EPISODE · Sep 25, 2020 · 15 MIN
Podcast zu »Deutschland 2020. Ein Wintermärchen« / Eine Heine-Skizze von Regina Wenig
from Schauspiel Frankfurt · host Schauspiel Frankfurt
»VORGEHÖRT« – Der Stückeinführungspodcast des Schauspiel Frankfurt Das Gespräch führen Katrin Spira und Regina Wenig . »Im traurigen Monat November war’s…« als Heinrich Heine zu einer Reise von Frankreich nach Deutschland aufbricht. Station für Station auf dem Weg zu seiner Mutter zeichnet er ein messerscharfes Bild seiner Heimat. Heine – in Deutschland wegen seiner jüdischen Herkunft angefeindet – beschreibt das Land, das ihm nach Jahren des Exils in Frankreich so fremd wie nah ist, aus der Perspektive seines eigenen Zwiespalts als reaktionäres Land, geprägt von Militarismus und Nationalismus, für das er trotz allem Heimatgefühle hegt. Die Regisseurin Regina Wenig hat Interviews mit Menschen aus Hanau und Frankfurt 2020 geführt und in ihr Stück eingeflochten. Das dokumentarische Material spiegelt die heutige Wirklichkeit und ist gleichzeitig eine Doppelbelichtung von Heines – nur scheinbar historischen – Motiven: Es geht damals wie heute um Nation, Zugehörigkeit, Ausgrenzung und Identität. . REGIE Regina Wenig BÜHNE Marius Baumgartner KOSTÜME Marielle Sokoll DRAMATURGIE Katja Herlemann, Katrin Spira MIT Vanessa Bärtsch, Nora Solcher Das Studiojahr Schauspiel wird ermöglicht durch die Aventis Foundation und die Crespo Foundation . In unserem Stückeinführungspodcast »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
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»VORGEHÖRT« – Der Stückeinführungspodcast des Schauspiel Frankfurt Das Gespräch führen Katrin Spira und Regina Wenig . »Im traurigen Monat November war’s…« als Heinrich Heine zu einer Reise von Frankreich nach Deutschland aufbricht. Station für Station auf dem Weg zu seiner Mutter zeichnet er ein messerscharfes Bild seiner Heimat. Heine – in Deutschland wegen seiner jüdischen Herkunft angefeindet – beschreibt das Land, das ihm nach Jahren des Exils in Frankreich so fremd wie nah ist, aus der Perspektive seines eigenen Zwiespalts als reaktionäres Land, geprägt von Militarismus und Nationalismus, für das er trotz allem Heimatgefühle hegt. Die Regisseurin Regina Wenig hat Interviews mit Menschen aus Hanau und Frankfurt 2020 geführt und in ihr Stück eingeflochten. Das dokumentarische Material spiegelt die heutige Wirklichkeit und ist gleichzeitig eine Doppelbelichtung von Heines – nur scheinbar historischen – Motiven: Es geht damals wie heute um Nation, Zugehörigkeit, Ausgrenzung und Identität. . REGIE Regina Wenig BÜHNE Marius Baumgartner KOSTÜME Marielle Sokoll DRAMATURGIE Katja Herlemann, Katrin Spira MIT Vanessa Bärtsch, Nora Solcher Das Studiojahr Schauspiel wird ermöglicht durch die Aventis Foundation und die Crespo Foundation . In unserem Stückeinführungspodcast »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
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