Slutshaming - über „Instagram Bitches“ und „Ehrenfrauen“ episode artwork

EPISODE · Nov 20, 2017 · 1H 16M

Slutshaming - über „Instagram Bitches“ und „Ehrenfrauen“

from Feuer & Brot · host Alice Hasters & Maximiliane Haecke

„One good Girl is worth a thousand bitches“ sagte bereits Kanye West in seinem Song „Bound2“. Das Bild der „Bitches“ und „Hoes“ zieht sich durch Gangsta Rap wie ein zähes Kaugummi. Aber auch vermeintliche Vorzeige-Schwiegersöhne wie Drake oder Cro fantasieren von „Good Girls“ also den ehrenhaften, guten Frauen, die Heiratsmaterial sind und im Gegensatz dazu wird bei Kraftklub die Exfreundin auch mal eben zu einer „verdammten Hure“. Jugendliche reden heute völlig selbstverständlich von „InstagramHoes“ oder „Sluts“. Und das Phänomen, einfach zu benennen mit „SLUT-SHAMING“ macht auch nicht vor anderen Bereichen der Popkultur Halt, sondern ist in dieser und in all unseren Köpfen tief verankert. Hartnäckiger Aberglaube und moralische Ratgeber über und für Frauen, die so viele Sexpartner*innen haben, wie sie eben wollen - oder, noch schlimmer, ihre/n Partner*in vielleicht schonmal betrogen haben, tragen sich durch alle Generationen und Genres. Und das schon bevor es Instagram gab. Alice & Maxi ziehen Bilanz: auch wir haben früher als Teenies andere Frauen „geshamed“ und sie als „Schlampe“ bezeichnet und das nicht hinterfragt. Aber warum ist das so? Steckt dahinter ein Wunsch, einem anderen Geschlecht zu gefallen oder insgeheim Angst vor starken Frauen, die sich nehmen was sie möchten? Sehen wir Frauen andere Frauen zu oft durch einen unterbewusst männlich geprägten Blick, Stichwort: „male gaze“? So hat zum Beispiel der Rapper Bausa mit seinem Song „Bambi“ einen Song geschrieben, der auf gefährlichste Art und Weise Victim Blaming etabliert. Fest steht: durch Slutshaming geprägtes Mobbing kann lebensgefährlich werden und ein falsches Verständnis von „Schuld“ in die Wahrnehmung pflanzen. Umso wichtiger ist es, dass vor allem wir Frauen* auf einander achten und aufhören, uns gegenseitig zu verurteilen, nur um anderen zu gefallen. Los gehts’: Streichen wir das Wort „Schlampe“ heute ein und für alle Mal aus unserem Wortschatz!Schreibt uns Feedback und Anregungen unter: [email protected]ützen kann man uns monatlich auf Patreon: www.patreon.com/feuerundbrotFolgt uns auf Twitter, Facebook, Instagram wenn ihr von uns hören wollt!Alle Links zur Folge, findet ihr auf Soundcloud, oder schreibt uns gerne an! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Episode metadata supplied by the publisher feed · Published Nov 20, 2017

„One good Girl is worth a thousand bitches“ sagte bereits Kanye West in seinem Song „Bound2“. Das Bild der „Bitches“ und „Hoes“ zieht sich durch Gangsta Rap wie ein zähes Kaugummi. Aber auch vermeintliche Vorzeige-Schwiegersöhne wie Drake oder Cro fantasieren von „Good Girls“ also den ehrenhaften, guten Frauen, die Heiratsmaterial sind und im Gegensatz dazu wird bei Kraftklub die Exfreundin auch mal eben zu einer „verdammten Hure“. Jugendliche reden heute völlig selbstverständlich von „InstagramHoes“ oder „Sluts“. Und das Phänomen, einfach zu benennen mit „SLUT-SHAMING“ macht auch nicht vor anderen Bereichen der Popkultur Halt, sondern ist in dieser und in all unseren Köpfen tief verankert. Hartnäckiger Aberglaube und moralische Ratgeber über und für Frauen, die so viele Sexpartner*innen haben, wie sie eben wollen - oder, noch schlimmer, ihre/n Partner*in vielleicht schonmal betrogen haben, tragen sich durch alle Generationen und Genres. Und das schon bevor es Instagram gab. Alice & Maxi ziehen Bilanz: auch wir haben früher als Teenies andere Frauen „geshamed“ und sie als „Schlampe“ bezeichnet und das nicht hinterfragt. Aber warum ist das so? Steckt dahinter ein Wunsch, einem anderen Geschlecht zu gefallen oder insgeheim Angst vor starken Frauen, die sich nehmen was sie möchten? Sehen wir Frauen andere Frauen zu oft durch einen unterbewusst männlich geprägten Blick, Stichwort: „male gaze“? So hat zum Beispiel der Rapper Bausa mit seinem Song „Bambi“ einen Song geschrieben, der auf gefährlichste Art und Weise Victim Blaming etabliert. Fest steht: durch Slutshaming geprägtes Mobbing kann lebensgefährlich werden und ein falsches Verständnis von „Schuld“ in die Wahrnehmung pflanzen. Umso wichtiger ist es, dass vor allem wir Frauen* auf einander achten und aufhören, uns gegenseitig zu verurteilen, nur um anderen zu gefallen. Los gehts’: Streichen wir das Wort „Schlampe“ heute ein und für alle Mal aus unserem Wortschatz!Schreibt uns Feedback und Anregungen unter: [email protected]ützen kann man uns monatlich auf Patreon: www.patreon.com/feuerundbrotFolgt uns auf Twitter, Facebook, Instagram wenn ihr von uns hören wollt!Alle Links zur Folge, findet ihr auf Soundcloud, oder schreibt uns gerne an! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Der offizielle Rhein Fire Podcast Rhein Fire Obwohl die NFL Europe vor rund 15 Jahren den Spielbetrieb einstellte, ist das Feuer von RHEIN FIRE nie ganz erloschen. Regelmäßig trafen sich Fans, ehemaliger Spieler und Cheerleader, um sich auszutauschen und an die alten Zeiten zu erinnern.Egal ob in der Düsseldorfer Altstadt oder auch in diversen Fan Foren im Internet; nie wurde die Hoffnung aufgegeben das FIRE eines Tages zurückkommt.Nun ist es soweit und wir sind stolz verkünden zu können:THE FIRE IS BACK auch als Podcast! Wald Absolut Absolem „Im Wald“ ist mehr als ein Song – es ist ein Bekenntnis. Ein Rückzug ins Ursprüngliche, ein Gespräch mit den Bänken, den Vögeln, den Schatten. Ein Ort, wo Gedanken fließen, wo Märchen ihren Ursprung haben, und wo man Schutz findet – ohne Mauern, ohne Grenzen.Absolut Absolem zeigt mit „Im Wald“ seine tiefe Verbundenheit zur Natur: ein Lied über Einsamkeit und Freiheit, über das Geschenk des Waldes, über das Feuer, das nachts brennt, und die Stimmen, die zwischen den Bäumen flüstern.Der Vortrag, der am Anfang des Songs zu hören ist, stammt von einer tapferen jungen Dame. Er wurde eingebaut, weil er mich tief berührt hat – und weil er die Stimmung des Waldes auf besondere Weise einfängt.Link zum Original Vortrag:www.youtube.com/watch?v=0KnDH2a0ut4&t=16s👉 Bitte kommentiert und teilt den Original-Vortrag. Der Wald wird es euch danken! 🌲💚 Brot und Spiele atomicc atomicc - Brot und Spiele Erdbeerkäse - Der TrashTV Podcast Mark Oliver Lehmann, Tim Heinke, Colin Gäbel Hier wird mental verarbeitet, was uns die Abgründe des deutschen TV-Programms zu bieten haben. Egal ob Der Bachelor, Sommerhaus der Stars oder Dschungelcamp: In den Senderschmieden von RTL und Co. ist stets das nächste heiße Eisen im Feuer und bei Erdbeerkäse werden sie alle analysiert und besprochen. Hier gibt es Zusammenfassungen aller Folgen und Einschätzungen von leidenschaftlichen TV-Fans, die zwar selber dem TV-Bereich entstammen, sich aber trotzdem gänzlich unbefangen und emotional ihrer Trash-TV-Leidenschaft hingeben. Mit Gästen aller Couleur wie Spiegel-Kolumnistin Anja Rützel, Etienne Gardé, Schachgroßmeister Jan Gustafsson, Rapper Kool Savas oder dem Bachelor Niko Griesert himself bilden die Hosts Colin Gäbel, Mark Oliver Lehmann und Tim Heinke eine kleine TV-Selbsthilfegruppe mit Entertainmentfaktor. Hosted on Acast. See acast.com/pr

Frequently Asked Questions

How long is this episode of Feuer & Brot?

This episode is 1 hour and 16 minutes long.

When was this Feuer & Brot episode published?

This episode was published on November 20, 2017.

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„One good Girl is worth a thousand bitches“ sagte bereits Kanye West in seinem Song „Bound2“. Das Bild der „Bitches“ und „Hoes“ zieht sich durch Gangsta Rap wie ein zähes Kaugummi. Aber auch vermeintliche Vorzeige-Schwiegersöhne wie Drake oder Cro...

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