EPISODE · Mar 20, 2026 · 19 MIN
Warum KI-Erfolg die globale Wirtschaftskrise auslöst
from KI-Vordenker · host Dr. Peter Schopf
In dieser Folge fassen wir den Essay „THE 2028 GLOBAL INTELLIGENCE CRISIS“ (Citrini Research & Alap Shah) zusammen – als bewusstes Gedankenexperiment, nicht als Prognose. Das Szenario: KI-Agenten treiben Produktivität und Gewinne, aber verdrängen zugleich White-Collar-Arbeit in einer Spirale, die Nachfrage, Geldumlauf und Geschäftsmodelle unter Druck setzt. Kernaussagen & Takeaways (aus dem Szenario): • Abundante Intelligenz kann „headline-stark“ wirken (Produktivität/Profite), während die Konsumökonomie erodiert. • „Ghost GDP“: Output erscheint in den volkswirtschaftlichen Zahlen, zirkuliert aber nicht mehr ausreichend in der Realwirtschaft. • Negativer Feedback-Loop: mehr KI → weniger Jobs → weniger Nachfrage → mehr Margendruck → noch mehr KI-Invest → noch weniger Jobs. • SaaS als „Opening Act“: Agentic Coding senkt Nachbaukosten, schwächt Preissetzungsmacht und beschleunigt Re-Insourcing. • Intermediation unter Druck: Wenn Agents Reibung eliminieren, schrumpfen Margen ganzer Vermittlungs-Schichten (B2C & B2B). • Reflexivität: Individuell rationale Kostenprogramme werden kollektiv systemisch – mit potenziell deflationärer Dynamik.
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