde Bern. Er erklärt, was die Dürre für die Pilzsaison bedeute. BkA on Air - Musikalische Fledermäuse: Nach der Sommerpause geht es auch wieder weiter mit BKa on Air. Kulturredaktorin Sue Leuenberger bringt einen tierischen Kulturtipp mit ins Studio: Im Berner Museumsquartier beginnt nächsten Dienstag mit der Dämmerung die zweistündige Exkursion «Was flattert denn da?».

  4. 997

    Comedy

    Lange ausschlafen, kreativ sein und Leute zum Lachen bringen - der Beruf des Comedians lässt Verdacht auf einen Traumberuf schöpfen. Mit Interviews und Beiträgen gehen wir in dieser Folge der Comedy auf den Grund!

  5. 996

    Integration durch Teilhabe

    Alarm bei Fischnotrettung an der Emme: Bilder der Emme zeigen den Fluss an Stellen ausgetrocknet. Besonders für die Fische ist das verheerend. Auch die Fischrettung stösst an ihre Grenzen.Integration durch Teilhabe: Die Integrationsbrücke Bern hat in einem Werkstattheft wichtige Erkenntnisse zu Hürden bei der Eingliederung festgehalten

  6. 995

    Wenn Queer-Sein zur Flucht zwingt: Queer Arab Solidarity hilft

    Homo- und Transfeindlichkeit sind eine globale Realität: In über 60 Staaten drohen queeren Menschen Gefängnis oder sogar die Todesstrafe. Auch im arabischen Raum sind Gesetze wie auch die Gesellschaft für queere Menschen oft lebensgefährlich und Grund zur Flucht. Der Verein Queer Arab Solidarity unterstützt diese Menschen rechtlich und finanziell auf dem Weg in einen sichereren Staat. Im Eldorado in Biel sind noch bis Ende August Kunstwerke zu kaufen. Der Erlös kommt vollumfänglich Queer Arab Solidarity zugute. Wie der Verein weltweit hilft und weshalb er auf Spenden angewiesen ist, erzählt Alwan Badr.Die Maka sind eine Bantu-Volksgruppe, die im Regenwaldgebiet im Süden und Osten Kameruns lebt. Die sterblichen Überreste von sechs Ahnen der Maka wurden während der deutschen Kolonialherrschaft verschleppt. Jahrzehntelang waren sie in einer wissenschaftlichen Sammlung an der Universität Freiburg aufbewahrt. Im Juli sind sie nun mit einer Zeremonie geehrt und zurückgegeben worden. Die Kolleg vom Südnordfunk berichten vom Übergabeprozess.

  7. 994

    Faszination Handpan im Rosengarten

    Das Onlinemagazin «Mad in America» setzt sich seit Jahren kritisch mit dem Narrativ von Psychose, Psychopharmaka und Behandlungserfolge auseinander. Es widmet sich den Themen Wissenschaft, Psychiatrie und soziale Gerechtigkeit und veröffentlicht auch persönliche Geschichten von Betroffenen. Ende 2025 entstand der Ableger Mad in Deutschland. Wir sprechen mit den Gründerinnen Carina und Marthe, die die Herausforderungen des psychiatrischen Systems am eigenen Leib erfahren haben.Dann steigen wir hinauf zum Berner Rosengarten und besuchen einen Handpan-Workshop unter freiem Himmel. Das runde Instrument aus Metall sieht aus wie ein Dampfkochtopf, tönt jedoch sehr viel harmonischer und hypnotischer. Wir sprachen mit Workshop-Organisator Robin Kellenberger und einigen Teilnehmenden über ihre Faszination für die Handpan.

  8. 993

    Künstlerin Seraina Grupp erschafft Geschmackslandschaften

    Im Spätsommer ist Erntezeit: Die warmen Monate haben auf den Feldern, den Gemüsegärten und den Obstbäumen allerhand Essbares heranreifen lassen. Ein guter Zeitpunkt also, um über Essen zu sprechen. Woher kommt es? Wer hat es unter welchen Bedingungen produziert? Was ist überhaupt ein Nahrungsmittel? Mit solchen Fragen beschäftigt sich die Künstlerin Seraina Grupp. In ihrer Kunst stellt sie unter anderem Geschmackslandschaften her und will so Wissen über Ökologie und Landwirtschaft sinnlich vermitteln. Seraina Grupp ist zu Gast im RaBe-Info Talk. 

  9. 992

    Aare

    Im Sommer ist er besonders beliebt, der allbekannte und das Berner Stadtbild prägende Fluss namens Aare. Ob als Ort der Freizeit oder wichtige Handelsroute, die Aare bietet reichlich Stoff als heutiges Folgenthema für Interviews und Beiträge!

  10. 991

    HORNBOX im Interview bei Botz3000

    Mal eigene Kompositionen, mal Covers..."Hauptsache, es groovet!" Das ist das Motto der Vintage Groove Band "HORNBOX". Drei der sechs Mitglieder machten sich auf den Weg ins RaBe-Studio und sassen bei Karin von Botz3000 im Interview. Ihren Sound, der oft inspiriert ist der 60er oder 70er, könnte man laut Hornbox vielleicht als altertümlich bezeichnen, aber eben auch als Vintage. Und dass man sein Tanzbein dazu schwingen kann, ist natürlich auch Pflicht!Wieso HORNBOX am Morgen proben, wie sie ein neues Stück komponieren und wie sie Alphorn und Trompete vereinen, hört ihr in diesem Interview.

  11. 990

    Tod

    LaWandel, die Sendung für junge Erwachsene auf Radio RaBe - spricht heute über den Tod. Ja, selbst in jungen Jahren kann dieses Thema Teil des Lebens werden, weswegen wir uns in dieser Folge damit beschäftigen.  Unter anderem berichten ein Bestatter und der Gründer eines Start-Ups über ihre Erfahrungen.

  12. 989

    Vo Wäge Do - Laotse auf Berndeutsch

    Das Tao te King von Laotse ist ein altchinesischer Text voller Weisheiten für ein harmonisches Zusammenleben. Obwohl über 2500 Jahre alt, ist es auch heute noch sehr lesenswert. Der Schweizer Musiker und Autor Balz Nill hat das Werk ins Berndeutsche übersetzt. Aus diesem Büchlein «Vo wäge do» lesen wir euch einige ausgewählte Ausschnitte vor. Zudem geben wir Tipps für alle, die den Sommer in Bern und Umgebung verbringen.

  13. 988

    Von Tirana bis Bern: Widerstand gegen Umweltzerstörung

    Von Tirana bis Bern: Widerstand gegen UmweltzerstörungSeit über einem Monat wird in Albanien demonstriert: Tausende gehen tagtäglich in der Hauptstadt Tirana auf die Strasse: für den Erhalt eines Naturschutzgebietes und gegen die Regierung von Premierminister Edi Rama. Auch die Diaspora mobilisiert. Morgen findet in Bern eine Aktion statt.Deeskalationstaktik der KaPo Bern lässt zu wünschen übrigEin Polizeieinsatz im Marzili gab zu reden. Ein Einsatz der Kantonspolizei am Abend zuvor erhielt weniger Beachtung. Beide Vorfälle werfen die Frage auf, wie es die Kantonspoliezei mit Deeskalation hält. Ein Kommentar von Noah Pilloud.

  14. 987

    ZACK geräumt – Was die Bestzung über Basel hinaus bedeutete

    Ein Video das Bilder eines Eierbetriebs am Stadtrand von Bern zeigt, lässt einem den Appetit verderben. Der Verein Tier im Fokus hat dort jüngst Missstände aufgedeckt und daraufhin bei der Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland eine Strafanzeige gegen Unbekannt wegen mehrfacher Tierquälerei nach Artikel 26 des Tierschutzgesetzes eingereicht. Tobias Sennhauser vom Verein Tier im Fokus (TIF) erklärt im Interview, wie TIF die Misstände aufgedeckt hat.In Basel räumte die Polizei gestern früh die grösste Besetzung seit Jahrzehnten. Die Zone Autonome Culturelle Klybeck (ZACK) belebte rund einen Monat lang mehrere Gebäude auf einem ehemaligen Industrieareal im Norden der Stadt. Die Basler Grossrätin Heidi Mück von der Partei Basels starke Alternative! (BastA!) wohnt im Klybeck-Quartier und war bereits am frühen Morgen vor Ort. Im Telefongespräch hat sie uns erzählt, auf welchen Anblick sie dabei stiess und was die ZACK ihr persönlich bedeutete.Mit dem Historiker Dominique Rudin sprechen wir darüber, welchen Platz die Besetzung in der Geschichte der Basler Freiräume einnimmt und wie sich die Diskussion um Freiräume in Basel und anderen Schweizer Städten entwickelt hat.

  15. 986

    Gurtenfestival Backstage-Insight mit Bobby Bähler

    Wie behält man bei einem Grossanlass wie dem Gurtenfestival den Überblick? Leandra von der Donnerstag-Morgensendung spricht mit Festivalleiter Bobby Bähler über die Planung, Verantwortung und die vielen Herausforderungen hinter dem Festivalbetrieb. Ein persönliches Gespräch über Organisation, Teamarbeit und die Faszination Festival.

  16. 985

    Gurtenfestival Backstage-Insight mit Jerry Krebs

    Was braucht es, damit Essen, Getränke und das Bezahlen am Festival reibungslos funktionieren? Maurice aus dem Ohrensessel-Praktikum spricht mit Jerry Krebs über seine vielseitigen Aufgaben beim Gurtenfestival. Im Interview geht es um Food & Beverage, Partnerschaften, das Payment-System und den organisatorischen Aufwand hinter einem der grössten Festivals der Schweiz.

  17. 984

    Gewaltfreie Kindererziehung ab heute im Gesetz verankert

    Seit beinahe 30 Jahren gibt es den Standplatz für Schweizer Fahrende im Buech, im Berner Westen. Damit ist in jenen Familien, die den Standplatz benutzen eine neue Generation herangewachsen. Wegen des Platzmangels wollen die Benutzer*innen den Standplatz verdichten. Eine breit abgestützte Motion im Stadtrat forderte, dass die Höhenbeschränkung für Bauten von 5 auf 7 Meter angehoben wird. Die Stadtregierung kann das Anliegen verstehen, sieht aber bürokratische Hürden. Das Parlament hat die Motion deshalb in ein Postulat umgewandelt, also ein Prüfauftrag an die Regierung.Ab heute ist die gewaltfreie Erziehung gesetzlich im Schweizerischen Zivilgesetzbuch verankert. Die neue Bestimmung bestätigt das Recht der Kinder auf eine Erziehung ohne körperliche oder psychische Gewalt. Doch was bedeutet eine gesetzliche Verankerung genau? 

  18. 983

    Gurtenfestival Backstage-Insight mit Freddy Balsiger

    Was steckt eigentlich alles hinter der Sicherheit am Festival? Jule von LaWandel spricht mit Freddy Balsiger, verantwortlich für Safety & Security am Gurtenfestival. Im Interview geht es um Sicherheitskonzepte, Notfallplanung, Zusammenarbeit mit verschiedenen Einsatzkräften und darum, wie ein Festival für alle BesucherInnen sicher gestaltet wird.

  19. 982

    Die Stadt entschuldigt sich für den Polizeieinsatz gegen trans Frau

    Dass eine trans Frau am Sonntag von der Polizei gewaltvoll aus dem Frauenbereich des Marzilibads gebracht wurde sei ein Fehler gewesen. Nun entschuldigt sich die Stadt Bern. Ursina Anderegg ist Direktorin für Bildung, Soziales und Sport der Stadt Bern und im RaBe-Info zu Gast.Seit mehr als eineinhalb Jahren dauern die regierungskritischen Proteste in Serbien an. Zentrale Forderung ist der Rücktritt des Präsidenten Aleksandar Vucic und vorgezogene Neuwahlen. Am Samstag hat Vucic nun angekündigt, dass er in einigen Wochen zurücktreten werde. Was bedeutet das? Die Politologin Valentina Petrovic ordnet ein.

  20. 981

    Gurtenfestival Backstage-Insight mit Biru Haller

    In dieser Folge spricht Geal von LaWandel mit Biru Haller, Leiter Booking des Gurtenfestivals. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen des Booking-Prozesses: Wie entsteht das Line-Up? Welche Herausforderungen bringt die Planung mit sich? Und was macht das Gurtenfestival für KünstlerInnen so besonders? Ein spannendes Gespräch über Musik, Organisation und Festivalleidenschaft.

  21. 980

    Warten - eine unliebsame Tätigkeit

    Wer kennt es nicht: Warten an der Bushaltestelle und zack! Sofort erfolgt der Griff zum Smartphone, um die Wartezeit zu überbrücken. Schade eigentlich, denn es gibt viel zu hören, um einen herum, einfach so beim Warten. Arlette Isenegger hat eine Woche lang anstatt ihr Handy das Mikrofon gezückt und aufgenommen, was um sie herum so zu an Geräuschen gibt. Nenne einen Beruf, bei welchem das Warten dazugehört. Ziemlich schnell kommt man auf die Feuerwehr. Aber weit gefehlt. Maurice Dietziker hat von Feuerwehrmann Raphael zu hören bekommen, was Feuerwehrleute zwischen ihren Einsätzen alles zu tun haben oder tun dürfen. Von Warterei als solches ist da nichts. Und die Nerven von Seble aus Bümpliz liegen blank: Seit Tagen schon wartet sie auf den Brief ihrer Berufsschule mit dem Bescheid, ob sie ihre Lehrabschlussprüfung bestanden hat oder nicht. Dies ist die letzte Episode der RaBe-Praktikant:innen in der Zusammensetzung: Arlette Isenegger, Maurice Dietziker, Jil Lang und Dominique Amport. Etwa ab Oktober sind die Neuen soweit, On-Air zu gehen und anschliessend frische Podcast-Episoden zu produzieren. Nimm dann im Ohrenssel Platz und geniesse. 

  22. 979

    Polizeieinsatz im Marzili-Bad sorgt für Empörung

    Ein Polizeieinsatz im Marzili-Bad sorgte gestern für Empörung: Die Polizei nahm im sogenannten Paradiesli eine trans Frau fest und brachte sie auf die Wache. Am Abend kam es deshalb zu einer Spontankundgebung.Autos werden immer wie grösser. Hält dieser Trend an, stehen europäische Städte bis zum Jahr 2040 vor grossen Problemen. Zu diesem Schluss kommt eine kürzlich veröffentlichte Studie des Verkehrs-Club der Schweiz (VCS).

  23. 978

    Zivildienst

    Aufgrund des letzten Abstimmungssonntags und auch sonst immer wieder Gesprächsthema: der Zivildienst. In dieser Folge vertiefen wir die Militäralternative für Dienstpflichtige mit Gewissenskonflikt - und das mit Erfahrungsberichten, einer Diskussion und weiteren Beiträgen!

  24. 977

    Entwicklungszusammenarbeit: Internationale Arbeit wird über den Haufen geworfen, sagen Kritiker*innen

    Der Bundesrat hat am Mittwoch die Eckwerte für die internationale Zusammenarbeit festgelegt. Der Bund spart und verschiebt Gelder. Die Entwicklungszusammenarbeit wird massiv gekürzt, die Humanitäre Hilfe gestärkt. Die Internationale Arbeit, so wie man sie heute kenne, werde damit über den Haufen geworfen, warnen Kritiker*innen.Kolumbien wählt den ultrarechten Abelardo de la Espriella zum Präsidenten. Der linke Gegenkandidat Iván Cepeda hat seine Niederlage eingestanden. Was bedeutet das für Demokratie und Menschenrechte in Kolumbien? Darüber sprechen wir mit Oliver Üllenberg, Büroleiter für die Friedrich Ebert Stiftung in Kolumbien.

  25. 976

    Sexualisierte Gewalt als Kriegswaffe im Sudan

    Sexualisierte Gewalt ist auch eine Waffe im Krieg, etwa im Sudan. Im westlich angrenzenden Tschad finden viele geflüchtete Sudanes:innen Zuflucht. Sie leiden unter den Auswirkungen der geschlechtsspezifischen Gewalt, von Vergewaltigungen oder Sklaverei, hier insbesondere durch die Rapid Support Forces.Und: Das Belluard Bollwerk Das Festival kreist dieses Jahr um Themen wie Archive, Ausbeutung, Kolonialisierung und Rohstoffabbau. Zugleich fragt das Thema nach Komplizenschaften, die im Untergrund entstehen können. In der Performance «Wixal» der schweizerisch-chilenischen Künstlerin Eugenia Poblete steht die Künstlerin mit einem Webstuhl auf der Bühne und verwebt Erinnerungen. 

  26. 975

    Budget 2027: Wie weiter mit den Stadtfinanzen?

    Immer wieder stand Israel in der Kritik, Kinder in Gaza zu wenig zu schützen. Eine unabhängige Untersuchung der Vereinten Nationen zeigt nun: Die israelischen Streitkräfte haben in Gaza gezielt palästinensische Kinder ins Visier genommen.Wie weiter mit den Stadtfinanzen? Der Stadtberner Gemeinderat hat anfangs Woche das neue Budget 2027 vorgestellt. Für gewöhnlich sind die bürgerlichen Parteien nicht zufrieden, mit dem Budget des Gemeinderats. So auch dieses Jahr. Doch auch innerhalb des Rot-Grün-Mitte-Bündnisses stösst der Haushaltsplan auf Kritik.Die Gleichstellung in der Schweizer Landwirtschaft hinkt nach: Zum feministischen Streik haben verschiedene Organisationen aus der Schweiz Forderungen formuliert um strukturelle Geschlechterdiskriminierung in der Landwirtschaft zu bekämpfen. Die Forderungen betreffen neben gleichem Lohn und gleichen Rechten auch das Hinterfragen von Machtverhältnissen.

  27. 974

    Seit 25 Jahren schafft das BirdLife-Naturzentrum La Sauge Lebensräume für bedrohte Tierarten

    Seit 50 Jahren leben Tausende Sahraouis in Flüchtlingslagern in Algerien. Sie warten darauf, dass der Konflikt um die Westsahara politisch gelöst wird. Doch bis heute ist unklar, wie die Zukunft des Gebiets aussehen soll. Vergangene Woche war eine Delegation des sahraouischen Parlaments in Bern zu Besuch. Sie wollte auf die Situation ihres Volkes aufmerksam machen. Im Gespräch mit RaBe-Info, wie sie sich aus dem Exil für einen eigenen Staat engagieren.Am südlichen Ufer des Neuenburgersees liegt das Feuchtgebiet La Grande Cariçaie. Mitten in diesem Gebiet befindet sich das BirdLife-Naturzentrums La Sauge – ein Zentrum, das Lebensräume für bedrohte Tierarten schafft. Am Sonntag hat das Zentrum sein 25-jähriges Jubiläum gefeiert.

  28. 973

    Was bedeutet Armut in der Schweiz? Ein Theaterprojekt gibt Einblicke

    Kurz nach seinem Amtsantritt hat der US-Präsident Donald Trump die Entwicklungsbehörde USAID aufgelöst. Zahlreiche Länder weltweit standen von einem Tag auf den anderen ohne Entwicklungsprojekte und ohne humanitäre Hilfe da. Ein internationales Forschungsteam hat nun untersucht, wie sich der abrupte Wegfall der Hilfszahlungen ausgewirkt hat. Die Studie verglich Länder, die zuvor viel Unterstützung erhalten hatten mit solchen, die keine erhalten hatten. Das Ergebnis: Der abrupte Wegfall der USAID-Unterstützung führte zu mehr bewaffneten Konflikten.Was bedeutet es, in der Schweiz von Armut betroffen zu sein? Das Theaterprojekt «Ar.Mut was wäre, wenn ich?» versucht, die Lebensrealität von Armutsbetroffenen zu vermitteln. Dafür muss das Publikum eine Wohnung im Murifeldquartier besuchen. Das RaBe-Info war auf der Probe.

  29. 972

    Eindrücke vom Formel E "Hankook Berlin E-Prix "

    Den Hype um Formel 1 bekommt man medial immer wieder mit, aber habt ihr schon mal was von Formel E gehört? Das ist quasi die Cousine der Formel 1 und eine Motorsport-Rennserie, die noch nicht so sehr im Rampenlicht steht. Die Autos fahren vollelektrisch, mit dem Ziel, Elektromobilität und nachhaltige Technologie voranzutreiben.Milena von Botz3000 nimmt euch mit nach Berlin zum Formula E Hankook E-Prix und zeigt auf, dass auch ohne lautes Motorenbrüllen eine elektrisierende Stimmung entstehen kann.

  30. 971

    Matthias Rauh von "Music for People" im Interview bei Botz3000

    Improvisierte Musik für alle! Der Verein “Music for People” wurde ursprünglich 1986 vom Cellist David Darling und der Flötistin Bonnie Insull in den USA gegründet. “Music for People” bietet Workshops und Improvisations-Veranstaltungen für Menschen an, die gemeinsam die Kunst des freien Musizierens und Singens teilen und entwickeln möchten. Seit 10 Jahren gibt es den Verein auch in der Schweiz. Matthias Rauh ist im Präsidium dieses Vereins und heute bei Botz3000 zu Gast. Was es alles mit dem gemeinsamen Improvisieren bei “Music for People” auf sich hat, erzählt er im Interview.

  31. 970

    Die Aktion «Beim Namen nennen» gedenkt den Verstorbenen im Mittelmeer

    Am Samstag ist der Weltflüchtlingstag. In Bern wird bei der Heiliggeistkirche den Menschen gedacht, die bei der Überquerung des Mittelmeers verstorben sind und zwar im Rahmen der Aktion «Beim Namen nennen». Silvia Stohr, Pfarrerin in der Kirche und Francisco Droguett, Projektleiter der Aktion, erzählen in der Reportage von den Vorbereitungen und von Schicksalen, die sie nur schwer loslassen können.Am Sonntag entscheidet Kolumbien über einen neuen Präsidenten. Zur Stichwahl steht ein Kandidat der Linken, Ivan Cepeda. Er würde das Programm des aktuellen Präsidenten Gustavo Petro fortsetzen. Sein Kontrahent verspricht einen Machtwechsel: Der Ultrarechte Abelardo de la Espriella will den Staat radikal zusammenkürzen.Wer sind die beiden Kandidaten? Und worauf kommt es am Sonntag nun an? Darüber haben unsere Kolleg*innen von Radio Onda berichtet.

  32. 969

    Kurmanci, Farsi, Ukrainisch: Interkultureller Chor Worb feiert Jubiläum

    Die Hitzewelle kommt. Kanton und Stadt Bern versuchen für die Gefahren zu sensibilisieren. Kurmanci, Farsi, Ukrainisch: Der interkulturelle Chor Worb singt in etlichen Sprachen. Nächste Woche feiert der Chor das dreijährige Jubiläum. Zum Schluss der Sendung in die Rubrik BKA on Air: Die Künstlerin und Fotografin Brigitte Lustenberger lichtet sich selbst ohne Kleidung ab. Wir fragen nach den verschiedenen Arten, auf einen weiblichen Körper zu blicken.

  33. 968

    Feministischer Streik: Dieses Jahr demonstrierten die Emmentaler*innen auf der Strasse

    Am 14. Juni ist feminsitscher Streiktag, so auch vergangnenen Sonntag. Bereits zum dritten Mal in Folge organisierte das feministische Kollektiv Emmental eine Demonstrantion in Langnau. Gut 150 Menschen demonstrierten für feministische Anliegen. Vom Viehmarktplatz ging es zum Bahnhof – auf der Strasse. Wir waren vor Ort und haben Eindrücke eingesammelt.Die Schweiz war in den 80er und 90er Jahre ein Treffpunkt der offenen Drogenszene über die Grenzen hinaus. Später sollte die Schweizer Drogenpolitik mit dem Viersäulenmodell weltweit Schule machen. Den Anfang machte dieser Ansatz in Bern: die heutige Stiftung für Suchthilfe CONTACT errichtete vor 40 Jahren den ersten Konsumraum. Geschäftsleiterin Mirjam Rotzler erzählt im Gespräch von den Auslösern für diese Entwicklung und wo die Drogenpolitik heute steht.

  34. 967

    «So viu Läbe» beim Theater Gurten

    «So viu Läbe» heisst es ab dem 26. Juni beim Theater Gurten, open-air auf dem Berner Hausberg.Regisseurin Livia Anne Richard und Schauspieler & Musiker Dänu Brüggemann sind bei uns zu Gast, anlässlich des 12. und allerletzten Stücks nach fast einem Vierteljahrhundert. Sie erzählen über Inhalt und Entstehung von «So viu Läbe», von Herzblut und Verbundenheit zwischen allen Beteiligten, aber auch mit dem Publikum.Zudem begrüssen wir einen Überraschungsgast am Telefon.

  35. 966

    Menschenrechte stehen unter Druck – auch in der Schweiz

    Wie steht es um die Menschenrechte in der Schweiz? Dieser grossen Frage nähert sich ein soeben publizierter Sammelband. Am Donnerstagabend feiert er in der Werkstatt Lorraine in Bern Vernissage. Auch in einer «alten Demokratie» geraten Menschenrechte immer wieder unter Druck, wie sich aktuell in der Schweiz zeige, sagt Mitherausgeber Tarek Naguib im Talk. «Grundlegende Rechte, die für alle gelten sollten, werden immer mehr politisch instrumentalisiert», findet zudem Mitherausgeberin Nino Janashvili.

  36. 965

    Solidaritäts-Aktion für Gaza auf dem lac Léman

    Eine vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) in Auftrag gegebene Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erschien letzte Woche und zeigt: Frauen vertrauen weniger in öffentliche Institutionen als Männer. «Gegen G7 und Genozid» hiess die gewaltfreie symbolische Aktion auf dem lac Léman. Inspiriert durch die Global Sumud Flotilla, der Hilfsflotillen nach Gaza, nahmen rund 20 Segelboote und rund 100 Aktivist:innen daran teil. 

  37. 964

    Mehr Kultur für Kinder und Jugendliche und ein Teuerungsausgleich: Städtische Kulturbotschaft 2027-31

    Alle vier Jahre plant der Gemeinderat der Stadt Bern seine Kulturförderung mit einer «Kulturbotschaft». Die Kulturbotschaft enthält die kulturpolitischen Schwerpunkte und bestimmt den Einsatz der finanziellen Mittel einer Legislaturperiode. Heute hat der Gemeinderat die Kulturbotschaft für die Jahre 2028 bis 2031 publiziert und an einer Medienkonferenz vorgestellt. Zum ersten mal werden Angebote für Kinder und Jugendliche vollständig in die Kulturbotschaft integriert.Im zweiten Teil der Sendung: Gestern Abend war die Wiener Autorin Maja Iskra in der Prozess-Bar zu Gast. Ihr Roman „Uppercut“ handelt vom Heranwachsen als Mädchen in einem von Gewalt geprägten Belgrad der 90iger Jahre. Wir haben die Autorin getroffen. 

  38. 963

    Worum geht es bei der kantonalen Vorlage zum Kunstmuseum?

    Es geht weiter mit der Serie zu den Abstimmungsvorlagen: Heute mit der kantonalen Vorlage zur Sanierung des Kunstmuseums. Für die Projektierung hat der Grosse Rat einen Kredit von rund 16 Millionen Franken gesprochen. Weil ein Komitee aus verschiedenen bürgerlichen Politiker*innen dagegen das Referendum ergriffen hat, kommt der Betrag nun an die Urne.Alizé Rose-May zeigt queere Perspektiven auf den Alpenraum, Familie und Tradition. BKa-Redaktorin Melina Tenisch hat Alizé Rose-May zur Arbeit im Kunsthaus Langenthal befragt. Mehr dazu in unserer Rubrik BKa on Air.Revolutionär, Soziologe, Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung: Jean Ziegler ist gestern im Alter von 92 Jahren verstorben – ein Nachruf zum Ende der Sendung.

  39. 962

    Bern soll ein Mahnmal gegen Femizide erhalten

    Zivi oder Militärdienst. Das soll keine einfache Wahl sein. Die Mehrheit des Parlaments und der Bundesrat wollen mit der Gesetzesrevision die Zahl der Zulassungen zum Zivildienste senken. Am Sonntag befindet die Stimmbevölkerung darüber. Die Pros und Contras in unserem Beitrag.Was in Genua, Rom und Mailand schon Realität ist, soll auch in Bern entstehen. Morgen reichen Stadträtinnen aus verschiedenen Fraktionen eine Motion im Stadtparlament ein, die ein Mahnmal gegen Femizide fordert. Dominique Hodel hat die Motion aufgegleist, im Gespräch erzählt sie, weshalb Bern ein solches Mahnmal braucht und wo es dereinst stehen könnte.

  40. 961

    Qual der Wahl: Entscheidungen

    Wir alle treffen täglich zwischen 20'000 und 30'000 Entscheidungen. Grund genug um der Qual der Wahl eine Sendung Ohrensessel zu widmen. Wir hören Beiträge über den Entscheidungsprozess bei der Ferienplanung, den oft Beziehungstherapeutin Beatrice Wespi begleitet und bekommen Einblick wieso Lilian Rieder sich für den Beruf der Trauerbegleiterin entschieden hat.Dieser Podcast ist ein Zusammenschnitt der live-Radio-Sendung Ohrensessel, produziert und präsentiert von den Praktikant:innen von Radio RaBe, Bern. 

  41. 960

    Palästina-Demo vom 11. Oktober: Wie viele Verletzte gab es wirklich?

    Die Argumente der Befürworter:innne der «Keine 10-Mio-Schweiz»-Initiative halten einem Faktencheck nicht stand. Dennoch zeigen Umfragen, dass sie auch auf Zustimmung stoesst. Doch weshalb? Wir hören eine Einordnung im ersten Teil unserer Serie zu den Abstimmungen vom kommenden SonntagDie Demo vom 11. Oktober beschäftigen die Stadt weiterhin: Wie viele Verletzte gab es an der Demonstration vom 11. Oktober? Diese Frage ist noch immer ungeklärt. Gestern veröffentlichte der Gemeinderat in einer Vorstossantwort neue Zahlen – und wirft damit mehr Fragen auf.

  42. 959

    Dezentrale Aktionen statt Grossdemo am 14. Juni

    Dezentrale Aktionen statt Grossdemo am 14. Juni: Jedes Jahr am 14. Juni füllt sich die Berner Innenstadt mit Tausenden von violett gekleideten Menschen. Zumindest war das in den vergangenen Jahren so: Am feministischen Streik mobilisierte das Berner Streikkollektiv zur grossen Demonstration. Nächsten Sonntag ist das anders. Das Feministische Streikkollektiv Bern hat sich entschieden, dieses Jahr keine zentrale Grossdemonstration zu organisieren. Die Gründe dafür hören wir im Interview. Europa schottet sich weiter ab: Aktuell verschärft die Europäische Union mit der GEAS-Reform ihre Migrationspolitik und die europäische Grenzagentur Frontex rüstet nunmehr seit zehn Jahren auf. Bartholomäus Laffert ist Journalist und Mitglied beim Selbstlaut Kollektiv. Er berichtet regelmässig über die Situation an den europäischen Aussengrenzen. Im Interview spricht er über die Situation vor Ort. 

  43. 958

    Antifaverbot? Die demokratischen Jurist:innen Bern ordnen ein

    Mehrere Hundert Antifaschist*innen nahmen sich gestern Berns Strassen. Sie protestierten gegen den Entscheid des Kantonsparlaments zum Antifaverbot. Mehrere Gruppierungen wie das «Offene antifaschistische Treffen» oder «Bern gegen rechts» hatten zur Spontankundgebung aufgerufen. Dass das Kantonsparlament dem Regierungsrat den Auftrag erteilt hat, sich beim Bund für ein Antifaverbot starkzumachen, sorgte in weiten Teilen der Zivilgesellschaft für Empörung. Auch die Demokratischen Jurist*innen Bern äusserten sich zum Entscheid des Grossen Rats. Anna Jegher ordnet ein. Jedes Detail der digitalen Kommunikation dokumentieren, mit Standortdaten Bewegungsprofile anlegen, Telefongespräche abhören und so jederzeit wissen, was eine die Bürger*innen gerade tun und wo sie sich aufhalten. In der Fiktion sind die Möglichkeiten von Geheimdiensten beinahe unbegrenzt. In der Realität geben Gesetze genau vor, welche Überwachungsmassnahmen der Staat anwenden darf. Und vor allem: in welchem Fall.In der Schweiz regelt dies das Nachrichtendienstgesetz. In den vergangenen Tagen diskutiert der Nationalrat die Revision dieses Gesetzes. Organisationen und Expert*innen warnen nun: Der Vorschlag des Bundesrats weitet die Kompetenzen des Nachrichtendienstes in gefährlichem Mass aus. 

  44. 957

    Femizide in der Kriminalstatistik: Geht der Kanton Bern mit gutem Beispiel voran?

    In Bern behält der Kanton das letzte Wort darüber, ob es in einer Gemeinde eine Asylunterkunft geben soll. So will es das Kantonsparlament. Der Grosse Rat des Kantons lehnte gestern gleich drei Motionen ab, die den Gemeinden ein Vetorecht geben wollten. Dass degen die Vorstösse neben den linken Parteien auch die GLP und die EVP sowie einige Vertreter*innen der SVP, FDP und EDU stimmten, habe sie überrascht, erhählt die grüne Grossrätin Regula Bühlmann im Beitrag.Noch nie war die Zahl von dokumentierten Femizid Fällen in der Schwiz so hoch wie im vergangenen Jahr.  Das Kantonsparlament fordert nun eine Nachführung von Femizidfällen in der Kriminalstatistik im Kanton Bern. Der Regierungsrat befürwortet dies, will aber einen kantonalen Alleingang verhindern und warten, bis auf Bundesebene eine einheitliche Definition besteht. «Der Kanton Bern hätte hier die Chance, eine Vorreiterinnenrolle einzunehmen», sagt Brigitte Hilty Haller im Interview. Die grüne Grossrätin hat den entsprechenden Vorstoss mit eingereicht.Was tun, wenn ein Schwarm von Mörderbienen auf einen zuströmt? Wie befreit man sich aus der Schnauze eines Alligators? Das Solo-Stück «Furchtlos durch den Alltag» ist ein Survival-Abend mit der ängstlichen Survival-Coachin Hilke Schaaf-Degenhardt. BKa-Redaktorin Melina Tenisch hat mit Judith Seither, die als Hilke auf der Bühne steht, ein Interview geführt und sie unteranderem zu ihren eigenen Ängsten befragt. 

  45. 956

    Antifa-Verbot: Weder umsetzbar noch wünschenswert

    «Die Antifa gehört verboten» – diese Forderung von bürgerlichen Politikern wurde nach der palästinasolidarischen Demonstration letzten Oktober einmal mehr laut. Heute diskutiert der Grosse Rat des Kantons Bern einen Vorstoss, der ein solches Antifaverbot fordert. Wer soll das sein, diese Antifa? Und ist ein Verbot überhaupt umsetzbar? Warum ein Verbot weder realistisch noch wünschenswert ist, diskutieren wir im ersten Teil der Sendung.Dann: Vor zwei Wochen zeigten Videos in Netzwerden den israelischen Polizeiministr Itamar Ben Gvir. Er demütigte festgenommenen Aktivist:innen der Gaza Hilfsflotillen. Unter den von Israel festgenommenen Aktivist:innen waren auch Menschen mit Schweizer Staatsangehörigkeit. Die Partei der Arbeit (PdA) hat nun eine Petition an der Bundesrat lanciert. Auch Amnesty International fordert mehr vom Bundesrat.

  46. 955

    Die Stadt soll mehr gegen Abriss auf Vorrat tun können

    Das Tripity soll weichen, für die ehemalige Schreinerei an der Weissensteinstrasse ist ein Abrissgesuch und ein allgemeines Baugesuch eingegangen. Für PdA-Stadtrat Matteo Micieli ist klar: Es handelt sich um Abriss auf Vorrat. Deshalb haben er und Mitstreiter*innen drei Vorstösse eingereicht. Sie verlangen: Die Stadt soll Zwischennutzungen besser schützen und mehr Spielraum erhalten bei Abriss auf Vorrat. «Das ist schlussendlich eine Kultur- und Sozialpolitische Frage», meint Micieli im Interview.Wikipedia gibt es seit 25 Jahren. Wikimedia CH, der Schweizer Ableger des Onlinelexikons, gibt es seit 20 Jahren. Am Wochenende feierte der Verein sein Jubiläum. Vor Ort haben wir mit den Wikipedianer*innen über die Anfänge gesprochen und darüber, wie sie sich um mehr Diversität bemühen.

  47. 954

    Über Restitution hinaus: Das Projekt «Survival Kit» von der senegalesischen Kuratorin Ken Aïcha Sy

    Die Diskussion über die Rückgabe kolonialen Kulturguts aus Museen hat die Schweiz längst erreicht. 2026 bekommt sie neue Impulse aus Bern: Ein Kooperationsprojekt unter dem Titel «After Restitution» zwischen dem Historischen Institut der Universität Bern und dem Berner Historischen Museum, unterstützt von der «Initiative Afrique» der Universität Bern, will den Dialog über die Rückgabe von Sammlungen fördern und neue Forschungsperspektiven auf die Geschichte Afrikas eröffnen. Anlässlich dessen fand vergangene Woche eine Podiumsdiskussion statt. Im Zentrum stand die Frage: Was passiert «after restitution»? Also: Was geschieht nach der Rückgabe von Kulturgütern? Wie können Museen, Forschung und Gesellschaft künftig zusammenarbeiten? Und wie lassen sich neue Netzwerke bilden?Die senegalesische Kuratorin und Forscherin Ken Aïcha Sy war Teil des Podiumsdiskussion und hat das Projekt «Survival Kit» ins Leben gerufen – ein fünfjähriges Forschungsprojekt, das die senegalesische Kunstszene und bedeutende Künstler:innen zwischen den 1960er- und 1990er-Jahren in den Fokus rückt und sich damit auf die Suche nach den Kunstwerken ihres Vaters machte. 

  48. 953

    Naturschutzpreis für revitalisierten Auenwald

    95% der Auenwälder wurden hierzulande in den letzten zweihundert Jahren trockengelegt. Dabei sind sie wichtige Orte für die Biodiversität. Doch die trockengelegten Auenwälder können revitalisiert werden. Gestern wurde eine solche Revitalisierung nun mit einem Naturschutzpreis gewürdigt: Der Zweckverband Forstrevier Untergäu hat für die Wiederbelebung eines Auenwalds im solothurnischen Hägendorf den Beugger-Preis erhalten. Beinahe monatliche Hitzerekorde, das 1,5 Grad-Ziel, das verfehlt wird, der Nordatlantikstrom, der instabiler ist als gedacht: In den letzten Jahren häuften sich die Negativschlagzeilen zum Klima. Kurzgesagt: Die Klimakrise spitzt sich weiter zu. Was bedeutet das für die Berner Klimapolitik? Die Klimagerechtigkeitsinitiative fordert ein konsequenteres Handeln. Der Gemeinderat hält die Initiative für nicht umsetzbar. Und präsentierte gestern einen Gegenvorschlag. 

  49. 952

    Amplifier Interview with Wheelchair Sports Camp

    Around the release of the album «Oh Imperfecta» by Wheelchair Sports Camp we had a virtual get together and discussed music, art, activism, motivation and somewhere along the line the state of the world. A sweeping conversation with the band of the moment!

  50. 951

    Aussen grau innen grün: Die Schauhäuser des BoGa werden 50

    Der Botanische Garten ist eine grüne Oase mitten in der Berner Innenstadt. Der Garten ist aber nicht nur aus botanischer, sondern auch aus architektonischer Sicht einen Besuch wert. Vor ziemlich genau fünfzig Jahren wurden die Schauhäuser eröffnet. Dieses Wochenende gibt es im Rahmen des Architekturfestivals Open House Bern architektonische Führungen durch die Schauhäuser. Markus Fischer vom Botanischen Garten sowie Caterina Menghini und Fiona Kohler von Open House Bern erzählen im Interview, was die Schauhäuser aus architektonischer Sicht so interessant macht.Im heutigen BKA on Air dreht sich alles um die Träume und Traumata der Schulzeit. In Köniz eröffnet das neue Schulschaulager – mit 80 000 Objekten aus 400 Jahren Schulkultur. Zwischen Hellraumprojektoren, Landkarten, Häkelarbeiten und Blockflöten sprechen wir mit Kurator Angelo Romano über Erinnerungen, Lieblingsobjekte und die Frage, wie aus Schulalltag ein Museum wird.Seit einem knappen Jahr ist das Radio RaBe in einer neuen Nachbarschaft zu Hause. Gemeinsam mit uns eingezogen ist unter anderem das Haus der Bewegungen. Für den morgigen Tag der Nachbarschaft hat das Haus der Bewegungen ein besonderes Programm auf die Beine gestellt.

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