PODCAST · news
Apropos – der tägliche Podcast
by Tamedia
Politisch, persönlich, nah: Der tägliche Podcast von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung beleuchtet aktuelle Themen und Geschichten, die zu reden geben. Von Montag bis Freitag – präsentiert von Alexandra Aregger und Philipp Loser.
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Nationalrätin Maya Bally über ihre Erfahrungen mit häuslicher Gewalt
Als 20-Jährige verliebte sich Maya Bally in einen zunächst charmant wirkenden jungen Mann. Doch ihr Partner fing an, sie zu schlagen, und stalkte sie später. Nun spricht die Mitte-Nationalrätin erstmals über ihre persönlichen Erfahrungen mit häuslicher Gewalt. Bally setzt sich für Prävention ein und möchte mit der Veröffentlichung ihrer Geschichte das Bewusstsein für Gewalt in der Partnerschaft schärfen. Sie sagt: «Viele wissen nicht, wie schwierig es ist, da wieder rauszukommen». Wie hat sie sich damals aus der Beziehung befreit? Wie hat diese ihr späteres Leben geprägt? Und was unternimmt die Schweizer Politik aktuell gegen häusliche Gewalt? Maya Bally hat mit Inlandredaktorin Anja Burri über ihre Gewalterfahrung und deren Auswirkungen gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Anja Burri vom Gespräch. Das Interview der Nationalrätin Maya Bally über ihre eigene Gewalterfahrung: «Noch jahrelang rannte ich den Weg von der Tiefgarage zu meiner Wohnung» Host: Philipp Loser Produktion: Sara SpeiterHilfe bei häuslicher Gewalt Häusliche Gewalt umfasst nicht nur körperliche, sondern auch psychische oder sexuelle Gewalt. Hier finden Betroffene und Drittpersonen Hilfe: Im Notfall: Die Polizei alarmieren (Tel. 117), medizinische Hilfe anfordern (Tel. 144) Die Opferhilfenummer 142 richtet sich an Menschen, die psychische, physische oder sexuelle Gewalt erleben – zu Hause, in Beziehungen oder im öffentlichen Raum. Die Opferhilfe Schweiz bietet für Betroffene und deren Umfeld in jedem Kanton kostenlose, vertrauliche und anonyme Beratung. Weibliche Betroffene finden in den Frauenhäusern Zuflucht, für Männer bietet der Verein Zwüschehalt entsprechende Plätze an. Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Kein Tiktok, kein Snapchat: So verändert der Entzug die Jugendlichen
Jugendliche sind täglich auf den sozialen Medien unterwegs, oft stundenlang. Sie scrollen durch kurze Videos auf Instagram und Tiktok, klicken sich durch Youtube oder verschicken Fotos via Snapchat an Freundinnen und Freunde. Weltweit wird kontrovers darüber diskutiert, wie schädlich die sozialen Medien für Jugendliche sind. In Australien beispielsweise gilt seit Ende 2025 ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige. In der Schweiz findet aktuell eine politische Debatte über ein Verbot statt. Unsere Redaktion hat mit den Jugendlichen selbst gesprochen und mit ihnen ein Experiment durchgeführt. Schülerinnen und Schüler einer 1. Sekundarklasse haben 14 Tage lang auf Social-Media-Apps verzichtet. Kein Tiktok, kein Snapchat, kein Youtube. Haben sie es geschafft? Was hat es mit den Jugendlichen gemacht? Und wie sinnvoll sind Social-Media-Verbote überhaupt? Das erzählen die Macher des Experiments, Boris Gygax und Christian Brüngger vom Ressort «Reportagen & Storytelling» in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandrea Aregger Produktion: Sara Spreiter Artikel zum grossen Experiment: Wir haben einer 1. Sek die Social-Media-Apps weggenommen – mit verblüffenden Folgen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Bonus: 250 Jahre USA - die bewegte amerikanische Geschichte in 12 Tönen
Geschichte lebt von Dokumenten. Aber nicht nur von Verträgen, Briefen oder Protokollen. Sondern auch von Tonaufnahmen. Das gilt insbesondere für die USA mit ihren zahlreichen Medien, die immer und überall ein Mikrofon hinhalten. Zum 250. Geburtstag der USA haben wir ein Dutzend historischer Töne ausgewählt. Unsystematisch, aber vielleicht zeigen diese Zeitdokumente gerade deshalb ein Bild der vielseitigen Vereinigten Staaten. Das Line-up: Amanda Gorman, Neil Armstrong, John Coltrane, Sally Hemings, Thomas Jefferson, Steve Jobs, John F. Kennedy, Martin Luther King, Abraham Lincoln, Barack Obama, Thomas Paine, Ronald Reagan, Eleanor Roosevelt, Franklin Roosevelt und Bruce Springsteen. Sie alle haben die USA auf die eine oder andere Weise geprägt. Was sagen sie zu ihrem Land? Was sind ihre Hoffnungen, Träume und Ideen? Was haben diese Amerikanerinnen und Amerikaner bewirkt? Was bleibt von ihnen? Und: Wie sind die USA gealtert? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Korrespondentin Charlotte Walser in Washington D. C., mit Professorin Tina Kempin Reuter in Birmingham, Alabama, und mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in Charlottesville, Virginia - in einer Spezialfolge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Produzent: Noah Fend Mehr zum 250. Jubiläum der USA: So feiern die USA ihren runden Geburtstag Leere Pavillons, eine Konföderiertenflagge und lauwarme Getränke Älteste Demokratie der Welt? «Das sind eindeutig wir. Sie haben das von uns abgeschaut» «Seine Kugeln sind nahezu perfekt»: Was ein Basler mit der Amerikanischen Revolution zu tun hatte Elisabeth Bronfen zu 250 Jahre USA: «Die meisten Schweizer wissen gar nicht, wie amerikanisiert sie sind» Jill Lepore über 250 Jahre USA, Trump und die Demokratie: «Es gibt vieles, das man feiern könnte, wenn Trump nicht alles an sich reissen würde» 25 grossartige Dinge, die wir den USA verdanken Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Verbotene Weihe im Wallis: Die erzkonservativen Piusbrüder trotzen Rom
«Tut das nicht! Lasst uns versuchen, die Gemeinschaft in der Kirche zu leben», appellierte Papst Leo XIV an die Piusbruderschaft. Einen Tag später taten sie es dennoch: Die Piusbrüder haben im Wallis vier Bischöfe geweiht. Die ultratraditionalistische Glaubensgemeinschaft zählt weltweit 600’000 Anhängerinnen und Anhänger. Diese Woche versammelten sich über 15’000 von ihnen im Wallis für die verbotene Weihe– und feierten dort ihre Rebellion. Der Vatikan verhängte die schärfste Strafe, die das Kirchenrecht kennt. Die Exkommunikation, den Ausschluss aus der Kirche. Wer sind die Piusbrüder genau? Wer von ihnen ist von der Exkommunikation betroffen? Und was sagt die grösste Abspaltung seit der Reformation über die katholische Kirche aus? Romandie-Korrespondent Benno Tuchschmid war an der vierstündigen Messe in Écône vor Ort. In der aktuellen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt er Einblick in das Massenspektakel und ordnet die Exkommunikation ein. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Mehr Artikel zum Bruch der Bruderschaft mit der katholischen Kirche: Nach verbotener Bischofsweihe im Wallis: Vatikan exkommuniziert Piusbrüder «Tut das nicht», fleht Papst Leo – aber die Pius-Bruderschaft feiert im Wallis ihre Rebellion Piusbrüder planen Gottesdienste in historischer Fabrikantenvilla Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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War mein Opa in der NSDAP? Deutschlands Aufarbeitung der Nazi-Zeit
«War Ihr Opa in der SS?», «Wer war in der Nazi-Partei?» und «Waren Ihr Vater, Ihre Grossmutter oder Ihr Ur-Opa in der NSDAP?» titeln deutsche Medien. Diverse Nachrichtenportale veröffentlichten kürzlich Artikel mit Online-Tools, in welchen man die Mitgliederkarteien der NSDAP durchsuchen kann. Die Tools stossen seither auf enormes Interesse. Deutsche suchen in den Karteien nach ihren Verwandten, recherchieren ihre eigene Familiengeschichte und studieren historische Dokumente. Bis 1945 traten etwa 8,5 Millionen Deutsche der NSDAP bei und unterstützten direkt oder indirekt das NS-Regime. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges versuchten viele, ihre Schuld zu verdrängen – und schwiegen. Nun scheint es, kommt Bewegung in die Aufarbeitung der NS-Diktatur. Warum geschieht das gerade jetzt? Wer ist in diesen Mitgliederkarteien alles erfasst? Und wie tiefgreifend war die deutsche Erinnerungskultur bisher? Deutschland-Korrespondent Simon Widmer hat sich mit den NSDAP-Mitgliedkarteien und der NS-Aufarbeitung auseinandergesetzt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» berichtet er von seinen Erkenntnissen und Begegnungen. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Die Texte von Simon Widmer über die Aufarbeitung des Nationalsozialismus «Ich schäme mich nicht für ihn» – wenn plötzlich der Grossvater in der Nazi-Kartei auftaucht Analyse zur NS-Aufarbeitung: Deutsche Nachfahren stellen sich der unbequemen Wahrheit Was tat Opa während der Nazi-Zeit? Die Deutschen können es jetzt rausfinden Kinder riefen: «Da werden wieder welche vergast», wenn der Transportwagen kam Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Die «Flamingo-Revolution» in Albanien
«Albanien steht nicht zum Verkauf», rufen die Demonstrierenden auf den Strassen Albaniens. Seit mehreren Wochen protestieren Tausende von ihnen mit Albanien-Flaggen und übergrossen Flamingo-Figuren. Der Grund für die Proteste ist ein geplantes Luxusresort an der südalbanischen Küste und auf der Insel Sazan. Das riesige Resort soll in unmittelbarer Nähe zu einem Naturschutzgebiet entstehen, einem Gebiet, in dem Hunderte von Zugvogelarten leben, darunter auch Flamingos. Hinter dem umstrittenen Milliardenprojekt stecken Ivanka Trump, die Tochter von Donald Trump, und ihr Ehemann Jared Kushner. Die Proteste richten sich aber vor allem an die albanische Regierung – insbesondere an Premierminister Edi Rama. Er spielte von Anfang an eine wichtige Rolle im Projekt und während die Proteste im Land zunehmen, verhöhnt er die Protestierenden. Was sagt das über den Zustand des Landes aus? Was ist an dieser Protestwelle aussergewöhnlich? Und welche Auswirkungen könnten die Proteste haben? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Auslandredaktor Enver Robelli die Ereignisse rund um die albanische Protestwelle «Flamingo-Revolution» ein. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Die Artikel von Enver Robelli zur «Flamingo-Revolution»: Im Minirock gegen die «Flamingo-Revolution»: Edi Rama verspottet seine Kritiker und hofiert den Trump-Clan Trump-Clan will die albanische Küste zubetonieren – und trifft auf massiven Widerstand Trumps Schwiegersohn plant Mega-Deal mit Autokraten in Albanien und Serbien Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Wetterphänomen «El-Niño»: Was kommt auf uns zu?
Es könnte ein Extremwetterereignis werden, wie es zuletzt 1997 vorgekommen ist. Das Klimaphänomen El Niño tritt alle paar Jahre auf und stellt gewohnte Wetterabläufe regelrecht auf den Kopf. Wo es normalerweise tropisch feucht ist – etwa in Indonesien – sorgt El Niño für Dürre. In Teilen Mittel- und Südamerikas hingegen, wo oft Trockenheit herrscht, nehmen heftige Niederschläge und Überschwemmungen zu. Seit einigen Monaten beobachten Klimatologinnen und Klimatologen die Entwicklungen, denn Messdaten deuten auf einen möglichen «Super El Niño» hin. Es könnte einer der stärksten seit Jahrzehnten werden. Was ist der El Niño genau? Welche Folgen hätte ein «Super El Niño»? Und inwiefern wäre die Schweiz davon betroffen? Martin Steinegger ist Wissenschaftsredaktor mit Schwerpunkt auf das Wetter und Klima. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» und erklärt, was das Klimaphänomen für den Sommer bedeuten könnte. Host: Alexandra Aregger Produktion: Valeria Mazzeo Mehr Artikel zum Klimaphänomen El Niño: Die Welt fürchtet El Niños Hitze – fällt ausgerechnet der Schweizer Sommer ins Wasser? Starker El Niño baut sich auf – Forscher warnen vor Wetterchaos Kommt dieses Jahr ein Super-El-Niño – mit nassem Sommer in der Schweiz? Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Der politische Kampf gegen die «Manosphere»
Eine Studie der Universität Zürich zeigt: Jeder fünfte Mann in der Schweiz denkt, Männer seien Frauen überlegen und Gewalt gegen Frauen sei legitim. Verbreitet werden solche Rollenbilder unter anderem in der sogenannten «Manosphere», einem Online-Netzwerk, in dem oft frauenfeindliche und radikale Ansichten ausgetauscht werden. Mittlerweile hat das Thema auch die Schweizer Politik erreicht. Eine Gruppe von sechs männlichen Parlamentariern aus sechs Parteien hat ein Postulat eingereicht. Der Bundesrat muss nun aufzeigen, wie sich die Online-Radikalisierung von jungen Männern verhindern lässt und wie die Gewalt gegen Frauen eingedämmt werden kann. Warum wurden die Politiker aus den unterschiedlichen Parteien zusammen aktiv? Was kann die Gesellschaft gegen toxische Männlichkeit unternehmen? Und soll die Politik überhaupt eingreifen? Jacqueline Büchi, Leiterin des Ressorts «Reportagen und Storytelling» hat mit drei der Politiker gesprochen. Sie ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» und erzählt, wie die Politiker gegen die toxische Männlichkeit vorgehen wollen. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum Thema Männlichkeit Manosphere: SVP, SP und GLP kämpfen gegen toxische Männerbilder Studie: Jeder fünfte Schweizer Mann findet, Männer seien Frauen überlegen und Gewalt sei legitim Andrew Tate: Wer sind die Schweizer Tate-Boys? Männlichkeitsbilder und Geschlechterrollen im Wandel: Wann ist ein Mann ein Mann? Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Die Überfischung der Weltmeere
Thunfisch, Makrelen, Krabben oder Hummer: Chinas Fischer holen massenhaft Tiere aus den Meeren – bis fast keine mehr davon übrig sind. China hat die mit Abstand grösste Flotte industrieller Hochseefischerei und trägt mit dieser dazu bei, dass die Überfischung weiter zunimmt. Die Folgen davon spürt man besonders in Entwicklungsländern wie etwa in Moçambique. Viele Moçambiquer wurden in den letzten Jahren angeheuert, um auf chinesischen Schiffen zu arbeiten, oft unter schwierigen Bedingungen und teils illegal. Gleichzeitig sind dem Land wegen der chinesischen Fischerei Millionen Dollar entgangen. Was spielt sich auf den chinesischen Flotten ab? Warum schaut da niemand hin? Und welche Verantwortung tragen Konsumentinnen und Konsumenten für den Zustand der Fischbestände? Paul Munzinger, Afrika-Korrespondent des «Tages-Anzeigers» und der «Süddeutschen Zeitung», hat über Monate zur Überfischung recherchiert. Er hat unter anderem Alexandre Salasse aus Moçambique getroffen, der auf einem chinesischen Hochseeschiff gearbeitet und über seine Erfahrungen berichtet hat. Davon erzählt Munzinger in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Gast: Paul Munzinger Produktion: Sibylle Hartmann Recherche zur chinesischen Hochseefischerei in Moçambique Überfischung der Weltmeere: Wo sind all die Fische hin? Nach China Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Wo man in Schweizer Städten besonders unter der Hitze leidet
Die aktuelle Hitzewelle hat die Schweiz fest im Griff. Einige Orte leiden aber stärker darunter als andere. Besonders hart trifft es Städte, wo sich die Hitze stärker staut, als auf dem Land. Aber auch innerhalb der einzelnen Städte gibt es markante Unterschiede. Fühlt sich die Temperatur am Bahnhof drückend heiss an, wirkt sie zur gleichen Zeit an einem Gewässer deutlich milder. Gemessen wird dies mit der sogenannten Physiologisch Äquivalenten Temperatur, kurz PET. Damit gemeint ist die gefühlte Temperatur an einem sonnigen Sommertag um 14 Uhr. Wo sind die Temperaturunterschiede am grössten? Was begünstigt den «Wärmeinsel-Effekt»? Wo kann die Hitze gefährlich werden? Und wie können diese Daten einer modernen und hitzeverträglichen Stadtplanung helfen? Jacqueline Büchi und Moritz Marthaler vom Ressort «Reportagen und Storytelling» haben die Hitzekarte der grössten Schweizer Städte studiert. In der neusten Folge von «Apropos» ist Moritz Marthaler zu Gast und erzählt, wo man in der Stadt die beste Abkühlung findet. Host: Philipp Loser Produktion: Valeria Mazzeo Mehr Artikel zur Hitzewelle in der Schweiz: Wo Ihre Stadt glüht und wo Sie Abkühlung finden Omegahoch verlängert die Hitzewelle – fällt der Jahrhundertrekord? Hat es wirklich niemand kommen sehen, dass man auf diesen Plätzen regelrecht geröstet wird? Soll man nun die Fenster schliessen oder nicht? Warum «Hitzefrei» in den Schulen keine Option ist Hitzewellen können in der Schweiz künftig bis zu 18 Tage dauern Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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10 Jahre Brexit: Was bleibt von der Euphorie der EU-Gegner?
Vor zehn Jahren hat die britische Bevölkerung für den Austritt aus der Europäischen Union (EU) gestimmt. Das Ja zum Brexit war historisch: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte schrumpfte die EU. Und die britischen EU-Gegner feierten einen grossen Sieg. Doch von dieser Euphorie ist heute nicht mehr viel übrig. Der Brexit und seine Folgen werden im Land überwiegend negativ wahrgenommen. Eine aktuelle Studie zeigt: 58 Prozent der Britinnen und Briten befürworten eine Rückkehr Grossbritanniens in die EU. Seit dem historischen Brexit-Votum 2016 kommt die britische Politik nicht mehr zur Ruhe. Gerade diese Woche ist mit Keir Starmer erneut ein britischer Premierminister nach nur kurzer Zeit im Amt unter grossem Druck zurückgetreten – er war der sechste Premierminister in zehn Jahren. Wie konnte es so weit kommen? Was hat das alles mit dem Brexit zu tun? Und was sagen die letzten zehn Jahre über Grossbritannien aus? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» schaut Michael Neudecker, England-Korrespondent des «Tages-Anzeigers» und der «Süddeutschen Zeitung» zurück und ordnet den Austritt Grossbritanniens aus der EU aus heutiger Perspektive ein. Host: Philipp Loser Produzentin: Sara Spreiter Mehr zum Rücktritt von Keir Starmer und dem zehnten Brexit-Jubiläum: «I will fuck you up forever»: Wie eine Drohung das Land ins Brexit-Chaos stürzte Was passiert nun nach dem Rücktritt von Keir Starmer? Das Ende von «No-Drama-Starmer»: Warum der britische Premier kapitulierte Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Bürgenstock-Gipfel: Was haben die Verhandlungen zwischen Iran und USA gebracht?
Seit über einer Woche wird das Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz verhandelt. Zwar blieb zunächst offen, ob der Gipfel am Ende tatsächlich zustande kommt – bis endlich klar war: Das Treffen findet am Sonntag auf dem Bürgenstock statt. Daraufhin reisten hochrangige Vertreter aus den USA und dem Iran in die Innerschweiz, begleitet von Vermittlern aus Pakistan und Katar. Mehrere Stunden verhandelten sie über ein Rahmenabkommen für den Frieden und einigten sich schliesslich am Montagmorgen auf einen Fahrplan. Wie sind die Verhandlungen abgelaufen? Was ist dabei herausgekommen? Und welche Rolle spielte die Schweiz am Ende tatsächlich? Einer der zahlreichen Journalisten, die kurzfristig auf den Bürgenstock angereist sind, ist Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach. In der neuesten Folge von «Apropos» berichtet er von der Szenerie vor Ort und erklärt, wie es nun nach den Verhandlungen weitergeht. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zu den Friedensverhandlungen Reportage von Quentin Schlapbach zum Bürgenstock-Treffen: Wie es über Nacht zum historischen Gipfel in der Schweiz kam 300 Milliarden für Wiederaufbau und Atomverzicht: Das steht im Iran-Deal Bürgenstock: USA und Iran verhandeln über den Libanon Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Schweizer Seen werden immer wärmer – und gefährden unser Trinkwasser
Die Aare in Bern war Ende Mai laut dem Bundesamt für Umwelt mit über 19 Grad so warm wie nie zuvor. Dieser Rekordwert steht stellvertretend für eine Entwicklung, die Fachleute seit Jahren beobachten: Die Schweizer Gewässer erwärmen sich rasant. Neue Daten des Wasserforschungsinstituts der ETH zeigen: Seit 1980 nahm die mittlere jährliche Oberflächentemperatur von 21 grossen Schweizer Seen im Schnitt 2 Grad zu. Das hat gravierende Folgen für das Ökosystem – und fürs Trinkwasser. Denn vor allem dicht besiedelte Gebiete beziehen ihr Rohwasser hauptsächlich aus grossen Seen. Was ist der Grund für den Temperaturanstieg? Welche Folgen hat die Wassererwärmung konkret für Umwelt und Trinkwasser? Und was kann man dagegen tun? Das weiss Bundeshausredaktor Cyrill Pinto. Er berichtet unter anderem über Umweltthemen und ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Er erzählt, welche Folgen die Gewässererwärmung haben kann. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zur Hitzewelle Wie die Erwärmung von Schweizer Gewässern die Trinkwasserversorgung bedroht Die Welt fürchtet El Niños Hitze – fällt ausgerechnet der Schweizer Sommer ins Wasser? Fünf Kälteoasen in Zürich, an denen Sie der Hitze sofort entkommen Hitze-Tipps auf dem Prüfstand: Soll man nun die Fenster schliessen oder nicht? Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Der Krieg, über den niemand reden will: Eine Reportage aus dem Sudan
Es ist einer der grössten und blutigsten Konflikte der Welt. 150’000 Zivilpersonen sind gestorben und 14 Millionen Menschen sind geflüchtet – rund ein Viertel der Bevölkerung. Die Vertreibungen im Sudan sind die Folge eines andauernden Kriegs zwischen zwei bewaffneten Gruppen: der sudanesischen Armee (SAF) und der Miliz Rapid Support Forces (RSF). Trotz seines Ausmasses wird der bewaffnete Konflikt im Sudan oft als «vergessenen Krieg» bezeichnet. Nur wenige Journalistinnen und Journalisten reisen in den Nordosten Afrikas. Einer davon ist der deutsche Schriftsteller und Reporter Navid Kermani. Er ist in den Sudan gereist, um von der Krise vor Ort zu berichten. Navid Kermani ist Gast in der neuesten Folge von «Apropos» und erzählt von seinen Eindrücken und Begegnungen im Sudan. Unter anderem berichtet er über den Einfluss von Drogen im Kriegsgeschehen, spricht von der Bedeutung der Musik und über die Rolle der Schweiz in diesem Konflikt. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Sprecherin: Jacqueline Wechsler Mehr zum Krieg im Sudan: Teil 1 der Reportage von Navid Kermani aus dem Sudan Teil 2 der Reportage von Navid Kermani aus dem Sudan Sudan im Krieg: Zivilisten eingeschlossen zwischen Fronten Wer ist der Anführer der RSF? Kriegsverbrechen im Sudan: Schwere Vorwürfe gegen Armee SAF Millionen Geflüchtete aus dem Sudan: In den Camps von Aboutenge Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Der grösste Ebola-Ausbruch seit Jahren
In der Demokratischen Republik Kongo breitet sich seit Wochen das Ebolavirus aus. Der grassierende Erreger ist sehr selten, weshalb es dagegen weder Impfstoff noch Medikament gibt. Gemäss der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind aktuell über 800 Menschen am Ebolavirus erkrankt und mehr als 19o daran gestorben. Die WHO aktualisiert die Zahlen täglich. Der aktuelle Ausbruch betrifft eine instabile Region, was die Bekämpfung des Virus erschwert. Viele Menschen wissen wenig über das Virus, über die Ansteckungen – und trauen den Behörden nicht. Einige glauben, dass Ebola gar nicht existiert. Was macht diesen Ebola-Ausbruch so speziell? Warum kommt es seit 50 Jahren immer wieder zu solchen Ausbrüchen? Und wie gross ist die Gefahr, dass sich die aktuelle Epidemie von Zentralafrika auf andere Regionen ausbreitet? Könnte es auch in Europa zu Ausbrüchen kommen? Die Details zum aktuellen Ausbruch des Ebolavirus hat Anke Fossgreen. Sie leitet das Ressort Wissen und ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum aktuellen Ebolaausbruch: So schnell hat Ebola noch nie um sich gegriffen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Der wachsende Widerstand gegen den Bau von KI-Rechenzentren
Die künstliche Intelligenz boomt. Das braucht viel Rechenkapazität. Entsprechend werden weltweit grosse Datencenter gebaut – auch in der Schweiz. Laut Schätzungen von SRF werden mindestens 120 Rechenzentren betrieben, viele davon in der Region Zürich. Jetzt entsteht in Beringen im Kanton Schaffhausen ein Rechenzentrum, das grösser ist als der Zürcher Sechseläutenplatz – und einen hohen Ressourcenverbrauch hat. Vor allem Strom und Wasser. Darum regt sich zunehmend Widerstand – in der Politik, aber auch in aktivistischen Kreisen. Es ist ein Widerstand, der auch in den USA bereits in deutlich grösserem Ausmass bekannt ist. So kündigt eine Gruppe von Aktivistinnen und Aktivisten auch Protest gegen das geplante Rechenzentrum im Kanton Schaffhausen an. Dabei schliesst sie auch militante Mittel nicht aus. Warum sind KI-Rechenzentren so umstritten? Wie sieht der Widerstand konkret aus? Und was spricht für den Bau von solchen Zentren? Diese Fragen beantwortet Bundeshausredaktorin Silvana Schreier. Sie hat zum Widerstand gegen das KI-Rechenzentrum recherchiert und ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler In der Episode erwähnte Inhalte: Der Text von Silvana Schreier zum Rechencenter in Beringen Der wachsende Widerstand in den USA Die Apropos-Folge zum Brandanschlag in Berlin Mehr zum Thema Wurde der Stromhunger von Rechenzentren von der AKW-Lobby aufgebauscht? Erin Brockovich kämpft jetzt gegen Rechenzentren hinter dem KI-Boom SVP-Politiker Franz Grüter baut Rechenzentren für Google oder Microsoft. Wie sicher sind die Daten hier? Abwärme-Deal mit US-Firma hängt in der Luft Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Das fragile Friedensabkommen zwischen den USA und Iran
In den vergangenen Wochen kündigte US-Präsident Donald Trump immer wieder an: Ein Friedensabkommen mit dem Iran stünde kurz bevor. Nun scheint es tatsächlich so weit zu sein. Am Sonntagabend haben sich die USA und der Iran auf ein Abkommen geeinigt. Das Abkommen soll dann am Freitag im Rahmen des G7-Gipfels unterzeichnet werden. Wie sieht dieser Deal zwischen den USA und dem Iran konkret aus? Welche zentralen Fragen sind noch offen? Und was sagt das Abkommen über das Verhältnis zwischen den USA und Israel aus, welches sich bislang gegen ein solches Abkommen ausgesprochen hat? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Christof Münger, Leiter des Ressorts «International», die neusten Ereignisse rund um das Abkommen zwischen den USA und dem Iran ein. Host: Philipp Loser Produktion: Sara Spreiter, Noah Fend Mehr Artikel zum Deal zwischen den USA und dem Iran: USA und Iran haben Frieden verkündet – doch die schwierigsten Fragen sind noch ungeklärt Iran-Friedensabkommen soll am Freitag am Genfersee unterzeichnet werden USA-Iran-Deal: J. D. Vance könnte in den nächsten Tagen nach Genf reisen Nahe ist ein Deal, bei dem sich der Iran in wichtigen Punkten durchgesetzt hätte Analyse von Christof Münger: Trump löst kein Problem ausser eines, und das hat er selbst verursacht Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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10-Millionen-Initiative: Die Schweiz sagt Nein zum Bevölkerungsdeckel
Am Sonntag hat die Schweizer Stimmbevölkerung die 10-Millionen-Initiative der SVP mit knapp 55 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Auch eine Mehrheit der Kantone hat Nein gesagt zur Vorlage, die für die Schweiz einen Bevölkerungsdeckel hätte einführen wollen. Das Resultat ist deutlicher, als man es noch vor wenigen Wochen erwartet hatte. Und es zeigt einen ausgeprägten Graben zwischen der ländlichen und der urbanen Schweiz: Dort, wo die Bevölkerungsdichte heute am höchsten ist, wurde die Initiative am deutlichsten abgelehnt. Warum ist das so? Wie kam das Abstimmungsergebnis zustande? Und was passiert jetzt mit den Wachstumsschmerzen, die in diesem Abstimmungskampf geäussert wurden? Bundeshauschefin Larissa Rhyn ordnet das Ergebnis zur 10-Millionen-Initiative ein. Sie ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Dort sagt sie auch, welche Folgen die knappe Annahme des neuen Zivildienstgesetzes nun tatsächlich hat – und sie gibt einen Überblick über die wichtigsten Entscheidungen in den Kantonen und Gemeinden. Host: Philipp Loser Produzent: Noah Fend Mehr zum Abstimmungssonntag: Analyse: War was? Was nach der geschlagenen Abstimmungsschlacht übrig bleibt (nicht so viel) Interview: «Der Trump-und-AfD-Zeitgeist spielt in der Schweiz nur bedingt» Erfolg für FDP- und Mitte-Spitze: Das gespaltene Zentrum steht schon vor der nächsten Zerreissprobe Die Schweiz hat abgestimmt: Alle Resultate – auch aus Ihrer Gemeinde Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Der G7-Gipfel in Evian und das Trauma von Genf
Nächste Woche treffen sich im französischen Evian die Staatschefs der G7-Staaten, also der sieben wichtigsten Industrienationen der Welt. Das hat auch Auswirkungen auf die Schweiz: Evian liegt direkt an der Schweizer Grenze. Für Genf bedeutet das Treffen vor allem eines: Stress vor einer Demonstration gegen den G7-Gipfel. Bereits 2003, als das Treffen zuletzt in Evian stattfand, kam es in Genf zu grossen Demonstrationen mit über 100’000 Teilnehmenden. Diese Demonstration und ihre Folgen haben sich tief ins Gedächtnis der Genfer Bevölkerung und Behörden eingeprägt. Die Bewertungen der damaligen Proteste gehen – je nach politischer Haltung – weit auseinander. Mehr als 20 Jahre später sorgt der bevorstehende Gipfel erneut für Unruhe in Genf. Während konservative Stimmen Proteste und Ausschreitungen befürchten, kritisieren progressive Kreise die Organisation der Demonstration als willkürlich. Wie reagiert Genf auf den anstehenden Gipfel? Was ist von den Protesten zu erwarten? Und wie blicken Menschen darauf, die schon 2003 dabei waren? Das erzählt Romandie-Korrespondent Benno Tuchschmid in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Er ist nach Genf gereist und hat mit Personen gesprochen, die bereits 2003 dabei waren und auch dieses Jahr wieder teilnehmen wollen. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler und Valeria Mazzeo Mehr zum G7-Gipfel Apropos-Folge über den Unmut über das G7-Gipfeltreffen in Evian Schweiz trägt Sicherheitskosten zum G7-Gipfel wohl allein Schweizer Armee schickt rund 4000 Soldaten zum Schutz des G7-Gipfels Jetzt die neue Spiele-App kostenlos herunterladen: Für den Tages-Anzeiger: https://ta.media/ta-game-app Für die Berner Zeitung: https://ta.media/bz-game-app Für die Basler Zeitung https://ta.media/baz-game-app Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Das grösste Turnier aller Zeiten: Alles rund um den WM-Start
48 Teams und 104 Spiele in Mexiko, Kanada und den USA: Die Fussball-WM 2026 wird die grösste aller Zeiten. Und sie steht – wie so oft – in Kritik, zum Beispiel wegen der engen Beziehung zwischen Donald Trump und Fifa-Chef Gianni Infantino, wegen der immens hohen Ticketpreise oder wegen organisatorischer Bedenken. Gleichzeitig wird es eine Weltmeisterschaft der grossen Abschiede. Für Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Luka Modrić wird es vermutlich die letzte WM ihrer Karriere sein. Inwiefern ist diese WM anders als diejenigen zuvor? Welche Rolle spielen die politischen Spannungen in den USA, Mexiko und Kanada? Und was kann man von der Schweizer Nationalmannschaft erwarten? Sportredaktor Dominic Wuillemin wird vor Ort über die Fussball-WM 2026 berichten. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» beantwortet er die wichtigsten Fragen zum Turnierstart – und gibt seinen Tipp für den Weltmeister ab. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum WM-Start: Fussballpodcast «Dritte Halbzeit»: «Rund um die Einreise von Embolo hat der Verband grob fahrlässig gehandelt» Alle WM-News im Überblick im Newsticker Mehr zur grössten WM der Geschichte: Fussball-WM 2026: Alle Spiele, Resultate und Tabellen Vier K.-o.-Runden bis zum Final: Was bei dieser Fussball-WM anders ist Ex-Fifa-Ethikchef Eckert über Fifa, WM und Infantino FIFA-Friedenspreis für Trump: Kommentar zur WM-Inszenierung Jetzt die neue Spiele-App kostenlos herunterladen: Für den Tages-Anzeiger: https://ta.media/ta-game-app Für die Berner Zeitung: https://ta.media/bz-game-app Für die Basler Zeitung https://ta.media/baz-game-app Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Streit um den Sportunterricht: Ist die Gesundheit der Kinder gefährdet?
Drei Lektionen Sportunterricht pro Woche sind bis anhin Pflicht an Schweizer Schulen. Damit ist Sport und Bewegung das einzige Fach, bei dem der Bund eine wöchentliche Stundenanzahl vorgibt – bis jetzt. Das Obligatorium soll nun im Rahmen des Projekts «Entflechtung 27» fallen. Hintergrund ist unter anderem ein Mangel an Turnhallen. Gleichzeitig steht der Sportunterricht auch gesellschaftspolitisch unter Druck und traditionelle Unterrichtsformen werden zunehmend hinterfragt. Was würde eine Abschaffung des Sportobligatoriums genau bedeuten? Hätten Kinder noch genug Bewegung? Und was macht guten Sportunterricht heute aus? Mit diesen Fragen hat sich Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach beschäftigt. Er ist zu Gast in der neuesten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» und gibt Einblick in die politische Debatte rund um den Sportunterricht in der Schweiz. Host: Philipp Loser Produktion: Sara Spreiter Mehr Artikel zum Schulsport: Pflicht für drei Lektionen Sport soll fallen. Verband warnt: «Es geht um die Gesundheit der Kinder» Interview zum Turnunterricht von heute: «Völkerball gehört in den Unterricht – aber nicht mehr die diskriminierende Variante von früher» Jetzt die neue Spiele-App kostenlos herunterladen: Für den Tages-Anzeiger: https://ta.media/ta-game-app Für die Berner Zeitung: https://ta.media/bz-game-app Für die Basler Zeitung https://ta.media/baz-game-app Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Irans Angriff auf Israel: Ist die Waffenruhe im Nahen Osten gescheitert?
Elf Raketen sollen es anfangs gewesen sein, die der Iran am Sonntagabend auf Israel abgefeuert hat. Mit diesem Angriff wurde die seit dem 8. April gültige, doch stets fragile Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran gebrochen. Israel hat noch in der gleichen Nacht mit Luftangriffen auf den Iran reagiert – zum Ärger von US-Präsident Donald Trump. Dieser sagte, er sei «nicht glücklich» über Israels Angriffe und dass diese nicht mit den USA abgesprochen gewesen seien. Doch man sei einer diplomatischen Einigung mit dem Iran weiterhin «sehr nah». Am Montag erklärten Irans Streitkräfte ihre Angriffe auf Israel wieder für beendet. Ist die Waffenruhe nun gescheitert? Warum hat der Iran gerade jetzt angegriffen? Und was bedeutet das alles für das angestrebte Friedensabkommen mit den USA? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Raphael Geiger, Nahost-Korrespondent des «Tages-Anzeigers» und der «Süddeutschen Zeitung», die Ereignisse der letzten Tage ein. Mehr Artikel dazu: Ticker zum Krieg im Nahen Osten Der Iran will zeigen, dass seine «Achse des Widerstands» lebt – und er testet Trump Was Iran mit dem Angriff auf Israel erreichen will Israel und Iran greifen einander erneut an Jetzt die neue Spiele-App kostenlos herunterladen: Für den Tages-Anzeiger: https://ta.media/ta-game-app Für die Berner Zeitung: https://ta.media/bz-game-app Für die Basler Zeitung https://ta.media/baz-game-app Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Klassenlehrpersonen schlagen Alarm
Klassenlehrpersonen organisieren Lager, Elternabende, Schulausflüge. Sie sind Ansprechpersonen für Zukunftsängste, bei Konflikten, bei Spezialfällen. Sie sind die Schnittstelle zwischen Schule, Eltern, Schülerinnen und Schülern. Und daneben unterrichten sie ja auch noch ganz normal ihre Fächer. Fast immer mehrere. Die Aufgabe von Klassenlehrpersonen ist also anspruchsvoll. Und sie wird immer anspruchsvoller, sagen die, die den Job machen. Die Lehrerinnen und Lehrer merken das in Form von immer mehr Überstunden, die nicht in ihrem Lohn enthalten sind. Die Kantone merken es, weil sie immer weniger Lehrpersonen finden, die auch Klassenlehrperson sein wollen. Wie hat sich die Aufgabe der Klassenlehrerinnen und -lehrer verändert? Warum schaltet sich jetzt vermehrt die Politik ein? Welche Lösungen gibt es? Und braucht es künftig überhaupt mehr Klassenlehrpersonen als heute? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» spricht Bildungsredaktorin Claudia Blumer über die anspruchsvollen Aufgaben von Klassenlehrpersonen und warum sich die Politik zunehmend in den Schuldiskurs einschaltet. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Sibylle Hartmann Mehr zum Politikum um die Klassenlehrpersonen: Klassenlehrer schlagen Alarm: «Vielleicht führt die Schule dann Bürozeiten ein. Irgendwo hat es Grenzen» Bildung im Kanton Zürich: Winterthur unterstützt Referendum gegen neues Lehrpersonalgesetz Neuer Berufsauftrag für Lehrpersonen: Kantonsrat will Lehrpersonen 83 Millionen mehr Lohn zahlen – Gemeinden prüfen das Referendum Mehr zum Podium zum Fall Maisano gibt es hier. Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Schriftsteller Lukas Bärfuss: Aufwachsen in Armut – und eine Mutter, die ihn nie liebte
«Königin der Nacht. Ein kurzes Buch über meine Mutter», so heisst das neue Werk von Lukas Bärfuss, einem der bedeutendsten Schweizer Schriftsteller und Dramatiker. Darin verarbeitet er die schwierige Beziehung zu seiner Mutter. Sie nannte ihren Sohn einen «Betriebsunfall», ein Ärgernis. Sie vernachlässigte ihn und liess ihn schliesslich völlig allein: Mit 15 lebte Lukas Bärfuss auf der Strasse und schlief zwischen Kartonschachteln. Bärfuss verknüpft in seiner Arbeit vielfach die eigene Geschichte mit sozialkritischen Elementen – so auch in diesem Werk. Neben seiner eigenen Vergangenheit thematisiert er den Umgang der Schweizer Behörden mit mittellosen Menschen. Literaturredaktorin Nora Zukker findet, «Königin der Nacht» sei «ein harter, ein roher und ein unglaublich naher Bericht aus dem Inneren seiner Kindheit in Armut». In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt sie Einblicke in das neue Werk und ordnet dessen Bedeutung ein. Host: Philipp Loser Produzentin und Sprecherin: Jacky Wechsler Hier den Text von Nora Zukker lesen Schriftsteller, Dramatiker und Publizist: Lukas Bärfuss Interview mit Lukas Bärfuss: «Privilegierte Menschen leiten ihre Rechte aus dem Stammbaum ab» Lukas Bärfuss redet von «Diebstahl», Forscher sprechen von «Training»: Der Streit um KI-Daten erreicht die Schweiz Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Jositsch gegen Badran: Ein alter Streit in der SP eskaliert
Die Delegierten der Zürcher SP hatten genug: Letzten Donnerstag entschieden sie, Daniel Jositsch nicht für eine weitere Amtszeit im Ständerat zu nominieren. Zu häufig habe er in wichtigen Fragen zu oft gegen die Interessen der SP gestimmt. Es war der vorläufige Höhepunkt einer zunehmend schwierigen Beziehung zwischen dem Zürcher SP-Ständerat und seiner Partei. Was zu Jositschs Nichtnomination beigetragen hat: Kurz vor der Delegiertenversammlung signalisierte die Zürcher Nationalrätin Jacqueline Badran Interesse an ebendiesem Ständeratssitz. Seither gibts Stunk in der Zürcher SP: Jositsch überlegt sich, wild für einen Ständeratssitz anzutreten. Badran wiederum nennt Jositsch ein «Möchtegern-Alphamännchen». Und in Bundesbern wird darüber diskutiert, ob sozialliberale Kräfte überhaupt noch Platz in der Partei haben. Was ist da los? Wie viel an diesem Streit ist politisch? Und wie viel persönlich? War die Nichtnomination von Jositsch taktisch schlau? Und inwiefern stimmt die Kritik an der Ausrichtung der SP? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Bundeshauschefin Larissa Rhyn den eskalierten Streit innerhalb der SP nach Jositschs Nichtnomination ein. Host: Philipp Loser Produktion: Noah Fend Mehr Artikel zum Streit zwischen Daniel Jositsch und der SP: Daniel Jositsch nach Nichtnomination: «Ich weiss schon lange, dass Jacqueline Badran den Ständeratssitz will. Die Frage ist, ob ich ihn ihr überlasse» Interview mit SP-Ständerätin Eva Herzog: «Ich finde Daniel Jositschs Aussagen anmassend» Kritik am immer schärferen «Linkskurs» – wie stark ist der liberale Flügel der SP noch? Analyse von Fabian Renz: «Make SP Great Again»: Die Genossen erleben ihren Trump-Moment Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Eine heikle Liebesbeziehung am Bundesgericht
Eine heimliche Beziehung am Bundesgericht sorgt gerade für Aufregung. Bundesrichter Yves Donzallaz und Bundesrichterin Beatrice van de Graaf waren mindestens ein Jahr lang ein Paar – obwohl das eigentlich verboten wäre. Bundesrichterinnen und Bundesrichter dürfen untereinander keine «dauernden Lebensgemeinschaften» eingehen. In dieser Geschichte geht es aber um mehr als um eine private Beziehung in einem öffentlichen Richteramt. Es geht auch um einen politischen Racheakt, um versteckte Kameras in Gartenhecken und um eine Welt hinter den Mauern des Bundesgerichts, die von aussen nur schwer verständlich ist. Warum ist eine Beziehung zwischen einem Bundesrichter und einer Bundesrichterin ein Problem? Wie geht es für Donzallaz und van de Graaf weiter? Und was sagt diese Affäre über das Schweizer Bundesgericht aus? Inlandchef Mario Stäuble hat zu diesem Fall recherchiert und Yves Donzallaz zum Interview getroffen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt er Einblick in die Welt des Bundesgerichts. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zur Affäre am Bundesgericht: Bundesrichter Yves Donzallaz im Interview mit Mario Stäuble: «Unsere Liebesgeschichte war nicht illegal»: Bundesrichter bricht Schweigen und greift die SVP an Recherche von Mario Stäuble: Richter fand kurz vor «Weltwoche»-Enthüllung eine versteckte Kamera in seiner Hecke Alt-Bundesrichter kritisiert Liebesaffäre – dabei war er selbst in einen Skandal verwickelt Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Jordan Bardella: Frankreichs rechter Shootingstar und das heikle Erbgeld in der Schweiz
Jordan Bardella ist aktuell Präsident der rechtspopulistischen Partei Rassemblement National in Frankreich. Und nächstes Jahr könnte Bardella der nächste französische Staatspräsident werden. Er gilt als eines der prominentesten politischen Talente der französischen Rechten und liegt derzeit in Umfragen vorn. Kürzlich hat der 30-jährige Politiker die Beziehung zu einer italienischen Prinzessin öffentlich gemacht. Sie weckt gerade mehr Interesse als Jordan Bardella selbst. Denn Maria Carolina von Bourbon de deux-Siciles ist in einen unerbittlichen Erbstreit ihrer Familie verwickelt. Es geht um Millionen, die sich auf Konten in der Schweiz befinden. Warum heikles Geld immer wieder in der Schweiz auftaucht und worum es in Familienstreit geht, erzählt Sylvain Besson vom Tamedia-Recherchedesk. Er hat zum Erbstreit im Umfeld von Jordan Bardella recherchiert und ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Die Familiengeschichte der Bourbons zum Nachlesen: Jordan Bardella und das Erbe der Prinzessin – Spurensuche in der Schweiz Mehr zu Jordan Bardella Ziehsohn Jordan Bardella überstrahlt Marine Le Pen – hofft er auf ein hartes Urteil gegen sie? Le Pens Partei will plötzlich gar nichts mehr mit Trump zu tun haben Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Wieder «nur» Silber: Was bleibt von dieser Eishockey-WM in der Schweiz?
Um 23:06 Uhr ist die Eishockey-WM vorbei. Sie endet mit einer bitteren Niederlage für die Schweiz. In der elften Minute der Verlängerung trifft Finnland zum Sieg. Und wieder bleibt der Schweiz «nur» Silber – zum dritten Mal in Folge. Es ist der unbefriedigende Abschluss eines grossartigen Turniers. Die Schweiz hat ihre Gegner bis zum Final vom Platz gefegt und eine Euphorie entfacht – nicht nur bei den begeisterten Eishockey-Fans, sondern auch weit darüber hinaus. Warum ist es der Schweiz auch im dritten Anlauf in Folge nicht gelungen, Eishockey-Weltmeister zu werden? Was ist in den letzten zwei Wochen (trotzdem) passiert in der Schweiz? Und was bleibt nun von diesem Turnier – in der Eishockey-Nationalmannschaft und darüber hinaus? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» blickt unser Eishockey-Redaktor Simon Graf auf die Eishockey-WM in der Schweiz zurück. Host: Philipp Loser Produzent: Noah Fend Mehr zur Eishockey-WM: Kommentar von Simon Graf: Diese goldene Schweizer Generation hätte den WM-Titel verdient Der Spielbericht zum Final: Helenius trifft mitten ins Schweizer Herz – Finnland ist Weltmeister Die Stimmen zum Spiel: «Es ist bitter, zum fünften Mal zu verlieren» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Ein Jahr nach dem Bergsturz in Blatten: Wie geht es den Menschen heute?
Vor einem Jahr haben sich oberhalb von Blatten im Lötschental mehrere Millionen Kubikmeter Geröll, Eis und Schlamm gelöst. Das Dorf wurde am 28. Mai 2025 verschüttet. Ein Mann kam dabei ums Leben. Ein Jahr später ist der Wille, Blatten wieder aufzubauen, ungebrochen. Ab 2029 soll es möglich sein, wieder in Blatten zu wohnen. Doch der Wiederaufbau ist kompliziert. Der Raum im Tal ist begrenzt, Naturgefahren setzen enge Grenzen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie das noch vorhandene Bauland nun aufgeteilt wird. Zudem ist unklar, wie viele Menschen überhaupt nach Blatten zurückwollen: Manche Familien wollen zurückkehren. Andere sind bereits weggezogen. Wie geht es den Menschen heute? Was gibt ihnen Kraft? Und was lässt sie noch immer verzweifeln? Reporter Cyrill Pinto ist ins Lötschental gereist und hat mit jenen gesprochen, die vor einem Jahr ihr Zuhause verloren haben. Unter anderem mit Gemeindepräsident Matthias Bellwald, der seit einem Jahr für ein neues Blatten kämpft. In der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt er von seinem Besuch. Im zweiten Teil der Folge schaltet sich Christof Gertsch, Reporter beim «Magazin», dazu. Er hat zu Permafrost recherchiert und erklärt, was Permafrost mit Blatten zu tun hat – und was wir in den Alpen noch zu erwarten haben. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Hier geht's zur Reportage von Cyrill Pinto Und hier zum Text von Christof Gertsch über Permafrost Mehr zum Bergsturz in Blatten: Familie Rubin entkam dem Bergsturz – jetzt will sie unbedingt dorthin zurück Der Bergsturz von Blatten löste einen Bauboom aus – jetzt erwägt Albert Rösti, das Gesetz zu lockern Blatten-Felssturz verursachte Schäden von 255 Millionen Franken Bei Blatten droht ein neuer Gletscherabbruch Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Warum Papst Leo XIV in seiner ersten Enzyklika vor KI warnt
«Magnifica Humanitas – Über den Schutz des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz» So heisst die erste Enzyklika, das grosse Lehrschreiben, von Papst Leo XIV. In seinem Text denkt er über die künstliche Intelligenz nach und fordert klare Regulierungen für KI-Firmen und ihre Technologie. «Künstliche Intelligenz muss entwaffnet werden», so der Papst. Es brauche einen verantwortungsbewussten, ethisch fundierten Umgang mit KI. Das Schreiben wendet sich auch explizit an Menschen ausserhalb der Kirche. Womöglich war deswegen auch Chris Olah, der Mitgründer des KI-Unternehmens Anthropic, als Redner dabei. Spannend ist die Einladung, weil Olah und sein Unternehmen im Streit mit Trump liegt. Auch das Verhältnis zwischen Papst Leo und Donald Trump ist angespannt. Kommt die Botschaft des Papsts an? Kann die Autorität des Papstes etwas an der aktuellen Situation verändern? Und was sagt das über Papst Leo aus, dass er in seiner ersten Enzyklika ausgerechnet über KI schreibt? Das weiss Elisa Britzelmeier, Korrespondentin für Italien und den Vatikan, zu Gast in der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Hier geht's zum Text von Elisa Britzelmeier Mehr zum Papst Leo XIV und seiner Haltung zu KI: Papst Leo XIV. setzt eigene Kommission für künstliche Intelligenz ein Anthropic weigert sich, dem Pentagon seine Software auszuhändigen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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10-Millionen-Initiative (2/2): Wie spüren wir den Dichtestress?
Es ist die wohl wichtigste Abstimmung des Jahres – und sie polarisiert. Soll die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 auf 10 Millionen gedeckelt werden – oder gefährdet ein solcher Eingriff die Stabilität des Landes? Darüber stimmt die Schweiz am 14. Juni ab. Die Debatte um die 10-Millionen-Initiative ist auch geprägt von Wachstumsskepsis. Themen wie Platzknappheit, Wohnungsnot, die Angst vor dem Fremden und die Sorge, Identität und Kultur zu verlieren, sind allgegenwärtig im Abstimmungskampf. Doch wie zeigt sich dieses Wachstum konkret? Wie geht es den Menschen in stark wachsenden Regionen? Und wie geht es jenen in Gegenden, in denen die Bevölkerung entgegen dem nationalen Trend schrumpft? «Apropos»-Host Alexandra Aregger hat mit Menschen in boomenden und in schrumpfenden Regionen gesprochen. Wie sie das Bevölkerungswachstum erleben und wie es ihnen damit geht, bespricht sie mit «Apropos»-Host Philipp Loser in der zweiten von zwei Spezialfolgen zur 10-Millionen-Initiative. Hosts: Alexandra Aregger und Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Die ganze Reportage von Alexandra Aregger hier lesen Mehr zum Thema Wie gross der Dichtestress im ÖV wirklich ist Während die Schweiz Zuwanderung deckeln will, kämpfen Nachbarländer um Fachkräfte Nur wenige Regionen Europas sind stärker gewachsen als Schweizer Kantone Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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10-Millionen-Initiative (1/2): die lange Tradition der Migrations-Abstimmungen
Es ist die wohl wichtigste Abstimmung des Jahres – und sie polarisiert. Soll die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 auf 10 Millionen gedeckelt werden – oder gefährdet ein solcher Eingriff die Stabilität des Landes? Ein Blick zurück zeigt: Die Schweiz hat eine lange Tradition, wenn es um Migrationsabstimmungen geht. Angefangen in den 60er-Jahren. Die Nachkriegs-Schweiz erlebte einen beispiellosen Boom. Strassen, Tunnel und Häuser entstanden im Akkord. Zwischen 1960 und 1969 verdoppelte sich auch die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte von 500’000 auf eine Million. Max Frisch schrieb damals den berühmten Satz: «Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen.» In der ersten von zwei Spezialfolgen zur 10-Millionen-Initiative blicken die beiden «Apropos»-Hosts Alexandra Aregger und Philipp Loser auf die Geschichte der Migrationsinitiativen. Von der Debatte um die «Überfremdung» seit dem Ersten Weltkrieg über die Schwarzenbach-Initiative von 1970 – die knapp scheiterte und dennoch Politik machte – bis zur Einführung der Zuwanderungskontingente und später der Personenfreizügigkeit. Hosts: Alexandra Aregger und Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema «Die SVP spürt, dass etwas in der Luft liegt»: Warum der Abstimmungskampf jetzt aggressiver wird Kein anderes Land stimmt so oft über Ausländerfragen ab wie wir. Wieso? Was der einstige Hass auf «Tschinggen» mit der SVP-Initiative zu tun hat Wie viele Fachkräfte wandern tatsächlich in die Schweiz ein? Die Argumente der SVP im Faktencheck «Das ist ein Schock» – knappe Mehrheit will Ja zur 10-Millionen-Initiative sagen EU-Bürgerinnen, Asylbewerber und Ukraine-Flüchtlinge: Warum die Schweiz wirklich wächst Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Bonus: Debatte um «Lifestyle-Teilzeit»: Boomer, die weniger arbeiten wollen
Zum Pfingstmontag hört ihr im «Apropos»-Feed als Bonus die neuste Folge des Politik-Podcasts «Politbüro». Wir sind am Dienstag mit der nächsten regulären Folge von «Apropos» zurück. Viel Spass beim Hören! *** Vor «Lifestyle-Teilzeitlern» wird gewarnt! Seit der Arbeitgeberverband die Resultate einer Studie zur Schweizer Erwerbsarbeit mit dem bisher in Deutschland benutzten Lifestyle-Begriff versah, geht es rund. Laut der Studie sind es nicht die Jüngsten (wie bisher vermutet), die lieber in Teilzeit-Pensen arbeiten – sondern die Ältesten. Der Arbeitgeberverband rechnet mit einem Potenzial von insgesamt 86’000 Vollzeitstellen, die darum nicht ausgefüllt werden – eine ähnlich hohe Zahl wie die durchschnittliche Netto-Zuwanderung in die Schweiz. Insinuiert der Verband hier eine Mitschuld der älteren Teilzeit-Arbeitenden an der hitzigen Wachstumsdebatte? Ist es unmoralisch, nicht 100 Prozent zu arbeiten? Und ist die Debatte überhaupt gerechtfertigt? Darüber redet das Politbüro in seiner aktuellen Ausgabe. Mit dabei sind Bundeshauschefin Larissa Rhyn, Leiterin «Reportagen & Storytelling» Jacqueline Büchi und Leiter «Politik & Wirtschaft» Mario Stäuble. Gastgeber ist Philipp Loser. Host: Philipp Loser Produktion: Sara Spreiter Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Grössenwahn à la Trump: wie der US-Präsident Washington umbaut
US-Präsident Donald Trump lässt sich aktuell nicht nur ein Denkmal bauen, sondern gleich mehrere. Zu Amerikas 250-Jahr-Feier hat Donald Trump umfassende Renovierungsarbeiten in Washington angeordnet. Er lässt historische Gebäude abreissen oder gestaltet sie um. Während viele Amerikanerinnen und Amerikaner mit steigenden Lebenskosten kämpfen, baut der Präsident unter anderem einen Ballsaal für über 1000 Gäste. Die Kosten betragen rund 400 Millionen Dollar. Im vergangenen Herbst sprach Trump noch von 200 Millionen Dollar. Der Lincoln Memorial Reflecting Pool, wird blau gestrichen und empört Fachleute. Und der geplante «Arc de Trump» gefährdet die berühmten Sichtachsen zwischen den Denkmälern der Hauptstadt. Wie wird das «neue» Washington aussehen? Darf Trump diese Bau-Projekte überhaupt umsetzen? Haben das andere Präsidenten vor ihm auch schon gemacht? Und warum sind ihm diese monumentalen Umbauten so wichtig? USA-Korrespondentin Charlotte Walser lebt selbst in Washington und hat sich ein Bild von Trumps Umbauten gemacht. Davon erzählt sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Trump und seine Baupläne: Ein Triumphbogen, höher als das Weisse Haus: Der Arc de Trump Trump schliesst das Kennedy Center für zwei Jahre «Völlig absurd», «Das ist nicht lustig»: Trump will Kennedy Center umbenennen Trump startet Bauarbeiten für seinen Ballsaal Bilder des neuen Ballsaals im Weissen Haus aufgetaucht Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Der Streit um den grössten Schweizer Hühnerschlachthof
In der Freiburger Gemeinde Saint-Aubin soll ein Campus mit dem grössten Hühnerschlachthof der Schweiz entstehen. Betrieben werden soll die Anlage von der Migros-Tochter Micarna. Doch gegen den Bau des Schlachthofes gibt es Widerstand. Zahlreiche Aktivistinnen und Aktivisten sowie Anwohnende wehren sich dagegen. Über 1800 Einsprachen sind gegen das Projekt eingegangen. Die Standortgemeinde selbst erhofft sich durch die Anlage hohe Steuereinnahmen und mehr Arbeitsplätze. Freiburg will führend im Nahrungsmittelsektor werden – und der Bau des Schlachthofs soll dazu beitragen. Im Konflikt um die Anlage geht es um viel: Um Wachstum, die Grenzen des Fleischkonsums, aber auch um die Frage, was gute Arbeitsplätze sind. Benno Tuchschmid, Romandie-Korrespondent des «Tages-Anzeigers», hat sich gemeinsam mit Reporter Christian Zürcher einen Überblick von diesem Konflikt verschafft. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Tuchschmid davon. Host: Alexandra Aregger Produktion: Sara Spreiter Mehr zum Streit um den grössten Hühnerschlachthof der Schweiz: «Ein Schlachthof ist ein Schlachthof – das ist nicht sexy» Streit um grössten Hühnerschlachthof der Schweiz bringt Dorf ans Limit Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Grossbritannien in der Krise: Wankt nur der Premier oder das ganze System?
Grossbritannien scheint nicht aus der Krise zu finden: In der Wirtschaft läuft es schlecht, die Menschen sind unzufrieden und das politische System wird immer fragiler. In Teilen der Politik und Bevölkerung wächst gar der Wunsch nach einer Rückkehr in die EU. Unzufrieden ist man mitunter mit Premierminister Keir Starmer. Das zeigte sich auch bei den britischen Kommunalwahlen Anfang Mai: Der Premier und seine regierende Labour-Partei erlebten eine historische Niederlage. Nun fordern Abgeordnete die Ablösung ihres Premiers. Starmer aber will nicht zurücktreten. Ist es nur eine Frage der Zeit, bis der aktuelle Premierminister wieder abgelöst wird? Wer profitiert vom schwächelnden Premier? Und was sagt das über ein Land aus, wenn die Personen an der Spitze jeweils nach kurzer Zeit wechseln? Diese Fragen beantwortet Michael Neudecker, UK-Korrespondent der «Süddeutschen Zeitung» und des «Tages-Anzeiger». Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Den Kommentar von Michael Neudecker lesen: Die Briten wählen Radikalismus, aber das hilft auch nicht weiter Grossbritannien im politischen Umbruch: Keir Starmer droht am Montag weiteres Ungemach Starmer lehnt Rücktritt ab – Vize-Premier mahnt zur Geschlossenheit Ist die Rückkehr in die EU für London «unvermeidlich»? Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Nicht Shein oder Temu: Die wahre «Päckliflut» kommt aus der Schweiz
Wenn sich im Treppenhaus wiedermal Pakete türmen oder der Postbote den überquellenden Bus öffnet, sind die Schuldigen jeweil schnell ausgemacht: die chinesischen Onlinehändler Shein oder Temu. Dieses Narrativ hat sich zumindest in den letzten Jahren durchgesetzt. Nun zeigen neue Zahlen: Nur gerade jedes zehnte Paket kommt aus Asien. Ausgerechnet jene Schweizer Firmen, die vor der «Päckliflut» aus China warnen, machen den viel grösseren Anteil aus. Unzufriedene Schweizer Händler Woher kommen also die ganzen Pakete? Warum sind die Schweizer Händler trotzdem unzufrieden? Und was sagt das alles über uns Konsumentinnen und Konsumenten aus? Diese Fragen beantwort Jon Mettler von der Wirtschaftsredaktion einer neuen Folge vom täglichen Podcast «Apropos». Er hat gemeinsam mit Bundeshausredaktor Benjamin Bitoun die neusten Zahlen zur Paketflut ausrecherchiert und spricht über die Reaktionen und sagt, wo die Politik Handlungsbedarf sieht. Moderation: Alexandra AreggerGast: Jon MettlerProduktion: Sibylle Hartmann Artikel zur «Päckliflut» Exklusive Zahlen der Post: Von wegen China: Die wahre Päckliflut kommt aus der Schweiz Ware von Temu, Shein und Aliexpress: Händler kritisieren Post: «Die tatsächliche Päckliflut aus China ist weitaus grösser» Ware von Temu, Shein und Aliexpress: Händler kritisieren Post: «Die tatsächliche Päckliflut aus China ist weitaus grösser» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Menschenhandel in Gstaad? Der Prozess um die Ausbeutung von 40 Frauen
Es ist ein Blick auf die Schattenseiten hinter den pompösen Fassaden von Gstaad: Ein serbisches Ehepaar und deren Tochter (resp. Stieftochter) soll 40 Frauen jahrelang ausgebeutet haben. Die mutmasslichen Täter stehen aktuell vor Gericht. Der Prozess öffnet ein Fenster in eine andere Welt. In das System Gstaad, das auf Diskretion beruht. Und auf einem Machtgefälle zwischen jenen mit Unmengen von Geld und jenen, die für diese Menschen arbeiten. Am Prozess vor dem Regionalgericht Oberland in Thun wird nun über den Fall verhandelt. Wie genau soll das System funktioniert haben? Wussten die Auftraggeber von den ausbeuterischen Arbeitsbedingungen? Und wie könnte der Prozess ausgehen? Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach gibt Einblicke in den Fall. Er berichtet seit Jahren über Gstaad und nun auch über den Prozess in Thun. In der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt er davon. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Prozess zu Menschenhandel in Gstaad Die serbischen Putzfrauen arbeiteten auch für Madonna – für 5.50 Franken pro Stunde «Die Frauen waren zufrieden und wollten immer wiederkommen» Sie putzten für die Reichsten der Schweiz – 7 Tage pro Woche, 16 Stunden am Tag, für 1500 Franken im Monat «Wenn es nötig war, habe ich sogar zum Staubsauger gegriffen» Sie mussten zehn Freier am Tag bedienen – vom Lohn sahen sie nur die Hälfte Die Top 50 in der Oase der Superreichen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Wird die Schweiz Weltmeister? Alles zur Eishockey-WM
Seit 2013 hätte es vier Mal beinahe geklappt und die Schweizer Eishockey-Nati hätte WM-Gold geholt. Aber eben nur beinahe – weil die Schweizer Mannschaft dann eben doch «nur» Vize-Weltmeisterin wurde. Umso grösser ist die Hoffnung auf Gold nun vor der diesjährigen Heim-Weltmeisterschaft. Doch die Vorbereitungen waren alles andere als optimal, nachdem Ex-Natitrainer Patrick Fischer kurz vor WM-Start wegen seines gefälschten Covid-Zertifikats entlassen wurde. Wie erfolgreich kann die WM unter diesen Voraussetzungen werden? Wie laufen die Vorbereitungen? Und wo bleibt eigentlich die Euphorie zur WM in der Bevölkerung für dieses Turnier? Das alles fragen wir unseren Eishockey-Experten Simon Graf. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» analysiert er die Ausgangslage der Schweizer Nati und sagt, ob der grosse Triumph diesmal möglich ist. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zur Eishockey-WM Der grosse Guide zur Heim-WM – und ein Trick, wie Sie noch an Tickets kommen So sehen Sie die Eishockey-WM in der Schweiz im TV und im Stream ESC, Eishockey- und Fussball-WM – und niemanden interessiert es wirklich Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Bonus: Der Meisterschwindler aus dem Heidiland (1/3)
Ihr hört über Auffahrt die erste von drei Folgen vom «Meisterschwindler aus dem Heidiland» des True Crime-Podcast «Unter Verdacht» als Bonus im «Apropos»-Feed. Wir sind am Freitag wieder mit regulären «Apropos»-Folgen zurück. Bis dahin: Viel Spass beim Hören! *** Die kriminelle Laufbahn von Steven Heidegger beginnt harmlos. Mit 15 Jahren bricht er die Realschule ab. In der Berufslehre in einer Autogarage schwindelt er seine Vorgesetzten an, fälscht Dokumente, lässt Ersatzreifen oder Nummernschilder mitgehen. Doch dabei bleibt es nicht: Später entwendet er Schmuck und überfällt einen Goldschmied. Für den Überfall wird er zwar verurteilt und muss ins Gefängnis. Doch kaum ist er wieder draussen, macht Steven Heidegger weiter und entwickelt neue Maschen: Der junge, gut aussehende Mann meldet sich auf Datingseiten für schwule und bisexuelle Männer an – und findet dort Opfer. Wer ist dieser Steven Heidegger? Warum hat er mit seinen Schwindeleien so oft Erfolg? Und was ist seine Absicht auf den Datingplattformen? Inlandredaktorin Claudia Blumer und Thomas Knellwolf, Reporter am Recherchedesk, haben die kriminelle Biografie von Steven Heidegger aufwendig recherchiert und aufgeschrieben. In der ersten von drei Folgen der «Unter Verdacht»-Serie zum Meisterschwindler aus dem Heidiland erzählen sie, was sie dabei herausgefunden haben. Gäste: Claudia Blumer, Thomas Knellwolf Host: Noah Fend Skript: Noah Fend, Sara Spreiter Schnitt und Produktion: Sara Spreiter Sprecher: Boris Gygax Hier hören Sie bereits Folge 2 vom Meisterschwindler aus dem Heidiland Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen des Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier. Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.ch Hier lesen Sie alle Texte zur Recherche von Claudia Blumer und Thomas Knellwolf zum Meisterschwindler aus dem Heidiland. Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Wie gefährlich ist das Hantavirus?
Das Hantavirus sorgt derzeit weltweit für Schlagzeilen: Auf einem holländischen Kreuzfahrtschiff kam es zu einem Ausbruch, bei dem sich mehrere Menschen infizierten – drei von ihnen sind gestorben. Auch ein Schweizer hat sich mit dem Virus angesteckt und wird derzeit im Unispital in Zürich behandelt. Die Schlagzeilen wecken Erinnerungen an die Coronapandemie und sorgen bei vielen für Verunsicherung – obwohl das Virus weder neu, noch sonderlich gefährlich ist. Woher kommt das Hantavirus überhaupt? Wer muss sich Sorgen machen? Und sind wir seit Corona übervorsichtig geworden? Anke Fossgreen, Leiterin des Wissensressorts, ordnet in der neuesten Folge von «Apropos» die aktuelle Lage ein. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum Hantavirus: Im Interview: Infektiologe Walter Zingg behandelt den Schweizer Hantavirus-Patienten Interview mit Genfer Virologin: Sie gibt Entwarnung zum Ausbruch des Hantavirus Hantavirus: WHO meldet elf Fälle auf Kreuzfahrtschiff Die Reportage über die Evakuierung der Passagiere auf dem Kreuzfahrtschiff Hantavirus bei Passagierin auf MV Hondius nicht erkannt Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Streit um Direktzahlungen: Stehen Kleinbauern bald vor dem Aus?
In der Schweiz gibt es knapp 50’000 Bauernhöfe – halb so viele wie vor 40 Jahren. Kleinhöfe geraten ohnehin immer stärker unter Druck – jetzt will der Bundesrat Landwirtschaftsbetriebe erneut «effizienter und nachhaltiger» machen. Deshalb sollen neu nur noch grössere Höfe Direktzahlungen erhalten, so der Vorschlag von Wirtschaftsminister Guy Parmelin. Zehn Prozent aller Betriebe könnten dann ihre Subventionen verlieren – und vor einem ernsthaften Problem stehen. Von verschiedenen Seiten regt sich bereits Kritik – sie zeigt: Die Finanzierung der Landwirtschaft ist aus der Balance geraten. Worum geht es in diesem Streit genau? Um wie viel Geld geht es dabei eigentlich? Und stünden kleine Höfe ohne Direktzahlungen wirklich vor dem Aus? Das weiss Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach. Er hat zu den Plänen des Bundesamts für Landwirtschaft recherchiert und den Grünen-Nationalrat und Präsident der Kleinbauern-Vereinigung Kilian Baumann – ein prominenter Kritiker dieser Pläne – auf dessen Hof besucht. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zur Reform um die Direktzahlungen Der Text von Quentin Schlapbach über Kilian Baumann und den Vorschlag von Parmelin Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Machtmissbrauch: ein Skandal in der reformierten Kirche
Zwei Landeskirchen haben im April eine Pfarrerin suspendiert und ihr alle pastoralen Aktivitäten verboten. Der Grund sind Missbrauchsvorwürfe von einer ehemaligen Partnerin und eine strafrechtliche Untersuchung gegen die Pfarrerin. Die Beschuldigte spricht von Rache einer Ex-Geliebten. Inzwischen haben sich aber weitere Betroffene gemeldet. Der Fall aus der Westschweiz spielt sich in der reformierten Kirche ab – und wirft damit ein Licht auf eine offene Flanke der reformierten Kirche: Viele halten dort Missbrauch bis heute für ein katholisches Problem. Es geht um spirituellen Missbrauch, Machtgefälle und um die Komplexität, Missbrauchsfälle im Kirchenumfeld aufzuklären. Bundeshausredaktorin Annalena Müller hat die Geschichte einer Betroffenen ausrecherchiert und erklärt die Hintergründe des Falls in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Hier den Text von Annalena Müller lesen und hier geht's zur Apropos-Folge über Lea Blattner Anlaufstellen: Groupe Sapec (Westschweiz) IG M!kU (Deutschschweiz) Mehr zum Thema: Reformierte Kirche plant Studie zu sexuellem Missbrauch Evangelische Kirche Schweiz vermutet viele eigene Missbrauchsfälle Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Koyo Kouoh hätte die Biennale geleitet: Wer war die Schweizer Starkuratorin?
So wenig Koyo Kouoh der breiten Öffentlichkeit bekannt ist, so gross ist sie in der Kunstwelt. Koyo Kouoh aus Neuenhof im Kanton Aargau hat die zeitgenössische Kunst entscheidend geprägt. Während Jahren hat sie eines der wichtigsten Kunstmuseen in Afrika geführt: das Zeitz-MOCAA-Museum in Kapstadt. Sie hätte auch die Kunstbiennale in Venedig leiten sollen – als erste Schwarze Frau überhaupt. Diesen Lebenstraum konnte sie nicht mehr verwirklichen. Vor einem Jahr ist Koyo Kouoh überraschend verstorben. Trotzdem steht die Biennale, die dieses Wochenende eröffnet, ganz im Zeichen ihres Wirkens. Warum das so ist, erzählt Barbara Achermann, stellvertretende Chefredaktorin beim «Magazin». Sie kannte Koyo Kouoh gut und hat die Kunstkuratorin kurz vor ihrem Tod eine Woche lang begleitet. Heute ist sie zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Der Text von Barbara Achermann: Die sieben Weisheiten der Koyo Kouoh Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Der Skandal um Herzchirurg Francesco Maisano
Es ist einer der grössten Schweizer Medizin-Skandale der jüngeren Geschichte. In dessen Zentrum steht Francesco Maisano, der ehemalige Leiter der Herzchirurgie am Universitätsspital Zürich (USZ). Konkret sollen Patienten gefährdet worden sein, indem Maisano selbst entwickelte Implantate getestet und Komplikationen unterschlagen habe. Eine Untersuchung am USZ kommt nun zu einem erschütternden Schluss: Während Maisanos Amtszeit gab es statistisch gesehen rund 70 Todesfälle zu viel in der Herzchirurgie. Patientinnen und Patienten seien gefährdet worden, teilte das USZ am Dienstag mit. Der «Tages-Anzeiger» deckte den Fall vor rund sechs Jahren auf, gestützt auf Hinweise eines Whistleblowers. Seither bestreitet Maisano die Vorwürfe. Im Rahmen des aktuellen Untersuchungsberichts bestreitet er, individuell rechtlich verantwortlich zu sein für die beschriebenen Probleme. Catherine Boss und Roland Gamp vom Tamedia Recherchedesk haben die Vorwürfe gegen Maisano damals erstmals publik gemacht. In der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählen sie, was der Bericht des USZ offenlegt und was dieser für die Medizinbranche und die Spitalführung bedeutet. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum Fall Maisano Skandal am Unispital: 70 tote Patienten zu viel an Zürcher Herzklinik Ein Bericht zeigt schwere Verfehlungen durch Ex-Klinikchef Francesco Maisano Whistleblower im Interview: Er deckte die Zürcher Herzklinik-Affäre auf Das sind die Hauptfiguren im Fall Maisano Apropos-Folge zum Fall des Berner Starchirurgen vor Gericht Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Taiwan: Wie gross ist die Gefahr einer chinesischen Invasion?
Die globale geopolitische Lage erscheint zunehmend fragiler. Grossmächte versuchen seit einiger Zeit, ihre Interessen entschlossener durchzusetzen: Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert an, US-Präsident Donald Trump droht Grönland und Kuba mit einer Übernahme. Auch die Lage rund um Taiwan ist angespannt. China betrachtet die demokratisch regierte Insel als Teil ihres Staatsgebiets und erhöht den Druck stetig – mit Militärmanövern, Drohungen und wachsender Präsenz. In Taiwan bereiten sich derweil viele Menschen auf eine mögliche Eskalation vor, etwa in Überlebenskursen für Krisensituationen. Was ist die Wurzel des Konfliktes? Wie wahrscheinlich ist eine chinesische Invasion? Und was würde das bedeuten? Lea Sahay, China-Korrespondentin der «Süddeutschen Zeitung» und des «Tages-Anzeigers», war vor Ort. In einer neuen Folge von «Apropos» gibt sie Einblicke, wie die Bevölkerung mit der Bedrohung umgeht und wie gross die Angst vor einem Angriff ist. Host: Philipp Loser Produktion: Sibylle Hartmann und Valeria Mazzeo Mehr zum Taiwan-Konflikt Lea Sahays Reportage zu den Überlebenstrainings in Taiwan Warum die Chinesen es nicht wagen, Taiwan anzugreifen China probt die Invasion – und die Welt soll sich daran gewöhnen China warnt Bürger vor Japan-Reisen – Airlines erstatten Tickets Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Kubas Dauerkrise spitzt sich zu: Wie geht es der Bevölkerung vor Ort?
Bunte Oldtimer, Salsa und Sonnenschein – lange war Kuba für viele ein Sehnsuchtsort. Ein Ort, der für manche als Beispiel eines funktionierenden Sozialismus galt. Doch in den letzten Jahren hat das Image des karibischen Inselstaates Risse bekommen. Seit Jahrzehnten steckt Kuba in einer wirtschaftlichen Krise – und seit die USA zu Beginn des Jahres Öllieferungen blockiert, steht das Land vor dem Kollaps. Was ist passiert? Wie zeigt sich die Krise im Alltag der Bevölkerung? Und was denken abgewanderte Kubanerinnen und Kubaner über die Situation? Moritz Marthaler, Redaktor im Ressort Reportagen & Storytelling, besuchte vor fast 20 Jahren als Student das erste Mal den Inselstaat. Für seinen Bericht hat er mehrere Schweizerinnen mit Bezug zu Kuba interviewt und erzählt von ihren Sorgen und Hoffnungen. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zur Krise in Kuba Moritz Marthalers Text: Wie sehen Schweizer mit Kuba-Bezug die Krise? Apropos-Folge: 60 Jahre Kuba-Krise – was können wir für heute lernen? Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Die US-Botschafterin und ihr berühmter Mann: Wer vertritt die USA in der Schweiz?
Callista Gingrich ist seit letztem Herbst neue Botschafterin der USA in der Schweiz und in Lichtenstein. Bisher fällt sie vor allem mit Instagram-Posts der schönsten Orte der Schweiz auf: vom Matterhorn in Zermatt, dem Rhein in Basel, einer Schaukäserei im Emmental. Politisch spürt man in Bern wenig von ihr. Stattdessen stellt sich ihr Ehemann in den Vordergrund: Newt Gingrich ist innerhalb der Maga-Bewegung eine wichtige Figur. Wer ist der wahre Botschafter, die wahre Botschafterin in Bern? Wie nahe steht das Ehepaar Gingrich US-Präsident Donald Trump? Und wie wichtig ist der Kontakt zum Botschaftspaar für die Schweizer Politik? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» spricht Bundeshausredaktor Fabian Fellmann über die Dynamiken rund um die US-Botschafterin in Bern. Host: Philipp Loser Produktion: Sibylle Hartmann Artikel zu US-Botschafterin Callista Gingrich: US-Botschafterin in Bern: Wer vertritt Trump in der Schweiz wirklich – Newt oder Callista Gingrich? Trump-Vertraute Callista Gingrich: US-Botschafterin zum Zolldeal: «Wir wollen, dass die Schweiz zum fünftgrössten Investor wird» Seilziehen in den USA: Trumps Botschafterin für die Schweiz steht kurz vor der Einsetzung – nach neun Monaten Wartezeit Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Bonus: Wie bedeutend ist der 1. Mai heute noch? Und gibt es auch « rechte» Feiertage?
*** WERBUNG: Reisen ist Transformation: Neue Ferienerlebnisse verbinden Sinne, Seele und Synapsen – verändern uns und bleiben. Österreichs Lebensgefühl wirkt nach: https://www.austria.info/ *** Zum 1. Mai hört ihr im «Apropos»-Feed als Bonus die neuste Folge des Politik-Podcasts «Politbüro». Wir sind am Montag mit der nächsten regulären Folge von «Apropos» zurück. Viel Spass beim Hören! Während die einen am 1. Mai einfach ein verlängertes Wochenende geniessen, gehen andere auf die Strassen, um zu demonstrieren. Aber wofür eigentlich genau? Der «Tag der Arbeit» ist ein politischer Feiertag und für viele Menschen noch immer sehr wichtig. Sein Ursprung liegt weit zurück im Jahr 1889 in Chicago. Was genau ist damals passiert? Welche Bedeutung hat der 1. Mai heute noch für die Arbeiterschaft? Und gibt es eigentlich auch einen ähnlichen Feiertag für die Bürgerlichen? Alles rund um die Entstehung und die Entwicklung des Tags der Arbeit besprechen Meinungschef Fabian Renz und Host Philipp Loser in der neuesten Folge des Schweizer Politikpodcasts «Politbüro». Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Der Streit um den G7-Gipfel in Evian
*** WERBUNG: Reisen ist Transformation: Neue Ferienerlebnisse verbinden Sinne, Seele und Synapsen – verändern uns und bleiben. Österreichs Lebensgefühl wirkt nach: https://www.austria.info/ *** Mitte Juni findet in Evian am Genfersee das G7-Gipfeltreffen statt. Daran soll auch US-Präsident Donald Trump teilnehmen, um gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zu reden und für die Kameras zu posieren. Weniger entspannt ist dabei die Schweiz. Denn für den G7-Gipfel ist ein massives Sicherheitsdispositiv nötig: in der Luft, auf dem See und auf der Strasse. Das kostet Millionen. Jetzt ist ein Streit darum entbrannt, wer diese Kosten übernehmen soll. Verärgert ist auch die Allianz «NO G7». Sie befürchtet, dass die Genfer Regierung ihren Aktivistinnen und Aktivisten das Demonstrieren verbietet. Beim letzten G7-Treffen in Evian, im Jahr 2003, kam es zu heftigen Ausschreitungen. Warum sorgt dieser Gipfel gerade für Unmut rund um den Genfersee? Was bedeutet der G7 konkret für die Schweiz? Und wie will man erneute Ausschreitungen verhindern? Alle Fragen zum anstehenden G7-Gipfel beantwortet Romandie-Korrespondent Benno Tuchschmid in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Hier den Text von Benno Tuchschmid zum G7-Gipfel lesen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Politisch, persönlich, nah: Der tägliche Podcast von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung beleuchtet aktuelle Themen und Geschichten, die zu reden geben. Von Montag bis Freitag – präsentiert von Alexandra Aregger und Philipp Loser.
HOSTED BY
Tamedia
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