PODCAST · society
Abendkasse - Kultur in der Clutch
by Marisa Burger und Solveig Duda
Zwei Freundinnen, zwei Clutches, ein Mikro und jede Menge guter Geschmack: Marisa Burger und Solveig Duda quatschen über alles, was das Leben schöner macht – von Lifestyle bis Trüffelpasta, von Büchern bis Theater-Anekdoten. Münchner Citylife trifft auf Leidenschaft rund um die Kultur. Reinkommen, hinsetzen, genießen!
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39 - In Glückskeks we trust! (MIt Simon & Lisa Pearce)
Vorwarnung: Diese Folge springt mühelos von Glückskeksen über Sterneküche bis zu gesellschaftspolitischen Fragen – und genau deshalb macht sie so viel Spaß.Heute sind Simon und Lisa Pearce zu Gast. Und bevor es ernst wird, wird erst einmal ein großes Missverständnis aufgeklärt: Wofür steht eigentlich ASMR? (Hinweis: „Autonomous Sensory Meridian Response“) Von dort aus nimmt das Gespräch einige herrlich unerwartete Abzweigungen. Es wird kulinarisch, als die Runde über das richtige Verhalten inder Sterneküche philosophiert – inklusive Simons Erinnerungen an seine Zeit bei „Promi Taste“. Und weil Essen allein offenbar nicht genügt, landet man wenig später beim Sauerteig. Genauer gesagt bei der Frage, welche Opfer Menschen bereit sind zu bringen, um einen Teig am Leben zu erhalten.Überhaupt geht es viel um die kleinen und großen Absonderlichkeiten des Alltags. Um Familienrituale, Running Gags, Missverständnisse und die Erkenntnis, dass Humor manchmal die beste Überlebensstrategie ist.Doch natürlich bleibt es nicht nur leicht. Simon und Lisa sprechen auch sehr offen über gesellschaftliche Entwicklungen, über Sorgen, die daraus entstehen können, und darüber, wie sich Alltagsrassismus anfühlt. Wie weit ist unsere Gesellschaft wirklich? Waren wir vielleicht schon einmal weiter? Und was bedeutet das alles für die Zukunft?Zwischen Comedy, Theatervergangenheit, persönlichen Erfahrungen und überraschend philosophischen Gedanken entsteht ein Gespräch, das mal laut lacht, mal nachdenklich wird und immer wieder zeigt, wie wertvoll unterschiedliche Perspektiven sind.Und dann wären da noch die Glückskekse. Denn manchmal stecken die großen Fragen des Lebens eben in einem kleinen Zettel.Eine Folge zwischen Sauerteig-Stress, Sterneküchen-Etikette und der Suche nach Zuversicht. Nur so viel: Es wird gelacht. Und gedacht. >>Hier<< geht’s zu unserer Playlist!__________Shownotes:Tohru: https://www.schreiberei-muc.de/tohruBingo: https://bingo-bistro.de/Tivu: https://www.tivu-restaurant.de/Bar Tatar: https://www.schreiberei-muc.de/Burg Pappenheim: https://www.gaststaette-pappenheim.de/
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38 - Von der Lesereise ins Blutenburg
Frisch zurück von ihrer Lesereise bringt Marisa jede Menge Eindrücke mit – und kaum wieder vereint, zieht es sie undSolveig direkt dorthin, wo sie am liebsten sind: ins Theater.Diesmal geht’s ins Blutenburg-Theater zu „2:22 - Eine Geistergeschichte“. Ein Abend voller Spannung, überraschender Wendungen und vor allem großerSpielfreude auf kleiner Bühne. Marisa und Solveig schwärmen von der besonderen Atmosphäre dieses Hauses, von der Nähe zum Publikum und davon, wie viel Kraft manchmal gerade in den kleineren Theatern steckt. Man muss eben nicht immer die ganz große Bühne bespielen, um einen großen Abend zu erleben.Natürlich bleibt es nicht bei einem Theaterbesuch. Schließlich lockt der Sommer nach draußen, München zeigt sichvon seiner besten Seite, und die beiden haben wieder jede Menge Empfehlungen im Gepäck. Ob Kultur unter freiem Himmel, besondere Veranstaltungen, Ausflugstippsoder gemütliche Orte zum Verweilen – der Veranstaltungskalender läuft heiß.Und weil der Juni auch Pride Month ist, werfenMarisa und Solveig außerdem einen Blick auf Veranstaltungen, die Vielfalt,Sichtbarkeit und Gemeinschaft feiern. Ein schöner Anlass, um über Kultur,Begegnungen und das Miteinander zu sprechen.Eine Folge zwischen Lesereise, Theaterliebeund Sommerlaune. Nur so viel: Es wird bunt.>>Hier<< geht’s zu unserer Playlist!__________Shownotes:Blutenburg Theater: „2:22 – Eine Geistergeschichte“ https://www.blutenburg-theater.de/willkommen/aktuelle-inszenierung.htmlSchloss Seefeld: Das Vermächtnis des Ausnahmekünstlers Dieter Rempt(13.06.2026 – 29.08.2026)Queer Walking Tour mit Anian https://rausgegangen.de/events/queer-walking-tour-munchen-sassy-saturday-mit-anian-deinem-g-0/NS Dokuzentrum: Zwischen Online-Hetze und Straßenpräsenz:Queerfeindlichkeit & Rechtsextremismus, 11. Juni 2026 um 19.00 Uhr https://www.nsdoku.de/programm/aktuell/detailseite/zwischen-online-hetze-und-strassenpraesenz-queerfeindlichkeit-rechtsextremismus-2591ZDF Mediathek: Olivia https://www.zdf.de/filme/olivia-movie-100Gastro: Petit Fritz https://www.petitfritz.de/
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37 - Von der Gala auf den Dancefloor
Marisa und Solveig unterwegs in Berlin – und wie so oft beginnt die Geschichte lange vor dem eigentlichen Event. Genauer gesagt: auf der Anreise. Denn Solveig sammelt auf Bahnfahrten bekanntlich olfaktorische Eindrücke aller Art. Die Reise in die Hauptstadt wird also schon vor dem ersten Umstieg zum Erlebnis.Der Anlass: der New Faces Award. Zwischen rotem Teppich,Nachwuchstalenten und jeder Menge Gesprächen wird nicht nur gefeiert, sondern auch analysiert. Wer hat gewonnen? Warum? Und was bedeutet eigentlich dieses oft bemühte „Sichtbarkeit schaffen“? Ein Abend voller Eindrücke, Begeisterung und spannender Diskussionen über die Zukunft der Film- und Medienwelt.Zurück in München geht’s direkt weiter mit einem echten Sommerhighlight: Solveig war bei Solomun auf dem Königsplatz. Und wie könnte es anders sein?Begeisterung pur. Nicht nur für die Musik, sondern vor allem für diese einmalige Kulisse. Wenn zwischen antiken Säulen elektronische Musik erklingt und die Sonne langsam untergeht, dann versteht man plötzlich wieder, warum manden Sommer so liebt.Dazu gibt’s wie immer jede Menge Tipps für Kino, Literatur und Kultur – und die eine oder andere Geschichte, die eigentlich gar nicht geplant war, aber unbedingt erzählt werden musste.Eine Folge zwischen Bahngerüchen, Berlin-Glamour und Beats vor Traumkulisse. Nur so viel: Es wird ausgezeichnet.>>Hier<< geht’s zu unserer Playlist!__________Shownotes:Literatur: Florence Knapp – Die NamenKino: Verflucht Normal
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36 - Sommermodus mit Theaterflash
Nach anfänglichen technischen Herausforderungen – sagen wir mal so: Der Podcast wollte heute kurz nicht mitspielen – haben sich Marisa und Solveig dann doch noch erfolgreich ansMikrofon gekämpft. Und das ist gut so, denn es gibt einiges zu erzählen.Allen voran: Marisa geht auf Lesetour!Sie liest aus ihrer Autobiografie „Vergiss nie, wie dein Herz am Anfang war“ – musikalisch begleitet vom Gitarristen Martin Halmich. Ein Abend zwischen persönlichen Geschichten, Musik und Erinnerungen.• 02.06.2026 – Landgut Walkemühle in Frankenberg (Eder), 19:30 Uhr• 03.06.2026 – Dorfscheune Hümme in Hofgeismar, 19:30 UhrUnd dann: Sommermodus an.Marisa und Solveig haben beide offiziell die Sommersaison eröffnet – inklusive Außengastro-Sehnsucht, Sonnenabenden und dem ersten echten „Wir sitzen jetzt einfach draußen“-Gefühl.Außerdem gibt es einen kleinen Triumph für Solveig: Ihre nicht enden wollende Werbetrommel für „Fräulein Else“ in denKammerspielen hat gewirkt. Neben Solveigs halben Umfeld, hat nun endlich auch Marisa das Stück gesehen – und ja: Der Superlativ war offenbar berechtigt. Begeisterung auf ganzer Linie.Eine Folge zwischen Technikchaos, Theaterliebe und Sommeranfang. Nur so viel: Die Außengastro ruft.>>Hier<< geht’s zu unserer Playlist!__________Shownotes:Tickets zur Lesung von Marisa Burger: https://www.reservix.de/tickets-marisa-burger-vergiss-nie-wie-dein-herz-am-anfang-war-in-frankenberg-walkemuehle-am-2-6-2026/e2485674Waldhaus Deininger Weiher: https://www.waldhaus-weiher.de/Kammerspiele: Fräulein Else: https://www.muenchner-kammerspiele.de/de/programm/42864-fraulein-elseDas Franz: https://www.franz.bar/Asam Schlössl: https://www.asamschloessl.de/Literatur: Tove Ditlevsen : Kopenhagen-TrilogieDie Zeit Podcast: OK, America? https://www.zeit.de/serie/ok-americaStreaming: Like a complete unknown
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35 - Kalte Ente
Während bei Marisa in Österreich nochmal kurz der Winter vorbeischaut, wird’s drinnen umso gemütlicher – denn: ESC-Abend. Und zwar nicht nebenbei, sondern als echtes Familiengroßereignis. Mit Stift, Zettel, Quiche und voller Konzentration wird die Sendung seziert wie einTatort. Favoriten werden diskutiert, Punkte vergeben, Outfits bewertet und natürlich leidenschaftlich mitgefiebert.Und am Ende? Große Freude über den Sieg vonBulgarien – absolut verdient, finden Marisa und Solveig. Überhaupt wird schnell klar: Der ESC ist eben viel mehr als nur ein Musikwettbewerb. Es ist ein buntes, liberales, queeres Entertainment-Festival, ein Ort für Haltung, Glitzerund Gemeinschaftsgefühl. Und irgendwie auch ein kleines Gegenmodell zur Welt da draußen.Natürlich bleibt es nicht nur beim Eurovision-Fieber: Wie immer gibt’s außerdem jede Menge Kulturtipps undEmpfehlungen für die Ohren – von Hörbüchern über Podcasts bis hin zu Konzerten, die man sich dringend merken sollte.Eine Folge zwischen ESC-Eskalation, Familienjury und musikalischer Euphorie. Nur so viel: Douze Points für dieseStimmung.>>Hier<< geht’s zu unserer Playlist!__________Shownotes:Hotel Matze mit Marcant: https://open.spotify.com/episode/0cCFpDYRg5AgzmHmKeU1KdMax Uttov in München: https://www.muenchenticket.de/event/max-uthoff-neues-programm-36276/?srsltid=AfmBOorZt4owZ9GahMAPaadUqudXJVwxSDQNOHlPIsgVMYb3l4kBvU_kHörbuch: Solange ein Streichholz brennt https://der-audio-verlag.de/hoerbuecher/solange-ein-streichholz-brennt-huber-christian-978-3-7424-3757-0/Museum Brandhorst: Carrying https://www.museum-brandhorst.de/ausstellungen/carryingKreativquartier: Kreativlabor Open: https://www.in-muenchen.de/events/kreativlabor-open.htmlHazmat Modine, 22.05.2026 im AmpereGastronomie: Das Fogosch https://www.dasfogosch.com/
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34 - Schamlos begeistert
Nach einem kleinen Muttertags-Check-in, geht’s direkt rein in eine echte Theaterwoche.Solveig war in den Kammerspielen bei Josef Haders „Hader on Ice“ – und natürlich bleibt es nicht bei einem simplen„war gut“. Zwischen trockenem Humor, Abgründigkeit und dieser ganz speziellen Hader-Melancholie wird schnell klar: Da steht einer auf der Bühne, der gleichzeitig seziert und unterhält.Währenddessen zieht es Marisa ins Residenztheater endlich zu „Cabaret“. Glitzer, Abgrund, große Gefühle. Passenddazu liefert ein Podcasttipp: „Hotel Matze“ mit Dr. Stephan Marks Anlass über eine Debatte zum Thema Scham. Ein Gespräch, das nachhallt – weil Scham eben kein modernes Phänomen ist, sondern zutiefst menschlich. Undvielleicht viel mehr mit unserer Gesellschaft zu tun hat, als uns lieb ist. Natürlich bleibt’s nicht nur theoretisch: Dazu gibt’s Literaturtipps, Kulturtipps, Alltagstipps – kurz gesagt: wieder einmal einen liebevoll eskalierenden Rundumschlag durch Theater, Gedankenwelten und alles, was man sich dringend anschauen, anhören oder merken sollte.Eine Folge zwischen Rampenlicht und roten Ohren. Nur so viel: Es wird gelacht, nachgedacht – und ein kleines bisschengeschämt vielleicht auch.>>Hier<< geht’s zu unserer Playlist!__________Shownotes:Josef Hader: Hader on Ice https://hader.at/termine/Residenztheater: Cabaret https://www.residenztheater.de/stuecke/detail/cabaretPodcast: Hotem Matze mit Gast Dr. Stephan Marks: Scham-Experte: Warumwir uns schämen – und niemand darüber spricht: https://www.youtube.com/watch?v=gk8BL2npgIU3sat Mediathek: Mephisto - aus den Münchner Kammerspielen https://www.3sat.de/kultur/starke-stuecke/theatertreffen-2026-mephisto-100.html Literatur: Sarah Gilmartin – ServiceMetropoltheater 21. – 22. Mai: The Harmony Game – eine Verneigung vorSimon & Garfunkel https://www.muenchenticket.de/event/the-harmony-game-eine-verneigung-vor-simon-and-garfunkel-37174/?srsltid=AfmBOopek2tiFrT07FrEzcmA7XlrBwUTjGSedi_TtW_Olx_XN4yGz-WGFatCat München: 14. Mai: Matthias Kiefersauer und Thomas Unger -Kiefersauer macht lustig, und Thomas ungert herum https://www.muenchenticket.de/event/matthias-kiefersauer-und-thomas-unger-kiefersauer-macht-lustig-und-thomas-ungert-herum-37388/?srsltid=AfmBOorPmyUi4mLqTCjo_M4TBStXK2a3hV6kt2lPupOfTT05xE2azjpiLustspielhaus: Die Odyssee https://lustspielhaus.de/event/19003/
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33 - Geistesförderung mit Wumms
Solveig ist im Kammerspiele-Marathon – und der hat es in sich. Zuletzt auf dem Spielplan: „Wokey Wokey“. Ein Abend wie ein Dauerfeuer aus Gags, Tempo und Timing, bei dem man sich fragt, ob Lachen eigentlich auch Muskelkater machen kann (Spoiler: ja). Doch schnell erwächst daraus eine lebhafte Diskussion über Gesellschaft, Privilegien und Hierarchie.Und damit nicht genug: „Rosebush Pruning“, schon letzte Woche als Tipp gedroppt, bekommt nochmal Raum. Ein Film, der nachhallt, der Fragen stellt und Gesprächsstoff liefert – genau das, was gute Kunst können sollte.Nach so viel Stoff wird es dann doch ein bisschen leichter (zumindest auf den ersten Blick): „Der Teufel trägt Prada2“. Viel hat sich verändert seit Teil eins – und Marisa ist ziemlich angetan. Aber natürlich bleibt es nicht bei einer Meinung: Auch hier wird diskutiert, abgewogen.Genauso wie bei „Das Drama – Noch einmal auf Anfang“.Denn genau darum geht’s ja: Kultur erleben, darüber sprechen, andere Perspektiven hören – und vielleicht die eigene ein kleines Stück verschieben.Eine Folge zwischen Lachmuskelkater, Leinwandliebe und lebendiger Debatte. Nur so viel: Es wird viel gelacht. Und noch mehr gedacht. >>Hier<< geht’s zu unserer Playlist!__________Shownotes:Kammerspiele: Wokey Wokey: https://www.muenchner-kammerspiele.de/de/programm/42863-wokey-wokeyKino: Rosebush PruningKino: Der Teufel trägt Prada 2Kino: Das Drama – Noch einmal auf AnfangRestaurant: Coco Bamboo (Augustenstraße 52)Künstlerhaus, 16. Mai: Anika Pages & Ulrich Noethen: Alma & Gustav MahlerLenbachhaus, ab 12. Mai: EinFerngespräch. Szenen aus der Weimarer Republik: https://www.lenbachhaus.de/programm/ausstellungen/detail/ein-ferngespraech-szenen-aus-der-weimarer-republik
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32 - Musik mit Körper und Herz (mit DEVADO)
Heute wird’s musikalisch – und ziemlich besonders: Marisa hat Besuch von „DEVADO“, aka Debby van Dooren. Musikerin, Produzentin (Sony Female Producer Prize Winner 2025!) – und jemand, der Musik komplett neu denkt. Body-Pop heißtdas Ganze: keine klassischen Instrumente, sondern nur Stimme und Body Sounds. Klatschen, Atmen, Rhythmus – und daraus entstehen Songs, die hängen bleiben.In dieser Folge tauchen die beiden tief ein: Wie baut man eigentlich einen Track nur aus sich selbst heraus? Wie klingt der erste Beat, wenn es kein Instrument gibt? Und wie kommt man überhaupt auf die Idee, Musik genau so zu machen? Devado erzählt von ihren Anfängen, von zweisprachigen Wurzeln und davon, warum sie sich ganz bewusst für deutsche Texte entschieden hat. Songwriting als sehr persönlicher Prozess – direkt, nah, ungefiltert.Doch es bleibt nicht nur bei der Musik. Schnell wird das Gespräch persönlicher: Marisa und Devado verbindet das Thema frühe Mutterschaft – unddie Frage, wie sehr ein Kind das eigene Leben (und die eigene Kunst) verändert. Was passiert mit Kreativität, wenn plötzlich Verantwortung da ist? Wieverschieben sich Prioritäten? Und was bleibt?Dazu kommen große Themen wie Ehe, Glaube, Glück und Dankbarkeit – ehrlich, unaufgeregt und mit viel gegenseitigem Verständnis.Und als kleines Highlight obendrauf: Devados neue Single „Ring am Finger“ erscheint am 08. Mai.Eine Folge über Musik, Mutterschaft und das Basteln von Kunst aus dem eigenen Körper heraus. Nur so viel: Es wird persönlich. Und ziemlich klangvoll.>>Hier<< geht’s zu unserer Playlist!__________Shownotes:Literatur: Holly Brickley – Deep Cuts Film: „Rose“ Film: „Rosebush Pruning“ Volkstheater: Radikal Jung Festival: https://www.muenchner-volkstheater.de/programm/radikal-jung/das-festival?gad_source=1&gad_campaignid=23634716346&gbraid=0AAAABDDmuBrNafgmt9lhlkuPYLELaGaqJ&gclid=EAIaIQobChMIqp7Zlt-QlAMVJ1qRBR3JbSfyEAAYASAAEgIwsfD_BwE
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31 - Reality-TV trifft Realität (mit Nicole Belstler-Boettcher)
Heute ist Marisa ausnahmsweise nicht dabei – dafür sitzt eine besondere Gästin am Mikro: Nicole Belstler-Boettcher. Alte Freundin, alte Weggefährtin von Solveig – und schnell wird klar: Hier gibt’s viel zu erzählen. Aber es bleibt nicht beim nostalgischen Schwelgen.Denn Nicole spricht offen über ihre frische ADHS-Diagnose – und darüber, warum diese für sie vor allem eines war: eine enorme Erleichterung. Plötzlich ergeben Verhaltensmuster Sinn, plötzlich gibt es Worte für Dinge, die vorher nur diffus waren.Und dann natürlich: der Dschungel. Nicole kommt quasi direkt aus dem RTL-Dschungelcamp 2026 – und bringt Geschichten mit. Es wird nachbesprochen, eingeordnet, klargestellt und besprochen, wie sich so ein Format von innen anfühlt. Und weil beide aus der Branche kommen, geht’s natürlich auch ums Synchronsprechen, ums Theater und um das Schauspielerinnenleben zwischen Leidenschaft, Netzwerkund Realität.Eine Folge zwischen Dschungel, Diagnose und Deep Talk – ehrlich, persönlich und mit genau der Mischung aus Leichtigkeit und Tiefe, die bleibt. Nur so viel: Es wird viel erzählt. Und noch mehr verstanden.>>Hier<< geht’s zu unserer Playlist! Unsere heutige Empfehlung: Massive Attack / Tom Waits - Boots on the Ground: https://www.youtube.com/watch?v=L-57FrioeuE__________Shownotes:Stadttheater Ingolstadt: Die Zauberflöte https://theater.ingolstadt.de/programm/premieren-wiederaufnahmen/premieren-wiederaufnahmen-detailseite/2682.htmlKomödie im bayerischen Hof: Weiße Turnschuhe https://www.komoedie-muenchen.de/spielplan-tickets/programm/5314/wei%C3%9Fe-turnschuhe.html Restaurant apla`funky https://aplafunky.com/Tagesbar Dorothy https://www.dorothy-bar.de/Literatur: Anton Leiss-Huber – Der großa UFA-Bluff
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30 - Wieder vereint und restlos begeistert
Endlich wieder vereint – Marisa und Solveig sitzen nach gefühlt tausend Wochen wieder gemeinsam im Studio. Und was passiert, wenn das der Fall ist? Genau: Es hagelt Tipps, Tipps, Tipps.Marisa startet in Hamburg mit einer intensiven Kunstausstellung rund um Maria Lassnig und Edvard Munch – und damit mitten hinein in Themen wie Angst, innere Dämonen und das, was unter der Oberfläche brodelt. Kunst, die nicht nur anschaut, sondern zurückschaut.Passend dazu zieht es Solveig ins Theater: „Meister und Margarita“ – und ja, sie ist wieder im Superlativ-Modus. Groß, wild, überwältigend. Theater, das man nicht nur sieht, sondern erlebt. Und es geht direkt weiter: „Federn überall“ – noch ein Abend, der Eindruck hinterlässt.Ein echtes Highlight bleibt aber „Fräulein Else“. Solveig sobegeistert, dass sie am liebsten direkt nochmal gehen würde – diesmal gemeinsam mit Marisa. Manche Stücke lassen einen einfach nicht los.Zum Abschluss noch ein Tipp von Marisa: „Timm Thaler“ in der Schauburg – ein Klassiker, der neu entdeckt werden will.Eine Folge wie ein prall gefüllter Kulturkalender: düster, intensiv, begeisternd – und vor allem gemeinsam. Nur so viel: Es wird geschwärmt. Viel. >>Hier<< geht’s zu unserer Playlist!__________Shownotes: Hamburg: mariaLassnigund Edvard Munch https://www.hamburger-kunsthalle.de/de/ausstellungen/maria-lassnig-edvard-munchKammerspieleMünchen: Meister und Margarita https://www.muenchner-kammerspiele.de/de/programm/42859-meister-und-margaritaTheater und sfort München: Und Federn überall https://www.undsofort.de/stueck/und-federn-ueberall,1662Conviva im BlauenHaus in München https://www.conviva-muenchen.de/KammerspieleMünchen: Fräulein Else https://www.muenchner-kammerspiele.de/de/programm/42864-fraulein-else
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29 - Body-Positivity trifft Hermann den Teig
In dieser Folge wird Ostern nachgefeiert! Wie wurde eigentlich dieses Jahr gefeiert? Ruhig, klassisch, anders? Marisa nimmt uns mit zurück in ihre Kindheit und Jugend – zu Ostertraditionen, Erinnerungen und diesen ganz eigenen Feiertagsgefühlen zwischen Schokolade,Familie und leiser Nostalgie.Dann wird’s plötzlich sehr gegenwärtig. Ein Artikel sorgt fürGesprächsstoff: das Comeback der superdünnen Models und der Trend rund um Abnehmspritzen. Nach Jahren von Body Positivity – warum dreht sich das Bild wieder? Marisa und Solveig geraten ins Nachdenken: über Schönheitsideale,gesellschaftlichen Druck und darüber, wie sehr solche Entwicklungen zur Selbstreflexion einladen. Eine Diskussion, die nicht abschließt, sondern öffnet.Natürlich bleibt auch die Kultur nicht außen vor: Es gibt Podcasttipps, einen kleinen Nachtrag zu den Oscars (Stichwort: „Blood and Sinners“) und wie immer Literaturempfehlungen, die Lust machen, tiefer einzutauchen.Und dann, ganz unerwartet bodenständig: Brotbacken. Sauerteig, Geduld, Hände im Teig – ein Gegenentwurf zur schnellen Welt da draußen. Vielleicht genau das, was man gerade braucht.Eine Folge zwischen Osternostalgie, Körperbildern und knuspriger Kruste. Nur so viel: Es wird gedacht. Und geknetet.>>Hier<< geht’s zu unserer Playlist!__________Shownotes:SüddeutscheZeitung „Dünn und Dünner“: https://www.sueddeutsche.de/stil/mailand-mode-koerper-gucci-ozempic-duenn-li.3457424?reduced=truePodcast: Feel theNews: Looksmaxxing: https://open.spotify.com/episode/3csRuEH6lAch9C76Grij89?si=PoFwm_0SQve9rnWdbIm02AKunstpodcast „Augenzu“: https://www.zeit.de/serie/augen-zuLiteratur: SilviaTrippolt - KüchengeflüsterTheater undsofort München: Und Federn überall: https://www.undsofort.de/stueck/und-federn-ueberall,1662SchaubühneBerlin: Der Geizige: https://www.schaubuehne.de/de/produktionen/der-geizige.html
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28 - Haltung aus der Box vs. Hass im Netz
Das große Thema der letzten Woche hallt nach – Solveig begegnet ausgerechnet Ina Deter. Ja, genau die. Ein echtesUrgestein der deutschen Popmusik – und plötzlich stehen da Haltung, Feminismus und Gegenwart ganz nah beieinander. Ein Gespräch (oder zumindest ein Moment), der hängen bleibt und erstaunlich gut anschließt an die Debatten rund um denFall Fernandez. Vergangenheit trifft Gegenwart, Pop trifft Politik.Auch die Streamingtipps bleiben in dieser Tonlage: Mit „Eine bessere Welt“ in der ZDF Mediathek geht’s mitten hinein in Themen wie Hass, Drohungen und digitale Gewalt. Spielfilm und Dokumentation zeigen eindrücklich, wie sehr das Netz reale Leben beeinflusst – und was dem entgegengesetzt werden kann. Kein leichter Stoff, aber ein wichtiger.Dann einmal tief durchatmen – und Szenenwechsel nach Hamburg. Marisa hat eine Stadtführung gemacht und stelltfest: Selbst in vermeintlich bekannten Straßen lauern Geschichten, die man noch nie gehört hat. Eine Idee für den Frühling, definitiv. Und weil Erkenntnis hungrig macht, folgt direkt die Belohnung: ein Besuch in der Bullerei.Sagen wir so – es lohnt sich!Berlin: Solveig war im RambaZamba Theater, einem inklusiven Theater, das berührt, amüsiert, überrascht und vor allem eines zeigt – wie kraftvoll und selbstverständlich Vielfalt auf der Bühne sein kann. Ein Abend, der nachwirkt.Eine Folge zwischen schweren Themen und schönen Entdeckungen, zwischen Haltung und Herz. Nur so viel: Es bleibt intensiv – aber auch richtig gut.>>Hier<< geht’s zu unserer Playlist!__________Shownotes:Ina Deter – So wie ich bin – 50 Jahre Ina DeterZDF Mediathek: Eine bessere WeltZDF Mediathek: Hass im Netz - Eine bessere WeltHamburg: BullereiBerlin: RambaZamba Theater . Läuft!München: Alte Pinakothek: „Art, Clay & Wine“ am 15.04.2026
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27 - Digitale Gewalt und echte Folgen: Trau, schau, wem!
Erstmal: Catch-up-Modus an: Themen aus letzterWoche werden in den ersten 11 Minuten besprochen:Ein kurzer Rückblick auf die Oscars, mit ehrlicher Freude über „One Battle After Another“ und „Hamnet“ – Filme, die offensichtlich nachhallen. Und auch der Polizeiruf 110 mit der Folge „Ablass“ lässt die beiden nicht los: Kann ein Mensch die Schuld eines anderen tragen? Und was bedeutet Sühne eigentlich wirklich? Fragen, die bleiben – und sich nicht so leicht abschütteln lassen.Ein Thema, über das dieser Tage das ganze Land spricht, beschäftigt selbstverständlich auch Marisa und Solveig und liegt wie ein Schatten über dieser Folge: die aktuellen Ereignisse rund um den Fall Fernandez und Ulmen. Marisa und Solveig sprechen darüber – vorsichtig, suchend, einordnend. Es geht um Öffentlichkeit, Verantwortung, gesellschaftliche Entwicklungen und auch um die Rolle von Technologie und KI in all dem. Keine schnellen Antworten, dafür ehrliche Gedanken und der Versuch, Komplexität auszuhalten.Im Einklang damit führt der Weg ins Theater: „Fräulein Else“ in den Kammerspielen. Ein Stoff, der wie gemacht ist für diese Zeit – intensiv, innerlich, unbequem. Kunst als Spiegel, als Verstärker, als Fragezeichen.Und weil diese Folge viel trägt, darf sie auch wieder leichter werden: Zum Schluss gibt’s – wie immer – Empfehlungen, kleine Fluchten, Dinge, die gut tun.Eine Folge zwischen Rückblick, Realität und dem Versuch, die Balance zu halten. Nur so viel: Es wird gedacht. Und gefühlt. Und ein bisschen aufgefangen.>>Hier<< geht’s zu unserer Playlist!__________Shownotes:Stephan Zinner - Der Teufel, das Mädchen, der Blues und Ich - Sonntag, 22.11.2026 | 19:00 Uhr | München, Theater LEO 17 Literatur: Lana Lux – Geordnete VerhältnisseLiteratur: Kae Tempest – Ein Leben lang gesucht Netflix: Louis Theroux: Inside the Manosphere“ Münchner Kammerspiele: Fräulein Else, ab 02.04
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26 - Weltfrauentagsschmankerl
Marisa in Hamburg, Solveig in Berlin – und diesmal wagen die beiden ihre erste eigene Schalte. Wuuaaah! Zwei Städte, eine Verbindung und ganz viel Kultur im Gepäck.Doch bevor es losgeht, muss etwas geklärt werden: Marisas erwähnter Lampenfieber-Moment wurde von einigen schnell negativ ausgelegt. Warum fühlen sich manche Menschen eigentlich besser, wenn sie andere klein machen? Ein kurzer, ehrlicher Talk über Erwartungen, Druck – und darüber, wie schnell Begeisterung missverstanden werden kann.Passend zum Weltfrauentag sprechen Marisa und Solveig darüber, warum Frauen sich in unserer Gesellschaft noch immer beweisen müssen. Es geht ums Feiern von Frauen – ohne dabei in plumpen Männerhass zu verfallen. Denn klar ist: Wertschätzung funktioniert nur, wenn sie für alle gilt.Danach heißt es: Vorhang auf! 🎭Solveig nimmt uns mit ins Deutsche Theater Berlin, während Marisa aus Hamburg Kulturstimmung liefert. Und weil Kultur hungrig macht, gibt’s zum Schluss noch Restaurant-Empfehlungen für den perfekten Abend nach dem Theater.Wer ist dabei?
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25 - Premierenpuls & Frühlingsgefühle
Marisa hatte Premiere – und zwar in Hamburg. „Kleine Verbrechen unter Liebenden“ heißt das Stück, und selten lagen Vorfreude und Lampenfieber so dicht beieinander. Wie sich Nervosität körperlich bemerkbar macht, warum plötzlich jedes Geräusch lauter klingt und wieso genau das allesam Ende doch Teil der Magie ist – darüber spricht sie ganz offen. Premiere heißt eben nicht nur Applaus, sondern auch Herzklopfen bis in die Fingerspitzen.Währenddessen zieht es Solveig ins Münchner Bergson Kunstkraftwerk – und wieder einmal ist sie begeistert von diesem Areal, das so viele künstlerische Angebote unter einem Dach vereint. Raum für Kunst, Raum für Begegnung, Raum für Staunen. Ein Ort, an dem man sich treiben lassen kann – und plötzlich länger bleibt als geplant.Zurück nach Hamburg: Im Bucerius Kunst Forum läuft die Ausstellung „Kinder Kinder“, die mit klugem Blick und viel Gefühl auf Kindheit, Kunst und Perspektiven schaut. Ein Abstecher, der sich lohnt – nicht nur für Nostalgiker.Auf dem Bildschirm gibt’s ebenfalls Nachschub: die Serie „Unfamiliar“ sorgt für Gesprächsstoff, und im Kino wartet mit „Wuthering Heights“ große, düstere Romantik auf der Leinwand. Sturm, Leidenschaft, Landschaft – alles da.Und weil der Frühling anklopft, sammeln Marisa und Solveig schon die nächsten Ideen fürs Theatrieren in den kommenden Monaten. Eine Folge zwischen Premierenpuls, Kunstkraft und frischer Spielzeit – mit vielen Empfehlungen für alle, die Kultur nicht nur konsumieren, sondern erleben wollen.>>Hier<< geht’s zu unserer Playlist!__________Shownotes:- Bergson Kunstkraftwerk: https://bergson.com/- Serie: Unfamiliar (Netflix): https://www.netflix.com/de/title/81720669- Metropoltheater: Mittwinter: https://www.thea.info/event-muenchen?title=mittwinter&event=2967- Roman/ Hörbuch: Das eiserne Herz des Charlie Berg – Sebastian Stuertz
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24 - Von der Bühne ins Ohr (mit Carolin Hartmann)
Heute ist alles ein bisschen anders – denn Marisa macht Pause, und dafür sitzt eine wunderbare Gästin am Mikro: Carolin Hartmann. Solveig kennt sie aus dem Synchron, und schnell wird klar: Gesprächsstoff gibt’s mehr als genug.Carolin ist festes Ensemblemitglied am Münchner Volkstheater und steht dort aktuell in „Die Nashörner“ auf der Bühne. Ein Stück, das wie gemacht ist für intensive Probenprozesse und große Fragen. Die beiden sprechen darüber, wie das Ensemble gemeinsam an der Inszenierunggearbeitet hat, über die Zusammenarbeit mit der Regie und die überraschend musikalische Herangehensweise an dieses absurde Theater. Solveig ist begeistert – und man hört sofort, warum.Von dort aus geht’s weiter mitten hinein ins Schauspielerinnenleben: Wie wichtig sind Netzwerke? Was hat es mit den „richtigen Schuhen“ auf sich? Und wie fühlt sich Theaterarbeit im Vergleich zum Synchronstudio an? Zwischen Bühnenstaub und Sprecherkabine sammeln sich jedeMenge Anekdoten – ehrlich, warm und herrlich unprätentiös.Eine Folge über Ensemblegeist, Bühnenmagie und die vielen Wege, die zur richtigen Rolle führen – mit einer Gästin, die man danach am liebsten direkt wieder einladen möchte. >>Hier<< geht’s zu unserer Playlist!__________Shownotes:- Volkstheater München: Die Nashörner: https://www.muenchner-volkstheater.de/programm/schauspiel/die-nashoerner- Literatur: Benedict Wells: Spinner- Restaurant: Franz: https://www.franz.bar/
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23 - Ach, diese Lücke - welche Lücke?
Berlin zeigt sich von seiner ungemütlichen Seite: grau, eisig, glatt – dieses fiese Motzwetter, bei dem man am liebstendrinnen bleibt und plötzlich mehr Zeit hat, als einem lieb ist. Genau die richtige Ausgangslage für Gedanken, die ein bisschen tiefer gehen.Auslöser dafür: das Hörbuch „Über Menschen“ von Julie Zeh. Was als Hörerlebnis beginnt, wird schnell zur lebhaften Diskussion über Anders-Denkende, über das eigene Umfeld und darüber, wie schwer – und gleichzeitig wie wichtig – es ist, die eigene Bubble auch mal zu verlassen. Zuhören statt einordnen, Perspektiven wechseln, den Horizont ein Stück aufziehen. Eine Folge, die zeigt, wie viel Erkenntnis in Reibung liegen kann.Und dann: Kino als Gegenmittel gegen Wintertristesse. „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ – eine warmherzige Hommage an das Älterwerden und an Senta Berger, die berührt und gleichzeitig zum Schmunzeln bringt. Große Gefühle auf der Leinwand treffen auf private, herrlich alltägliche Anekdoten – genau diese Mischung, die noch lange nachwirkt.Eine Folge zwischen Frost und Feingefühl, zwischen gesellschaftlichem Diskurs und Kinoliebe – und dem guten Gefühl, dass selbst graue Tage Stoff für richtig gute Gespräche liefern.>>Hier<< geht’s zu unserer Playlist!__________Shownotes:Buch/ Hörbuch: Julie Zeh – Über Menschen Podcast: „Firewall“ (Der Spiegel)Kino: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche LückeStreaming: Tage, die es nicht gab (ARD-Mediathek)Villa Stuck: A Song of Ascents, Louise Giovanelli (Bis 01.03.2026) Restaurant (Berlin): Jules VerneRestaurant (Berlin): Lamazére
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22 - Kulturkater im März
Vorwarnung: Direkt in den ersten Sekunden dieser Folge redet Solveig uns allen kollektiv den Mund wässrig – Anlass ist die neue Karte der Weinträne, und sagen wir so: Wer danach keinen Hunger oder Durst verspürt, hat vermutlich die Lautsprecher aus Versehen auf stumm.Danach heißt es: Kalender zücken! Der März wird randvoll, randlauter, randvergnüglich. Marisa und Solveig überschütten euch mit Veranstaltungstipps, die man am liebsten alle gleichzeitig besuchen möchte – Kultur, Genuss, Ausgehen, alles dabei. Ein Monat, der sich eher wie ein Hindernisparcours für Freizeitplaner anfühlt.Und weil selbst der schönste Veranstaltungsstress irgendwann nach einer Pause ruft, biegen die beidenrechtzeitig in Richtung Wellness ab. Runterfahren, durchatmen, nachspüren – auch dafür gibt’s heute handfeste Empfehlungen.Wie immer gewürzt mit vielen Anekdoten, kleinen Abschweifungen und sehr persönlichen Geschichten von Solveig und Marisa. Ein bisschen Appetit, ein bisschen Termindruck, ein bisschen Selfcare – und ganz viel Vorfreude.__________Shownotes:Weinträne: https://xn--wein-trne-12a.de/Bäckerei Philipps: https://baeckerei-philipps.de/Metropoltheater: https://www.metropoltheater.com/Milla Club: https://milla-club.de/Brigitte Calls Me Baby: https://www.brigittecallsmebaby.com/Der Nino aus Wien: https://www.derninoauswien.at/Monte Mare: https://www.monte-mare.de/tegernsee/?srsltid=AfmBOoomAIInSEOkIoSPuxojVHmm-A_gBP15OqP8x1E1fuP2D5v7qUsyDas Tegernsee: https://www.dastegernsee.de/de/Andaz Spa: https://www.andazspa.de/?utm_source=google&utm_medium=paidsearch&utm_campaign=dayspa&gad_source=1&gad_campaignid=21952743359&gbraid=0AAAAA-fupheh8eMCFbyZZsfTgYxH24XW8&gclid=EAIaIQobChMIsY6OmaiNkgMVXWhBAh2KqQGDEAAYAiAAEgKPP_D_BwE
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21 - Sitzfleischpflicht
Sonderfolge, Sonderformat, Sonderzustand: Wallenstein.Solveig war an den Münchner Kammerspielen – und wagt sich an das große Schiller-Monster. Klassisch oder radikal modern? Sie erzählt von einer Inszenierung, die jede Angst vor den sieben Stunden Spielzeit ziemlich schnellpulverisiert. Denn hier passiert alles – und zwar gleichzeitig: Krieg und Kochen, Macht und Moral, Sinnsuche und Körperlichkeit. Schiller wird seziert, gedehnt, befragt und überraschend aktuell.Diese Folge ist weniger „Stückbesprechung“ als echte Abhandlung: über den Menschen, über Verantwortung, über Glieder (ja, auch die), über Samuel Koch, über Schlagzeug auf der Bühne und über eine schier unfassbare Leistung aller Mitwirkenden. Ein Abend, der fordert, überrollt undhängen bleibt – und den Solveig als klares Muss verbucht.Natürlich bleibt es nicht nur bei Wallenstein: Wie immer gibt’s drumherum weitere Tipps, Gedanken und kleine kulturelleWegmarken aus München. Aber der Schwerpunkt ist klar: großes Theater, große Fragen, große Wirkung.____________Shownotes:Kammerspiele München: Wallenstein: https://www.muenchner-kammerspiele.de/de/programm/42815-wallenstein A Day with David Bowie: https://www.adaywithdavidbowie.com/ ZDF Mediathek: The Chinese Dream: https://www.zdf.de/reportagen/the-chinese-dream-24h-junges-china-1001
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20 - Zwischen Probenplan und Putzplan
Berlin, Baby! Marisa ist für Theaterproben in der Hauptstadt gelandet und findet sich plötzlich in einer Wohnform wieder, die sich gleichzeitig nach Zeitreise und Sozialexperiment anfühlt. WG-Leben wie früher – nur mit mehr Lebenserfahrung. Mal läuft’s erstaunlich gut, mal… sagen wir: herausfordernd. Und irgendwo zwischen Gemeinschaftsküche und Alltagskomik tauchen auch noch Katharina Thalbach und Guido Maria Kretschmer auf. Wie das zusammenpasst? Unbedingt reinhören.Danach wird’s ernst – und sehr schön. Hamnet haben beide unabhängig voneinander im Kino gesehen, und die Eindrücke sind sich erstaunlich einig: emotional, bildgewaltig, mit starkem Sound und dieser besonderen Qualität, die man nur schwer beschreiben kann, außer mit: echtes Kino-Kino-Kino. Ein Film, der nachhallt und lange bleibt.Für die Couch gibt’s ebenfalls Nachschub: „I’m Thinking of Ending Things“ (Netflix) steht auf der Streamingliste – dazuwie immer weitere Tipps rund um Serien, Filme, Bücher, Hörbücher und Musik.Eine Folge zwischen WG-Wahnsinn, großem Gefühlskino und der verlässlichen Kultur-Kur von Marisa und Solveig. Berlintrifft Leinwand trifft Ohr – und irgendwo dazwischen wird’s wieder sehr persönlich.__________Shownotes:- Kino: „Hamnet“- Netflix: „I’m thinking of ending things“- Literatur: Nava Ebrahimi - Und Federn überall- Hörbuch: Nina Kunzendorf liest: Andreas Pflüger „Endgültig“- Und hier geht’s zu unserer Playlist: https://open.spotify.com/playlist/4e5xBPahPCV2ejpq5U0YQA
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19 - Unperfekt, aber echt
Gemeinsam ging’s diesmal in die Kammerspiele,zu „Wachse oder weiche“ – ein amüsanter Abend, der noch lange nachhallt. Am Ende des Abends wird klar: Geschmäcker sind verschieden, gerade in der Kunst. Und genau darin liegt der Reiz. Nicht alles muss gefallen, aber alles darf interessieren. Ein offener Austausch über Vorlieben, Reibungspunkte und die vielleicht wichtigste Haltung überhaupt: Neugier bewahren.Von dort ist es nur ein kleiner Schritt in eine große Diskussion: KI in der Kunst. Anlass ist die Neuauflage von Pumuckl – und die synthetisierte Stimme des verstorbenen Hans Clarin. Eine Debatte, die berührt und beunruhigt: Geht dabei etwas Menschliches verloren?Was bedeutet das für die Medienwelt, vor allem für das Synchrongewerbe? Und welche Gefahren entstehen für neue Generationen, wenn es keine klare Kennzeichnung gibt, was echt ist – und was nicht?Es wird persönlich, gesellschaftlich, stellenweise sorgenvoll. Gedanken über Verantwortung, technische Möglichkeiten und darüber, wie schnell Fortschritt auch Überforderung werden kann. Natürlich nicht ohne passenden Buchtipp, der das Thema klug ergänzt.Eine Folge zwischen Theaterlachen und Technikfragen, zwischen Haltung und Herz. Nur so viel: Es denkt. Und es ruckelt. Und genau das ist gut so.__________Shownotes:Theater: Kammerspiele: „Wachse oder weiche“ https://www.muenchner-kammerspiele.de/de/programm/42849-wachse-oder-weiche Essen: Restaurant Orta: https://orta-restaurant.de/
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18 - Dekadent in Flanell
Ein kleiner Nachtrag zum Jahreswechsel darfnoch sein, aber lange wird nicht zurückgeschaut. Denn Solveig war im Residenztheater München – im Musical „Cabaret“. Und ja: begeistert. Glitzer, Abgrund, große Bilder. Daraus entspinnt sich eine Diskussion, die hängen bleibt: Dekadenz – ist das etwas Verwerfliches oder vielleicht sogarNotwendiges? Früher und heute, Haltung versus Hedonismus, und wo eigentlich die Grenze zur schlichten Lebensfreude verläuft. Spoiler: einfach ist es nicht, spannend aber sehr.Weiter geht’s ins Amerikahaus, zur Fotoausstellung von Micaiah Carter. Bilder, die nicht laut sind, aber lange nachhallen. Beobachtungen, Nähe, Blicke – Kunst, die Raum lässt.Auch literarisch wird es feinfühlig: der Buchtipp „Öffnet sich der Himmel“ von Seán Hewitt. Ein Buch über Freundschaft, Liebe und alles dazwischen – zart, ehrlich, berührend.Und weil diese Folge sich sowieso anfühlt wie ein gemütlicher Abend mit klugen Gesprächen, endet sie standesgemäß: mit vieles mehr, Abschweifungen inklusive – und Flanell Schlafanzügen als inoffiziellem Dresscode.Nur so viel: Es ist warm. Und weich. Und gedanklich ziemlich wach. ___________Shownotes:Musical: „Cabaret“ im Residenztheater: https://www.residenztheater.de/stuecke/detail/cabaret?gad_source=1&gad_campaignid=23276736207&gbraid=0AAAABCFLW8rr609soPyeszJJc1x2sBojx&gclid=EAIaIQobChMI_N3Vz-r5kQMVUqn9BR3YjQdjEAAYASAAEgI0CvD_BwEFotoausstellung im Amerikahaus: Micaiah Carter: https://www.amerikahaus.de/ausstellungen-und-veranstaltungen/ausstellung-micaiah-carterCafe: Brother Mill: https://www.thebrothermill.com/
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17 - Röntgenblick auf die Kunst (mit Werner Müller)
Solveig & Marisa sagen: Museum, Meisterwerke & ein bisschen Magie unter der Oberfläche!Diesmal geht’s gemeinsam mit Restaurator Werner Müller ins Kallmann Museum Ismaning, genauer gesagt in die Ausstellung „Sammlung Lothar Schirmer“. Und schnell wird klar: Das hier ist kein stiller Museumsbesuch mit gefaltetenHänden, sondern ein Streifzug voller Geschichten, Hintergründe und staunender Aha-Momente.Werner Müller öffnet die Tür zu seinem Berufsfeld und nimmt die beiden (und uns alle) mit in die Welt der Restaurierung: Welche Anforderungen bringt der Job mit? Wie viel Geduld,Präzision und Zeitgeist steckt in der Arbeit? Und warum ist ein Kunstwerk manchmal weniger das, was man sieht, als das, was darunter verborgen liegt?Es wird erzählt, gelacht, gestaunt – mit unzähligen Anekdoten aus dem Arbeitsalltag, überraschenden Einblicken in Methoden und Materialien und der einen Geschichte, in der ein Röntgengerät eine ganz besondere Rolle spielt. Spoiler: Kunst kann mehr Geheimnisse haben als so mancher Krimi.Eine Folge über das genaue Hinsehen, über Respekt vor dem Alten, Neugier auf das Verborgene – und über die Menschen, die dafür sorgen, dass Kunst weiterlebt. Still wird’s dabei übrigens selten. Nur so viel: Es leuchtet. Und manchmal knistert es sogar unter der Oberfläche.
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16 - Was bleibt, was kommt
Zum Jahresende wird innegehalten. Ein bisschensentimental, sehr freundschaftlich. Es geht um große Momente und kleine Augenblicke, um Dankbarkeit für alles, was war – und für das, was tragen durfte. Ein gemeinsamer Blick zurück auf ein Jahr voller Begegnungen, Gedanken,Lachen und leisem Staunen.Natürlich wird auch Bilanz gezogen auf der Leinwand: „One Battle After Another“ und „Amrum“ gehören zu denfilmischen Highlights – Kino, das hängen bleibt und nachhallt.Literarisch wird’s dunkler, intensiver, aber umso spannender. Marisa und Solveig sprechen über Bücher, die unter die Hautgehen. Geschichten über Schuld, Geheimnisse, Worte mit Folgen – Stoff für lange Gespräche, besonders zum Jahreswechsel.Und dann: Silvester selbst. Bräuche aus anderen Ländern, persönliche Rituale, die Frage nach Vorsätzen (oder bewusstkeinen). Wie feiern die beiden den Jahresausklang? Laut oder leise? Mit Blick zurück oder schon halb nach vorne?Denn so sehr diese Folge zurückschaut, will sie vor allem eins: nach vorne denken. Größer. Weiter. Offener.Ein Abschluss mit Gefühl – und ein Auftakt mit Haltung. Nur so viel: Es knallt nicht. Es leuchtet.
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15 - Wie klingt eigentlich Weihnachten?
In dieser Folge ist Marisa endgültig im Weihnachtsmodusangekommen – und zwar mit voller Geschwindigkeit. Weihnachts-Events, so weit das Auge reicht: von „Weihnachten mit Familie Thalbach“ über Kinderkrippenspiele bis hin zur stillen Magie der Kirche an Weihnachten. Alles wird aufgesogen, alles wird gefeiert, alles wird reflektiert.Gemeinsam geraten die beiden ins Philosophieren: Wie feiern eigentlich andere Kulturen Weihnachten? Was davonberührt uns, was irritiert, was lässt sich vielleicht sogar übernehmen? Und natürlich die große, niemals abschließend geklärte Frage: Wie sieht das perfekte Weihnachtsessen aus? Opulent und festlich oder schlicht und warm – Hauptsache, es verbindet.Auch beim Thema Geschenke wird’s persönlich. Spoiler: Die besten Geschenke sind oft die leisesten. Tipp derStunde: Bücher – für jedes Alter, jede Stimmung, jeden Menschen.Und weil eine Folge ohne Empfehlungen keineechte Folge ist, liefern Marisa und Solveig natürlich auch noch Weihnachtsmusik-Tipps – von klassisch bis überraschend. Aber wie immer gilt: hören müsst ihr selbst.Eine Folge wie eine Lichterkette: warm, funkelnd, ein bisschen nostalgisch. Nur so viel: Es glüht. Und es klingt.
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14 - Fine dine, dance hard!
Marisa folgt endlich Solveigs heißem Gastro-Tipp und landet in der Königsquelle. Wie’s war? Sagen wir mal so: Ihr Urteil kommt direkt aus der Clutch. Solveig schwelgt derweil in Erinnerungen – und zwar in der Bar Tatar, zwischen Beef zweier Sterneköche und dem wohl charmantesten „Sharing is caring“-Erlebnis seit es Croissant-Eis gibt. Und nein, das ist kein Scherz. Nächster kulinarischer Stopp: Die Weinträne.Passend dazu wird es auch beim Buchtipp geschmackvoll: „Essen“ von Alina Bronsky – klug, kurzweilig und ein Hoch auf die kleine große Alltagsküche.Und dann? Dann wird Besteck gegen Bass getauscht. Schrotthagen live. Ein Abend mit dem Techno-Duo,komplett durchtanzt, durchgeschwitzt und durchgelacht. Eine Folge zwischen Hochgenuss und Ekstase. Nur so viel: Es schmeckt. Und es wummert.--------------Shownotes:Königsquelle: https://www.koenigsquelle.restaurant/BAR Tatar: https://schreiberei-muc.de/restaurantgggWeinträne: https://xn--wein-trne-12a.de/Literatur: Alina Bronsky: EssenLiteratur: Alina Bronsky: Der Zopf meiner Großmutter
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13 - Drei Frauen, ein Stromberg & viele Erinnerungen (mit Diana Staehly)
In dieser Folge wird’s offiziell: Marisa und Solveig habenzum ersten Mal Besuch im Podcast – und was für einen! Schauspielerin Diana Staehly schaut vorbei, frisch vom roten Teppich des neuen Stromberg-Films, der im Münchner Astor Premiere gefeiert hat. Und natürlich bleibt’s nicht beiGlitzer und Blitzlicht: Es geht direkt rein in Erinnerungen, Anekdoten und – ja, wir sagen’s – einen ziemlich charmanten Fauxpas im legendären Schumanns, der den Abend noch ein bisschen unvergesslicher gemacht hat.Aber damit nicht genug: Marisa und Solveig tauchen mit Diana ab in die Stromberg-Vergangenheit, in Wiedersehen, die sich anfühlen wie Klassenfahrt – nur mit mehr Kaffee und weniger Pausenhof. Gemeinsam wird geschwelgt, gelacht und erstaunlich differenziert darüber gesprochen, wieunterschiedlich deutsche Städte ticken (und woran man Köln, Berlin oder München schon nach drei Minuten erkennt).Und weil’s ohne München-Tipps einfach keine echte Folgewäre, streuen die beiden wieder reichlich Empfehlungen ein: Events, Ausstellungen, Musik, Theater – quasi ein Rundum-sorglos-Paket für alle, die wissen wollen, was in und um die Stadt gerade knistert.Nur so viel: Diese Folge leuchtet wie eine Kinoleinwand kurzvor dem ersten Frame. Shownotes:- Oper: „Hänsel und Gretel“, Cuvillißés-Theater München, 18.-30. Dezember- Musik Kunst und Austausch: „Catropolis“ im Fat Cat, 12. Dezember 25- Ausstellung: „Die Welt der Mumins“ im Literaturhaus, ab 18.12- Literatur: Ewald Arenz: „Alte Sorten“- Live-Hörspiel: Sebastian Fitzek „Der Heimweg“, 21.02.2026, Prinzregententheater
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12 - Elf Minuten Weltflucht
Solveig auf Wolke Sieben: Kaum etwas bringt ihr Herz so zumHüpfen wie ein erfolgreicher Ticket-Tausch an der Hotline der Münchner Kammerspiele. Von dort geht’s direkt weiter zum „Writers Thursday“ in Berlin - und was soll man sagen: BOMBASTISCH. Mehrere Autor*innen lesen je 11 Minutenaus einem aktuellen Werk und lassen das Publikum damit in unzählige Welten eintauchen – ein literarischer Deep Dive ohne Schnorchel.Währenddessen sitzt Marisa im Residenztheater beim „Brandner Kaspar“. Normalerweise ein Stück fürs Herz – doch diesmal? Schwierig. Man verlässt den Saal leider leicht bedröppelt, so ein „Uff“-Abend. Aber zum Glückbringt „Sing ein Lied für deine Stadt“ alles wieder ins Lot: ein Abend so berührend, dass selbst der innere Eiszapfen schmilzt.Gemeinsam schmieden die beiden dann Pläne – Zukunftsvisionen in Wollmänteln: ein Ausflug ins Kallmann-Museum in Ismaning. Am besten an einemsonnigen Wintertag, an dem die Welt kurz so wirkt, als würde sie sich für genau diesen Moment extra schön anziehen.Und weil’s nicht ohne geht: natürlich war wieder Tatort-Zeit. Mit Edin Hasanovic und Melika Foroutan: Erneut pure Begeisterung auf dem Sofa, Popcorn inklusive. Großes Krimi-Kino im Wohnzimmer, große Emotionen im Podcast.Es wird also gelacht, gestaunt, gegrübelt, geplant – und amEnde bleibt das Gefühl: Kultur macht glücklich. Und manchmal auch ein bisschensprachlos.
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11 - Glitzeraugen und Gänsehautmomente
Es weihnachtet!Diese Folge beginnt mit einem Herzenwärmer: Marisa hat einen Theaterworkshopmit Grundschulkindern geleitet – und laut ihr war das nicht weniger als magisch.Und dann – wie könnte es anders sein – zieht sich Weihnachtenwie ein goldener Faden durch die ganze Folge. Ob als Tipp für ein festlichesKultur-Highlight wie „Weihnachten mit den Thalbachs“, oder in Form vongedanklichen, beinahe philosophischen Ausflügen rund um die Frage:Wie sieht eigentlich der perfekte Weihnachtsabend aus?Ganz großes Kochkino mit fünf Gängen, Kerzenschein und Prosecco inChampagnergläsern?Oder doch lieber einfache Kost, alles cozy, Hauptsache man sitzt zusammen,redet, lacht und lässt die Zeit ganz weich werden?Die beiden mäandern herrlich zwischen Bratenfantasien,Bratapfelduft und der Erkenntnis, dass Weihnachten vielleicht weniger imMenüplan steckt als in den Menschen, die um einen herum sitzen.Eine Folge, die glitzert, schnuppert, warm macht – und sichanfühlt wie der Moment, wenn man die erste Lichterkette des Jahres einsteckt.Nur so viel: Es wird festlich. Und ein bisschen funkelnd.
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10 - München unplugged
Diese Folge beginnt… nun ja… transparent. Und zwarwortwörtlich: Marisa residierte in Begleitung einem Hotel, dessenMilchglas-Toilettentür bei gewissen Geschäften weniger Privacy alsvielmehr Public Viewing light bietet. In München sammeln Marisa und Solveig diesmal eine ganzeReihe an Lieblingsadressen und Kulturmomenten ein: Vom Second-Hand-Stöbern in TheVintageria (wo man grundsätzlich nie ohne XXL-Tüte rausgeht) bis hinzu kulinarischen Glücksmomenten in der Königsquelle. Dazu gibt’sKunstfutter mit Long Story Short im Museum Brandhorst und ein genussvollesFinale in der Weinhandlung Walter + Sohn. Ein bunter Mix aus Tipps,Fundstücken und allem, was München eben so charmant macht.Shownotes:Shopping: „The Vintageria“, Bauerstraße 1, 80796 MünchenLiteratur: Mirinae Lee, „Die 8 Leben der Frau Mook“Kulinarik: „Königsquelle“, Baaderplatz 2, 80469 München
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09 - Wanda, Wildente & Wir
Eine Lesung mit Hindernissen! Eigentlich wollten Solveig undMarisa nur gemütlich zu Marco Wandas Buchvorstellung „Dass es uns überhaupt gegeben hat“ – klingt ja schon nach einem Abend voller Wiener Schmäh und Herzblut. Aber: Marisa hatte statt der Tickets nur… die Rechnung dabei. Classic. Nach kurzer Panik und viel Charme durften sie schließlich rein – nurum dann auf der Suche nach ihren Plätzen ganze Sitzreihen in Aufruhr zu versetzen. Kultur mit Körpereinsatz also.Nach diesem kleinen Workout ging’s getrennt weiter:Solveig in Berlin, Marisa in München – beide bei Ibsens „Die Wildente“, aber in ganz unterschiedlichen Inszenierungen. Das Resultat: ein herrlich verkopftes, aber herzliches Nachgespräch zwischen (Küchen-) Psychologie, Theaterwissenschaft und Lebensphilosophie.Und wie immer wird zwischendurch natürlich gelacht, gestritten, analysiert – und wieder gelacht. Eine Folge über verlegte Karten, verlorene Plätze und die Frage, ob Wahrheit wirklich heilend ist oder einfach nur unbequem.Shownotes:Streaming: „Frankenstein“ auf Netflix Kabarett: Eva Karl Faltermeier, „Ding Dong“ Literatur: Marco Wanda, „Dass es uns überhaupt gegeben hat“
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08 - Vom Duft des Alltags und der Last der Geschichte
Berlin riecht nach Montagmorgen: Solveig kämpft sich – Nasezu, Kopf hoch – vom Hermannplatz Richtung Synchronstudio. Olfaktorische Grenzerfahrung deluxe, aber hey: Wer in dieser Stadt überleben will, braucht Nerven aus Stahl und eine gute Portion Humor. Der Lohn? Ein Besuch im GRIPS Theater, bei der legendären „Linie 1“ – Berliner Geschichte, Schweiß, Herz und S-Bahn-Rhythmus pur. Uraufgeführt 1986 und immer noch wild, immer noch wahr.Währenddessen hat sich Marisa im Kino auf eine ganz andereReise begeben: „Das Verschwinden des Josef Mengele“ – Regie: Kirill Serebrennikow. Kein leichter Stoff, aber ein notwendiger. Flucht, Schuld, Strafe – und das alles um den KZ-Arzt von Auschwitz Josef Mengele. Marisas Fazit? Ein Film, der bleibt. Ein Film, der wehtut. Und genau das muss er auch -Manchmal muss man einfach etwas zugemutet bekommen. Und weil wir’s nie ganz ohne musikalisches Nachglühenschaffen: Zum Abschluss drehen wir die Stimmung um 180 Grad – rauf aufs Tanzparkett mit „The Sparks“ und dazu Vorfreude auf das neue Album der „Gorillaz“ – die perfekte Dosis Vorwärtsenergie nach einer Woche zwischen Tiefgang, Theater und Hermannplatz. Shownotes:Kino: „Das Verschwinden des Josef Mengele“, Regie: KirillSemjonowitsch Serebrennikow Musical: „Linie 1“, Grips Theater, Berlin Comedy: Simon Pearce, „Hybrid“ im Lustspielhaus München,22.11.2025 Literatur: Monika Helfer, „Die Jungfrau“
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07 - Ciao, Cops!
Marisa sagt Servus: Nach 25 Jahren und einem letztenlegendären „Es gabat a Leich“ hat sie sich von den Rosenheim-Copsverabschiedet. In dieser sehr persönlichen Folge spricht sie über ihrenAbschied, über wilde Behind-the-Scenes-Momente (Stichwort: Razzia am Set!) unddas große Glück, Miriam Stockl über all die Jahre mit Leben gefüllt zu haben. Während in München also Abschied gefeiert wird (ohja, Marisaist ne Tanzmaus), düst Solveig nach Berlin – aber nicht, ohne vorher noch imResidenztheater „Kasimir und Karoline“ mitzunehmen - die perfekte PortionHorváth-Melancholie für graue Herbsttage! In der Hauptstadt gibt’s dann großesDeutsches Kino mit Fatih Akins „Amrum“ – und wie könnte es anders sein:Superlativ-Solveig schlägt mal wieder zu!Zum Schluss wird’s noch feierfreudiger: mit einemMottoparty-Outfit, das irgendwie direkt aus dem Kinoabend raus in die Nachtgefallen sein könnte. Aber psst… mehr wird noch nicht verraten. Nur so viel: Esknistert.Shownotes:Residenztheater: „Kasimir und Karoline“ von Ödön vonHorváth „Amrum“ – neuer Film von Fatih Akin
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06 - Wer mit dem Wolf tanzt
Marisa schläft wie ein Stein, Solveig wacht zwischen 1 und 4 Uhr nachts regelmäßig auf – willkommen zur Wolfsstunde, der neuen Kategorie im Podcast. Während Marisa wild träumt (und mit Oropax im Mundaufwacht – don’t ask), lässt sich Solveig in der Schlaflosigkeit lieber was vorlesen – diesmal „Die Stimme“ von Jessica Durlacher, gesprochen von Cornelia Schönwald.Tagsüber geht’s weiter mit Kulturgenuss: ein beschwingter Ballettabend im Gärtnerplatztheater (Strawinsky in Paris), Klavierkabarett mit William Wahl (Wahlweise) und zum Schluss die große Frage: Wie moralisch muss Kunst sein?Shownotes:Hörbuch: „Die Stimme“ – Jessica Durchlacher, vorgelesen von Cornelia SchönwaldGärtnerplatztheater: Strawinsky in ParisWilliam Wahl – Programm "wahlweise"Hier geht's zu unserer Playlist.Und schaut doch auch gern mal auf Insta vorbei!
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05 - Schockverliebt in...
Solveig meldet sich zurück aus dem Urlaub – mit einerRückreise zum Vergessen. Dafür hat sie auf Mallorca ein Kinderstück gesehen, das so ehrlich, mutig und gut war, dass man glatt wieder an die Zukunft glauben möchte.Zurück in München: Marisa und Solveig waren im Kino („OneBattle After Another“) und wow, Leo hat geliefert und Marisa zum ersten Mal so richtig vom Hocker spielt. Große Gefühle, große Filmmusik, große Message. Der Tatort „Dunkelheit“? Bäm. Empfehlung mit Ausrufezeichen!Und für einen Nachmittag mit Tee & Decke - MarisasBuchtipp: „Die Rückseite des Lebens“ von Yasmina Reza – klug, komisch, traurig, philosophisch. Man liest’s wie einen Spaziergang durch den Kopf einer Autorin, die Menschen so gut versteht, dass es weh tut (auf die gute Art). Und dann wären da noch Solveigs und MarisasPublikumsbeobachtungen…Shownotes:- „One Battle After Another“ – aktuell in den Kinos- Tatort „Dunkelheit“ in der Mediathek anschauen: https://shorturl.at/SlCz8- Buchtipp: „Die Rückseite des Lebens“ von Yasmina Reza
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04 - Koffer weg, die Clutch muss her
Ist das noch Pech oder schon Talent? Marisa kommt frisch ausdem Urlaub zurück – allerdings ohne Koffer. Den hat sie kurzerhand im verwaisten Schrank der Ferienwohnung stehen lassen. Classic. Während Marisa also geistig noch durch Südfrankreich flaniert („Mein Name ist Emilia del Valle“ von Isabel Allende in der Clutch), startet Solveig ihren Kulturherbst im Lustspielhaus– mit Malarina: spitz, scharf, mutig, herrlich österreichisch.Dazu serviert sie einen weiteren Buchtipp („Lázár“von Nelio Biedermann) und stolpert ganz beiläufig in ein Gespräch mit einerwildfremden Dame, die sich prompt als echtes Theater-Urgestein entpuppt. Ihr Geheimtipp: Opera Incognita – eine freie Operntruppe, die Münchens außergewöhnlichste Orte zur Bühne macht. Merci, unbekannte Grand Dame!Schaut auch gern mal auf Instagram vorbei: https://www.instagram.com/abendkasse.podcast/(Veranstaltungs)tipps rund um das Leben mit Kindern: https://muenchenmitkind.de/Hier gehts zu Malarina: https://malarina.com/programm/
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03 - Ö wie Omakase
Folge 03 beginnt mit einem echten Life-Fail: Marisa lässt 200 Euro im Bankautomaten stecken. Arrrgh, dieser Schmerz. Als kulinarisch-kultureller Trost erzählen Marisa und Solveig ganz ausführlich, was sie am Viertel Gern so gern haben. Und dann geht’s wie immer vom Stöckchen aufs Steinchen direkt in die Alpenrepublik Österreich. Mit der Theaterproduktion „Das Restaurant“ (mit Simon Schwarz & Manuel Rubey), einem Abstecher in die Tütü-Frage des 21. Jahrhunderts und einem kleinen Throwback zu Marisas ersten Drehtagen (Stichwort: Funghi Vaginale).
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02 - Eine Tupperdose für Freddie Mercury
In Folge 02 nehmen Marisa und Solveig euch mit ins Metropoltheater(„All das Schöne“ – ein Stück zwischen Leichtigkeit undAbgrund, das tief berührt) und in die Münchner Kammerspiele, wo „Sauhund“queere Lebensrealitäten auf die Bühne bringt. Dazu gibt’s Side-Stories von fulminantenStunts, queerer Stadtgeschichte – und einer wirklich unglaublichen Anekdoteüber Freddie Mercury, der einst als Gast bei Familie Duda am Tisch saß –samt Erbsensuppe in der Tupperdose (WHAT???). Und dann wäre da noch die Frage,warum Nachbesprechungen bei einem Gläschen Champagner manchmal der wahreHauptakt eines Theaterabends sind.
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01 - Vorhang auf!
Marisa Burger und Solveig Duda lüften den Vorhang: Wer sind die beiden eigentlich, seit wann kennen sie sich – und warum haben sie Lust auf einen Podcast über Freundschaft, Kultur und guten Geschmack? Zwischen Lachern, Erinnerungen und ersten Einblicken erfahrt ihr, was Abendkasse – Kultur in der Clutch besonders macht.Unterstützt von Rausgegangen.de und produziert von den M-Sound Studios.
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ABOUT THIS SHOW
Zwei Freundinnen, zwei Clutches, ein Mikro und jede Menge guter Geschmack: Marisa Burger und Solveig Duda quatschen über alles, was das Leben schöner macht – von Lifestyle bis Trüffelpasta, von Büchern bis Theater-Anekdoten. Münchner Citylife trifft auf Leidenschaft rund um die Kultur. Reinkommen, hinsetzen, genießen!
HOSTED BY
Marisa Burger und Solveig Duda
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