EPISODE · Aug 31, 2026 · 14 MIN
Wahrheit braucht Empathie - Gespräch mit Katharina Sichla
from Blick in die Bibel · host DOMRADIO.DE
Katharina Sichla ist in Köln geboren, lebt aber seit über 20 Jahren in München. Als leitende Redakteurin beim Sankt Michaelsbund, dem Katholischen Medienhaus der Erzdiözese München -Freising, verbindet sie in ihrer Arbeit Radio, Online, Print und Fernsehen. Zum Auftakt der Woche spricht sie über Jesus in seiner Heimatstadt Nazareth – und darüber, warum seine Botschaft dort auf Ablehnung stößt. Katharina findet den Text zunächst schwierig, weil Jesus wenig empathisch wirkt. Seine Botschaft ist zwar richtig, aber vielleicht hätte er sie anders vermitteln können?! Katharina vergleicht das mit alltäglichen Situationen, die wir alle selbst kennen und in denen wir zunächst einfach nur etwas Mitgefühl brauchen. Denn manchmal brauchen wir zunächst Verständnis – und erst später die Wahrheit.Hör rein und entdecke mit Katharina, warum die Wahrheit manchmal den richtigen Moment braucht. Aus dem Evangelium nach Lukas: In jener Zeit kam Jesus nach Nazaret, wo er aufgewachsen war, und ging, wie gewohnt, am Sabbat in die Synagoge. Als er aufstand, um vorzulesen, reichte man ihm die Buchrolle des Propheten Jesája. Er öffnete sie und fand die Stelle, wo geschrieben steht: Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn er hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe. Dann schloss er die Buchrolle, gab sie dem Synagogendiener und setzte sich. Die Augen aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet. Da begann er, ihnen darzulegen: Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt. Alle stimmten ihm zu; sie staunten über die Worte der Gnade, die aus seinem Mund hervorgingen, und sagten: Ist das nicht Josefs Sohn? Da entgegnete er ihnen: Sicher werdet ihr mir das Sprichwort vorhalten: Arzt, heile dich selbst! Wenn du in Kafárnaum so große Dinge getan hast, wie wir gehört haben, dann tu sie auch hier in deiner Heimat! Und er setzte hinzu: Amen, ich sage euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt. Wahrhaftig, das sage ich euch: In Israel gab es viele Witwen in den Tagen des Elíja, als der Himmel für drei Jahre und sechs Monate verschlossen war und eine große Hungersnot über das ganze Land kam. Aber zu keiner von ihnen wurde Elíja gesandt, nur zu einer Witwe in Sarépta bei Sidon. Und viele Aussätzige gab es in Israel zur Zeit des Propheten Elíscha. Aber keiner von ihnen wurde geheilt, nur der Syrer Náaman. Als die Leute in der Synagoge das hörten, gerieten sie alle in Wut. Sie sprangen auf und trieben Jesus zur Stadt hinaus; sie brachten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, und wollten ihn hinabstürzen. Er aber schritt mitten durch sie hindurch und ging weg. (Lk 4,16-30)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebie
Embed this episode
NOW PLAYING
Wahrheit braucht Empathie - Gespräch mit Katharina Sichla
No transcript for this episode yet
Similar Episodes
No similar episodes found.
Similar Podcasts
No similar podcasts found.