PODCAST · society
1000 Gesichter plus 2
by E. Schnittgard, D. Riepe
Die Künstlerin Edda Schnittgard, ehemals Bestandteil des Comedy Duos „Queen Bee“, trifft den Ingenieur Dirk Riepe. So gegensätzlich die beiden sind, vereint sie der besondere Blick auf das Leben; „Der tiefergelegte Blick“, den sie mit den Zuhörenden teilen. Auf der Spur des Erfolgs traf Beide unverhofft die geballte Kraft des Schicksals. Multiple Sklerose. Auf einmal ist alles anders. Man lernt das Leben nochmal ganz neu kennen. Ihren Humor haben sie auf der Reise aber nicht verloren. Gäste sorgen dabei immer wieder für neue Blickwinkel.
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Ich hab's gleich!
Manchmal ist eine Erinnerung nicht weg, sie versteckt sich nur gerade ziemlich gut. Und manchmal reicht ein kleiner Hinweis, ein vertrauter Zusammenhang oder ein bisschen Abstand, und plötzlich macht es: Plopp!
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Einmal MS. Mit Begleitung
Manchmal hat man als Mensch mit MS das Gefühl, der Körper verteilt Diagnosen wie andere Leute Kühlschrankmagnete. Kaum hat man sich an eine gewöhnt, klopft schon die nächste an. Aber ist die MS wirklich schuld an allem, was danach kommt?
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Du siehst gar nichtv krank aus
„Du siehst gar nicht krank aus.“ Ein Satz, der meist harmlos gemeint ist und trotzdem viel auslösen kann. Wir sprechen darüber, warum unsichtbare Symptome so schwer zu erklären sind, weshalb Hilfsmittel nicht nur beim Alltag helfen, sondern auch beim Verstehen, und warum wir Menschen so schnell danach beurteilen, was wir sehen. Dabei geht es um Heuristiken, Vorurteile und die Frage, wo die Grenze zwischen einer nützlichen Abkürzung im Kopf und einem echten Vorurteil verläuft. Wir fragen, warum niemand gern krank aussieht, warum Menschen mit unsichtbaren Erkrankungen oft viel Energie darauf verwenden, gesund zu wirken, und warum der Satz „Du siehst gar nicht krank aus“ manchmal sogar als Kompliment gemeint ist. Von dort aus führt die Folge weiter zu Dorfklatsch, sozialen Medien, Bots und den Geschichten, die entstehen, wenn Menschen übereinander sprechen, ohne miteinander zu sprechen. Denn vielleicht ist die entscheidende Frage nicht: Wie sieht jemand aus, der krank ist? Sondern: Woher wissen wir eigentlich, was wir über diesen Menschen zu wissen glauben?
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Cool bleiben.
Panik kennt jeder. Ob verschüttete Milch, Prüfung, Fahrrad oder MS – das Gehirn interessiert sich erstaunlich wenig dafür, wie groß das Problem wirklich ist. Es schlägt erst einmal Alarm. Wir sprechen darüber, warum uns genau dieser Alarm oft im falschen Moment ausbremst, weshalb Überraschungen gefährlicher sein können als die eigentliche Situation und warum Gelassenheit nichts mit Gleichgültigkeit zu tun hat. Dirk erzählt von einer Fahrradtour, die ihn mehr über seine MS gelehrt hat als viele Arzttermine. Edda nutzt – wie so oft – den perfekten Moment für eine Frage, mit der sie ihn komplett aus dem Konzept bringt. Und natürlich geht es auch um die wichtigste Erkenntnis der Folge: Blöd nur, dass das Gehirn in Panik auf Logik ungefähr so viel gibt wie die MS auf unsere Tagesplanung.
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Heiß. Heißer. Uhthoff.
Hitze und MS – für viele keine besonders glückliche Kombination. Deshalb wird diese Folge ganz praktisch: Wir nehmen die inoffizielle Sommer-Hitparade der MS-Community unter die Lupe. Von Eiswasser über Kühlwesten bis zum Ventilator – welche Tipps helfen wirklich? Was hat sich im Alltag bewährt? Und was ist vielleicht einen Versuch wert? Denn eines ist klar: Hitze lässt sich nicht abschaffen. Aber man kann Strategien entwickeln.
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MS ist heilbar!
Kaum ist die Diagnose MS da, dauert es meist nicht lange bis zum ersten gut gemeinten Rat. Magnetfelder, Vitamin-D-Protokolle, Entgiftungen oder Homöopathie – angeblich gibt es unzählige Wege, die der Neurologe verschweigt. Gemeinsam schauen wir uns an, warum solche Angebote oft so überzeugend wirken, weshalb persönliche Erfolgsgeschichten keine wissenschaftlichen Beweise sind und wie Medizin tatsächlich funktioniert. Denn nicht jede Theorie wird automatisch zur Therapie – und nicht alles, was Hoffnung verkauft, hilft auch.
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Was nichts kostet, ist nichts wert?
Die Gesundheitsreform kommt. Und mit ihr viele Fragen. Wird wirklich nur gespart? Warum gelten Medikamente oft als wichtiger als Therapien? Und was sagt es über unser Gesundheitssystem aus, wenn alles teurer wird, aber gleichzeitig immer wieder bei den Leistungen gekürzt werden soll?
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Nach Plan krank
Vor dem Frühstück. Nach dem Frühstück. Zwei Stunden Abstand. Nicht vergessen. Nicht verschieben. Wer chronisch krank ist, kennt das: Medikamente behandeln nicht nur Symptome – sie bestimmen oft den Takt des gesamten Tages. Doch was macht das mit einem Menschen, wenn die Krankheit plötzlich den Stundenplan schreibt?
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Jetzt erst recht!
„Jetzt erst recht!“ klingt erstmal stark. Aber was, wenn MS eher nach „langsam, trotzdem und mal schauen“ funktioniert? Zum Welt-MS-Tag sprechen wir über Parolen, Realität und das große Dazwischen.
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Das Märchen vom Starksein
„Du musst kämpfen.“ Ein Satz, der logisch klingt – bis man genauer hinschaut. In dieser Folge zerlegen wir das Konzept von Stärke:
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Mein Bauch hat keinen Doktortitel
Bauchgefühl: Genie oder Dramaqueen? Wir sprechen darüber, wann du drauf hören solltest und wann lieber nicht. Zwischen MRT, Mathematik und Omas unerschütterlicher Wetter-Expertise wird schnell klar: Gefühle sind komplizierter, als sie sich anfühlen.
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Try & Error ist auch eine Strategie
Was, wenn du gar keine Strategie hast – und genau das deine ist? Eine Folge über Umwege, Durchhalten und ehrliches Ausprobieren.
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Die Kühlschrankmaus
Manche Angst ist laut. Sie kommt mit voller Wucht, nimmt dir die Luft und lässt keinen Zweifel. Und manche ist leise. Wie ein Geräusch im Hintergrund, das einfach nicht mehr weggeht. Wir sprechen über Angst – die offensichtliche und die, die einfach mit wohnt.
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42 reicht nicht
KI kann heute Texte schreiben, Bilder erzeugen und erstaunlich überzeugend so tun, als wüsste sie alles. Aber was passiert, wenn die Antwort schon feststeht – und niemand mehr weiß, welche Frage eigentlich gestellt werden sollte? Eine Folge über künstliche Intelligenz, Recherche und warum Denken immer noch Handarbeit ist.
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Vergessen ist kein Charakterfehler
Gedächtnis ist kein Regal, sondern eher ein Fließband mit Schleusen. Informationen kommen rein, manche bleiben kurz liegen, manche werden weitergeschoben, viele fallen einfach runter. Und das ist normal, auch ohne Krankheit.
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Messen können wir. Verstehen üben wir noch.
Was NfL kann. Und was eben nicht.
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Haare. Selbst schuld.
Haare sind eigentlich nur Haare. Bis sie plötzlich als Maßstab dienen.
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Lieb sein! Alltag ist kein Kommentarbereich.
„Lieb sein!“ – klingt nach Kindergarten. Im echten Leben heißt es: anhalten, helfen, aufheben, da sein. Wir reden darüber, wie hilfsbereit Menschen wirklich sind – jenseits von Kommentarspalten und Weltuntergangsstimmung.
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Drei Jahre später. Gleiche Fragen. Simone Ferner.
Eine Diagnose im Jahr 2022 – und Geschichten, die wir kennen.
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Gemischte Tüte
Winter, Rolli, Handschuhe - und sonst noch so
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Ärzte_Tourismus - jetzt wieder mit Drehkreuz
Das neue Hausarztmodell stellt den medizinischen Reiseverkehr auf den Kopf. Wir sprechen darüber, warum der Hausarzt jetzt das zentrale Drehkreuz ist, welche Fachärzte man weiterhin direkt ansteuern darf – und was das für chronisch kranke Menschen bedeutet.
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ME/CFS - oder wie man sagt: Sie sind halt müde
In unserer neuen Folge Wir sprechen mit Ilko-Sascha Kowalczuk, Historiker und Betroffener, darüber, wie sich ein Leben anfühlt, das vom eigenen Körper ausgebremst wird.
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Heute leider nein. Morgen vielleicht auch.
Wie oft darf man eigentlich absagen, bis man raus ist?
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Wir müssen über Neurologen reden. Schon wieder.
Wir waren eigentlich fertig mit den Neurologen. Dachten wir. Jetzt reden wir nochmal über sie – die mit den Kabeln, Köpfen und Komplexen. Wir müssen über Neurologen reden. Schon wieder.
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Alles ausser Hilfe
125 Euro im Monat sollen den Alltag leichter machen – mit Haushaltshilfe, Pflegebox oder Nachbarschaftsunterstützung. Klingt gut. Ist es manchmal auch. Aber oft bleibt’s beim Versuch, die Bürokratie zu besiegen, bevor überhaupt jemand entlastet wird.
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Mach selbst! Humor bleibt wenigstens gratis
Wenn Selbsthilfe plötzlich Geschäftsmodell wird, und Lachen manchmal das Einzige ist, was nichts kostet.
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Darf's auch ein bisschen früher sein?
Von der Kunst, immer gestern loszugehen - und trotzdem zu spät zu kommen.
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Vollgas in Schrittgeschwindigkeit
Wer weiß schon, wie schnell Gehgeschwindigkeit ist? Heutzutage geht nahezu niemand mehr auch nur 100m zu Fuß.
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1000 Gesichter und keins hat Bock auf MS.
Es ist wieder soweit! Der Welt MS-Tag jährt sich zum 17en mal.
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Zufall ist keine Therapie
Über das Dranbleiben, Verdrängen und die falschen Zahlen Wie sehr vertraue ich meiner Therapie? Die Basis aller zwischenmenschlicher Treue ist seit jeher Vertrauen. Lässt sich das auf ein statistisch wirksam sein sollendes Medikament übertragen? Der Gamechanger für Dirk hiess übrigens Tysabri. Nützliches: https://1000gesichterplus2.de [email protected]
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Gewohnheit ist ein unsicheres Pflaster
Wir brauchen Gewohnheiten, um zu funktionieren.
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Kann man ja nicht wissen!
In der Gleichberechtigung von Mann und Frau hat sich ja die letzten hundert Jahre einiges getan. Frauen dürfen Autofahren, Studieren, zum Bund, Wählen , sowas alles. Dann ist doch alles schick, möchte man meinen.Guckt man sich in der Medizin um, verändert sich der Eindruck.
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Das Gute im Schlechten
Für diese XL-Folge haben wir den Gästinnen-Jackpot geschossen. Denn Susanne Matthiessen, unsere Gästin, ist eine sehr bekannte Autorin und Journalistin.
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Obst altert nicht mit Würde
MS ist eine lebensverändernde Diagnose. Gut, sie verändert das Leben, aber inwiefern verändert sie auch die Person?
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Phagenfragen
Es gibt nützliche Viren, auch wenn Viren oft nur mit Krankheiten in Verbindung gebracht werden. Bakteriophagen zum Beispiel.
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Ich sehe was, was du nicht siehst!
MS betrifft die Nerven. Deshalb gibt es so viele, verschiedene Symptome. Und besonders gern da, wo besonders viele Nerven versammelt sind. Und zu diesen Hotspots zählen auch die Augen.
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Die Künstlerin Edda Schnittgard, ehemals Bestandteil des Comedy Duos „Queen Bee“, trifft den Ingenieur Dirk Riepe. So gegensätzlich die beiden sind, vereint sie der besondere Blick auf das Leben; „Der tiefergelegte Blick“, den sie mit den Zuhörenden teilen. Auf der Spur des Erfolgs traf Beide unverhofft die geballte Kraft des Schicksals. Multiple Sklerose. Auf einmal ist alles anders. Man lernt das Leben nochmal ganz neu kennen. Ihren Humor haben sie auf der Reise aber nicht verloren. Gäste sorgen dabei immer wieder für neue Blickwinkel.
HOSTED BY
E. Schnittgard, D. Riepe
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