EPISODE · Mar 23, 2026 · 15 MIN
Vom Regelmacher zum Mitspieler? Europas Platz in der neuen Welt
from WORLD.OS_Neue Partnerschaften für Europa · host Julius Murke
In dieser Folge geht es um einen grundlegenden Umbruch der Weltordnung – und darum, was er konkret für Europa bedeutet.Die globale Ordnung verschiebt sich von einer westlich dominierten, regelbasierten Struktur hin zu einer multipolaren Realität, in der wirtschaftliche Stärke, technologische Kontrolle und geopolitische Allianzen neu verteilt werden. Macht entsteht heute nicht mehr primär militärisch, sondern entlang von Lieferketten, Daten, Plattformen und technologischen Standards.Europa steht dabei vor einem doppelten Problem: sinkende wirtschaftliche Dynamik und wachsende Abhängigkeiten in zentralen Zukunftstechnologien – von Halbleitern bis zu künstlicher Intelligenz. Gleichzeitig nimmt die Zahl globaler Krisen zu. Klimawandel, Pandemien und geopolitische Konflikte überlagern sich zu einer dauerhaften „Polykrise“, die bestehende Systeme überfordert.Die zentrale These dieser Folge: Internationale Zusammenarbeit ist kein Randthema mehr – sie ist ein strategisches Kerninstrument für wirtschaftliche, technologische und sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit.Doch das bestehende System ist dafür nicht ausgelegt. Es ist fragmentiert, projektgetrieben und oft noch von überholten Denkmustern geprägt.Was es stattdessen braucht, ist ein grundlegender Perspektivwechsel: weg von Entwicklungshilfe, hin zu echten Partnerschaften.
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In dieser Folge geht es um einen grundlegenden Umbruch der Weltordnung – und darum, was er konkret für Europa bedeutet.Die globale Ordnung verschiebt sich von einer westlich dominierten, regelbasierten Struktur hin zu einer multipolaren Realität, in der wirtschaftliche Stärke, technologische Kontrolle und geopolitische Allianzen neu verteilt werden. Macht entsteht heute nicht mehr primär militärisch, sondern entlang von Lieferketten, Daten, Plattformen und technologischen Standards.Europa steht dabei vor einem doppelten Problem: sinkende wirtschaftliche Dynamik und wachsende Abhängigkeiten in zentralen Zukunftstechnologien – von Halbleitern bis zu künstlicher Intelligenz. Gleichzeitig nimmt die Zahl globaler Krisen zu. Klimawandel, Pandemien und geopolitische Konflikte überlagern sich zu einer dauerhaften „Polykrise“, die bestehende Systeme überfordert.Die zentrale These dieser Folge: Internationale Zusammenarbeit ist kein Randthema mehr – sie ist ein strategisches Kerninstrument für wirtschaftliche, technologische und sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit.Doch das bestehende System ist dafür nicht ausgelegt. Es ist fragmentiert, projektgetrieben und oft noch von überholten Denkmustern geprägt.Was es stattdessen braucht, ist ein grundlegender Perspektivwechsel: weg von Entwicklungshilfe, hin zu echten Partnerschaften.
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Vom Regelmacher zum Mitspieler? Europas Platz in der neuen Welt
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