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BR24 Medien
by Bayerischer Rundfunk
Medien entscheiden mit, wie wir die Welt sehen. Deshalb drehen wir es um und sehen uns Medien und deren Rahmenbedingungen genauer an. Jede Woche nehmen wir uns in BR24 Medien ein Thema intensiv vor: Welche Herausforderungen gibt es bei der Pressefreiheit - auch in Deutschland? Wie steht es um das Vertrauen in Medien? Ist Künstliche Intelligenz ein Risiko oder die ersehnte Lösung? Welche Ideen, Veränderungen und Fehlentwicklungen gibt es in der Medienbranche? Natürlich berichten wir dabei auch kritisch über uns selbst: Über das öffentlich-rechtliche System und den Rundfunkbeitrag.
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Alle Augen auf Sachsen-Anhalt - warum die Landtagswahl so bedeutend ist
In den vergangenen Wochen und Monaten kam es, vor allem bei AfD-Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, immer häufiger zu Situationen, in denen Journalisten bedrängt und angepöbelt werden.
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Zwischen Front und Freiheit: Wenn der Krieg das Interview übernimmt
Eigentlich will Christine Auerbach mit Sergiy Tomilenko, Vorsitzender des ukrainischen Journalistenverbands, über ukrainischen Lokaljournalismus in den Frontgebieten sprechen.
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Hat die BRAVO noch eine Zukunft?
Früher eine Auflage von 1,6 Millionen Heften - heute nur noch rund 50.000. Dazu nicht wirklich im Netz präsent: Die BRAVO wird 70, aber nach Partylaune sieht es nicht aus.
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Gegen Netflix & Co - Kann ein neuer TV Sender das Privatfernsehen retten?
Alle streamen, kaum jemand schaut noch klassisches Fernsehen. Trotzdem bringt ProSiebenSat.1 einen neuen TV-Sender an den Start: Sat.2. Dort laufen vor allem altbekannte Serien und TV-Klassiker. Warum setzt der Konzern ausgerechnet jetzt auf Nostalgie?
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"Grundfunk" statt Rundfunk: Kann die AfD den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abschaffen?
"Wir werden den Medienstaatsvertrag kündigen." Mit dieser Ankündigung droht AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk den Stecker zu ziehen:
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Berichten wir falsch über die Klimakrise?
Europa brennt. In Spanien, Frankreich und auch Bayern wüten Waldbrände - aber in den Medien scheint die Klimakrise oft nur als Wetterphänomen vorzukommen.
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Gläserner Staat oder blickdichte Behörde? Streit ums IFG
Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) soll reformiert werden. Diese Ankündigung der Bundesregierung hatte "Wumms", vor allem NGOs und Journalistenverbände protestieren.
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Entertainment und zu viele Experten: Die Medienbilanz der Fußball-WM
Seit dem 11. Juni, seit über fünf Wochen und noch bis zum Finale am Sonntag ist die Fußball-Weltmeisterschaft Thema in allen Medien. Von allen Seiten wurde und wird die WM betrachtet, eingeordnet, live übertragen. Sie ist das größte Sportereignis der Welt
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80 Jahre BJV: Journalismus zwischen Druck und Sparzwang
Der Bayerische Journalistenverband (BJV) feiert an diesem Wochenende sein 80-jähriges Bestehen. Inmitten der Feststimmung lautet die Frage, wo steht Journalismus heute?
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143
Türkei: Pressefreiheit unter Druck
Vor dem NATO-Gipfel in Ankara am 7. und 8. Juli sind in der Türkei viele Menschenrechtler, Umweltaktivisten und auch Journalisten festgenommen worden.
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142
Türkei: Pressefreiheit unter Druck
Vor dem NATO-Gipfel in Ankara am 7. und 8. Juli sind in der Türkei viele Menschenrechtler, Umweltaktivisten und auch Journalisten festgenommen wurden.
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Rundfunkbeitrag, Reformen, Risiko: Wie sich der ÖRR neu aufstellt
Der Rundfunkbeitrag ist vor dem Bundesverfassungsgericht, Spartenkanäle vor dem Aus, strengere Regeln zur "Presseähnlichkeit":
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Wo beginnt der KI-Betrug im Journalismus? Die Casdorff-Döpfner-FAZ-Debatte
Ein Leitartikler, der heimlich mit KI schreibt, ein Ministerpräsident mit KI Rede, ein Verlagshauschef, der auf 100 Prozent KI setzt: Der Streit um ChatGPT & Co. hat den Kern des Journalismus erreicht.
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Wie kommt der ORF aus der Krise, Leonard Dobusch?
Nach einer 15-stündigen Marathon-Sitzung hat der ORF einen neuen Generaldirektor. Doch die eigentliche Herausforderung beginnt erst jetzt:
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Zwischen FIFA, Politik und Fans: Wie Medien über die WM berichten
Die Fußball WM der Männer 2026 wird die größte aller Zeiten: 48 Teams, 104 Spiele, drei Gastgeberländer - USA, Kanada, Mexiko. Die meisten von uns werden die WM im Fernsehen oder Radio verfolgen. Aber: Wie entsteht eigentlich das Bild, das wir von dieser WM haben? Und lässt sich Sportberichterstattung von Politik trennen? Darüber spricht Sophie Morár dieser Folge von BR24 Medien mit:- ARD Reporter Holger Dahl, der aus den USA, Kanada und Mexiko als Radio-Live-Reporter über die WM berichtet.- ARD Programmchef für Fernsehen / Online Thomas Wehrle gibt einen Blick hinter die Kulissen der WM-Berichterstattung der ARD.- Sportpublizist Prof. Dr. Marcus Bölz ordnet ein, welche Rolle Politik in der Sportberichterstattung hat.+++Shownotes:- Überblick über das Angebot der ARD zur Fußball-WM: https://www.sportschau.de/fussball/fifa-wm-2026/das-angebot-der-ard-zur-fussball-wm-2026,pm-wm-angebot-100.html- ARD-Doku: "Spielfeld der Macht - die WM in Trumps Amerika": https://www.ardmediathek.de/film/spielfeld-der-macht-die-wm-in-trumps-amerika/Y3JpZDovL3Nwb3J0c2NoYXUuZGUvc3BvcnRzY2hhdS1kb2t1bWVudGF0aW9uIGE5Zjk4MGE5LTc5MjktNDhlZC05ZjY4LTEwMzcyYzhlYzJiMA+++Medien verstehen, gestalten und sinnhaft nutzen - das bieten die BR Medienkompetenzprojekte: Fortbildungen, Workshops, Aktionstage und Unterrichtsmaterialien von Medienprofis des öffentlich-rechtlichen Rundfunks findet man immer hier: https://www.br.de/medienkompetenzprojekte/index.html
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Zwischen FIFA, Politik und Fans: Wie Medien über die WM berichten
Die Fußball WM der Männer 2026 wird die größte aller Zeiten: 48 Teams, 104 Spiele, drei Gastgeberländer - USA, Kanada, Mexiko. Die meisten von uns werden die WM im Fernsehen oder Radio verfolgen.
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Lokaljournalismus in Sachsen und Sachsen-Anhalt: Mehr als AfD und Nachrichtenwüste
Ohne Lokaljournalismus fehlt eine Kontrollinstanz, politische Polarisierung nimmt zu, gesellschaftliches Engagement wird weniger. Das geht aus zahlreichen Studien der letzten Jahre hervor.
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Was KI mit dem Journalismus macht: Zwischen Effizienz, Entmündigung und Reichweitenverlust
Künstliche Intelligenz verändert den Journalismus grundlegend. Auf der Republica diskutierten Expertinnen und Experten nicht nur über praktische KI-Tools im Redaktionsalltag, sondern vor allem über Machtfragen: Wer kontrolliert die Informationsinfrastruktur, wer verdient an Inhalten und wer eben nicht? Christian Schiffer erklärt in BR24Medien den "KI-Kapitalismus", Mathias Spielkamp kritisiert Googles KI-Übersichten als "keinen fairen Deal" für Medien und beschreibt Einbrüche bei Reichweite und Refinanzierung. Shownotes:https://algorithmwatch.org/de/google-ki-zusammenfassungen-medienpluralismus/https://www.ardsounds.de/sendung/die-openai-story/urn:ard:show:8862c28ddc06b3b7/
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Krise im Sportjournalismus: Droht eine „Abwärtsspirale“?
2026 ist ein Supersportjahr: Handball-WM, Olympia, Fußball-WM, dazu Tour de France, Bundesliga und Formel 1. Doch gleichzeitig steht der Sportjournalismus unter Druck wie noch nie.
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Lokaljournalismus auf dem Rückzug: Wer füllt die Lücke?
In der vergangenen Woche war Tag des Lokaljournalismus. Bundesweit wurde dabei auf den Wert lokaler Informationen und unabhängiger Berichterstattung aufmerksam gemacht.
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Pressefreiheit am Tiefpunkt – aber Hoffnung aus Ungarn?
Ein US-Präsident, der Journalistinnen und Journalisten als "Schande" und "horrible people" beschimpft - klingt wie ein Ausrutscher, ist aber längst Teil des Alltags. Zum internationalen Tag der Pressefreiheit am 3.5. fragen wir:
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Meinungsfreiheit in Gefahr: Was ist da dran?
"Free speech, I fear, is in retreat."Mit diesen Worten warnte der US-Vizepräsident JD Vance auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2025: Die Meinungsfreiheit in Europa sei auf dem Rückzug.
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Ein Jahr Merz: Warum läuft die Kommunikation nicht rund?
Knapp ein Jahr ist Friedrich Merz im Kanzleramt - und kaum ein politisches Thema ohne Kommunikationskrise: Aktuell Streit um Entlastungen bei steigenden Energiepreisen oder vor einigen Monaten eine Stadtbild-Debatte, die das Land polarisiert.
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Ungarn wählt: Kippt Orbáns Medienmacht?
Ein großer Teil der Medienlandschaft in Ungarn wird von Ministerpräsident Viktor Orbán und seiner Fidesz-Partei kontrolliert. Jetzt stehen die Wahlen an:
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Collien Fernandes - Was Medien aus dem Fall lernen können
Eine SPIEGEL-Recherche löst eine Welle aus: Zehntausende demonstrieren gegen digitale, sexualisierte Gewalt, in Talkshows wird diskutiert, die Bundesregierung plant ein neues Gesetz.
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Kriminalstatistik: Wie Medien Zahlen falsch einordnen
Wie sicher ist Deutschland? Die Polizeiliche Kriminalstatistik soll darauf Antworten geben. Aber das gelingt nur begrenzt und Medien deuten diese Statistik zum Teil falsch. I
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Social-Media-Verbot: Was in der Debatte untergeht
In Frankreich soll es kommen, Polen plant es, Australien hat es schon: Kein Instagram, kein TikTok, kein Snapchat für Jugendliche unter 16 Jahren. Seitdem scheint es auch hier nur ein Thema zu geben, wenn es um die sozialen Medien geht:
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Iran-Krieg aus 3 Perspektiven: Vor Ort, in den USA, für Kinder
Von Istanbul über New York bis ins Kinderzimmer: BR24 Medien mit drei Perspektiven der Berichterstattung über eine Krise, die aktuell die Schlagzeilen prägt und Medienschaffende herausfordert:
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Toxische Männlichkeit: wie Social Media unser Bild von Geschlechtern prägt
Auf den sozialen Medien gibt es zahlreiche Videos, die gezielt junge Männer ansprechen. Sie rufen zum Stark sein auf. Dazu, keine Gefühle zu zeigen. Den Körper zu trainieren. Geld zu verdienen.
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KI-Video im ZDF: Verspielen die Öffentlich-Rechtlichen ihr Vertrauen?
Das "heute journal" zeigt in einem Beitrag über die US-Migrationsbehörde ICE ein KI-generiertes Video - ohne redaktionellen Hinweis. Zusätzlich ist in dem Beitrag veraltetes Material zu sehen, das aus einer anderen Situation stammt.
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Wenn Biene Maja streamt – Kinderfernsehen im Umbruch
Es gab Aufregung um den KiKA: Wird der Sender für Kinder eingestellt? Nein - aber er wird ab 2033 komplett digital. Und genau das wirft größere Fragen auf: Wie verändert sich Kinderfernsehen zwischen linearem TV und Streaming?
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Epstein-Files: Wann wird aus Recherche Sensationslust?
Mehr als drei Millionen Seiten, hunderttausende Fotos und Videos - freigegeben vom US-Justizministerium und für alle zugänglich.
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Der Fall Alex Pretti: Wie mit der Trump-Regierung umgehen?
Der Fall von Alex Pretti ging um die Welt: Der Krankenpfleger wurde in der US-Stadt Minneapolis von Einsatzkräften der Einwanderungsbehörde ICE erschossen. Die US-Regierung sagte: Pretti habe sich mit einer Waffe den ICE-Leuten genähert.
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Kommt das Ende von Social Media?
Weniger private Posts, sinkende Interaktion, wachsende Unzufriedenheit - immer mehr Hinweise deuten darauf hin, dass soziale Medien an Bedeutung verlieren. Statt Austausch dominieren endlose Feeds, KI-generierte Inhalte und ein Medienkonsum, der eher an Durchscrollen als an Kommunikation erinnert. Die Frage: Hat Social Media den Höhepunkt überschritten? Dabei war der Anspruch einst ein anderer. Als Mark Zuckerberg Facebook aufbaute, sprach er davon, Menschen eine Stimme zu geben, sie zu vernetzen und Gemeinschaft zu ermöglichen. Heute wirkt dieses Versprechen weit entfernt von der Realität vieler Nutzerinnen und Nutzer. In BR24 Medien ordnet Linus Lüring diese Entwicklung gemeinsam mit der Medienwissenschaftlerin Alexandra Borchardt (Universität Oxford und TU München) und Christian Simon vom Media Lab Bayern ein. Sie sprechen über rückläufige Nutzung, "Binge-Media" statt Social Media, den Einfluss von KI - und darüber, ob Alternativen wie das Fediverse eine Antwort auf die aktuellen Probleme sein können. Shownotes: - Das Whitepaper von Media Lab Bayern und SWR "Kann das Fediverse eine Alternative zu den Social-Media-Monopolisten sein?": https://www.swr.de/unternehmen/innovation/whitepaper-fediverse-100.html - Analyse zu den Veränderungen in sozialen Medien von Alexandra Borchardt bei Medieninsider "Binge Media statt Social Media": https://medieninsider.com/kolumne-alexandra-borchardt-binge-media-social-media/26687/ (Bezahlinhalt) - Podcast "Hype Institut" von Christian Simon beim Media Lab Bayern: https://www.media-lab.de/de/podcasts/hype-institut/
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In memoriam Friedhelm Brebeck, Kriegsreporter
In den 1990er Jahren war er eine der markantesten Persönlichkeiten des deutschen Fernsehens: Friedhelm Brebeck. Er war als Korrespondent unter anderem für den Bayerischen Rundfunk immer wieder in Kriegs- und Krisengebieten im Einsatz. Fast vier Jahre lang berichtete er aus dem belagerten Sarajevo und riskierte unter Beschuss sein Leben. Mitte Januar 2026 ist Friedhelm Brebeck im Alter von 91 Jahren gestorben. Deshalb wiederholen wir ein Porträt von Friedhelm Brebeck. Martin Durm hatte ihn dafür vor etwa zweieinhalb Jahren getroffen - und zwar im Ahrtal in Rheinland-Pfalz, wo Friedhelm Brebeck zuletzt lebte. Dort ist der, der über so viele Krisen berichtet hat, in hohem Alter selbst Opfer einer Katastrophe geworden - nämlich der Ahrflut im Jahr 2021. Martin Durm beschreibt ein einzigartiges Journalistenleben und hat Friedhelm Brebeck gefragt, wie ihn die Erfahrungen als Kriegsreporter verändert haben.
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KI, Creator, Krise: Wie Medien ins Jahr 2026 steuern
BR24 Medien schaut mit Alexandra Borchardt und Konrad Weber ins Journalismusjahr 2026. Im Zentrum stehen KI-Agenten, die Routinearbeit übernehmen, die Gefahr eines in Chatbots unsichtbaren Journalismus, der wachsende Einfluss von Creatoren, Social-Media-Müdigkeit sowie der Druck auf Pressefreiheit. Zugleich geht es um neue Nischenstrategien, flexible Inhalte über Text, Audio und Video und kleinere, engere Communities. Klar wird: Die Medienbranche steckt mitten in einem tiefen, dauerhaften Wandel. Gäste: Alexandra Borchardt, unabhängige Medienforscherin, Journalistin, Dozentin für Strategie und Management an der TU München und Konrad Weber, Digitalstratege *** Shownotes: Reuters Trend Report 2026 https://reutersinstitute.politics.ox.ac.uk/journalism-media-and-technology-trends-and-predictions-2026 Jahresausblicke zusammengefasst: https://konradweber.ch/2026/01/03/trend-reports-2026-zusammengefasst/
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BBC, Litauen & Co.: Warum Europas Rundfunk im Kreuzfeuer steht
In einigen europäischen Ländern stehen öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten unter Druck, sei es durch politische Einflussnahme wie in Litauen, Finanzierungsprobleme wie in Tschechien oder Klagen wie die von Donald Trump gegen die BBC. Viele Sender sehen sich Kritik und Versuchen zur Untergrabung ihrer Unabhängigkeit ausgesetzt, obwohl sie oft das Vertrauen der Bevölkerung haben und eine enorme Reichweite. Wir beleuchten die aktuellen Herausforderungen und Beispiele aus Europa, darunter die Situation in Litauen, die rechtlichen Auseinandersetzungen der BBC und die allgemeine Bedrohung für öffentlich-rechtliche Medien in Europa. Gäste: Katharina Weiß, Reporter ohne Grenzen Arne Bartram, ARD-Korrespondent Skandinavien und Baltikum Christoph Prössl, ARD-Korrespondent Großbritannien
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115
Müssen wir besser streiten? Mit Armin Wolf, Jeff Jarvis, Max Uthoff und Jasmin Riedl
Renten, Migration, Klima, soziale Gerechtigkeit - politische Konflikte wirken oft wie Dauerstreit. Aber ist Streit ein Zeichen demokratischer Schwäche oder ihre Voraussetzung?
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114
Netflix vs. Paramount – Trump mischt bei Übernahme von Warner Brothers mit
Netflix und Paramount kämpfen um Warner Brothers Discovery, und die Spannung könnte nicht größer sein. Doch warum mischt sich plötzlich Donald Trump in dieses Milliarden-Spiel ein?
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Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige in Australien - und auch bald bei uns?
Kein Tiktok, kein Instagram, kein X - das ist die neue Realität für Kinder und Jugendliche in Australien. Seit Mittwoch gilt ein Gesetz, das Social Media für unter 16-Jährige verbietet.
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Reformstaatsvertrag tritt in Kraft: Was sich bei ARD und ZDF ändert
Am Montag tritt der Reformstaatsvertrag in Kraft. Brandenburg hatte ihm als letztes Bundesland vergangene Woche zugestimmt. Dadurch wird sich im Programm von ARD, ZDF und Deutschlandradio einiges verändern.
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Groyper-Bewegung: Wie Rechtsextremismus in den USA salonfähig wird
Rechtsextremistische Ideologien dringen in den US-Mainstream vor: Nirgends wurde das deutlicher, als Anfang des Monats Tucker Carlson - die wohl bekannteste Medienfigur im rechten Lager - Nick Fuentes interviewte, einen Rassisten und Antisemiten.
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BBC-Skandal: Reicht Trumps Einfluss nach Europa?
Selten stehen die Sender selbst in den Schlagzeilen. Aber die BBC ist mächtig unter Druck. Sie sieht sich mit einer möglichen Klage des US-Präsidenten konfrontiert, die die Rundfunkanstalt teuer zu stehen kommen könnte.
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109
Digitale Verteidigung: Wie schützen wir Demokratie im Netz?
Digitale Angriffe bedrohen längst nicht mehr nur Infrastruktur - sie zielen auf unsere Demokratie. Falschmeldungen, Bots und Algorithmen beeinflussen Meinungen und destabilisieren Debatten.
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108
Games im Journalismus – verschenken Medien Potenzial?
Games sind so populär wie nie zuvor: Fast 40 Millionen Menschen in Deutschland spielen regelmäßig - ob am Laptop, an der Konsole oder auf dem Smartphone. Trotzdem zögern viele Medienhäuser, dieses Potenzial für den Journalismus zu nutzen. Verspielt die Branche damit Chancen für mehr Reichweite, Interaktivität und Innovation? Gibt es in Deutschland besonders große Vorbehalte - und was könnten Medien vielleicht von Museen lernen? Die ARD geht das Thema seit Kurzem systematisch an und entwickelt eine eigene Games-Strategie. Kommt das zu spät? Und wie passt das zum öffentlich-rechtlichen Auftrag? Linus Lüring hat darüber auf den Medientagen München mit zwei Gästen diskutiert: - Clemens Hochreiter, Professor für Game Design und Geschäftsführer der Spieleentwicklungsfirma Reality Twist - Matthias Leitner, Storytelling-Experte beim Bayerischen Rundfunk und Mitentwickler der ARD-Games-Strategie Shownotes: Spielentwicklung in 48 Stunden - Mehr zum Puls GameJam: https://itch.io/jam/puls-game-jam Mehr zum ARD Games-Netzwerk: https://games.ard.de/
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107
Future of Search - Wie KI unsere Internetsuche verändert
KI beeinflusst inzwischen oft, welche Informationen wir beim Suchen im Internet zu sehen bekommen. Bei Google zum Beispiel ist ein KI-generiertes Suchergebnis bei den meisten Suchen inzwischen an erster Stelle. Der Inhalt stimmt oft - aber eben nicht immer. Quellen werden angezeigt - aber kaum jemand klickt mehr auf die Originalseiten. Die Medienhäuser, auf deren Inhalte die KI zugreift, haben deshalb viel weniger Besucher auf ihren Seiten. Wie müssen Suchende und Medienhäuser darauf reagieren? Und wie verändert KI unser Wissensmanagement? Auf den Münchner Medientagen diskutiert Christine Auerbach mit Uli Köppen, Leiterin des KI und Datenteams des Bayerischen Rundfunks. Und Wolfgang Kerler, Mitgründer und Chefredakteur der Journalistenplattform und Denkfabrik 1E9, die vor allem Journalismus rund um Zukunftstechnologien beobachtet.
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106
Internet-Blockaden nehmen zu – warum Staaten das Netz abschalten
Immer öfter schalten Regierungen das Internet gezielt ab und zensieren einzelne Seiten oder Plattformen. In Afghanistan kappte das Taliban-Regime zuletzt zwei Tage lang die digitale Verbindung zur Außenwelt. 2024 wurden laut der NGO "Access Now" fast 300 Internet-Blockaden weltweit gezählt. Doch wie funktioniert das technisch? Welche Formen und Strategien von Internetzensur gibt es? Und wie ist die Lage in Deutschland? Linus Lüring spricht mit Daniel Leisegang von Netzpolitik.org über Macht, Kontrolle und Bedeutung digitaler Grundversorgung. Shownotes: Die Statistik zu Internetsperren: https://netzpolitik.org/2025/jaehrlicher-shutdown-bericht-zahl-der-internet-blockaden-erreicht-trauriges-rekordhoch/ Analyse "Afghanistan ist wieder online, doch neue Filtertechnologie verhindert den Zugriff auf viele Websites": https://www.nzz.ch/international/internetzensur-in-afghanistan-die-taliban-fuehren-neue-einschraenkungen-ein-ld.1907333 Die NGO AccessNow protokolliert Internetblockaden weltweit: https://www.accessnow.org/
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105
80 Jahre Süddeutsche Zeitung: Chefredakteure Krach und Wittwer im Interview
Vor 80 Jahren erschien die erste Ausgabe der Süddeutschen Zeitung - hergestellt mit Druckplatten, für die der Bleisatz von Hitlers "Mein Kampf" eingeschmolzen wurde. In dieser Folge von BR24 Medien spricht Linus Lüring mit den SZ-Chefredakteuren Judith Wittwer und Wolfgang Krach über die historische Verantwortung der Zeitung, den digitalen Wandel und wirtschaftliche Herausforderungen. Dabei geht es um die Frage, wie Journalismus Demokratie verteidigen kann und wo seine Grenzen liegen. Auch Personalkürzungen, ein "Brain-Drain", Hasskampagnen sowie die Kritik an der Berichterstattung über Hubert Aiwanger und das antisemitische Flugblatt werden diskutiert. Außerdem geht es um die Frage dieser Zeit: Wie wird KI die SZ und den Journalismus insgesamt verändern? Im Anschluss ordnet Klaus Meier, Professor für Journalistik an der Uni Eichstätt-Ingolstadt, Teile des Gesprächs ein: Kann es in einer immer diverseren Medienlandschaft überhaupt noch Leitmedien geben - und welche Rolle spielt die SZ dabei? Shownotes: - "Spotify für Journalismus" - ein Traum der nie wahr wird? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:0059d52abb8287dc/ - Hintergründe zur Lokalberichterstattung der SZ: https://medieninsider.com/schmerzhaft-sueddeutsche-schliesst-lokalredaktionen-und-streicht-pauschalisten/23835/ - Rückblick des früheren SZ-Chefredakteurs Kurt Kister mit Anekdoten: https://www.sueddeutsche.de/kolumne/kister-chefredakteur-erinnerungen-1.5051933
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Frankreich: Die Medienmacht der rechten Milliardäre
Nicht nur in den USA, wo Präsident Trump kritische Medien und Stars wie Jimmy Kimmel bekämpft, sondern auch in Frankreich ist die Lage problematisch: In unserem Nachbarland übernehmen Superreiche Medien und unterstützen Initiativen, um ultrarechte Positionen zu etablieren. Kritiker sollen auch hier zum Schweigen gebracht werden. Vor allem der Milliardär Vincent Bolloré ist dabei weit gekommen - unter anderem mit seiner "Stinktier-Strategie": Unliebsame Chefredakteure werden eingesetzt, bis ganze Redaktionen das Handtuch werfen. Bollorés Medien wie CNews oder das Journal de Dimanche verschieben Diskurse nach rechts. Die Folgen sind schon jetzt spürbar - und sie könnten sich noch verstärken.Wie gefährdet ist unabhängiger Journalismus in Frankreich? Darüber spricht Linus Lüring mit der ARD-Korrespondentin Julia Borutta in Paris.Zentrale Fragen dieser Folge:- Wie verändern Milliardäre mit strategischen Übernahmen und Einfluss das Meinungsklima in Frankreich?- Warum sind französische Mediengesetze hilflos gegenüber den Medienmonopolen?- Welche Folgen hat die rechte Medienallianz für die Präsidentschaftswahl 2027? Shownotes: - Die Macht der rechten Meinungsmacher - Analyse von Julia Borutta https://www.tagesschau.de/ausland/europa/rechte-meinungsmacher-frankreich-100.html - Warum Vincent Bolloré Frankreichs gefährlichster Medienmogul ist (Paywall) - https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/warum-vincent-bollore-frankreichs-gefaehrlichster-medienmogul-ist-110522939.html - Der Mediennewsletter des MDR: https://www.mdr.de/altpapier/index.html
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103
Hayali, Theveßen, Kimmel: Wie bleiben Medien unabhängig?
Diese Woche brodelt die Medienwelt kräftig: Der Trump-Vertraute Richard Grenell hat sich auf ZDF-Journalist Elmar Theveßen eingeschossen, nachdem der die Lage nach dem Attentat auf den rechten Influencer Charlie Kirk analysiert hatte. Die Late Night-Show von Trump-Kritiker Jimmy Kimmel ist abgesetzt, nachdem er Vermutungen zum Attentäter öffentlich gemacht hatte. Doch das Attentat auf Charlie Kirk in den USA scheint wie ein Brandbeschleuniger zu wirken, auch hierzulande. Nach einer Anmoderation zu diesem Fall wurde Dunja Hayali so mit Hassbotschaften und Drohungen überzogen, dass sie die Notbremse zog und sich vorerst aus der Öffentlichkeit zurückzog. Was machen solche Drohungen mit Kolleginnen und Kollegen und ist dadurch auch hierzulande die Pressefreiheit in Gefahr? Sind wir Medien vielleicht selbst schuld, weil wir die Zusammenhänge nicht gut recherchiert haben und damit bestimmten Narrativen Vorschub leisten? Letzeres erklärt der Journalist und Digitalexperte Gavin Karlmeier. Wie sehr die Pressefreiheit in Gefahr ist und was dagegen zu tun ist, bespricht Nina Landhofer mit Katharina Weiß von Reporter ohne Grenzen. **** Shownotes: https://schutzkodex.de/# https://www.reporter-ohne-grenzen.de/ https://uebermedien.de/109480/extrem-offline-warum-journalismus-von-der-internetkultur-ueberfordert-ist/ https://www.mdr.de/medien360g/nl/anmeldung-newsletter-altpapier-100.html
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