EPISODE · Apr 6, 2026 · 4 MIN
KurzGefasst: Wie Psychedelika die visuelle Wahrnehmung verändern
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Warum erleben Menschen unter psychedelischen Substanzen visuelle Halluzinationen – und welche neurophysiologischen Mechanismen stecken dahinter? In dieser Folge von „KurzGefasst" besprechen wir eine aktuelle Studie aus Communications Biology, die erstmals zeigt, wie psychedelische 5-HT2A-Rezeptor-Agonisten rhythmische Oszillationen im visuellen Kortex modulieren. Im Mittelpunkt steht ein innovativer Ansatz mittels optischem Voltage-Imaging, bei dem die elektrische Aktivität von Pyramidenzellen über große Kortexareale hinweg in Echtzeit gemessen wird. Wir diskutieren, wie die Gabe von 5-HT2A-Agonisten spontane und visuell evozierte 5-Hertz-Oszillationen verstärkt, die zeitliche Kopplung zwischen visuellem und retrosplenialem Kortex erhöht – und was dies über verstärkte Top-down-Kontrolle der Wahrnehmung aussagt. Erfahren Sie, welche Bedeutung diese Ergebnisse für das Verständnis von Halluzinationen bei psychiatrischen Erkrankungen und Substanzkonsum haben, welche methodischen Einschränkungen bei Mausstudien zu beachten sind – und was das für die Erforschung veränderter Bewusstseinszustände bedeuten könnte. Quelle: White CM et al. Communications Biology. 2025. doi:10.1038/s42003-025-09492-9 Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo-medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME-Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
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