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Neue MusikmachDinge: Augmenting Creativity and Connectivity?

Eröffnung des Topics ‘Music & Sovereignty’ // Softwares, Plugins, Controller, Interfaces: sie brechen die Grenzen klassischer Instrumente auf, verführen durch fast unbegrenzte Möglichkeiten. Mit ihrer steigenden Komplexität wächst die Souveränität des dadurch allfähigen, technisierten Künstlers - oder nicht? In dieser Lecture Performance wird erfahren und ergründet, wie diese "neuen MusikmachDinge” die Musikpraxis verändern - und mit welchen sozialen, kulturellen und ökonomischen Konsequenzen.

Episode 17 of the re:publica 18 - Arts & Culture podcast, hosted by Michael Ahlers, Carsten Wernicke, Rahel Kraska, Matthias Strobel, titled "Neue MusikmachDinge: Augmenting Creativity and Connectivity?" was published on May 2, 2018 and runs 55 minutes.

May 2, 2018 ·55m · re:publica 18 - Arts & Culture

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Michael Ahlers, Carsten Wernicke, Rahel Kraska, Matthias Strobel Eröffnung des Topics Music & Sovereignty’ durch Lorenz Grünewald-Schukalla (Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung e.V.) und Alexandra Wolf (Programmleitung re:publica). Jimi Hendrix und seine Stratocaster haben im Spiel zwischen Mensch und Maschine schon früh austariert, welche Verschiebungen in der angedachten Nutzung eines Instruments möglich sind- man kann Saiten auch beißen. Immer wieder erlauben technische Hilfsmittel Innovationen von kreativ-performativen und ökonomischen Prozessen. Die Stratocaster des Informationszeitalters  heißen Push, Roli Seaboard und Blocks, Linnstrument oder Eigenharps. Es sind Plastikkisten mit Leuchtdioden, Keypads, Triggern und Controllern sowie APIs mit nahezu unbegrenzten Möglichkeiten. Nur die wenigsten von ihnen bekäme Hendrix in die Fänge. Er könnte sie aber bequem im Handgepäckfach eines Billigfliegers verstauen. Auch durch neue Klangwelten ihrer Softwares und Plugins entgrenzen MusikmachDinge die Möglichkeiten klassischer Instrumente. Mit der steigenden Komplexität vergrößert sich jedoch oft auch der Pool an zum Musik-Machen nötigem Vorwissen. Die meisten Instrument- Neuerfindungen der letzten Jahre sind weitab von Open-Source und- Hardware über Patente geschützt. Sie sind nicht nachbau- und modifizierbar. Eher bestechen sie durch einen hohen Anschaffungspreis. Sein Instrument anzupassen wird zu einem teuren Hacking; zu einer ExpertInnen-Praxis. Souverän ist, wer subversiv handelt und die juristischen Konsequenzen eigenen musikalischen Handelns nicht scheut! Im Fokus des Vortrags stehen die sozialen, kulturellen und ökonomischen Konsequenzen dieser “neuen Musik”. Publikum wie auch Experten aus der Praxis sind im Austausch gleichermaßen gefragt. Mit Unterstützung der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung e.V.

Michael Ahlers, Carsten Wernicke, Rahel Kraska, Matthias Strobel Eröffnung des Topics Music & Sovereignty’ durch Lorenz Grünewald-Schukalla (Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung e.V.) und Alexandra Wolf (Programmleitung re:publica). Jimi Hendrix und seine Stratocaster haben im Spiel zwischen Mensch und Maschine schon früh austariert, welche Verschiebungen in der angedachten Nutzung eines Instruments möglich sind- man kann Saiten auch beißen. Immer wieder erlauben technische Hilfsmittel Innovationen von kreativ-performativen und ökonomischen Prozessen. Die Stratocaster des Informationszeitalters  heißen Push, Roli Seaboard und Blocks, Linnstrument oder Eigenharps. Es sind Plastikkisten mit Leuchtdioden, Keypads, Triggern und Controllern sowie APIs mit nahezu unbegrenzten Möglichkeiten. Nur die wenigsten von ihnen bekäme Hendrix in die Fänge. Er könnte sie aber bequem im Handgepäckfach eines Billigfliegers verstauen. Auch durch neue Klangwelten ihrer Softwares und Plugins entgrenzen MusikmachDinge die Möglichkeiten klassischer Instrumente. Mit der steigenden Komplexität vergrößert sich jedoch oft auch der Pool an zum Musik-Machen nötigem Vorwissen. Die meisten Instrument- Neuerfindungen der letzten Jahre sind weitab von Open-Source und- Hardware über Patente geschützt. Sie sind nicht nachbau- und modifizierbar. Eher bestechen sie durch einen hohen Anschaffungspreis. Sein Instrument anzupassen wird zu einem teuren Hacking; zu einer ExpertInnen-Praxis. Souverän ist, wer subversiv handelt und die juristischen Konsequenzen eigenen musikalischen Handelns nicht scheut! Im Fokus des Vortrags stehen die sozialen, kulturellen und ökonomischen Konsequenzen dieser “neuen Musik”. Publikum wie auch Experten aus der Praxis sind im Austausch gleichermaßen gefragt. Mit Unterstützung der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung e.V.
re:publica 18 - Alle Sessions re:publica 18 Die kommende re:publica 2018 in Berlin findet vom 2. bis 4. Mai 2018 statt. Die re:publica ist eine der weltweit wichtigsten Konferenzen zu den Themen der digitalen Gesellschaft. Seit ihren Anfängen 2007 mit 700 BloggerInnen hat sie sich zu einer "Gesellschaftskonferenz" mit in 2017 über 9.000 TeilnehmerInnen bei der elften re:publica in Berlin entwickelt. Hier vermitteln die VertreterInnen der digitalen Gesellschaft Wissen und Handlungskompetenz und diskutieren die Weiterentwicklung der Wissensgesellschaft. Sie vernetzen sich mit einem heterogenen Mix aus AktivistInnen, Künstlern, WissenschaftlerInnen, HackerInnen, UnternehmerInnen, NGOs, JournalistInnen, BloggerInnen, Social Media- und Marketing-ExpertInnen und vielen mehr. Dadurch entstehen Innovationen und Synergien zwischen Netzpolitik, digitalem Marketing, Netz-Technologie, der digitalen Gesellschaft und (Pop-)Kultur. Rund 47 Prozent der SpeakerInnen auf der re:publica 2017 waren weiblich. Kaum eine andere Veranstaltung mit vergl re:publica 18 - re:publica re:publica Die kommende re:publica 2018 in Berlin findet vom 2. bis 4. Mai 2018 statt. Die re:publica ist eine der weltweit wichtigsten Konferenzen zu den Themen der digitalen Gesellschaft. Seit ihren Anfängen 2007 mit 700 BloggerInnen hat sie sich zu einer "Gesellschaftskonferenz" mit in 2017 über 9.000 TeilnehmerInnen bei der elften re:publica in Berlin entwickelt. Hier vermitteln die VertreterInnen der digitalen Gesellschaft Wissen und Handlungskompetenz und diskutieren die Weiterentwicklung der Wissensgesellschaft. Sie vernetzen sich mit einem heterogenen Mix aus AktivistInnen, Künstlern, WissenschaftlerInnen, HackerInnen, UnternehmerInnen, NGOs, JournalistInnen, BloggerInnen, Social Media- und Marketing-ExpertInnen und vielen mehr. Dadurch entstehen Innovationen und Synergien zwischen Netzpolitik, digitalem Marketing, Netz-Technologie, der digitalen Gesellschaft und (Pop-)Kultur. Rund 47 Prozent der SpeakerInnen auf der re:publica 2017 waren weiblich. Kaum eine andere Veranstaltung mit vergl re:publica 18 - Politics & Society re:publica Politik und Gesellschaft in all ihren Dimensionen sind mehr denn je ein Thema, dem wir uns auf der re:publica 2018 zuwenden wollen. re:publica 18 - Research & Education re:publica Wie können wir (digital) neu- lernen und weiter lernen? Research & Education präsentiert generationenübergreifende Konzepte, Ideen und Projekte im Bereich von Bildung und Wissenschaft.
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