EPISODE · Feb 23, 2025 · 23 MIN
Marco Prenninger: Hinter den Kulissen von Österreichs Kunstszene
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Der Künstler und Fotograf Marco Prenninger hat in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Aufstieg in der Kunstszene von Oberösterreich erlebt. Prenninger, der seit 15 Jahren in Linz lebt und im lebendigen Hafenviertel arbeitet, ist bekannt für sein aufgeräumtes Atelier und seine eindrucksvollen Bildserien, die prominente Persönlichkeiten wie Hermann Nitsch und Gottfried Helnwein porträtieren. In einem offenen und ehrlichen Gespräch gab Prenninger tiefgehende Einblicke in seine Arbeit und seinen Werdegang. Die Zusammenarbeit mit bekannten Künstlern war für Prenninger eine prägende Erfahrung. Das Shooting mit dem renommierten Maler Gottfried Helnwein in Los Angeles erforderte Geduld und Anpassungsfähigkeit. Obwohl Helnwein sich zunächst weigerte, Tuch und Brille abzunehmen, gelang es Prenninger dennoch, eindrucksvolle Aufnahmen zu machen. Ähnlich herausfordernd gestaltete sich die Zusammenarbeit mit Hermann Nitsch, die zahlreiche E-Mails und zwei Anläufe erforderte, bevor die finalen Fotos aufgenommen werden konnten. Trotz der Schwierigkeiten zeigten sich beide Künstler als höflich und zugänglich, was Prenninger in seinen Erinnerungen besonders betont. Prenningers Fotografien heben sich durch einen einzigartigen stilistischen Ansatz hervor. In seiner Serie porträtiert er Künstler vor einem schwarzen Hintergrund, oft mit geschlossenen und offenen Augen in einem Bild vereint. Diese Methode erlaubt es ihm, den Fokus auf das Gesicht und die Ausstrahlung der porträtierten Person zu lenken, fernab von ihrem üblichen Arbeitsumfeld und ihren Werkzeugen. Die Idee dieser Reduktion entstand bei einem Shooting mit dem Sänger der Tiger Lillies, Martin Schack, und entwickelte sich zu einem charakteristischen Element seiner Arbeit. Obwohl Prenninger ursprünglich Kommunikationswissenschaften studierte und in diesem Bereich keinen beruflichen Anschluss fand, widmete er sich vollständig der Kunst. Neben seiner freien künstlerischen Tätigkeit assistiert er als Fotograf, um seine finanzielle Basis zu sichern. Seine Kunst umfasst neben der Fotografie auch Zeichnungen und Malerei, wobei ihm besonders schnelle, intuitive Zeichnungen Freude bereiten. Diese Spontanität ermöglicht es ihm, seine Werke direkt und unverfälscht zu gestalten, ohne die Einschränkungen langer Vorbereitungen und Planungen. Prenningers Werke sind nicht nur online auf seiner Homepage zu finden, sondern auch in mehreren Galerien ausgestellt, darunter die Galerie Dumas in Linz und die Galerie Heimo Bachlechner in Graz. In der Deutschvilla in Strobl am Wolfgangsee sind aktuell einige seiner Arbeiten zu sehen. Der direkte Kontakt mit Kunstliebhabern ist ihm wichtig, und er empfängt gerne Besucher in seinem Atelier im ehemaligen Quellegebäude in Linz. Privat lebt Prenninger in einer Lebensgemeinschaft und ist Vater eines siebenjährigen Sohnes. Seine Freizeit verbringt er gerne in einem Wochenendhaus am Lipno-Stausee in Tschechien oder bei ungewöhnlichen Hobbys, wie der Suche nach fossilen Haifischzähnen in oberösterreichischen Sandgruben, ein Vergnügen, das er gemeinsam mit seiner Familie teilt. Das Gespräch offenbart einen leidenschaftlichen und vielseitigen Künstler, der trotz der Herausforderungen des Künstlerdaseins seinen eigenen Weg gefunden hat. Marco Prenninger bleibt ein spannender Protagonist der oberösterreichischen Kunstszene, dessen Arbeiten und Perspektiven weit über traditionelle Kunstkonzepte hinausgehen und stets neue, authentische Sichtweisen bieten.
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Der Künstler und Fotograf Marco Prenninger hat in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Aufstieg in der Kunstszene von Oberösterreich erlebt. Prenninger, der seit 15 Jahren in Linz lebt und im lebendigen Hafenviertel arbeitet, ist bekannt für sein aufgeräumtes Atelier und seine eindrucksvollen Bildserien, die prominente Persönlichkeiten wie Hermann Nitsch und Gottfried Helnwein porträtieren. In einem offenen und ehrlichen Gespräch gab Prenninger tiefgehende Einblicke in seine Arbeit und seinen Werdegang. Die Zusammenarbeit mit bekannten Künstlern war für Prenninger eine prägende Erfahrung. Das Shooting mit dem renommierten Maler Gottfried Helnwein in Los Angeles erforderte Geduld und Anpassungsfähigkeit. Obwohl Helnwein sich zunächst weigerte, Tuch und Brille abzunehmen, gelang es Prenninger dennoch, eindrucksvolle Aufnahmen zu machen. Ähnlich herausfordernd gestaltete sich die Zusammenarbeit mit Hermann Nitsch, die zahlreiche E-Mails und zwei Anläufe erforderte, bevor die finalen Fotos aufgenommen werden konnten. Trotz der Schwierigkeiten zeigten sich beide Künstler als höflich und zugänglich, was Prenninger in seinen Erinnerungen besonders betont. Prenningers Fotografien heben sich durch einen einzigartigen stilistischen Ansatz hervor. In seiner Serie porträtiert er Künstler vor einem schwarzen Hintergrund, oft mit geschlossenen und offenen Augen in einem Bild vereint. Diese Methode erlaubt es ihm, den Fokus auf das Gesicht und die Ausstrahlung der porträtierten Person zu lenken, fernab von ihrem üblichen Arbeitsumfeld und ihren Werkzeugen. Die Idee dieser Reduktion entstand bei einem Shooting mit dem Sänger der Tiger Lillies, Martin Schack, und entwickelte sich zu einem charakteristischen Element seiner Arbeit. Obwohl Prenninger ursprünglich Kommunikationswissenschaften studierte und in diesem Bereich keinen beruflichen Anschluss fand, widmete er sich vollständig der Kunst. Neben seiner freien künstlerischen Tätigkeit assistiert er als Fotograf, um seine finanzielle Basis zu sichern. Seine Kunst umfasst neben der Fotografie auch Zeichnungen und Malerei, wobei ihm besonders schnelle, intuitive Zeichnungen Freude bereiten. Diese Spontanität ermöglicht es ihm, seine Werke direkt und unverfälscht zu gestalten, ohne die Einschränkungen langer Vorbereitungen und Planungen. Prenningers Werke sind nicht nur online auf seiner Homepage zu finden, sondern auch in mehreren Galerien ausgestellt, darunter die Galerie Dumas in Linz und die Galerie Heimo Bachlechner in Graz. In der Deutschvilla in Strobl am Wolfgangsee sind aktuell einige seiner Arbeiten zu sehen. Der direkte Kontakt mit Kunstliebhabern ist ihm wichtig, und er empfängt gerne Besucher in seinem Atelier im ehemaligen Quellegebäude in Linz. Privat lebt Prenninger in einer Lebensgemeinschaft und ist Vater eines siebenjährigen Sohnes. Seine Freizeit verbringt er gerne in einem Wochenendhaus am Lipno-Stausee in Tschechien oder bei ungewöhnlichen Hobbys, wie der Suche nach fossilen Haifischzähnen in oberösterreichischen Sandgruben, ein Vergnügen, das er gemeinsam mit seiner Familie teilt. Das Gespräch offenbart einen leidenschaftlichen und vielseitigen Künstler, der trotz der Herausforderungen des Künstlerdaseins seinen eigenen Weg gefunden hat. Marco Prenninger bleibt ein spannender Protagonist der oberösterreichischen Kunstszene, dessen Arbeiten und Perspektiven weit über traditionelle Kunstkonzepte hinausgehen und stets neue, authentische Sichtweisen bieten.
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Marco Prenninger: Hinter den Kulissen von Österreichs Kunstszene
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