EPISODE · May 28, 2026 · 23 MIN
Therapieresistent heißt nicht hoffnungslos – warum Therapien manchmal nicht wirken
from AhaWissenschaft – Mensch, Natur und Universum verständlich erklärt · host William Kannenberg | AhaWissenschaft
Therapieresistent klingt oft wie ein endgültiges Urteil. Aber bedeutet eine nicht wirksame Therapie wirklich, dass ein Mensch „nicht behandelbar“ ist?In dieser Folge von AhaWissenschaft schauen wir vorsichtig und wissenschaftsnah auf die Frage, warum Therapien manchmal nicht ausreichend helfen. Dabei geht es um den Unterschied zwischen echter Therapieresistenz und sogenannter Pseudoresistenz: also Situationen, in denen zum Beispiel eine falsche Diagnose, unbehandelte Begleiterkrankungen, Schlafprobleme, Schmerzen, Sucht, Dauerstress, fehlende therapeutische Passung oder mangelndes Vertrauen den Behandlungserfolg erschweren können.Außerdem sprechen wir über PTBS, komplexe Traumafolgestörungen, traumafokussierte Psychotherapien, phasenorientierte Ansätze und darüber, warum neue Verfahren wie Ketamin, MDMA oder Neurofeedback nicht als einfache Wundermittel dargestellt werden sollten.Die zentrale Botschaft dieser Folge:Wenn Therapie nicht geholfen hat, heißt das nicht automatisch: Du bist gescheitert. Oft heißt es: Man muss genauer hinschauen.Wichtig:Diese Folge ersetzt keine medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Beratung. Sie dient der allgemeinen wissenschaftlichen Einordnung. Wenn du selbst betroffen bist, besprich individuelle Fragen bitte mit qualifiziertem Fachpersonal.AhaWissenschaft — neugierig bleiben, aber sauber unterscheiden: Was ist belegt, was ist Hoffnung, und was ist noch Forschung?
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