EPISODE · Nov 1, 2021 · 59 MIN
Max - Meine Welt durch die Augen einer Videokamera
from mit Milch und Zucker · host mit Milch und Zucker
(03:28) Ich habe meine meiste Inspiration durch Musik. (07:46) Mir hat es gefehlt eine Option zu haben. (09:39) Irgendwann hab ich in einem Hofer Katalog eine Kamera gesehen und bin dann bei den Nachbarn Rasen mähen gegangen, damit ich sie mir leisten kann. (13:03) Wahrscheinlich unterschätzt man sich da oft. (13:26) Ich hatte großes Glück mit meinem Kunstlehrer, den ich dann erwürgen durfte. (15:15) Für mich war das nicht zu verstehen, dass jemanden diese Pausenfilme interessieren. (19:04) Es gibt fast keine geradlinigen Berufswege mehr. (20:11) Ich hab einen Typen kennengelernt der hat gesagt: “Hey, ich hab ein Skigebiet, ich hätt gern ein Video, das erklärt was wir im Sommer machen.“ (25:33) Ich mach alles gern und tu mir schwer beim „Nein“ sagen. (26:20) Dass es zeitlich nicht möglich ist, sag ich nicht, dann mach ich das eine am Tag und das andre in der Nacht. (27:43) Man hat immer eine gute Ausrede, wenn man sagt: „Ich kann nicht, ich hab jetzt einen echten Job!“ (28:45) Wenn man Video im Theater einsetzt, muss man die Regeln der Videokunst respektieren. (31:13) Man sollte gar nicht viel zu früh wissen, was man eigentlich will im Leben. (33:58) Wenn es unmöglich klingt, was man vorhat, das fordert am meisten. (34:28) S-Bahn fahren ist das Kino für den kleinen Mann. (34:42) Ein Freund von mir sagt immer, sie bauen Fenster in die U-Bahn, um die Dunkelheit zu sehen. (37:32) Wir haben uns die Stand PCs ins 6er Abteil reingebaut und zwischen Linz und Klagenfurt Counter Strike gespielt. (38:24) In mir ist ein mega guter Kiffer verloren gegangen. (43:28) Ich steh drauf guten Trash zu produzieren. (45:39) Die beschissensten Filmemacher, spielen mit dem teuersten Equipment. (47:31) Ich denk eher, mit welchen Leuten ich gerne Filme machen würde, als welches Genre. (48:38) Autobahnraststätten sind ein magischer Ort, wo jeder daherkommen könnte. (49:20) Man muss sich das Leben so ausrichten, dass man ganz viele Möglichkeiten hat zum Lachen gebracht zu werden. (55:10) Ich hab Bock, dass die Sachen, die ich mach, aus der Wiener Bubble rauskommen. (57:37) Es würde der Kunst gut tun, dass sie genutzt wird.
What this episode covers
(03:28) Ich habe meine meiste Inspiration durch Musik. (07:46) Mir hat es gefehlt eine Option zu haben. (09:39) Irgendwann hab ich in einem Hofer Katalog eine Kamera gesehen und bin dann bei den Nachbarn Rasen mähen gegangen, damit ich sie mir leisten kann. (13:03) Wahrscheinlich unterschätzt man sich da oft. (13:26) Ich hatte großes Glück mit meinem Kunstlehrer, den ich dann erwürgen durfte. (15:15) Für mich war das nicht zu verstehen, dass jemanden diese Pausenfilme interessieren. (19:04) Es gibt fast keine geradlinigen Berufswege mehr. (20:11) Ich hab einen Typen kennengelernt der hat gesagt: “Hey, ich hab ein Skigebiet, ich hätt gern ein Video, das erklärt was wir im Sommer machen.“ (25:33) Ich mach alles gern und tu mir schwer beim „Nein“ sagen. (26:20) Dass es zeitlich nicht möglich ist, sag ich nicht, dann mach ich das eine am Tag und das andre in der Nacht. (27:43) Man hat immer eine gute Ausrede, wenn man sagt: „Ich kann nicht, ich hab jetzt einen echten Job!“ (28:45) Wenn man Video im Theater einsetzt, muss man die Regeln der Videokunst respektieren. (31:13) Man sollte gar nicht viel zu früh wissen, was man eigentlich will im Leben. (33:58) Wenn es unmöglich klingt, was man vorhat, das fordert am meisten. (34:28) S-Bahn fahren ist das Kino für den kleinen Mann. (34:42) Ein Freund von mir sagt immer, sie bauen Fenster in die U-Bahn, um die Dunkelheit zu sehen. (37:32) Wir haben uns die Stand PCs ins 6er Abteil reingebaut und zwischen Linz und Klagenfurt Counter Strike gespielt. (38:24) In mir ist ein mega guter Kiffer verloren gegangen. (43:28) Ich steh drauf guten Trash zu produzieren. (45:39) Die beschissensten Filmemacher, spielen mit dem teuersten Equipment. (47:31) Ich denk eher, mit welchen Leuten ich gerne Filme machen würde, als welches Genre. (48:38) Autobahnraststätten sind ein magischer Ort, wo jeder daherkommen könnte. (49:20) Man muss sich das Leben so ausrichten, dass man ganz viele Möglichkeiten hat zum Lachen gebracht zu werden. (55:10) Ich hab Bock, dass die Sachen, die ich mach, aus der Wiener Bubble rauskommen. (57:37) Es würde der Kunst gut tun, dass sie genutzt wird.
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