EPISODE · Nov 17, 2011 · 1H 53M
Podiumsgespräch Transsexualität und Transgender
from Böll.Mitschnitt · host Heinrich-Böll-Stiftung
Nur wer mit medizinisch-psychologischem Attest nachweist, auch wirklich die andere (aber dann richtige und vollständige) Geschlechtsidentität zu ‹haben› darf seinen Körper so umgestalten, dass dieser in Übereinstimmung mit dem ‹eigentlichen› ‹eigenen› Geschlecht gebracht wird. Die Kriterien, nach denen juristisch, medizinisch und politisch entschieden wird, sind hier besonders interessant. Nirgends sonst wird in gleicher Weise starr ein Zusammenhang von Geschlechtlichkeit/Männlichkeit und Körper als Konstrukt erkennbar. Das ‹Richtige›, also das gesellschaftliche oder politisch festgelegte Normativ wird klar und eindeutig lesbar – so zumindest die Behauptung und Hoffnung des Gesetzgebers. Um diesen Zusammenhang mit Schwerpunkt auf die fleischliche Männlichkeitskonstruktion wird das Gespräch angeordnet sein und Forderungen an die Politik formulieren. Die Diskussion fand im Rahmen der Fachtagung: "Männerleiber - Körperlichkeit zwischen Sein und Tun"
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