EPISODE · Jan 29, 2025 · 21 MIN
Margit Angerlehner: Von der Schneidermeisterin zur Spitzenpolitikerin
from OÖ ungefiltert · host Oberösterreich Magazin, Hannes Kahr
Margit Angerlehner, Bürgermeisterin von Oftering und Landtagsabgeordnete der oberösterreichischen Volkspartei, wurde in der aktuellen Episode des Podcasts „Oberösterreich ungefiltert“ vorgestellt. Angerlehner, eine gelernte Schneidermeisterin, hat nicht nur in der Modewelt, sondern auch in der Politik und Wirtschaft Oberösterreichs bleibende Eindrücke hinterlassen. Ihre Karriere begann schon früh, inspiriert durch die talentierte Schneidermeisterin in ihrer Nachbarschaft. Von einer jungen Näherin, die Puppenkleider fertigte, über eine fundierte Ausbildung in einer feinen Maßschneiderei, entwickelte sie sich zu einer kreativen Unternehmerin. Als junge Mutter gründete sie ihr eigenes Unternehmen, um Kreativität und Selbstbestimmung mit familiärer Vereinbarkeit zu kombinieren. Die Herausforderungen waren groß, denn Oftering war nicht gerade das Zentrum der Modewelt. Doch durch ihren Ehrgeiz und die Fähigkeit, flexibel zu arbeiten, baute sie sich eine treue Kundschaft auf, die ihre Maßmode schätzte. Diese Erfolgsbasis sah sie durch zahlreiche Auszeichnungen für ihre Designs bestätigt. Neben ihrer Tätigkeit als Unternehmerin übernahm Angerlehner auch politische Verantwortung. Ihre Rolle als Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete erfordert eine geschickte Balance zwischen ihren verschiedenen Verpflichtungen. Dabei hilft ihr die Fähigkeit, flexibel zu planen und auch mal abends oder am Wochenende zu arbeiten. Kreativität sieht sie nicht nur in ihrer Schneiderkunst, sondern auch in ihrer politischen Arbeit als essenziell. Ihre Lösungsansätze in politischen Fragen und ihre Bereitschaft, Kompromisse zu finden, spiegeln diesen kreativen Ansatz wider. Ein wichtiges Anliegen für Margit Angerlehner ist die Förderung von Frauen in der Wirtschaft. Als Landesvorsitzende von „Frauen in der Wirtschaft“ hat sie verschiedene Initiativen ins Leben gerufen, um Frauen vor den Vorhang zu holen und als Vorbilder zu präsentieren. Die „Glernt ist Glernt“-Kampagne, die Frauen mit Lehrberufen hervorhebt, und die Initiative „Übernehmerin“, die aufzeigt, wie viele Frauen große Unternehmen übernehmen, sind Beispiele ihres Engagements. Die Anerkennung, die sie als Modedesignerin erhielt, half ihr dabei, ihre unternehmerische Tätigkeit weiter auszubauen. Ein Schwerpunkt ihrer Schneiderei liegt auf Anlass- und Trachtenmode, wo sie raffinierte Ballkleider und traditionelle Dirndl fertigt. Vor allem die Wertschätzung für die Tracht, deren Hochwertigkeit und Tradition sie betont, liegt ihr am Herzen. Ein Dirndl sei nicht nur kleidsam, sondern auch ein Kleidungsstück, das oft über Generationen weitergegeben wird. Obwohl Angerlehner sich in einer oft männerdominierten politischen Landschaft bewegt, geht sie mit ihrem Motto „Geht nicht, gibt’s nicht“ an Herausforderungen heran. Ihre politische Arbeit zeichnet sich durch ihre Offenheit und ihren unermüdlichen Einsatz für Vielfalt und Inklusion im Landtag aus. Zudem betont sie, dass Kritik, wenn sie gerechtfertigt ist, sie weiterbringt und sie dazu motiviert, über den Tellerrand hinauszuschauen. Angerlehner ist überzeugt, dass die Vielfalt und die Offenheit für neue Ideen essenziell sind, um eine zeitgemäße und nachhaltige Politik zu gestalten. Sie setzt sich sowohl in ihrer Rolle als Unternehmerin als auch als Politikerin dafür ein, die gesellschaftlichen Herausforderungen kreativ zu adressieren und Lösungen zu entwickeln, die über althergebrachte Denkmuster hinausgehen. Zu ihren wichtigsten Werten zählen Familie, Ehrlichkeit und Fleiß. Diese Werte ziehen sich durch ihre gesamte berufliche und persönliche Laufbahn. Besonders die Unterstützung ihrer Familie stärkt sie in ihren vielfältigen Rollen. Der Rückhalt ihrer Söhne, die ihr den Freiraum geben, sich ihren beruflichen und politischen Projekten zu widmen, ist für sie von unschätzbarem Wert.
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Margit Angerlehner, Bürgermeisterin von Oftering und Landtagsabgeordnete der oberösterreichischen Volkspartei, wurde in der aktuellen Episode des Podcasts „Oberösterreich ungefiltert“ vorgestellt. Angerlehner, eine gelernte Schneidermeisterin, hat nicht nur in der Modewelt, sondern auch in der Politik und Wirtschaft Oberösterreichs bleibende Eindrücke hinterlassen. Ihre Karriere begann schon früh, inspiriert durch die talentierte Schneidermeisterin in ihrer Nachbarschaft. Von einer jungen Näherin, die Puppenkleider fertigte, über eine fundierte Ausbildung in einer feinen Maßschneiderei, entwickelte sie sich zu einer kreativen Unternehmerin. Als junge Mutter gründete sie ihr eigenes Unternehmen, um Kreativität und Selbstbestimmung mit familiärer Vereinbarkeit zu kombinieren. Die Herausforderungen waren groß, denn Oftering war nicht gerade das Zentrum der Modewelt. Doch durch ihren Ehrgeiz und die Fähigkeit, flexibel zu arbeiten, baute sie sich eine treue Kundschaft auf, die ihre Maßmode schätzte. Diese Erfolgsbasis sah sie durch zahlreiche Auszeichnungen für ihre Designs bestätigt. Neben ihrer Tätigkeit als Unternehmerin übernahm Angerlehner auch politische Verantwortung. Ihre Rolle als Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete erfordert eine geschickte Balance zwischen ihren verschiedenen Verpflichtungen. Dabei hilft ihr die Fähigkeit, flexibel zu planen und auch mal abends oder am Wochenende zu arbeiten. Kreativität sieht sie nicht nur in ihrer Schneiderkunst, sondern auch in ihrer politischen Arbeit als essenziell. Ihre Lösungsansätze in politischen Fragen und ihre Bereitschaft, Kompromisse zu finden, spiegeln diesen kreativen Ansatz wider. Ein wichtiges Anliegen für Margit Angerlehner ist die Förderung von Frauen in der Wirtschaft. Als Landesvorsitzende von „Frauen in der Wirtschaft“ hat sie verschiedene Initiativen ins Leben gerufen, um Frauen vor den Vorhang zu holen und als Vorbilder zu präsentieren. Die „Glernt ist Glernt“-Kampagne, die Frauen mit Lehrberufen hervorhebt, und die Initiative „Übernehmerin“, die aufzeigt, wie viele Frauen große Unternehmen übernehmen, sind Beispiele ihres Engagements. Die Anerkennung, die sie als Modedesignerin erhielt, half ihr dabei, ihre unternehmerische Tätigkeit weiter auszubauen. Ein Schwerpunkt ihrer Schneiderei liegt auf Anlass- und Trachtenmode, wo sie raffinierte Ballkleider und traditionelle Dirndl fertigt. Vor allem die Wertschätzung für die Tracht, deren Hochwertigkeit und Tradition sie betont, liegt ihr am Herzen. Ein Dirndl sei nicht nur kleidsam, sondern auch ein Kleidungsstück, das oft über Generationen weitergegeben wird. Obwohl Angerlehner sich in einer oft männerdominierten politischen Landschaft bewegt, geht sie mit ihrem Motto „Geht nicht, gibt’s nicht“ an Herausforderungen heran. Ihre politische Arbeit zeichnet sich durch ihre Offenheit und ihren unermüdlichen Einsatz für Vielfalt und Inklusion im Landtag aus. Zudem betont sie, dass Kritik, wenn sie gerechtfertigt ist, sie weiterbringt und sie dazu motiviert, über den Tellerrand hinauszuschauen. Angerlehner ist überzeugt, dass die Vielfalt und die Offenheit für neue Ideen essenziell sind, um eine zeitgemäße und nachhaltige Politik zu gestalten. Sie setzt sich sowohl in ihrer Rolle als Unternehmerin als auch als Politikerin dafür ein, die gesellschaftlichen Herausforderungen kreativ zu adressieren und Lösungen zu entwickeln, die über althergebrachte Denkmuster hinausgehen. Zu ihren wichtigsten Werten zählen Familie, Ehrlichkeit und Fleiß. Diese Werte ziehen sich durch ihre gesamte berufliche und persönliche Laufbahn. Besonders die Unterstützung ihrer Familie stärkt sie in ihren vielfältigen Rollen. Der Rückhalt ihrer Söhne, die ihr den Freiraum geben, sich ihren beruflichen und politischen Projekten zu widmen, ist für sie von unschätzbarem Wert.
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Margit Angerlehner: Von der Schneidermeisterin zur Spitzenpolitikerin
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