EPISODE · Mar 22, 2026 · 45 MIN
Massimo Biondi in Tokio
from Die fünfte Schweiz
Seit zwanzig Jahren lebt Massimo Biondi im Herzen der japanischen Hauptstadt Tokio. Mit seiner Frau Natsue wohnt er in einem traditionellen Quartier und pendelt zwischen IT-Job, Schauspielrollen und seinem Amt als Präsident des Schweizer Clubs. Massimo Biondi hat sich in Tokio ein Leben aufgebaut, das abwechslungsreicher kaum sein könnte. Der 54-jährige Zürcher arbeitet als IT-Spezialist, steht aber immer wieder auch als Schauspieler vor der Kamera und spielte bereits in verschiedenen japanischen Produktionen mit. Gemeinsam mit seiner Frau Natsue lebt er im Herzen der Millionenstadt. In einem Viertel, das bis heute seinen traditionellen Charme bewahrt. Und als Präsident des Schweizer Clubs in Tokio, pflegt er zudem die Verbindung zur Heimat: «Wir haben einmal im Monat unseren Stammtisch. Es tut gut, sich mit Menschen aus demselben Kulturkreis auszutauschen.» Besonders fasziniert Massimo Biondi die kulinarische Vielfalt in Japan. In Tokio gibt es über 100'000 Restaurants von Sushi Bars bis zum Italiener findet man alles: «In der Sake-Bar um die Ecke, habe ich sogar schon mal ein Raclette-Essen organisiert.» Ungeschriebene Regeln in Japan In Japan gibt es viele ungeschriebene Regeln, die Besuchende oft erst auf den zweiten Blick erkennen. Zum Beispiel beim Essen: Stäbchen stellt man nie senkrecht in den Reis, sagt Massimo Biondi: «Das ist Teil eines Trauerrituals und gilt im Alltag als tabu.» Auch im öffentlichen Verkehr läuft vieles anders: In Zügen und Aufzügen spricht man nicht, Ruhe wird als Zeichen von Respekt verstanden. Und generell gilt im öffentlichen Raum eine Kultur der Zurückhaltung. Lautes Auftreten oder auffälliges Verhalten wird schnell als unhöflich empfunden.
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Seit zwanzig Jahren lebt Massimo Biondi im Herzen der japanischen Hauptstadt Tokio. Mit seiner Frau Natsue wohnt er in einem traditionellen Quartier und pendelt zwischen IT-Job, Schauspielrollen und seinem Amt als Präsident des Schweizer Clubs. Massimo Biondi hat sich in Tokio ein Leben aufgebaut, das abwechslungsreicher kaum sein könnte. Der 54-jährige Zürcher arbeitet als IT-Spezialist, steht aber immer wieder auch als Schauspieler vor der Kamera und spielte bereits in verschiedenen japanischen Produktionen mit. Gemeinsam mit seiner Frau Natsue lebt er im Herzen der Millionenstadt. In einem Viertel, das bis heute seinen traditionellen Charme bewahrt. Und als Präsident des Schweizer Clubs in Tokio, pflegt er zudem die Verbindung zur Heimat: «Wir haben einmal im Monat unseren Stammtisch. Es tut gut, sich mit Menschen aus demselben Kulturkreis auszutauschen.» Besonders fasziniert Massimo Biondi die kulinarische Vielfalt in Japan. In Tokio gibt es über 100'000 Restaurants von Sushi Bars bis zum Italiener findet man alles: «In der Sake-Bar um die Ecke, habe ich sogar schon mal ein Raclette-Essen organisiert.» Ungeschriebene Regeln in Japan In Japan gibt es viele ungeschriebene Regeln, die Besuchende oft erst auf den zweiten Blick erkennen. Zum Beispiel beim Essen: Stäbchen stellt man nie senkrecht in den Reis, sagt Massimo Biondi: «Das ist Teil eines Trauerrituals und gilt im Alltag als tabu.» Auch im öffentlichen Verkehr läuft vieles anders: In Zügen und Aufzügen spricht man nicht, Ruhe wird als Zeichen von Respekt verstanden. Und generell gilt im öffentlichen Raum eine Kultur der Zurückhaltung. Lautes Auftreten oder auffälliges Verhalten wird schnell als unhöflich empfunden.
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