Positionen 21: Mobilität der Zukunft – Was ist möglich, was ist nötig? episode artwork

EPISODE · Mar 29, 2020 · 2H 49M

Positionen 21: Mobilität der Zukunft – Was ist möglich, was ist nötig?

from KenFM: Positionen - Politik verstehen

Alle wollen zurück zur Natur, aber keiner zu Fuß. Wer heute eine Großstadt betritt, weicht permanent rollenden Fortbewegungsmitteln aus, vorwiegend Autos. Auch, wenn diese übermorgen weniger mir Verbrennungsmotoren angetrieben werden, es bleiben Autos. Autos wiegen deutlich mehr als die Personen, die sie transportieren. Und Autos benötigen das x-Fache an Platz, was ein Mensch "verbraucht", wenn er läuft oder das Fahrrad benutzt. Platz ist in Städten die eigentliche Ressource, um die gekämpft wird. Dann kommt die Luft, die Ruhe. Wann hat sich das Auto „verselbständigt“? Wann hat der Mensch sich damit abgefunden, seine Bedürfnisse denen der KFZ-Industrie unterzuordnen? Lässt sich diese Entwicklung stoppen? Umkehren? Wie können wir die Städte der Zukunft wieder lebenswerter machen? Wann erkennen wir, dass wir zu weit gegangen sind, als wir das Gehen dem Fahren untergeordnet haben. Sind Großstädte die richtige Antwort, um die Probleme der permanenten Mobilität zu lösen? Wäre weniger, kleiner, nicht vernünftiger, als Großstädte jetzt nur auf Elektro-KFZ umzurüsten? Wer vermeiden möchte, dass Mobilität der Zukunft im totalen Stau endet, muss das „Konzept Stadt“ neu denken. Städteplanung und die Vermeidung von Verkehr sind der richtige Weg. Das Auto, das private KFZ, hat nur dann eine Zukunft, wenn wir es intelligenter einsetzen. Immer und überall selber zu fahren, hat uns in eine Sackgasse geführt. Wer in einer Großstadt lebt, leidet unter dem Verkehr, auch wenn er privat Autos mag, da sie für ihn eine Form der Freiheit bedeuten. Autos sind für viele Menschen mehr als nur ein Fortbewegungsmittel, sie sind ein Spielzeug, eine Metapher, ein Rückzugsort. Man kann in ihnen laut Musik hören und die Landschaft an sich vorbeiziehen lassen. Das macht Spaß und Menschen brauchen Spaß. Autos in Innenstädten haben sich dann aber zur Plage entwickelt. Das nervt sowohl die Fahrer, als auch alle anderen, die sehen müssen, dass sie von den Autos nicht untergebuttert werden. Es wird Zeit, diesen innerstädtischen Kampf zu beenden. Städte sollten sich vor allem nach den Bedürfnissen nicht motorisierter Menschen richten. Es wird Zeit, Mobilität neu zu denken, damit Städte wieder zu einem Ort werden, die an Lebensqualität gewinnen. Wenn uns das gelingt, wird es auch immer weniger notwendig, sich in ein Auto zu setzen, um aufs Land zu fahren und dem krankmachenden Verkehr der Städte zu entfliehen. Inhaltsübersicht: 0:03:56 Hermann Knoflacher: Das Auto ist eine Sucht 0:07:01 Winfried Wolf: Das Elektroauto hat keine Zukunft 0:09:55 Ekhart Hahn: Je schöner die Stadt, desto weniger Autos 0:14:01 Timm Koch: Ohne Autos kann es auch sehr schön sein 0:23:48 Die Eco-City 0:32:08 Die Macht der Kartelle, DB AG und Daimler Benz 0:43:35 Wege in eine saubere, mobile Zukunft 0:55:31 Städte umrüsten - unkonventionell aber frei von Autos 1:12:20 Die Nachfrage nach Autos bleibt hoch 1:20:58 Je attraktiver die Stadt, desto weniger Reisen 1:30:13 Lösungsansätze - wenn die Bahn wieder attraktiv wäre 1:39:32 Mehr direkte Demokratie 1:52:37 Probleme bei der Umsetzung der Eco-Citys 2:03:35 Zukunfts-Pläne, die jetzt schon umsetzbar sind 2:14:43 Die gute alte Straßenbahn2:17:00 Die vielen neuen Elektroroller 2:28:17 Alternative Medien, die den Bürger erreichen2:36:46 Was, wenn sich nichts ändert? Jetzt KenFM unterstützen: https://www.patreon.com/KenFMde Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Alle wollen zurück zur Natur, aber keiner zu Fuß. Wer heute eine Großstadt betritt, weicht permanent rollenden Fortbewegungsmitteln aus, vorwiegend Autos. Auch, wenn diese übermorgen weniger mir Verbrennungsmotoren angetrieben werden, es bleiben Autos. Autos wiegen deutlich mehr als die Personen, die sie transportieren. Und Autos benötigen das x-Fache an Platz, was ein Mensch "verbraucht", wenn er läuft oder das Fahrrad benutzt. Platz ist in Städten die eigentliche Ressource, um die gekämpft wird. Dann kommt die Luft, die Ruhe. Wann hat sich das Auto „verselbständigt“? Wann hat der Mensch sich damit abgefunden, seine Bedürfnisse denen der KFZ-Industrie unterzuordnen? Lässt sich diese Entwicklung stoppen? Umkehren? Wie können wir die Städte der Zukunft wieder lebenswerter machen? Wann erkennen wir, dass wir zu weit gegangen sind, als wir das Gehen dem Fahren untergeordnet haben. Sind Großstädte die richtige Antwort, um die Probleme der permanenten Mobilität zu lösen? Wäre weniger, kleiner, nicht vernünftiger, als Großstädte jetzt nur auf Elektro-KFZ umzurüsten? Wer vermeiden möchte, dass Mobilität der Zukunft im totalen Stau endet, muss das „Konzept Stadt“ neu denken. Städteplanung und die Vermeidung von Verkehr sind der richtige Weg. Das Auto, das private KFZ, hat nur dann eine Zukunft, wenn wir es intelligenter einsetzen. Immer und überall selber zu fahren, hat uns in eine Sackgasse geführt. Wer in einer Großstadt lebt, leidet unter dem Verkehr, auch wenn er privat Autos mag, da sie für ihn eine Form der Freiheit bedeuten. Autos sind für viele Menschen mehr als nur ein Fortbewegungsmittel, sie sind ein Spielzeug, eine Metapher, ein Rückzugsort. Man kann in ihnen laut Musik hören und die Landschaft an sich vorbeiziehen lassen. Das macht Spaß und Menschen brauchen Spaß. Autos in Innenstädten haben sich dann aber zur Plage entwickelt. Das nervt sowohl die Fahrer, als auch alle anderen, die sehen müssen, dass sie von den Autos nicht untergebuttert werden. Es wird Zeit, diesen innerstädtischen Kampf zu beenden. Städte sollten sich vor allem nach den Bedürfnissen nicht motorisierter Menschen richten. Es wird Zeit, Mobilität neu zu denken, damit Städte wieder zu einem Ort werden, die an Lebensqualität gewinnen. Wenn uns das gelingt, wird es auch immer weniger notwendig, sich in ein Auto zu setzen, um aufs Land zu fahren und dem krankmachenden Verkehr der Städte zu entfliehen. Inhaltsübersicht: 0:03:56 Hermann Knoflacher: Das Auto ist eine Sucht 0:07:01 Winfried Wolf: Das Elektroauto hat keine Zukunft 0:09:55 Ekhart Hahn: Je schöner die Stadt, desto weniger Autos 0:14:01 Timm Koch: Ohne Autos kann es auch sehr schön sein 0:23:48 Die Eco-City 0:32:08 Die Macht der Kartelle, DB AG und Daimler Benz 0:43:35 Wege in eine saubere, mobile Zukunft 0:55:31 Städte umrüsten - unkonventionell aber frei von Autos 1:12:20 Die Nachfrage nach Autos bleibt hoch 1:20:58 Je attraktiver die Stadt, desto weniger Reisen 1:30:13 Lösungsansätze - wenn die Bahn wieder attraktiv wäre 1:39:32 Mehr direkte Demokratie 1:52:37 Probleme bei der Umsetzung der Eco-Citys 2:03:35 Zukunfts-Pläne, die jetzt schon umsetzbar sind 2:14:43 Die gute alte Straßenbahn2:17:00 Die vielen neuen Elektroroller 2:28:17 Alternative Medien, die den Bürger erreichen2:36:46 Was, wenn sich nichts ändert? Jetzt KenFM unterstützen: https://www.patreon.com/KenFMde Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Das denkt Deutschland – Über Meinung und Medien WELT Wie unterscheidet sich die Generation Z tatsächlich vom Rest der Bevölkerung? Wendet sich die Politik von den Menschen ab, oder die Menschen sich von der Politik? Und tickt die Bevölkerung in Ost- und Westdeutschland immer noch unterschiedlich?In "Das denkt Deutschland" sprechen Thorsten Thierhoff, Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstitutes forsa, und WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt jede Woche über das Auseinanderdriften von öffentlicher und veröffentlichter Meinung. Anhand von konkreten Themen und auf Basis von empirischen Befragungsdaten widmen sie sich in jeder Folge den aktuellen Debatten."Das denkt Deutschland - Über Meinung und Medien" erscheint jeden Mittwoch um 16 Uhr – überall da, wo es Podcast gibt und auf welt.de/dasdenktdeutschland. Ein Podcast von forsa und WELT. Verfassungspod Verfassungsblog Wir nehmen uns die großen Themen vor, suchen die Leute, die davon wirklich etwas verstehen, und geben keine Ruhe, bevor wir der Sache nicht auf den Grund gegangen sind. Das Ergebnis: eine Podcast-Langstrecke, die sich wirklich lohnt.Jetzt auf Steady unterstützen! https://steadyhq.com/de/plans/7cdcee9d-d81e-4962-95b0-01b1b9ff9941 Die wundersame Rapwoche Mauli & Staiger Fragen und Antworten über Liebe, Leben und Politik. Manchmal auch Rap.WICHTIG: Für alle mit einem IQ über 120 oder unter 70. Based Bros [email protected] Basierte Brüder blabbern über bizzare Politik, brisante Neuigkeiten und besondere Erlebnisse.Brachial, berauschend, bodenständig.Wir labern über eine Pallete an Dingen, welche uns bewegen, amüsieren. interessieren und tangieren. Einfach so, weil wir es können. Es handelt sich hierbei um einen unregelmäßigen Amateurpodcast, in dem wir unseren Senf zum Aufnahmezeitpunkt, kredenzen. Stellt jedoch nur ein Abbild unserer aktuellen Meinung dar.Website |Fediverse |Email

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This episode is 2 hours and 49 minutes long.

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This episode was published on March 29, 2020.

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