PODCAST
Archivradio – Geschichte im Original
by SWR
Historische Aufnahmen und Radioberichte von den ersten Tonaufzeichnungen bis (fast) heute. Das Archivradio der ARD macht Geschichte hör- und die Stimmung vergangener Jahrzehnte fühlbar. Präsentiert von: Gábor Paál, Lukas Meyer-Blankenburg, Maximilian Schönherr und Christoph König. Ein Podcast von SWR, BR, HR, MDR und WDR. https://archivradio.de | Übersicht über alle Beiträge: http://x.swr.de/s/archivradiokatalog
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1000
Erste deutsch-deutsche Städtepartnerschaft zwischen Saarlouis und Eisenhüttenstadt | 20.9.1986
25 Jahre nach dem Bau der Mauer kam es 1986 zur ersten Städtepartnerschaft zwischen einer bundesdeutschen und einer Gemeinde der DDR. Die Initiative ging von Saarlouis aus, von den Fraktionen von SPD und Grünen.
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999
Erste Rabbiner-Ordination seit der NS-Zeit | 14.9.2006
Nach Ende der Naziherrschaft lebten nur noch wenige Juden in Deutschland. Erst langsam wurde jüdisches Leben wieder aufgebaut. Rabbiner mussten aus dem Ausland geholt werden, weil es in Deutschland keine Ausbildungsstätte gab.
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998
Der erste PISA-Schock: deutsche Bildung viel schlechter als ihr Ruf | 4.12.2001
Ergebnisse der ersten PISA-Studie sickern am 3. Dezember 2001 durch, am 4. Dezember werden sie offiziell bekannt gegeben. Und Fachleute sind sich einig: Es gibt keine Ausrede – die Studie ist methodisch sauber.
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997
Putin bietet im Bundestag Unterstützung gegen Terrorismus an – und fordert Einbindung | 25.9.2001
Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 war die weltweite Anteilnahme groß, auch Russlands Staatspräsident Wladimir Putin bekundet seine Solidarität mit den USA.
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996
20:30 Uhr: George W. Bushs dritte Rede zu den Terrorangriffen | 11.9.2001 | 9/11
Um 14.30 Ortszeit, 20.30 Uhr MEZ, tritt US-Präsident George W. Bush ein drittes Mal an diesem 11. September 2001 vor die Mikrofone und hält eine Ansprache an das amerikanische Volk. https://1.ard.de/archivradio-11-september-w?=par
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995
15:37 Uhr: "Es ist fürchterlich" – Korrespondent Thomas Nehls live aus New York | 11.9.2001 | 9/11
Wie viele Radiosender unterbricht auch SWR1 am 11.9.2001 sein laufendes Programm. Korrespondent Thomas Nehls berichtet live über den terroristischen Anschlag.
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994
15:00 Uhr: Erste Nachrichten über Angriff auf World Trade Center | 11.9.2001 | 9/11
11. September 2001, 15 Uhr. 20 Minuten zuvor ist ein Flugzeug in den Südturm des World Trade Centers geflogen. In den Radionachrichten von SWR1 und SWR3 kommt die Meldung aus New York kurz, aber an erster Stelle.
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993
Vor der Euro-Bargeld-Einführung – Geldtransporter bringen das Geld zu den Banken | 3.9.2001
Am 1. Januar 2002 wird in Deutschland die D-Mark durch den Euro ersetzt. Damit bald alle ihr Bargeld umtauschen können, müssen Banken im ganzen Land mit Banknoten und Münzen versorgt werden.
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992
Die KPD wird verboten | 18.8.1956
1951 beantragte die Bundesregierung unter Konrad Adenauer das Verbot zweier Parteien: Die Sozialistische Reichspartei; das ging schnell. Und die KPD. Das dauerte.
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991
Die ersten "Homo-Ehen" werden geschlossen | 1.8.2001
Es war eines der großen gesellschaftspolitischen Projekte der rot-grünen Bundesregierung unter Gerhard Schröder: Die Einführung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft.
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990
Hörtipp: Der verbotene Vater
Seit Katharina denken kann, hat sie das Gefühl, nicht richtig zu sein. Die Familie schweigt über die Vergangenheit. Nur ein kleines Foto: ein Mann neben ihrer Mutter. Wer ist das?
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989
Weltwirtschaftskrise in Deutschland: Banken schließen für zwei Tage | 15.7.1931
Die Weltwirtschaftskrise spitze sich in der Bankenkrise 1931 zu. Anleger und Sparer verlieren ihr Vertrauen und heben ihr Erspartes ab. Banken geht das Bargeld aus. Reichsfinanzminister Hermann Dietrich versucht zu beruhigen.
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988
Eröffnung des Flughafens Rhein-Main | 8.7.1936
1936, kurz vor den Olympischen Spielen in Berlin, wird in Frankfurt der Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main eröffnet. Es spricht Erhard Milch.
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987
Auflösung des Warschauer Pakts | 1.7.1991
Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 geht auch die Epoche der Sowjetunion langsam zu Ende und mit ihr löst sich das mächtige Militärbündnis des Ostens auf, der Warschauer Pakt.
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986
Neues Namensrecht: Eheleute dürfen auch Namen der Frau führen | 6.7.1976
6.7.1976 | Bis 1976 war klar: Nach einer Hochzeit bekommt die Ehefrau den Nachnamen des Mannes. Allenfalls darf sie ihren Mädchennamen mit Bindestrich dazusetzen. Am 1. Juli 1976 gibt es ein bisschen mehr Gleichberechtigung: Die Eheleute dürfen sich nun auch auf den Namen der Frau einigen. Die Bindestrich-Option gibt es weiterhin. Eigentlich ist das schnell gesagt, doch die Ausführlichkeit und der Ton, in der der folgende Beitrag vom 6. Juli 1976 dieses Thema breittritt, verrät etwas darüber, wie gewöhnungsbedürftig das neue Namensrecht offenbar damals ist. https://archivradio.de/
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985
Georg Picht warnt vor Bildungskatastrophe | 18.7.1964
Lehrkräftemangel, marode Schulen – und etliche Kinder, die nicht die Bildung bekommen, die ihrer Begabung entspricht. Das alles beklagt 1964 der bekannte Pädagoge Georg Picht (1913 - 1982). Er warnt: Die schönen Zeiten des Wirtschaftswunders könnten bald vorbei sein.
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984
Kanzlertausch 1966 – Kiesinger dementiert Ambitionen auf Erhard-Nachfolge | 4.11.1966
1966 ist Bundeskanzler Ludwig Erhard drei Jahre im Amt und sein Image ramponiert. Der einstige Star der Wirtschaftswunderjahre hat die Erwartungen nicht erfüllt.
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983
Wozu „Grundgesetz“ und „Verfassungsgericht“? Carlo Schmid und Adolf Süsterhenn im Parlamentarischen Rat | 8.9.1948
Bei den Beratungen im Parlamentarischen Rat 1948 war schon klar: Eine wirksame Verfassung für ganz Deutschland wird es bis auf weiteres nicht geben. Was aber bedeutet das für das entstehende Verfassungswerk – wie provisorisch ist es, wie muss es geschrieben sein, um dem geteilten Zustand gerecht zu werden? Dazu äußert sich Carlo Schmid, der Wortführer der SPD. Er war es auch, der den Begriff „Grundgesetz“ prägt – und am Ende dieser Aufnahme auch für die Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold plädiert. In der gleichen Sitzung des Parlamentarischen Rats erklärt Adolf Süsterhenn von der CDU, welche Aufgaben genau das Bundesverfassungsgericht haben soll – Konrad Adenauer habe da klare Vorstellungen: Das Gericht solle den Staat vor den Ländern schützen und umgekehrt, und es soll die Bürger vor einer diktatorischen Mehrheit schützen. Zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht klar, dass das Gericht nach Karlsruhe kommen würde.
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