EPISODE · Mar 30, 2026 · 5 MIN
Teurer Diesel: Muss der Bus bald im Depot bleiben?
Der Öffentliche Nahverkehr muss möglicherweise Busverbindungen streichen - vor allem auf dem Land. Das hat Verbandssprecher Alexander Möller gesagt. Grund seien die hohen Spritpreise in Folge des Iran-Kriegs. Laut Möller liegen die Mehrkosten pro Monat im sechsstelligen Bereich. Der Verband fordert finanzielle Hilfe vom Staat. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass gerade die kleineren Bus-Unternehmen, die Pendler und Schüler befördern, den Betrieb einstellen. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Gerald Pinkenburg klagt Yvonne Hüneburg, Geschäftsführerin beim Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmen: "Die Kosten explodieren binnen weniger Tage, aber die Einnahmen bleiben gleich." Selbst im Vergleich zur Energie-Krise zu Beginn von Russlands Vollinvasion in der Ukraine seien die Preise in kürzester Zeit auf ein noch höheres Niveau geklettert. Auf dem Land seien viele Buslinien direkt durch das Geld finanziert, das Reiseende für die Fahrt bezahlten - hier seien die Steigerungen der Kosten für die Betreiber besonders hart: "Linien, die stark am Schülerverkehr ausgerichtet sind, sind auch die Linien, die sich überwiegend aus den Fahrgeld-Einnahmen finanzieren." Da drohe im Moment das größte Risiko.
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Teurer Diesel: Muss der Bus bald im Depot bleiben?
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