Camping und Abenteuer mit Kind und Hund – Familienreisen im Oldtimer-Wohnmobil podcast artwork

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Camping und Abenteuer mit Kind und Hund – Familienreisen im Oldtimer-Wohnmobil

Wir sind als Familie mit Hund und Oldtimer-Wohnmobil unterwegs – und seit kurzem auch zum ersten Mal mit Baby. Nach einem Jahr Vollzeit-Leben im Camper nutzen wir ihn heute für spannende Touren quer durch Europa. Unsere längste Reise dauerte 12 Monate und führte uns durch 17 Länder, von Skandinavien über das Baltikum bis nach Südosteuropa und zurück. Danach folgten eine kürzere Tour durch Niederlandeund Belgien sowie eine Hochzeitstour nach England. Im Podcast teilen wir Erlebnisse, Abenteuer und Tipps zum Reisen mit Baby, Hund und Oldtimer-Wohnmobil.👉 Mehr auf Instagram: @lida.the.camper

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    Von Limerick an den Atlantic Way: Too Good To Go Deals, Bunratty Castle & Bridges of Ross | Ep. 55

    In dieser 55. Podcastfolge nehmen wir euch mit auf unsere Reise vom Bahnhofsparkplatz in Limerick zurück an die Atlantikküste entlang des berühmten Wild Atlantic Way.Unruhige Nacht und der Morgen in LimerickWährend die Nacht auf dem Parkplatz für einen Teil von uns sehr ruhig verlief, war die Nacht für die andere Seite alles andere als erholsam: Valentin hielt seine Mama fast die gesamte Nacht auf Trab. Trotz des Schlafmangels ging der Tag los. Auf dem Parkplatz nutzte Valentin direkt seine neueste Entdeckung – den mitgebrachten Klapphocker, auf den er sich vor die Spüle stellt, um perfekt ans Waschbecken zu kommen.Frühstücks-Schnäppchen & Lidl-Jumbo-PacksBevor es weiterging, nutzten wir die App Too Good To Go. Für nur 3,79 € sicherten wir uns eine reichhaltige Portion Frühstücksbuffet aus dem nahegelegenen 4-Sterne Clayton Hotel Limerick (wo eine reguläre Übernachtung aktuell rund 275 € kosten sollte). Das Paket bot ein klassisches Full Irish Breakfast mit Eiern, Tomaten, Tater Tots (Kartoffelstückchen), Pilzen, Black & White Pudding, Würstchen und Bacon. Direkt um die Ecke ging es weiter zum Lidl: Dort deckten wir uns mit günstigem Windeln-Nachschub ein – drei große Jumbo-Pakete für je ca. 10 € (statt regulär 16,50 €), was ein absoluter Top-Deal war!Besuch von Bunratty Castle & Folk ParkNach kurzer Fahrt erreichten wir das Bunratty Castle & Folk Park (Freilichtmuseum). An der Kasse zahlten wir 20 € für den regulären Eintritt sowie 14,50 € für den Studententarif, während Valentin und Hund Mila kostenlos mit aufs Gelände durften.Das imposante Castle selbst erwies sich als echtes Labyrinth:Geschichte & Wiederaufbau: Die Burg war früher eine Ruine mit eingestürztem Dach, wurde ab 1956 übernommen, restauriert und 1960 für die Öffentlichkeit freigegeben. Später übernahm die Flughafengesellschaft des Shannon Airports den Komplex, bevor er nach Umsatzeinbußen in der Corona-Zeit an das Clare County Council ging.Erkundung der Burg: Da Hunde in der Burg nicht erlaubt sind (was aufgrund der extrem engen und steilen Wendeltreppen absolut verständlich ist), erkundeten wir das Gebäude nacheinander. Die Räume sind liebevoll mit gesammeltem Mobiliar eingerichtet und vermitteln ein authentisches Gefühl für das frühere Leben. Durch die engen Gänge, steilen Stufen und labyrinthartigen Wege kam es zwar zu kleineren Staus auf den Treppen, aber die Aussicht von den Zinnen und das Entdecken versteckter Räume (wie dem Bankettzimmer) entschädigten für alles!Weiterreise über Kilrush zu den Bridges of RossNach dem Kulturstopp setzten wir unsere Reise fort und fuhren weiter über Kilrush in Richtung der Küste. Ziel waren die spektakulären Bridges of Ross – beeindruckende natürliche Felsbrücken, die dramatisch in den Atlantik ragen. Ein fantastisches Naturerlebnis und der perfekte Abschluss eines ereignisreichen Tages an der Atlantikküste!

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    Wohnmobil-Trip nach Limerick: Scheinwerfer-Reparatur, Castleisland-Parkplatz & City-Tour mit Kind | Ep. 54

    In der 54. Folge nehmen wir euch mit auf unsere Weiterreise durch Irland und berichten von unseren Erlebnissen in Castleisland sowie der historischen Stadt Limerick.Nacht auf dem hell erleuchteten Parkplatz in CastleislandWir starten die Episode mit Rückblicken auf unsere Nacht auf dem Parkplatz bei Castleisland. Unser Stellplatz nahe den örtlichen Sportstätten war nachts durch Flutlicht extrem hell beleuchtet und mit Kameras überwacht, was uns allerdings auch ein hohes Sicherheitsgefühl gab. Trotz des hellen Lichts durch unsere Dachluken hatten wir eine ruhige und ungestörte Nacht.Morgendliche Handwerksarbeiten am Wohnmobil & FrühstückBevor der große Ansturm auf das Freizeitzentrum begann, standen am Morgen einige Reparaturen an unserem Wohnmobil an:Scheinwerferglühbirne: Der Austausch der defekten Scheinwerferglühbirne kostete uns etwas Mühe. Um an den linken Frontscheinwerfer zu gelangen, mussten wir zunächst das Reserverad ausbauen.Bremssystem-Check: Direkt unter dem Reserverad befindet sich auch der Bremsflüssigkeitsbehälter, dessen Stand wir kontrolliert haben – alles in bester Ordnung.Defekt an der Scheibenwaschanlage: Bei den Arbeiten stellten wir fest, dass zwei Kabel der Scheibenwaschanlage gebrochen sind, wodurch unser Wischwasser aktuell ohne Funktion ist.Parallelprogramm im Wohnmobil: Während draußen gewerkelt wurde, bereiteten wir drinnen Frühstück (Toast und Eier) sowie Kaffee zu und meisterten gemeinsam mit Valentin den Abwasch.Einkaufstour & kulinarisches HighlightNach dem Frühstück fuhren wir zum Einkaufen nach Castleisland, wo wir Marktangebote bei Aldi und SuperValu nutzten, um unsere Vorräte aufzufüllen. Dabei entdeckten wir an der Frischetheke bei SuperValu das bisher leckerste Scone unserer gesamten Reise – fluffig, leicht und einfach perfekt im Geschmack.Fahrt nach Limerick & Parken am BahnhofUnsere Weiterfahrt führte uns über die N21 nach Limerick. Trotz kurzer Staus in kleineren Ortschaften kamen wir entspannt voran, und Valentin nutzte die anderthalb Stunden für ein ausgiebiges Schläfchen. Angekommen in Limerick parkten wir auf dem offiziellen 24-Stunden-Parkplatz direkt am Bahnhof. Die Parkgebühr von 6,50 € zahlten wir online über einen QR-Code, da die lokale Park-App im deutschen Google Play Store nicht verfügbar war.Erkundungstour durch Limerick: Highlights & Tücken mit KleinkindTrotz wechselhaftem Wetter mit immer wieder einsetzendem Regen machten wir uns zu Fuß mit dem Kinderwagen auf den Weg durch die Stadt:Bahnhofsviertel: Unser erster Eindruck von der Gegend um den Bahnhof war geprägt von typischen „Bahnhofs-Vibes“, verlassenen Gebäuden und erhöhter Sicherheits- und Polizeipräsenz.Stadtpark am Wasser: Ein Zwischenstopp in einem kleinen Park am Ufer entpuppte sich als etwas tückisch für Kleinkinder, da das Gelände über steile Stufen und Geländekanten verfügt und dort Scherben lagen. Beim Klettern rutschte Valentin leicht ab und holte sich kleine Schürfwunden an der Nase, beruhigte sich aber zum Glück schnell wieder.Sehenswürdigkeiten: Unsere Route führte uns vorbei am Potato Market (der derzeit als geschlossener Parkplatz dient), der St. Mary’s Church (Limericks ältestem Gebäude aus dem 12. Jahrhundert) sowie King John’s Castle.Katie Daly’s Pub: Direkt gegenüber des Castles entdeckten wir Katie Daly’s, den ältesten Pub in Limerick.Three Bridges Walk: Über die Brücken gingen wir am Wasser entlang zurück, wobei das Manövrieren unseres lauffreudigen Kleinkinds über ungesicherte Brückenabschnitte am Ende noch einmal unsere volle Aufmerksamkeit und starke Nerven erforderte.

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    Slea Head Drive & Dunmore Head: Wohnmobil-Reise durch Irland, Star Wars Location & Ersatzteile bei Halfords | Ep. 53

    In der 53. Episode melden wir uns mit frischen Eindrücken von der irischen Atlantikküste zurück! Unser Tag beginnt an einem ruhigen Stellplatz in einer Sackgasse nahe dem Dunquin Pier auf der Dingle-Halbinsel. Das Wetter zeigt sich von seiner typisch irischen Seite: stürmisch, bewölkt und von anhaltendem Regen in der Nacht geprägt. Während wir am Vorabend bei der Ankunft noch Sonnenstrahlen erhaschen konnten, macht der Wild Atlantic Way am Morgen seinem Namen alle Ehre. Dennoch sind wir super dankbar für die vergangenen zwei Wochen, in denen wir außergewöhnlich viel Sonne in Irland genießen durften.Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Haferflocken und frischem Obst geht es gegen 11:00 Uhr los zur ersten Etappe. Bei trockenem, aber kühlem Wetter ziehen wir uns regenfest an – Poncho und Regenkleidung inklusive – und packen unseren Kleinen in den Tragerucksack für die anstehende Wanderung. Über den Dingle Way und vorbei an einem lokalen Friedhof führt uns die Route entlang der R559 zum bekannten Dunmore Head.Vor Ort fällt uns direkt das Verbot für Wohnmobile und große Fahrzeuggespanne ab einer bestimmten Stelle auf, da die Straßen extrem eng werden und der Slea Head Drive idealerweise nur im Uhrzeigersinn befahren werden sollte. Dunmore Head ist nicht nur als westlichster Punkt des irischen Festlands bekannt, sondern erlangte auch als Filmlocation für Star Wars Berühmtheit.Da auf den Wiesen rund um die Klippen Schafe frei herumlaufen, gilt auf dem Gelände ein striktes Hundeverbot. Um dennoch beide die spektakuläre Aussicht genießen zu können, teilen wir uns auf: Zuerst geht es mit dem Kind auf dem Rücken los, während mit Hund Mila am Clogher/Cumeenoole Beach gewartet wird. Später wechseln wir, sodass wir beide den Weg zum Aussichtspunkt und dem historischen Beobachtungsposten aus dem Zweiten Weltkrieg (WW2 Lookout Post) erklimmen können. Trotz des nebligen, dunstigen Wetters und des frischen Windes bietet der Ort beeindruckende Ausblicke auf die steil abfallenden Klippen und die vorgelagerten Blasket Islands.Nach der Wanderung setzen wir unsere Fahrt im Wohnmobil entlang des Slea Head Drive fort. Die Strecke führt uns vorbei an vernebelten Klippen und weiteren bekannten Kulissen. Über den Küstenort Dingle geht es schließlich weiter in Richtung Tralee. Den ursprünglich geplanten Connor Pass müssen wir auslassen, da dieser für Fahrzeuge über 2 Tonnen gesperrt ist – mit unseren 3,1 Tonnen sind wir dafür schlicht zu schwer. Stattdessen wählen wir die entspannte Route über die N86.Ein ungeplanter Zwischenstopp wird nötig, da wir am Vortag festgestellt haben, dass unser linker Scheinwerfer defekt ist und nur noch das Standlicht funktioniert. Um bei dem schlechter werdenden Wetter sicher unterwegs zu sein, steuern wir den KFZ-Zubehörladen Halfords im Shoppingcenter Manor West in Tralee an. Wir besorgen neue Leuchtmittel sowie Motoröl, entsorgen die alte Ölflasche direkt vor Ort und machen uns wieder startklar.Eine abwechslungsreiche Folge über spektakuläre Küstenstraßen, Star-Wars-Magie, unsere familiäre Etappenplanung und die kleinen spontanen Herausforderungen unseres Wohnmobil-Alltags auf den Straßen Irlands!

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    Abenteuer Ring of Kerry: Sonnenuntergang an den Kerry Cliffs, Delphine & Slea Head Drive zum Dunquin Pier | Ep. 52

    Start in Castletownbere & Stau im NadelöhrUnser Tag beginnt auf dem kostenlosen Stellplatz in Castletownbere (auch Castletown Berry genannt). Trotz der überschaubaren Größe von knapp 1.000 Einwohnern herrschte im Hafenort ordentlich Trubel und geschäftiges Treiben. Nach einem kurzen Stadtbummel, der Nutzung der öffentlichen Toiletten und einem Spaziergang mit Valentin ging es zurück zum Wohnmobil.Landschaftstraum R571 & AusflugstippsSchließlich schafften wir es auf die R571 entlang der nördlichen Seite der Beara-Halbinsel. Diese Strecke entpuppte sich als absoluter Traum – atemberaubende Blicke, strahlender Sonnenschein und fantastisches Wetter!Bevor wir uns auf den Weg Richtung Kenmare machten und schließlich auf die N70 abbogen.Kulinarischer Zwischenstopp: Fish & Chips im „Hungry Knight“Nach gut anderthalb Stunden Fahrt machte sich der Hunger bemerkbar. In Sneem legten wir einen Stopp ein und steuerten das Restaurant Hungry Knight an. Während der Fisch mit hausgemachter Tartarsauce richtig lecker und frisch war, fielen die Pommes leider durch – sie waren nicht richtig durchgebacken (was auch der Nachbartisch durch volle Teller quittierte).Vor der Weiterfahrt stöberten wir noch durch einen lokalen Laden. Dort fanden wir für 5 € (statt der ursprünglichen 12,90 £) ein wunderschönes Buch über Irlands Traditionen und Landeskunde. Zudem gab es an diesem Tag noch familiäre Anlässe zu feiern: Per WhatsApp-Videoanruf gratulierten wir den Eltern zum Hochzeitstag.Rennen gegen die Uhr: Der Weg zu den Cliffs of KerryWeiter ging die Fahrt über den berühmten Ring of Kerry. Auf dem Weg machten wir einen kurzen Halt am Kerry Lookout mit genialem Panoramablick auf die Beara-Halbinsel und die Küste.Doch die Zeit drängte: Google Maps zeigte für unser Tagesziel – die Cliffs of Kerry – eine Ankunftszeit von 17:52 Uhr an. Da die Tore laut Online-Informationen um 18:00 Uhr schließen, hieß es: Gas geben! Mit einem alten Oldtimer-Wohnmobil auf den welligen Straßen Irlands gar nicht so einfach. Zu schnelles Fahren bringt das Fahrzeug schnell zum Schaukeln. Dazu kommt, dass Busse auf der N70 entgegen dem Uhrzeigersinn fahren und Ausweichbuchten (Lay-bys) spärlich gesät sind. Punkt 17:59 Uhr erreichten wir schließlich die Schranke – nur um festzustellen, dass im Sommer tatsächlich bis 18:30 Uhr geöffnet ist!Exklusiver Sonnenuntergang & Magische TierbeobachtungenDie Cliffs of Kerry befinden sich in Privatbesitz. Der Eintritt kostet 5 € pro Person (Kinder frei), für die Übernachtung mit dem Wohnmobil zahlt man 20 € für 24 Stunden ohne feste Checkout-Zeit. Während die meisten Camper unten auf der Rasenfläche standen, fuhren wir den steilen Schotterweg weiter hinauf direkt an die Klippenkante.Ab 18:30 Uhr schloss das Tor und wir hatten das Areal nahezu für uns allein.Der Sonnenuntergang um 21:44 Uhr war ein absolut atemberaubendes Erlebnis:Meeresleben: Neben Robben/Seelöwen spähten wir durch das Fernglas sogar die Rückenflossen von Delphinen im spiegelglatten Atlantik!Puffin Island: Auf der vorgelagerten Insel hofften wir auf Papageientaucher (Puffins). Da die Brutsaison Ende Juli jedoch ausläuft, waren leider keine Schwärme mehr zu sehen.Valentins erster Sonnenuntergang: Für den Kleinen war es der allererste bewusst erlebte Sonnenuntergang, den er gemütlich aus der Trage heraus bewunderte.Weiterfahrt nach Dingle & Slea Head Drive zum Dunquin PierNach dieser unvergesslichen Nacht an den Klippen ging die Reise weiter Richtung Dingle Peninsula. Wir steuerten das charmante Küstenstädtchen Dingle an und folgten von dort aus dem spektakulären Slea Head Drive. Die Panoramastraße schlingt sich eng an den Felsen entlang und bietet fantastische Ausblicke auf die Blasket Islands. Unser Ziel: der berühmte Dunquin Pier mit seinen dramatischen, ins Meer ragenden Felsformationen und dem ikonischen Zickzack-Weg hinab zur Anlegestelle – ein krönender Abschluss dieses Etappenabschnitts!

  5. 245

    Wohnmobil-Missgeschicke, malerische Küstenstraßen am Wild Atlantic Way & Entdeckungen in Castletownbere | Irland-Roadtrip | Ep. 51

    Ein vertrauter Nachbar & morgendlicher StressEin bekannter Wohnmobil-Nachbar taucht erneut auf und versperrt den beiden wieder die Sicht – ein altbekanntes Szenario vom Vorabend. Obwohl er sehr nett ist, sorgt die Situation für Schmunzeln.Eigentlich war ein sehr früher Aufbruch geplant, um den schmalen Zufahrtsstraßen und dem entgegenkommenden Verkehr zum Besucherzentrum zuvorzukommen. Dieser Plan scheitert jedoch: Valentin schläft unerwartet lange (fast 14 Stunden!), und als er wach wird, ist der Parkplatz bereits gut gefüllt. Nach Telefonaten, Datensicherung und Kaffee zeigt Valentin wenig Lust auf den Spielplatz. Stattdessen erkundet er das Restaurant und das Besucherzentrum, wo eine alte Boje und Drohnenvideos auf Großleinwand zu sehen sind.Kleine Wohnmobil-Missgeschicke & die Fahrt entlang der KüsteIm Wohnmobil richtet Valentin außerdem eine kleine Unordnung an: Er reißt ein kleines Anbauregal ab, das er als Kletterhilfe zum Winken aus dem Fenster genutzt hat.Gegen 11:30 Uhr geht es schließlich nach einem kurzen Snack los. Die Befürchtungen bezüglich des Verkehrs bewahrheiten sich kaum: Dank Ausweichbuchten und fantastischem Wetter verläuft die Fahrt über die schmalen Straßen reibungslos.Zwischenstopp am Barleycove Beach & malerische NebenroutenUnterwegs geht es vorbei am beeindruckenden, riesigen Barleycove Beach. Auf der anderen Seite der Bucht entdecken die beiden einen Hügel-Parkplatz mit anderen Wohnmobilen und beschließen, dort spontan für ein Frühstück mit Haferflocken zu halten. Die Drohne wird gestartet, was sogar das Interesse eines einheimischen Opas weckt, der fasziniert zuschaut und mit ihnen plaudert.Statt umzukehren, führt die Route auf einer malerischen, ruhigen Nebenstrecke um den Hügel herum am Lackavaun / Leacanabuaile / Leacanaglinka-Bereich vorbei. Ziel der weiteren Etappe ist Bantry. Bei einem kurzen Halt in Durrus steht die Entscheidung an, ob auch die Sheep’s Head-Halbinsel angefahren wird. Sie entscheiden sich jedoch dagegen, um Zeit für den weiteren Norden zu sparen. In Bantry folgt ein kurzer Öl-Check, bevor es weitergeht.Ankunft in Castletownbere & Fazit des TagesDie Fahrt führt über die teilweise recht holprige N71 und schließlich weiter über gut ausgebaute Regionalstraßen auf der Beara-Halbinsel. Unterwegs beobachten die beiden noch die Trümmer eines Alleinunfalls in einer Kurve.Schließlich erreichen sie Castletownbere. Auf dem von der Gemeinde angelegten, kostenlosen Stellplatz (für bis zu 6 Wohnmobile und max. 48 Stunden Aufenthalt) ergattern sie glücklich einen der Plätze.Nach einer kurzen Pause, einem Tee und einem Besuch auf dem örtlichen Spielplatz – wo Valentin schnell Anschluss an andere Kinder findet – geht es mit Hund Mila durch den bunten, idyllischen Küstenort. Castletownbere begeistert sie mit seinen farbenfrohen Häusern, Wimpeln in den Straßen, gemütlichen Pubs und echtem Fischerdorf-Charme. Insgesamte Fahrzeit des Tages: knapp zwei Stunden für rund 100 Kilometer.

  6. 244

    Wild Atlantic Way & Mizen Head: Abenteuer am Altar Beach, spektakuläre Klippen und die historische Brücke | Ep. 50

    Unrufiger Morgen in Baltimore & Stopp in SkibbereenDer Tag beginnt in Baltimore schon kurz vor 8:00 Uhr unruhig: Ein kleiner Bagger und ein Trecker mit laufenden Motoren direkt neben dem Wohnmobil verhindern das Ausschlafen. Sie warten auf die kleine Fähre zu einer der vorgelagerten Inseln. Trotz des frühen Lärms schläft Valentin endlich einmal wieder länger durch – fast 12 Stunden am Stück. Nach dem üblichen Morgenritual aus Abspülen und Kaffeekochen geht es gegen 10:00 Uhr los.Der erste Zwischenstopp führt die Familie über den Wild Atlantic Way nach Skibbereen zu Aldi, um frische Vorräte und Wasser aufzufüllen. Anschließend orientieren sie sich an der N71.Der „Altar Beach“ & unwegsame StraßenÜber die N71 geht es weiter Richtung Altar Beach – ein Zwischenstopp von etwa 35 bis 40 Minuten. Die Anfahrt gestaltet sich holprig: Die Straßen sind in einem denkbar schlechten Zustand, voller Buckel und Unebenheiten. Geduld auf den engen Wegen ist gefragt, auch wenn andere Verkehrsteilnehmer nicht immer viel Nachsicht zeigen.Der Parkplatz am Altar Beach bietet nur Platz für etwa zehn Fahrzeuge, ist bei der Ankunft aber noch recht leer. Während die Drohne trotz aufziehender Bewölkung für erste Luftaufnahmen steigt, wird der Ort erkundet:Historischer Hintergrund: Der Name geht auf eine historische Formation zurück – Steine in Form eines mittelalterlichen Altars („Kirche der Armen“).Der Strand: Kein klassischer Feinsandstrand, sondern eine faszinierende Mischung aus Muschel- und Steinabrieb, die dem Wasser eine türkisene Farbe verleiht.Begegnungen: Neben Picknickbänken und einer traumhaften Kulisse gibt es ein kurzes Wiedersehen mit Bekannten aus Recklinghausen.Anfahrt nach Mizen Head & Herausforderungen unterwegsWeiter geht die Fahrt entlang der schmalen Single-Lane-Straßen Richtung Mizen Head. Valentin, der die erste Strecke verschlafen hatte, wacht auf und zahnt spürbar. Die Kombination aus Müdigkeit, Schmerzen und den engen, holprigen Straßen ohne Ausweichmöglichkeiten führt zu einer anstrengenden Viertelstunde für die Familie.Am großen Parkplatz von Mizen Head angekommen, entspannt sich die Lage sofort.Spektakuläre Eindrücke an der Südwestspitze IrlandsVor dem Aufbruch wird sich mit getoastetem Reste-Brot gestärkt. Eintritt und Informationen auf einen Blick:Eintritt & Ausstattung: 7,50 € pro Person (Kinder unter 5 Jahren frei). Hunde sind erlaubt, und am Besucherzentrum gibt es kostenfreies Gäste-WLAN sowie ein Café.Erster Streckenabschnitt: Da ein Teilabschnitt wegen der Gezeiten/Sicherheit bereits um 17:00 Uhr schließt (das Gesamtgut schließt um 18:00 Uhr), führt der Weg zuerst steil nach unten. Valentin lernt aktuell das Treppensteigen am Geländer und möchte auf dem Rücken der Trage das Geländer nicht loslassen – eine sportliche Challenge auf den engen Stufen.Natur & Tierwelt: Der Ausblick auf die Klippen ist atemberaubend. Neben mysteriösen Geräuschen aus den Felsen (vermutlich von einer Robbe) werden weiter draußen Seehunde gesichtet. Sogar Wal- und Delfinbeobachtungen sind an diesem Ort regelmäßig möglich.Die berühmte Brücke von Mizen Head & das MuseumEin absolutes Highlight ist die historische Brücke, die eine tief abfallende Schlucht überspannt.Geschichte: Ursprünglich 1909 erbaut (in Anlehnung an das Gründungsjahr des BVB leicht zu merken), wurde sie 2009/2010 komplett demontiert und originalgetreu neu aufgebaut. Der Blick von der Brücke hinab in die Brandung ist schlicht spektakulär.Das Leuchtturmwärter-Museum: Auf der anderen Felsformation bieten die historischen Gebäude Einblicke in das frühere Leben und die harte Arbeit der Leuchtturmwärter.Herzliche Begegnungen: Auf dem Rundweg kommt es zu netten Gesprächen mit anderen Reisenden – unter anderem mit den „O’Brians“, einer US-amerikanischen Familie mit irischen Wurzeln. Der 80-jährige Urgroßvater beeindruckt alle mit seiner erstaunlichen Fitness.Ein erlebnisreicher Tag an einem der imposantesten Zipfel Irlands geht zu Ende!

  7. 243

    Von Cork nach Cobh und weiter nach Baltimore: Titanic-Spuren, der große Waschtag & das Finale am Baltimore Beacon | Ep. 49

    Nach einer zweitägigen Podcast-Pause – geschuldet der Erschöpfung, dem Familienalltag und dem EM-Finale (Spanien schlägt Argentinien 1:0) – melden sich die beiden mit geballter Reise-Energie zurück!Ruhige Nacht am Stadion & ein stilvolles KomplimentDie Reise führte zunächst nach Cork, wo die kleine Familie eine wunderbar ruhige Nacht auf dem Stellplatz direkt hinter dem SuperValue Park Stadium verbrachte. Am Morgen gab es im angrenzenden Park direkt ein charmantes Kompliment von einer Passantin: Valentin und sein Vater waren modisch so perfekt aufeinander abgestimmt, dass die Dame das Outfit als „aesthetically pleasing“ adelte und prompt ein Foto der beiden schoss.Historischer Charme & Pub-Besuch in CobhWeiter ging nach Cobh (gesprochen wie „Cove“). Auf dem perfekt ausgestatteten Wohnmobilstellplatz (10 € / 24 Std. inkl. Ver- und Entsorgung) ergatterten sie am frühen Nachmittag einen der begehrten Plätze, bevor alles ausgebucht war.Zu Fuß ging es auf historische Erkundungstour durch die bunten Gassen der Hafenstadt, die einst der letzte Anlaufpunkt der Titanic war:St. Colman’s Cathedral: Die gewaltige Kathedrale thront über der Stadt und beeindruckte im Inneren mit wunderschönem Buntglas.Deck of Cards & Spy Hill: Vom berühmten Aussichtspunkt „Spy Hill“ bot sich der ikonische Blick auf die bunt gestaffelten Häuserreihen mit dem alten Titanic-Pier im Hintergrund. Ein findiger Nachbar öffnete hier sogar seinen Garten gegen eine 2-Euro-Spende („für einen Ferrari“) für das perfekte Foto.Pub-Besuch mit Hindernissen: Im Biergarten des urigen Pubs The Roaring Donkey gab es lokales Beamish-Stout für faire 5,30 €, während das alkoholfreie Cider stolze 6,40 € kostete. Weil Valentin aufwachte, es im rauchigen Biergarten recht eng wurde und die Hitze drückte, ging es nach dem schnellen Pint direkt zurück zum Camper.Der große WaschtagNach den Erlebnissen in Cobh stand am nächsten Tag ein absoluter Vanlife-Klassiker auf dem Programm: Großer Waschtag! Während die Maschinen liefen, wurde die Zeit intensiv genutzt, um Vorräte aufzustocken (inklusive des großen WLAN-Checks bei Aldi und Lidl), Fotos zu sichern, das digitale Archiv aufzuräumen und die nächsten Routenabschnitte zu planen.Am Abend haben wir uns mit einem Stellplatz oberhalb des Long Beachs an den Klippen belohnt.Der krönende Abschluss: Der Baltimore BeaconFrisch gewaschen zog es die Crew weiter an die Küste zum spektakulären Baltimore Beacon. Der markante, weiß getünchte Steinturm – auch liebevoll „Lot’s Wife“ genannt – wacht hoch oben auf den Klippen über die Einfahrt zum Hafen von Baltimore. Der Fußweg hinauf forderte zwar etwas Puste, belohnte aber mit einem atemberaubenden Panorama über den rauen Atlantik und die vorgelagerten Inseln. Ein absolut würdiger und bildgewaltiger Abschluss für diesen vollgepackten Roadtrip-Abschnitt!

  8. 242

    Wohnmobil-Tour durch Cork: Gasflaschen-Service, Marina Market, steile Hügel & Stadion-Stellplatz | Ep. 48

    Am Morgen zieht es uns noch einmal kurz zum Distillery-Park, wo Valentin auf der neu eröffneten Baby Walk Bridge stolz seine Runden dreht. Pünktlich um 10:00 Uhr startet dort die erste Tour, bei der die Besucher bereits morgens drei Whiskeys und ein weiteres Getränk an der Bar verkosten können – in dieser historischen Brennerei wurde früher der berühmte Jameson abgefüllt, heute dient sie in Midleton allerdings primär als Show-Objekt für Touristen.Vor der Abfahrt wird noch die Entleerung der Toilette direkt am Parkplatz erledigt. Ein Auffüllen des Frischwassertanks wird jedoch bewusst gecancelt: Da es vor Ort nur einen einzigen Wasserhahn gibt, liegt der Verdacht nahe, dass dieser von vielen Reisenden auch zum Ausspülen der Toilettenkassetten genutzt wird. Da im Wohnmobil noch genügend Wasser vorhanden ist und am nächsten geplanten Stellplatz eine sicherere Quelle vermutet wird, bleibt der Tank vorerst unberührt.Zu Besuch bei Sam: Gasflaschen-Auffüllung mit HindernissenDas Hauptziel des Vormittags ist eine Gas-Raffinerie, um die leere Gasflasche aufzufüllen. Gegen 10:30 Uhr klappt es im zweiten Anlauf. Sie werden überschwänglich von Sam, dem dortigen Security-Mitarbeiter, mit offenen Armen empfangen. Er freut sich riesig über die Rückkehr, outet sich als absolut kinder- und hundelieb und plaudert über seine Heimatstadt Midleton.Der geheime Klippenweg im MilitärgebietUm die Wartezeit von einigen Minuten zu überbrücken, empfiehlt Sam der Familie einen Spaziergang auf einem nahegelegenen Klippen-Aussichtsweg direkt an der Raffinerie vorbei.Mila kommt an die Leine, Valentin wandert in die Seitentrage. Der asphaltierte Weg führt bergauf, vorbei an Warnschildern, die vor Schießübungen mit scharfer Munition bei gehisster roter Fahne warnen.Vom Aussichtspunkt bietet sich ein grandioser Blick auf das Städtchen Cobh (auch Cove genannt). Ebenfalls im Blickfeld liegt Spike Island, eine ehemals berüchtigte Gefängnisinsel, die man heute von Cobh aus per Fähre besichtigen kann.Zurück am Wohnmobil wartet eine echte Überraschung: Die gefüllte Flasche wurde von den Mitarbeitern bereits bis vor die Wohnmobiltür geliefert.Der gesamte Service bei Calor Limited kostet 41,90 € – teurer als in Deutschland, aber mangels Alternativen in Irland vollkommen fair. Zum Abschied hat Sam dem kleinen Valentin sogar noch eine Schokorolle der Marke Wispa geschenkt, die aufgrund der extremen Hitze allerdings sofort im Kühlschrank deponiert werden muss.Aufbruch nach Cork: Die Parkplatzsuche & der Marina MarketNach einer kurzen Debatte über die schwierige Parkplatzsituation für Wohnmobile in Cork fällt die Wahl gegen den weit entfernten Stadion-Parkplatz (von dem aus man 40 Minuten laufen oder den Bus nehmen müsste). Stattdessen steuern sie den Parkplatz am Marina Market an. Der offizielle Parkplatz ist zwar komplett mit PKWs überfüllt und überall herrscht Parkverbot, doch mit viel Glück ergattern sie in einer Sekunde des Wendens genau in dem Moment eine Parklücke, als ein Lieferwagen wegfährt. Das Wohnmobil steht perfekt: mit Blick auf den Markt und den Fluss direkt im Rücken.Während Valentin im Fahrzeug schläft, wird die Lage gecheckt. Der Marina Market entpuppt sich als eine riesige, alte Großmarkthalle im industriellen Stil. Entgegen der Google-Rezensionen, die besagten, man solle sich warm anziehen, steht die Hitze in der Halle standesgemäß – bedingt durch die offenen Tore und die vielen brutzelnden Food-Stalls.In der Halle gibt es neben rund 30 Streetfood-Ständen auch kleine Bekleidungsläden und einen Bioladen Schließlich wird beim Griechen ein Lamm-Kebab im Pitabrot mit Pommes, Tzatziki und Salat für 12,00 € geholt. Der dazugehörige Abhol-Buzzer signalisiert schnell, dass das Essen fertig ist. Das Gericht schmeckt zwar lecker, ist für den Preis jedoch ein absolutes Leichtgewicht.

  9. 241

    Chaos-Frühstück in Waterford, die wilde Copper Coast & Gas-Suche: Unser Roadtrip-Abenteuer bis Midleton! | Ep. 47

    Nach einer zweitägigen Podcast-Pause melden wir uns endlich wieder zurück.Wir nehmen euch mit nach Waterford, wo unser Tag mit einem echten Abenteuer begann. Auf der Suche nach einem deftigen „Irish Breakfast“ hat uns die Reise in eine ziemlich skurrile, etwas abgerockte und „schmockige“ Hafenhalle hinter einer Tankstelle verschlagen. Trotz des gewöhnungsbedürftigen Ambientes und eines nicht ganz sauberen Kinderhochstuhls für Valentin, war das Personal super nett. Valentin hat das Essen geliebt, auch wenn das Ei für unseren Geschmack etwas zu trocken und die Saucenflaschen klebrig waren – für insgesamt 21 € inklusive Tee war es zumindest ein Erlebnis!Gut gesättigt ging es weiter in die Innenstadt von Waterford, die uns mit fantastischer Street Art an jeder Ecke, dem Wikinger-Viertel und dem kulturellen Viertel absolut begeistert hat. Ein echtes Highlight war ein von außen unscheinbarer Buchladen: Drinnen offenbarte sich uns ein wunderschönes, riesiges Geschäft mit hohen Decken und einem integrierten Café im Obergeschoss, in dem wir uns stundenlang hätten aufhalten können. Hier haben wir auch das Buch The Names gekauft.Direkt nebenan stießen wir auf das preisgekrönte Olive Café. Beim Blick auf die Karte ärgerten wir uns ein bisschen: Für fast denselben Preis hätten wir hier ein viel schöneres, gesünderes und auch für Vegetarier besseres Frühstück im gemütlichen Schatten auf dem Marktplatz bekommen.Nach dem Stadtbummel ging es für Valentin zum Austoben in den People's Park hinter dem Wohnmobil. Der dortige Fontänenbrunnen war sein absolutes Highlight.Am Nachmittag fuhren wir zur SETU Arena (South Eastern Technology University) außerhalb der Stadt. Dort fanden die gälischen Weltspiele (World Games) mit über 2.000 Athleten aus 100 Nationen statt. Auf dem Parkplatz konnten wir das Wohnmobil glücklicherweise im Schatten abstellen. Wir wollten unbedingt die deutschen Damen im „Gaelic Football“ unterstützen. Bei dieser rasanten Sportart darf der Ball mit der Hand gespielt werden, muss aber zwischendurch immer wieder mit dem Fuß angetippt werden. Tore zählen unterschiedlich, je nachdem, ob man ins Netz oder über die Querlatte trifft. Nach einer verletzungsbedingten Spielverlegung auf ein anderes Feld ohne Schatten und Verzögerungen im Zeitplan wurde es uns mit Valentin in der prallen Sonne jedoch zu heiß, sodass wir das Spiel vorzeitig verließen. Auch in die schnellste Mannschaftssportart der Welt, das Hurling, haben wir kurz reingeschnuppert. Zum Abschluss des Tages wollten wir unsere Hündin Mila im Maxi Zoo (dem irischen Fressnapf-Äquivalent) wiegen, um zu sehen, ob sie auf der Reise abgenommen hat – leider gab es dort jedoch keine Waage. Unser letzter Weg führte uns zu Harvey Norman, um unsere leere CO2-Flasche für den Soda-Stream zu tauschen. Während der Tausch in Deutschland fast an jedem Kiosk für 5 bis 7 € klappt, mussten wir hier erst die preislichen Grenzen ausloten.Atemberaubende Küstenstraße & die Suche nach GasNach den ereignisreichen Stunden in Waterford hieß es für uns wieder "On the Road". Wir fuhren zur traumhaften Copper Coast.Unseren Stellplatz für die Nacht steuerten wir im historischen Küstenort Youghal an. Nach einer ruhigen und erholsamen Übernachtung stand am nächsten Morgen eine wichtige Erledigung auf dem Zettel: Unser Gasvorrat neigte sich dem Ende zu. Da man in Irland nicht mal eben so deutsche Gasflaschen tauschen kann, machten wir uns auf den Weg zu einer speziellen Calor Gasabfüllung.Nun sind wir in Midleton angekommen – bekannt für seine berühmte Whiskey-Destillerie und den charmanten irischen Kleinstadt-Flair. Wie es uns hier ergeht und was wir als Nächstes planen, erfahrt ihr in der nächsten Folge!Eine vollgepackte Episode mit ehrlicher Food-Kritik, spannenden Sport-Einblicken, nützlichen Camper-Tipps und der unberührten Schönheit der irischen Südküste. Hört rein!

  10. 240

    Vollzählig! Die irische Kennzeichen-Jagd, Nervenkitzel am Sally Gap, die Wahrheit über Kilkenny-Bier & die Weiterfahrt nach Waterford | Ep. 46

    In der 46. Episode unseres Travel-Podcasts ist es endlich so weit: Wir haben das Ziel erreicht und alle 30 irischen Kennzeichen erfolgreich in unserer Sammler-App vereint! Das letzte und gleichzeitig eines der schwierigsten Puzzelteile war das Kennzeichen "TS". Warum sich die Suche in Großbritannien so viel komplizierter gestaltet als in Deutschland oder Irland, erklären wir euch in dieser Folge ganz genau.Doch der Reihe nach: Nach einer unruhigen Nacht, in der unsere Camping-Nachbarn bis spät in die Nacht den Motor ihres Vans laufen ließen, starten wir am nächsten Morgen gemütlich in den Tag. Trotz des ziemlich kräftigen Windes wagen wir noch einen Drohnenflug über die Heidelandschaft. Bevor wir die Reise fortsetzen, wandern wir zu zwei spektakulären Aussichtspunkten. Von dort aus genießen wir den Blick auf den berühmten „Guinness-See“ (Lough Tay) mit seinem markanten hellen Sandstrand, der optisch stark an eine Schaumkrone erinnert – auch wenn sich der Himmel durch den starken Wind innerhalb von Minuten zuzieht. Am zweiten Aussichtspunkt ignorieren wir (zusammen mit allen anderen Besuchern) die eindringlichen Warnschilder vor Klippen-Abbrüchen, um die Aussicht auf ein verstecktes Anwesen am See zu erhaschen.Die anschließende Abfahrt hält echten Nervenkitzel bereit: Auf dem engen, zugeparkten Parkplatz müssen wir unseren Hymer-Wohnwagen dank seines fantastischen Wendekreises erst einmal auf der Stelle drehen, um uns dann an parkenden Camping-Tischen und rangierenden Vans vorbeizumanövrieren.Richtig spannend wird es auf dem Weg zum Sally Gap:Single-Lane-Herausforderung: Eine extrem schmale, unübersichtliche Straße führt uns bergab entlang des Sees. Entgegenkommender Verkehr hätte hier echtes Chaos bedeutet, doch wir haben Glück!Historische Kulisse: Wir durchqueren die atemberaubende, weite Berglandschaft, in der einst Szenen für den Blockbuster Braveheart gedreht wurden.Radfahrer & Schafe: Während uns auf der Passstraße zahlreiche sportliche Radfahrer begegnen, lassen sich die Schafe diesmal leider erst wieder viel später im Tal blicken.Unser Tagesziel ist die wunderschöne, mittelalterliche Stadt Kilkenny. Dort steuern wir einen zentrumsnahen Stellplatz an. Die Bezahlung der 10 Euro pro Nacht läuft hier noch wunderbar unkompliziert und auf Vertrauensbasis über einen Briefumschlag in einer Postbox. Ein netter Wohnwagen-Nachbar hilft uns nicht nur mit passenden Umschlägen aus, sondern erklärt uns auch geduldig das gesamte Prozedere.In Kilkenny tauchen wir tief in die lokale Brauereigeschichte ein. Wir lüften das Geheimnis, warum das weltbekannte "Kilkenny"-Bier eigentlich eine reine Erfindung der Guinness-Brauerei für den Exportmarkt ist, während das ursprüngliche Bier vor Ort den Namen "Smithwicks" trägt. Wir erzählen euch die Geschichte der ältesten Brauerei Irlands, die heute leider geschlossen ist, und wo man die berühmten Tastings und Touren stattdessen noch erleben kann.Auf nach Waterford:Nachdem wir die historische Atmosphäre in Kilkenny genossen haben, zieht es uns weiter. Wir packen zusammen und machen uns auf den Weg Richtung Süden in die älteste Stadt Irlands: Waterford. Was uns auf der Fahrt dorthin erwartet, wie sich die Landschaft verändert und welche ersten Eindrücke wir von der berühmten Wikinger-Stadt gewinnen, erfahrt ihr am Ende dieser vollgepackten Episode.Schnappt euch ein kaltes Getränk und reist mit uns durch die grüne Insel!

  11. 239

    Vom Bettsturz-Dilemma zum Guinness-See: Unser abenteuerlicher Roadtrip-Morgen in den Wicklow Mountains | Ep. 45

    Ein ereignisreicher Morgen liegt hinter uns! In dieser Folge berichten wir direkt aus den atemberaubenden Wicklow Mountains und blicken auf eine Nacht und einen Vormittag voller Adrenalin, unvorhergesehener Wendungen und wunderschöner Landschaften zurück.Der "Superwoman"-Move in der NachtDie Nacht in Dublin war dank neuer Wachsohrstöpsel aus der Apotheke eigentlich angenehm ruhig – bis zu einem Schreckmoment gegen 2:00 oder 3:00 Uhr morgens. Valentin, der im Schlaf extrem aktiv ist, rollte sich im Wohnmobil über die Beine und war kurz davor, kopfüber aus dem oberen Bett zu stürzen. Wie in einer Social-Media-Compilation reagierte die "Superwoman" des Hauses instinktiv aus dem Schlaf heraus: Ohne richtig zu sehen, packte sie ihn am Knöchel und rettete ihn vor dem anderthalb Meter tiefen Sturz auf die Plastikkanten im Wohnbereich. Ein echter Mutterinstinkt-Move! Früher Aufbruch und Dublin im ZeitrafferNachdem Valentin um 7:00 Uhr endgültig wach war, ging alles ganz schnell. Schon am Vorabend hatte uns ein netter Mitarbeiter (oder der Chef) der dortigen Bad-Anlage im Range Rover angesprochen und nach unseren Plänen gefragt. Um 8:00 Uhr morgens machten wir uns – ohne Kaffee und ohne Zähneputzen, um den Platz schnell freizumachen – auf den Weg. Der Weg führte uns am Samstagmorgen quer durch Dublin. Trotz der frühen Stunde war aufgrund der Ampelschaltungen an eine grüne Welle nicht zu denken. Interessant waren auch die Dieselpreise: Im Stadtkern lag der Liter noch bei 1,59 €, stieg jedoch weiter außerhalb rapide an (bis auf 1,71 € oder gar 1,76 €).Servicestopp bei Circle K & die Wäsche-WährungWir steuerten eine Circle K Tankstelle an, die wir über Park4Night ausfindig gemacht hatten. Dort gab es einiges zu tun:Wasser & Abwasser: Wir ließen das Grauwasser im Gulli auf der Tankstelle ab. Frischwasser füllten wir nur minimal (ca. 15 Liter) nach, da der Druck schwach war und wir für die anstehende Bergfahrt Gewicht sparen wollten.Ankunft am "Guinness-See" (Lough Tay)Die Fahrt in die Berge zog sich über steile, enge Straßen. Der Motor kam gut beansprucht an die 90-Grad-Grenze, hielt aber im zweiten Gang tapfer durch. Belohnt wurden wir mit einem Stellplatz am berühmten Lough Tay (auch bekannt als Guinness-See).Der See verdankt seinen Spitznamen nicht nur der Tatsache, dass er einst der Guinness-Familie gehörte (und dort auch Familienmitglieder bestattet sind), sondern auch seiner Optik: Er hat die Form eines Guinness-Glases, und der künstlich angelegte Sandstrand wirkt wie die perfekte Schaumkrone. Heute gehört das private Areal einem Schweizer Unternehmer, der im Zuge der Panama Papers bekannt wurde. Baden ist dort unten leider verboten, weshalb der Strand trotz des schönen Wetters leer war.Die Region ist zudem eine absolute Film-Kultstätte:In der Serie Vikings diente der See als Kulisse für das Dorf Kattegat.Auch Szenen für Braveheart, PS: Ich liebe dich (inklusive der bekannten Brücke) und die Serie Wednesday (im nahegelegenen Wald) wurden hier gedreht.Wanderung mit "Wasser-Geiz"Nachdem Valentin im Wohnmobil endlich seinen einstündigen Mittagsschlaf gefunden hatte, zog es uns hoch hinaus. Es ging steil bergauf durch eine atemberaubende Bergpanorama-Landschaft. Aus reiner "sozialer Fürsorge" (und um das Jammern der anderen zu verhindern, falls das Wasser knapp wird) rationierte Stephan sein Trinken so sehr, dass er auf dem gesamten Hinweg fast gar nichts trank und mit einem völlig trockenen Hals oben ankam. Valentin und unser Hund waren logischerweise bestens versorgt.Oben angekommen bot sich uns ein gigantischer Ausblick über die Wicklow Mountains. Trotz der Befürchtung, dass es am Wochenende voll wird, war es ein absolut gelungener Ausflug. Den Hundekotbeutel haben wir übrigens pflichtbewusst wieder mit zurück zum Wohnmobil genommen!Schaltet auch das nächste Mal wieder ein, wenn es im Wohnmobil weiter durch Irland geht!

  12. 238

    Dublin hautnah: Trinity College, Guinness-Träume & der ganz normale City-Wahnsinn | Ep. 44

    In der 44. Folge unseres Travel-Podcasts nehmen wir euch mit auf einen ereignisreichen und ziemlich turbulenten Tagesausflug nach Dublin! Nach einer etwas unruhigen Nacht an unserer Promenade in Clontarf, wo uns das rhythmische Klappern der Autos auf den Rillen im Asphalt in den Ohren lag, hieß es erst einmal: Valentin unterhalten, frühstücken und die Sachen packen.Erst gegen 11:00 Uhr kamen wir los und machten uns mit dem Doppeldeckerbus auf den Weg in die irische Hauptstadt. Doch der Start verlief anders als gedacht: Der Busfahrer akzeptierte entgegen unserer Erfahrungen aus UK keine Kartenzahlung, sondern wollte partout nur Münzen! Zum Glück rettete uns ein 5-Euro-Schein die Fahrt, und der nette Fahrer drückte bei den restlichen 20 Cent ein Auge zu.In Dublin angekommen (Endstation Talbot Street), stürzten wir uns ins Getümmel. Vorbei am gigantischen "The Spire" und dem interaktiven Portal, an dem Kinder im England-Outfit gerade Schere-Stein-Papier mit Menschen auf der anderen Seite der Welt spielten, merkten wir schnell: Die Stadt ist voll! Der Grund? Eine riesige, internationale Dance-Competition mit über 120.000 Teilnehmern, die der Stadt ein echtes Gewusel bescherte.Unser erstes großes Ziel war das historische Trinity College. Nach einem kurzen Schreckmoment – Valentins Sonnenhut ging unterwegs verloren, konnte aber glücklicherweise auf einem Fahrradständer wiedergefunden werden – schlüpften wir über einen Seiteneingang auf das wunderschöne Gelände. Dort herrschte festliche Stimmung wegen der Graduation-Feiern. Lange durften wir die Atmosphäre allerdings nicht genießen, denn das Security-Personal wies uns freundlich, aber bestimmt darauf hin, dass Hunde (selbst auf dem Außengelände) strengstens verboten sind.Weiter ging es durch die belebten Einkaufsstraßen in Richtung St. Stephen’s Green. Während Valentin im Park ein ausgiebiges Nickerchen im Kinderwagen machte, kämpften wir mit lauten Teenagern, Schattenplätzen, die wir per "Switcheroo" mit anderen Parkbesuchern ergatterten, und einer herannahenden Live-Band. Valentin wurde schließlich durch ein anderes kreischendes Kleinkind geweckt, genoss danach aber sichtlich die Zeit auf dem Spielplatz, wo er mit einem kleinen Jungen fleißig Stöckchen am Schachbrett austauschte und – mal wieder – trotz Jungs-Kleidung von allen für ein Mädchen gehalten wurde.Der anschließende Boxenstopp im St. Stephen’s Einkaufszentrum verlangte uns noch einmal alles ab: Während drinnen das Wickeln und Stillen organisiert werden musste (inklusive der Suche nach dem Schlüssel für die Barrierefrei-Toilette), hieß es draußen für den Rest des Teams: Warten mit Hund Mila. Da Hunde im Center verboten sind und draußen an der Ecke reger Trubel herrschte, war an Entspannung kaum zu denken. Auch das Thema Obdachlosigkeit und Drogenabhängigkeit fiel uns in den Straßen der Stadt hier leider vermehrt auf.Nach einem schnellen Lidl-Snack (Backwaren und Kaffee) an der St. Patrick’s Cathedral wollten wir eigentlich noch das Dublin Castle aus der Nähe sehen. Doch Pustekuchen: Wegen einer EU-Veranstaltung im Rahmen der irischen Ratspräsidentschaft 2026 war das gesamte Areal weiträumig mit Gittern abgesperrt und von der Garda bewacht.Vorbei an der imposanten Christ Church Cathedral und nach gefühlt endlos langen Ampelphasen – die Valentin zwischendurch in der Trage verbringen musste – zog es uns schließlich zu den geschichtsträchtigen Mauern der Guinness-Brauerei im Stadtteil St. James's Gate. Schon von Weitem kamen uns die Besucher mit ihren Souvenirtüten entgegen.Schaltet ein und erfahrt alles über unseren chaotischen, anstrengenden, aber unheimlich faszinierenden Tag im Herzen von Dublin!

  13. 237

    Überfahrt nach Irland: Vom Buchungsfrust in Holyhead zum Traum-Stellplatz an der Promenade von Clontarf | Ep. 43

    Nach einer unruhigen Nacht auf dem Parkplatz in Bangor, bei der die Geräuschkulisse eines nahegelegenen Pubs das Einschlafen erschwerte, steht der Tag ganz im Zeichen der Reisevorbereitungen für die Überfahrt nach Irland. Noch am Morgen wird die Zeit bei einem Einkauf im örtlichen Aldi optimal genutzt: Dank des dort überraschend schnellen Internetzugangs gelingt das Sichern von fast 800 Fotos und Videos im Handumdrehen. Begleitet von Valentin wird die Einkaufsliste abgearbeitet, bevor es an die Suche nach günstigem Kraftstoff geht.Da die Treibstoffpreise in Irland als deutlich teurer gelten, soll der Tank in Wales noch einmal komplett gefüllt werden. Was folgt, ist eine kleine Odyssee zwischen einer Texaco- und einer Tesco-Tankstelle. Nach einem Preisvergleich und dem Manövrieren durch lange Warteschlangen entscheidet man sich schließlich für die günstigere Texaco-Variante und tankt das Wohnmobil für knapp 78 Pfund randvoll. Ein anschließender Stopp bei Tesco wird genutzt, um im kühlen Schatten zu parken und spezielle Besorgungen wie grobes Meersalz und eine Auswahl an lokalen Biersorten zu machen. Auch eine Packung der berüchtigten Marmite-Chips wandert als spontaner Kauftest in den Wagen.Die Weiterfahrt in Richtung Holyhead verläuft jedoch anders als geplant. Ein plötzliches Funkloch erschwert zunächst die Navigation, und das Vorhaben, das Fährticket flexibel von unterwegs oder direkt vor Ort zu buchen, erweist sich als Fehlkalkulation. Während der Fahrt steigt nicht nur der Ticketpreis, sondern die Verbindung am Nachmittag ist schließlich restlos ausgebucht.Um die Situation zu beruhigen und Hündin Mila den nötigen Auslauf zu geben, steuert die Crew den malerischen Coastal Park in Holyhead an. Bei plötzlichem, eisigem Nebel und der Geräuschkulisse eines nahen Militärflugplatzes führt der Spaziergang vorbei an einem historischen Hundefriedhof mitten im Wald. Trotz der anfänglichen Enttäuschung über die verpasste Fähre wendet sich das Blatt am Fährhafen schließlich zum Guten: Die Buchung für die Überfahrt klappt doch noch, und das Wohnmobil setzt erfolgreich nach Dublin über!In Irland angekommen, geht es direkt zu einem echten Highlight für die erste Nacht auf der grünen Insel: Ein wunderschöner Stellplatz direkt an der Promenade von Clontarf, der mit Meeresrauschen, aber auch Straßenlärm und einem großartigen Ausblick den perfekten Startpunkt für das irische Abenteuer markiert.

  14. 236

    Abkühlung im Fluss, strahlender Snowdon & der Hogwarts-Vibe in Bangor | Zwischen Berglandschaften, Beatles-Vibes und Möwen-Alarm | Ep. 42

    In der 42. Folge wagen wir ein echtes Experiment und nehmen den Podcast am späten Abend um 21:00 Uhr direkt aus unserem „Wohnmobil-Studio“ auf. Valentin ist nach dem Einschlafen leider wieder aufgewacht, da es oben im Bett einfach zu heiß war. Während er uns auf Trab hält, lassen wir den ereignisreichen Tag noch einmal Revue passieren.Die Nacht am Fluss und der Sprung ins kalte WasserDie Nacht verlief absolut ruhig – im Gegensatz zu vorherigen Stopps wurde dieses Mal kein einziges Mal gehupt. Nach einem morgendlichen Drohnenflug über dem nebelverhangenen Hang und einem gemütlichen Frühstück mit Scones ging es für uns endlich ins Wasser. Wir konnten uns wunderbar abkühlen.Vorbei am Snowdon zu den Aber FallsAnstatt die Hauptstraße weiterzufahren, wählten wir die schmalere Nebenstraße A4085, die uns eine fantastische Aussicht auf den Snowdon bot. Der höchste Berg von Wales zeigte sich uns heute völlig wolkenfrei unter strahlend blauem Himmel.Unser eigentliches Ziel waren jedoch die Aber Falls (Rhaeadr Fawr). Wir parkten auf einem kostenfreien, wohnmobilfreundlichen Parkplatz im Ort Aber und nutzten dort die barrierefreien „Deluxe-Toiletten“, die sogar historische Infos zum Dorf bereithielten. Gut eingecremt und mit Valentin in der Minimeis-Schultertrage wanderten wir los. Am beeindruckenden Wasserfall angekommen, genossen wir eine Pause im Schatten, während Mila ausgiebig im Wasser planschte.Hogwarts-Stimmung und Beatles-Geschichte in BangorNach einer kurzen Weiterfahrt erreichten wir Bangor, wo wir auf einem ebenen Parkplatz ohne Höhenbeschränkung parkten. Der Hauptgrund für unseren Besuch war eine historische Anekdote: Hier trafen die Beatles 1967 auf den Maharishi, bevor sie ihre Reise nach Indien antraten – ein Aufenthalt, den sie wegen des plötzlichen Todes ihres Managers Brian Epstein vorzeitig abbrechen mussten.Die Stadt selbst, inklusive der Kathedrale und der Einkaufsstraße mit vielen geschlossenen Läden, hat uns optisch ehrlich gesagt eher an ein „kleines Gelsenkirchen“ erinnert. Ein echtes Highlight war jedoch das Universitätsgebäude, das majestätisch auf dem Berg thront und uns sofort in absolute Hogwarts-Stimmung versetzt hat. Nach einem Einkauf im Asda-Supermarkt – bei dem wir für Valentin einen neuen UV-Schutzanzug inklusive Hut für 6 Pfund ergattert haben – ging es zurück zum Van.Hitze-Herausforderungen im Van & Ausblick auf die FähreObwohl wir alle Luken geöffnet und das Wohnmobil gut abgedunkelt hatten, staute sich die Hitze im oberen Bereich des Vans auf über 30 Grad. Mila hat die Zeit im kühleren, unteren Bereich zwar gut überstanden, aber der anstrengende Tag in der prallen Sonne steckt uns allen in den Knochen.Aktuell stehen wir etwa 30 Minuten von Holyhead entfernt. Ob und wann wir morgen spontan die Fähre nehmen, entscheiden wir ganz flexibel, da die Preise am Wochenende und im Laufe der Woche stark variieren.Kommt mit auf unsere Reise durch Wales, erfahrt, warum Schwimmschuhe die beste Investition sind und was Bangor mit Zauberschulen zu tun hat!

  15. 235

    Unter Snowdonias Gipfeln: Magische Begegnung beim Barber, Strand von Borth-y-Gest, Besuch von Portmeirion & ein unverhofftes Geschenk | Ep. 41

    In der 41. Episode melden wir uns direkt aus dem atemberaubenden Snowdonia-Nationalpark in Wales! Wir stehen mit unserem Camper an der A498, nur einen Steinwurf von Beddgelert entfernt, und blicken auf ein paar ereignisreiche Tage sowie den vergangenen Fußball-Krimi zurück.Das absolute Highlight dieser Folge beginnt mit einer spontanen Entscheidung: Da das typisch walisische Regenwetter unsere Pläne ein wenig durchkreuzte, buchten wir kurzentschlossen den allerletzten freien Friseurtermin für diesen Vormittag bei „Baron’s Barber Shop“ in Porthmadog. Was uns dort erwartete, war weit mehr als nur ein neuer Haarschnitt:Der Inhaber, ein super sympathischer Typ, der ursprünglich aus London stammt, erzählte uns eine unglaubliche Geschichte. Erst am selben Morgen hatte er darum gebetet, dass Kunden mit deutschen Wurzeln seinen Laden betreten. Sein deutschstämmiger Schwiegervater war kurz zuvor verstorben. Für die anstehende Beerdigung in Südengland wollte er unbedingt ein paar würdevolle deutsche Abschiedsworte lernen. Wir halfen ihm natürlich gerne aus – und als Dankeschön für die emotionale Sprachyogastunde und die gemeinsame Fachsimpelei über Fußball schenkte er uns kurzerhand den kompletten Haarschnitt inklusive Bartpflege! Eine rührende Geste, die uns sprachlos machte.Nach diesem herzerwärmenden Vormittag stand erst einmal die große Vorbereitung auf unsere Weiterreise nach Irland an. Es folgte ein regelrechter Supermarkt-Marathon, bei dem wir über 150 Euro auf den Kopf hauten:Aldi: Hier nutzten wir nicht nur die Zeit, um Valentin mit einem bewährten Streichel-Trick in den Schlaf zu wiegen, sondern freuten uns auch über das extrem starke WLAN, das bis auf den Parkplatz reichte. Perfekt, um ein paar Backups zu machen und am Laptop zu arbeiten!Lidl: Ein moderner, großer Markt, in dem Valentin stolz wie Bolle an den Selbstbedienungskassen beim Bezahlen half.Tesco: Der absolute Endgegner am Montagmittag! Gefühlt ganz Wales war hier unterwegs, um Vorräte aufzustocken. Der Parkplatz war rammvoll, was das Rangieren mit unserem großen Motorhome zu einem echten Abenteuer machte.Zurück an unserem Stellplatz begann das klassische Camper-Schauspiel: Unser mühsam ergatterter Parkplatz war natürlich belegt. Nach einigem Hin und Her, einem kurzen Ausflug zu B&M für ein paar Besorgungen und einer kleinen Zitterpartie wegen zweier Müllwagen, die sich an unserem schief geparkten Wohnmobil vorbeiquetschen mussten, wendete sich das Blatt: Ein älterer Herr, der optisch starke Ähnlichkeit mit dem Weihnachtsmann hatte, bot uns seinen perfekten Stellplatz an, sobald er abfuhr.Zum krönenden Abschluss vertrieb die walisische Sonne endlich die Regenwolken. Wir nutzten das wunderbare Wetter aus und genossen zusammen mit Mila und Valentin einen traumhaften Spaziergang rund um das lokale Rückhaltebecken.Und da es morgens so schön aufklarte, ging es für uns direkt weiter zu zwei absoluten Highlights an der Küste: Zuerst zog es uns für einen herrlichen Strandbesuch ins malerische Borth-y-Gest, bevor wir den Tag mit dem anschließenden Besuch des berühmten, italienisch angehauchten Modelldorfs Portmeirion perfekt abgerundet haben.Kommt mit uns nach Snowdonia.

  16. 234

    Vanlife in Wales: Englisches Frühstück, Drohnenflug am Castle & Wandern am Lake Llyn Trawsfynydd | Ep. 40

    In der 40. Folge unseres Travel-Podcasts nehmen wir euch mit durch einen erlebnisreichen und kulinarischen Sonntag in Wales! Nach einer überraschend warmen und ruhigen Nacht auf unserem Stellplatz direkt unterhalb des Castle Harlech starten wir gemütlich in den Tag. Während die Züge am Morgen kaum zu hören sind, hilft unser Sohn Valentin schon fleißig beim Kaffeemachen mit der French Press, bevor es uns nach draußen zieht.Da direkt am Castle ein striktes Drohnenverbot herrscht, nutzen wir das traumhafte Wetter mit blauem Himmel und Sonnenschein für einen kleinen Abstecher zum nahegelegenen Spielplatz. Nebenan lassen wir die Drohne für ein paar Panorama-Aufnahmen der Dünen und der umliegenden Berge steigen.Anschließend gönnen wir uns ein spätes Frühstück im urigen „Cadi Cafe“ um die Ecke. Da Hunde im Innenraum nicht erlaubt sind und das Wohnmobil noch im Schatten steht, entscheiden wir uns, Mila für diese Zeit nicht mitzunehmen. Während Valentin im Café und auf dem Parkplatz aufgeweckt seine Runden dreht, mit einem dreijährigen Jungen Freundschaft schließt und mit den Locals „Kuckuck“ spielt, genießen wir das frisch auf Bestellung zubereitete Essen. Neben einem vegetarischen Frühstück gibt es ein Medium English Breakfast mit Toast. Einziger Wermutstropfen: Mit insgesamt über 26 Euro (ohne Getränke) ist das Frühstück für das Gebotene recht teuer. Immerhin war das WLAN im Café so flink, dass wir die Zeit direkt für eine umfassende Datensicherung und den Upload unserer Social-Media-Stories nutzen können.Gut gestärkt führt uns die Route danach weiter ins walisische Inland durch den Snowdonia-Nationalpark. Die Fahrt führt uns über schmale, teils einspurige Straßen mit Gegenverkehr im Zentrum und konstante Steigungen auf den ausgebauten Straßen (wie der A487) vorbei an einem malerischen Flusslauf. Unser Ziel: Der beeindruckende Stausee Lake Llyn Trawsfynydd.Am Start des Sees ergattern wir nicht nur einen Parkplatz, sondern dank eines Aushangs im Café auch das passwortgeschützte WLAN, um weitere Filme auf die Kindles zu laden. Von dort aus starten wir zu einer wunderschönen Wanderung entlang des Sees. Über eine abenteuerliche, zugewachsene Landzunge beobachten wir Möwen und ihre Jungtiere bei den ersten Flugversuchen. Weiter geht es auf dem Schotter- und Asphaltweg (Fahrradweg Nr. 82), der uns abseits des Waldes einen tollen Blick auf den See und die wolkenverhangenen Berge bietet, während in der Ferne der Dampf einer der regionalen Dampfloks aufsteigt.Das absolute Highlight der Wanderung: Valentin darf zum allerersten Mal Milas Rollleine halten! Fest auf den Rücken geschnallt, korrigiert er die Leine als stolzer Rechtshänder sofort in seine rechte Hand und verteilt eifrig Kommandos an unsere Hündin, die brav und ohne zu ziehen „bei Fuß“ läuft. Trotz der wenigen Menschen auf den Wegen – uns begegnen lediglich drei Radfahrer und zwei andere Hundehalter – wird uns klar: Valentin hat Blut geleckt und will die Leine nun am liebsten immer halten, was für zukünftige Städtetrips noch spannend werden dürfte.Nach einer ausgiebigen Runde darf Valentin auf dem Rückweg abseits des Wassers selbst laufen, bevor wir pünktlich vor der potenziellen Schließung des Parkplatzes gegen 17:00 Uhr und ohne Proviant im Gepäck den Rückweg zum Wohnmobil antreten.Zum Abschluss des Tages steuern wir schließlich die charmante Küstenstadt Porthmadog an. Bekannt für ihre reiche Eisenbahngeschichte und den idyllischen Hafen, schlagen wir hier unser Nachtlager auf und lassen den erlebnisreichen Tag entspannt ausklingen.Gute Unterhaltung bei dieser Episode voller Vanlife-Alltag, wunderschöner Natur und kleiner Reise-Abenteuer!

  17. 233

    Datensparen, Skip-Bo-Premiere & steile Wege: Unser Ausflug zum Harlech Castle | Ep. 39

    In der 39. Folge unseres Travel-Podcasts nehmen wir euch mit auf einen echten „Datenspar- und Geldspartag“ an der walisischen Küste. Wegen des chronisch schwachen Mobilfunkempfangs rund um unseren Stellplatz blieb das Datenvolumen quasi unangetastet. Geld haben wir ebenfalls keines ausgegeben: Unsere Übernachtung war komplett kostenlos und die TravelSpend-App erinnerte uns am Abend sogar ausdrücklich daran, dass im Budget-Logbuch gähnende Leere herrschte.Eine ruhige Nacht mit Zuggeräuschen und verschwundenen MützenRückblickend war die Nacht unterhalb des Harlech Castles angenehm ruhig. Zwar schreckten wir abends gegen halb elf und morgens gegen acht Uhr noch einmal kurz durch das typische Bimmeln und die Schrankenmeldung der vorbeifahrenden Bahn auf, doch der kleine Valentin nutzte die morgendliche Sirene direkt für eine Runde seiner besten Dance-Moves im Bett!Weniger tänzerisch verlief der Vormittag: Valentins UV-Schutzmütze von H&M – ein treuer Flohmarktfund mit extra langem Nackenschutz und weichem, wassertauglichem Stoff – ist unauffindbar verschwunden. Nachdem wir beim großen Suchen das gesamte Wohnmobil einmal komplett auf den Kopf gestellt und aufgeräumt hatten (während der Papa sich natürlich vorbildlich um Kind und Hund gekümmert hat), steht fest: Die Mütze wurde vermutlich weggeweht.Strandspaziergang am Harlech Beach und Flugkünstler am HangNach einem ausgiebigen Haferflocken-Frühstück mit frischem Obst zog es uns gegen Mittag bei bewölktem, aber trockenem „hellen“ Sommerwetter in Richtung Harlech Beach. Statt die vier Pfund Parkgebühr am Strand zu zahlen, bewältigten wir die knapp 18 Minuten Fußweg einfach direkt von unserem Stellplatz aus.Der weitläufige Sandstrand war wegen der einsetzenden Ebbe gigantisch breit und wunderbar leer für einen Samstag. Perfekt für unsere Hündin Mila, die im erlaubten Hundebereich abseits der Verbotszonen herrlich rennen konnte. Valentin nutzte das Meeresrauschen als natürliches White Noise in der Trage und schlief tief und fest ein. Ein echtes Highlight am Strand war ein Gleitschirmflieger, der den konstanten, starken Wind nutzte, um am Hang spektakuläre Flugkunststücke zu zeigen.Die Bahnhöfe von Wales und eine verpasste BergtourAm Ende des Strandes stießen wir auf die Klippen und die direkt am Meer entlangführende Bahnstrecke. Der Ausblick aus den regulären Linienzügen muss phänomenal sein, da die Gleise direkt unterhalb der malerischen, in die Klippen geschmiegten Häuser verlaufen.Tea Time, die große Skip-Bo-Revanche und steile AufstiegeZurück am Camper gab es eine gemütliche Tea Time mit einer Packung Shortbread, die sich im Nachgang als kalorientechnische Bombe entpuppte. Frisch gestärkt wagten wir ein Experiment: Das allererste Kartenspiel mit Valentin, während er wach war! Bei unserer Runde Skip-Bo (auf 20 Karten verkürzt) hielt er stolz seine eigenen Karten und verstand das Ablegen schon richtig gut. Am Ende holte der Papa den klaren Sieg.Zum krönenden Abschluss schnappten wir uns die Minimeis-Schultertrage und wanderten hoch zum geschichtsträchtigen Harlech Castle. Der Weg dorthin hatte es in sich: Straßenschilder warnten vor extremen Steigungen von erst 25% und dann noch einmal 20%! Oben angekommen, wurden wir mit einem fantastischen Blick über die Dünen, den Golfplatz und das Meer belohnt. Am Besucherzentrum entdeckten wir außerdem, dass dank einer aktuellen Mehrwertsteuersenkung der britischen Regierung die Eintrittspreise für den Sommer reduziert wurden.Ein erlebnisreicher Tag in Wales geht zu Ende – hört rein und reist mit uns!

  18. 232

    Vom Berg ans Meer: Camping-Pleiten, teurer Starbucks & Strandspaß in Barmouth | Ep. 38

    Nach einer erholsamen Nacht im Tal zieht es uns in dieser Folge wieder an die Küste! Doch der Weg dorthin verläuft – wie so oft im Camper-Alltag – nicht ganz ohne Hindernisse.Startschwierigkeiten auf dem CampingplatzDer Morgen beginnt mit dem Versuch, den Wassertank aufzufüllen und das Grauwasser abzulassen. Auf dem Campingplatz gestaltet sich das jedoch als unmöglich. Bevor es losgeht, wird noch schnell die Toilettenkassette geleert. Die Entsorgungsstation entpuppt sich allerdings als ein ziemlich skurriles, großes Plumpsklo, das wie ein Plastik-Komposthaufen mit einem riesigen Loch im Boden aussieht und von den Gästen leider auch für normalen Müll missbraucht wurde.Ein holpriger Start und unerwartete Sticker-FundeDie Ausfahrt vom Campingplatz verlangt unserem Hymer im ersten Gang einiges ab. Unser Ziel, ein Starbucks an einer Tankstelle, entschädigt uns jedoch direkt mit einem Highlight für Fußballfans: Auf dem Parkplatz entdecken wir gleich zwei Sticker vom Westfalenstadion!Britische Kaffeepreise und nette BekanntschaftenDer Starbucks-Besuch entpuppt sich als kostspieliger Spaß. Für zwei kleine Getränke zahlen wir stolze 10,25 £ – für Starbucks in Großbritannien normale Preise.Während der Laden immer voller wird, hält Valentin uns auf Trab, sodass der Karamell-Macchiato am Ende kalt getrunken werden muss. Draußen machen wir die Bekanntschaft eines netten Motorrad-Pärchens aus Solingen. Sie sind seit drei Wochen von Unterkunft zu Unterkunft unterwegs und berichten uns von den Herausforderungen kleiner Betten in Großbritannien sowie den saftigen Preisen von bis zu 140 £ pro Nacht inklusive Frühstück. Besonders wertvoll: Sie empfehlen uns den „Ring of Kerry“ in Irland – eine Route, die uns später am Tag sogar noch zufällig als Reel bei Instagram vorgeschlagen wird.Traumhafte Küste und Parkplatz-Ärger in BarmouthWir folgen dem Rat des Campingplatz-Besitzers vom Vorabend und steuern die Küste bei Barmouth an. Die Fahrt belohnt uns mit einem traumhaften Ausblick auf ein türkisfarbenes Meer, weißen Sandstrand und blauen Himmel. Weniger traumhaft ist die Parkplatzsuche: Wir landen fälschlicherweise auf einem kleineren, teureren Parkplatz. Statt der 3,85 £ für 4 Stunden auf dem per App bezahlbaren Hauptparkplatz, blättern wir hier stolze 4,55 £ für nur 3 Stunden hin.Die besten Fish & Chips bei „The Mermaid“An der Strandpromenade zieht es uns zum heiß empfohlenen Fish & Chips Laden „The Mermaid“. Nach 25 Minuten Wartezeit in der Schlange – bewaffnet mit Kamera, Hund Mila und einem windgepeitschten Valentin – halten wir unser Essen in den Händen. Für insgesamt 11 £ gibt es eine Mini-Portion Fish & Chips, eine kleine Portion Irish Curry (perfekt zum Dippen für den Fisch) und eine frittierte Ananasscheibe mit Zucker. Gegessen wird auf einer Bank am Hundestrand, wo wir erstaunlicherweise völlig von den sonst so aufdringlichen Möwen verschont bleiben. Der Fisch ist köstlich und die Panade wunderbar knusprig.Strandspiele und eine vermisste MützeNach dem Essen darf Mila kurz ans Wasser, bevor wir die berühmte Eisenbahn-Brücke (das Viadukt) in Swanage aus der Ferne bewundern und uns für den Rückweg zum Camper machen. Da noch etwas Zeit auf dem Parkticket ist, gehen wir mit Valentin und seinem Sandspielzeug noch einmal an den Hauptstrand. Valentin, der uns seit einer Woche begeistert beim morgendlichen Kaffeemachen hilft, überträgt das Schaufel-Prinzip perfekt auf den Sand. Er lernt aktuell unheimlich schnell – im Supermarkt wollte er bereits eigenständig einen Kescher einscannen und Müll bringt er mittlerweile selbstständig zur Tonne, wie er es morgens bei Starbucks mit einer Holzgabel gezeigt hat.Der Tag endet dennoch mit einem kleinen Dämpfer: Valentins geliebte UV-Schutzmütze mit Palmen-Motiv ist unauffindbar. Da er sie sich gerne mal unbemerkt vom Kopf reißt, wenn er in der Trage sitzt, hoffen wir inständig, dass sie bei der nächsten Suchaktion wieder auftaucht.

  19. 231

    Vanlife-Abenteuer in Wales: Flugzeug-Spotting im Nationalpark, Straßendrama & die Tücken der Drohne | Ep. 37

    In der 37. Episode nehmen wir euch mit auf einen ereignisreichen Tag voller unerwarteter Entdeckungen, spektakulärer Aussichten und den ganz normalen Herausforderungen des Lebens im Camper. Nach einer windigen, schaukeligen Nacht an einem walisischen See startete der Tag gewohnt gemütlich. Valentin half wie immer fleißig bei der morgendlichen Kaffeezubereitung, bevor sich die Abreise durch die morgendliche Gassirunde mit Mila, das gemeinsame Frühstück mit Rührei und den anschließenden Abwasch bis ca. 12:00 Uhr verzögerte.Nervenkitzel beim Ausparken und die Fahrt in die BergeSchon das Verlassen des Parkplatzes am See wurde zur Geduldsprobe. Das Wohnmobil stand auf der rechten Straßenseite – entgegen der Fahrtrichtung im britischen Linksverkehr – direkt hinter einer unübersichtlichen Kurve, um die die Fahrzeuge recht zügig geschossen kamen. Da der Oldtimer-Motor nach dem Anlassen alle Außengeräusche schluckte, hieß es: abwarten, den passenden Moment abpassen, ein Stück zurücksetzen und dann mit Vollgas sicher auf die Straße einscheren.Die anschließende Fahrt führte uns über eine gut ausgebaute Bergstraße, die auf der linken Seite gesichert mit einer Mauer schätzungsweise 30 bis 40 Meter steil ins Tal abfiel, was für Erinnerungen an die vergangene Reise in der Türkei weckte.Parkplatzglück und das Drohnen-VerbotObwohl Beschreibungen im Internet davor warnten, dass es am Zielort – direkt an der A487 – ab mittags schwierig werden würde, einen Parkplatz zu finden, hatten wir Glück. Genau ein Platz war bei der Ankunft frei. Nach einem gekonnten Wendemanöver stand das Wohnmobil perfekt, während nachfolgende Fahrzeuge bereits auf die umliegenden Wiesen ausweichen mussten.Da es stark bewölkt und extrem windig war, verzichteten wir auf Sonnencreme, packten aber die Drohne für spektakuläre Aufnahmen ein. Die Enttäuschung folgte jedoch direkt am Eingangstor zum Wanderweg: Ein großes Schild wies ein striktes Drohnenverbot aus. Die Region ist als militärisches Tieffluggebiet deklariert; Zuwiderhandlungen müssen sogar bei der Polizei angezeigt werden, weshalb die Drohne unverrichteter Dinge wieder zurück ins Wohnmobil wanderte.Der anschließende Aufstieg hatte es in sich: Mit Valentin in der Trage (zusätzliche 10 Kilo) ging es bei gefühlten 45 Grad Steigung den Berg hinauf. Nach nur wenigen hundert Metern war die Anstrengung sichtlich ins Gesicht geschrieben. Belohnt wurde die Mühe jedoch mit einem spektakulären Panoramablick über den Nationalpark und die umliegende Bergwelt, von wo aus man sogar das Wohnmobil auf dem Parkplatz und die Schafe auf den Hängen sehen konnte.Das Geheimnis der "Plane Spotter"Oben angekommen, trafen wir auf eine Gruppe von Menschen, die auf Campingstühlen und Decken saßen und teilweise kleine Zelte aufgebaut hatten. Wie sich im Gespräch herausstellte, handelte es sich um professionelle Flugzeug-Spotter. Ausgerüstet mit Funkgeräten, Radarsystemen, Satellitenantennen und gigantischen Teleobjektiven warteten sie auf Militärflugzeuge, die die Schlucht für Überschall- und Tiefflüge nutzen.Obwohl in den Stunden zuvor kaum etwas geflogen war, hatten wir auf dem Rückweg unfassbares Glück: Zuerst zog ein kleinerer Privatjet tief durch das Tal. Kurz darauf kündigten die Spotter mit den Worten „It’s coming!“ das Highlight an: Zwei Militärjets schossen im rasanten Tiefflug direkt hintereinander durch die Schlucht und drehten sich spektakulär vor unseren Augen. Selbst Valentin war von der Lautstärke und dem Anblick fasziniert und schaute sich die Videos später begeistert wieder an.Weiterreise zum Campingplatz "Fronalchen"Nach dem Abstieg und einem kurzen Plausch mit einem älteren Pärchen ging die Fahrt weiter über das Hochplateau. Über eine Straße mit 8 % Gefälle erreichten wir schließlich den im Tal zwischen den Bergen gelegenen Campingplatz „Fronalchen“. Dieser überzeugt mit modernen Sanitäranlagen und Inklusiv-Duschen – eine Wohltat nach diesem anstrengenden, aber unvergesslichen Wandertag.

  20. 230

    Vom Meer in die Berge: Zwischenstopp in Aberystwyth & Weiterreise nach Snowdonia | Ep. 36

    In der 36. Folge unseres Travel-Podcasts nehmen wir euch mit auf unseren Weg vom Meer hinein in die raue Bergwelt von Wales. Wir melden uns aus einem tiefen Tal an einem malerischen See, wo wir auf rund 100 Höhenmetern stehen – auch wenn es sich durch die steilen, aufragenden Hügel um uns herum nach deutlich mehr anfühlt.Doch bevor wir die Bergidylle erreicht haben, lag eine unruhige Nacht hinter uns. Wir blicken zurück auf unseren Aufenthalt in der walisischen Küstenstadt Aberystwyth. Während einer von uns die Nacht tief und fest verschlafen hat, war es für den anderen ein Meckern auf hohem Niveau: Die Wellen klatschten so lautstark an die Strandpromenade, dass an echten Tiefschlaf kaum zu denken war.In Aberystwyth gibt es seit Mai 2026 eine Neuerung: Die Parkplätze an der Promenade sind inzwischen kostenpflichtig. Dank moderner Park-Apps lässt sich das Ticket zwar leicht lösen und flexibel verlängern, für uns hieß es nach dem gemütlichen Scones-Frühstück im Wohnmobil aber dennoch pünktlich um zehn Uhr: Aufbruch zur Stadterkundung.Unser Spaziergang führte uns vorbei an der Seebrücke (Pier) direkt zu den alten, architektonischen Schätzen der Stadt. Besonders das historische Castle und die alte Universität, die im typischen Harry-Potter-Stil erstrahlt, haben es uns angetan. Da aktuell Flut herrschte, reichte das Meer bis ganz nach vorne an die Gebäude heran. Neben den wunderschönen Fassaden, der bunten Street-Art und einem tollen Spielplatz in Schiffsform fielen uns im Stadtzentrum jedoch auch der spürbare Leerstand und eine auffällige Szene mit sichtlich obdachlosen Menschen auf, die es in dieser Form in den bisherigen Städten unserer Reise nicht gab.Echte Highlights waren unsere Stöber-Touren: Erst ging es in einen urigen Second-Hand-Laden, wo wir beinahe eine Mini-Spielgitarre und eine magische Maltafel für unseren Sohn Valentin eingetütet hätten. Danach führte uns der Weg in einen fantastisch kuratierten Buchladen mit alten und neuen Schätzen.Nach einem letzten Souvenir-Kauf – einer schönen Karte genau von dem Motiv unseres Stellplatzes – ging es zurück zum Wohnmobil, um Vorräte beim nahegelegenen Morrisons aufzustocken, Daten zu sichern und die Weiterreise anzutreten. Jetzt freuen wir uns auf das nächste große Abenteuer: Der Snowdonia-Nationalpark wartet auf uns!

  21. 229

    Von Pembroke Castle nach St Davids & Aberystwyth: Burgen, Kathedralen & Küstenstraße im Wohnmobil | Camping-Abenteuer Wales | Ep. 35

    In der 35. Folge unseres Reisepodcasts nehmen wir euch mit auf ein echtes Kontrastprogramm aus walisischer Geschichte und den praktischen Herausforderungen des Vanlife.Nachdem wir den Morgen noch entspannt auf der idyllischen West Hook Farm in der Nähe von Skomer Island verbracht haben, hieß es erst einmal wieder: Routinerunde fürs Wohnmobil. Wasser ablassen, Toilette leeren, Müll wegbringen. Eine kleine Besonderheit gab es beim Frischwasser: Um flexibel zu bleiben, haben wir den Tank dieses Mal kurzerhand literweise mit 2-Liter-Flaschen aufgefüllt.Danach machten wir uns auf den Weg in den Süden Richtung Pembroke Castle. Petrus meinte es gut mit uns, denn der Montag erwies sich als perfekter Reisetag – montags fahren keine Schiffe nach Skomer Island, weshalb wir auf den engen, kurvigen Straßen der Landzunge kaum Gegenverkehr hatten. In Pembroke angekommen, steuerten wir einen perfekt für Wohnmobile ausgeschilderten Parkplatz an (bequem per App bezahlt) und sicherten uns online vergünstigte Tickets für die Burg, was uns direkt ein paar Pfund sparte.Das Pembroke Castle selbst hat uns absolut begeistert! Auf eigene Faust haben wir die riesige Festungsanlage erkundet. Während ein Teil der Crew die über 100 schmalen Stufen des Hauptturms erklomm, um die Aussicht zu genießen, blieb der andere Teil mit Hund Mila am Boden – denn die steilen Stufen sind für Vierbeiner verständlicherweise nicht erlaubt.Ein echtes Highlight war die anschließende, kostenlose Führung mit unserem Guide Allen. Mit enormem Fachwissen und viel Humor führte er uns durch die Jahrhunderte der Burg, die unter anderem als Geburtsort von König Henry VII. bekannt ist. Von den wilden (und kinderreichen) Liebesgeschichten der walisischen Adligen über die mächtigen Marshals bis hin zur düsteren Geschichte des Burgkerkers, in dem Gefangene jahrelang im Dunkeln ausharren mussten, war alles dabei. Besonders amüsant: Um die beeindruckende Statur von William Marshal (der stolze 1,90 m groß war) zu veranschaulichen, durfte sich der größte Herr unserer Reisegruppe als lebendes Anschauungsobjekt mitten in der Führung platzieren. Zum Abschluss gab es noch einen kurzen Drohnenflug über die Burgmauern, bevor es nach einem kurzen Stopp bei Aldi weiterging.Unser nächstes großes Ziel hieß St Davids, die kleinste Stadt Großbritanniens. Hier erwartete uns ein echtes architektonisches Juwel: die beeindruckende St Davids Cathedral. Versteckt in einem kleinen Tal, breitet sich die mittelalterliche Kathedrale majestätisch vor einem aus. Wir haben uns ausgiebig Zeit genommen, die geschichtsträchtigen Mauern, die kunstvollen Holzdecken und die ganz besondere, friedliche Atmosphäre dieses spirituellen Ortes auf uns wirken zu lassen – ein absolutes Must-See im Westen von Wales!Nach so viel Kultur zog es uns wieder auf die Straße. Wir verließen die Halbinsel und machten uns auf den Weg Richtung Norden. Die anschließende Fahrt nach Aberystwyth führte uns entlang der wunderschönen Küstenstraße der Cardigan Bay. Zwischen sanften grünen Hügeln, schroffen Klippen und dem glitzernden Meer bot uns die Strecke echtes Roadtrip-Feeling pur, bevor wir schließlich die lebendige Universitätsstadt am Meer erreichten.Schaltet ein und reist mit uns durch das wunderschöne, geschichtsträchtige Wales!

  22. 228

    Vanlife in Wales: Jennys Erfolg auf der Warteliste für Skomer Island | Ep. 34

    In der 34. Folge unseres Travel-Podcasts nehmen wir euch mit an die wunderschöne, aber auch verdammt windige Küste von Wales. Es sollte auf die berühmte Papageitaucher-Insel Skomer Island gehen.Wir erzählen euch von dem absoluten Krimi rund um die begehrten Tickets. Während Jenny echtes Glück hatte und einen der heißbegehrten Plätze auf der Warteliste ergattern konnte, blieb es bis zur letzten Sekunde spannend.

  23. 227

    Abenteuer Skomer Island: Drohnen-Krimi in Tenby & mit dem Hymer am Limit auf der "Scenic Route" | Ep. 33

    Nach einer wenig erholsamen Nacht bei warmen Temperaturen starten wir entspannt in den Tag. Unser erster Weg führt uns noch einmal kurz an die malerischen Wetlands bei Llanelli, bevor es Zeit für einen kurzen logistischen Boxenstopp im lokalen Einkaufszentrum ist.Da Valentin die anschließende Weiterfahrt für einen ausgiebigen, zweieinhalbstündigen Mittagsschlaf nutzt, läuft das Timing perfekt: Wir steuern das charmante Küstenstädtchen Tenby an und ergattern glücklicherweise einen der heiß begehrten Parkplätze an der North Beach. Doch Tenby ist im absoluten Ausnahmezustand! An diesem Wochenende findet hier ein gigantisches Ausdauersport-Event statt – laut Hörensagen eines der größten in ganz Europa. 35.000 Fans und 11.000 Athleten verwandeln den Ort in ein buntes, wuseliges Spektakel. Wir schlendern vorbei an den berühmten, bunten Häuserfassaden und riskieren einen Drohnenflug über diese Postkartenkulisse – sehr zum Missfallen einer lokalen Möwe, die direkt auf Angriffsmodus schaltet!Der Rückweg zum Wohnmobil hält schließlich das nächste Abenteuer bereit, denn unser eigentliches Tagesziel wartet: Martins Haven, der Ausgangspunkt für die berühmte Insel Skomer Island. Statt der sicheren Route über die gut ausgebauten A-Straßen wählen wir spontan die "Scenic Route" an der Küste entlang. Ein echter Härtetest für Fahrer und Nerven. Doch wir kommen an – pünktlich und bereit für die lang ersehnte Bootstour zu Skomer Island am Abend!

  24. 226

    Tränen, Hitze & die Rettung in der Werkstatt: Falsches Spiel vs. ehrliche Hilfe – Valentin sorgt für Windel-Alarm! | Ep. 32

    Nach den bangen Momenten der letzten Tage fließen in dieser Folge endgültig die Tränen. Wir nehmen euch mit durch eine emotionale Achterbahnfahrt, die in einer fast schlaflosen, kochend heißen Nacht in den Wetlands beginnt und uns am Morgen direkt vor die Tore von Lucas’ Werkstatt in Llanelli führt.Während unser geliebtes Reisemobil auf Herz und Nieren geprüft wird, schlagen wir die Wartezeit in einem skurrilen, aber charmanten Frühstückscafé tot, das gleichzeitig als Druckerei fungiert. Doch das ist erst der Anfang einer hitzigen Odyssee durch das örtliche Industriegebiet: Von der eiskalten Erfrischung an einer Lüftung bis hin zu einem veritablen „Windel-Blowout“ im Shoppingcenter inklusive einer nervenaufreibenden Wickelraum-Suche im Schneckentempo-Aufzug ist heute wirklich alles dabei!Außerdem erfahrt ihr in dieser Episode:Der Krimi um den GPS-Tracker: Wie uns die Technik auf dem Handy minutengenau gezeigt hat, dass sich in der Werkstatt endlich etwas tut.Die Erleichterung beim Abholen: Warum das furchterregende Quietschen am Ende eine überraschend einfache (und günstige) Ursache hatte.Ehrliches Handwerk vs. herbe Enttäuschung: Warum uns die Hilfsbereitschaft von Lucas und seinem Team so tief berührt hat – und warum die Wut auf die falsche Werkstatt vom Vortag immer noch tief sitzt.Eine Folge voller nackter Emotionen, totaler Erschöpfung, wunderbarer menschlicher Begegnungen und der puren Erleichterung, dass das Abenteuer endlich befreit weitergehen kann!

  25. 225

    Schrauben im Wales-Urlaub: Wenn das Motorhome in die Werkstatt muss + Der perfekte Sommertag an der Three Cliffs Bay | Ep. 31

    Sommer, Sonne und eine ungeplante Camper-Dusche – Folge 31 ist da!Nachdem wir am Vorabend noch ein kurzes, aber schönes Feuerwerk über Port Eynon von unserem Stellplatz auf der Bank Farm in Horton bestaunen durften, ging es für uns am nächsten Morgen erst einmal zur Abkühlung. Valentin macht die Sommerhitze im Motorhome nämlich ganz schön zu schaffen, weshalb wir spontan den Campingplatz-Pool ansteuerten. Nach einer kurzen Runde "Happy Action" und dem üblichen, gemütlichen Camper-Aufbruch machten wir uns auf den Weg zu einem echten Highlight auf der Gower-Halbinsel: der Three Cliffs Bay.Obwohl uns der steile Abstieg bei den heißen Temperaturen mit Valentin auf dem Rücken alles abverlangte – und die Knöchel-Außenbänder mal wieder protestierten –, hat sich jeder Meter gelohnt. Unten erwartet einen eine atemberaubende Kulisse aus Klippen, Dünen, einer Burgruine und einem Fluss, der direkt ins Meer mündet. Ein absoluter Traumstrand, der sogar Mila zum Flusswasser-Trinken animiert hat! Nur die Flut machte uns einen kleinen Strich durch die Rechnung, sodass wir den Höhlendurchgang trockenes Fußes leider nicht mehr passieren konnten.Zurück am Stellplatz angekommen, hieß es für uns bei der Hitze: Gang runterfahren, Wäsche waschen und Schatten suchen. Nebenbei haben wir uns mal tief in das extrem unkomplizierte Homeschooling-System in UK eingelesen – die Ergebnisse unserer Reddit-Recherche erfahrt ihr exklusiv in dieser Folge!Zum krönenden Abschluss des Tages gab es dann noch ein echtes Camper-Highlight der anderen Art: Beim Reinigen und Trocknen der Chemietoilette in der prallen Sonne baute sich durch das restliche Wasser ein derartiger Druck auf, dass das Öffnen in einer spektakulären (aber zum Glück sauberen) Spritz-Aktion endete. Ein Hoch darauf, dass wir die Kassette nur fürs "kleine Geschäft" nutzen!Als wäre das nicht schon genug Action für die Toiletten-Infrastruktur gewesen, verlangte kurz darauf auch die Technik unseres Oldtimers nach Aufmerksamkeit. Da das Basteln und Optimieren bei so einer Reise einfach dazugehört, stand als Nächstes ein Werkstattbesuch bei Halfords in Llanelli auf dem Plan, um den Hymer wieder rundum fit zu machen. Was genau anstand und wie wir das Ganze im Ausland gelöst haben, hört ihr in der Folge.

  26. 224

    Camping in UK: Strandtag mit Hindernissen, Werkstatt-Termin & Halfords-Tipps | Ep. 30

    In der 30. Folge unseres Reise-Podcasts nehmen wir euch wieder mit auf unsere Reise im Hymer-Reisemobil durch das Vereinigte Königreich. Nach einer etwas unruhigen Nacht mit Valentin starten wir mit vollem Elan in den Tag – auch wenn der Schlaf mal wieder viel zu kurz war.Heute stand einiges auf dem Zettel: Wir haben nicht nur erfolgreich unseren Aufenthalt auf dem Campingplatz verlängert und die Daten gesichert, sondern auch endlich einen wichtigen Werkstatt-Termin für Mittwochmorgen bei Halfords organisiert. Warum Valentin im Motorraum für eine kleine Überraschung gesorgt hat und was ein verlorener Plastikdeckel damit zu tun hat, erfahrt ihr in dieser Episode!Eigentlich stand alles im Zeichen eines entspannten Strand- und Pooltages, doch das Wetter hatte seine eigenen Pläne. Erst brütende Hitze ohne Schatten, dann ein plötzlicher, unvorhergesagter Regenschauer und schließlich eine spürbare Abkühlung. Trotzdem haben wir uns am Nachmittag an den Strand gewagt. Mila hat uns dabei alle überrascht: Die sonst so wellenscheue Hündin mutierte plötzlich zum mutigen "Kamikaze-Hund" und stürzte sich voller Begeisterung in die Fluten! Auch Valentin hatte in seinem kompletten Flohmarkt-Strandoutfit inklusive UV-Kleidung den absoluten Spaß im Sand und Meer.Außerdem in dieser Folge:Kurioses am Wegesrand: Wie ein komplettes Haus auf einem Spezial-Lkw eine steile Schotterpiste hinuntertransportiert wurde.Kennzeichen-Rätsel gelöst: Warum die Autos im UK eigentlich vorne weiße und hinten gelbe Nummernschilder haben.Kulinarisches Highlight: Zum Abschluss des Tages gibt es leckeres Grillgemüse aus dem Ofen mit Halloumi und Fladenbrot.Schaltet ein und begleitet uns bei den großen und kleinen Abenteuern unseres Roadtrips!

  27. 223

    Strand-Triathlon, Klippen-Frust & Drohnen-Glück: Unsere Vatertags-Wanderung nach Oxwich Bay | Mit dem Oldtimer-Wohnmobil durch Wales | Ep. 29

    Eigentlich stand der perfekte Vatertag am Strand auf dem Plan, doch wer in Wales wandert, weiß, dass der Weg selten geradlinig verläuft. Die Episode startet entspannt auf dem Campingplatz bei der Bank Farm, wo nach einer unkomplizierten Verlängerung dank ACSI-Karte für faire 21,66 £ bzw. 25 € und einem Blick auf das überraschend volle, kleine Café der Aufbruch am späten Vormittag ansteht. Im Supermarkt und in den Pubs der Region ist der „Dad & Grandad“-Hype an diesem Tag unübersehbar. Der ursprüngliche Plan, einfach am Strand entlang bis nach Oxwich Bay zu spazieren, endet allerdings prompt vor einem „Private / No Entry“-Schild. Das bedeutet Kommando zurück und den steilen Aufstieg zu den Klippen meistern, was jedoch mit traumhaften Ausblicken auf wunderschöne Häuser belohnt wird, deren Gärten direkt an den Klippen thronen. An einer idyllischen, türkisfarbenen Bucht wird die Gunst der Stunde und das noch herrschende Hochwasser für einen spontanen Drohnenflug genutzt. Das Timing erweist sich als perfekt, denn genau in der Sekunde, als die Drohne sicher gelandet und ausgeschaltet ist, wird der kleine Valentin wach. Entgegen aller Wetterberichte brennt die Sonne im walisischen Sommer erbarmungslos, und als der Pfad enger wird, an alten Brandflächen vorbeiführt und schließlich vor einem „Danger“-Sperrschild endet, steht die Entscheidung an, ob es weiter durch den Matsch und die Kühle der Bäume oder durch die pralle Sonne auf der Straße gehen soll. Völlig erschöpft findet sich am Dorfanger von Oxwich Green unter einem riesigen Baum die perfekte Bank für eine lange, schattige Pause. Hier regeneriert die kleine Familie bei kühlen Getränken, während über das seltsam spärliche Busnetz in Wales philosophiert wird, das eine Rückfahrt per ÖPNV fast unmöglich macht. Zurück an der Oxwich Bay folgt das große Finale, denn der Strand ist rappelvoll und man platzt mitten in den Start des spektakulären „Shark Triathlon“, einem Open-Water-Schwimmevent. Es ist eine Folge voller Kontraste, die von einsamen Klippenpfaden bis zum turbulenten Sportspektakel am Strand reicht

  28. 222

    Camping an der Benk Farm: Traumhafter Meerblick nach England, Drohnenflüge über Waliser Höhlen und kleine Urlaubs-Blessuren | Ep. 28

    Ruhe, Rauchsignale und eine Prise Chaos – Unser Tag am Port Eynon PointIn der 28. Episode unseres Travel-Podcasts nehmen wir euch mit in einen herrlich entspannten, aber ereignisreichen Tag im wunderschönen Südwales. Wir starten ohne Straßenlärm, dafür mit Vogelgezwitscher auf dem Dach und einem atemberaubenden Blick von unserem Stellplatz im Benk Farm Leisure Park. Von hier aus können wir bei gutem Wetter sogar bis nach North Devon in England schauen!Doch der Tag hält einige Überraschungen bereit: Neben einer geheimnisvollen schwarzen Rauchwolke in der Ferne und einer lautstarken, verkleideten Truppe, die wie eine Wikinger-Horde von Campingplatz zu Campingplatz zieht, steht vor allem unser Sohn Valentin im Mittelpunkt des Geschehens. Der kleine Entdecker nimmt heute wirklich jede Blessur mit: Erst wird der Kies stolz per Gesichtskuss inspiziert, dann hinterlassen die walisischen Brombeersträucher ihre Spuren an den Beinen – aber Valentin beweist echte Nehmerqualitäten und lässt sich das Desinfizieren kaum anmerken.Am Nachmittag zieht es uns hinunter zum Strand der Port Eynon Bay, wo wir barfuß durch die Dünen wandern. Das absolute Highlight wartet oben auf den Klippen des Port Eynon Point: Atemberaubende Drohnenaufnahmen von den dortigen Höhleneingängen. Dass die Drohne dabei fast in einen wilden Möwenschwarm gerät, sorgt für den nötigen Nervenkitzel.Zum krönenden Abschluss bricht dann noch eine Suchaktion nach Valentins pinker Lieblingsmütze aus, die er – wie sollte es anders sein – genau am Fotospot des Gipfel-Selfies abgeworfen hat.Ein Tag voller Kontraste: Einsame Klippenwege, skurrile Begegnungen und die Erkenntnis, dass man ein Kleinkind auf dem Rückweg am besten nie aus den Augen lässt. Hört rein und reist mit uns!

  29. 221

    Chaos in Swansea: Abgebrochene Scheibenwischer, Starkregen & der Tesco-Wahnsinn | Ep. 27

    Ein entspannter Start in den Tag sieht eigentlich anders aus – auch wenn die Fitness-App am Morgen noch einen Traumwert von 99 % voraussagt. In dieser Folge nehmen wir euch mit auf eine abenteuerliche und ziemlich nasse Fahrt durch Wales nach Swansea, bei der so ziemlich alles auf die Probe gestellt wurde: die Nerven, das fahrerische Geschick und die Technik des Wohnmobils.Es beginnt mit der morgendlichen Stellplatzsuche für den Nationalpark. Dank der reaktivierten ACSI-Karte sichern wir uns spontan ein echtes Schnäppchen auf einem Campingplatz auf der Gower-Halbinsel – und sparen im Vergleich zum regulären Preis für zwei Nächte ordentlich Geld. Doch ab da verlässt uns das Glück ein wenig.Der Wocheneinkauf im gigantischen Tesco Superstore in Swansea entwickelt sich zum absoluten Geduldsspiel. Zwischen "Shopping-Stau" in den Gängen, einem verwirrenden, neuen Selbstbedienungs-Kassensystem ("Assisted Self-Checkout") und einer gefühlten Ewigkeit am Infoschalter für das Parkticket vergehen fast eineinhalb Stunden.Als es danach im strömenden Regen über extrem steile und enge Straßen mit historischen Mauern weitergehen soll, passiert das, was im Wohnmobil niemand gebrauchen kann: Der rechte Scheibenwischer verabschiedet sich mitten am Berg! Ein Teil ist abgebrochen, der Wischer verdreht sich um 90 Grad und nichts geht mehr. Nach einer provisorischen Notreparatur mit Taschentüchern und Gaffa-Tape im strömenden Regen retten wir uns von Tankstelle zu Tankstelle. Ob wir am Ende passenden Ersatz finden und was das Ganze mit einem nervigen Motorquietschen zu tun hat, hört ihr in dieser Episode!

  30. 220

    Flut & Drohnen-Hürden in Mumbles: Werkstatt-Frust beim Hymer und Küsten-Wunder am Pier | Ep. 26

    Eine Nacht in West Cross (Swansea) mit zweisprachiger Müllabfuhr, ein ernüchternder Werkstattbesuch mit unserem Hymer und ein spektakulärer Drohneneinsatz am Leuchtturm von Mumbles – wir nehmen euch mit durch die Höhen und Tiefen unseres Roadtrip-Alltags.Unser Morgen an der walisischen Küste startete lautstark: In Wales kommentieren die Müllwagen das Rückwärtsfahren nämlich per Bandansage auf Walisisch und Englisch! Nach dem Frühstück stand ein wichtiger Pflichttermin an: Unser treuer Hymer macht seltsame Fahrgeräusche. Die West Cross Garage vermutet einen rasselnden Riemen, war aber komplett ausgebucht.Nachmittags wanderten wir trotz Wolken über den steinigen Strand nach Mumbles. Da das Parken am Pier stolze 17 Pfund gekostet hätte, haben wir den Weg sportlich zu Fuß zurückgelegt. Das Highlight wartete am Ende der Landzunge: die kleine Halbinsel mit dem ikonischen Leuchtturm. Hier kam endlich wieder die Drohne zum Einsatz! Trotz der Nervosität über dem offenen Meer sind fantastische Aufnahmen von der unterspülten Höhle und den alten Bunkern gelungen.Auf dem Rückweg gab es noch einen kurzen Stopp für die Datensicherung am Café und eine kleine Schnäppchen-Verwirrung im Mountain Warehouse.

  31. 219

    Abenteuer Ystalifera: Bergspaziergänge, Boxenstopps und britisches Frühstück | Ep. 25

    Ein Morgen voller Slapstick und ein Tag voller walisischer Abenteuer – Willkommen zu Folge 25!​In dieser Episode nehmen wir euch mit nach Ystalifera und teilen die ungeschönte, aber humorvolle Realität des Camperlebens mit euch. Nach einer ohnehin kurzen Nacht startete der Morgen bei uns mit einer perfekten Aneinanderreihung von Pleiten, Pech und Pannen. Da kippt Valentin unglücklich einen Wasserbecher um und flutet das Heck – und das genau in der Sekunde, in der auch noch die Spuren von Milas nächtlicher Magenverstimmung beseitigt werden müssen. Ein echter Slapstick-Moment, der unsere Logistik und die Nerven am frühen Morgen ordentlich gefordert hat!​Um den Kopf freizubekommen, zieht es uns nach dem Frühstück zu einem wunderschönen, wenn auch abenteuerlichen Bergspaziergang. Wir wandern vorbei an reißenden Strömen und frischen Wasserfällen, klettern unter umgestürzten Bäumen her und machen schließlich Bekanntschaft mit einer Herde Schafe, die mitten auf dem Pfad die Wegrechte für sich beansprucht.

  32. 218

    Vanlife Wales: Auf dem Trockenen! 🚐💦 Über Bergbau-Geschichte, Wasserfälle & unseren 84-jährigen Retter Tony im Dare Valley | Ep. 24

    Kein Wasser, kein Kaffee, aber jede Menge Abenteuer! In der 24. Folge unseres Podcasts nehmen wir euch mit auf einen ereignisreichen Tag in Wales, der mit einer mittelschweren Camper-Krise begann und dank echter walisischer Hilfsbereitschaft ein absolut herzerwärmendes Ende fand.Es ist der klassische Vanlife-Albtraum: Mitten in der Nacht zieht die Pumpe nur noch Luft – das Frischwasser ist komplett leer. Und als wäre das nicht genug, miefte der randvolle Grauwassertank auch schon verdächtig. Wie wir ohne morgendlichen Kaffee den Tag überstanden haben, warum uns ein britisches Einkaufszentrum im Stich ließ und wer unser persönlicher Held des Tages wurde, hört ihr in dieser Episode!

  33. 217

    Abenteuer Oldtimer-Camper: Meilenstein auf dem Tacho, eine Wanderung im Kletter-Modus mit Valentin & die bisher engste Straße der Reise | Ep. 23

    Nach einer überraschend erholsamen Nacht – inklusive Spitzenwerten beim Sleep- und Readiness-Score der Google-Health-App – stand der Tag ganz im Zeichen von unberührter Natur, brennenden Waden und zentimetergenauer Maßarbeit am Lenkrad.Wir nehmen euch mit auf eine Wanderung, die als „gemütlicher Spaziergang“ geplant war und sich schnell als anspruchsvoller, steiler Trail (inklusive Brennnesseln, Brombeeren und rutschigen Lehmfaden) entpuppte. Während Valentin die Tour entspannt auf dem Rücken verbrachte, kamen wir ordentlich ins Schwitzen, wurden dafür aber mit wunderschönen, kaskadierenden Wasserfällen belohnt. Dass am Ende auch noch ein Schuh baden ging, gehört beim echten Abenteuer wohl einfach dazu!Wieder zurück am Stellplatz gab es nicht nur eine Runde Action für die Drohne inmitten neugieriger Schafe, sondern auch ein echtes Jubiläum: Unser geliebtes Vintage-Wohnmobil hat offiziell die 190.000-Kilometer-Marke geknackt!Die anschließende Weiterfahrt in Richtung Einkaufscenter hielt allerdings die bisher größte fahrerische Herausforderung der Reise bereit. Zwischen uneinsichtigen Autofahrern auf extrem steilen Passagen und einer Millimeterarbeit Spiegel-an-Spiegel an einem Straßenschild war von absolutem Nervenkitzel bis hin zu purem Fahrtalent alles dabei.

  34. 216

    Dampfzüge, Drohnen & walisischer Eintopf: Abenteuer am Pontsticill Reservoir | Ep. 22

    In der 22. Folge unseres Reisepodcasts nehmen wir euch mit an einen Ort, der sich anfühlt wie ein wahrgewordenes Miniatur-Wunderland. Wir stehen mit unserem Reisemobil auf einem wunderschönen Stellplatz oberhalb des Pontsticill Reservoirs in der Nähe der geschichtsträchtigen Stadt Merthyr Tydfil in Wales.Heute war ein absoluter „Drohnentag“! Bei leicht bewölktem Himmel, aber angenehmen Temperaturen haben wir die Drohne gleich mehrfach aufsteigen lassen, um die spektakuläre Kulisse einzufangen. Das absolute Highlight: Wir konnten die vorbeifahrenden Dampfzüge der lokalen Museumseisenbahn aus der Luft begleiten – ein echtes Spektakel, auch wenn uns der Fahrplan durch die Schnelligkeit der Züge logistisch alles abverlangt hat.Außerdem nehmen wir euch mit auf unseren Ausflug zur Staumauer. Dort besichtigen wir den beeindruckenden Überlauftrichter, der normalerweise ununterbrochen Wasser führt. Von einer lokalen Fotografin erfahren wir jedoch, dass er aktuell komplett trocken liegt – eine seltene Rarität! Zum Abschluss gibt es unpassend zum aktuell warmen walisischen Wetter einen traditionellen, wärmenden walisischen Eintopf mit Lauch, Zwiebeln, Karotten, Kartoffeln und Bohnen, verfeinert mit einem Klecks Clotted Cream. Während draußen langsam der Regen einsetzt, fiebern wir beim EM-Spiel Deutschland gegen Curaçao mit, das wir dank hervorragendem Internet mitten in der walisischen Natur streamen können.

  35. 215

    Zwischen Midges, Nationalparks und Nostalgie-Zügen durch Wales | Ep. 21

    Willkommen zu Folge 21 unseres Vanlife-Abenteuers!In dieser Folge nehmen wir euch mit auf eine abwechslungsreiche Reise durch Wales, die mal wieder alles bereithält, was das Camper-Leben so spannend macht. Wir berichten von unserem turbulenten Zwischenstopp bei einem ziemlich versteckten Starbucks hinter einer Tankstelle, der sich als der lokale Samstags-Hotspot für Sportwagen und Motorradtreffen entpuppt hat – inklusive Einpark-Herausforderungen und einem kleinen bürokratischen Exkurs.Das absolute Highlight dieser Episode ist jedoch unsere Fahrt mit einer historischen Dampfeisenbahn! Wir entfliehen dem Trubel und fahren tief hinein in den wunderschönen Brecon-Beacons-Nationalpark. Wir erzählen euch, wie wir trotz anfänglicher Ticket-Verwirrung bezüglich Hund und Kleinkind noch einen Platz im Zug ergattert haben, warum Stephans Fahrkartensuche kurzzeitig für Nervenkitzel sorgte und warum man beim Bezahlen im Ausland immer die Landeswährung wählen sollte.Kommt mit an Bord der historischen Lok, genießt mit uns die Aussicht auf die dicht bewaldeten Hügel und riesigen Stauseen und erfahrt, warum Valentin die Fahrt fast verschlafen hätte und welches nette ältere Pärchen uns im Café mit spannenden Lebensgeschichten und Reisetipps für den Westen von Wales versorgt hat.

  36. 214

    Roadtrip Wales: Warum Cardiff uns trotz Dauerregen verzaubert hat | Ep. 20

    Willkommen zu Folge 20 unseres Vanlife-Abenteuers!Nach einer herrlich ruhigen, autarken Nacht auf dem Parkplatz des BMX- und Rugbyclubs in Cardiff – die wir den berüchtigten walisischen „Bumps“ (Bodenwellen) zu verdanken hatten, die wohl jeden normalen Autofahrer abschrecken – startete unser Tag mit einem ganz klaren Ziel: Eine Werkstatt finden. Unser treuer Oldtimer-Hymer macht uns nämlich mit einem unüberhörbaren Quietschen im Motorraum ein wenig Sorgen. Verdacht: Der Keilriemen.Doch wie das im Vanlife so ist, läuft nicht immer alles nach Plan. Statt schneller Hilfe in der Werkstatt gab es eine Abfuhr wegen fehlender Kapazitäten – dafür aber eine unerwartet herzliche, halbstündige Lebensgeschichte eines 76-jährigen walisischen Tischlers. Er erzählte uns auf dem Parkplatz von seiner Zeit als Handwerker in Deutschland und wie er fast „unser Vater hätte sein können“. Solche zufälligen Begegnungen sind es einfach, die das Reisen im Wohnmobil ausmachen!Nachdem wir den Werkstatt-Frust verdaut und die Tücken des digitalen Parksystems in Cardiff gemeistert hatten, ging es für uns zu Fuß in die Stadt. Und was sollen wir sagen? Cardiff hat uns eiskalt erwischt – und das im wahrsten Sinne des Wortes! Der Wetterbericht versprach „trocken“, die Realität bot uns feinsten, walisischen Dauer-Nieselregen.Trotz der feuchten Luft haben wir uns die Laune nicht verderben lassen und die wunderschöne „Stadt der Arkaden“ erkundet. Wir nehmen euch mit durch die historischen, überdachten Einkaufspassagen, in den quirligen Cardiff Market und vorbei am ehrwürdigen Cardiff Castle. Besonders bunt: Die ganze Stadt steckt mitten im Pride Month und überall wehen die Regenbogenfahnen, während im Schlosshof die Vorbereitungen für das große Mika-Konzert laufen.Zum Abschluss erfahrt ihr, warum der Fußmarsch hinunter zur Cardiff Bay mit einem weinenden Baby im Kinderwagen zu einer echten Geduldsprobe wurde und warum sich der Weg an die Bucht trotz wolkenverhangener Nebelsuppe am Ende irgendwie doch gelohnt hat.Packt die Regenjacke ein, kocht euch einen heißen Tee und reist mit uns nach Wales!

  37. 213

    Vanlife Wales: Von alten Steinen, dem Glaswand-Crash & sündhaft teurer Wäsche | Folge 19

    Regen, Römer und eine 27-Euro-Wäsche: Willkommen in Folge 19 unseres Vanlife-Abenteuers! 🚐🏴󠁧󠁢󠁷󠁬󠁳󠁿 In dieser Episode nehmen wir euch mit durch einen ganz normalen, herrlich unperfekten Tag im Wohnmobil-Alltag in Wales – inklusive lautem Erwachen, kulturellen Missverständnissen und vollem Körpereinsatz unseres Sohnes Valentin.Unser Morgen beginnt alles andere als sanft: Ein vermeintlicher Rasenmäher entpuppt sich im strömenden Regen als lauter Traktor-Wecker.Frisch aufgewacht zieht es uns zur Kultur nach Caerleon, wo wir das historische römische Legionslager erkunden. Während Papa den geschichtsträchtigen Ruinen – ganz ähnlich wie Stonehenge – eher skeptisch gegenübersteht und das Ganze als „alles nur Steine“ abtut, wird das kostenlose Museum für Valentin zum echten, hautnahen Erlebnis. Unser Mini-Urlauber nimmt das Entdecken nämlich etwas zu wörtlich: Bong! Gleich zweimal kollidiert er im vollen Lauf mit dem unsichtbaren Endgegner – der Museums-Glaswand. Spoiler vorab: Der Kopf ist zum Glück heil geblieben, die Scheibe hat jetzt einen bleibenden Fleck und Valentin hat das physikalische Konzept von Glas trotz des doppelten Statik-Tests immer noch nicht ganz verstanden.Nach so viel Aufregung wartet der echte Vanlife-Alltag auf uns, denn zwei Wochen Dreckwäsche müssen dringend weg. In Newport landen wir schließlich am Outdoor-Waschsalon direkt am Morrisons-Supermarkt. Warum uns diese eine Waschladung am Ende rund 27 Euro gekostet hat und warum wir das Weglassen der Handtücher schon beim Einräumen bitter bereut haben, erzählen wir euch ausführlich in der Folge.Zum Trost lassen wir uns beim anschließenden Aldi-Einkauf kulinarisch von der KI Gemini inspirieren. Das clevere Ergebnis der digitalen Rezeptschmiede: Eine traditionelle walisische Lauch-One-Pot-Pasta direkt aus dem Camper-Topf. Das Essen war so gut, dass Valentin gar nicht genug bekommen konnte – den passenden Rezept-Tipp gibt es für euch natürlich direkt in der Episode zum Nachkochen.Zum Abschluss des Tages verabschieden wir uns von der schlammigen Ebbe und der beeindruckenden Flut des Flusses Usk und steuern unser gemütliches Heim auf Rädern durch den Feierabendverkehr auf die walisische Hauptstadt Cardiff zu.Schnappt euch also einen heißen Kaffee (oder einen süßen Toffee-Pudding aus dem Aldi), lehnt euch zurück und reist mit uns durch das regnerische, aber wunderschöne Wales!

  38. 212

    Von Bristol nach Wales: Streetart, Kuriositäten & die Prince of Wales Bridge | Ep. 18

    Folge 18: Bristol-Vibes – Von skurrilen Trödelhallen und der Fahrt über die große Brücke nach WalesNach einer überraschend ruhigen Nacht in einem Vorort von Bristol – trotz der Nähe zum Krankenhaus und dem morgendlichen Ambulanz-Ballett – starten wir entspannt in den Tag. Valentin hat das Ausschlafen für sich entdeckt (zumindest bis halb acht!), und während Mila ihre morgendliche Gassirunde erledigt, erobert Valentin kurz darauf den Spielplatz direkt am Stellplatz. Sein absolutes Highlight? Die ausgeleierten Tore mit Rückspannfedern, die sich perfekt für sein neues Lieblingsspiel eignen: Ausbüxen!Auf dem Spielplatz machen wir auch Bekanntschaft mit einem super netten Vater aus Wales. Er versorgt uns nicht nur mit großartigen Insider-Tipps für den Süden von Wales – inklusive Nationalparks, die wir mit unserem Oldtimer-Wohnmobil gut meistern können –, sondern quatscht mit uns auch übers Surfen und die Elternzeit in Großbritannien.Danach geht es für uns zu Fuß auf die berühmte Gloucester Road. Diese Meile ist ein echtes Erlebnis: ein buntes, multikulturelles Viertel, vollgepackt mit Restaurants, Cafés, Pubs und fantastischer Streetart. In einer kleinen Papeterie werden wir prompt fündig und ergattern ein wunderschönes Bristol-Schneidebrettchen sowie eine Illustration mit britischen Wildtieren für Valentins zukünftiges Kinderzimmer.Beim anschließenden Stöbern im Second-Hand-Laden von St Peter's Hospice (die hier in England alle einem guten Zweck dienen) finden wir ein tolles Dr.-Seuss-Buch. Doch das absolute Highlight des Tages wartet noch auf uns: „The Yard“. Diese riesige, leicht chaotische, aber unglaublich charmante Kuriositäten-Halle zieht uns mit elektronischen Beats magisch an. Zwischen alten Türen, verrosteten Fliesen und Kinderwagen aus den 70ern stöbern wir eine Zeitlang. Das Ergebnis? Ein wunderschönes Farming-Buch aus den 1950er-Jahren, das wir nach kurzer Verhandlung für schmale 1,50 Pfund mitnehmen dürfen – ein perfektes historisches Gegenstück zu unserem aktuellen Serienfavoriten Clarkson’s Farm!Ach ja, und dann war da noch das Telefonat mit der Verkehrsüberwachung in Dortmund... Wer wissen will, warum uns ein Blitzerfoto wegen einer Gewichtsüberschreitung an der Brackeler Straße bis nach England verfolgt hat und wie wir das Ganze bürokratisch gelöst haben, sollte diese Folge auf keinen Fall verpassen!Der krönende Abschluss des Tages: Wir packen die sieben Sachen und sagen „Goodbye, England!“. Bei strömendem Regen geht es für uns über die beeindruckende, sechsspurige Prince of Wales Bridge. Die Fahrt über diese riesige Brücke über den Severn fühlt sich wie ein echtes Tor zu einem neuen Kapitel an – denn am anderen Ende erwartet uns endlich Wales! Unser nächster Stopp? Eine Raststätte mit heißen Duschen für die Camper-Crew!

  39. 211

    Starkregen, Salzsee, Full English Breakfast – Und wie kommen wir jetzt nach Bristol? | Ep. 17

    Regenradar gecheckt, für gut befunden, rausgegangen – und klatschnass geworden. Camping im britischen Sommer ist eben kein Wunschkonzert! In dieser Folge sprechen wir ganz ungeschminkt über die Realität im Wohnmobil, wenn das Wetter mal wieder macht, was es will. Wir erzählen euch vom turbulenten Zwischenstopp in Clevedon, Valentins neuesten Kletter- und Mal-Erfolgen und der Frage, wie viel Frust manche Menschen eigentlich morgens um sieben durch ihre Autohupe abbauen müssen.Kommt mit zum Baden im super-salzigen Lake, erfahrt, warum das Essen im Café lecker, die Abrechnung aber ein kleines britisches Rätsel war, und feiert mit uns den ultimativen Schnäppchen-Fund bei B&M für sage und schreibe 10 Pence. Am Ende stehen wir vor der großen Frage: Wie kommen wir mit unserem 2,80 Meter hohen Oldtimer eigentlich nach Bristol, wenn alle Park-and-Ride-Plätze eine Höhenbegrenzung haben? Hört rein und fiebert mit!

  40. 210

    Dyson-Rettung im Aprilwetter: Von engen Heckenwegen, Schockmomenten und einem Salzsee in Clevedon | Ep. 16

    In der 16. Folge unseres Podcasts nehmen wir euch mit auf ein echtes Roadtrip-Abenteuer durch England – inklusive Nervenkitzel, handwerklichem Geschick und landschaftlichen Highlights!Unser Tag beginnt auf dem regnerischen Park-and-Ride-Parkplatz in Bath, doch das eigentliche Abenteuer startet, als wir uns auf den Weg zum „Vacuum Wizard“ machen. Unser Dyson-Staubsauger hat den Geist aufgegeben und wir hoffen auf schnelle Hilfe. Der Weg dorthin entpuppt sich jedoch als echte fahrerische Herausforderung: Google Maps schickt uns über extrem enge Straßen, die mit einer Breitenbegrenzung von 2 Metern unseren Camper an seine Grenzen bringen. Zwischen linksseitigen Abbiegemanövern, fehlenden Schildern und der Frage, ob wir umkehren müssen, steigen die Fahrspannung und das Adrenalin.Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch die typisch englischen Heckenwege, die auf Autohöhe getrimmt sind und wie grüne Tunnel wirken, erreichen wir die Werkstatt in einem versteckten Industriegebiet. Die Erleichterung ist groß: Der Defekt am Dyson – ein klassisches Plastikproblem des Druckknopfes – wird für 45 Pfund innerhalb von nur zwei Stunden repariert.Die Wartezeit überbrücken wir mit einem Ausflug nach Temple Cloud. Während Valentin sich auf dem Spielplatz austobt, genießen wir die wunderschöne Landschaft, auch wenn das Aprilwetter uns mit einem Mix aus Sonne und Wind auf Trab hält.Nach einem Großeinkauf bei Aldi und einem fast punktgenauen Tankstopp bei Tesco (mit nur noch ca. 5 Litern Rest im Tank!) steuern wir unser Tagesziel an: das Küstenstädtchen Clevedon.Hier entdecken wir den faszinierenden Clevedon Marine Lake – ein riesiges, historisches Meerwasserschwimmbecken direkt an der Küste, das bei Flut sogar komplett vom Meer überspült wird. Trotz des unbarmherzigen Windes zieht es einige mutige Schwimmer ins kalte Nass. Wir packen uns dick ein, spazieren am steinigen Strand entlang, bewundern den alten Pier und lauschen den Klängen eines talentierten Straßenmusikers.Freut euch auf eine Folge voller ehrlicher Roadtrip-Einblicke, nützlicher Dyson-Reparaturtipps und der rauen Schönheit der englischen Küste!

  41. 209

    Chaos & Charme in Bath: Mit Kleinkind & Hund im Bus | Ep. 15

    Sonntagsausflug mit Hürden: Von streikenden Staubsaugern, der Suche nach Barrierefreiheit und kulinarischen Überraschungen im wunderschönen Bath.In der 15. Folge unseres Podcasts nehmen wir euch mit auf ein echtes Sonntagsabenteuer! Eigentlich sollte es ein entspannter Kurztrip in die historische Stadt Bath werden – doch wer mit Kleinkind und Hund reist, weiß: Pläne sind zum Ändern da.Schon der Morgen startet mit einer technischen Panne, als mitten im Aufräumwahn unser treuer Dyson-Staubsauger den Geist aufgibt. Ein Wink des Schicksals? Immerhin stammt der Dyson-Gründer direkt aus der Region! Nach diesem holprigen Start und der Erkenntnis, dass sonntags die Uhren (und Busse) im ländlichen England etwas anders ticken, schaffen wir es schließlich in die Stadt.Doch die echte Herausforderung wartet erst in Bath: Barrierefreiheit mit Kinderwagen. Wir berichten ehrlich und ungeschönt über den nervenaufreibenden Spießrutenlauf an der örtlichen Bibliothek, die Tücken von Rolltreppen und verschlossenen Fahrstühlen sowie die verzweifelte Suche nach einer Wickelmöglichkeit, während Valentin langsam unruhig wird.Natürlich kommt auch das Erleben nicht zu kurz: Wir schlendern durch die historischen Straßen vorbei an den berühmten Roman Baths, kämpfen mit der Leinenführigkeit unserer Hündin Mila inmitten von Reisegruppen und testen die lokale Kulinarik. Warum ein geplanter Frühstücks-Muffin plötzlich zum Lunch wird, wie scharf eine „Hot Chili Sauce“ wirklich sein kann und warum wir am Ende glücklich mit Pasties auf einer Bank neben der Abbey landen, erfahrt ihr in dieser Episode.Eine Folge voller Humor, ehrlicher Eltern-Insights und wertvoller Tipps für den City-Trip mit der Familie. Hört rein und reist mit uns!

  42. 208

    Camping im Dauerregen: Mit dem Wohnmobil auf dem Weg nach Bath | Ep. 14

    Schottland? Irland? Erstmal England im absoluten Dauermodus! 🌧️🚐In der 14. Folge unseres Roadtrips nehmen wir euch mit auf den Weg in die historische Stadt Bath. Klingt romantisch, oder? Wäre es auch, wenn der englische Wettergott nicht beschlossen hätte, alle Schleusen gleichzeitig zu öffnen. Statt gemütlichem Kaffeetrinken vor dem Camper heißt es dieses Mal: Improvisationstalent beweisen, den Humor nicht verlieren und den Hund trocken halten!Wir erzählen euch von den skurrilen Momenten, wenn der Campingplatz langsam zum Moor wird, warum der Dyson-Staubsauger im Dauereinsatz ist und wie man ein Wohnmobil auf schlammigen Parkplätzen manövriert, ohne stecken zu bleiben. Außerdem lüften wir das Geheimnis um unser kurioses Kennzeichen und berichten von den kleinen, unerwarteten Begegnungen mit unglaublich hilfsbereiten Nachbarn, die diesen Roadtrip trotz Regen so besonders machen.Packt die Gummistiefel ein, macht es euch im Trockenen gemütlich und reist mit uns mit!

  43. 207

    Cotswolds-Idylle & Castle Combe: Zwischen Bilderbuch-Dörfern und dem ersten eigenen Paar Schuhen | Folge 13

    In der 13. Folge nehmen wir euch mit auf unsere Reise durch die malerischen Cotswolds! Bei einem gemütlichen Cider testen wir nicht nur eine neue Aufnahme-App, sondern quatschen über die Herausforderungen des Camper-Lebens: Vom "Landstrom-All-Inclusive-Laden" bis zum extremen Sommerfell-Wechsel unseres Hundes. Außerdem erzählen wir euch von unserem Ausflug in das wunderschöne Castle Combe – inklusive einer kleinen Odyssee beim ersten Schuhkauf für Valentin. Setzt die Kopfhörer auf und reist ein Stück mit uns mit!

  44. 206

    Wohnmobil-Roadtrip England: Chipping Campden & Zufälle | Ep. 12

    Regen, enge Gassen und Heimatgrüße mitten in den Cotswolds!In der 12. Folge unseres Roadtrips nehmen wir dich mit auf die Weiterreise durch das ländliche England. Alles beginnt mit einem kritischen Blick auf den Schlaf-Tracker: Kann man im Wohnmobil einen fabelhaften Sleep-Score haben? Außerdem lösen wir ein technisches Rätsel – ein nerviges Knacken in der Tonspur, das am Ende an einer ziemlich staubigen Smartphone-Buchse lag. Nach einer weiteren Nacht in Stow-on-the-Wold zieht es uns weiter in das wunderschöne, historische Städtchen Chipping Campden. Bewaffnet mit Regenjacke trotzen wir den dichten Schauern, erkunden den Ort und erleben in der Kirche ein absolutes Highlight: Eine rührende Zufallsbegegnung mit einer älteren, freiwilligen Kirchenhelferin. Ihre Mutter war Deutsche, und so sprechen wir mitten in England plötzlich über alte Erinnerungen an die Wälder rund um Iserlohn und Dortmund. Auf dem Rückweg zeigt das englische "Vanlife" dann wieder seine anspruchsvolle Seite: Uns kommt im steilsten Moment ein riesiger Traktor entgegen. Warum perfektes Timing in den Ausweichbuchten hier alles ist und warum ein schneller Fotostopp fast im Verkehrschaos endete, hörst du in dieser Episode. Schalte ein und reise mit uns im Camper durch England!

  45. 205

    Roadtrip England: Wohnmobil-Alltag in den Cotswolds | Folge 11

    Regen abwarten auf dem Tesco-Parkplatz, Busfahrten durch enge englische Dörfer und die Frage: Was kostet Fish & Chips heute im Vergleich zu vor vier Jahren? In Folge 11 reisen wir weiter durch die Cotswolds von Stow-on-the-Wold nach Moreton-in-Marsh. Wir erzählen euch von schiefen Häusern, historischen Schaf-Zählstationen und wie unser Hund die Tour meistert.

  46. 204

    Cotswolds im Camper: Wetterkapriolen & Hundefreundliches England | Podcast Ep. 10

    Roadtrip Folge 10: Wir berichten von unserem Tag in den malerischen Cotswolds. Zwischen idyllischen Dörfern, engen Straßen und plötzlichem Gewitter samt Hagel teilen wir unsere neuesten Stellplatz-Erfahrungen am Tesco, kulinarische Entdeckungen und Tipps für das Reisen mit Hund in UK.

  47. 203

    Themse-Bunker, "Scotch Eggs" & Wandern mit Mapy.com statt Google Maps | Folge 9

    Wenn das Google-Maps-Internet im englischen Funkloch komplett versagt, hilft nur noch die Geheimwaffen-App aus der Gleitschirmflieger-Zeit: Mapy.com!Begleitet uns auf unserem Weg durch kleine Wohngebiete im Harry-Potter-Stil, vorbei an raupenbesetzten Bäumen und über eine mautpflichtige Ampelbrücke. Wir machen Halt in einem gemütlichen Themse-Café, plündern einen lokalen Delikatessen-Store für ein deftiges Scotch Egg und kuscheln uns schließlich bei prasselndem Regen im dichten Hymer-Wohnmobil zusammen.

  48. 202

    Grenzerfahrungen im Camper: Wenn das Kind nur weint & die Technik streikt | Folge 8

    Vanlife ist nicht immer nur Postkarten-Idylle. Valentin hatte einen richtig anstrengenden Tag mit extrem viel Nähe-Bedürfnis und Tränen – im engen Wohnmobil eine echte Herausforderung, wenn man eigentlich abfahrbereit sein muss!Dazu verabschiedet sich der Wechselrichter mit einem Dauerpiepen, die Wasserpumpe streikt und die Sicherung vom Zigarettenanzünder brennt durch. Warum uns unser britischer Camping-Nachbar daraufhin Alufolie zum Überbrücken anbietet und wie unser toller Host Patrick uns den Abend mit echter Cotswolds-Lektüre rettet, hört ihr in einer sehr ehrlichen Folge 8.

  49. 201

    Wohnmobil-Urlaub England: Teure Stellplätze, Camping-Clubs & Charity-Shops (Folge 7)

    In Folge 7 unseres England-Roadtrips sprechen wir Klartext über das Preisniveau auf britischen Campingplätzen. 25 Pfund für eine Wiese ohne alles? Wir nehmen euch mit in unsere Recherche rund um die zwei großen britischen Camping-Clubs (The Caravan and Motorhome Club vs. Camping and Caravanning Club), rechnen aus, ob sich die Mitgliedschaft für Touristen lohnt, und stellen euch die Plattform „Search for Sites“ vor. Außerdem gibt es Updates aus unserem Camper-Alltag: Wir stöbern durch die typisch britischen Charity-Shops für Valentin und besorgen Leckerlis im „Fressnapf-Zwilling“ für unseren Hund Mila.

  50. 200

    Oxford ohne Menschenmassen: Drohnenflüge, botanische Gärten & Roadtrip-Alltag | Folge 6

    In Folge 6 unseres Roadtrips zieht es uns schon frühmorgens nach Oxford! Wir nutzen die ruhigen Morgenstunden für beeindruckende Drohnenaufnahmen über den historischen Gebäuden, und stolpern über extrem schmale Durchgänge am Botanischen Garten. Außerdem nehmen wir euch mit in unseren Wohnmobil-Alltag: Wir berichten von unseren neuesten DIY-Upgrades im Camper – von dimmbaren 12V-LED-Leisten bis zur Siphon-Reparatur mit Gewindedichtband – und wie wir den perfekten Nachmittag auf einem Wasserspielplatz in Witney verbracht haben.

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Wir sind als Familie mit Hund und Oldtimer-Wohnmobil unterwegs – und seit kurzem auch zum ersten Mal mit Baby. Nach einem Jahr Vollzeit-Leben im Camper nutzen wir ihn heute für spannende Touren quer durch Europa. Unsere längste Reise dauerte 12 Monate und führte uns durch 17 Länder, von Skandinavien über das Baltikum bis nach Südosteuropa und zurück. Danach folgten eine kürzere Tour durch Niederlandeund Belgien sowie eine Hochzeitstour nach England. Im Podcast teilen wir Erlebnisse, Abenteuer und Tipps zum Reisen mit Baby, Hund und Oldtimer-Wohnmobil.👉 Mehr auf Instagram: @lida.the.camper

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Stephan Stratmann

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