PODCAST · religion
Brannte nicht unser Herz
by Maximilian Hofmann
Die biblischen Texte der Liturgie, als Predigt erklärt in ihrem Kontext und ausgelegt auf das, was Menschen heute bewegt. Homilien von Maximilian Hofmann, katholischer Priester des Erzbistums Berlin, aktuell als Pfarrvikar in der Pfarrei St. Matthias Schöneberg.
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11. Sonntag im Jahreskreis: Umsonst empfangen, umsonst geben
Heiligkeit (kadosch = anders) meint kein Askesestreben, sondern ein Ja zu Gottes Liebe. Gott beruft Schwache – wie die Apostel, Mose und den Prediger selbst. Dankbarkeit treibt das Geben.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergEx 19, 2-6a / Ps 100 (99), 1-3.4-5 (R: vgl. 3c) / Röm 5, 6-11 / Mt 9, 36 - 10, 8https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/jk11/SonntagA.htm
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Heiligstes Herz Jesu: Wie Jesus die Sklaverei des Ichs überwindet
Nicht Verdienst, sondern Gnade: Wie das Bundesverdienstkreuz zeigt, was Gottes Liebe nicht ist – und warum Jesus sein Joch mit uns trägt.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergDtn 7, 6-11 / Ps 103 (102), 1-2.3-4.6-7.8 u. 10 (R: 17a) / 1 Joh 4, 7-16 / Mt 11, 25-30https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/herrenfeste/HerzJesuA.htm
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Hl. Barnabas: Versöhnt wie Christus: Glaube als Weg zum Frieden
Barnabas als Vorbild: Taufe bedeutet Berufung. Glaube ist nicht oberflächlich, sondern Hingabe – zu versöhnen wie Christus, der zuerst Frieden schloss.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 11, 21b-26; 13, 1-3 / Ps 98 (97), 1.2-3b.3c-4.5-6 (R: vgl. 2) / Mt 5, 20-26
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Mittwoch der 10. Woche im Jahreskreis: Nicht aufheben, sondern erfüllen
Götzenverehrung ist kein veraltetes Konzept: Wer trägt unser Leben wirklich? Jesu Gebot ist keine Last, sondern Verheißung – sein Geist erfüllt das Gesetz mit Liebe und schenkt wahres Glück.Aufgenommen in St. Matthias Schöneberg1 Kön 18, 20-39 / Ps 16 (15), 1-2 u. 4.5 u. 8.9 u. 11 (R: vgl. 1) / Mt 5, 17-19https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/jk10/Mittwoch.htm
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Dienstag der 10. Woche im Jahreskreis: Salz und Licht: Berufung zur Hingabe
Salz und Licht: Jesus ruft zur liebenden Hingabe. Wie das Salz im Wasser und Wachs in der Kerze – wer sich hingibt, gibt der Welt Geschmack und Helligkeit.Aufgenommen in St. Matthias Schöneberg1 Kön 17, 7-16 / Ps 4, 2.3-4.7-8 (R: vgl. 7b) / Mt 5, 13-16https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/jk10/Dienstag.htm
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Montag der 10. Woche im Jahreskreis: Elijas Name als prophetisches Programm
Elijas Name ist Programm: Gott allein regiert, nicht Ahab. Auch in geistlicher Dürre bleibt er unser Herr und sorgt für uns – Raben und der Bach Kerit bezeugen es.Aufgenommen in der Kapelle des Studentischen Kulturzentrums Sconenberch1 Kön 17, 1-6 / Ps 121 (120), 1-2.3-4.5-6.7-8 (R: vgl. 2) / Mt 5, 1-12https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/jk10/Montag.htm
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10. Sonntag im Jahreskreis: Gegen alle Hoffnung: Abraham, Matthäus und die Frage nach dem Guten in der Welt
Die Theodizeefrage umgekehrt: Nicht woher das Böse, sondern woher kommt das Gute ohne Gott? Hosea, Abraham und Matthäus laden zur Danksagung in der Eucharistie ein.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergHos 6, 3-6 / Ps 50 (49), 7-8.12-13.14-15 (R: 23 b) / Röm 4, 18-25 / Mt 9, 9-13https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/jk10/SonntagA.htm
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Hl. Bonifatius: Das Schiff nicht verlassen – Bonifatius und die Kunst des Festhaltens
Bonifatius' Schiffsmetapher, die gefüllten Krüge von Kana und Jesu Erwählung (Joh 15): Trotz eigenem Unvermögen alles geben – denn nicht wir, sondern Gott hat die Initiative ergriffen.Aufgnommen in St. Matthias SchönebergApg 26, 19-23 / Ps 117 (116), 1.2 (R: vgl. Mk 16, 15) / Joh 15, 14-16a.18-20https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/proprium/Juni05.htm
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Fronleichnam: Eucharistie als Fundament in der Wüste des Lebens
Aus persönlichen Schuldramen und der Wüstenerfahrung (Dtn 8) das Eucharistie-Drama Joh 6 erschlossen: Gott schenkt sich selbst als Fundament – auch mitten im Leid.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergDtn 8, 2-3.14-16a / Ps 147, 12-13.14-15.19-20 (R: 12a) / 1 Kor 10, 16-17 / Joh 6, 51-58https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/herrenfeste/FronleichnamA.htm
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Mittwoch der 9. Woche im Jahreskreis: Der Himmel sprengt unsere Vorstellungen
Kinder haben Wert – für die Gesellschaft wie für Gott. Im Licht der Auferstehung sprengt der Himmel unsere Erwartungen: Wir dürfen Christus vertrauen.Aufgenommen in St. Matthias Schöneberg, am Gedenktag des Hl. Karl Lwanga und seinen Gefährten, Märtyrer in Uganda2 Tim 1, 1-3.6-12 / Ps 123 (122), 2 (R: 1) / Mk 12, 18-27https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/jk09/Mittwoch.htm
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Dienstag der 9. Woche im Jahreskreis: „Gebt Gott, was Gott gehört" – euch selbst
Wir sind nicht Zuschauer, sondern Adressaten: Gott gehört unser Herz. Christus ruft uns – trotz unserer Schwäche – zur Umkehr und lädt uns ein, uns ihm in der Eucharistie zu schenken.
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Samstag der 8. Woche im Jahreskreis: Anders leben: Von der Gleichgültigkeit zur Antwort des Glaubens
Gleichgültigkeit oder Antwort? Jesu Vollmacht fordert heraus, nicht zu schlafen, sondern heilig – d.h. anders – zu leben und schon heute die Speise des Himmels zu kosten.Aufgenommen in der Kapelle des Accueil Notre DameJud 17.20b-25 / Ps 63 (62), 2.3-4.5-6 (R: vgl. 2) / Mk 11, 27-33https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/jk08/Samstag.htm
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Donnerstag der 8. Woche im Jahreskreis: Vom Mut, die eigene Blindheit zu benennen
Wir alle sind wie Bartimäus: blind, aber gerufen. Mut zur eigenen Blindheit, zum Schrei um Erbarmen und zum Aufbruch. Jesu Frage gilt auch uns: „Was willst du, dass ich dir tue?“Aufgenommen in Chapelle de Saint Joseph, Lourdes1 Petr 2, 2-5.9-12 / Ps 100 (99), 2-3.4-5 (R: 2b) / Mk 10, 46-52https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/jk08/Donnerstag.htm
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Hl. Philipp Neri: Nebengötter des Alltags: Wenn Haus, Familie und Besitz Gott verdrängen
Alles im Leben ist empfangen – auch Besitz und Beziehungen können zu Nebengöttern werden. Jesu radikales Wort (Mk 10,29) mahnt: In jeder Lebensentscheidung bleibt Gott der erste und einzige Polarstern.Bahnlesungen: 1 Petr 1, 10-16* / Ps 98 (97), 1.2-3b.3c-4 (R: vgl. 2) / Mk 10, 28-31* Durch Fehler der Lektorin faktisch Sir 35, 1–15 aus Lesejahr 1 statt 1 Petr 1,10-16 aus Lesejahr 2https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/jk08/Dienstag.htm
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Pfingstmontag: Kein Gespenst – Der Heilige Geist als schöpferische Kraft
Der Heilige Geist – hebräisch Ruach – ist kein Gespenst, sondern schöpferischer Hauch, der in jeden Menschen weht und Dynamik, Freude und Heiligung bewirkt.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 10, 34-35.42-48a / Ps 117 (116), 1-2 (R: Apg 1, 8) / Eph 4, 1b-6 / Joh 15, 26 - 16, 3.12-15https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/pfingsten/MontagA.htm
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Pfingsten: Vom Babel der Kommunikation zur Einheit im Geist
Der Heilige Geist schafft zu Pfingsten neue Spielregeln des Miteinanders: So wie die Tora das Zusammenleben ermöglichte, ermöglicht er Verständigung, Versöhnung und Vergebung.Aufgenommen in St. Norbert SchönebergApg 2, 1-11 / Ps 104 (103), 1-2.24-25.29-30.31 u. 34 (R: vgl. 30) / 1 Kor 12, 3b-7.12-13 / Joh 20, 19-23https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/pfingsten/SonntagA.htm
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Samstag der 7. Osterwoche: Vertrauen statt Vergleichen
Petrus’ Neugier nach dem Jünger, den Jesus liebte, dient als Ausgangspunkt: Jeder ist individuell zur Nachfolge berufen – vertrauend auf Gott, der auch auf krummen Zeilen gerade schreibt.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 28, 16-20.30-31 / Ps 11 (10), 4.5 u. 7 (R: vgl. 7b) / Joh 21, 20-25https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche7/Samstag.htm
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Freitag der 7. Osterwoche: Folgen mit dem, was man hat – von der Freiheit unvollkommener Liebe
Anhand der griechischen Begriffe Agape und Philia zeigt sich: Petrus liebt Jesus als Freund – und Jesus akzeptiert genau das. Auch unvollkommene Liebe ist Grund genug, nachzufolgen.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 25, 13-21 / Ps 103 (102), 1-2.11-12.19-20b (R: 19a) / Joh 21, 1.15-19https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche7/Freitag.htm
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Donnerstag der 7. Osterwoche: Liebe, Erkenntnis, Einheit
Der Kommunionvers vom Hochzeitsmahl des Lammes erschließt das Evangelium als bräutliches Bild: Liebe, Erkenntnis, Einheit. In der Eucharistie wird die Vereinigung mit Christus Quelle fruchtbaren Schenkens.Aufgenommen in St. Norbert SchönebergApg 22, 30; 23, 6-11 / Ps 16 (15), 2 u. 5.7-8.9-11a (R: vgl. 1) / Joh 17, 20-26https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche7/Donnerstag.htm
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Mittwoch der 7. Osterwoche: Geben ist seliger als nehmen – das Heilig-Sein im Alltag leben
Durch die Taufe berufen, anders zu sein: Jesus kehrt das menschliche Haben-Wollen um. Paulus zitiert sein Wort – „Geben ist seliger als nehmen“ – als Weg zur Heiligkeit und Beschreibung göttlicher Liebe.Aufgenommen in einer Kapelle in KreuzbergApg 20, 28-38 / Ps 68 (67), 29-30a u. 30b u. 32b.33-34.35-36 (R: 33a.b) / Joh 17, 6a.11b-19https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche7/Mittwoch.htm
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Dienstag der 7. Osterwoche: Liebe und Freude
Zwischen Himmelfahrt und Pfingsten lädt die Predigt ein, zwei Gaben des Geistes zu erbitten: die Agape — selbstlose Liebe wie am Kreuz — und die kindliche Freude aus dem Vertrauen in Gott.Zwei redaktionelle Hinweise:In der Predigt wird ausgesagt, dass „χάρις /charis“ „Freude“ auf altgriechisch heißt. Korrekt wäre „χαρά / chara“.In der Predigt werden Liebe und Freude als „Gaben des Heiligen Geistes“ (vgl. Jes 11,2f.) bezeichnet. Korrekt wäre „Früchte des Heiligen Geistes“, entsprechend Gal 5,22.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 20, 17-27 / Ps 68 (67), 10-11.20-21 (R: 33a.b) / Joh 17, 1-11ahttps://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche7/Dienstag.htm
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7. Sonntag der Osterzeit: „Wir gehören ihm“ — Vom Leben aus der Erkenntnis Gottes
Im hohepriesterlichen Gebet bittet Jesus für die Seinen. Ewiges Leben heißt: Gemeinschaft mit Gott — schon jetzt. Wir gehören ihm, nicht er uns. Was folgt daraus für unser Leben?Aufgenommen in St. Norbert SchönebergApg 1, 12-14 / Ps 27 (26), 1.4.7-8 (R: vgl. 13) / 1 Petr 4, 13-16 / Joh 17, 1-11ahttps://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche7/SonntagA.htm
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Christi Himmelfahrt: Vorangegangen – wie Jesu Himmelfahrt den Tod neu deutet
Christus geht als der Erste der Entschlafenen voran – durch Tod, Auferstehung und in den Himmel. Als Kyrios schenkt er Hoffnung und Missionsauftrag für alle Menschen.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 1, 1-11 / Ps 47 (46), 2-3.6-7.8-9 (R: vgl. 6) / Eph 1, 17-23 / Mt 28, 16-20https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche6/HimmelfahrtA.htm
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Dienstag der 6. Osterwoche: Loblieder hinter Gittern
Jesu Abschied ist kein Ende, sondern Aufbruch: Durch den Heiligen Geist sendet er die Apostel in die Welt. Paulus und Silas' Lobgesang im Gefängnis lädt uns ein, österlich und furchtlos zu leben.Aufgenommen in St. Konrad SchönebergApg 16, 22-34 / Ps 138 (137), 1-2b.2c-3.7c-8 (R: vgl. 7d) / Joh 16, 5-11https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche6/Dienstag.htm
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Montag der 6. Osterwoche: Glückliche Schuld: Gott schreibt gerade auf schiefen Zeilen
Aus Synagogenausschluss wird Weltmission: Paulus bringt die Frohe Botschaft nach Europa. Die Bekehrung Lydias in Philippi zeigt Gottes Wirken durch Außenseiter und Frauen.Aufgenommen im Studentischen Kulturzentrum SconenberchApg 16, 11-15 / Ps 149, 1-2.3-4.5-6a u. 9b (R: 4a) / Joh 15, 26 - 16, 4ahttps://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche6/Montag.htm
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6. Sonntag der Osterzeit: Der Schatz unter den Schichten: Warum glauben wir eigentlich?
Wir sollen den Grund unseres Glaubens freilegen – um Rechenschaft zu geben über die Hoffnung, die uns erfüllt.Aufgenommen in St. Norbert SchönebergApg 8, 5-8.14-17 / Ps 66 (65), 1-3.4-5.6-7.16 u. 20 (R: 1) / 1 Petr 3, 15-18 / Joh 14, 15-21https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche6/SonntagA.htm
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Samstag der 5. Osterwoche: Wahrheit und Widerstand
Jesus konfrontiert uns mit der Wahrheit, nicht mit Manipulation. Als aus der Welt Erwählte sind Christen berufen, Gottes Hoffnung sichtbar zu machen – trotz unvermeidlichem Widerstand.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 16, 1-10 / Ps 100 (99), 2-3.4-5 (R: vgl. 1) / Joh 15, 18-21https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche5/Samstag.htm
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Freitag der 5. Osterwoche: Wie Apostel zu Zeugen werden
Agape ist mehr als Freundschaft – sie ist die Liebe Christi am Kreuz, menschlich unmöglich, doch durch Gnade möglich. So werden Apostel zu Märtyrern, deren Beschluss von Apg 15 die Kirche bis heute prägt.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 15, 22-31 / Ps 57 (56), 8-9.10-11 (R: vgl. 10a) / Joh 15, 12-17https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche5/Freitag.htm
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Donnerstag der 5. Osterwoche: Gebote als Krücken — Hilfe oder Joch?
Gebote sind Krücken, die uns helfen, in der Liebe Jesu zu bleiben — aber nie ein Verdienst, der die Gnade Jesu erzwingt. Die Lesungen rufen zur Unterscheidung zwischen Hilfe und Joch auf.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 15, 7-21 / Ps 96 (95), 1-2.3 u. 10 (R: vgl. 3a) / Joh 15, 9-11https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche5/Donnerstag.htm
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Mittwoch der 5. Osterwoche: Teilhabe am Leben Christi
Das Apostelkonzil zeigt, wie Streitfragen in der Kirche geklärt werden. Der Weinstock-Text lädt zur Einheit mit Christus ein; in der Eucharistie wird dieser Tausch – er in uns, wir in ihm – zur Wirklichkeit.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 15, 1-6 / Ps 122 (121), 1-3.4-5 (R: 1b) / Joh 15, 1-8https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche5/Mittwoch.htm
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Dienstag der 5. Osterwoche: Schon und noch nicht
Paulus überlebt die Steinigung. Die Apostel setzen Presbyteroi ein. Ostern lebt im Spannungsfeld: Christus ist da und kommt noch.Aufgenommen in St. Konrad SchönebergApg 14, 19-28 / Ps 145 (144), 10-11.12-13b.20-21 (R: vgl. 12a) / Joh 14, 27-31a / whttps://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche5/Dienstag.htm
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5. Sonntag der Osterzeit: Christus als Eckstein des Hauses Gottes
Vom Tempel in Jerusalem zur Kirche und zu unserem Leib als Haus Gottes.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 6, 1-7 / Ps 33 (32), 1-2.4-5.18-19 (R: 22) / 1 Petr 2, 4-9 / Joh 14, 1-12https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche5/SonntagA.htm
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Hl. Athanasius: Das verstockte Herz – von der Schwierigkeit, Neues zu hören
Menschliche Verstocktheit begegnet dem Neuen mit Eifersucht. Paulus wendet sich an die Heiden. Frage: Sind wir offen oder verschlossen? Bitte um offenes Ohr und Geist der Unterscheidung.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 13, 44-52 / Ps 98 (97), 1.2-3b.3c-4 (R: vgl. 3cd) / Joh 14, 7-14https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche4/Samstag.htm
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Hl. Josef der Arbeiter: Euer Herz lasse sich nicht verwirren
Josef der Arbeiter als Vorbild der Zuversicht: Trotz Unsicherheit bleibt er demütig und vertraut Gott. Jesus ist Weg, Wahrheit, Leben – das Herz möge sich nicht verwirren lassen.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 13, 26-33 / Ps 2, 6-7.8-9.10-11 (R: 7bc) / Joh 14, 1-6https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche4/Freitag.htm
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Hl. Katharina von Siena, Fest: Das Joch gemeinsam tragen
Sünde anzuerkennen öffnet uns für Gottes Heil. Das „Sowohl-als-auch" des christlichen Lebens findet seine Ruhe im Joch Jesu – denn er trägt es stets gemeinsam mit uns.Aufgenommen in St. Matthias Schöneberg1 Joh 1, 5 - 2, 2 / Ps 103 (102), 1-2.3-4.8-9.13-14.17-18a (R: 1a) / Mt 11, 25-30https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/proprium/April29.htm
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Dienstag der 4. Osterwoche: Kein Adler, kein Löwe: Schaf sein genügt
Jesus, der Gute Hirte, verheißt beim Tempelweihfest ewiges Leben. Das Evangelium ruft zur Umkehr: Schaf zu sein ist kein Makel, sondern der Weg zur Rettung.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 11, 19-26 / Ps 87 (86), 2-3.4.5 u. 7 (R: Ps 117 [116], 1) / Joh 10, 22-30https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche4/Dienstag.htm
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4. Sonntag der Osterzeit: „Ich bin die Tür“
Drei Aspekte zum Sonntag des Guten Hirten: Bitte um Berufungen, Mut zur Umkehr nach Petrus' Pfingstpredigt, Christus als Tür und Hirte, der sein Leben für uns einsetzt.Aufgenommen in St. Konrad SchönebergApg 2, 14a.36-41 / Ps 23 (22), 1-3.4.5.6 (R: 1) / 1 Petr 2, 20b-25 / Joh 10, 1-10https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche4/SonntagA.htm
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Freitag der 3. Osterwoche: Mehr als ein Symbol
Das Fleisch Jesu ist keine Metapher. Die Eucharistie schenkt reale Gemeinschaft mit Christus. Wer bleibt, auch ohne alles zu verstehen, folgt dem Zeugnis des Petrus.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 9, 1-20 / Ps 117 (116), 1.2 (R: vgl. Mk16, 15) / Joh 6, 52-59 https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?file=../schott/osterzeit/woche3/Freitag.htm
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Mittwoch der 3. Osterwoche: Den Himmel schon schmecken
Die Vorbereitung auf die Pilgerfahrt nach Lourdes weckt Sehnsucht nach Heilung – doch Jesu eigentliches Ziel ist die Auferstehung, der Himmel, den wir schon als Pilger auf Erden schmecken dürfen.Aufgenommen in der Kapelle der Berliner Malteser in SiemensstadtApg 8, 1b-8 / Ps 66 (65), 1-3a.4-5.6-7b (R: 1) / Joh 6, 35-40
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Dienstag der 3. Osterwoche: Die Beziehung zu Christus als bleibende Sättigung
Die Brotrede (Joh 6) zeigt: Zeichen verblassen. Bleibend ist die Beziehung zu Christus – dem Brot des Lebens, der uns täglich sättigt.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 7, 51 – 8, 1a / Ps 31 (30), 3c-4.6 u.7b-8a.17 u. 21ab (R: vgl. 6a) / Joh 6, 30-35
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3. Sonntag der Osterzeit: Duc in altum
Am See Tiberias entfaltet die Predigt die Zahlensymbolik des Wunderfangs – 7 Jünger, 153 Fische, achter Tag – als Bild für Auferstehung, neue Schöpfung und Gottes geduldige Nähe.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 2, 14.22b-33 / Ps 16 (15), 1-2 u. 5.7-8.9-10 (R: 11a) / 1 Petr 1, 17-21 / Joh 21, 1-14
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Samstag der 2. Osterwoche: Durch das Chaos ins Gelobte Land
Die Jünger auf dem See als Bild: Wir fahren als Kirche durch das Chaos der Welt – und Jesus kommt und sagt: „Ich bin es. Fürchtet euch nicht.“Aufgenommen bei Recollect in Heilige Dreifaltigkeit FriedrichshainApg 6, 1-7 / Ps 33 (32), 1-2.4-5.18-19 (R: 22) / Joh 6, 16-21 / w
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Freitag der 2. Osterwoche: Welche Erwartungen habe ich an den Messias?
Zum Auftakt der johanneischen Brotrede (Joh 6) lädt die Predigt ein, die eigenen Erwartungen an Christus zu prüfen: Jesus entzieht sich der Messiashoffnung der Menge und schenkt sich tiefer.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 5, 34-42 / Ps 27 (26), 1.4.13-14 (R: vgl. 4ab) / Joh 6, 1-15
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Donnerstag der 2. Osterwoche: Vertikal und horizontal – die zwei Achsen des Glaubens
Zwei Prinzipien aus Apg 5 prägen das christliche Leben: Gott mehr gehorchen als Menschen – und Entscheidungen treffen als Zusammenspiel von Beziehung zu Gott und Beziehung untereinanderAufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 5, 27-33 / Ps 34 (33), 2 u. 9.17-18.19-20 (R: vgl.7) / Joh 3, 31-36 / w
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Mittwoch der 2. Osterwoche: Joh 3,16 als christliches Geheimzeichen
Die Predigt entfaltet Joh 3,16 als Kernvers des Glaubens, deutet die Finsternis-Metaphorik der nächsten Verse über Adam und Eva und lädt ein, Gottes rettendem Namen zu vertrauen.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 5, 17-26 / Ps 34 (33), 2-3.4-5.6-7.8-9 (R: vgl. 7) / Joh 3, 16-21 / w
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Dienstag der 2. Osterwoche: Keiner soll Not leiden
Die Gütergemeinschaft der Urgemeinde wurzelt in der Naherwartung. Ihr bleibendes Prinzip ist nicht Besitzverzicht, sondern Solidarität: Niemand soll Not leiden – materiell, zeitlich, empathisch.Aufgenommen in St. Konrad SchönebergApg 4, 32-37 / Ps 93 (92), 1.2-3.4-5 (R: 1a / Joh 3, 7-15 / w
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2. Sonntag der Osterzeit: Schalom – Friede inmitten des Unfriedens
Jesus schenkt inmitten aller Konflikte seinen Schalom. Thomas stellt Gott Bedingungen – Jesus antwortet bedingungslos. Wir sind als Gesandte gerufen, das Licht des Auferstandenen in die Welt zu tragen.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 2, 42-47 / Ps 118 (117), 2 u. 4.14-15.22-23.24-28 (R: 1) / 1 Petr 1, 3-9 / Joh 20, 19-31
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Samstag der Osteroktav: Frei von jeder Furcht
Die Ostererfahrung befreit von aller Angst: Wie Petrus und Johannes trotz Drohungen freimütig das Evangelium verkündeten, so schenkt der Auferstandene auch uns eine Freiheit, die keine Macht brechen kann.Aufgenommen in St. Matthias SchönebergApg 4, 13-21 / Ps 118 (117), 1-2.14-15.16-17.18-19.20-21 (R: 21a) / Mk 16, 9-15 / w
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Freitag der Osteroktav: Wie der Auferstandene die alte Schöpfung vollendet
Die Predigt deutet die Zahlen 7, 8 und 153 in Joh 21 symbolisch: Die Jünger werden durch den Auferstandenen von Fischern zu Menschenfischern verwandelt und in die ganze Welt gesandt – auch zu uns.Aufgenommen in St. Norbert SchönebergApg 4, 1-12 / Ps 118 (117), 1 u. 4.22-23.24 u. 26-27a (R: 22) / Joh 21, 1-14 / w
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Donnerstag der Osteroktav: Shalom – Wenn Christus Frieden bringt statt Vergeltung
Der Auferstandene begegnet den verängstigten Jüngern mit Shalom – nicht Vergeltung, sondern Friede, Ganzheit und Einladung zur Umkehr. Er erweist sich als reale Person und sendet sie als Zeugen.Aufgenommen in St. Norbert SchönebergApg 3, 11-26 / Ps 8, 2 u. 5.6-7.8-9 (R: 2ab) / Lk 24, 35-48 / w
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ABOUT THIS SHOW
Die biblischen Texte der Liturgie, als Predigt erklärt in ihrem Kontext und ausgelegt auf das, was Menschen heute bewegt. Homilien von Maximilian Hofmann, katholischer Priester des Erzbistums Berlin, aktuell als Pfarrvikar in der Pfarrei St. Matthias Schöneberg.
HOSTED BY
Maximilian Hofmann
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