Lars Lockemann: DESIGN FOR CHANGE // WNE094
from What's Next? - EVENTS im WANDEL Hosted by Chris Cuhls
Was ermöglicht eine Messe oder ein Event eigentlich? Diese Frage stellen sich Unternehmen seit Jahren. Und trotzdem wird Erfolg häufig noch an vollen Ständen, zufriedenen Gästen oder einem gelungenen Aftermovie festgemacht. Bis jemand im nächsten Budgetgespräch wissen will: Was hat das Ganze gebracht? Dabei geht es nicht darum, den Erfolg eines Events mit einem schnellen Test abschließend zu beweisen. Es geht um die Voraussetzungen dafür: klare Ziele, ein durchdachter strategischer Rahmen und die Frage, woran sich später erkennen lässt, ob tatsächlich etwas verändert wurde. Wer Wirkung gestalten will, muss vor dem Event wissen, was er erreichen möchte. Und wer Budgets begründen will, braucht mehr als ein gutes Bauchgefühl. Lars Lockemann: Von der Messeagentur zur strategischen Wirkungsfrage Lars Lockemann ist seit über 25 Jahren in der B2B-Live-Kommunikation tätig. Er hat die Messeagentur Fairconcept gegründet und begleitet Unternehmen heute vor allem bei Positionierung und Strategie. Mit seiner Herangehensweise hat er mehr als 500 Messeprojekte geschärft und nun haben wir gemeinsam „Messe wirkt“ und „Event wirkt“ entwickelt. Dieser kostenlose Online-Selbstcheck hilft Unternehmen dabei, sich einzuschätzen, wie wirkungsorientiert sie ihre Messen und Events planen. Der entscheidende Unterschied: Die Checks messen nicht, ob eine Veranstaltung tatsächlich erfolgreich war. Sie zeigen vielmehr, wie gut das Team die Voraussetzungen für Wirkung vorbereitet. Wir meinen: Das ist schon die halbe Miete für Erfolg und das gelingt sehr effektiv. Darüber sprechen wir: • Warum Besucherzahlen, Zufriedenheit und Bauchgefühl allein nicht ausreichen, um die Wirkung von Messen und Events zu beurteilen. • Was einen wirkungsorientierten strategischen Rahmen ausmacht – von Zielen und Zielgruppen bis zu Botschaften und Dramaturgie. • Wie Teams blinde Flecken und Entwicklungspotenziale erkennen können. • Warum die Wirkungsmessung bereits vor dem Event beginnen muss und was Vorher-Nachher-Vergleiche sichtbar machen können. • Wie ein konkreter Call to Action hilft, die gewünschte Verhaltensänderung überprüfbar zu machen. • Warum es sich lohnt, klein anzufangen, statt auf die perfekte Messmethode zu warten. „Wirkungsorientierung beginnt nicht erst bei der Auswertung. Sie beginnt mit einer klaren Entscheidung darüber, was erreicht werden soll. Jede Maßnahme, jede Botschaft und jedes Programmelement sollte sich daran messen lassen. Was nicht auf das Ziel einzahlt, gehört auf den Prüfstand. Und die Ziele müssen frühzeitig mit denjenigen abgestimmt werden, die das Budget verantworten.“ „Wir müssen nicht sofort ein vollständiges, komplexes Messsystem etablieren. Schon ein klar definiertes Ziel, eine einfache Messgröße oder ein konkreter nächster Handlungsschritt können einen Unterschied machen. Entscheidend ist, überhaupt anzufangen, Erfahrungen zu sammeln und die eigene Vorgehensweise kontinuierlich weiterzuentwickeln.“ Die Fragen dieser Folge - Was soll nach deinem nächsten Event oder deiner nächsten Messe anders sein als vorher? - Woran wirst du erkennen, ob sich tatsächlich etwas verändert hat? - Und welche Entscheidung könntest du schon heute anders treffen, damit die Veranstaltung nicht nur gut organisiert ist, sondern ihre Wirkung entfalten kann?
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