EPISODE · Jan 15, 2023 · 35 MIN
Leni - Gastgeberin, Unternehmerin, Kummerkasten
from mit Milch und Zucker · host mit Milch und Zucker
Leni - Gastgeberin, Unternehmerin, Kummerkasten - Was bedeutet es Gastronomin zu sein? (04:44) Mein Morgenkaffee, der meistens zu Mittag ist. (05:19) An den Tagen wo ich nicht bis spät hinter der Bar stehe ich am Vormittag auf. (05:56) Wenn ich merke, dass meine Gäste Spaß haben, habe ich automatisch auch Spaß und automatisch haben dann die Gäste noch mehr Spaß. (07:32) Ich fands immer auch schon privat sehr schön in Bars zu gehen. (07:48) Man sagt in der Gastro: Einmal Gastro immer Gastro. Es ist schwierig wieder rauszukommen. (08:23) Das eine BIERO hat nicht gereicht. (09:54) Man wächst in dem Prozess sehr schnell hinein. (11:50) Für geht es immer darum, dass sich Gäste wohlfühlen. (13:48) Wenn Gäste sich ein bestimmtes Bier wünschen, schauen wir inwieweit wir diese Wünsche erfüllen können. (16:20) Wir haben, als man es durfte, Punsch verkauft und von der Weite gewunken, damit wir etwas für unsere Gäste machen, weil fürn Umsatz macht man sowas nicht. (17:47) Man kann von mir lernen, die Sachen nicht ganz so ernst zu sehen. (20:00) 24/7 zu sein wie ich in der Bar bin, wäre auch ungsund. (21:10) Es ist eher selten, dass mir Leute in der Bar ihre privaten Probleme erzählen. (22:44) Man lernt mit Kritik umzugehen, eine Entschuldigung, ein neues Bier aufs Haus und dann gehts wieder. (23:43) Man sucht immer nach Ideen wie man sein Lokal verbessern kann. (24:28) Am meisten bringt mich zum Lachen wenn andere lachen. (24:36) Das schönste ist zusammen zu lachen. (26:22) Ich finds nicht schwierig Grenzen zu ziehen. Es gelten immer die gleichen Grenzen, egal ob im Supermarkt tagsüber oder in der Bar nachts. (28:41) Das Schönste an dem ganzen Job ist der Umgang mit Menschen. (29:16) Salzburg ja eh, aber ich hätte halt so wahnsinnig gerne eine Strandbar. (29:36) Ich wünsche mir am meisten, wenn wir in fünf Jahren da sitzen, dass ein normales, schönes Leben herrscht. (30:09) Lockdowns waren fast angenehmer für die Gastro als Energie- und Inflationskrise. (30:35) Da die Preise für Einkauf und Gas so gestiegen sind, müssten wir mehr verlangen fürs Bier, aber ich schaffe es seelisch nicht soviel für ein Bier zu verlangen. (30:41) Wir müssen überleben, aber es muss auch für die Gäste passen.
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Leni - Gastgeberin, Unternehmerin, Kummerkasten - Was bedeutet es Gastronomin zu sein? (04:44) Mein Morgenkaffee, der meistens zu Mittag ist. (05:19) An den Tagen wo ich nicht bis spät hinter der Bar stehe ich am Vormittag auf. (05:56) Wenn ich merke, dass meine Gäste Spaß haben, habe ich automatisch auch Spaß und automatisch haben dann die Gäste noch mehr Spaß. (07:32) Ich fands immer auch schon privat sehr schön in Bars zu gehen. (07:48) Man sagt in der Gastro: Einmal Gastro immer Gastro. Es ist schwierig wieder rauszukommen. (08:23) Das eine BIERO hat nicht gereicht. (09:54) Man wächst in dem Prozess sehr schnell hinein. (11:50) Für geht es immer darum, dass sich Gäste wohlfühlen. (13:48) Wenn Gäste sich ein bestimmtes Bier wünschen, schauen wir inwieweit wir diese Wünsche erfüllen können. (16:20) Wir haben, als man es durfte, Punsch verkauft und von der Weite gewunken, damit wir etwas für unsere Gäste machen, weil fürn Umsatz macht man sowas nicht. (17:47) Man kann von mir lernen, die Sachen nicht ganz so ernst zu sehen. (20:00) 24/7 zu sein wie ich in der Bar bin, wäre auch ungsund. (21:10) Es ist eher selten, dass mir Leute in der Bar ihre privaten Probleme erzählen. (22:44) Man lernt mit Kritik umzugehen, eine Entschuldigung, ein neues Bier aufs Haus und dann gehts wieder. (23:43) Man sucht immer nach Ideen wie man sein Lokal verbessern kann. (24:28) Am meisten bringt mich zum Lachen wenn andere lachen. (24:36) Das schönste ist zusammen zu lachen. (26:22) Ich finds nicht schwierig Grenzen zu ziehen. Es gelten immer die gleichen Grenzen, egal ob im Supermarkt tagsüber oder in der Bar nachts. (28:41) Das Schönste an dem ganzen Job ist der Umgang mit Menschen. (29:16) Salzburg ja eh, aber ich hätte halt so wahnsinnig gerne eine Strandbar. (29:36) Ich wünsche mir am meisten, wenn wir in fünf Jahren da sitzen, dass ein normales, schönes Leben herrscht. (30:09) Lockdowns waren fast angenehmer für die Gastro als Energie- und Inflationskrise. (30:35) Da die Preise für Einkauf und Gas so gestiegen sind, müssten wir mehr verlangen fürs Bier, aber ich schaffe es seelisch nicht soviel für ein Bier zu verlangen. (30:41) Wir müssen überleben, aber es muss auch für die Gäste passen.
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Leni - Gastgeberin, Unternehmerin, Kummerkasten
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