EPISODE · May 31, 2026 · 10 MIN
Neue Einkaufsbedingungen durchsetzen? Die harte Realität dahinter
from Der Einkauf & Supply Chain Podcast für operative Exzellenz! · host Kivanc Karakoc | Sourcing & Consulting
Zum ersten Teil ➡️ https://www.youtube.com/watch?v=LexBvyXIOCQ Zu unseren LinkedIn Profilen: Kivanc Karakoc ➡️ https://www.linkedin.com/in/kivanc-karakoc/ Joshua Weißenberger ➡️ https://www.linkedin.com/in/joshua-wei%C3%9Fenberger-43a225188/ Zur Erstberatung ➡️ https://kivanckarakoc.de/erstberatung/ „Neue Einkaufsbedingungen? Schicken wir einfach raus und lassen unterschreiben.“ Klingt in der Theorie einfach. In der Praxis: Absolutes Minenfeld. In unserer neuen Podcast-Folge sprechen wir über ein aktuelles Projekt rund um die Einführung neuer Allgemeiner Einkaufsbedingungen im Zuge eines ERP- und Entity-Wechsels. Und dabei wurde schnell klar: → Lieferanten unterschreiben nicht einfach alles → Gerade gravierende Änderungen erzeugen massiven Widerstand → Die letzten 20 % der Lieferanten kosten oft 80 % der Zeit Besonders spannend war für uns die Frage: Was passiert eigentlich, wenn der Go-Live näher rückt, aber noch keine finale Einigung mit allen Lieferanten besteht? Genau vor dieser Herausforderung standen wir. Die Lösung am Ende: → Priorisierung nach Risiko und Einkaufsvolumen → individuelle Vereinbarungen → teilweise Übergangslösungen mit alten Bedingungen → intensive Nachverhandlungen mit kritischen Lieferanten Und eine ganz wichtige Erkenntnis: Solche Projekte werden massiv unterschätzt. Vor allem: → Zeitaufwand → interne Ressourcen → rechtliche Auswirkungen → operative Risiken Unser Fazit aus dem Projekt: → frühzeitig starten → genug Kapazitäten einplanen → Lieferanten priorisieren → nicht alles „nebenbei“ machen Und vielleicht der wichtigste Punkt: Lieber mehrere kleinere Anpassungen sauber durchsetzen, als einmal alles gleichzeitig verändern zu wollen. Gerade im Mittelstand wird oft unterschätzt, wie tief solche Änderungen später in Prozesse, Lieferbeziehungen und im schlimmsten Fall auch in Rechtsstreitigkeiten eingreifen können. Wer schon mal neue Einkaufsbedingungen eingeführt hat, kennt wahrscheinlich genau diese Diskussionen. Wie waren eure Erfahrungen damit? Wir freuen uns über Feedback! Wenn dir das Video weitergeholfen hat, dann like und teile das Video und abonniere den Kanal, um keine weiteren Videos rund um das Thema Einkauf und Supply Chain zu verpassen.
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Zum ersten Teil ➡️ https://www.youtube.com/watch?v=LexBvyXIOCQ Zu unseren LinkedIn Profilen: Kivanc Karakoc ➡️ https://www.linkedin.com/in/kivanc-karakoc/ Joshua Weißenberger ➡️ https://www.linkedin.com/in/joshua-wei%C3%9Fenberger-43a225188/ Zur Erstberatung ➡️ https://kivanckarakoc.de/erstberatung/ „Neue Einkaufsbedingungen? Schicken wir einfach raus und lassen unterschreiben.“ Klingt in der Theorie einfach. In der Praxis: Absolutes Minenfeld. In unserer neuen Podcast-Folge sprechen wir über ein aktuelles Projekt rund um die Einführung neuer Allgemeiner Einkaufsbedingungen im Zuge eines ERP- und Entity-Wechsels. Und dabei wurde schnell klar: → Lieferanten unterschreiben nicht einfach alles → Gerade gravierende Änderungen erzeugen massiven Widerstand → Die letzten 20 % der Lieferanten kosten oft 80 % der Zeit Besonders spannend war für uns die Frage: Was passiert eigentlich, wenn der Go-Live näher rückt, aber noch keine finale Einigung mit allen Lieferanten besteht? Genau vor dieser Herausforderung standen wir. Die Lösung am Ende: → Priorisierung nach Risiko und Einkaufsvolumen → individuelle Vereinbarungen → teilweise Übergangslösungen mit alten Bedingungen → intensive Nachverhandlungen mit kritischen Lieferanten Und eine ganz wichtige Erkenntnis: Solche Projekte werden massiv unterschätzt. Vor allem: → Zeitaufwand → interne Ressourcen → rechtliche Auswirkungen → operative Risiken Unser Fazit aus dem Projekt: → frühzeitig starten → genug Kapazitäten einplanen → Lieferanten priorisieren → nicht alles „nebenbei“ machen Und vielleicht der wichtigste Punkt: Lieber mehrere kleinere Anpassungen sauber durchsetzen, als einmal alles gleichzeitig verändern zu wollen. Gerade im Mittelstand wird oft unterschätzt, wie tief solche Änderungen später in Prozesse, Lieferbeziehungen und im schlimmsten Fall auch in Rechtsstreitigkeiten eingreifen können. Wer schon mal neue Einkaufsbedingungen eingeführt hat, kennt wahrscheinlich genau diese Diskussionen. Wie waren eure Erfahrungen damit? Wir freuen uns über Feedback! Wenn dir das Video weitergeholfen hat, dann like und teile das Video und abonniere den Kanal, um keine weiteren Videos rund um das Thema Einkauf und Supply Chain zu verpassen.
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