EPISODE · Feb 26, 2026 · 1H 8M
Schneeapokalypse
from Schlanada
Das Jahr des Pferdes bricht an und wir blicken auf 4 Monate Herbst und Winter zurück.
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Das Jahr des Pferdes bricht an und wir blicken auf 4 Monate Herbst und Winter zurück. Transkript Automatisch transkribiert (Whisper large-v3), ungeprüft. Dirk: Hallo Susanne. Hallo Dirk. Na, wie glücklich macht es dich, dass du jetzt deine eigene Liste hast. Susanne: Ist großartig. Statt Dirk: meiner handgeschriebenen Themenliste. Susanne: Technologie ist halt toll. Dirk: Ja, also wir brauchen auch heute eine Liste, weil it's been a while. Susanne: Ja, das letzte Mal waren wir in Algonquin Park und haben uns von Eichhörnchen ausschimpfen lassen. Dirk: Das heißt, es war Herbst und es war schön und es war warm und jetzt ist es Winter. Und das führt uns zum Wetter. Es war nämlich oder ist immer noch Rekordwinter. Wir hatten echte minus 20 Grad, nicht nur gefühlte. Susanne: Ja, gefühlte minus 31 oder so. Dirk: Ja, wir müssen übrigens wissen, die Frau Primbs fängt inzwischen an, die gefühlten Temperaturen anzugeben. Also wir kanadisieren so langsam. Susanne: Ja, ich meine, es gehört sich so, wenn alle so reden. Also was ich ja wirklich total nett fand, einige haben uns angeschrieben und gefragt, wie wir denn mit minus 50 Grad zurecht kämen. Dirk: Hatten wir nicht. Susanne: Hatten wir nicht. Also hier in Toronto, nee. Dirk: Jetzt ist Kanada groß. Susanne: Ja, und Ontario ist auch wirklich groß. Also im Norden Ontarios, da ist minus 45 Grad, gefühlt, by the way. Der Norden Ontario ist ja auch auf der Höhe von Winnipeg und Winnipeg wird nicht umsonst Winterpeg genannt. Es ist echt kalt da im Winter. Dirk: Aber nicht in Toronto. Wir hatten trotz allem den Rekordwinter, auch was die Niederhörschläge anging. Also wir hatten zweimal den Fall, dass es so den ganzen Tag hindurch runtergehauen hat, was ging. Und das allererste Mal war das noch mit Blizzard dazu. Da kamen 60 Zentimeter Schnee über Nacht runter. Und wir saßen hier in unserem warmen Wohnzimmer und haben uns das Treiben draußen angeguckt. Aber so im Großen und Ganzen war schon hier Schneeapokalypse. Susanne: Aber wir haben doch dieses Endfußballspiel gesehen von der kanadischen League oder so, wo die im Blizzard mit einem orangenen Ball gespielt haben, weil einen weißen Ball hätte man nicht gesehen und zwar in Kniehohmschnee oder was? Dirk: Ja, die waren alle in kurzen Hosen, ich fand das total geil. Susanne: Ja, und kurzen Ärmel, da habe ich mir gedacht, okay. Dirk: Da gab es auch sehr leidenschaftliche Torszenen. Susanne: Ja. Dirk: Das war großartig. Wo war das? In Ottawa, oder? Ja, ich glaube, ich glaube. Susanne: Großartig, sich das anzugucken. Also kanadischer geht es gar nicht mehr. Dirk: Ja, aber hier hat es halt eben auch für hiesige Verhältnisse wahnsinnig runtergehauen. Wir als typische arrogante Ex-Münchner, ja, wir sitzen da, die kriegen das hier mit dem Räumen gar nicht auf die Kette, guckt dir das an, ist Chaos da unten. Aber 7000 Kilometer Straße sind kein Spaß. Vor allen Dingen, wenn so viel Schnee runterhaut, dass du dein Auto nicht mehr siehst. Und was die dann hier vor allen Dingen als Problem haben, ist, dass es ja nicht mal drei Tage liegen bleibt und dann taut es wieder weg. Sondern wir hatten jetzt hier durchgehend Minusgrade. Das heißt, den Schnee haut es erst runter, dann bleibt der da liegen, dann schneit es so ein bisschen immer wieder mal drauf. Dann gefriert der gemütlich und irgendwann kannst du den auch nicht mehr transportieren. Und du musst den Kram ja auch irgendwo hinräumen. Die haben halt hier dann groß angelegte Schneetransportaktionen, wo die dann den Kram, wenn sie ihn nirgendwo hinschieben können, aufladen müssen und aus der Stadt rausfahren. Und da haben die Deponien vor der Stadt. Susanne: Der ist ja jetzt erstmal nicht weggetaut und deswegen hatten die dann auch schon wieder Stress, weil die Deponien voll waren. Und dann streuen die ja überall Salz und dann wird aus diesem Schnee so richtige Matschepampe. Dirk: Was wirklich cool ist, wenn es so richtig saftige Minusgrade hat, dann friert der See hier vor unserem Fenster langsam zu, also
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