PODCAST · education
Autorengespräch
by DOMRADIO.DE
Unglaubliche Gespräche über den Glauben und die Welt an sich in der modernen Literatur.
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Felicitas Hoppe über ihr Buch "Reisen"
"Right or wrong, this is the road and we are on it". Felicitas Hoppe hat das Zitat von Gertrude Stein als Motto ihrer Betrachtungen über das Reisen ausgewählt. Die Autorin beschreibt unseren Lebensweg als Reise mit Risiken und Nebenwirkungen. "Und wir können nicht selbst entscheiden", sagt Hoppe im DOMRADIO.DE Interview: "Wir können natürlich sagen, ich gehe jetzt nach links oder ich gehe nach rechts. Aber es ist so, dass wir auf dieser Straße vorangehen und wir gehen einem uns im Großen und Ganzen bekannten Ziel entgegen, nämlich wissend, dass die Veranstaltung, an der wir teilnehmen, endlich ist. Aber wo diese Reise endet und wie sie endet, in welchem Verkehrsmittel sie endet, mit welchen Gefährten sie endet, das wissen wir nicht, und es ist gut, dass wir das nicht wissen, sondern dass wir sagen: Das ist der Weg, und den gehen wir, und das ist dann doch ein Moment des Pilgerns mit allen Risiken und Nebenwirkungen".https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/felicitas-hoppe-reisen-9783446284142-t-5851
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Anja Kampmann über ihren Roman "Die Wut ist ein heller Stern"
In ihrem Roman "Die Wut ist ein heller Stern" erzählt Anja Kampmann die Geschichte von Hedda. Die Romanheldin lebt ihren Traum, sie arbeitet in den frühen dreißiger Jahren als Artistin im Variete Alkazar auf der Hamburger Reeperbahn. Das ist eine freizügige Welt – ein Zusammenschluss der Menschen, die in einer frivolen eigenen Welt leben. Doch die Zeiten ändern sich. 1933 beginnt der Roman und erzählt, wie die Nationalsozialisten alles aus dem Weg räumen, was nicht ihrem völkischen Nationalismus und ihrem Frauenbild entspricht. Hedda ist in den Augen der Nazis eine in Sünde lebende Frau. Sie gerät zunehmend unter Druck und muss sich in einer rauen, faschistischen Männerwelt behaupten. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt die Autorin, was sie bewegt hat, die Geschichte von Hedda zu erzählen. https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/anja-kampmann-die-wut-ist-ein-heller-stern-9783446281202-t-5648
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Sabine Weiss über ihren historischen Roman "Der Schrein der Könige"
Erst seit kurzem kann man mit Sicherheit sagen, dass der Schrein der Heiligen Könige eine Arbeit des Goldschmiedes Nikolaus von Verdun ist. Die Hamburger Autorin hat einen historischen Roman geschrieben, in dem sie Nikolaus von Verdun lebendig werden läßt und schildert, wie und warum er mit seiner Familie nach Köln kam, um dort dann den Schrein zu fertigen. "Der Schrein der Könige" erzählt vom bunten Leben in Köln im späten Mittelalter - ein Leben voller Gegensätze und eine Glaubenswelt, die uns heute fremd erscheint. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt die Autorin, wie sie sich als Hamburgerin dem Kölner Leben im späten Mittelalter genähert hat und was dieses Leben besonders geprägt hat. https://bastei-luebbe.de/Buecher/Historische-Romane/Der-Schrein-der-Koenige/9783757701840
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Wer spricht muss bereit sein, sich zu blamieren
Daniela Dröscher ist protestantisch aufgewachsen. Schon als Kind habe sie versucht, das Alte Testament zu lesen, erzählt sie im DOMRADIO.DE Interview. In ihrem Leben gab es Zeiten, in denen sie sprachlos war. Zwischen pfälzischem Dialekt und Hochdeutsch fühlte sie sich hin und hergerissen. Wie es dazu kam, wie sie ihren Weg zum souveränen Sprechen gefunden hat und welche Rolle dabei das Bekenntnis zum Missverständnis gespielt hat, davon handelt ihr Buch "Sprechen." Im DOMRADIO äußert sie weiter ihren Verdacht, dass wir viel häufiger beten, als es uns bewußt ist.
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Christoph Peters über seinen Roman "Entzug"
Christoph Peters hat einen Roman über die Hölle geschrieben, die der alkoholabhängige Ich-Erzähler durchmacht. Sein Roman "Entzug" hat autobiografische Züge, ist aber in erster Linie der gelungene Versuch, für das Thema Alkoholsucht und Entzug eine Sprache und eine literarische Form zu finden. Dabei wird nichts beschönigt und am Ende gibt es die Hoffnung, dass ein Neubeginn möglich ist – und wie sehr sich der Entzug lohnt, denn das Leben ist auch ohne Alkohol ein großes, wunderbares, herrliches Leben. Im DOMRADIO.DE-Interview erzählt Christoph Peters von seinem Weg aus der Alkoholabhängigkeit und warum er jetzt - nach 20 Jahren - einen Roman darüber geschrieben hat. Christoph Peters / "Entzug" / Luchterhand Verlag / 393 Seiten / 24 Eurohttps://www.penguin.de/buecher/christoph-peters-entzug/buch/9783630877853
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Ute Wegmann schreibt über drei Frauen aus drei Generationen
Großmutter, Mutter, Tochter - Hertha, Ellen und Dora, drei Frauen zwischen 1930 und 1990, drei Generationen, geprägt vom Krieg und dem Schweigen der Nachkriegszeit - vom Wirtschaftswunder und der Studentenrevolution. Ute Wegmann läßt in ihrem Roman "Alles soll sehr weiß sein" deutsche Vergangenheit lebendig werden, indem sie den Frauen in der jeweiligen Zeit eine Stimme gibt. Dabei geht es der Autorin nicht um Schuldzuweisungen, sondern darum, Zusammenhänge aufzuzeigen. Denn: "Die Gegenwart hat keine Zukunft, wenn man die Vergangenheit totschweigt". Im DOMRADIO.DE Interview erzählt Ute Wegmann, wie es ihr gelungen ist, den Frauen so nahe zu kommen, dass wir das Gefühl haben, neben ihnen zu sitzen und uns ihre Geschichte und ihre Geschichten erzählen zu lassen.https://www.maroverlag.de/prosa/324-alles-soll-sehr-weiss-sein--9783875126822.htmlAm 14. April stellt Ute Wegmann ihr Buch im Kölner Literaturhaus vorhttps://literaturhaus-koeln.de/programm/lokalrunde-ute-wegmann-bastian-schneider/14-04-2026/
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Thomas Hettche über seinen Roman "Liebe"
"Es gibt die große Liebe", davon ist Thomas Hettche überzeugt. In seinem Roman "Liebe" erzählt er von Anna und Max. Die beiden sind 60 Jahre alt und haben schon einiges an Beziehungserfahrung hinter sich - und dann schlägt die Liebe ein. Was passiert da? Wie erleben Max und Anna diese große Liebe? Im DOMRADIO.DE Interview erzählt der Autor Thomas Hettche von dieser Ewigkeitserfahrung, die auch eine Transzendenzerfahrung ist, eine magische Erfahrung, die das Vorfeld ist, auf dem auch eine religiöse Bindung entstehen kann. "Liebe" von Thomas Hettche / Verlag Kiepenheuer & Witsch / 165 Seiten / 22 Eurohttps://www.kiwi-verlag.de/buch/thomas-hettche-liebe-9783462002041
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Hannah Lühmann erzählt in ihrem Roman "Heimat" von Tradwifes
Als Influencerinnen auf Instagram und anderen sozialen Medien sind sie ein Trend, der ständig zunimmt. Tradwifes werben für ein Leben als klassische Hausfrau und Mutter. Sie finden die Rollenbilder der 1950er Jahre erstrebenswert. Kinder, Küche, Kirche lautet ihr Credo. Ihren ideologischen Überbau finden sie bei evangelikalen Gruppen. Die Autorin Hannah Lühmann hat ein Buch über Tradwifes geschrieben. Jana heißt ihre Heldin in dem Roman "Heimat", die sich zunehmend vom Leben ihrer Nachbarin Karolin angezogen fühlt. Karolin lebt das Leben eines Tradwifes, einer Frau, die sich als dienende Mutter versteht. Ein einfühlsames Buch, das eine gesellschaftliche Entwicklung aufgreift und verständlich macht, ohne die Sollbruchstellen dieses Familienmodels zu verschweigen. Im DOMRADIO.DE erzählt die Autorin, warum sie sich selbst von diesem Trend im Internet angezogen gefühlt hat - und wie unheimlich diese Szene auch sein kann. https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/hannah-luehmann-heimat-9783446282827-t-5654
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Stefan von Kempis erzählt eine andere Geschichte der Papstwahl
In seinem Buch "Weißer Rauch und falsche Mönche. Eine andere Geschichte der Papstwahl" betrachtet der Vatikanjournalist Stefan von Kempis den Ablauf einer Papstwahl und die geschichtliche Entwicklung des Konklaves. Dabei hat sich über die Zeit einiges geändert. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt von Kempis, dass früher auch Laien den Papst gewählt haben und wer die falschen Mönche gewesen sind. https://www.herder.de/religion-spiritualitaet/shop/p3/83590-weisser-rauch-und-falsche-moenche-gebundene-ausgabe/
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Gisa Klönne im Interview über ihren Roman "Die Liebe süäter"
"Ich weiß nicht mehr, wer ich bin. Wer ich sein möchte und sein kann. Wie leben?" Das ist die große Frage, die sich Kora in dem Roman „Die Liebe später“ von Gisa Klönne stellt. Kora gerät nach einer Herzoperation in einen Sog von Lebensfragen, der für sie alle Gewissheiten infrage stellt. Gisa Klönne erzählt in ihrem Roman von Lebenskrisen, die uns erschüttern – von Sehnsucht und Angst – und davon, wie das geht: älter werden, auch gemeinsam als älteres Paar glücklich zu leben. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt die Autorin von einem Lebensgefühl, das zurzeit viele Baby-Boomer umtreibt. https://www.gisa-kloenne.de/https://www.rowohlt.de/buch/gisa-kloenne-die-liebe-spaeter-9783463000756
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Gisa Klönne im Interview über ihren Roman "Die Liebe süäter"
"Ich weiß nicht mehr, wer ich bin. Wer ich sein möchte und sein kann. Wie leben?" Das ist die große Frage, die sich Kora in dem Roman „Die Liebe später“ von Gisa Klönne stellt. Kora gerät nach einer Herzoperation in einen Sog von Lebensfragen, der für sie alle Gewissheiten infrage stellt. Gisa Klönne erzählt in ihrem Roman von Lebenskrisen, die uns erschüttern – von Sehnsucht und Angst – und davon, wie das geht: älter werden, auch gemeinsam als älteres Paar glücklich zu leben. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt die Autorin von einem Lebensgefühl, das zurzeit viele Baby-Boomer umtreibt. https://www.gisa-kloenne.de/https://www.rowohlt.de/buch/gisa-kloenne-die-liebe-spaeter-9783463000756
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Mona Yahia erzählt in ihrem Roman "Vier Tage" die Geschichte der orientalischen Juden
Vier Tage, vier Generationen, vier Welten. In ihrem Roman "Vier Tage - eine nahöstliche Tetralogie" erzählt Mona Yahia das Leben von vier Generationen einer orientalisch-jüdischen Familie. Die Geschichte beginnt 1918 in Mossul - als die Engländer die Stadt einnehmen und der Arzt Hayim sich entscheiden muss, ob er mit seiner Familie in der Stadt bleibt. Seine Tochter Rebekka wandert 1936 in die noch junge Stadt Tel Aviv aus. Weitere Stationen des Buches sind Babel, wo Leila, die Enkelin von Hayim, zu Beginn des Yom Kippur Krieges 1973 ihren Militärdienst leistet. Im vierten Kapitel treffen wir Hayims Enkel Nemir in Istanbul. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt die Autorin Mona Yahia, warum die Frauen unter den orientalischen Juden im Exil viel mehr gewinnen konnten als die Männer, die sie eher als Verlierer des Exils sieht. Denn die Frauen konnten sich aus den patriarchalen Strukturen befreien und - wie Rebekka und Leila - ihr eigenes Leben aufbauen. In "Vier Tage" läßt uns Mona Yahia in die Geschichte einer aus dem Orient stammenden jüdischen Familie eintauchen, wie sie so noch nie erzählt worden ist. Aus dem Englischen hat Kirsten E. Lehmann das Buch kundig ins Deutsche übersetzt.Am 20. Januar stellt Mona Yahia ihren Roman "Vier Tage" um 19:30 im Kölner Literaturhaus vor. https://literaturhaus-koeln.de/programm/mona-yahia-4-tage/20-01-2026/https://salonliteraturverlag.com/product/vier-tage/
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Hans Joas über moralischen Universalismus
Der moralische Universalismus ist keine Erfindung des jüdisch-christlichen Abendlandes. Es gab ihn schon weit vor Christi Geburt. In seinem Buch "Universalismus. Weltherrschaft und Menschheitsethos" erforscht der Soziologe Hans Joas die Geschichte des Universalismus - ein Ethos, das die moralische Orientierung nicht nur am Wohl der mir nahestehende Menschen, sondern am Wohl aller Menschen ausrichtet. Beim Fest zum Jahresauftakt der Kölner Karl Rahner Akademie stellte Joas jetzt sein Buch und seine Ideen zum moralischen Universalismus vor, Im DOMRADIO.DE Interview erzählt er, welche Möglichkeiten hier das globale Christentum hat, tief verwurzelt im moralischen Universalismus, dem völkischen Nationalismus der großen Imperien Paroli zu bieten. https://www.suhrkamp.de/buch/hans-joas-universalismus-t-9783518588277https://www.karl-rahner-akademie.de/
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Axel Hacke empfiehlt uns, über unsere Gefühle zu sprechen
"Überlassen wir nicht den Populisten, mit unseren Gefühlen zu spielen", fordert Axel Hacke im DOMRADIO.DE Interview. Der Schriftsteller und Kolumnist der Süddeutschen Zeitung bringt Licht in unsere diffuse Gefühlswelt in Zeiten wie diesen. "Wie fühlst du dich?" heißt sein neues Buch über unser Innenleben. "Gefühle haben sowohl im Politischen als auch im Sozialen eine ungeheure Bedeutung, der wir uns zu wenig bewußt sind", sagt Hacke, "denn wir leben in einer Gefühlsgesellschaft, wie es sie kaum je gegeben haben dürfte". Im Interview spricht der Autor darüber, wie wichtig es ist, dem Leben einen Sinn zu geben und darüber, das es etwas gibt, was den Tod überdauert, und deshalb schon im Leben jetzt hilft.https://www.dumont-buchverlag.de/buch/axel-hacke-wie-fuehlst-du-dich-9783755811343-t-7706
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Hans-Jürgen Petrauschke über den Bildband "Kirchen, Klöster und Kapellen im Rhein-Kreis Neuss"
Kirchen sind mehr als Museen, Kirchen haben als Resonanzräume für das soziale Miteinander besonders in Krisenzeiten eine politische Bedeutung. Davon ist Hans-Jürgen Petrauschke überzeugt. Von 2009 bis 2025 war er Landrat im Rhein-Kreis Neuss. Petrauschke schwärmt von einem neuen Bildband über die schönsten Kirchen, Klöster und Kapellen im Rhein-Kreis Neuss. "Pracht und Purismus" heißt der opulente Bildband mit Fotos von Florian Monheim und einem erhellenden Text von Jürgen Kaiser. "Wenn sie in eine fremde Stadt kommen, dann schauen sie sich doch zuerst die Kirche an - denn die ist einmalig. Die Kirchen lassen Geschichte lebendig werden", empfiehlt Petrauschke im DOMRADIO.DE Interview.https://shop.greven-verlag.de/pracht-und-purismus.html
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Bestsellerautorin Gaea Schoeters über ihren Roman "Das Geschenk"
Der Roman "Das Geschenk" von Gaea Schoeters beruht auf eine wahre Ausgangssituation. 2024 wollte der Präsident von Botswana der Bunderegierung 20.000 Elefanten schenken. Der Hintergrund: die Bundesregierung hatte über ein Verbot von Jagdtrophäen aus Afrika, also auch Botswana, nachgedacht. Die Jagd und der Jagdtourismus gelten in Botswana nicht nur als Einnahmequelle, sondern auch als wichtiges Mittel zur Regulierung des stark anwachsenden Elefantenbestandes. Denn mit 120.000 Tieren sind Elefanten dort inzwischen eine Landplage. Was wäre wenn?, fragt nun die flämische Bestsellerautorin Schoeters. Sie hat eine amüsante Politsatire über 20.000 Elefanten geschrieben, die durch Berlin und dann ganz Deutschland laufen. Eine vergnügliche Geschichte, die zugleich ein erhellendes Licht auf den deutschen Politbetrieb, die Krise der Demokratie und die Klimakrise wirft. Im DOMRADIO.DE interview spricht Schoeters über "den Elefanten im Raum" und einen Bundeskanzler der sich entscheiden muss, entweder das Richtige zu tun oder an der Macht zu bleiben. https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/gaea-schoeters-das-geschenk-9783552075740-t-5702
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Bestsellerautor Ewald Arenz auf den Spuren des Glücks, des Glaubens und der Liebe
"Kirchen sind ein idealer Ort, um still zu werden und innezuhalten", sagt Bestsellerautor Ewald Arenz im DOMRADIO.DE Interview, "auch um sich des Lebens zu freuen, denn ich bin am Leben und das ist schon sehr viel!" Demut und Dankbarkeit und dazu ein bisschen Humor seien Dinge, die uns gut tun, ist Arenz überzeugt. In seinem neuen Buch "Katzentage" erzählt der Autor die Liebesgeschichte zwischen Paula und Peter. Das Besondere dieser Geschichte ist, dass die Beiden nicht mehr so jung sind wie andere Paradeliebespaare, wie Romeo und Julia oder Helena und Paris, sondern mittleren Altern, also auch liebeserfahren. Und jetzt das? Paula und Peter stranden in Würzburg und müssen oder besser dürfen, bis die Bahn wieder fährt, drei Tage dort miteinander verbringen. Arenz erzählt eine Geschichte, die gut tut, die das Leben und die Liebe feiert. "Allerdings reicht es nicht, auf das Glück zu warten, sondern wir müssen es auch suchen und fangen", sagt Paula in dem Buch.https://www.dumont-buchverlag.de/buch/ewald-arenz-katzentage-9783755800569-t-7666
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PeterLicht sucht nach Antworten, auf die Krisen unserer Zeit zu reagieren
Mit dem Song "Sonnendeck" wurde PeterLicht 2001 einer großen Öffentlichkeit bekannt. Der Musiker PeterLicht ist auch ein ausgezeichneter Schriftsteller. In seinem neun Buch mit dem Titel "Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen" sucht Licht nach Möglichkeiten, auf die vielen Krisen unserer Zeit zu reagieren - ohne die Hoffnung zu verlieren. Und er stellt sich den großen Sinnfragen, die unser Leben prägen. "Oft, wenn ich abends liege, versuche ich einzudringen in eine Art Geheimnis, in eine unterliegende Schicht, in den wahren Gehalt dessen, was ich bin und was mich umgibt," schreibt er in dem Buch und: "Ich war immer glücklich, wenn ich ging, als liefe ich mit jedem Schritt dem Glück ein Stück entgegen, als liefe ich ins Glück hinein. Blieb ich stehen, verebbte das Glück, man musste ihm unentwegt entgegengehen". Im DOMRADIO.DE Interview spricht PeterLicht über seine Spiritualität, über das Glück durch eine Waschstraße für Autos gezogen zu werden und über die Faszination, die ein Rosenkranzgebet haben kann.Am Mittwoch, den 19. November liest PeterLicht im Kölner Schauspielhaus aus seinem Buch und singt Lieder.https://literaturhaus-koeln.de/programm/wir-werden-alle-ganz-schoen-viel-ausgehalten-haben-muessen/https://www.klett-cotta.de/produkt/peterlicht-wir-werden-alle-ganz-schoen-viel-ausgehalten-haben-muessen-9783608502947-t-9170
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Stefan Moster hat den finnischen Roman "Zur Kirche" von Volter Kilpi ins Deutsche übersetzt
An einem Sonntagmorgen brechen Menschen auf. Sie verlassen ihre Häuser, gehen zu einem Bootshaus, besteigen dort ein großes Boot, mit dem sie in eine Bucht rudern, von wo aus sie noch ein Stück weiter zu Fuß gehen – zur Kirche. Der Inhalt des Romans "Zur Kirche" von Volter Kilpi läßt sich in wenigen Worten zusammenfassen. Der finnische Autor erzählt von der ganzen Welt und Menschheit in einem Boot. Leben und Liebe, Tod und Tragik, Glück und Unglück, Zeit und Ewigkeit im ewigen Kreislauf einer Mitsommernacht. Zurück geht der Roman auf die finnische Tradition am Sonntag durch die Schären in Kirchbooten zum Gottesdienst zu fahren. Der Autor und Übersetzer Stefan Moster hat das sprachgewaltige Werk ins Deutsche übertragen. Im DOMRADIO.DE Interview schwärmt er von Volter Kilpi und sein Werk - und wie es gelingen kann die umwerfende finnische Poesie angemessen in die deutsche Sprache zu übersetzen . Volter Kilpi / „Zur Kirche“ / Prachtausgabe mit einem Nachwort von Stefan Moster / Mare Verlag / 528 Seiten / 54 Eurohttps://www.mare.de/buecher/zur-kirche-721
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Lina Schwenk fragt nach den Auswirkungen der Kriegstraumata für die folgenden Generationen
"Immer wieder gibt es diese Tage, an denen sich die Stille ausbreitet, als schweige das ganze Land. Als hielten die Menschen inne, angespannt, voller Angst". Im Debutroman "Blinde Geister" von Lina Schwenk geht es um das Schweigen nach dem 2. Weltkrieg und der Nazi-Zeit. Die Romaheldin Olivia wächst im friedlichen Deutschland der 50er-Jahre auf und doch trägt beinahe jeder Tag ein Stück Vergangenheit in sich. Wenn der Vater die Lebensmittelvorräte überprüft oder der Lehrer die Kinder im Turnunterricht durch selbst gebaute Schützengräben kriechen lässt. Erst als Erwachsene begreift Olivia, wie stark sie von einer Generation bestimmt ist, die es nie gewagt hat, laut zu hoffen – und beginnt, sich auf ungewöhnlichen, teils skurrilen Wegen von den Erinnerungen der anderen zu befreien. «Blinde Geister» ist eine bewegende Familiengeschichte, die vom Nachkriegsdeutschland bis in die Gegenwart führt und von der Frage erzählt: Wie können wir die eigene Familie schützen und uns gleichzeitig vor ihr bewahren?https://www.chbeck.de/schwenk-blinde-geister/product/38775170
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Helge Matthiesen über den Aufbruch im Wirtschaftswunderland NRW
"Nordrheinwestfalen. Aufbruch ins Wirtschaftswunder" heißt ein Bildband, der bisher unveröffentlichte Fotos aus NRW zeigt. Die Bilder stammen von Dr. Paul Wolff und Alfred Tritschler - zwei der bedeutendsten deutschen Fotografen des 20. Jahrhunderts. Der Journalist und Historiker Helge Matthiesen hat die Texte zum Bildband geschrieben - darin erzählt er von den Anfängen Nordrheinwestfalens - ein Land der Gegensätze und des Aufbruchs. "Die Konfessionen spielten in NRW nach dem Krieg eine wichtige Rolle. Die Menschen waren orientierungslos und fanden in den Kirchen eine neue Heimat", erzählt Matthiesen im DOMRADIO.DE Interview. Besonders im Ruhrgebiet wurden so viele Kirchen gebaut wie nie zuvor.
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Volker Kutscher wirft in seinem Krimi "West End" einen Blick auf die Nachkriegszeit
"West End" heißt das neue Buch von Volker Kutscher. In dem Buch geht es um Rache, Spionage, Verhängnis, Lügen und Illusionen. Und darum, wie dem Krimi-Helden Gereon Rath im Krieg und in den Jahren danach ergangen ist. Das Buch ist nicht nur für alle Gereon Rath und Volker Kutscher Fans spannend und unbedingt zu empfehlen. Der Autor ist dafür bekannt, dass seine Krimis auch davon leben, dass sie reale Geschichte spiegeln. So ist das auch im fulminanten Abschluss seiner Reihe, die mit dem Krimi "Der nasse Fisch" in der Weimarer Republik begann und auch dadurch einem weiten Publikum bekannt wurde, dass sie in Babylon Berlin verfilmt wurde. „West End“ - der Abschluss der Krimi-Reihe wagt einen Zeitsprung. Von 1938 bis in die 70er Jahre – in ein Seniorenwohnheim, in dem Gereon Rath nun lebt. Das eher schmale Büchlein, ein Teil einer Nebenreihe zu den fulminanten Gereon-Rath Krimis - mit wunderbaren Illustrationen von Kat Menschik. "West End" / Volker Kutscher und Kat Menschik / Galiani Verlag Berlin / 110 Seiten / 23 Eurohttps://www.galiani.de/buch/kat-menschik-volker-kutscher-westend-9783869713236
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Jan Costin Wagner über seinen Roman "Eden"
In seinem Roman "Eden" blickt der Autor Jan Costin Wagner auf eine Familie, der das Schlimmste passiert, was man sich vorstellen kann. Die Eltern verlieren ihre einzige Tochter bei einem terroristischen Attentat. Wagner schickt seine Romanhelden durch die Hölle – aber er zeigt ihnen auch Wege, wieder zurück ins Leben zu finden. Ein brandaktueller Gesellschaftsroman, der die großen Fragen anspricht, die uns zurzeit alle beschäftigen: wie gehen wir mit Hass und Ausgrenzung um, wie reagiert die Gesellschaft in einer Atmosphäre, die bis zum Zerreißen angespannt ist. Im DOMRADIO.DE Interview spricht Wagner über die Vertreibung aus dem Paradies und die Sehnsucht nach der Rückkehr. Jan Costin Wagner / Eden/ Verlag Galiani Berlin / 320 Seiten / 24 Eurohttps://www.galiani.de/buch/jan-costin-wagner-eden-9783869712598
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Hanns-Josef Ortheil über seine Kindheit in den 50er Jahren
Das Mädchen Mücke und Josef werden unzertrennlich. In seinem Roman "Schwebebahnen" erzählt Hanns-Josef Ortheil auch von einer berührenden Freundschaft zweier Kinder. Dabei blickt der Autor zurück auf seine Kindheit in den 50er Jahren. Der sechsjährige Josef zieht mit den Eltern von Köln nach Wuppertal. Er ist ein stark introvertierter Einzelgänger, der am liebsten nur Klavier spielen würde. Die Schule in Köln musste er abbrechen, in der neuen Heimat nimmt er einen zweiten Anlauf. Als er Mücke, die Tochter des Gemüsehändlers von gegenüber, kennenlernt, entwickelt sich zwischen den beiden Kindern eine enge Freundschaft, die ihm hilft, seine Hemmungen zu überwinden. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt Ortheil auch vom katholischen Milieu, das ihn geprägt hat und warum er, immer wenn er in Köln ist, den Dom besucht. https://www.penguin.de/buecher/hanns-josef-ortheil-schwebebahnen/buch/9783630877846
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Stefan Weidner beleuchtet in seinem Buch Yoga die Ursprünge der Meditationsbewegung
Morgens die Yogamatte auszurollen gehört für viele Menschen zur Routine. Aber ahnen sie, in welcher Tradition sie stehen? 2500 Jahre sind die ersten Yoga-Suren alt, Anweisungen für eine spirituelle Praxis, die von Buddhismus und Hinduismus aufgegriffen wurde. Im Mittelalter von den Arabern wiederentdeckt, inspirierte sie auch Muslime, Christen und Juden zu einer mystischen Gottesverehrung. Im DOMRADIO.DE Interview spricht Stefan Weidner über die Geschichte des Yoga und darüber, was die Meditationspraxis heute im Westen so erfolgreich macht. Stefan Weidner / Yoga oder die sanfte Eroberung des Westens durch den Osten / Hanser Verlag / 415 Seiten / 30 Euro https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/stefan-weidner-yoga-oder-die-sanfte-eroberung-des-westens-durch-den-osten-9783446276147-t-5715
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Yoga oder die sanfte Eroberung des Westens durch den Osten
Morgens die Yogamatte auszurollen gehört für viele Menschen zur Routine. Aber ahnen sie, in welcher Tradition sie stehen? 2500 Jahre sind die ersten Yoga-Suren alt, Anweisungen für eine spirituelle Praxis, die von Buddhismus und Hinduismus aufgegriffen wurde. Im Mittelalter von den Arabern wiederentdeckt, inspirierte sie auch Muslime, Christen und Juden zu einer mystischen Gottesverehrung. Im DOMRADIO.DE Interview spricht Stefan Weidner über die Geschichte des Yoga und darüber, was die Meditationspraxis heute im Westen so erfolgreich macht. Stefan Weidner / Yoga oder die sanfte Eroberung des Westens durch den Osten / Hanser Verlag / 415 Seiten / 30 Euro https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/stefan-weidner-yoga-oder-die-sanfte-eroberung-des-westens-durch-den-osten-9783446276147-t-5715
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Stephan Grünewald sucht nach Auswegen aus den gesellschaftlichen Krisen
"Wir haben eine brachliegende Sehnsucht nach Verbundenheit", sagt Stephan Grünewald. In seinem hellsichtigen Buch "Wir Krisenakrobaten. Psychogramm einer verunsicherten Gesellschaft" entwirft er das Bild einer Welt, die von Krise zu Krise taumelt. "Die Zuversicht in eine gelungene gesellschaftliche Zukunft ist verloren gegangen", sagt er im DOMRADIO.DE Interview. "In der Verbundenheit können wir ein Gefühl der Geborgenheit erleben." Auch die Kommunion könne eine zusammenführende Kraft haben, ist er überzeugt.
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Angela Steidele entführt uns in ihrem Roman "Ins Dunkel" in einen Kinosaal
In dem Roman „Ins Dunkel“ entführt uns Angela Steidele in einen Kinosaal, um dort die beiden Filmheldinnen Greta Garbo und Marlene Dietrich kennenzulernen. Ein Roman, der Filmgeschichte erzählt, ein Roman der eine Zeit lebendig werden läßt, die in den Faschismus führte. Angela Steidele fragt auch, welchen Anteil das neue Medium Film an dem gesellschaftlichen Wandel hatte. Schließlich wurden die bewegten Bilder ein Teil der Propagandamaschine Hitlers. Auch das beleuchtet Angela Steidele in ihrem Roman. Das Buch ist also ein durchaus politischer Rom und es ist auch ein Roman, der Emanzipationsgeschichte erzählt – und schließlich und nicht zuletzt ist es ein Liebesroman. Über all das sprechen wir mit der Autorin Angela Steidele im DOMRADIO.DE Interview. https://www.suhrkamp.de/buch/angela-steidele-ins-dunkel-t-9783518432471
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Bettina Flitner erzählt in "Meine Mutter" die Geschichte ihrer Familie
Der Tod hat nicht das letzte Wort. Es kann gelingen, die Angst vor dem Tod zu bändigen, durch das Erinnern und das Aufschreiben von Erinnerungen. Das ist eine Kernbotschaft des autofiktionalen Romans „Meine Mutter“ von Bettina Flitner. Die Autorin stellt in dem Buch Fragen, die Licht in das dunkle Schicksal ihrer Mutter bringen. Die Mutter hat wie auch Flitners Schwester Suizid begangen. "Meine Mutter" ist ein berührendes Erinnerungsbuch, eine Familiengeschichte, die lange nachhallt, die bei aller Schwere auch etwas Tröstliches hat, weil man beim Lesen spürt, dass das Suchen nach Antworten sinnvoll sein kann, auch wenn die allerletzten Fragen offen bleiben. Bettina Flitner / „Meine Mutter“ / Verlag Kiepenheuer & Witsch / 316 Seiten / 24 Eurohttps://www.kiwi-verlag.de/buch/bettina-flitner-meine-mutter-9783462008494
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202
Hans-Peter Kunisch über Rilke und den Faschismus
Der Panther, das Karussell oder Herbsttag. Seine Gedichte sind uns allen geläufig. In diesem Jahr feiern wir den 150. Geburtstag von Rainer Maria Rilke. Doch wer war Rilke? Warum hat er für Mussolini und den Faschismus geschwärmt? Hans-Peter Kunisch erzählt uns in seinem Buch "Das Flimmern der Raubtierfelle" von den Irrwegen eines Dichters, die bislang unbekannt geblieben sind. In den Briefen, die Rilke insbesondere nach dem Ersten Weltkrieg mit der jungen Mailänder Fürstin Aurelia Gallarati-Scotti wechselte, offenbart Rilke eine gern verdrängte Seite: Er zeigt offen Sympathien für den italienischen Faschismus und autoritäre Regime – Gallarati-Scotti widerspricht ihm mit humanistischer Klarheit, woraufhin sich Rilke nur noch tiefer verrennt.Hans-Peter Kunisch gelingt in seiner Biografie mit erzählerischen Mitteln eine brillante Analyse, die das Werk eines der bekanntesten deutschen Dichter und seine politischen Überzeugungen in einen neuen Kontext stellt. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt Kunisch, was den Dichter bewogen haben könnte, für den Faschismus zu schwärmen. Rilke beklage den Verlust des Heiligen, so Kunisch, sein Gottesbild sei stark vom Alten Testament der Bibel geprägt.
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Köln ist und bleibt eine europäische Stadt par excellence
"Ohne den Blick auf den Dom sieht Köln aus wie Castrop-Rauxel." Als der Journalist und Autor Christoph Driessen, der in Oberhausen aufgewachsen ist, vor Jahren mit seiner Familie nach Köln gezogen ist, hat er sich zunächst schwer getan, den besonderen Charme der Stadt zu entdecken. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt er, wie ihn dann die verborgenen Schätze der 2000jähringen Geschichte der Stadt begeistert haben: die alten Stadtmauern im Parkhaus versteckt, der Straßenverlauf der Fußgängerzone Hohe Straße, der immer noch identisch ist mit dem Straßenverlauf im alten Rom, denn die Straße wurde von den Römern angelegt, oder der Name der Basilika St. Maria im Kapitol, da ist der alte Name des Kapitoltempels aus der Römerzeit noch enthalten. Und schon im alten Rom war Köln eine Vielvölkerstadt. Das sei bis heute so geblieben, erklärt Driessen, denn heute haben 40 Prozent der Kölnerinnen und Kölner einen Migrationshintergrund. Barbara und Christoph Driessen haben ihr Buch über die Geschichte der Stadt Köln in der nun neu erscheinenden zweiten Auflage überarbeitet und ergänzt. Aus dem Titel des Buches: "Köln, eine Geschichte" wurde jetzt "Köln, Geschichte einer europäischen Stadt". https://shop.greven-verlag.de/koln-geschichte-einer-europaischen-stadt.html
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"Mein Lebensentwurf" - Zwei Pfarrer schreiben Glaubensbuch für Jugendliche
Pfarrer Alexander Krylov und Pfarrer Francisco Javier del Rio Blay haben ein spannendes Glaubensbuch geschrieben, das jungen Menschen helfen soll, ihr Leben aus christlicher Perspektive zu gestalten. „Mein Lebensentwurf“, so heißt der Leitfaden, der kein Ratgeber oder Lexikon des Glaubens sein will, sondern die Jugendlichen über Fragen und Inspirationen ins Gespräch über ihren Glauben bringt. Im DOMRADIO.DE Interview erzählen die beiden Pfarrer, wie die Idee zu diesem Leitfaden entstanden ist und wie sie auch Bischöfe aus aller Welt gewinnen konnten, für das Buch Texte zu schreiben, um zu veranschaulichen, wie in anderen Kulturen der christliche Glauben gefeiert wird. https://www.fe-medien.de/Mein-Lebensentwurf
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Autor Norbert Kron über Demenz und würdiges Sterben
Spätesten wenn die Babyboomer alt und gebrechlich werden, fliegt uns das Pflegesystem angesichts des Pflegenotstands um die Ohren. Es gibt viele gute Gründe, sich über das Ende des Lebens Gedanken zu machen, auch über würdiges Sterben und mögliche Sterbehilfe. Der Autor Norbert Kron tut das in seinem autobiographisch geprägten Roman "Manchmal ist es sogar lustig. Meine Mutter, ihr langes Leben und ich". Im DOMRADIO.DE Interview erklärt Kron, wie wichtig es ist, dass wir uns jetzt schon die Frage stellen, wie wir uns unser Ende vorstellen. In seinem Roman erzählt der Autor bewegend, traurig und oft auch lustig, wie er seine demente Mutter begleitet hat - dabei bringt sie den Sohn mit ihrem sehr eigenwilligen Witz und unbeugsamen Willen fast um den Verstand.https://www.galiani.de/buch/norbert-kron-manchmal-ist-es-sogar-lustig-9783869712970
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Die Heilige Schrift kann wie eine Therapiesitzung wirken
Die alten Geschichten der Bibel können uns heute Halt geben, das sagen die Psychotherapeuten Professorin Paraskevi Mavrogiorgou und Professor Georg Juckel. Die beiden entdecken in den Heilmethoden Jesu viele Parallelen zur modernen Psychotherapie. Jesus sei ein sanftmütiger Zuhörer gewesen, der nie behauptet habe, er selbst könne Kranke heilen. Das müsse der Kranke schon durch seinen Glauben von sich aus tun. Dein Glaube wird dir helfen, so sagt es Jesus. Außerdem spiele bei ihm das Körperliche, wie das Handauflegen eine bedeutende Rolle. Im DOMRADIO.DE Interview erläutern die beiden Psychiatrie-Experten, warum es wichtig ist, dass Menschen eine Orientierung haben, wo die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Seelsorge und Psychotherapie liegen und wie unsere Seelen in Krisenzeiten Frieden finden kann. So heißt ihr Buch auch: "Wie die Seele wieder Frieden findet. Warum die alten Geschichten der Bibel uns heute Halt geben".https://www.bonifatius-verlag.de/shop/wie-die-seele-wieder-frieden-findet/
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Ein muslimisch-jüdische Ehepaar setzt Zeichen der Hoffnung
Die Situation im Nahen Osten ist bedrückend. Der Krieg in Gaza, der Krieg zwischen dem Iran und Israel. Juden und Muslime scheinen sich unversöhnlich gegenüber zu stehen. Saba-Nur-Cheema und Meron Mendel haben ihre Identität als religionsgemischtes Ehepaar öffentlich thematisiert - in einer Kolumne der FAZ und jetzt auch in dem Buch: "Muslimisch-jüdisches Abendbrot". "Eine Ehe ist kein politisches Projekt - oder?", fragen sie in ihrem Buch. Saba-Nur-Cheema kommt aus Pakistan und ist in einem Frankfurter Brennpunktviertel aufgewachsen, geprägt vom konservativ-muslimischen Gemeindeleben. Meron Mendel ist in Israel geboren und in einem Kibbuz mitten in der Wüste aufgewachsen, geprägt vom Militärdienst im Westjordanland und im Libanon, bevor er zum Studium nach Deutschland kam. Als Paar blicken sie nun gemeinsam auf die sich immer weiter polarisierende Welt und sprechen darüber. Ihr Buch beginnt an ihrem Abendbrottisch, an dem sie sich über den Alltag in Frankfurt Gedanken machen und über die großen Fragen der Zeit – und wie alles miteinander zusammenhängt. Dabei stellt sich heraus, wie erhellend der Blick des jeweils anderen sein kann und wie viele Gemeinsamkeiten es in der vermeintlichen Differenz gibt.https://www.kiwi-verlag.de/buch/saba-nur-cheema-meron-mendel-muslimisch-juedisches-abendbrot-9783462007428
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"Literaturpapst" Denis Scheck lädt zum Lesefest Literatur am Altenberger Dom ein
Ein Literaturpapst sei er nicht, betont Denis Scheck im DOMRADIO.DE Interview, Literaturkritik sei ein chorisches Unternehmen und da wäre er stolz, wenn er ein Bischof sein dürfte - oder ein Kardinal. Also: der "Literaturkardinal" Denis Scheck lädt zur Literatur am Dom ein, genauer gesagt am Altenberger Dom. Im Schatten der berühmten Kirche treten vom 26. bis zum 29. Juni prominente Autorinnen und Autoren auf: Jan Wagner, Arno Geiger, Sasa Stanisic, Husch Josten und viele mehr. "Die Suche nach Antworten auf die großen Fragen, nach Leben und Tod, nach Sinn und Erlösung, die früher die Kirchen beantwortet haben, findet heute oft in der Literatur statt. Autoren wie Husch Josten und Arno Geiger stellen sich diesen metaphysischen Fragen", sagt Scheck.https://literatur-am-dom.de/
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Barbara Schock-Werner schreibt Buch über "Die schönsten Kathedralen am Rhein"
Die ehemalige Kölner Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner hat einen ganz besonderen neuen Reiseführer geschrieben. "Die schönsten Kathedralen am Rhein" heißt das Buch mit vielen Abbildungen der neun bedeutenden Kathedralen von Basel bis Köln. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt die Autorin, was es mit dem Nasenflöter am Freiburger Dom auf sich hat und warum es eigentlich drei verschiedene Begriffe für die prominenten Kirchen gibt: Dom, Kathedrale und Münster. "Die schönsten Kathedralen am Rhein" / Barbara Schock-Werner / Greven Verlag / 210 Seiten mit vielen Fotos / 22 Eurohttps://shop.greven-verlag.de/die-schonsten-kathedralen-am-rhein.html
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Antje Ravik Strubel über ihr Buch: "Der Einfluss der Fasane"
Gibt es etwas, das Frauen an toxischen Männern attraktiv finden? Im DOMRADIO.DE Interview erzählt Antje Ravik Strubel, dass sie interessiert habe, herauszufinden, warum Frauen sich auf die Seite patriarchal agierender Männer schlagen. In ihrem Roman "Der Einfluss der Fasane" trifft die Journalistin Hella Karl auf einen tyrannischen Theaterintendanten, von dem sie sich angezogen fühlt - ihm dann aber in ihrer Zeitung vorwirft, eine junge Schauspielerin zur Abtreibung gezwungen zu haben. Als sich der Intendant das Leben nimmt, gerät Hella Karl ins Visier der sozialen Medien. Sie sei schuld an seinem Selbstmord, empört sich die Internetwelt, die sich kurz zuvor noch über die Übergriffe des Intendanten empört hat. Im Interview spricht die Autorin auch über die Eigendynamik der Internetblasen und über die Suche nach einem verborgenen Wissen. https://www.fischerverlage.de/buch/antje-ravik-strubel-der-einfluss-der-fasane-9783103971712"Der Einfluss der Fasane" / Antje Ravik Strubel / S.FISCHER Verlag / 240 Seiten / 24 Euro
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Hubert Winkels über sein Buch "Die Hände zum Himmel"
"Die Hände zum Himmel" heißt ein Karnevalslied aus dem Rheinland, "kommt lasst uns lustig sein. / Wir schunkeln zusammen, / denn keiner ist allein", so geht der Text weiter. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt der Autor und Journalist Hubert Winkels, warum er den Karnevalshit als Titel für seinen autobiographisch geprägten Roman ausgewählt hat. Außerdem spricht er über die Eucharistie, die ihn fasziniert und fragt: wie viel (un)heimliche Regie hinterrücks im Zufall steckt.https://www.kiwi-verlag.de/buch/hubert-winkels-die-haende-zum-himmel-9783462008692
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Karl-Josef Kuschel über den religiösen Humanismus in Leben und Werk von Thomas Mann
In seinem Werk beschreibt Thomas Mann den Verfall der Religion ebenso wie die unzerstörbare Idee des Christentums. Davon erzählt der Literaturwissenschaftler Professor Karl-Josef Kuschel in seinem Buch „Weltgewissen. Religiöser Humanismus in Leben und Werk von Thomas Mann". Eine bleibend aktuelle und spannente Analyse, mit blitzgescheiten Gedanken zur Bedeutung des Christentums in unserer von Krisen geschüttelten Zeit. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt Professor Kuschel, wie Thomas Mann zu einem Kämpfer für eine Bejahung des christlichen Ethos geworden ist.„Weltgewissen“ – das Buch von Karl-Josef Kuschel ist im Patmos Verlag erschienen. Es hat 450 Seiten und kostet 46 Euro. https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/weltgewissen-011589.html
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Yannic Han Biao Federer schreibt über den Verlust seines Kindes
"Ich sage, wie soll ich an einen Gott glauben, der mir meinen Sohn nimmt. Sie (die Seelsorgerin) schaut mich an. Mhm, macht sie und nickt. Ich meine das gar nicht rhetorisch, aber sie betrachtet mich schweigend, irgendwann sagt sie, ich könnte ihren Sohn jetzt segnen. Okay, sage ich". In seiner autobiografischen Erzählung "Für immer seh ich dich wieder" erzählt Yannic Han Biao Federer vom Verlust seines Sohnes Gustav, der kurz vor der Geburt stirbt. Der Autor nimmt die Leserin und den Leser mit, ganz nah, es gibt keinen Vorhang, er zeigt uns die Ohnmacht, die Tränen und den Trost, den Freunde geben können. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt Federer von seinen Motiven, über dieses unfassbare Unglück zu schreiben - auch um die Themen Tod und Trauer aus der Tabuzone zu holen. Yannic Han Biao Federer / "Für immer seh ich dich wieder" / Suhrkamp, Berlin 2025 / 188 Seiten / 20 Euro Termin: Lesung im Literaturhaus Köln am 15. Mai um 19:30https://literaturhaus-koeln.de/programm/yannic-han-biao-federer-fuer-immer-seh-ich-dich-wieder/15-05-2025/https://www.suhrkamp.de/buch/yannic-han-biao-federer-fuer-immer-seh-ich-dich-wieder-t-9783518474822
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Stefan von Kempis erzählt eine andere Geschichte der Papstwahl
In seinem Buch "Weißer Rauch und falsche Mönche. Eine andere Geschichte der Papstwahl" betrachtet der Vatikanjournalist Stefan von Kempis den Ablauf einer Papstwahl und die geschichtliche Entwicklung des Konklaves. Dabei hat sich über die Zeit einiges geändert. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt von Kempis, dass früher auch Laien den Papst gewählt haben und wer die falschen Mönche gewesen sind. https://www.herder.de/religion-spiritualitaet/shop/p3/83590-weisser-rauch-und-falsche-moenche-gebundene-ausgabe/
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Julia Schoch über ihr Buch 'Wird nach einem wilden Traum'
"Ich bin sicher, du schaffst es, bestimmt. Man muss wild danach sein. Wild nach einem wilden Traum. Er wiederholt den Satz, zweimal," sagt ein junger Soldat zur Ich-Erzählerin in dem neuen Roman von Julia Schoch. "Wild nach einem wilden Traum" lautet dann auch der Titel des Buches. Darin geht es um den wilden Traum, Schriftstellerin werden zu wollen, es geht um die Liebe zu einem Katalanen, die mehr ist als eine Affäre, und es geht um das Erinnern, das trügerisch ist. "Aber ich liebe meine Irrtümer", schreibt die Autorin, "all die wunderbaren falschen Vorstellungen". Julia Schoch spricht im DOMRADIO.DE Interview über die Wahrheit, die nicht greifbar ist. "Aber wenn man der Liebe begegnet, dann weiß man, dass es die Liebe ist, definieren kann man das nicht", sagt sie.https://www.dtv.de/buch/wild-nach-einem-wilden-traum-28425Julia Schoch / "Wild nach einem wilden Traum. Biographie einer Frau" / dtv / 175 Seiten / 23 Euro
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Raoul Schrott zeigt uns seinen Weltatlas der Sternenhimmel
"Eine Kultur versteht erst, wer auch ihren Sternenhimmel kennt". Das schreibt Raoul Schrott in seinem Atlas der Sternenhimmel und Schöpfungsmythen der Menschheit. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt der Schriftsteller, warum er es für absolut gerechtfertigt hält, dass die Unesco den Sternenhimmel zum Weltkulturerbe erklärt hat. Umso mehr verwundert es, dass es bislang keine Dokumentation der verschiedenen Sternenbilder in den unterschiedlichen Kulturen gibt. Das heißt: Maori, Touareg oder Eskimos haben ganz andere Sternenbilder als zum Beispiel wir im westlichen Abendland. Raoul Schrott hat sich eine Mammutaufgabe vorgenommen. Er blickt mit 17 verschiedenen Kulturen in 17 verschiedene Himmel. Damit zeigt er uns ein prächtiges Bilderbuch der Nacht, ein Himmel voller Märchen, eine ganz besondere, erhellende Menschheitsgeschichte. https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/raoul-schrott-atlas-der-sternenhimmel-und-schoepfungsmythen-der-menschheit-9783446281226-t-5470Raoul Schrott / Atlas der Sternenhimmel / Hanser Verlag - mit 16 Sternenhimmelkarten und acht großformatigen Postern. / 1280 Seiten / 178 Euro
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Arnfrid Schenk und Stefan Schnell über ihren "Atlas der vom Aussterben bedrohten Sprachen"
Noch nie in der Geschichte der Menschheit sind so viele Sprachen in so kurzer Zeit ausgestorben wie in den vergangenen 200 Jahren. Was geht damit an Menschheits- und Kulturwissen verloren? Denn Sprache ist das, was uns zu Menschen macht. Der Linguist Stefan Schnell und der ZEIT-Redakteur Arnfrid Schenk haben einen "Atlas der vom Aussterben bedrohten Sprachen" herausgebracht, in dem sie sich auf Spurensuche nach aussterbenden Sprachen von Nordfriesland bis nach Amazonien gemacht haben. Im DOMRADIO.DE Interview erzählen sie, warum es sich lohnt, sich für den Erhalt einer Sprache einzusetzen.https://www.dumont-buchverlag.de/buch/atlas-der-vom-aussterben-bedrohten-sprachen-9783755820055-t-7620Arnfrid Schenk und Stefan Schnell / "Atlas der vom Aussterben bedrohten Sprachen" / DUMONT Verlag / 225 Seiten mit über 50 illusstrierenden Karten / 34 Euro
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Hubertus Meyer-Burckhardt erzählt das Leben seiner Großmutter
Wie sehr sind wir von unseren Familien geprägt? Wie sehr sind unsere Eltern und auch Großeltern dafür verantwortlich, dass wir so geworden sind, wie wir sind? Das fragt sich Hubertus Meyer-Burckhardt in seinem Buch "Die Sonne scheint immer. Für die Wolken kann ich nichts. Was meine Großmutter mir über das Leben erzählte“. Die Großmutter, so schildert es Meyer-Burckhardt, war eine äußerst lebenstüchtige, zupackende, grundoptimistische Person. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt der Autor von seiner Großmutter als Wanderpredigerin der Lebenslust und Priesterin der Unvernunft. https://www.penguin.de/buecher/hubertus-meyer-burckhardt-die-sonne-scheint-immer-fuer-die-wolke/buch/9783453218888Hubertus Meyer-Burckhardt / "Die Sonne scheint immer. Für die Wolken kann ich nichts" / HEYNE / 205 Seiten / 22 Euro
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Warum Franz-Josef Strauß der DDR 1983 einen Milliardenkredit vermittelte
Nach wie vor ist es ungeklärt, warum Franz-Josef Strauß, der wahrlich kein Fan des Kommunismus war, mit einem Milliardenkredit 1983 die DDR vor dem Bankrott rettete. Der Autor Jakob Hein hat eine verwegene Theorie über diesen Devisenhandel zu einem Roman verdichtet. Das Partnerland der DDR, Afghanistan, hatte für die Ostdeutschen auf den ersten Blick wenig zu bieten, um miteinander zu handeln. Aber stimmt das wirklich? Nein, hat der Autor Jakob Hein herausgefunden und schildert in seinem Roman, wie die DDR reichlich Haschisch aus Afghanistan importierte, um damit die Regale der für Westler zugänglichen Läden an der Grenze zu füllen. Davon waren die BRD-Politiker gar nicht begeistert ... . Urkomisch ist es, wie Jakob Hein von diesem bislang unbeleuchteten Husarenstreich in der Geschichte der beiden deutschen Staaten erzählt. "Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste", heißt sein Roman - der Geschichte lebendig macht, auch wenn der große Coup um den Haschisch-Grenzverkehr wahrscheinlich nie historisch belegt werden wird.https://www.galiani.de/buch/jakob-hein-wie-grischa-mit-einer-verwegenen-idee-beinahe-den-weltfrieden-ausloeste-9783869713168Jakob Hein / Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste / Galiani Berlin / 250 Seiten / 23 Euro
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Julia Schoch über ihr Buch 'Wird nach einem wilden Traum'
"Ich bin sicher, du schaffst es, bestimmt. Man muss wild danach sein. Wild nach einem wilden Traum. Er wiederholt den Satz, zweimal," sagt ein junger Soldat zur Ich-Erzählerin in dem neuen Roman von Julia Schoch. "Wild nach einem wilden Traum" lautet dann auch der Titel des Buches. Darin geht es um den wilden Traum, Schriftstellerin werden zu wollen, es geht um die Liebe zu einem Katalanen, die mehr ist als eine Affäre, und es geht um das Erinnern, das trügerisch ist. "Aber ich liebe meine Irrtümer", schreibt die Autorin, "all die wunderbaren falschen Vorstellungen". Julia Schoch spricht im DOMRADIO.DE Interview über die Wahrheit, die nicht greifbar ist. "Aber wenn man der Liebe begegnet, dann weiß man, dass es die Liebe ist, definieren kann man das nicht", sagt sie.https://www.dtv.de/buch/wild-nach-einem-wilden-traum-28425Julia Schoch / "Wild nach einem wilden Traum. Biographie einer Frau" / dtv / 175 Seiten / 23 Euro
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Maja Göpel fragt nach einem Kompass für die Werte der Zukunft
"Wir brauchen Rückbindeorte", sagt Maja Göpel im DOMRADIO.DE Interview. Die Professorin für Politökonomie und Gesellschaftswissenschaften fragt in ihrem Buch "Werte. Ein Kompass für die Zukunft" wie unsere Werteskala wieder ins Lot kommen kann. Denn zwischen gut und schlecht sei die Stimmung im Haus Deutschland - und in vielen Teilen Europas - so mies, wie sie es noch nicht erlebt habe, sagt Göpel. Im Interview spricht sie darüber, wie mögliche Rückbindeorte aussehen können und sie antwortet auf die Frage, was denn fehlt, wenn die Kirche fehlt?Maja Göpel / „Werte. Ein Kompass für die Zukunft“ / Brandstätter Verlag / 224 Seiten / 22 Euro https://www.brandstaetterverlag.com/buch/werte/
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Jan-Heiner Tück sucht nach Spuren des Heiligen in der säkularen Welt
"Es fehlt heute nichts mehr, wenn Gott fehlt", schreibt Jan Heiner Tück in seinem Buch 'Minima Theologica'." "Denn anhaltende Säkularisierungsschübe befördern eine Gesellschaft ohne Gott. Immer mehr Menschen leben ihr Leben im Gehäuse der Immanenz – und vermissen schlicht nichts. Ist das so?" Jan-Heiner Tück ist Professor der Dogmatik an der katholisch-theologischen Universität Wien und er ist Literaturexperte. Er sagt: "Wenn Gott als der Adressat menschlicher Selbstverständigung wegbricht, dann tun sich Leerstellen auf. Und er findet in Kunstwerken Spuren des Heiligen, die diese Leerstellen in der säkularisierten Welt füllen können". DOMRASDIO.DE sucht mit ihm nach den Spuren des Heiligen - in Kunstwerken, die sichtbar machen, dass das, was ist, nicht alles ist. Jan-Heiner Tück / Minima Theologica. Spuren des Heiligen heute / Herder Verlag / 215 Seiten / 18 Euro https://www.herder.de/theologie-pastoral/shop/p2/89674-minima-theologica-gebundene-ausgabe/
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Unglaubliche Gespräche über den Glauben und die Welt an sich in der modernen Literatur.
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