EPISODE · May 14, 2026 · 1H 18M
Oliver Rathkolb: ÖKONOMIE DER ANGST
from Kreisky Forum Talks · host Kreiskyforum
Barbara Tóth im Gespräch mit Oliver RathkolbÖKONOMIE DER ANGST. Die Rückkehr des nervösen Zeitalters„Rathkolb sieht große Ähnlichkeiten mit der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und hat sich an einen Epochenvergleich gewagt.“ KurierRadikalisierung, Autoritarismus, Kriegstreiberei, Xenophobie und Kontrollverlust: Wir alle spüren das nervöse Fieber, und es erinnert uns an längst vergangen geglaubte Zeiten.Oliver Rathkolb macht die Ursache an der »ersten und zweiten Turboglobalisierung« fest. Politische Umwälzungen, ökonomische Krisen und technologische Innovationen überfordern im Vorfeld des Ersten Weltkriegs wie auch heute die nationalen Gesellschaften und ihre politischen Eliten – und rufen die Raubritter der Wirtschaft auf den Plan. Irrationale Fehlentscheidungen in der Politik, eine Polarisierung der Bevölkerung und das Gefühl der Marginalisierung des Einzelnen wecken eine Sehnsucht nach dem »starken Mann« und einfachen, oft gewaltvollen Lösungen für komplexe Probleme.Steht uns ein neues autoritäres Zeitalter bevor?Oliver Rathkolb, geboren 1955, war langjähriger Vorstand und Professor des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur österreichischen und internationalen Zeit- und Kulturgeschichte sowie Herausgeber der Zeitschrift »zeitgeschichte« und Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Hauses der europäischen Geschichte in Brüssel. Rathkolb ist Vorsitzender des Wiener Instituts für Kultur und Zeitgeschichte (VICCA) und des wissenschaftlichen Beirats des Kreisky Forums.Moderation: Barbara Tóth, Journalistin, Autorin und Historikerin, leitende Redakteurin in der Stadtzeitung FALTER
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Barbara Tóth im Gespräch mit Oliver RathkolbÖKONOMIE DER ANGST. Die Rückkehr des nervösen Zeitalters„Rathkolb sieht große Ähnlichkeiten mit der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und hat sich an einen Epochenvergleich gewagt.“ KurierRadikalisierung, Autoritarismus, Kriegstreiberei, Xenophobie und Kontrollverlust: Wir alle spüren das nervöse Fieber, und es erinnert uns an längst vergangen geglaubte Zeiten.Oliver Rathkolb macht die Ursache an der »ersten und zweiten Turboglobalisierung« fest. Politische Umwälzungen, ökonomische Krisen und technologische Innovationen überfordern im Vorfeld des Ersten Weltkriegs wie auch heute die nationalen Gesellschaften und ihre politischen Eliten – und rufen die Raubritter der Wirtschaft auf den Plan. Irrationale Fehlentscheidungen in der Politik, eine Polarisierung der Bevölkerung und das Gefühl der Marginalisierung des Einzelnen wecken eine Sehnsucht nach dem »starken Mann« und einfachen, oft gewaltvollen Lösungen für komplexe Probleme.Steht uns ein neues autoritäres Zeitalter bevor?Oliver Rathkolb, geboren 1955, war langjähriger Vorstand und Professor des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur österreichischen und internationalen Zeit- und Kulturgeschichte sowie Herausgeber der Zeitschrift »zeitgeschichte« und Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Hauses der europäischen Geschichte in Brüssel. Rathkolb ist Vorsitzender des Wiener Instituts für Kultur und Zeitgeschichte (VICCA) und des wissenschaftlichen Beirats des Kreisky Forums.Moderation: Barbara Tóth, Journalistin, Autorin und Historikerin, leitende Redakteurin in der Stadtzeitung FALTER
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