EPISODE · Jun 13, 2022 · 1H 26M
Sascha - Wie funktioniert es eigentlich beruflich Musik zu machen?
from mit Milch und Zucker · host mit Milch und Zucker
(04:34) Wir haben uns nie Regeln überlegt oder selbst auferlegt. (07:13) Dann waren wir halt so: Nie wieder Major, alles scheiße! (08:00) Die Konzerte mit „Vielleicht“ zu beginnen, ist ein Gänsehautmoment, weil es so viel aussagt. (09:56) Der hat uns auch Musiktheorie beigebracht, was beim Komponieren natürlich wahnsinnig hilfreich ist. (11:26) Unser fünftes Album hätte nicht besser werden können. (11:43) Im allerbesten Fall entsteht aus einer Freundschaft eine Band. (14:42) Wir sind kein typisches Produkt der Musikindustrie. (16:05) Wir haben früh gelernt, auch „Nein“ zu sagen. (16:52) Seit es Tokio Hotel gibt, verdient die Plattenfirma an allem mit. (18:03) Vieles passiert und funktioniert mittlerweile einfach. (19:15) Streamingzahlen sind nicht so wichtig wie Verkaufszahlen. (20:30) Wir haben im ersten Jahr 120 Konzerte gespielt, teilweise drei oder vier an einem Wochenende. (21:30) Dann haben wir das Video zum ersten Mal auf MTV gesehen, so war das damals vor 17 Jahren. (21:49) Wir haben viel gefeiert, aber wir brauchten nicht wirklich einen Anlass dazu. (24:23) Promotouren machen wir auch gar nicht mehr, weil uns die Radios eh nicht spielen. (25:32) Ich hab auch schon mit Menschen geredet, die mir gesagt haben: „Ey, du warst voll das Arschloch.“ (30:05) Seit 17 Jahren steigen unsere Verkaufszahlen für die Liveauftritte. (32:51) Wir haben noch nie einer Plattenfirma Geld gebracht oder durch Alben Verkäufe Geld verdient. (36:35) Bei wirtschaftlichen Veranstaltungen verkaufen wir uns nicht unterm Wert. (38:15) Wir sind mit dem Widerstand gegen Atommüll groß geworden und da fordern wir dann keine Gage. (44:05) Wenn wir auf Tour sind, sind wir auf Tour und alles andere stört. (48:35) Die beste Kritik ist die, aus der man etwa ziehen kann. (01:00:56) Der Refrain ging erst anders, bis unsere Mutter dann meinte: „Ganz schön oft ‚perfekt‘, willst du nicht lieber ‚Perfektion‘ singen?“ (01:05:10) Es gibt Songs, die sind einfach nicht mehr aktuell, weil sich die Welt verändert hat. (01:05:04) Es wird bei uns keinen Soundcheck geben, wo wir dann noch einmal üben. (01:08:40) Dieses Denglisch geht mir total auf die Nerven. (01:13:03) Ich finds live immer gut, wenn es nicht genauso klingt wie auf Platte. (01:17:04) Es ist ja mittlerweile schon viel verlangt, sich drei Minuten lang ein Lied anzuhören. (01:23:55) Meine famous last words sind: Seid lieb.
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(04:34) Wir haben uns nie Regeln überlegt oder selbst auferlegt. (07:13) Dann waren wir halt so: Nie wieder Major, alles scheiße! (08:00) Die Konzerte mit „Vielleicht“ zu beginnen, ist ein Gänsehautmoment, weil es so viel aussagt. (09:56) Der hat uns auch Musiktheorie beigebracht, was beim Komponieren natürlich wahnsinnig hilfreich ist. (11:26) Unser fünftes Album hätte nicht besser werden können. (11:43) Im allerbesten Fall entsteht aus einer Freundschaft eine Band. (14:42) Wir sind kein typisches Produkt der Musikindustrie. (16:05) Wir haben früh gelernt, auch „Nein“ zu sagen. (16:52) Seit es Tokio Hotel gibt, verdient die Plattenfirma an allem mit. (18:03) Vieles passiert und funktioniert mittlerweile einfach. (19:15) Streamingzahlen sind nicht so wichtig wie Verkaufszahlen. (20:30) Wir haben im ersten Jahr 120 Konzerte gespielt, teilweise drei oder vier an einem Wochenende. (21:30) Dann haben wir das Video zum ersten Mal auf MTV gesehen, so war das damals vor 17 Jahren. (21:49) Wir haben viel gefeiert, aber wir brauchten nicht wirklich einen Anlass dazu. (24:23) Promotouren machen wir auch gar nicht mehr, weil uns die Radios eh nicht spielen. (25:32) Ich hab auch schon mit Menschen geredet, die mir gesagt haben: „Ey, du warst voll das Arschloch.“ (30:05) Seit 17 Jahren steigen unsere Verkaufszahlen für die Liveauftritte. (32:51) Wir haben noch nie einer Plattenfirma Geld gebracht oder durch Alben Verkäufe Geld verdient. (36:35) Bei wirtschaftlichen Veranstaltungen verkaufen wir uns nicht unterm Wert. (38:15) Wir sind mit dem Widerstand gegen Atommüll groß geworden und da fordern wir dann keine Gage. (44:05) Wenn wir auf Tour sind, sind wir auf Tour und alles andere stört. (48:35) Die beste Kritik ist die, aus der man etwa ziehen kann. (01:00:56) Der Refrain ging erst anders, bis unsere Mutter dann meinte: „Ganz schön oft ‚perfekt‘, willst du nicht lieber ‚Perfektion‘ singen?“ (01:05:10) Es gibt Songs, die sind einfach nicht mehr aktuell, weil sich die Welt verändert hat. (01:05:04) Es wird bei uns keinen Soundcheck geben, wo wir dann noch einmal üben. (01:08:40) Dieses Denglisch geht mir total auf die Nerven. (01:13:03) Ich finds live immer gut, wenn es nicht genauso klingt wie auf Platte. (01:17:04) Es ist ja mittlerweile schon viel verlangt, sich drei Minuten lang ein Lied anzuhören. (01:23:55) Meine famous last words sind: Seid lieb.
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