EPISODE · Mar 28, 2026 · 11 MIN
Warum malen Flugzeuge Streifen in den Himmel?
from "Du, Leo?" Alltagsrätsel einfach erklärt · host KinderNachrichten
Wer an einem klaren Tag in den Himmel blickt, sieht sie fast immer: lange weiße Linien, die Flugzeuge hinter sich herziehen. Diese sogenannten Kondensstreifen sind ein alltägliches Phänomen. Doch wie entstehen sie eigentlich? Die Erklärung beginnt im Inneren der Flugzeugtriebwerke. Düsenflugzeuge verbrennen Kerosin, den Treibstoff für ihre Motoren. Dabei entstehen unter anderem heißer Wasserdampf, Kohlendioxid und kleine Rußpartikel. Die Abgase verlassen das Triebwerk mit sehr hohen Temperaturen. In großer Flughöhe, meist zwischen etwa 8.000 und 12.000 Metern, trifft dieser heiße Wasserdampf jedoch auf extrem kalte Luft. Dort herrschen Temperaturen von etwa minus 50 Grad Celsius. Durch diese Kälte kühlt der Wasserdampf sehr schnell ab: Er kondensiert zunächst zu winzigen Wassertröpfchen und gefriert anschließend zu Eiskristallen. Diese Eiskristalle bilden die sichtbaren weißen Streifen am Himmel. Allerdings entstehen Kondensstreifen nicht bei jedem Flugzeug. Besonders deutlich sieht man sie bei Düsenflugzeugen, die in großer Höhe unterwegs sind. Propellermaschinen fliegen meist niedriger, wo die Temperaturen nicht kalt genug sind, damit sich sofort Eiskristalle bilden. Segelflugzeuge oder Hubschrauber hinterlassen deshalb in der Regel keine langen Kondensstreifen. Wie lange ein Kondensstreifen sichtbar bleibt, hängt vor allem von der Luftfeuchtigkeit ab. Ist die Luft feucht, können die Kondensstreifen lange bestehen bleiben und sich ausbreiten. Bei trockener Luft lösen sich die Streifen dagegen rasch wieder auf.
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Wer an einem klaren Tag in den Himmel blickt, sieht sie fast immer: lange weiße Linien, die Flugzeuge hinter sich herziehen. Diese sogenannten Kondensstreifen sind ein alltägliches Phänomen. Doch wie entstehen sie eigentlich? Die Erklärung beginnt im Inneren der Flugzeugtriebwerke. Düsenflugzeuge verbrennen Kerosin, den Treibstoff für ihre Motoren. Dabei entstehen unter anderem heißer Wasserdampf, Kohlendioxid und kleine Rußpartikel. Die Abgase verlassen das Triebwerk mit sehr hohen Temperaturen. In großer Flughöhe, meist zwischen etwa 8.000 und 12.000 Metern, trifft dieser heiße Wasserdampf jedoch auf extrem kalte Luft. Dort herrschen Temperaturen von etwa minus 50 Grad Celsius. Durch diese Kälte kühlt der Wasserdampf sehr schnell ab: Er kondensiert zunächst zu winzigen Wassertröpfchen und gefriert anschließend zu Eiskristallen. Diese Eiskristalle bilden die sichtbaren weißen Streifen am Himmel. Allerdings entstehen Kondensstreifen nicht bei jedem Flugzeug. Besonders deutlich sieht man sie bei Düsenflugzeugen, die in großer Höhe unterwegs sind. Propellermaschinen fliegen meist niedriger, wo die Temperaturen nicht kalt genug sind, damit sich sofort Eiskristalle bilden. Segelflugzeuge oder Hubschrauber hinterlassen deshalb in der Regel keine langen Kondensstreifen. Wie lange ein Kondensstreifen sichtbar bleibt, hängt vor allem von der Luftfeuchtigkeit ab. Ist die Luft feucht, können die Kondensstreifen lange bestehen bleiben und sich ausbreiten. Bei trockener Luft lösen sich die Streifen dagegen rasch wieder auf.
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