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EPISODE · Feb 24, 2022 · 39 MIN

Reichen die Lockerungen? Fragen an Konzertveranstalter Rodney Aust

from CoronaCast aus Dresden · host Sächsische.de

Deutschland lockert, Sachsen lockert. Seit Mittwoch gelten im Freistaat etwa beim Einkaufen keine G-Regeln mehr, und am 4. März geht das Erleichtern mit einer neuen Corona-Verordnung weiter. Dann dürfen Veranstaltungen unter bestimmten Regeln wieder deutlich größer als bisher ausfallen. Im CoronaCast bei Sächsische.de bewertet der Dresdner Konzertveranstalter Rodney Aust die sich nun ergebende Öffnungsperspektive für seine Branche als "positives Signal" und schränkt zugleich ein: "Den großen Befreiungsschlag bringen die neuen Regeln aber nicht." Austs Agentur veranstaltet Großevents wie die im Mai in der Arena-Leipzig geplanten Rammstein-Konzerte oder den Auftritt Udo Lindenbergs im Dresdner Rudolph-Harbig-Stadion im Juni. Die Durchführung dieser Konzerte sehe Aust nicht in Gefahr, er befürchte jedoch unkalkulierbare Risiken, wegen auch dann möglicherweise noch geltender Einschränkungen. "Was ist genau mit 'Basismaßnahmen' gemeint, die es ab dem 21. März trotz des Wegfalls tiefgreifender Schutzmaßnahmen noch geben soll," fragt Aust. Er freue sich zwar über die Aussicht, wieder große Events durchführen zu können, sehe aber einen entscheidenden Lockerungsschritt auf dem Weg zur Normalität für seine Branche als unerlässlich an. "Kapazitätsgrenzen, das Überprüfen von Nachweisen und auch die Masken müssen irgendwann wieder wegfallen", so Aust. Bei kleineren Veranstaltungen oder klassischen Konzerten würden Abstandsregeln leichter aufrecht zu halten sein. Dies seien nicht unbedingt Konzerte, bei denen "man sich mit seinem Nachbarn reibt". Nach Ansicht des Konzertmanagers sollte deshalb die Risikoabwägung, ob man eine Veranstaltung besuche, künftig jeder eigenverantwortlich vornehmen können. Welche Risiken mit Corona verbunden sind, weiß Aust einzuschätzen. Erst kürzlich hat sein Vater Bernd Aust, mit dem er seine Konzertagentur gemeinsam leitet, eine schwere Covid-Erkrankung öffentlich gemacht. Der frühere Chef der Band Electra hatte im Winter 2020/21 mehrere Wochen im Krankenhaus gelegen und sich in Lebensgefahr befunden. Rodney Aust beschreibt die Erfahrungen im Podcast-Gespräch als "einschneidend". Froh sei er, dass sein Vater inzwischen sogar manchmal wieder zur Flöte greife. "Neulich ist er sogar Ski gefahren. Daran war vor einem Jahr nicht ansatzweise zu denken." Dennoch, sagt Aust, müsse er auch für das gemeinsame Unternehmen denken und sprechen. "Das ist nur überlebensfähig, wenn wir zur Normalität zurückkommen." Einstweilen wird ab 4. März die Normalität so aussehen, dass in Sachsen bei Veranstaltungen in Innenräumen bei maximal 60 Prozent Auslastung und maximal 6.000 Besuchern 2 G gilt und im Außenbereich maximal 75 Prozent Auslastung und bis zu 25.000 Zuschauer erlaubt sind. Außerdem Themen des Gesprächs: - Rentieren sich perspektivisch Veranstaltungen in Innenräumen überhaupt noch? - Wie funktioniert nach zwei Jahren Pause der Restart der Branche? - Wie wird mit verschobenen Konzerten der Vorjahre verfahren? Das Podcast-Gespräch wurde über einen Videoanruf aufgezeichnet. Alle am Gespräch beteiligten Personen saßen ausreichend weit voneinander getrennt an verschiedenen Orten.

Deutschland lockert, Sachsen lockert. Seit Mittwoch gelten im Freistaat etwa beim Einkaufen keine G-Regeln mehr, und am 4. März geht das Erleichtern mit einer neuen Corona-Verordnung weiter. Dann dürfen Veranstaltungen unter bestimmten Regeln wieder deutlich größer als bisher ausfallen. Im CoronaCast bei Sächsische.de bewertet der Dresdner Konzertveranstalter Rodney Aust die sich nun ergebende Öffnungsperspektive für seine Branche als "positives Signal" und schränkt zugleich ein: "Den großen Befreiungsschlag bringen die neuen Regeln aber nicht." Austs Agentur veranstaltet Großevents wie die im Mai in der Arena-Leipzig geplanten Rammstein-Konzerte oder den Auftritt Udo Lindenbergs im Dresdner Rudolph-Harbig-Stadion im Juni. Die Durchführung dieser Konzerte sehe Aust nicht in Gefahr, er befürchte jedoch unkalkulierbare Risiken, wegen auch dann möglicherweise noch geltender Einschränkungen. "Was ist genau mit 'Basismaßnahmen' gemeint, die es ab dem 21. März trotz des Wegfalls tiefgreifender Schutzmaßnahmen noch geben soll," fragt Aust. Er freue sich zwar über die Aussicht, wieder große Events durchführen zu können, sehe aber einen entscheidenden Lockerungsschritt auf dem Weg zur Normalität für seine Branche als unerlässlich an. "Kapazitätsgrenzen, das Überprüfen von Nachweisen und auch die Masken müssen irgendwann wieder wegfallen", so Aust. Bei kleineren Veranstaltungen oder klassischen Konzerten würden Abstandsregeln leichter aufrecht zu halten sein. Dies seien nicht unbedingt Konzerte, bei denen "man sich mit seinem Nachbarn reibt". Nach Ansicht des Konzertmanagers sollte deshalb die Risikoabwägung, ob man eine Veranstaltung besuche, künftig jeder eigenverantwortlich vornehmen können. Welche Risiken mit Corona verbunden sind, weiß Aust einzuschätzen. Erst kürzlich hat sein Vater Bernd Aust, mit dem er seine Konzertagentur gemeinsam leitet, eine schwere Covid-Erkrankung öffentlich gemacht. Der frühere Chef der Band Electra hatte im Winter 2020/21 mehrere Wochen im Krankenhaus gelegen und sich in Lebensgefahr befunden. Rodney Aust beschreibt die Erfahrungen im Podcast-Gespräch als "einschneidend". Froh sei er, dass sein Vater inzwischen sogar manchmal wieder zur Flöte greife. "Neulich ist er sogar Ski gefahren. Daran war vor einem Jahr nicht ansatzweise zu denken." Dennoch, sagt Aust, müsse er auch für das gemeinsame Unternehmen denken und sprechen. "Das ist nur überlebensfähig, wenn wir zur Normalität zurückkommen." Einstweilen wird ab 4. März die Normalität so aussehen, dass in Sachsen bei Veranstaltungen in Innenräumen bei maximal 60 Prozent Auslastung und maximal 6.000 Besuchern 2 G gilt und im Außenbereich maximal 75 Prozent Auslastung und bis zu 25.000 Zuschauer erlaubt sind. Außerdem Themen des Gesprächs: - Rentieren sich perspektivisch Veranstaltungen in Innenräumen überhaupt noch? - Wie funktioniert nach zwei Jahren Pause der Restart der Branche? - Wie wird mit verschobenen Konzerten der Vorjahre verfahren? Das Podcast-Gespräch wurde über einen Videoanruf aufgezeichnet. Alle am Gespräch beteiligten Personen saßen ausreichend weit voneinander getrennt an verschiedenen Orten.

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Lebe deine Wahrheit Larissa Geiges Was heißt es eigentlich die eigene Wahrheit zu leben? Und wie finde ich sie überhaupt?Für mich bedeutet es, die ehrlichste Version von mir selbst zu sein. All die Masken abnehmen, mit denen wir durch unser Leben gehen, den Menschen zu leben, der man im Kern ist.Wir dürfen immer entscheiden welchen Weg wir gehen. Den Eigenen oder den, den andere für uns gewählt haben. In diesem Podcast nehme ich dich mit auf meine Reise und wünsche mir, dass du viele wertvolle Impulse für dich und deinen Weg mitnehmen kannst. Ich teile mit dir welche Schritte ich auf dem Weg zu meiner Wahrheit gegangen bin und welche Prozesse ich auch heute noch durchlaufe. Ich teile meine Struggles und Ängste mit dir und meine Erkenntnise aus all den Phasen, durch die ich noch gehe und schon gegangen bin.Ich freue mich sehr, wenn du Teil hiervon bist und ich dich auf deinem Weg zu deiner ganz eigenen Wahrheit ein Stück begleiten darf.Alles Liebe für dich,deine Larissa Alben für die Ewigkeit audiowest, Freddy Kappen, Stephan Kleiber, Dieter Kottnik Es gibt Alben, die sind etwas Besonderes. Da ist nicht einfach nur Musik drauf – sondern Musik, die bleiben wird. Vielleicht für immer. Es sind Alben, die die Geschichte der Rock- und Popmusik um entscheidende Entwicklungen bereichert haben. Die nicht nur Erfolg, sondern auch Wirkung haben. Und hier stellen wir sie vor.Bei uns könnt Ihr zeitlose Klassiker der Musikgeschichte kennenlernen. Oder sie noch einmal neu erleben und sozusagen ein zweites Mal kennenlernen. Ihr erfahrt die Geschichten, die hinter diesen Alben stecken: Wann und wo sind sie entstanden? Was lässt sie hervortreten aus der Menge? Warum sind sie so, wie sie sind? Und was ist das Besondere an ihnen? Und: Natürlich spielen wir auch Musik. Jede Menge sogar — denn darum geht‘s ja bei uns. Frag Big Moes Mama 98.8 KISS FM Big Moes Mama ist genauso crazy wie ihr Sohn und ab sofort part of the podcast family! Ab jetzt jeden Dienstag ab 22 Uhr auf KISS FM in der Podcast Happy Hour: Frag Big Moe’s Mama! Big Moe und seine Mama beantworten gemeinsam alle möglichen Fragen aus der KISS Nation. Jedes Thema ist willkommen. Natürlich nutzt Big Moe’s Mama jede Möglichkeit, um diverse peinliche Geschichten aus Big Moe’s Leben zu erzählen! Was für Big Moe auch mal sehr unangenehm werden kann. Tune in! Beide Seiten Live PULS 24 Jede Geschichte hat immer zwei Seiten!Das tägliche PULS 24 Primetime-Newsmagazin “Beide Seiten Live” beleuchtet in einer Doppelmoderation die wichtigsten Themen des Tages aus verschiedenen Perspektiven und bietet einen Überblick über aktuelle Ereignisse und endet mit einem Interview des Tages mit hochkarätigen Gästen. Das Ergebnis: Das Publikum kann sich so seine eigene Meinung bilden.

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This episode was published on February 24, 2022.

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