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Apropos – der tägliche Podcast

Politisch, persönlich, nah: Der tägliche Podcast von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung beleuchtet aktuelle Themen und Geschichten, die zu reden geben. Von Montag bis Freitag – präsentiert von Alexandra Aregger und Philipp Loser.

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  1. 600

    Verlieren wir bald die Kontrolle über KI?

    Künstliche Intelligenz entwickelt sich in rasantem Tempo: KI-Agenten können bereits heute eigenständig Aufgaben erledigen. Die Systeme werden leistungsfähiger, autonomer – und schwerer vorhersehbar.Ausgerechnet führende Köpfe der KI-Branche fordern deshalb, die Entwicklung von künstlicher Intelligenz zu bremsen.Gleichzeitig läuft der Wettlauf um die leistungsfähigste KI auf Hochtouren. Staatspräsidenten wie Donald Trump denken dabei auch geopolitisch: Hauptsache, die USA sind schneller und besser als China.Baut die Menschheit etwas, was sie bald nicht mehr unter Kontrolle hat? Lassen sich staatliche Regulierungen der Technologie überhaupt noch durchsetzen? Und vor allem: Wie gefährlich ist diese Entwicklung wirklich?In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ist Digital-Experte Matthias Schüssler zu Gast. Er erklärt, welche Warnungen ernst zu nehmen sind und wo die grössten Gefahren liegen.Host: Philipp LoserProduzentin: Sara SpreiterMehr zur Debatte um die Entwicklung von KIKI-Regulierung: Warum die KI-Bosse plötzlich so eindringlich vor ihrer eigenen Erfindung warnenTrump ignoriert KI-Sicherheitsrisiken und will vor allem eines: Gegen China gewinnenDüstere Prognose eines Insiders: KI-Forscher kündigt bei Anthropic Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  2. 599

    Die totale Überwachung? Unterwegs mit der Meta-Brille

    Die Brillen sehen aus wie normale Sehhilfen doch sie beinhalten eine Kamera, die man kaum bemerkt. Was nach einem Spionagefilm klingt, ist mit den neuen Smart Glasses längst Alltag. Lediglich ein kleines blinkendes Licht am Gestell weist darauf hin, dass die Kamera läuft.Mit den Smart Glasses kann man fotografieren, filmen, Musik hören, telefonieren und mit einem KI-Assistenten sprechen. Die Nachfrage nach den Gagets steigt: Allein im vergangenen Jahr verkaufte Meta über sieben Millionen Stück.Währenddessen häufen sich in den sozialen Medien Videos von Menschen, die offenbar ohne ihr Wissen gefilmt wurden – im Fitnessstudio, auf der Strasse oder in der Badi.Das beschäftigt zunehmend auch die Politik. In der Schweiz wird aktuell darüber diskutiert , inwiefern es neue Regulierungen oder Verbote braucht.Redaktorin Lisa Füllemann und Redaktor Boris Gygax waren für ein Selbstversuch auf den Strassen in Zürich unterwegs. Sie wollten wissen, ob Passantinnen und Passanten auffällt, wenn sie unwissentlich gefilmt werden – und wie sie darauf reagieren.Was ist mit solchen Brillen heute überhaupt möglich? Wo beginnt der Eingriff in die Privatsphäre? Und wie kann man sich wehren, wenn man nicht gefilmt werden möchte?Das beantwortet Lisa Füllemann in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie berichtet, wie die Menschen bei ihrem Selbstversuch in Zürich reagiert haben und was eigentlich mit dem aufgenommenen Material bei Unternehmen wie Meta geschieht.Host: Philipp LoserProduzentin: Valeria MazzeoDer Selbstversuch von Lisa Füllemann und Boris Gygax in ZürichSchweizer Politiker fordern Verkaufsverbot von Smart GlassesMetas Smart Glasses trainieren KI mit intimen Videos Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  3. 598

    880 Millionen für die Bauern? Der Streit um den Mercosur-Deal

    s ist das Herzstück der aktuellen Handelspolitik von Wirtschaftsminister Guy Parmelin: Mit dem Mercosur-Abkommen, einem Freihandelsabkommen mit den meisten Ländern Südamerikas, soll sich das Volumen der Schweizer Exporte in den nächsten zehn Jahren auf jährlich 8 Milliarden Franken verdoppeln.Doch das Abkommen steht vor einer schwierigen Abstimmung. In dieser Woche behandelt das Parlament den Deal – der Ausgang ist offen.Widerstand kommt von rechts, weil die Bäuerinnen und Bauern befürchten, dass ihre Einkommen durch zusätzliche Importe unter Druck geraten. Der Bauernverband fordert deshalb 880 Millionen Franken an zusätzlichen Subventionen. Von links gibt es ebenfalls Forderungen: Umwelt- und Arbeitsstandards müssten im Abkommen stärker gewichtet werden.Aktuell steht ein Kompromiss für das Freihandelsabkommen im Raum, der die Bauern besänftigen soll. Wie sieht dieser konkret aus? Wie lässt sich der Streit im Parlament lösen? Und ist das Mercosur-Abkommen überhaupt noch zu retten?Benjamin Bitoun ist Bundeshauskorrespondent für die Wirtschaftsredaktion und hat sich mit dem Mercosur-Deal beschäftigt. In einer neuen Folge von «Apropos» erklärt er, wie es um das Freihandelsabkommen steht und der Politkrimi weitergehen könnte.Host: Philipp LoserProduzentin: Valeria MazzeoMehr zum Mercosur-DealStreit um Freihandels­abkommen: Bauernverband fordert 880 Millionen FrankenMercosur-Abkommen: Ständerat plant 517 Mio. für BauernMeinungsartikel: Wie die Bauernlobby den Freihandel gefährdetÄrger über Mercosur-Nein: Stadler-Chef Peter Spuhler greift Bauernverband wegen Mercosur anMeinungsartikel: Ausgerechnet die SVP und die Bauern gefährden den Freihandel  Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  4. 597

    Bonus: Der Terroranschlag 9/11 – 25 Jahre danach

    Die Terroranschläge vom 11. September 2001 sind ein Ereignis, das die Geschichte in ein Davor und ein Danach teilt. Wer es miterlebt hat vor dem Fernseher am Arbeitsplatz oder in der Schule, kann heute noch sagen, wann und wo er davon hörte, dass Terroristen Flugzeuge ins World Trade Center in New York und ins Pentagon in Washington gesteuert haben. So auch USA-Korrespondentin Charlotte Walser, die damals bei der Schweizer Nachrichtenagentur SDA arbeitete. Angestellt als Inlandredaktorin musste sie umgehend über die Ereignisse in den USA berichten. 9/11 traumatisierte die USA, die Folgen wirken bis heute nach. Wie erinnern sich die Amerikanerinnen und Amerikaner an 9/11? Was berichten Augenzeugen und Überlebende? Und wie sieht es heute aus mit der Gefahr des islamistischen Terrors? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Charlotte Walser in Washington.Host: Christof MüngerProduzentin: Jacky WechslerHier den Text von Charlotte Walser lesen: «Wir werden entführt»: Wie der 11. September 2001 seinen Lauf nahmExtremismusexpertin Farah Pandith: «Wir sind heute in einer weitaus gefährlicheren Lage als vor 9/11»Analyse von Christof Münger: 9/11 war ein Urknall, der bis heute nachhalltMehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.  Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  5. 596

    Heineken-Tochter: Sie litt an Magersucht und geriet an eine dubiose «Star-Heilerin»

    Isabella wächst in einer der reichsten Familien Europas auf, der Familie Heineken. Doch sie hat eine schwierige Kindheit. Schon als Jugendliche leidet Isabella unter einer Essstörung. Mit 15 ist sie schwer magersüchtig und kommt in eine Klinik.Obwohl viele Menschen an dieser komplexen Krankheit leiden, weiss die Medizin bis heute erstaunlich wenig über ihre Ursachen. Dabei zählt Anorexie zu den tödlichsten psychiatrischen Diagnosen.In den Neunzigerjahren setzten Familien von Betroffenen grosse Hoffnung in die damalige Star-Heilerin Peggy Claude-Pierre, kurz Peggy. Die Therapeutin hat Wurzeln in der Schweiz und wurde weltweit für ihre Methoden gefeiert. Sie behauptete, Magersüchtige allein mit bedingungsloser Liebe heilen zu können.Doch mit den Jahren wurden kritische Stimmen lauter. Ehemalige Patientinnen machten öffentlich, wie sie in den Kliniken isoliert und kontrolliert wurden – und teilweise mit Gewalt zum Essen gezwungen wurden. Auch Isabella litt jahrelang unter der Zeit bei Peggy.Was hat Isabella damals erlebt? Warum war das Vertrauen in Peggy so gross? Und weshalb ist die Medizin im Kampf gegen Magersucht noch immer so ohnmächtig?Sylvain Besson, Reporter vom Recherchedesk, hat gemeinsam mit Barbara Achermann, stellvertretende Chefredaktorin von «Das Magazin», Isabellas Leidensweg recherchiert und aufgeschrieben. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Besson ihre Geschichte und wie sie sich von Peggy Claude-Pierre lösen konnte.Host: Alexandra AreggerProduktion: Sybille Hartmann und Sara SpreiterDie Geschichte von Isabella aufgeschrieben von Sylvain Besson und Barbara Achermann: Die Heineken-Erbin in den Fängen einer Promi-Heilerin: «Ich musste sie Mama nennen»Hilfe bei Anorexie:Bei Magersucht, Bulimie und anderen Essstörungen wenden Sie sich an:die Dargebotene Hand (Telefon 143);Pro Juventute (Telefon 147);das Zentrum für Essstörungen der Universität Zürich (Telefon +41 44 255 52 80, E-Mail: [email protected]). Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  6. 595

    Kein Fixpreis: das Debakel um den F-35 Kampfjet

    Während der Verhandlungen über die neuen Kampfjets betonte die damalige Verteidigungsministerin Viola Amherd immer wieder: Die Schweiz kauft ihre F-35-Kampfjets in den USA zu einem Fixpreis. Schon damals gab es Zweifel daran. Denn Fixpreise sind in der Rüstungsindustrie sehr ungewöhnlich.Nach Amherds Rücktritt bezeichnete ihr Nachfolger Martin Pfister die Angelegenheit als «Missverständnis». Nun liegt der Untersuchungsbericht der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats (GPK) vor. Sie hat die Beschaffung des F-35 während eines Jahres unter die Lupe genommen.Das Ergebnis zeigt: Einen Fixpreis hat es nie gegeben. Zudem habe lediglich eine beteiligte Person den Vertrag mit den USA vollständig gelesen und Viola Amherd habe den Bundesrat zu spät über Mehrkosten informiert.Was lief bei der Beschaffung der Kampfjets schief? Welche Konsequenzen hat der Bericht für die Verantwortlichen im VBS – welche für Viola Amherd? Und vor allem: Wie teuer werden die Kampfjets für die Schweiz nun tatsächlich?Bundeshauschefin Larissa Rhyn schreibt seit Jahren über die Beschaffung der Kampfjets und hat die Untersuchung verfolgt. In einer neuen Folge von «Apropos» erklärt sie, wie es zum Debakel um den Fixpreis kommen konnte.*Korrektur aus der Podcast-Folge: Die frühere Mitte-Bundesrätin und VBS-Chefin Viola Amherd hat den Vertrag zwar in Teilen gelesen, jedoch nicht in vollständig.Host: Philipp LoserProduktion: Sara SpreiterMehr zum ThemaF-35-Bericht: GPK kritisiert Amherd für fehlenden FixpreisTeure Gutachten für Rüstungsprojekte: VBS zahlte 2,5 Millionen für Hilfe von Zürcher KanzleiTeure Anwälte, ein amerikanisches Versprechen, ignorierte Warner: So bahnte sich das Kampfjet-Debakel anDer Bund zahlt mehr als drei Milliarden – bevor ein einziger Jet in der Schweiz istSVP und FDP wollen sechs zusätzliche US-Kampfjets für 650 Millionen Franken kaufenMeinungsartikel: Wie die Ideologen unsere Sicht auf die Kampfjets vernebeln   Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  7. 594

    Therapie mit Ketamin, MDMA und Co.: Können Drogen heilen?

    Substanzen wie Ketamin, LSD oder MDMA kennt man vor allem als Partydrogen. Mittlerweile werden sie aber auch vermehrt für medizinische Zwecke genutzt. Ketamin etwa wird immer häufiger bei Menschen mit schweren Depressionen eingesetzt – vor allem dann, wenn herkömmliche Therapien nicht helfen.Das Potenzial von Behandlungen mit Narkosemittel gilt unter Expertinnen und Experten aus der Psychiatrie und Psychotherapie als gross. Gleichzeitig ist der Zugang dazu in der Schweiz schwierig.Wie fühlt es sich für Patientinnen und Patienten an, wenn sie mit Ketamin behandelt werden? Welche Substanzen können bei welchen Krankheiten helfen? Und welche Risiken bergen die Behandlungen?Wissenschaftsjournalist Felix Straumann hat sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der psychedelischen Medizin beschäftigt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt er, welche Rolle der Einsatz der Substanzen künftig in der Medizin spielen könnte.Host: Alexandra AreggerProduzentin: Valeria MazzeoMehr zu Ketamin und Co. als HeilmittelKetamin gegen Depression: Susanne Stucki erzählt von ihren ErfahrungenLSD und Ecstasy: So wollen Schweizer Ärzte künftig mit Psychedelika behandelnSchweizer Studie: Antidepressiva: Werden Langzeitfolgen unterschätzt? Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  8. 593

    Der historische Wahlsieg der AfD und seine Folgen

    Die Alternative für Deutschland (AfD) triumphiert bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit rund 44 Prozent und stellt damit die anderen Parteien in den Schatten.Die AfD verfehlte in Sachsen-Anhalt zwar die absolute Mehrheit, dennoch bleibt das Ministerpräsidentenamt für die als gesichert rechtsextrem eingestufte Partei und ihren Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund möglich.Der Absturz der CDU setzt nun Bundeskanzler Friedrich Merz unter Druck. Einer der Gründe für die Niederlage ist die Unbeliebtheit des deutschen Kanzlers.Wie kam es zu diesem Wahlerfolg der AfD? Welche Konsequenzen hat dieser Sieg nun für ganz Deutschland? Und welche Konsequenzen zieht Friedrich Merz?Deutschlandkorrespondent Simon Widmer war an der Wahlveranstaltung der AfD im Alten Theater am Stadtrand von Magdeburg. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt er Einblicke in die Wahlnacht und ordnet den historischen Sieg der AfD und den CDU-Absturz ein.Host: Philipp LoserProduktion: Sara SpreiterMehr Inhalte zum Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt: Der Ticker zur Wahl in Sachsen-AnhaltReportage: «So ein geiler Tag»: Wie die AfD ihren historischen Wahlsieg feiertDie wichtigsten Fragen und Antworten: Der AfD-Triumph und seine FolgenDie Analyse von Simon Widmer: Die AfD erzielt einen Erdrutschsieg – wer regiert, ist völlig unklarFriedrich Merz wird zum unfreiwilligen Wahlkampfhelfer der AfDDie AfD triumphiert – und stellt den deutschen Kanzler vor sein bisher grösstes ProblemJetzt muss AfD-Sieger Ulrich Siegmund Unterstützer findenSachsen-Anhalt: AfD gewinnt in fast allen WählergruppenAfD in Sachsen Anhalt: Wie Medien über den Sieg berichten    Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  9. 592

    Anhaltende Trockenheit: Wie unser Wald in Zukunft aussehen wird

    Den Bäumen in den Schweizer Wäldern geht es nicht gut. Vor allem die Buche, der häufigste Laubbaum der Schweiz, verträgt den Klimawandel schlecht. Dass der diesjährige Sommer ein Hitzerekord nach dem anderen schlägt, verschärft die Situation zusätzlich.«120-jährige Bäume, die sterben. Sie haben sich 120 Jahre lang wohlgefühlt und jetzt ist es einfach ‹too much›.»Samuel Scheibler, Revierförster in Ettingen im Baselbiet, beobachtet das Baumsterben tagtäglich. Zusammen mit einem Arbeitskollegen überwacht er 1200 Hektaren Waldgebiet und sieht: Unsere Wälder verändern sich gerade grundlegend.Wie wird der Wald in Zukunft aussehen? Welche Auswirkungen hat das Waldsterben über den Wald hinaus? Lässt sich das noch aufhalten – und wie?Christian Zürcher, Reporter im Ressort «Reportagen & Storytelling», ist nach Ettingen gefahren und hat sich von Samuel Scheibler durch sein Revier führen lassen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt er von seinem Rundgang, dem Zustand des Waldes und erklärt, inwiefern das Waldsterben die Politik herausfordert.Host: Philipp LoserProduktion: Sibylle HartmannMehr Artikel zum Waldsterben in der Schweiz: «Fühlt man sich hier noch im Wald?»: Die Schweizer Buchen sterben einen langsamen TodPlötzlich mediterran: Wie die Trockenheit das Outdoorgefühl in der Schweiz verändertAlbert Rösti im Interview: «Eine derart heftige Hitze hätte ich nicht erwartet»Trockenheit im Kanton Zürich: Die Rotbuche gerät an ihr LimitTrockenheit macht den Besuch im Wald gefährlichMehr Vögel, Schnecken und Moose, doch dem Wald geht es schlecht    Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  10. 591

    Der Amazonas stirbt - kann man ihn noch retten?

    400 Milliarden Bäume, «fliegende Flüsse» und rund 150 Milliarden Tonnen gespeicherter Kohlenstoff. Der Amazonas ist der grösste Wald der Welt und beeinflusst über seine Grenzen hinaus das gesamte Weltklima. Doch durch steigende Temperaturen, Brände und Rodungen liegt er im Sterben.Welche Bedeutung hat der Amazonas für die Welt? Kann man ihn noch retten? Und was würde passieren, wenn der Amazonas gestorben ist?Die «Magazin»-Autoren Christof Gertsch und Mikael Krogerus haben sich intensiv mit dem sterbenden Regenwald beschäftigt. Und haben dafür mit Forscherinnen und Forschern wie der Brasilianerin Luciana Gatti gesprochen. Sie sagt: «Es ist so furchtbar mitanzusehen, wie die Menschheit einen so wunderbaren Ort zerstört.»In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählen Gertsch und Krogerus von ihrer Recherche über den Amazonas. Sie sprechen von Gefahren, emotionalen Begegnungen, aber auch von Hoffnung und einem Forscher, der sagt: «Wir können den Amazonas retten».Host: Philipp LoserProduzentin: Jacky WechslerDie «Magazin»-Geschichte von Mikael Krogerus und Christof Gertsch:Teil 1: Forscherlegende Carlos Nobre sagt: «Der Amazonas stirbt.» Sein Tod würde das Weltklima verändernTeil 2: Luciana Gatti weint um den Regenwald. Doch ein Forscherkollege sagt: «Wir können den Amazonas retten» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  11. 590

    Das Kino von Christopher Nolan: gross, überwältigend, überraschend politisch

    Christopher Nolan hat sich mit Filmen wie «Oppenheimer», «Dunkirk» oder «The Dark Knight» in den vergangenen Jahren als Starregisseur etabliert. Auch «The Odyssey» ist jetzt schon einer der erfolgreichsten Filme des Jahres – und er sorgt für gesellschaftliche Diskussionen. Wem gehört die Antike eigentlich politisch? Darf Helena von Troja von einer dunkelhäutigen Schauspielerin gespielt werden? Und wie selbstverständlich ist es, wenn eine trans Person einen griechischen Krieger verkörpert? Dass solche Debatten durch ein Stück Kultur ausgelöst werden, ist heute selten. Warum gelingt es ausgerechnet Nolan, mit einem Kinofilm solche Fragen aufzuwerfen? Und was sagt die Faszination für seine Filme über unsere Gesellschaft aus? Darüber spricht Film- und Serienredaktor Pascal Blum in einer neuen Folge von «Apropos». Er erklärt, was Christopher Nolan zu einer Marke macht – und inwiefern man im Kinosaal «eine Art kleine Offenbarung hat». Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zu Christopher Nolan Filmkritik: Darum ist Christopher Nolans Epos «The Odyssey» ein Meisterwerk Nolans «The Odyssey»: Basler Homer-Experte ist begeistert Warum Christopher Nolans Film eine politische Debatte auslöst Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  12. 589

    Sturzflut in Nepal: Ein Weckruf aus dem Himalaja

    Vor einer Woche wurde das Himalaja-Gebiet von einer gewaltigen Sturzflut getroffen. Die Flutwelle raste mehr als 100 Kilometer durch die engen Täler und zerstörte ganze Ortschaften. Bisher sind mehr als 900 Menschen ums Leben gekommen, mehrere Tausend werden noch immer vermisst. Die Not in der Region ist riesig. Die Katastrophe zeigt nicht nur die enorme Zerstörungskraft solcher Naturereignisse und die Folgen des Klimawandels – sondern auch, wie verletzlich die Bevölkerung in der abgelegenen Himalaja-Region ist. Was waren die Ursachen für die Sturzflut? Warum konnte man die Katastrophe nicht vorhersehen? Wie reagiert die nepalesische Regierung auf die Katastrophe? Und welche Rolle spielt China, das an das betroffene Gebiet grenzt? Thomas Hahn berichtet für die «Süddeutsche Zeitung» und den «Tages-Anzeiger» über Süd- und Südostasien. Er war während der Sturzflut in Nepal und hat sich ein Bild der Lage vor Ort gemacht. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Hahn, wie die Menschen in Nepal mit der Situation umgehen und inwiefern die Sturzflut der «ultimative Weckruf» gewesen sein soll. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zur Flut in Nepal Sturzflut: So gehen Nepal und China mit der Katastrophe um «Das war keine normale Flut»: Nepal fordert Klima-Entschädigung Kommentar von Thomas Hahn über ein Mahnmal des Klimawandels ETH-Glaziologin über den Bergsturz von Nepal Überlebende erzählen: «Sie sind alle gestorben, aber ich lebe» Gigantische Sturzflut: Bilder und Videos der Katastrophe Nepal braucht Hilfe – und möglichst viele Touristen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  13. 588

    Deal zwischen USA und Venezuela: Das steckt hinter dem Öl-Abkommen

    Es ist «der grösste Öl-Deal in der Weltgeschichte», schrieb US-Präsident Donald Trump auf der Plattform Truth Social. Ein Milliardengeschäft. Die USA sollen sich mit einer Vereinbarung 65 Milliarden Barrel Öl aus Venezuela gesichert haben. Dies wäre laut Schätzungen ein Fünftel der venezolanischen Ölreserven. Möglich gemacht hat diesen Deal die Militäraktion im Januar, bei welcher der bisherige Präsident von Venezuela, Nicolás Maduro, von US-Soldaten entführt wurde. Kritiker finden Trumps Vorgehen imperialistisch. Seine Unterstützer hingegen freut es. Denn Trump behauptet, mit dem Abkommen soll der Benzin-Preis in den USA sinken. Welche Auswirkungen hat das auf die Zwischenwahlen im Herbst? Führt uns Trumps Politik tatsächlich zurück in ein imperialistisches Zeitalter? Oder haben die USA wirklich Anspruch auf das Öl in Venezuela? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet US-Korrespondentin Charlotte Walser die neusten Ereignisse rund um den Öl-Deal mit Venezuela ein. Host: Philipp Loser Produktion: Sara Spreiter Mehr Artikel zum Öl-Deal mit Venezuela:  «Wie im 19. Jahrhundert» – Trumps Erdöl-Deal wirft Fragen auf Trump sichert sich 65 Milliarden Barrel Öl in Venezuela Venezuela: Trump plündert grösste Tankstelle der Welt Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  14. 587

    Wahlen in Sachsen-Anhalt: Was, wenn die AfD gewinnt?

    Im September stehen in drei deutschen Bundesländern Wahlen an. Dabei richtet sich der Blick besonders auf die Alternative für Deutschland, die AfD. Ihre Umfragewerte sind zuletzt deutlich gestiegen – besonders in Sachsen-Anhalt. Dort könnte die Partei sogar die absolute Mehrheit erreichen. Vieles hängt dabei mit ihrem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund zusammen. Er gilt als «Feelgood-Rechtspopulist», der eine radikale politische Agenda moderat und nahbar verpackt. Bei vielen AfD-Anhängerinnen und -Anhängern kommt genau das gut an. An Wahlveranstaltungen wird Siegmund wie ein Popstar gefeiert. Der Herbst könnte damit zu einem historischen Wendepunkt werden: Zum ersten Mal seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs könnte in Deutschland eine teilweise rechtsextreme Partei in die Regierung kommen. Was würde ein solcher Wahlsieg für Deutschland bedeuten? Welche Folgen hätte das für Europa? Was hat die AfD politisch vor – und weshalb punktet sie bei so vielen Wählerinnen und Wählern? Berlin-Korrespondent Simon Widmer war kürzlich an einem Wahlanlass in Zerbst, einer Stadt in Sachsen-Anhalt und hat mit AfD-Anhängerinnen und -Anhängern gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt er, warum die Wahlen im Osten Deutschlands weit über Sachsen-Anhalt hinaus von Bedeutung sind. *Korrektur aus der Podcast-Folge: Katharina die Grosse wurde zwar als Prinzessin von Anhalt-Zerbst geboren, ihr Geburtsort ist jedoch Stettin in Polen. Host: Alexandra Aregger Produktion: Valeria Mazzeo Mehr Artikel zum Aufstieg der Afd: Der «Feelgood-Rechtspopulist», der Deutschland erschüttern könnte Vier Gründe, wieso die AfD die stärkste politische Kraft geworden ist Migration, Schulen, Kirchen: So will die AfD den Staat umbauen Mehr Bismarck, weniger Hitler: So will die AfD das Schul­system umkrempeln Schubsen, filmen, Klicks kassieren: Die aggressiven Methoden der neurechten Streamer Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  15. 586

    Tod einer Millionärin (1/5): Bluttat in der Villa

    Dies ist die erste Folge der 5-teiligen Podcast-Serie «Tod einer Millionärin». Alle Folgen gibt es im Feed von «Unter Verdacht». *** Es ist eine Welt, in der Luxus und Geld eine zentrale Rolle spielen. Es geht um edle Dressurpferde, teure Immobilien, ein Millionenerbe. Und es geht um ein brutales Tötungsdelikt. Andrea K. (Name geändert) wächst im goldenen Käfig auf. Ihre Mutter, eine Millionärin aus dem Luzerner Hinterland, bindet sie eng an sich und kontrolliert sie mit Geld. Die Tochter kauft immer neue Pferde, reist mit ihren Kindern durch halb Europa an Dressurturniere und lebt auf grossem Fuss. Nach aussen scheint alles perfekt. Doch hinter der Fassade entwickelt sich die Beziehung zwischen Mutter und Tochter zunehmend zu einer Hassliebe. In Folge 1: Ein Konflikt zwischen Mutter und Tochter spitzt sich zu. Da steigt Andrea K. durch das Fenster in das Elternhaus – kurz darauf ist ihre Mutter tot. Die Täterin verschwindet, doch es gibt eine Zeugin. In der 5-teiligen Podcast-Serie «Tod einer Millionärin» rekonstruieren die Journalistinnen Anielle Peterhans und Catherine Boss sowie der Journalist Roland Gamp ein aussergewöhnliches Tötungsdelikt im Kanton Luzern.  *** Diese Podcast-Serie ist eine Produktion des Recherchedesks und des Podcast-Teams von Tamedia. Mit einem Abo jetzt alle Folgen hören: Hier geht es zum speziell günstigen Abo-Angebot Hier zur Anleitung, wie ihr die Folgen in Eurer Podcast-App hören könnt *** «Unter Verdacht» Live: Am 5. Oktober zeichnen wir den Podcast live im Kaufleuten in Zürich auf. Wir verlosen 5x2 Tickets für den Live-Podcast. Schreibt uns für die Teilnahme eine E-Mail mit dem Betreff «Unter Verdacht» an [email protected]. Alle Infos findet ihr hier. Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  16. 585

    Die Hitze ist vorbei: Welche Folgen hat dieser Rekordsommer?

    Inzwischen ist klar: Die Schweiz hat einen rekordheissen Sommer erlebt. Schon im Juni stiegen die Temperaturen in Basel auf 39 Grad. Seit Messbeginn war kein Sommer heisser. Im Durchschnitt war es diesen Sommer gut 3 Grad wärmer als die Klimanorm. Damit ist der Sommer 2026 auch heisser als der bekannte Hitzesommer 2003. Und die Schweiz hat unter dieser Hitze gelitten. Menschen haben Klimaanlagen und Ventilatoren gekauft, Flüsse und Seen sind ausgetrocknet, den Kühen ging das Futter und den Bauern das Wasser aus – und in Europa sind durch die Hitze deutlich mehr Menschen gestorben als normal. Was ist da gerade passiert? Ist das die neue Normalität? Wie lange werden wir die Folgen dieses Hitzesommers spüren? Und wie können sich Mensch und Natur davon erholen? Die Antworten auf diese Fragen kennt Martin Steinegger, Redaktor im Ressort Wissen und Experte für Wetter und Klima. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» – und hat eindrückliche Zahlen und Fakten zu diesem Hitzesommer bereit. Host: Alexandra Aregger Produzent: Noah Fend Mehr zum Hitzesommer 2026: Klima­erwärmung, Verdunstung und eine Portion Zufall: So kam es zum Extrem­sommer 2026 Podcast «Politbüro» zu den politischen Folgen des Hitzesommers «Apropos»-Folge mit Martin Steinegger zum «Super El Niño» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  17. 584

    Ditaji Kambundji: Wie aus der Bernerin eine Weltmeisterin wurde

    Während Jahren war Ditaji Kambundji vor allem eines: die kleine Schwester von Mujinga. Die grosse Schwester war bereits ein Leichtathletik-Star, als Ditaji ihre eigene Karriere erst startete. Doch inzwischen hat sich das Bild verändert: Im vergangenen Herbst wurde Ditaji Kambundji sensationell Weltmeisterin über 100 Meter Hürden. Auch wenn sich die beiden Schwestern auf und neben der Laufbahn in vielem ähnlich sind, macht Ditaji manches ganz bewusst anders. Sie hat ihren eigenen Weg gefunden – und damit den Weg an die Weltspitze. «Magazin»-Reporter Christof Gertsch kennt die Familie Kambundji seit Jahren. Er hat viel über Mujinga geschrieben und nun erstmals ausführlich über Ditaji. Was unterscheidet die beiden Schwestern? Wie wächst Ditaji Kambundji auf? Und wie hat sie ihren eigenen Weg an die Leichtathletik-Spitze gefunden? Vor ihrem Auftritt am Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich ist Christof Gertsch zu Gast bei «Apropos». Er erzählt, wie aus der kleinen Schwester eine Weltmeisterin wurde. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zu Ditaji Kambundji Christof Gertschs Porträt über Ditaji Kambundji (Teil 1) Christof Gertschs Porträt über Ditaji Kambundji (Teil 2) Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  18. 583

    Gemüse statt Fleisch: Alles Wichtige zur Ernährungsinitiative

    Die Schweizer Landwirtschaft soll sich radikal verändern. So zumindest wollen es die Initiantinnen und Initianten der «Initiative für eine sichere Ernährung» – kurz Ernährungsinitiative. Am 27. September kommt die Initiative vors Volk. Sie will die Landwirtschaft ökologischer und unabhängiger machen: Künftig sollen sich die Landwirtschaftsbetriebe auf pflanzliche statt auf tierische Nahrungsmittel konzentrieren. Zudem soll ihre Produktion mit deutlich weniger Düngemitteln auskommen und bis zu 70 Prozent des schweizerischen Lebensmittelbedarfs selbst produzieren. Wie soll das konkret funktionieren? Wäre eine solche Umstellung für die Landwirtinnen und Landwirte überhaupt möglich? Und welche Chance hat die Initiative? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt Wirtschaftsredaktor Konrad Staehelin Auskunft über die wichtigsten Eckpunkte und die Debatte rund um die Ernährungsinitiative. Host: Philipp Loser Produktion: Noah Fend Mehr Informationen zur Ernährungsinitiative: Podcast «Politbüro» zur Initiantin Franziska Herren Ernährungsinitiative: Aktuelle News und Informationen Die Abstimmung im 5-Minuten-Überblick Das zeigen die Resultate aus der ersten Tamedia-Umfrage Interview mit Meret Schneider: «Wenn wir die Menschen zum Fleischverzicht zwingen würden, gäbe es einen Aufstand» Warum Greenpeace, Pro Natura und Vier Pfoten Unterschriften für das Anliegen sammelten und jetzt auf Distanz gehen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  19. 582

    Warum Tausende Kinder keinen Platz im Sportverein finden

    In der Schweiz wollen Tausende Kinder Fussball, Unihockey oder Handball spielen. Doch längst nicht alle können das. Gemäss einer Erhebung von Swiss Olympic werden bei jedem zehnten Sportverein keine neuen Kinder mehr aufgenommen. Die Wartelisten werden immer länger: Es fehlt an Infrastruktur und an Trainerinnen und Trainern. Warum ist das so? Wo ist das Problem besonders ausgeprägt? Welche Rolle spielen dabei die Eltern? Und was könnte gegen die langen Wartelisten helfen? Sportredaktorin Marisa Kuny hat die Geschichte über die überfüllten Sportvereine recherchiert. Sie kennt einen möglichen Lösungsansatz auch aus eigener Erfahrung: Regelmässig steht sie selbst als Unihockey-Trainerin in der Halle. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt sie, weshalb immer mehr Kinder auf einen Platz im Sportverein warten. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zu Sportvereinen in der Schweiz Die Reportage von Marisa Kuny zu den fehlenden Vereinsplätzen Zürich fördert Jugendsport mit 3,4 Millionen Franken Jugendsport: So viele Kinder wie noch nie treiben in Winterthur Sport Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  20. 581

    Prozess zum Bergsturz von Bondo: Wer schützt uns vor dem Berg?

    Am 23. August 2017 zerstörte ein Bergsturz das Dorf Bondo. Am Piz Cengalo brachen 3 Millionen Kubikmeter Fels ab und donnerten ins Val Bondasca. Weil auch Teile des Gletschers beschädigt wurden, spülten grosse Wassermassen auch Schlamm und Geröll ins Tal. Acht Berggängerinnen und Berggänger, die an diesem Tag im Gebiet unterwegs waren, kamen beim Bergsturz ums Leben. Sie wurden von den Gesteinsmassen vergraben. Bis heute fehlt von ihnen jede Spur. Diese Woche stehen im Fall Bondo nun fünf Personen vor dem Regionalgericht Maloja. Zwei Geologen, ein Naturgefahrenspezialist sowie zwei Gemeindeverantwortliche wurden wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung angeklagt. Was würde eine Verurteilung im Fall Bondo bedeuten? Müssen die Behörden die Wanderer und Berggängerinnen tatsächlich besser schützen? Und wie sieht das in Zukunft aus, wenn die Berge durch den Klimawandel noch instabiler werden? Inlandredaktorin Sabrina Bundi hat sich mit dem Prozess zum Bergsturz in Bondo befasst – und ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Mehr zum Prozess im Fall Bondo: Prozess in Maloja: «Dann hätten wir wahrscheinlich acht Leben gerettet»: So kam es zum tödlichen Bergsturz von Bondo Der Permafrost taut – was in ihm lauert und was Blatten damit zu tun hat «Ein Warn­schild reicht nicht mehr»: Wer schützt uns vor dem Berg? Die «Apropos»-Folge zur Beliebtheit und den Gefahren des Matterhorns: Unser Reporter am Fusse des Matterhorns: «Es gibt gute Alpinisten – und jene, die einfach ihr Glück versuchen» Die Datenanalyse zu den Wanderunfällen in der Schweiz: Wo und wie Wanderer in den Schweizer Bergen sterben Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  21. 580

    Trailer: Tod einer Millionärin

    In der 5-teiligen Podcast-Serie «Tod einer Millionärin» rekonstruieren Anielle Peterhans, Catherine Boss und Roland Gamp vom Tamedia-Recherchedesk ein aussergewöhnliches Tötungsdelikt im Kanton Luzern. Es geht um ein Millionenerbe, um eine Kindheit im goldenen Käfig, um Verzweiflung – und Gewalt. Um die Frage, wie eine Frau dazu kommt, ihre eigene Mutter zu töten. Und ob man den Tod von Dagmar W.* hätte verhindern können. Die Serie erscheint am 25. August beim Schweizer True-Crime-Podcast «Unter Verdacht». Die erste Folge hört ihr kostenlos. Neue Folgen erscheinen immer am Dienstag. Mit einem Abo des «Tages-Anzeigers», der «Berner Zeitung», der «Basler Zeitung», des «Bund» und eines anderen Tamedia-Titels könnt ihr bereits ab dem 25. August alle fünf Folgen der Podcast-Serie am Stück hören. Diese Podcast-Serie ist eine Produktion des Recherchedesks und des Podcast-Teams von Tamedia. Recherche, Skript & Hosts: Anielle Peterhans, Catherine Boss & Roland Gamp Konzept und Skript: Noah Fend & Sara Spreiter Schnitt und Produktion: Noah Fend & Sara Spreiter Dramaturgische Beratung: Mirja Gabathuler Sounddesign: Simon Meyer Rechtliche Beratung: Matthias Seemann Sprecherinnen: Jacky Wechsler, Sibylle Hartmann Sprecher: Boris Gygax Visuelle Umsetzung: Patrick Vögeli Illustrationen: Michael Treuthardt Gann Planung und Koordination: Annik Hosmann Produkt: Lea Nowack und Franca Soriano *Namen sind geändert.  Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  22. 579

    Gym statt Ausgang: Warum Junge lieber trainieren als feiern

    Fitnessstudios boomen in der Schweiz. Besonders die unter 30-Jährigen verbringen ihre Zeit lieber mit Krafttraining als auf der Tanzfläche. Ihr Anteil an den Fitnessmitgliedern ist in den letzten fünf Jahren auf fast 36 Prozent gestiegen. Zu diesem Schluss kommt die neuste Studie des Branchenverbands «Swiss Active». Einer von ihnen ist Raúl Trachsler aus Winterthur. Er ist 20, trainiert fünfmal pro Woche, ernährt sich bewusst und trinkt keinen Alkohol. Seine Motivation: Er will gut aussehen. Was steckt hinter dem Fitnessboom unter den Jungen? Wie gesund ist der Drang nach einem trainierten Körper eigentlich? Und was sagt diese Entwicklung über unsere Gesellschaft aus? Volontärin Sepinud Poorghadiri hat sich für ihre Recherche ins Fitnesszentrum begeben und mit «Gym-Boys» gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt sie, warum junge Menschen plötzlich so viel Zeit im Fitnessstudio verbringen – und wo der Spass aufhört. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum Fitness-Boom Gen Z und der Gym-Boom: Mit Raúl (20) im Fitnessstudio Sport in der Schweiz: Das sind die beliebtesten Sportarten Unkontrollierte Peptide boomen in der Schweizer Fitness-Szene Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  23. 578

    122 Hunde eingeschläfert: Was im Fall Ramiswil schiefging

    Dreckige Ställe, zu kleine Käfige, kranke und vernachlässigte Tiere. Immer wieder sorgen Fälle von Tierquälerei und miserablen Zuständen auf Schweizer Höfen für Schlagzeilen. Doch kaum ein Fall hat für einen solchen Aufschrei gesorgt wie jener in Ramiswil. Im vergangenen November liessen die Behörden auf dem Hof in Solothurn mehr als 100 Hunde einschläfern. Schon lange zuvor waren die Zustände auf dem Hof problematisch – und die Behörden rückten fast zwei Jahre lang immer wieder aus. Nun zeigt ein neuer Bericht, wie es dazu kommen konnte. Warum griffen die Behörden nicht früher durch? Wo lagen die Fehler? Und was muss sich ändern, damit ein solcher Fall nicht wieder passiert? Inland-Redaktorin Claudia Blumer hat den Tierschutzfall aufgearbeitet. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt sie, was im Untersuchungsbericht zum Fall Ramiswil nun zum Vorschein kam. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum Fall Ramiswil Die Akte Ramiswil: So kam es zur Tötung von 122 Hunden Bodenhof Ramiswil: Solothurn präsentiert Untersuchungsergebnisse Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  24. 577

    Wie neutral soll die Schweiz sein? Alles Wichtige zur Neutralitätsinitiative

    Die Schweiz versteht sich als neutrales Land. Doch was Neutralität genau bedeutet, ist umstritten. Auslöser für die Diskussion war vor allem die Reaktion der Schweiz auf den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und die damit verbundene Übernahme der EU-Sanktionen gegen Russland. Christoph Blocher fordert zusammen mit der Gruppierung Pro Schweiz eine striktere Neutralitätspraxis der Schweiz. Sie soll «immerwährend, bewaffnet und umfassend» sein, schreiben die Initiantinnen und Initianten. Die Neutralitätsinitiative will unter anderem ein weitgehendes Verbot von Sanktionen gegen kriegsführende Staaten in der Verfassung verankern – wie jene gegen Russland. So solle die Sicherheit des Landes langfristig gewährleistet werden. Die Gegnerinnen und Gegner sprechen wiederum von einer «Pro-Putin-Initiative», die verhindere, dass die Schweiz Völkerrechtsverletzungen bestrafe. Zudem würde die Initiative den aussenpolitischen Handlungsspielraum der Schweiz stark einschränken. Der Bundesrat sowie alle Parteien ausser der SVP lehnen die Initiative ab. Was würde die Initiative tatsächlich verändern? Welche Rolle spielt Alt-Bundesrat Christoph Blocher im Abstimmungskampf? Und wie neutral ist die Schweiz heute überhaupt noch? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt Bundeshauschefin Larissa Rhyn das Wichtigste zur Abstimmung über die Neutralitätsinitiative vom 27. September. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Artikel zur Neutralitätsinitiative: Larissa Rhyns Zusammenfassung: Das Wichtigste zur Neutralitätsinitiative Die Politbüro-Folge zu Christoph Blocher: Ist die Neutralitätsinitiative seine letzte Schlacht? Wie Christoph Blocher noch einmal für seine Idee der Neutralität kämpft Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  25. 576

    Flucht nach Ceuta: Warum wollen so viele junge Menschen Marokko verlassen?

    Es waren Bilder, die wir so schnell wohl nicht mehr vergessen: Ende Juli wollten Zehntausende junge Menschen in die spanische Exklave Ceuta migrieren. Sie versuchten, zu Fuss via Marokko die Grenze zu überqueren. Oder sie schwammen teils stundenlang der Küste entlang. Mindestens 100 Migrantinnen und Migranten sind gemäss Schätzungen der lokalen Behörden dabei gestorben. Die, die überlebt haben, sind zum allergrössten Teil nach Marokko zurückgedrängt worden. Viele wollen es offenbar wieder versuchen: In den letzten Tagen wurde ein neuer Ansturm befürchtet, der bis heute jedoch ausblieb. Währenddessen streitet man sich in der EU darüber, ob die Aussengrenzen besser geschützt werden müssen. Was treibt die jungen Marokkanerinnen und Marokkaner aus ihrem Land? Warum gerade jetzt, wo doch die Wirtschaft in Marokko seit Jahren boomt? Und wie reagiert Europa darauf? Unser Nahost-Korrespondent Bernd Dörries ist nach Marokko gereist, um dort nach Antworten auf genau diese Fragen zu suchen. Was er dabei herausgefunden hat, erzählt er in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Gast: Bern Dörries Produktion: Sibylle Hartmann Mehr zur Flucht nach Ceuta Fluchtwelle nach Ceuta: «Lass mich gehen», sagte ihre Tochter. Jetzt liegt sie auf dem Friedhof Flucht nach Ceuta: «Ich denke nur an Europa»: Warum junge Marokkaner ihr aufstrebendes Land verlassen Massenandrang in Ceuta: Hat Marokko die Menschen losgeschickt? Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  26. 575

    Unsere Reporterin an der ukrainischen Kriegsfront

    Seit viereinhalb Jahren verteidigt sich die Ukraine gegen die russische Invasion. Im Osten des Landes greift Russland die ukrainischen Stellungen derzeit besonders hart an. Gleichzeitig ist es der Ukraine im Süden zuletzt gelungen, die Kampflinie zu ihren Gunsten zu verschieben. Ausland-Redaktorin Clara Lipkowski ist im Juli in die Ukraine gereist, um zu erfahren, wie der Alltag an der umkämpften Front aussieht. Dafür hat sie die Städte Kramatorsk und Saporischschja besucht, in denen der Alltag vom Krieg bestimmt ist. Wie sieht das Leben an den Frontlinien aus? Warum werden Drohnen zu einer immer entscheidenderen Waffe? Und wie halten die ukrainischen Soldatinnen und Soldaten nach viereinhalb Jahren Krieg durch? In einer neuen Folge von «Apropos» ist Clara Lipkowski zu Gast und berichtet von ihren Begegnungen an der Kriegsfront. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zur aktuellen Situation in der Ukraine Die Reportage von Clara Lipkowski von der Kriegsfront Ukraine: Überraschende Front-Erfolge im Krieg gegen Russland Ukraine: Russland zeigt Schwächen nach 4 Jahren Krieg Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  27. 574

    Wie liebt die Schweiz? Drei Paare, drei Geschichten über die Liebe

    Das Leben ist voller Liebesgeschichten – und kaum eine gleicht der anderen. Liebe kann berauschend und laut sein, aber auch still und zerbrechlich. Sie kann glücklich machen, wehtun, heimlich beginnen oder nach Jahrzehnten wieder aufflammen. In der aktuellen Ausgabe des «Magazins» hat die Redaktion zwölf Liebesgeschichten gesammelt. Autorin Sascha Britsko hat das Liebesheft koordiniert – und einige der dort porträtierten Paare selbst getroffen. Mélanie (30) und Pascal (38), haben sich auf einer Datingplattform für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung kennen gelernt. Barbara (55) und Hanspeter (50), verspürten anfangs keine Anziehung zueinander. Das änderte sich nach einem Tantrakurs. Und Dara (33) hat nach über 20 Jahren wieder zu ihrer Jugendliebe gefunden. «Er ist die Liebe meines Lebens», sagt sie. Doch eine Hürde bleibt: Anton (33) sitzt im Gefängnis. Was erzählen diese drei Geschichten über die Liebe? Was kann man von ihnen lernen? Sascha Britsko erzählt in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» drei Liebesgeschichten – und ein bisschen auch ihre eigene. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler So liebt die Schweiz (ab dem 15. August aufrufbar): «Unser erster Kuss war im Besucherraum»: Dara und Anton «Er kann tanzen wie ein Roboter»: Pascal und Mélanie «Ich dachte, er sei etwas verklemmt»: Barbara & Hanspeter Das ausführliche Gespräch mit Dara Masi im Podcast «Elephant in the Room».   Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  28. 573

    Tabu im Job: Wie schaffen wir es, offener über Menstruation zu reden?

    Viele Frauen kennen es: Während ihrer Periode leiden sie unter Bauch- oder Kopfschmerzen, Schlafmangel oder Konzentrationsproblemen. Im Job sprechen die wenigsten offen darüber, aus Scham oder Angst vor negativen Reaktionen. Dabei könnte ein offenerer Umgang mit dem Thema nicht nur betroffenen Frauen helfen, sondern auch zum Beispiel den Arbeitgebenden. Denn die verschiedenen Phasen des weiblichen Zyklus wirken sich auch auf Energie, Konzentration und Leistungsfähigkeit aus. Wie genau? In welcher Zyklusphase sind Frauen besonders leistungsfähig? Wann nicht? Wie ist das eigentlich bei Männern? Und was braucht es, damit offener über Menstruation gesprochen werden kann? Darüber spricht Kultur- und Lifestyleredaktorin Lisa Füllemann in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie erklärt, wie sich die Menstruation auf den Arbeitsalltag auswirkt – und warum es sich lohnen könnte, den weiblichen Zyklus stärker mitzudenken. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zu Menstruation am Arbeitsplatz Menstruation am Arbeitsplatz: Was Firmen jetzt ändern müssen Zürich Menstruationsurlaub: Umfrage zu Arbeit trotz Schmerzen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  29. 572

    Alles Wichtige zur heutigen Sonnenfinsternis

    Am Mittwochabend kommt es in der Schweiz kurz vor halb acht Uhr zu einer partiellen Sonnenfinsternis. In Grönland, Island und Spanien ist dann sogar eine totale Sonnenfinsternis zu sehen. Solche astronomischen Ereignisse sind eindrücklich – und selten: Zuletzt gab es in Europa im Sommer 1999 eine totale Sonnenfinsternis. Und bis es aus der Schweiz wieder eine solche zu beobachten gibt, dauert es bis 2081. Klar also, dass am Mittwochabend viele auf Balkonen, Wiesen, Hügeln oder Berggipfeln bereit sein wollen, wenn sich ab etwa 19:20 Uhr die Sonne verdunkelt. Nur: Was passiert bei einer Sonnenfinsternis ganz genau? Warum ist das für so viele Leute so speziell? Wo kann man sie aus der Schweiz am besten beobachten? Und was muss man dabei unbedingt beachten? Unser Wissen-Redaktor und Astronomie-Experte Joachim Laukenmann liefert die Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Sonnenfinsternis. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zur Sonnenfinsternis vom 12. August 2026: Astronomin Lucia Kleint: «Eine schwarze Scheibe am Himmel, alles wird ruhig, auch die Tiere» Die Sonne verschwindet erstmals seit 27 Jahren – Eliane Dubois und Marc Horat reisen dafür extra nach Spanien Die ganze Schweiz blickt in den Himmel: Die besten Bilder der Sonnenfinsternis 1999 Der Hitzesommer geht weiter – und begünstigt immerhin den Blick auf die Sonnenfinsternis Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  30. 571

    Warum immer mehr Schweizer ins grenznahe Ausland ziehen

    Ein Eigenheim mit viel Platz und Garten: Für viele Schweizerinnen und Schweizer ein Traum, der hierzulande kaum noch bezahlbar ist. Deshalb entscheiden sich immer mehr Menschen dafür, im grenznahen Ausland zu wohnen und weiterhin in der Schweiz zu arbeiten. Inzwischen leben über 154’000 Schweizer Staatsangehörige in den Nachbarländern – Tendenz steigend. Doch der anhaltende Boom hat Folgen – sowohl für die Gemeinden auf der anderen Seite der Grenze als auch für die Schweiz selbst. Warum entscheiden sich immer mehr Menschen für ein Leben ausserhalb der Schweiz? Welche Vor- und Nachteile bringt ein Umzug ins Ausland mit sich? Und welche Folgen hat dieser Trend für die jeweiligen Grenzregionen? Anna Luna Frauchiger hat gemeinsam mit Benno Tuchschmid Schweizerinnen und Schweizer im grenznahen Ausland besucht. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt sie, weshalb sich immer mehr Schweizerinnen und Schweizer dafür entscheiden, sich gleich ennet der Grenze niederzulassen, und welche Herausforderungen das mit sich bringt. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum Thema Die Reportage zu den Schweizer Grenzgängern von Anna Luna Frauchiger und Benno Tuchschmid Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  31. 570

    Der Fichenskandal: Der Staat überwachte sogar Bundesräte

    Die Fichenaffäre erschütterte Ende der 1980er-Jahre die Schweiz: Der Staatsschutz sammelte jahrzehntelang Daten über Bürgerinnen und Bürger. Nun hat sich gezeigt: Sogar die Regierung wurde überwacht. Betroffen waren unter anderem Christoph Blocher, Moritz Leuenberger, Ruth Dreifuss oder Adolf Ogi. Warum überwachte der Schweizer Staatsschutz auch die eigenen Bundesräte? Wussten sie davon? Was steht in den Akten? Und gibt es solche Fichen heute noch? Redaktor Andreas Tobler hat die Fichen unserer Bundesräte durchforstet – und mit Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger gesprochen. Er war damals Präsident der parlamentarischen Untersuchungskommissionen (PUK), die den Skandal untersuchte. Jetzt redet er erstmals über seine eigene Fiche. Darüber, was er in den Akten der Bundesräte entdeckt und was ihm Moritz Leuenberger aus dieser Zeit erzählt hat, spricht Andreas Tobler in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Hier die exklusive Recherche zum Fichenskandal von Andreas Tobler lesen und hier das Interview mit Moritz Leuenberger Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  32. 569

    Bonus: Was bedeutet dieser Hitzesommer für die Schweizer Klimapolitik?

    Die Schweiz erlebt gerade die vierte Hitzewelle diesen Sommer. In mehreren Städten kratzten die Temperaturen an 40 Grad. Seen und Flüsse sind zu warm, die Pegel zu tief. Den Kühen auf der Alp geht das Wasser aus, jene im Tal leiden unter Fieber und Durchfall. Und die Menschen schwitzen, lüften – und kaufen so viele Ventilatoren und Klimaanlagen wie noch nie. Diesen Sommer wird (wieder) klar: Die Hitzewellen haben auch eine politische Seite. Die Bauern verlangen Unterstützung vom Bundesrat, die Grünen wollen Albert Rösti das Umweltdepartement entziehen. Nimmt man den Klimawandel in der Schweizer Politik ernst genug? Wie verändert dieser Hitzesommer die Debatte darüber? Und wer könnte davon politisch profitieren? Chefredaktorin Raphaela Birrer, Reportage- und Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi und Inlandchef Mario Stäuble diskutieren in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro» darüber, was der Hitzesommer 2026 politisch bedeutet. Sie sind zu Gast bei Philipp Loser. Ihr hört die Folge als Bonus im «Apropos»-Feed. Produzent: Noah Fend Mehr zur politischen Debatte über die Hitze: Albert Rösti im Interview: «Eine derart heftige Hitze hätte ich nicht erwartet» Klimaszenarien auf einen Blick: Ein solcher Extremsommer wird schon bald normal sein Tausende Kühe werden krank – jetzt soll der Bundesrat die Notlage ausrufen «Die Erde erleidet einen Hitzschlag», warnt die bekannteste Schweizer Klimaforscherin Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  33. 568

    Buchsommer (5/5): Deborah Levy und warum Frauen ein eigenes Zimmer brauchen

    Geboren 1959 im Südafrika der Apartheid, prägten politische Umbrüche Deborah Levy früh. Ihr Vater wurde wegen seines Widerstandes gegen das Apartheid-Regime inhaftiert. Später, als Levy neun Jahre alt war, emigrierte die Familie nach England. Heute ist Deborah Levy für ihr vielseitiges Werk bekannt, das Romane, Essays, Theaterstücke und Lyrik umfasst. In den vergangenen fünfzehn Jahren war sie dreimal für den Booker Prize nominiert. Ginge es nach Magazin-Redaktorin Nina Kunz, hätte sie wohl alle drei Preise gewonnen. Levy sei eine Meisterin der genauen Beobachtung, sagt Kunz – ihre Bücher seien politisch, aber trotzdem voll von Genuss. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» stellt Nina Kunz ihr Lieblingsbuch von Deborah Levy vor. Sie erzählt, wie «Was das Leben kostet» ihren Blick auf die Welt verändert – warum sie plötzlich ihr Wasserglas mit anderen Augen sieht und weshalb ein eigenes Zimmer für Frauen so wichtig ist. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr Literatur-Tipps aus dem Buchsommer von «Apropos» «Die kalte Schulter» von Markus Werner: «Werner macht Mut, Widersprüche auszuhalten» «Americanah» von Chimamanda Ngozi Adichie: Adichie erzählt von Migration, Identität und Zugehörigkeit «Die Mumins. Eine drollige Gesellschaft» von Tove Jansson: Warum dieses Kinderbuch ein Leben lang begleitet «Endling» von Maria Reva: «Das Buch hat mir eine Gefühls- und Gedankenwelt eröffnet, die bisher verschlossen war»   Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  34. 567

    Warum das Matterhorn so viele Menschen anzieht – trotz Warnungen

    Die Faszination des Matterhorns ist bei Alpinistinnen und Alpinisten ungebrochen. Doch den bekanntesten Berg der Schweiz zu erklimmen, ist eine Herausforderung – ganz besonders diesen Sommer. Die Hitze und die Steinschlaggefahr machen den Berg noch gefährlicher als sonst. Die Walliser Rettungsorganisation Air Zermatt fliegt so viele Einsätze wie noch nie.  Mitte Juli haben die Zermatter Bergführerinnen und Bergführer sogar ihre Führungen gestoppt und raten von den Besteigungen am Matterhorn ab. Trotzdem scheint der Berg eine grosse Anziehungskraft zu haben. Das hat auch Bundeshausredaktor Cyrill Pinto festgestellt. Für eine Reportage war er kürzlich in der Hörnlihütte am Fusse des Matterhorns. Dort hat er mit Bergführern und Bergsteigerinnen gesprochen. Und mit dem Air-Zermatt-Rettungspiloten Robert Andenmatten. Warum zieht das Matterhorn trotz aller Warnungen ungebrochen Menschen an? Warum gibt es dieses Jahr so viele Rettungseinsätze wie noch nie zuvor? Und was unternehmen die Hüttenwarte und die Bergführerinnen für mehr Sicherheit? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» berichtet Cyrill Pinto vom Matterhorn und erklärt, was diesen Sommer anders ist als sonst. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema Cyrill Pintos Reportage auf der Hörnlihütte: Trotz Steinschlaggefahr stürmen Touristen den Berg Pilot am Matterhorn: Bergretter Andenmatten flog 7000 Einsätze   Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  35. 566

    Geplatzter WM-Verkauf: Ist das der Anfang vom Ende für Gianni Infantino?

    15 Milliarden Dollar spülte die WM 2026 laut eigenen Angaben in die Fifa‑Kassen. Dennoch gab Fifa-Präsident Gianni Infantino vor einer Woche bekannt, einen Teil der Rechte an der Fussball-WM an Investoren verkaufen zu wollen. Damit stiess er auf unerwartet heftigen Widerstand. Sämtliche europäischen Verbände drohten geschlossen mit einem Boykott aller Fifa-Turniere, auch andere Konföderationen lehnten die Pläne ab. Am Wochenende knickte Gianni Infantino schliesslich ein und zog das Projekt zurück. Doch der Schaden scheint angerichtet: Infantino hat es sich mit beiden Seiten verscherzt. Mit den Fussball-Verbänden, die nun Klagen gegen die Fifa vorbereiten, und mit US-Präsident Donald Trump, der vom Verkauf der Rechte profitiert hätte. Was steckt überhaupt hinter den Verkaufsplänen? Warum kam Infantino damit ausgerechnet nach der kommerziell erfolgreichsten WM der Geschichte? Kann sich Gianni Infantino jetzt noch halten? Und was verrät das alles über den Zustand der Fifa? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Fussballredaktor Thomas Schifferle die Unruhen rund um Fifa-Präsident Gianni Infantino ein – und sagt, wie es in diesem Streit weitergehen könnte. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Hier geht's zu den Analysen von Thomas Schifferle: Jetzt geht es um diese Frage: Wer beerbt Infantino? Infantino ist gescheitert – der Fussball möge endlich von ihm erlöst werden Infantino wird immer dreister – Europa muss ihn endlich stoppen   Mehr zum geplatzten Infantino-Deal: Für Gianni Infantino wirds richtig ernst: Uefa-Anwälte bereiten Klagen vor Gianni Infantino droht wegen der Europäer der Super-GAU Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  36. 565

    Inside Bundeshaus: Wie ernsthaft arbeitet unser Parlament wirklich?

    Die Öffentlichkeit kennt die Entscheide aus dem Bundeshaus. Doch wie Politik dort Tag für Tag entsteht, sehen nur die wenigsten. Im National- und Ständeratssaal wird debattiert und abgestimmt. Doch mindestens so viel passiert ausserhalb der Ratssäle: In der Wandelhalle treffen Parlamentarier auf Lobbyistinnen und Journalisten – nicht selten entstehen dort die Geschichten, die später Schlagzeilen machen. Wie arbeiten Bundeshausjournalistinnen und -journalisten? Wie laufen Sessionen im National- und Ständerat ab? Welche Rolle spielen Lobbyisten wirklich? Und was passiert eigentlich nach Sitzungsende in den Berner Beizen? Larissa Rhyn berichtet seit 2019 aus dem Bundeshaus und leitet seit drei Jahren unsere Bundeshausredaktion. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt sie Einblick in einen Parlamentsalltag, den die meisten Besucherinnen und Besucher sonst kaum zu sehen bekommen. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr Einblicke ins Bundeshaus Bundesrat will Millionen für eigene News-App ausgeben Ein Einblick ins Buch «Wie der Bundesrat die Schweiz regiert» von Ex-Bundeskanzler Walter Thurnherr Bundeshaus-Tratsch: Jositsch, Erni und das PSI Auswertung zu Krankenkassen: 113 Lobbyisten treiben die Prämien in die Höhe Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  37. 564

    Sollen Politikerinnen Kopftuch tragen dürfen?

    Kein Kanton trennt Staat und Religion so konsequent wie Genf. Im Juni hat das Stimmvolk einer Verfassungsänderung zugestimmt, die Genfer Parlamentariern und Parlamentarierinnen das Tragen sichtbarer religiöser Symbole verbietet – darunter Kopftücher, Kippas oder Kreuze. Nun wird das Gesetz juristisch angefochten. Die muslimische Politikerin Ela Öztürk hat Beschwerde eingereicht. Unterstützung erhält sie auch aus christlichen Kreisen. Warum sorgt das Kopftuchverbot für so heftige Diskussionen? Könnte das Genfer Modell Signalwirkung für die ganze Schweiz haben? Und wie weit soll Trennung von Staat und Kirche gehen? Benno Tuchschmid, Romandie-Korrespondent des «Tages-Anzeigers», hat mit Befürwortern und Gegnern des Gesetzes gesprochen. In der neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt er, weshalb der Streit über religiöse Symbole über Genf hinausreicht.  Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zur Debatte um religiöse Symbole Kopftuchverbot Genf: Ela Öztürk kämpft vor Gericht Kopftuch im Unterricht: Lehrerin wehrt sich gegen Verbot Kopftuchverbot St. Gallen: Regierung will Verbot an Schulen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  38. 563

    Buchsommer (4/5): Wie die Kriegsrealität den Roman «Endling» einholte

    «Endling» ist eine Mischung aus Roadtrip, Öko-Krimi, feministischer Satire und Kriegsdrama. So sagt es unser Redaktor Martin Fischer. Und doch entzieht sich der Roman von Maria Reva, der auf der Longlist des Booker Prize 2025 stand, jeder Kategorisierung. Was als linear erzählte Geschichte beginnt, wird nach hundert Seiten radikal gebrochen. Denn mitten in Maria Revas Schreibprozess begann im Februar 2022 die russische Invasion in ihrem Heimatland, der Ukraine. Diesen Bruch nimmt sie im Roman auf. Mit realen Briefwechseln oder mit Kapiteln, für die sie vier Anläufe braucht, verwebt sie Fiktion mit Kriegsrealität. «Sie bricht die krasse Geschichte von Entführung, Krieg, patriarchaler Unterdrückung immer wieder auf», sagt Martin Fischer, «es ist verspielt, aber es sind keine Fingerübungen – es ergibt Sinn für die Geschichte.» Warum «Endling» für ihn ein Muss ist, verrät Martin Fischer in der vierten Folge des «Apropos»-Buchsommers. Host: Alexandra Aregger Produzentin und Sprecherin: Jacky Wechsler Unser Buchsommer: Folge 1: «Markus Werner macht Mut, Widersprüche auszuhalten» Folge 2: «‹Americanah› zeigt, wie willkürlich das Leben sein kann» Folge 3: « Diese Bücher rufen in mir die unerklärliche Traurigkeit hervor, die man nur als Kind allein im Bett fühlen kann» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  39. 562

    Bünzlitum, «Gmögigkeit», Pessimismus: Wie viel Schweiz steckt in uns?

    Schweizerinnen und Schweizer sind Bünzlis. Sie lieben Ordnung, sind «gmögig», aber schnell gestresst. Und sie lieben Kompromisse. Solche Klischees, Symbole, Rituale zur Schweiz gibt es massenhaft. Und am 1. August sind sie besonders präsent, wenn wir unser Schweizerinnen- und Schweizersein mit Weggli, Bratwurst, Flaggen und (dieses Jahr ohne) Feuerwerk zelebrieren. Aber wie gut stimmen sie wirklich? Wie viel Schweiz steckt in uns? Was macht uns überhaupt zur typischen Schweizerin, zum typischen Schweizer typischen Schweizerin, zum typischen Schweizer? Es sind Fragen, die Markus Freitag seit vielen Jahren umtreiben. Er ist gebürtiger Deutscher und lebt seit 30 Jahren in der Schweiz. Viele kennen ihn als Politikwissenschafter der Universität Bern. Aber vielleicht auch wegen seiner provokanten Fragen zu unserer Swissness, die er seit Jahren in seiner Kolumne in dieser Zeitung stellt. Sind wir ordnungsliebende Bünzlis? Kompromissverrückt? Und wie kurz ist unsere Zündschnur? 52 solcher Fragen hat er in einem neuen Buch mit Zahlen und Erkenntnissen vertieft. Über diese Fragen spricht Markus Freitag in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Moderation: Alexandra Aregger Gast: Markus Freitag Produktion: Sibylle Hartmann Artikel zum Nationalfeiertag Kolumne Markus Freitag: Wie viel Schweiz steckt in Ihnen? Waldexperte im Interview: «Auch eine einzelne 1.-August-Rakete kann einen Waldbrand auslösen» Nächste Hitzewelle: Bis zu 38 Grad am 1. August: Oberster Schweizer Feuerwerker fordert «kreative Lösungen»   Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  40. 561

    Die verheerenden Waldbrände in Südeuropa

    In Spanien sind bei einem einzigen Waldbrand 50’000 Hektaren Land abgebrannt (das entspricht etwa der Fläche des Genfersees). In Frankreich kämpfen Feuerwehrleute und Soldaten gegen sich ausbreitende Feuer. In Italien mussten Menschen mit Booten von einer brennenden Halbinsel in Apulien in Sicherheit gebracht werden. Seit Tagen wüten in Südeuropa an verschiedenen Orten grosse Waldbrände. Gerade hat sich die Situation etwas beruhigt, doch jetzt stehen weitere Hitzetage und stärkere Winde an. Es droht also eine weitere Verschärfung in den Brandgebieten. Was bedeuten die grossen Waldbrände in Südeuropa? Wie sind sie entstanden? Wie prekär ist die Lage im Vergleich zu früheren Sommern? Und warum kann man solchen grossen Bränden nicht besser vorbeugen? Patrick Illinger, Spanien-Korrespondent der «Süddeutschen Zeitung» und von Tamedia, ist seit mehreren Tagen rund um das Waldbrandgebiet in Zentralspanien unterwegs. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» berichtet er von der Lage vor Ort und sagt, inwiefern die aktuellen Brände mit dem Klimawandel zu tun haben. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zu den Bränden in Südeuropa: «XXL-Feuer» – und plötzlich brennt es überall in Frankreich Auf diese Megabrände ist die Menschheit nicht vorbereitet Ein Schnappschuss vom Weltuntergang: Was sagt uns dieses Bild? Die aktuelle Lage zu den Bränden in Südeuropa Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  41. 560

    Der Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin

    Hunderttausende Menschen demonstrierten am Christopher Street Day in Berlin für die Rechte queerer Personen. Gegen 22 Uhr wurde aus dem Fest aber eine Tragödie. Ein 21-jähriger Mann fuhr mit einem Lieferwagen absichtlich in eine Menschenmenge. Dabei kam eine Frau ums Leben, rund 30 weitere Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Bereits kurz nach der Tat wurde bekannt, dass der mutmassliche Täter einen islamistischen Hintergrund hatte. Am Sonntagabend wurde er dann von der Polizei gestellt und erschossen. Für die queere Community ist der Anschlag ein Schock und bedeutet ein Angriff auf ihre Existenz. Gleichzeitig wirft die Tat Fragen auf: Der mutmassliche Täter war der Justiz bereits bekannt und verurteilt. Was ist am Samstagabend genau passiert? Weshalb war der mutmassliche Täter trotz seiner Vorstrafen auf freiem Fuss? Und welche Folgen hat der Anschlag für die Politik? Tobias Bug, Nachrichtenredaktor der «Süddeutschen Zeitung», war nach der Tat in Berlin unterwegs und hat mit der Menschen vor Ort gesprochen. In der neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet er die Ereignisse ein. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum Anschlag in Berlin Anschlag auf Berliner CSD: Islamistischer Terror kehrt zurück CSD-Attentäter Abdul B. war als Gefährder bekannt So kam die Polizei dem Attentäter auf die Spur Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  42. 559

    Die lange Geschichte des Weissen Hauses

    Das Weisse Haus gilt als Symbol der US‑Demokratie, Amerikanerinnen und Amerikaner nennen es auch «the People’s House», das Haus des Volkes. Doch seine Geschichte ist eng mit Unterdrückung und Zerstörung verknüpft. 1792 liess George Washington den Grundstein zum Bau des Weissen Hauses legen. Errichtet wurde das Gebäude dann von versklavten Menschen, ehe es 1814 von britischen Truppen bei der Einnahme Washingtons in Brand gesetzt wurde. Nach dem Wiederaufbau wurde es im Laufe der Jahrzehnte immer wieder umgebaut und renoviert – und spiegelte so den Charakter seiner jeweiligen Bewohnerinnen und Bewohner wider. Heute sorgt Donald Trump mit seinen zahlreichen Eingriffen am Weissen Haus für Diskussionen. Noch nie hat ein Präsident die Residenz so stark umgebaut wie er. Ursina Haller von «das Magazin» hat sich in die lange Geschichte des Weissen Hauses vertieft. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» nimmt sie Hörerinnen und Hörer mit auf eine Tour durch das Zentrum der US-Demokratie. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Hier den Text von Ursina Haller lesen Mehr zum Thema: Apropos-Folge: Ein Ballsaal für 400 Millionen Dollar: wie Trump Washington umbaut Trump plant Helikopter­landeplatz – während sein Ballsaal-Projekt stockt Trumps toxischer Bauschutt erzürnt Washington Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  43. 558

    Buchsommer (3/5): Warum man die Mumins in jedem Alter lesen kann (und soll)

    Die finnlandschwedische Künstlerin und Autorin Tove Jansson schrieb ihre Mumin-Geschichten in der Nachkriegszeit, als Finnland noch stark vom Krieg gegen die Sowjetunion geprägt war. Themen wie Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe stellte sie dem Horror der Nachkriegszeit entgegen. «Die Mumins. Eine drollige Gesellschaft» aus dem Jahr 1948 ist der dritte Band der Mumins-Reihe. Eigentlich ist es ein Kinderbuch. Doch Magazin-Redaktor Mikael Krogerus findet: «Du kannst es als Kind schauen oder lesen, als Jugendlicher und als Erwachsener – und jedes Mal liest du es ein bisschen anders.» Mikael Krogerus kommt selbst aus Finnland. Das Buch hat ihn praktisch seine ganze Kindheit begleitet. In der dritten Folge unseres Buchsommers erklärt er, warum es für ihn ein mehrschichtiges und psychologisches Buch ist, das bis heute zu seinen Favoriten gehört. Host: Philipp Loser Produzentin und Sprecherin: Jacky Wechsler Mehr zu Tove Jansson und den Mumins Mutter trotzt dem Weltuntergang Winnetou, Harry Potter oder Mumins – auf den Spuren unserer Kindheitshelden   Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  44. 557

    Missbrauch durch Ex-Politiker: Betroffene erzählen von ihrem Martyrium

    Ein ehemaliger Grossrat aus dem Kanton Aargau soll sich immer wieder an bewusstlosen Opfern vergangen und diese dabei gefilmt haben. Unter den drei Betroffenen waren seine damalige Partnerin Iwona L. und deren damals minderjährige Tochter Paula L. Gegenüber dem Recherchedesk von Tamedia schilderten sie ihr Martyrium. Sie wollen anderen Opfern Mut machen. Der Beschuldigte sitzt seit bald drei Jahren in Untersuchungshaft. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Aargau Anklage erhoben. Sie wirft ihm unter anderem mehrfache Vergewaltigung und sexuelle Handlungen mit Kindern vor. Der ehemalige Politiker bestreitet, jemanden mit K.o.-Tropfen sediert zu haben. Es gilt die Unschuldsvermutung. Es ist eine Geschichte, wie sie die Schweiz in dieser Form wohl noch nie erlebt hat. Und sie wirft Fragen auf, die über den konkreten Fall hinausgehen: Warum betäuben Täter ihre Opfer? Wie kommen solche Übergriffe ans Licht? Und was machen Opfer dabei durch? Roland Gamp vom Tamedia Recherchedesk war an der Recherche beteiligt und hat mit Iwona und Paula L. gesprochen. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» und erklärt die Tragweite des Falls aus dem Aargau. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum Martyrium von Paula und Iwona L. Teil 1 der Recherche: Paula und Iwona L. erzählen, was sie unter Patrick Frei erleben mussten Teil 2 der Recherche: Statt zu helfen, leiteten die Behörden die Ausschaffung der Opfer ein Politikerinnen über Missbrauchsfall: Der Umgang der Behörden spaltet die Parteien K.-o.-Tropfen: Verdachtsfälle steigen, Nachweis ist schwierig Psychiater im Interview: Warum Täter ihre Übergriffe filmen Hilfe bei sexualisierter und häuslicher Gewalt Hier finden Betroffene und Drittpersonen Unterstützung: Im Notfall: die Polizei alarmieren (Tel. 117), medizinische Hilfe anfordern (Tel. 144). Unter der nationalen Opferhilfe-Nummer 142 erhalten Gewaltbetroffene sowie deren Angehörige rund um die Uhr eine kostenlose und vertrauliche Beratung. Die Opferhilfe Schweiz bietet für Betroffene und deren Umfeld auch in jedem Kanton kostenlose, vertrauliche und anonyme Beratung. Weibliche Betroffene finden in den Frauenhäusern Zuflucht, für Männer bietet der Verein Zwüschehalt entsprechende Plätze an. Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  45. 556

    Zwei Tote innerhalb einer Woche: Das brutale Vorgehen der ICE-Beamten

    Nach den tödlichen ICE-Einsätzen Anfang Jahr war es zuletzt vergleichsweise ruhig um die amerikanische Einwanderungsbehörde. Nun erschüttern gleich zwei tödliche Vorfälle innerhalb einer Woche die USA erneut. Vor wenigen Tagen wurde der 25-jährige Kolumbianer Joan Sebastian Guerrero bei einem ICE-Einsatz in seinem Auto von einem Beamten erschossen. Er ist das sechste Opfer, das seit Anfang 2025 bei einem Einsatz der Behörde sein Leben verlor. Kurz darauf lobt US-Präsident Donald Trump die Beamten und betont, die ICE mache einen «grossartigen Job». Was genau ist bei den jüngsten Todesfällen passiert? Wie rechtfertigt die Einwanderungs­behörde ihr Vorgehen? Und wie soll das weitergehen? Darüber spricht unsere USA-Korrespondentin Charlotte Walser in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie ordnet die tödlichen ICE-Einsätze ein und erklärt, welchen Einfluss die Todesfälle auf die Midterm-Wahlen im Herbst haben könnten. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zu den tödlichen ICE-Einsätzen ICE erschiesst Kolumbianer Joan Sebastian Guerrero: Autokontrollen ausgesetzt ICE-Polizist erschiesst Mexikaner Lorenzo Salgado Araujo in Houston Diskreter, aber nicht weniger brutal: Das ist die neue Strategie von ICE Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  46. 555

    Sinkende Geburtenrate: Warum bekommen wir immer weniger Kinder?

    Laut dem Bundesamt für Statistik hat die Geburtenrate in der Schweiz mit durchschnittlich 1,29 Kindern pro Frau einen Tiefstand erreicht. Sie gehört damit zu den 25 geburtenärmsten Ländern der Welt. Grund für den Rückgang der Geburten sind unter anderem finanzielle Hürden, ein bewusster Entscheid gegen Kinder oder das Unterschätzen der eigenen Fruchtbarkeit. Das zeigt eine neue Langzeitstudie der Universität Zürich. Wo führt diese Entwicklung hin? Muss man den Abwärtstrend aufhalten? Ginge das überhaupt? Und welche Folgen hat das für uns als Gesellschaft? Inlandredaktorin Anja Burri hat sich mit der Studie und der Debatte um die Geburtenrate beschäftigt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» beleuchtet sie die Ursachen für diesen Trend. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Hier den Artikel von Anja Burri lesen: Keine Lust oder zu spät: Warum immer weniger Frauen Kinder bekommen Mehr zum Thema: Während die Schweiz Zuwanderung deckeln will, kämpfen Nachbarländer um Fachkräfte Jetzt kippt der Altersmix der Schweiz – das bedroht unseren Wohlstand massiv Kinderfreie Frauen erzählen: «Wieso fragt niemand ‹warum›, wenn jemand ein Kind bekommt?» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  47. 554

    Der «Wasserbotschafter» warnt: Haben wir uns vom Wasser entfremdet?

    In der Schweiz gibt es fast 1’500 Seen. Vom Moortümpel bis zum Bodensee gibt es einige Gewässer zu durchqueren. Ernst Bromeis hat das gemacht: Er hat fast alle Schweizer Seen durchschwommen und nennt sich selbst Wasserbotschafter.  Er hat die Schweiz am UNO-Weltdatenforum 2021 in Bern vertreten und nahm am Weltwasserforum in Dakar teil, warnt vor übermässigem Wasserverbrauch – und sagt, wir hätten uns vom Wasser entfremdet. Darüber hat sich Redaktor Moritz Marthaler mit Ernst Bromeis unterhalten – und ist mit ihm in den Vierwaldstättersee gestiegen. Dort hat ihm Bromeis gezeigt, was er ausser Wasser sonst noch alles sieht, wenn er durch einen See schwimmt: Unter der Wasseroberfläche von Schweizer Seen erzählen Erdrutsche und Moränen von der Eiszeit, an Land sieht er Verbauung – und wärmere Seen haben Folgen für Ökologie und Wasserversorgung. Auch mit diesen Themen hat sich Moritz Marthaler beschäftigt. Davon und von seinem Ausflug ins Wasser mit Ernst Bromeis erzählt er in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Die Reportage von Moritz Marthaler im Urnersee gibt's hier Hier durch die 3D-Unterwasserkarte stöbern Mehr zu den Schweizer Seen: Rekord-Wassertemperaturen bedrohen Fische in Zürcher Flüssen und Bächen 27 Grad im Zürichsee – auch fast alle anderen Schweizer Seen mit Rekordwerten Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  48. 553

    Buchsommer (2/5): «Americanah» fragt, wo wir dazugehören – und wo nicht

    Die nigerianische Autorin Chimamanda Ngozi Adichie prägte unter anderem mit ihrem Essay «We Should All Be Feminists» die Debatte über Gleichberechtigung. Ihr TED-Talk von 2012 traf ein Momentum, erreichte ein Millionenpublikum. Sogar Beyoncé sampelte Auszüge der Rede; Dior druckte den Titel «We Should All Be Feminists» auf T-Shirts. «Americanah» ist ihr dritter Roman. Ein politisches Buch, in dem es um Identitätsfindung, Rassismus, Entfremdung und Heimat geht. Chimamanda Ngozi Adichie seziert in «Americanah» messerscharf die amerikanische Gegenwart, wie Redaktorin Annik Hosmann findet. In der zweiten Folge unseres Buchsommers stellt Annik Hosmann ihr Lieblingsbuch vor und erklärt, warum «Americanah» ein politisch vielschichtiges Buch ist – und gleichzeitig eine grosse Liebesgeschichte. Host: Alexandra Aregger Produzentin und Sprecherin: Jacky Wechsler Mehr zu Chimamanda Ngozi Adichie «Die Literatur der Social-Media-Generation wird schrecklich sein» «Michelle Obama mit Zöpfen wäre undenkbar» Ein furchtloses Mädchen gegen die Männerdominanz der Finanzwelt Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  49. 552

    Mehr Gehör für Eltern: Wie eine neue Spitalregel Leben retten soll

    Es beginnt harmlos: Der 14-jährige Elia kehrt mit einem leichten Husten aus dem Skilager zurück. Doch sein Zustand verschlechtert sich zunehmend, sodass ihn seine Eltern in die Notaufnahme des Kantonsspitals Baden bringen. Trotz anhaltender Beschwerden wird Elia von den Ärztinnen nach Hause geschickt – zum Unverständnis seiner Eltern. Vier Tage später stirbt er an einem septischen Schock und Multiorganversagen. Gegen mehrere Ärzte des Kantonsspitals läuft inzwischen ein Strafverfahren. Es gilt die Unschuldsvermutung. Dass sich Eltern zu wenig ernst genommen fühlen, war auch in Luzern bereits Thema. Vor einem Jahr starb dort ein einjähriger Bub an einer bakteriellen Infektion, nachdem seine Mutter im Kinderspital vergeblich auf den kritischen Zustand hingewiesen haben soll. Deshalb hat das Kinderspital Luzern als erstes Schweizer Spital «Martha’s Rule» eingeführt: Wenn Eltern mit der ärztlichen Einschätzung nicht einverstanden sind, können sie eine unabhängige Zweitmeinung einholen. Was ist im Fall Elia passiert? Was ist «Martha’s Rule» genau – und inwiefern kann sie künftig Leben retten? Und bedeutet sie einen Kulturwandel in den Spitälern? Janina Gehrig, Redaktorin im Ressort Leben, hat den Fall von Elia recherchiert, Bundeshausredaktor Markus Brotschi die Hintergründe zu «Martha’s Rule». In der neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnen sie den Fall ein und erklären, wie die Regel die Sicherheit von Patientinnen und Patienten verbessern könnte. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zu Elias Fall und «Martha’s Rule» Teil 1: Der Fall von Elias und wie er an einer nicht erkannten Sepsis starb Teil 2: Der Fall von Elias – wurde der Bericht beschönigt? Martha’s Rule: Kinderspital Luzern führt Notknopf für Eltern ein Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  50. 551

    Wie KI den Journalismus verändert

    «Blick»-Chefredaktor Rolf Cavalli soll beim Verfassen seiner Texte zu stark auf künstliche Intelligenz zurückgreifen. Diesen Vorwurf erhebt die freie Journalistin Esther Diener-Morscher. Sie verweist auf mehrere Formulierungen in einem seiner Texte, die ihrer Ansicht nach typisch für Sprachmodelle seien. Rolf Cavalli weist den Vorwurf, seine Texte von KI zu schreiben, zurück. Er bestätigt aber, sie mit KI zu redigieren. Der Vorwurf reiht sich in eine wachsende Zahl von Beispielen ein, in denen Autoren, Journalisten oder Politiker KI-generierte Texte veröffentlicht haben. Dadurch stellt sich die grundsätzliche Frage nach dem Umgang mit künstlicher Intelligenz im Journalismus. Was steckt hinter dem Vorwurf gegen Rolf Cavalli? Wie nutzen Medienhäuser KI? Wann ist die Nutzung gekennzeichnet? Wann nicht? Und verschwindet wegen KI das Schreiben als Kulturtechnik? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» spricht Inlandchef Mario Stäuble darüber, welche Chancen und Risiken künstliche Intelligenz im Journalismus mit sich bringt. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zu KI im Journalismus Mario Stäubles Recherche zum Fall von Cavalli und zur Debatte um KI im Journalismus Schweizerinnen und Schweizer misstrauen künstlicher Intelligenz in Medien «Riesenfehler gemacht»: Ex-Chefredaktor wird wegen Nutzung von KI beurlaubt So verwendet Tamedia künstliche Intelligenz Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an [email protected] Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

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Politisch, persönlich, nah: Der tägliche Podcast von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung beleuchtet aktuelle Themen und Geschichten, die zu reden geben. Von Montag bis Freitag – präsentiert von Alexandra Aregger und Philipp Loser.

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