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Bahnprojekt Ulm-Augsburg: Der Podcast

Ulm-Augsburg ist ein wichtiges Infrastrukturprojekt in Bayern, von dem die Region profitieren wird. Wir sprechen in diesem Podcast mit Politiker:innen, Vertreter:innen von Wirtschaft, Gesellschaft, Natur- und Umweltschutz, Planer:innen sowie Menschen, die etwas zu diesem Projekt sagen können.

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  1. 65

    Vom Führerstand in den Baucontainer? – Übersetzen zwischen zwei Bahnwelten

    Früher als Lokführer unterwegs, heute an den Schnittstellen zwischen Bau, Betrieb und Logistik: Im Podcast spricht Senior Projektingenieur Tobias Engelhardt darüber, wie bei der Korridorsanierung Obertraubling – Passau Materialströme organisiert, Zeitfenster abgestimmt und Lösungen unter hohem Druck entwickelt werden. Ein Gespräch über unterschiedliche Blickwinkel, viel Abstimmung und darüber, wie aus zwei Welten am Ende ein funktionierendes System wird.

  2. 64

    Stillstand für Fortschritt? – Korridorsanierung zwischen Anspruch, Druck und Teamarbeit

    Bei der Korridorsanierung wird in wenigen Monaten erneuert, was früher Jahre gedauert hat. Das Konzept stellt das Bauen bei der Bahn grundlegend um. Rosemarie Peter, Projektleiterin im Korridor Obertraubling – Passau, erklärt im Podcast, wie unter hohem Zeitdruck geplant, abgestimmt und gebaut wird, welche Rolle der Knoten Plattling spielt und warum solche Maßnahmen nur im Team funktionieren. Ein Gespräch über 30 Jahre Bahnerfahrung, neue Baukonzepte und den Reiz, die eigenen Planungen am Ende auch in Betrieb zu sehen.

  3. 63

    Bohrkerne und Bodenrätsel? – Baugrunderkundungen zwischen Augsburg und Ulm

    Bevor neue Gleise zwischen Augsburg und Ulm gebaut werden können, muss klar sein, was im Boden steckt. Dafür werden entlang der Strecke hunderte Bohrpunkte gesetzt, Proben gezogen und im Labor ausgewertet. Die Erkenntnisse entscheiden später über Tunnel, Tröge und Tragfähigkeit. Im Podcast erklärt Lena Waizenegger von der Firma BauGrund Süd, wie tief gebohrt wird, warum Grundwasser ein kritischer Faktor ist und wieso selbst unscheinbare Leitungen große Überraschungen bereiten können.

  4. 62

    Wer fährt wohin? – Wie Ersatzbusse, Güterzüge und Fahrgäste während der Generalsanierung neue Wege finden

    Die Generalsanierung Nürnberg–Regensburg läuft – und Christine Pfisterer, Koordinatorin Generalsanierung Süd, hat nicht nur diesen, sondern alle sieben bayerischen Korridore im Griff. Im Podcast erzählt sie, wie internationale Umleitungswege entstehen, Ersatzbusse nach Live Auslastung gesteuert werden und warum eine einzige Stützwand kurz vor Passau ganze Verkehrsplanungen durcheinanderwirbeln kann.

  5. 61

    Baustelle statt Homeoffice? – Führung, Schichtbetrieb und Teamkraft auf dem Korridor

    Am 14. Juni startet die zweite Korridorsanierung in Bayern und zwar auf der Strecke Obertraubling – Passau. Ein Gespräch mit der Leiterin des Korridors Aslihan Gebhart über Organisation unter Druck, das Sperrpausenkonzept und den Wohlfühlort Baustelle.

  6. 60

    Phantom parlamentarische Befassung? – Wie der Bundestag über Großprojekte entscheidet

    Neun Bahngroßprojekte warten derzeit auf grünes Licht aus Berlin, darunter Ulm-Augsburg. Dr. Jesper Steuernagel erklärt, warum Bahnprojekte wie Ulm-Augsburg auf den Deutschen Bundestag warten müssen, welche Rolle Verkehrsausschuss und Haushaltsausschuss spielen und warum Bürgerforderungen ohne Bundestagsbeschluss nicht finanzierbar sind.

  7. 59

    Eine Oberleitung aufhängen? – Die Modernisierung der Illertalbahn

    Die Illertalbahn ist die Strecke zwischen Neu-Ulm im Norden und Kempten im Süden. Die eingleisige Strecke soll modernisiert werden: Elektrifizierung, streckenweise Zweigleisigkeit, barrierefreie Bahnhöfe und noch mehr. Was genau, erzählt Projektleiter Tobias Liebl im Podcast. Ein Gespräch über Komplexität, Kundenkomfort und klare Kommunikation.

  8. 58

    Zwischen Gleis und Geduld? – Bauarbeiten am Bahnhof Augsburg

    Bauen am Augsburger Hauptbahnhof bedeutet: Bauen in Etappen. Warum das lange dauert und was am Ende besser wird, erklärt Projektleiter Gunnar Götz. Ein Gespräch über Bauen in Etagen, Denkmalschutz und Brandmeldeanlagen.

  9. 57

    Mit Heli und Gelenkbus? – Die Generalsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg

    Generalsanierung bei der Deutschen Bahn heißt: Strecken komplett zu sperren und alles sanieren, was in die Jahre gekommen ist. Über 40 solcher Strecken gibt es in Deutschland. Sieben davon liegen in Bayern. Die Bestandsstrecke Ulm-Augsburg ist eine davon. Die erste bayerische Strecke ist Nürnberg-Regensburg. Ein Gespräch mit der Projektleiterin Maria Söylemez über Zeitdruck, Schotterberge und die Hoffnung auf Pünktlichkeit.

  10. 56

    Visualisieren statt spekulieren? – Planungen verstehen mit Animation

    Animationen sind mehr als nur schöne Bilder. Sie schaffen Vertrauen, bauen Ängste ab und machen technische Details emotional erlebbar. Ein Gespräch mit Denise Zimmermann, Leiterin der Medienproduktion bei Kleeblatt Medien, über die Kunst, komplexe Infrastrukturprojekte verständlich zu machen, den Spagat zwischen Fakten und kreativer Freiheit und wie wichtig Orientierung ist.

  11. 55

    Spott und Spotter? – Ein Lokführer im digitalen und im realen Netz

    Peter Wuschansky alias Peterle Sky ist Lokführer im Regionalverkehr und Social-Media-Star. Die Strecke Ulm–Augsburg kennt er gut und zwar aus dem Führerstand eines Regionalzugs. Ein Gespräch über Reichweite, Realität und Respekt.

  12. 54

    Gewinn mit Gemeinwohl? – Die neue alte Aufgabe der DB InfraGO

    Was heißt eigentlich „gemeinwohlorientiert“, wenn es um die Bahn geht? Dr. Tobias Heinemann, Konzern­beauftragter für Gemein­wohl­orientierte Infra­struktur der Deutschen Bahn, spricht offen über den tiefgreifenden Wandel, den die neue Infrastrukturgesellschaft durchläuft – und über die Zumutungen, die damit einhergehen. Warum kurzfristig keine großen Verbesserungen zu erwarten sind, wieso Ehrlichkeit in der Kommunikation jetzt zählt und was der „Infraplan“ und das „Gemeinwohlbarometer“ wirklich verändern sollen.

  13. 53

    Zwischen Bauernhof und Bahnhof? – Das Bahnprojekt im Landkreis Neu-Ulm

    Seit Januar 2024 ist Eva Treu Landrätin des Landkreises Neu-Ulm. Als solche darf sie sich auch mit dem Bahnprojekt Ulm-Augsburg beschäftigen. Ein Gespräch über Balanceakte, lokalpolitische Dynamiken und die Frage, ob Fortschritt immer Flächen kosten muss.

  14. 52

    Milliarden ohne Plan? – Zwischen Investition und Konsum

    Professor Christian Böttger beobachtet und kommentiert die Lage der Deutschen Bahn schon eine ganze Weile. Wir haben mit ihm in unserem Büro in Augsburg gesprochen. Ein Gespräch über die Profiteure des Deutschlandtickets, was beim neuen Bundeskanzler vermutlich nicht oben auf seinem Stapel liegt und ob Ulm–Augsburg auf seiner persönlichen Top-5-Liste der wichtigsten Bahnprojekte in Deutschland rangiert.

  15. 51

    Schönreden oder Klartext? – Die Realität der Bahninfrastruktur in Bayern

    Seit Juni 2024 ist Heiko Büttner Konzernbevollmächtigter der DB für Bayern. Anders ausgedrückt: er ist der bayerische Bahn-Chef. Ein Gespräch darüber, was sich seit seinem Amtsantritt verbessert hat, was passiert, wenn er sich als Eisenbahner zu erkennen gibt und wie er mit Kritik umgeht.

  16. 50

    Neues Geld, alte Probleme? – Warum Investitionen allein nicht reichen

    Über Jahrzehnte wurde zu wenig in Deutschlands Infrastruktur investiert. Nicht nur in die Eisenbahninfrastruktur, aber eben auch in jene. Im zweiten Teil des Gesprächs mit Professor Christian Böttger geht es darum, dass Geld allein die Probleme nicht lösen kann, warum es so populär ist, auf der Bahn herumzuhacken und was er am Deutschlandtakt gut und was nicht so gut findet.

  17. 49

    Hoffnung und Resignation? – Die Lage der Bahn im Jahr 2025

    Professor Christian Böttger beobachtet und kommentiert die Lage der Deutschen Bahn schon eine ganze Weile. Wir haben mit ihm in unserem Büro in Augsburg gesprochen. Ein Gespräch über die Disziplin der Fahrgäste, die kollektive Sorge um den Feldhamster und verhängnisvollen Erfolg.

  18. 48

    Ungeduldige Zaungäste? – Die Ländle-Perspektive

    Ulm-Augsburg liegt fast vollständig in Bayern. Aber eben nur fast, die Strecke reicht einige Meter über die Donau und damit nach Baden-Württemberg. Das ist der Grund, warum auch Vertreter aus dem Verkehrsministerium in Baden-Württemberg mit am Tisch sitzen. Ein Gespräch mit Gerd Hickmann, der dort die Abteilung Öffentlicher Verkehr führt, über den Sinn von Fahrzeitverkürzungen, worüber sich die Menschen bei ihm beschweren und wie er Fledermäuse findet.

  19. 47

    Wes' Brot ich ess...? – Der diplomatische Dritte im Dialogforum

    Das Dialogforum ist das Gremium, in dem das Team vom Bahnprojekt und verschiedene Interessensverbände zusammenkommen um ihre jeweiligen Positionen auszutauschen. Moderiert wird die Runde von einem neutralen, da externen Moderator: Martin Wachter von der Firma ifok. Ein Gespräch über erforderliche Opfer, Haltung und ob man sich das Thema Öffentlichkeitsarbeit nicht sparen könnte.

  20. 46

    Teil 2: Schweizer Kompetenz für deutsche Fahrpläne? – Der Deutschlandtakt

    In diesem zweiten Teil des Gesprächs mit Phillip Schröder und Cyrill Bärtsch von der Firma sma, die den Deutschlandtakt mitentwickelt geht es um die Jahreszahl 2070, wann der Deutschlandtakt in den ersten Regionen spürbar ist und was man mit kranken Zügen machen sollte.

  21. 45

    Teil 1: Schweizer Kompetenz für deutsche Fahrpläne? – Der Deutschlandtakt

    Die Schweiz gilt als Vorbild für funktionierenden Eisenbahnverkehr. Muss es deswegen ein Schweizer Unternehmen sein, das den Deutschlandtakt, also einen Taktfahrplan für ganz Deutschland entwickelt? Ein Gespräch mit Philipp Schröder und Cyrill Bärtsch von der Firma sma darüber, was Deutschland von seinem Nachbarn lernen kann, woher die Fahrzeit von 26 Minuten kommt und wobei Bayern Vorreiter in Deutschland ist.

  22. 44

    Rumsitzen und Partys feiern? – Die nächsten Schritte für ULA

    Wir haben lange damit gerechnet, dass sich der Deutsche Bundestag Anfang 2025 mit unserem Projekt befasst. Dieses Datum wird nicht zu halten sein, wenn der Bundestag vorzeitig aufgelöst wird. Ein Gespräch mit Gesamtprojektleiter Markus Baumann über Tipps an sein früheres Ich, ob sein Team rumsitzt oder Partys feiert und wie es jetzt eigentlich weitergeht.

  23. 43

    Läuft nach Plan? – Ein Bundesprojekt in Bayern

    Bund und Freistaat sind sich nicht immer einig und gestritten wird oft übers Geld. Beim Bahnprojekt Ulm–Augsburg sind sich hingegen alle einig, wer was bezahlt. Ein Gespräch mit dem Leiter der Abteilung für Schienen- und Luftverkehr im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, Alexander Bonfig, über ungemachte Hausaufgaben, schwache Performance und was er von kostenlosem ÖPNV hält.

  24. 42

    Gemischte Gefühle? – Über die Zukunft von Ulm–Augsburg

    Neun Planungsphasen müssen Infrastrukturprojekte in Deutschland durchlaufen. Bei Ulm–Augsburg ist die zweite, die Vorplanung, demnächst beendet. Ein Gespräch mit Thomas Hausruckinger, Leiter der Organisationeinheit Planung und Entwicklung beim Bahnprojekt Ulm–Augsburg über denkbar schlechteste Entwicklungen, Zuversicht und zu lange Verfahren.

  25. 41

    Ein beispielhaftes Projekt? – Der Bund Naturschutz und Ulm–Augsburg

    Linienförmige Infrastruktur wie Straßen oder Gleise sind eine Zumutung für viele Tierarten. Sie zerschneiden Wanderkorridore, Lebensräume und Brutplätze. Trotzdem brauchen wir sie, die Infrastruktur. Ein Gespräch mit Thomas Frey, Regionalreferent des Bund Naturschutzes über den Sinn von Umsiedelungen, worüber er sich mit dem Bauernverband einig ist und welche seiner eigenen Forderungen er heute nicht mehr gut findet.

  26. 40

    Die Lobby der Stummen? – Fische, Gewässer und das Bahnprojekt

    Unser Projektgebiet ist geprägt von Seen, Flüssen und Bächen. Für die Belange dieser Gewässer und ihrer Lebewesen setzt sich der schwäbische Fischereiverband ein. Ein Gespräch mit dessen Geschäftsführer, Stefan Zott, über den Zustand der bayerischen Gewässer, fröhliche Fische und wie eine Bahnbrücke sogar gut für das Leben im und am Wasser sein kann.

  27. 39

    Kommt die Bahn, wird's laut? – Schall, Lärm und Gegenmaßnahmen

    Um die Menschen entlang einer Neubaustrecke vor Schienenlärm zu schützen, betrachten Schallgutachter dutzende Parameter und geben dem Projekt Planungsempfehlungen. Ein Gespräch mit dem Schallschutzgutachter Manfred Liepert über den Unterschied zwischen Schall und Lärm, warum Schall berechnet und nicht gemessen wird und warum Güterzüge, die lauteste Zuggattung, für die Anwohner sogar gut sind.

  28. 38

    Zwischen Anspruch und Realität? – Nachhaltigkeit bei der Bahn

    Bahnfahren gilt als klimafreundlich. Trotzdem gibt es eine Abteilung, die sich um die Themen Nachhaltigkeit, Klima- und Ressourcenschutz kümmert. Die Chefin dieser Abteilung ist Katrin Habenschaden. Ein Gespräch darüber, was Eisenbahn mit Biodiversität zu tun hat, welche Fähigkeiten aus ihrem früheren Berufsleben als Politikerin ihr nützlich sind und wie sie es mit Kritik hält.

  29. 37

    Mit- oder Gegeneinander? – Bahn zwischen Bundes- und Kommunalpolitik

    Mehr Schienenkapazitäten in der Region Augsburg wurden schon oft gefordert. Zum Beispiel 1996 in der Diedorfer Erklärung. Damals dabei war Hansjörg Durz als Stadtrat von Neusäß. Heute sitzt Durz im Bundestag und beschäftigt sich immer noch mit zusätzlichen Gleisen zwischen Ulm und Augsburg. Ein Gespräch darüber, wie es zu der Forderung nach einen dritten Gleis kam, was man in Berlin von Ulm–Augsburg hält und für die Finanzierung welches Projekts er sein politisches Gewicht nutzen will.

  30. 36

    Befürchtung, Erleichterung und freudige Erwartung? – Der Landkreis Augsburg und die Vorschlagsvariante

    Die Bahnstrecke zwischen Augsburg und Ulm ist im Landkreis schon länger ein Thema, als es das Bahnprojekt Ulm-Augsburg überhaupt gibt. Einer, der die Historie kennt, ist der Augsburger Landrat Martin Sailer. Ein Gespräch über den hohen Autofahreranteil im Landkreis, die Wichtigkeit von Schallschutz und was er von Bürgerinitiativen hält.

  31. 35

    Blau-Grün, Orange, Türkis oder Violett? – Die Vorschlagsvariante für Ulm–Augsburg

    Mehrere Jahre hat das Projektteam untersucht und geplant. Nun steht fest, mit welchem Trassenverlauf sich der Deutsche Bundestag befassen wird. Ein Gespräch mit Gesamtprojektleiter Markus Baumann darüber, wo die neue Trasse nun verläuft, was wir von Kritik halten und wie es jetzt weitergeht.

  32. 34

    Bits und Bahn? – Die Digitalisierung des Schienennetzes

    Die Eisenbahn gibt es seit mehr als 200 Jahren. Über Digitalisierung sprechen wir seit den 80ern. Die Initiative Digitale Schiene Deutschland (DSD) bringt diese beiden Technologien zusammen. Ein Gespräch mit dem Leiter Starterprojekte DSD Alexander Schmidt darüber, ob bald mehr Informatiker:innen als Gleisarbeiter:innen bei der DB arbeiten, in welchem Bereich Bayerisch Schwaben Vorreiter ist und wie viele Leute das deutsche Schienennetz digitalisieren.

  33. 33

    Lang, schwer und immer mehr? – Güterverkehr auf der Schiene

    300 Unternehmen haben in Deutschland eine Lizenz, Güter auf der Schiene zu transportieren. Viele davon sind im Verband Die Güterbahnen organisiert. Ein Gespräch mit dem Geschäftsführer Peter Westenberger über die Lautstärke von Güterzügen, was er von Oberleitungs-LKW hält und warum es so schwierig ist, portugiesischen Salat nach Finnland zu transportieren.

  34. 32

    Dafür, dagegen oder sowohl als auch? – Bürgerinitiative Wollbach

    Seit ein Regionalhalt in der Marktgemeinde Zusmarshausen zur Debatte steht, können sich einige mit einem Verlauf der Eisenbahn nahe dem Ort arrangieren. Anders als Josef Stöckle von der Bürgerinitiative Wollbach. Er hat verschiedene Vorstellungen, wie wir Mobilität künftig gewährleisten können. Ein Gespräch über Vertrauen in den technologischen Fortschritt, sein Verständnis von Rebellion und was denn nun richtig und was falsch ist.

  35. 31

    Viele für eine? – Ingenieurinnen und Ingenieure für Ulm-Augsburg

    An der Planung eines Großprojekts wie Ulm-Augsburg sind viele gescheite Menschen beteiligt. Einige davon sitzen im Projektteam der DB, andere arbeiten in Ingenieurbüros für die DB. Einer davon ist Martin Kastner, der die Planungen für das Bahnprojekt von Beginn an begleitet. Ein Gespräch darüber, wie ein Frankfurter dazu kommt, eine Strecke in Bayerisch-Schwaben zu planen, ob ihn die Diskussionen in der Region überhaupt interessieren und was er von Bürgerbeteiligung hält.

  36. 30

    KI, XR, DB? – Digitalisierung in Bayern und bei der Bahn

    Seit November 2023 ist Dr. Fabian Mehring kein Mitglied unseres Projektkoordinierungsrates mehr, dafür aber bayerischer Digitalminister. Ein Gespräch mit den obersten bayerischen Digitalisierer über die Vorteile von Faxgeräten, wie wir in 15 Jahren im Zug sitzen werden und worüber er sich mit seinem Platznachbarn im Ministerrat, Verkehrsminister Christian Bernreiter, unterhält.

  37. 29

    Ein Bahnhof für Zusmarshausen? – In zehn Minuten nach Augsburg

    Knapp 30 Minuten braucht man mit dem Auto von Zusmarshausen in die Augsburger Innenstadt. Wenn es nach dem Bürgermeister von Zusmarshausen ginge, schafft man das bald in gut zehn Minuten mit einem schnellen Regionalverkehr der an einem neuen Bahnhof in seinem Ort hält. Ein Gespräch mit Bernhard Uhl darüber, welchen jahrhundertealten Fehler er gerne korrigieren würde, warum er dem bayerischen Verkehrsminister den Zusmarshausener Feuerwehrkran gezeigt hat und womit er von anderen Bürgermeistern aufgezogen wird.

  38. 28

    So schlecht, wie immer alle sagen? – Schieneninfrastruktur in Deutschland

    33.400 Kilometer umfasst das Schienennetz der Deutschen Bahn. Verantwortlich für diese Infrastruktur ist Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB-Tochter DB InfraGO AG. Ein Gespräch darüber, was das Schienennetz mit kleinen Häuschen und großen Villen zu tun hat, was die Bahn dem Technologiekonzern Apple voraus hat und was wir unseren Vorfahren schuldig sind.

  39. 27

    Leben von und mit dem Verkehr? – Dr. Hans Reichhart

    Bevor Hans Reichhart 2020 Landrat des Landkreises Günzburg geworden ist, war er bayerischer Verkehrsminister. Mit Infrastrukturprojekten kennt er sich also aus. Ein Gespräch über vergangenen und künftigen Erfolg, unangenehme Themen und wann die Entscheidung fällt, ob es im Landkreis Günzburg einen Nahverkehrshalt geben könnte oder nicht.

  40. 26

    Früher war alles besser? – DB-Chef Infrastrukturprojekte Süd

    Gerd Matschke ist als Leiter der Infrastrukturprojekte Süd bei der Deutschen Bahn zuständig für Hunderte Projekte, darunter auch für Ulm-Augsburg. Ein Gespräch über Beschleunigungsgesetze, die nichts beschleunigt haben, was Eisenbahninfrastruktur mit einem Jenga-Turm zu tun hat und wie doof die Bahn eigentlich wirklich ist.

  41. 25

    Ein Halt an jeder Milchkanne? – Bayerische Eisenbahngesellschaft BEG

    Eisenbahn ist nicht gleich Deutsche Bahn. Besonders im Nahverkehr gibt es viele Eisenbahnverkehrsunternehmen. Das sich was geändert hat, merkt man als Fahrgast meistens nur dann, wenn die Züge plötzlich eine andere Farbe haben. Dafür zuständig ist die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die Strecken und Netze ausschreibt. Ein Gespräch mit der Geschäftsführerin der BEG, Bärbel Fuchs, darüber, warum man an volle Züge nicht einfach zusätzliche Waggons anhängen kann, wann Streckenreaktivierungen eine schlechte Idee sind und wann das Auto die bessere Alternative zum Zug ist.

  42. 24

    Hier, dort oder gar nicht? – Bürgerinitiative Limbach

    Limbach ist ein Ortsteil von Burgau und liegt an der Autobahn A8. Also dort, wo eine orangefarbene Variante verlaufen könnte. In Limbach lebt Thomas Schilling. Er ist Mitbegründer der Bürgerinitiative Limbach. Ein Gespräch darüber, was er über das Sankt-Florians-Prinzip denkt, Mitleid mit dem Planungsteam und was er vom ÖPNV im Landkreis ganz generell hält.

  43. 23

    Profiteur unter Vorbehalt? – Augsburg und das Bahnprojekt

    Wer von München aus mit dem Zug in den Norden fährt, kommt meistens nicht durch Augsburg. Ein Großteil der Verbindungen führt über Ingolstadt, Nürnberg und Würzburg und damit an der drittgrößten Stadt Bayerns vorbei. Ein Gespräch mit Dr. Wolfgang Hübschle, Wirtschaftsreferent der Stadt Augsburg, über Augsburger Traumata, wie man Nachteile in Vorteile umwandelt und wozu er lieber nichts sagt.

  44. 22

    Im Norden wie im Süden? – Bahnprojekte für Deutschland

    In Deutschland gibt es tausende Bahnprojekte. Sehr viele davon sind klein, manche davon sehr groß. Zu den großen gehören Ulm-Augsburg und Hannover-Bielefeld. Ein Gespräch mit Carsten Müller, Projektleiter des Bahnprojekts Hannover-Bielefeld, darüber, was er von der Unterstützung von Fridays for Future hält, was der Deutschlandtakt mit Fahrplänen macht und ob ein Bahnprojekt über zwei Bundesländer auch zweimal so kompliziert ist.

  45. 21

    Konkurrenten, Partner oder beides? – Landwirtschaft und Bahn

    Matthias Letzing ist Bezirksgeschäftsführer des Bayerischen Bauernverbands in Schwaben und als solcher ist er Lobbyist für die Anliegen der landwirtschaftlichen Betriebe in der Region. Eine Bahnstrecke Ulm-Augsburg – egal, wo sie letztlich verläuft – nimmt Fläche in Anspruch, die auch die Landwirte brauchen. Ein Gespräch über durchschnittene Grundwasserströme, lange Sommer und darüber, wo Bahn und Landwirtschaft am gleichen Strang ziehen.

  46. 20

    Wer laut ist, hat Recht? – Bürgerinitiative Bahnausbau 2.1

    Christian Werner wohnt in Neusäß unweit der Bestandsstrecke Ulm-Augsburg. Das ist der Grund, weshalb er sich in der Bürgerinitiative „Bahnausbau 2.1“ engagiert. Ein Gespräch darüber, was Zusammenhalt in der Region bedeutet, wofür und wogegen er sich einsetzt und was die Bürgerinnen und Bürger in Neusäß wirklich möchten.

  47. 19

    Zugfahren wie in der Schweiz? – Der Deutschlandtakt

    Seit den 90ern setzt sich der Verkehrsclub Deutschland (VCD) für einen integralen Taktfahrplan nach Schweizer Vorbild ein. Ein Gespräch mit Dr. Christian Loos, Bayernchef des VCD, darüber, dass mit dem Deutschlandtakt allein die Bahn nicht pünktlicher wird, was besser wäre als vier Gleise zwischen Ulm und Augsburg und woher eigentlich die Fahrzeitvorgabe von 26 Minuten kommt.

  48. 18

    Ein Regionalbahnhof an einer Schnellfahrstrecke? – Ein Besuch in Allersberg

    Daniel Horndasch ist Bürgermeister von Allersberg, einer Gemeinde in Mittelfranken etwa 30 Kilometer südlich von Nürnberg. Was seinen Ort besonders macht, ist der Bahnhalt an der Schnellfahrstrecke München-Ingolstadt-Nürnberg, an dem seit 2006 Regionalzüge halten. Ein Gespräch über den Lärm von Auto- und Eisenbahn, umstrittene Großprojekte und ob die Menschen den Zug heute überhaupt nutzen.

  49. 17

    #16 Die Leisen hörbar machen

    Ingrid Felipe ist Vorständin des Ressorts Infrastrukturplanung und -projekte bei der DB Netz AG. Davor war sie knapp zehn Jahre stellvertretende Landeshauptmännin in Tirol. Ein Gespräch darüber, was in Österreich besser läuft als in Deutschland, über den ältesten Elektromobilitäts- und Ridesharing-Anbieter der Welt und über Themen, die ausdiskutiert werden müssen.

  50. 16

    #15 Mit Captain Kirk auf Ulm-Augsburg schauen

    Was war, was kommt und was könnte eventuell passieren (oder auch nicht). Gesamtprojektleiter Markus Baumann nimmt sich Zeit für eine kleine Rück- und Vorschau, erzählt, warum Captain Kirk ein guter Gast wäre und warum er keine Lieblingsfolge hat.

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Ulm-Augsburg ist ein wichtiges Infrastrukturprojekt in Bayern, von dem die Region profitieren wird. Wir sprechen in diesem Podcast mit Politiker:innen, Vertreter:innen von Wirtschaft, Gesellschaft, Natur- und Umweltschutz, Planer:innen sowie Menschen, die etwas zu diesem Projekt sagen können.

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Theresa Wiesmeier, Andrea Morgenstern, Jakob Neumann

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