EPISODE · Jul 8, 2026 · 5 MIN
Trockenheit und Niedrigwasser: Das macht die Hitze mit Flüssen und Seen
Lang anhaltendes, kühleres Wetter mit ausgedehnten, aber gut verteilten Regenphasen - das wär's jetzt, denkt sich Marieke Frassel von der Bundesanstalt für Gewässerkunde. Zumindest wäre das für die Flüsse und Seen im Land dringend nötig, denn die aktuelle, leichte Abkühlung bei anhaltender Trockenheit hat die Lage noch nicht entscheidend verbessert: "Die Mosel hat immer noch knapp über 25 Grad und wir sehen ja auch in der Vorhersage, dass es wieder wärmer wird", sagt Frassel im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Gerhard Leitner. "Gerade für die Tiere, die im Wasser leben, kann die Hitze Stress bedeuten." Der Stoffwechsel beschleunige sich, dadurch brauchen die Tiere mehr Sauerstoff, der allerdings in warmem Wasser deutlich abnimmt.
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