Ruth Mateus-Berr: Die Pflanzenmalerin episode artwork

EPISODE · Apr 27, 2026 · 30 MIN

Ruth Mateus-Berr: Die Pflanzenmalerin

from wissensART · host Elisabeth J. Nöstlinger-Jochum

Ruth Mateus-Berr, die zeitgenössische österreichische Künstlerin, Wissenschaftlerin und Universitätsprofessorin an der Universität für angewandte Kunst, hat viele Talente und ebenso viele Interessen. Ihre Konzeptkunst ist viel beachtet, wird an vielen Orten gezeigt. Ein Beispiel dafür ist ihr vom FWF gefördertes Projekt „D.A.S. Dementia. Arts. Society“. Für ihre Ausstellung im Kulturforum Rom hat sie sich der „Blumenmalerei“ zugewandt. Das klingt lieblich. Bei genauer Betrachtung zeigt sich jedoch der gesellschaftspolitische Konnex. Er weist auf die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit hin. Unter dem Titel: „Die Pflanze. Das Gedächtnis und wir.“ wurden im Kulturforum Rom 30 Blumenbilder gezeigt, die an historische Florilegien, an die prachtvollen Pflanzenbücher der Renaissance, anknüpfen. Ruth Mateus-Berr widmet sich in diesem Projekt der Frage, „wie Pflanzen, Erinnerung und menschliches Zusammenleben miteinander verbunden sind – was wir aus diesen Beziehungen für einen friedlicheren Umgang mit uns selbst, mit anderen und mit der Umwelt lernen können“. Damit fügt sich die Ausstellung harmonisch „in die grundlegenden Anliegen des Österreichischen Kulturforums Rom ein: ein Schutz und die Wertschätzung der Natur, den Versuch einer offenen, zugewandten Wahrnehmung des Anderen sowie Mitgefühl im Bewusstsein unserer eigenen Verletzlichkeit. Hinzu kommt der Wunsch nach Frieden – ein so oft beschworener und doch schwer zu erreichender Zustand“. Zitat Teresa Indjein, Direktor des Kulturforums Rom. Zur Ausstellung gibt es auch einen Katalog in italienischer und deutscher Sprache. Darin ist auch ein Text von Ruth Mateus-Berr über die Ökofeministische und posthumanistische Verortung zu lesen. Abgebildet ist auch ein Erinnerungsbild an den römischen Modedesigner Valentino Garavani mit der „Witwenblume“. Darüber hinaus erzählt die Konzeptkünstlerin über ihre Leidenschaft zur Malerei und über ihren Anspruch „l'Art pour le sens“. Also nicht Kunst der Kunst, sondern des Sinns wegen. Den verwirklicht sie auch beim Projekt Calliope. Joint he dots des Außenministeriums. Die Verkaufsausstellung findet in der 2. – 3. Septemberwoche in der Galerie Mana, Stuckgasse 4, 1070 Wien statt. Außerdem stellt Ruth Mateus-Berr bei der ECC Venice Biennal im Palazzo Mora aus. 9.5.2026 von 10 – 18 Uhr. ©Thomas Berr In der Podcast-Serie, „Kunst im Gespräch“, kommen im zweiwöchigen Rhythmus all jene Künstlerinnen und Künstler zu Wort, die durch ihre Zusammenarbeit mit österreichischen Kulturforen und Botschaften inspiriert wurden. Wenn Ihnen Gehörtes gefallen hat, abonnieren Sie bitte diesen Podcast. Besonders freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts und Spotify. Weiterführende Links: www.austriakulturinternational.at https://www.bmeia.gv.at https://wissensart.at Auskunft: [email protected] https://www.dieangewandte.at/

Ruth Mateus-Berr, die zeitgenössische österreichische Künstlerin, Wissenschaftlerin und Universitätsprofessorin an der Universität für angewandte Kunst, hat viele Talente und ebenso viele Interessen. Ihre Konzeptkunst ist viel beachtet, wird an vielen Orten gezeigt. Ein Beispiel dafür ist ihr vom FWF gefördertes Projekt „D.A.S. Dementia. Arts. Society“. Für ihre Ausstellung im Kulturforum Rom hat sie sich der „Blumenmalerei“ zugewandt. Das klingt lieblich. Bei genauer Betrachtung zeigt sich jedoch der gesellschaftspolitische Konnex. Er weist auf die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit hin. Unter dem Titel: „Die Pflanze. Das Gedächtnis und wir.“ wurden im Kulturforum Rom 30 Blumenbilder gezeigt, die an historische Florilegien, an die prachtvollen Pflanzenbücher der Renaissance, anknüpfen. Ruth Mateus-Berr widmet sich in diesem Projekt der Frage, „wie Pflanzen, Erinnerung und menschliches Zusammenleben miteinander verbunden sind – was wir aus diesen Beziehungen für einen friedlicheren Umgang mit uns selbst, mit anderen und mit der Umwelt lernen können“. Damit fügt sich die Ausstellung harmonisch „in die grundlegenden Anliegen des Österreichischen Kulturforums Rom ein: ein Schutz und die Wertschätzung der Natur, den Versuch einer offenen, zugewandten Wahrnehmung des Anderen sowie Mitgefühl im Bewusstsein unserer eigenen Verletzlichkeit. Hinzu kommt der Wunsch nach Frieden – ein so oft beschworener und doch schwer zu erreichender Zustand“. Zitat Teresa Indjein, Direktor des Kulturforums Rom. Zur Ausstellung gibt es auch einen Katalog in italienischer und deutscher Sprache. Darin ist auch ein Text von Ruth Mateus-Berr über die Ökofeministische und posthumanistische Verortung zu lesen. Abgebildet ist auch ein Erinnerungsbild an den römischen Modedesigner Valentino Garavani mit der „Witwenblume“. Darüber hinaus erzählt die Konzeptkünstlerin über ihre Leidenschaft zur Malerei und über ihren Anspruch „l'Art pour le sens“. Also nicht Kunst der Kunst, sondern des Sinns wegen. Den verwirklicht sie auch beim Projekt Calliope. Joint he dots des Außenministeriums. Die Verkaufsausstellung findet in der 2. – 3. Septemberwoche in der Galerie Mana, Stuckgasse 4, 1070 Wien statt. Außerdem stellt Ruth Mateus-Berr bei der ECC Venice Biennal im Palazzo Mora aus. 9.5.2026 von 10 – 18 Uhr. ©Thomas Berr In der Podcast-Serie, „Kunst im Gespräch“, kommen im zweiwöchigen Rhythmus all jene Künstlerinnen und Künstler zu Wort, die durch ihre Zusammenarbeit mit österreichischen Kulturforen und Botschaften inspiriert wurden. Wenn Ihnen Gehörtes gefallen hat, abonnieren Sie bitte diesen Podcast. Besonders freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts und Spotify. Weiterführende Links: www.austriakulturinternational.at https://www.bmeia.gv.at https://wissensart.at Auskunft: [email protected] https://www.dieangewandte.at/

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This episode was published on April 27, 2026.

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