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Camping und Abenteuer mit Kind und Hund – Familienreisen im Oldtimer-Wohnmobil

Wir sind als Familie mit Hund und Oldtimer-Wohnmobil unterwegs – und seit kurzem auch zum ersten Mal mit Baby. Nach einem Jahr Vollzeit-Leben im Camper nutzen wir ihn heute für spannende Touren quer durch Europa. Unsere längste Reise dauerte 12 Monate und führte uns durch 17 Länder, von Skandinavien über das Baltikum bis nach Südosteuropa und zurück. Danach folgten eine kürzere Tour durch Niederlandeund Belgien sowie eine Hochzeitstour nach England. Im Podcast teilen wir Erlebnisse, Abenteuer und Tipps zum Reisen mit Baby, Hund und Oldtimer-Wohnmobil.👉 Mehr auf Instagram: @lida.the.camper

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    Abschied vom Meer & Schranken-Chaos in Frankreich: Unsere Reise nach Belgien | Ep. 91

    Von einem Land ins nächste! In der 91. Podcastfolge nehmen wir euch mit auf unsere Weiterreise von der französischen Küste bis nach Belgien. Nach einer entspannten Nacht zwischen Calais und Dunkelheit erwachen wir bei strahlendem Sonnenschein und bewundern die glitzernden Spinnennetze am Wohnmobil.Bevor es losgeht, gibt es noch eine Überraschung: Eine Spinne hat ihr Netz bis zu unserem Fahrzeug gespannt, und im Wohnmobil haben uns zwei Mücken auf Trab gehalten. Während eines morgendlichen Spaziergangs vorbei an der geheimnisvollen, wie der Schiefe Turm von Pisa geneigten Bunker-Kirche („Strong Point“), machen wir uns startklar.Unser Weg führt uns zum Naturreservat bei Oye-Plage, wo wir nicht nur die Natur genießen, sondern völlig unerwartet auf Highland-Cows und Schottische Hochland-Ponys treffen. Bei einer kleinen Toilettenpause stolpern wir aus Versehen in einen Beobachtungsbunker – zum Erstaunen des dort sitzenden Vogelliebhabers! Auch die lokale Gendarmerie in voller Tarnmontur und schussicheren Westen wirft ein Auge auf die Lage.Über Holzstege geht es geschützt vor dem Wind weiter an den Strand. Wir nutzen die Ebbe für einen letzten, sentimentalen Abschied vom Meer, schlendern an den historischen Bunkern („Blockhouse d’Escalles“) entlang und lassen die Füße im Sand versinken. Da wir Frankreich nun verlassen, steht noch ein großer Einkauf im „Auchan Hyperarché“ bei Lille an.Doch der Einkauf wird zur echten Geduldsprobe: Höhenbegrenzungen von 2,10 Metern, enge Schranken-Konstruktionen, die wie gestapelte Torten aussehen, und Breiten von gerade einmal 2,30 Metern machen das Navigieren mit dem Wohnmobil zum Nervenkitzel. Nach Rückwärtssetzen und Hupen hinter uns und der Suche nach dem richtigen Klingelknopf öffnen sich die Tore endlich und wir decken uns mit unseren Lieblings-Käse-Chips („Brets“), Baguette und Wassereis als Kühlakkualternative ein.Nachdem wir auch die verstrickte Ausfahrt des Parkplatzes erfolgreich gemeistert haben, lassen wir Frankreich hinter uns.Nach der erlebnisreichen Fahrt durch Frankreich sind wir schließlich an unserem nächsten Stopp angekommen: Wir stehen nun in Bruyelle direkt an der Schelde und lassen den Tag entspannt am Wasser ausklingen.

  2. 248

    Abschied von England, Fähre nach Calais & zurück im Rechtsverkehr | Camping-Podcast | Ep. 90

    In der 90. Folge unseres Podcasts nehmen wir euch mit auf einen ereignisreichen Tag des Aufbruchs und des Umdenkens: Wir haben England verlassen, die Fähre über den Ärmelkanal genommen und sind schließlich im französischen Calais gelandet.Unser Tag begann nach einer verhältnismäßig unruhigen Nacht auf dem Park-and-Ride-Parkplatz New Dover Road in Canterbury. Auf dem Stellplatz war am Vorabend noch einiges los – ein recht lautes Happening mit Musik hielt uns eine Weile wach, bevor wir in den frühen Morgenstunden zwischen 4 und 6 Uhr erneut munter im Wohnmobil saßen. Draußen herrschte bereits Aufbruchsstimmung bei anderen Campern, die vermutlich eine der sehr frühen oder nächtlichen Fähren genommen hatten.Nachdem wir morgens feststellen mussten, dass die Fährpreise spontan um etwa 50 bis 60 Euro angezogen hatten – bei DFDS von Dover nach Dunkerque sprang der Preis plötzlich auf stolze 209 Euro –, haben wir flexibel umgeplant. Letztlich buchten wir für 184 Euro inklusive Wohnmobil und Hundegebühr für unsere Hündin Mila eine Überfahrt mit P&O Cruises von Dover nach Calais um 15:05 Uhr. Bevor es zum Hafen ging, erledigten wir noch die Ver- und Entsorgung (Abwasser ablassen, Toilette leeren) direkt auf dem Parkplatz in Canterbury. Für den Stellplatz zahlten wir für knapp 24 Stunden günstige 8 Pfund.Anschließend fuhren wir zum Sainsbury’s in Canterbury, wo uns ein wildes Getümmel erwartete: Eine deutsche Schülergruppe hatte den Supermarkt quasi belagert und sorgte mit unkoordinierten Einkäufen (unter anderem Schokoladen-Weintrauben und Energy-Drinks) für ordentlich Trubel. Das schwüle, bewölkte und warme Wetter drückte etwas auf den Kopf, weshalb ein Iced Coffee bei Starbucks die Lebensgeister wieder wecken musste. Während unser Sohn Valentin auf der Weiterfahrt einschlief, steuerten wir den riesigen Tesco Extra in Whitfield an, wo ein dreiviertelstündiger Einkauf für ordentlich Schritte auf dem Schrittzähler sorgte. Nach dem anschließenden Volltanken unseres Wohnmobils für 1,91 Pfund pro Liter (umgerechnet ca. 2,23 Euro) machten wir noch einen kurzen Stopp beim Lidl, um Wasservorräte und Backwaren aufzustocken. Mila bekam auf einer nahegelegenen Wiese ihre verdiente Gassirunde, bevor wir uns auf die steile Abfahrt zum Hafen von Dover machten.Die Hafenkontrollen in Dover verliefen reibungslos: Nach dem französischen Passcheck ging es durch die Sicherheitskontrolle mit Blick unter die Motorhaube und Fahrgestellspiegel. Obwohl wir um 13:50 Uhr rechtzeitig vor Ort waren, reihten sich bis zum Boarding noch unzählige Fahrzeuge hinter uns ein. Auf dem Schiff bekamen wir dank unseres Hunde-Aufklebers einen Platz in den mittleren Spuren auf den oberen Decks zugewiesen.Die Überfahrt nach Calais verlief ruhig und stimmungsvoll. Valentin vergnügte sich prächtig im freundlich und modern gestalteten Kinderbereich der Fähre sowie im verglasten Außenbereich, wo er mit älteren Passagieren winkend Späße trieb. Ein bisschen Wehmut war beim Blick zurück auf die englische Küste dennoch dabei: Vier intensive, anstrengende, aber unglaublich schöne Monate in Irland und Großbritannien liegen hinter uns, an die wir uns immer gerne zurückerinnern werden – besonders an die herzliche und kinderfreundliche Art der Menschen vor Ort.Nach der Ankunft in Frankreich mussten wir uns sofort wieder umstellen: Das Fahren auf der rechten Seite und die Zeitverschiebung von einer Stunde forderten nach vier Monaten Linkslenken höchste Konzentration. Schließlich haben wir einen offiziellen Wohnmobilstellplatz zwischen Calais und Dunkerque in Oye-Plage bezogen, der fußläufig zum Strand liegt. Valentin ist trotz der Zeitumstellung gut eingeschlafen, und wir lassen den Tag entspannt ausklingen.

  3. 247

    Park Chaos in Westerham, Sonntagsfahrt nach Canterbury & Fish and Chips bei Seafarer Canterbury | Ep. 89

    In unserer 89. Podcastfolge nehmen wir euch mit auf ein sonntägliches Abenteuer, das bereits am frühen Morgen turbulent begann. Kurz nach 5:00 Uhr morgens wurden wir auf unserem Stellplatz am Parkplatz des Westerham Town Centre (Darent For Westerham Town Centre Car Park) durch das Poltern der Müllabfuhr geweckt, die direkt hinter uns Altglas- und Müllcontainer leerte. Obwohl wir dachten, sonntags sei es ruhig, füllte sich der Parkplatz erstaunlich schnell. Nachdem wir noch eine Stunde geschlafen hatten, zahlten wir ab 8:30 Uhr vorschriftsmäßig 1,10 Pfund für zwei Stunden Parkzeit am Automaten.Bei der Morgengassirunde mit unserem Hund Mila klärte sich auch auf, warum der Platz so überfüllt war: Auf den umliegenden Sportplätzen fand ein großes Fußball-Event statt. Da viele Familien nicht in Fahrgemeinschaften oder Kleinbussen, sondern einzeln mit dem eigenen Pkw anreisten, war der Parkplatz ruckzuck komplett dicht. Ein verspäteter Parkgast stellte sich sogar so extrem dicht an unser Wohnmobil, dass wir kaum noch Platz zum Einstiegen hatten und mit dem Kinderwagen gar nicht mehr herausgekommen wären. Als ein Bekannter des Fahrers versuchte, schräg vor uns einzuparken, mussten wir eingreifen und das Fenster öffnen, da das Ausparken sonst durch den engen Winkel unmöglich geworden wäre. Glücklicherweise sah der Fahrer das ein und zog weiter.Nachdem wir uns beeilt hatten und aus Westerham aufgebrochen waren, machten wir uns auf den Weg Richtung Canterbury. Die Fahrt über die M25, die A2 und schließlich die M2 verlief trotz des leichten Sonntagsverkehrs und mancher holpriger Straßenabschnitte sehr entspannt. Das wechselhafte Wetter lieferte wunderschönen Sonnenschein, und Valentin verschlief fast die gesamte Fahrzeit im Auto.Gegen 13:30 Uhr erreichten wir schließlich den bekannten „New Dover Road Park and Ride“-Stellplatz in Canterbury. Dieser Platz ist für uns ein vertrauter Anlaufpunkt: Für 4 Pfund pro Tag (bzw. 8 Pfund für eine Übernachtung) ist nicht nur die Ver- und Entsorgung gesichert, sondern auch das Busticket für die ganze Familie in die Innenstadt enthalten. Bei schwül-warmen Temperaturen mussten wir uns erst einmal sommerlich umziehen, bevor wir den Shuttlebus in die City nahmen.In Canterbury angekommen, erkundeten wir die Einkaufsstraßen und das Einkaufszentrum Whitefriars. Während ein Teil von uns bei Marks & Spencer vorbeischaute, ging es für den anderen Teil mit Hund Mila in die altbewährte Fish-and-Chips-Bude. Da es draußen plötzlich wie aus Eimern zu regnen begann, waren wir extrem dankbar, dass Mila drinnen willkommen war. Das Team vor Ort war überaus freundlich, brachte frisches Wasser für den Hund und drückte sogar ein Auge zu, als wir uns trotz des günstigeren Take-Away-Preises (15,80 Pfund bzw. ca. 18,45 Euro) an einen Tisch setzen durften, um dem Platzregen zu entkommen.Nach dem Essen klarte der Himmel auf. Wir schlenderten durch die Palace Street, vorbei an den historischen Gebäuden wie dem bekannten Crooked House. Der Rückweg zum Bus gestaltete sich noch einmal organisatorisch herausfordernd: Valentin war quengelig, wollte nicht im Kinderwagen sitzen und verlangte nach Aufmerksamkeit. Mit der Trage auf dem Arm, Abstechern zu einem Spielzeugladen, der „Valentin Artisan Bakery“ (wo wir einen leckeren Mushroom Pie erstanden) und einem schnellen Einkauf im Tesco Express liefen wir schließlich zum Busstopp – nur um zu sehen, wie unser Bus exakt in diesem Moment davonfuhr. Zum Glück fahren die Shuttlebusse im engen 12-Minuten-Takt, sodass wir kurz darauf entspannt und müde zu unserem Wohnmobil zurückkehren konnten.

  4. 246

    Unverhoffte Gastfreundschaft in Goring, Schreck am Ofen & Weiterreise nach Westerham | Ep. 88

    In dieser 88. Folge berichten wir von einem Tag voller unerwarteter Begegnungen, schöner Spaziergänge, einem Schreckmoment am Abend und der Weiterreise am nächsten Morgen.Unser Morgen begann etwas außerhalb von Goring. Wir wurden bereits gegen 5:39 Uhr vom vorbeifahrenden Zug- und Güterverkehr geweckt. Nach dem Aufstehen schnappten wir uns unseren Sohn Valentin sowie Hund Mila und machten einen Spaziergang entlang der Themse. Auf den alten Kuhweiden entdeckten wir zwar Fladen, aber keine Kühe – dafür gab es schöne Häuser und vorbeituckernde Bötchen zu beobachten. Da das Wetter auf dem offenen Feld schnell warm wurde und Valentin die Hälfte der Strecke getragen werden wollte, zog sich der Rückweg etwas in die Länge.Zurück am Wohnmobil trafen wir noch einmal den Mann mit dem Pferdetransporter (Horse Trailer), den wir bereits am Vortag kennengelernt hatten. Obwohl er schon seit Jahren in England und Wales unterwegs ist, konnte er uns für Kent und Canterbury leider keine konkreten Tipps geben, da er sich meist weiter im Westen aufhält.Gerade als wir alles für die Weiterfahrt bereit gemacht hatten und eigentlich nur zum Einkaufen aufbrechen wollten, sprang ein Mann auf einem Fahrrad um unser Wohnmobil herum. Zunächst befürchteten wir, es handle sich um einen Park Ranger, der uns wegen des Stehens verweisen wollte. Doch es stellte sich heraus: Er sprach Deutsch! Es war Felix, der Groundskeeper (Verwalter) eines beeindruckenden, historischen Anwesens aus der viktorianischen Zeit direkt um die Ecke. Nach einem kurzen Gespräch lud er uns spontan ein, nach unserem Einkauf auf das Gelände zurückzukehren und dort kostenlos zu übernachten.Wir fuhren anschließend zum Einkaufen – unter anderem zum Sainsbury's für einen warmen Kaffee sowie weiter zu Aldi nach Didcot. Bei Aldi besorgte Valentin sogar ein kleines Cordeichhörnchen als Geschenk für Mila. Nach der Rückkehr nach Goring zeigte uns Felix das weitläufige Anwesen, das bis hinunter zur Themse reicht – inklusive Bootshaus, einem eigenen Brunnen und einem beheizten Poolgebäude, in dem regelmäßig Schwimmunterricht für die lokale Gemeinde stattfindet.Später machten wir noch einen Ausflug zum nahegelegenen Naturschutzgebiet "Hartslock". Auf dem Rückweg begegneten wir Eseln sowie Pferden und Valentin meisterte einen Großteil des Weges selbst.Am Abend wurden wir schließlich von Felix zum Essen auf dem Gelände eingeladen. Er hatte den Tisch draußen bereits liebevoll hergerichtet – mit selbstgemachtem Apfelsaft von eigenen Bäumen, Rotwein und einem wärmenden Außenofen. Wir holten Essen vom örtlichen Thai-Lotos-Takeaway. Mila durfte sich auch zu Felix' Hund Willow gesellen, was draußen am Tisch überraschend gut funktionierte.Leider nahm der gemütliche Abend eine abrupte Wende: Valentin, der den ganzen Tag über vor Energie wie ein "Duracell-Hase" herumgeflitzt war, stützte sich beim Herumlaufen versehentlich seitlich an dem über 200 Grad heißen Außenofen ab. Das Gebrüll war riesig. Wir kühlten die verbrannte Hand sofort mit Wasser aus der Karaffe, liefen nach drinnen an das Spülbecken und nutzten schließlich ein Eispack von Felix.Da Valentin sich durch die Kombination aus Müdigkeit, Schmerzen und Überreizung gar nicht mehr beruhigen ließ und in eine echte "Frenzy" geriet, brachten wir ihn ins Bett und gaben ihm schließlich Paracetamol-Saft zur Schmerzlinderung.Am darauffolgenden Folgetag starteten wir nach den Ereignissen des Vorabends mit einer ausgiebigen Dusche am Morgen in den Tag. Nach einer herzlichen Verabschiedung von Felix ging es für uns zur nächsten Etappe: Wir traten die Fahrt zum Parkplatz in Westerham an. Trotz des schrecklichen Endes am Ofen bleiben wir extrem dankbar für die unglaubliche Gastfreundschaft, die wir in Goring erleben durften.

  5. 245

    Cotswolds Abenteuer: Diddly Squat Farm Shop, Treffen in Abingdon & Weiterfahrt nach Goring | Ep. 87

    In unserer 87. Podcastfolge berichten wir von aufregenden Tagen in den Cotswolds und einem ganz besonderen Treffen. Nach einer entspannten Nacht auf dem privaten Campingplatz am Lyneham Lake Fishery, wo wir das Wohnmobil versorgten, geduscht haben und mit Valentin gefrühstückt haben, machten wir uns gegen 11 Uhr auf den Weg.Unser erstes Ziel war die berühmte Diddly Squat Farm Shop aus der bekannten Serie 'Clarkson's Farm'. Trotz der ruhigeren Nachsaison Anfang September war der Andrang groß. Wir standen etwa eine Stunde in der Schlange, während Valentin und der Rest von uns die Umgebung erkundeten. Im Außenbereich gab es Stände mit lokalen Produkten wie Lavendel, eine Bar für Hawkstone Lager und einen Foodtruck. Dort sicherten wir uns für 9 Pfund ein leckeres Frühstücksbrötchen mit Ei und Würstchen, das Valentin begeistert mit uns teilte. Obwohl der Shop klein ist und die Preise gehoben sind, war der Besuch ein tolles Erlebnis.Anschließend fuhren wir über das malerische Burford weiter nach Abingdon, wo wir uns mit meinem Bruder und seiner Freundin trafen. Die beiden reisen in einem neu erworbenen Ford Transit Sprinter durch England. Auf dem Parkplatz vor Ort wurden wir direkt von einer Aufseherin erinnert, dass Camping und Übernachten strikt untersagt sind – für ein paar Stunden Parken war jedoch alles in Ordnung.Die Wiedersehensfreude war groß, besonders als Valentin einen süßen Teddy von Mr. Bean geschenkt bekam. Gemeinsam schlenderten wir durch die Stadt, stöberten in Second-Hand-Läden und holten eine prall gefüllte Too Good To Go-Tüte bei Costa für nur 3,50 Pfund ab (mit vier Stücken Kuchen und vielen Snacks im Wert von rund 30 Pfund!). Danach genossen wir ein entspanntes Abendessen im Restaurant Ask Italian mit fantastischen Pizzascheren und einem tollen 2-für-1-Angebot.Für die Nacht steuerten wir den ruhigen Parkplatz am Neptune Wood bei Long Wittenham an. Die Anfahrt war wegen der tief hängenden Äste und Schlaglöcher ein kleines Abenteuer, aber am Ende fanden wir perfekte Stellplätze nebeneinander. Nach einem gemütlichen Abend im Wohnmobil und einer erholsamen Nacht starteten wir mit einem sonnigen Spaziergang durch den Wald in den neuen Tag.Danach ging die Reise weiter nach Goring. Während unseres Aufenthalts dort genossen wir die idyllische Atmosphäre am Ufer der Themse und machten einen Abstecher in das stilvolle Hotel-Restaurant The Swan at Streatley, wo wir den Tag wunderbar ausklingen lassen konnten.

  6. 244

    Von Ironbridge nach Stratford-upon-Avon: Kleinstadt-Charme, Shopping & Trubel mit Valentin | Ep. 86

    In der 86. Episode unseres Podcasts nehmen wir euch mit auf unseren ereignisreichen Tag von Ironbridge bis nach Stratford-upon-Avon. Der Morgen startet bei uns mit einer Notlösung: Da unser Gas leer ist, gibt es statt des gewohnten frisch gekochten Kaffees erst einmal einen schnell angerührten Instant-Eiskaffee. Nach einer sehr ruhigen Nacht im ruhigen Ironbridge verlängern wir unser Parkticket mit Münzen bis 12:00 Uhr, da die lokalen Geschäfte erst am späten Vormittag öffnen.Über die berühmte Brücke geht es für uns in den Ort, um die kleinen, unabhängigen Läden zu erkunden. Im Spielzeugladen wird Valentin schnell fündig und kommt aus dem Staunen über Bagger und Trecker gar nicht mehr heraus. Weiter geht es in ein Kuscheltiergeschäft mit großer Steiff-Kollektion, wo wir uns ein Puffin-Kuscheltier und ein Schaf von der Keel Toys Kollektion sichern – nur die erhoffte Kuh fehlt noch. Ein besonderes Highlight ist der Buchladen „Ironbridge Bookshop & Book Nook“ mit seinen faszinierenden alten Werken und Sammlungen. Während wir stöbern, sorgt Valentin im Laden für ordentlich Action und hält uns auf Trab.Vor der Weiterfahrt holen wir uns bei „Eley’s Pork Pies“ noch warme Sausage Rolls und ein Scotch Egg mit Balti-Curry-Geschmack. Nach einem kurzen Stopp bei „Darling’s of Ironbridge“, wo wir Postkarten erstehen, geht es durch die historischen Gässchen hoch zur St. Luke’s Church. Valentin lässt sich nach vorne gerichtet tragen und wir geniessen die Kulisse. In der Kirche entpuppt sich unser Kleiner als wahrer Wirbelwind: Zwischen Mikrofonständern und Rosenkränzen müssen wir in hechtgleichen Sprüngen Schlimmeres verhindern!Um 12:00 Uhr brechen wir schließlich Richtung Stratford-upon-Avon auf, dem Geburtsort von William Shakespeare. Auf der Route vorbei an Birmingham entscheidet sich das Navi glücklicherweise gegen die staugefährdete Strecke, sodass wir entspannt vorankommen. Valentin nutzt die anderthalbstündige Fahrt für ein ausgiebiges Nickerchen. Die Autobahnen entpuppen sich allerdings als ziemliche Materialprüfung: Der holprige Plattenbelag und das lebhafte Spurwechseln der Lkw verlangen vollste Konzentration. Ein Schmunzler am Rande: Ein riesiger Fendt-Trecker versteckt sich so geschickt im toten Winkel, dass wir ihn erst im letzten Moment entdecken.In Stratford-upon-Avon parken wir auf dem Parkplatz „Stratford Greenway“ (gebucht über die RingGo-App) und schlendern am Fluss Avon entlang Richtung Innenstadt. Wir besichtigen die Holy Trinity Church, in der William Shakespeare sowie seine Frau Anne Hathaway begraben liegen. Anschließend schlendern wir durch die bildschöne Sheep Street und die Fußgängerzone bis zum Geburtshaus von Shakespeare. Valentin ist nun im absoluten „Turbo-Modus“: Er büchst in Geschäfte aus, greift nach Batterien und möchte am liebsten stetig auf eigene Faust die Welt erkunden. Die Versuche, ihn im Kinderwagen unterzubringen, enden in lautstarkem Protest, sodass die Städtetour für uns zu einem echten Fangen-Spiel wird.Nach dem Trubel in der Stadt legen wir noch einen Zwischenstopp bei Daylesford Organic ein, wo wir entspannt einkaufen und die hochwertigen biologischen Produkte genießen. Schließlich machen wir uns auf die Weiterfahrt zum wunderschönen Campingplatz Lyneham Lake Fishery, wo wir bei traumhaftem Sonnenschein und blauem Himmel den Tag am Wasser ausklingen lassen und reflektieren, wie sich das Reisen mit einem mobilen Kleinkind verändert.

  7. 243

    Gassorgen, Wrexham-Erkundung & Pontcysyllte-Aquädukt: Unterwegs zur Ironbridge | Ep. 85

    Willkommen zur 85. Folge unseres Podcasts! Unser Morgen begann direkt mit einem unerwarteten Schrecken – auch wenn es kein gigantischer Schock war, so war es doch ein kleiner Aufreger: Als wir gegen 8:00 Uhr Kaffee kochen wollten, stellten wir fest, dass das Gas aus war. Sogar der Kühlschrank war bereits abgesprungen. Wir hatten eigentlich fest damit gerechnet, dass unser Restgas noch bis nach Hause reichen würde, doch nun standen wir zwei Wochen zu früh ohne Gas da.Wir starteten unseren Tag am Erddig Parkland Car Park des National Trust in der Nähe von Wrexham. Nach einer sehr ruhigen Nacht, in der wir hervorragend und lange geschlafen hatten (mit einem Sleep Score von 86!), machten wir uns an die Recherche. Neben uns hatte noch ein britischer VW-Oldtimer-Bulli geparkt, in dem ebenfalls ein Pärchen übernachtete.Unsere Suche nach Flüssiggas (LPG) führte uns nach einigen Telefonaten zu zwei Tankstellen in Wrexham. Bei einer unabhängigen Tankstelle versuchten wir unser Glück. Der hilfsbereite Chef kam sogar nach draußen, um sich unsere Flaschen anzusehen. Doch ohne den passenden Adapter und da wir keinen automatischen Füllstopp hatten, klappte das Befüllen leider nicht. Ein Neukauf von Flaschen für rund 90 Pfund war uns schlichtweg zu teuer und unpraktisch.Nach Zwischenstopps bei Asda und Home Bargains nutzten wir die Gelegenheit für einen Abstecher in die Innenstadt von Wrexham. Während Valentin auf dem Rücken mit dabei war, erkundeten wir die charmante Stadt mit ihren wunderschönen Fachwerkhäusern im Tudor-Stil. In einem kleinen Concept Store stöberten wir und fanden sogar einen kleinen walisischen Stoffdrachen als Maskottchen. Auch die lokalen Secondhand-Laden ließen wir uns nicht entgehen.Nach unserem Stadtbummel machten wir uns auf den Weg zum spektakulären Pontcysyllte-Aquädukt. Nach einer kurzen Wartezeit, bis Valentin aufgewacht war, spazierten wir zum Kanal. Es ist faszinierend zu sehen, wie die schmalen Hausboote und Kanus über diese schwindelerregende Brücke geleitet werden – direkt neben dem Wasser geht es 40 Meter steil in die Tiefe! Während wir das Bauwerk bewunderten und sogar mit einem der Bootskapitäne sprachen, genoss Valentin die Bewegung und lief die neu angelegten Treppenstufen zum River Dee hinunter.Eigentlich wollten wir weiter Richtung Cotswolds fahren, doch aufgrund der Müdigkeit und der langen Strecke entschieden wir uns für einen Zwischenstopp auf der Hälfte der Route vor Birmingham. Nach einem Abstecher zum Tanken in Shrewsbury (wo wir für günstige 1,77 Pfund pro Liter vollmachen konnten) ging es über malerische Landstraßen weiter nach Ironbridge.Dort angekommen stellten wir erfreut fest, dass wir an einer weiteren UNESCO-Welterbestätte gelandet waren! Wir nutzten den kostenlosen Parkplatz ab 17:00 Uhr und machten am Abend noch einen Spaziergang zur historischen Iron Bridge – der ersten aus Gusseisen erbauten Brücke der Welt (erbaut 1779, eröffnet 1781). In der abendlichen Ruhe erkundeten wir das idyllische Örtchen von allen Seiten und schlossen diesen ereignisreichen Tag entspannt ab.Viel Spaß beim Reinhören!

  8. 242

    Zurück in Wales: Chester mit Eastgate Clock, Wrexham AFC & The Turf Pub sowie Erddig Parkland | Ep. 84

    Hier ist unsere 84. Podcastfolge! Nach unserer Zeit in England sind wir wieder zurück in Wales. In dieser Episode nehmen wir euch mit auf unseren abwechslungsreichen Tag von der historischen Stadt Chester bis nach Wrexham.Unser Tag begann auf dem „Little Rodee Car Park“ in Chester, wo es die ganze Nacht und den Morgen über immer wieder geregnet hat. Nachdem wir die Regenradar-App gründlich studiert hatten, wagten wir uns trotz des Schmuddelwetters mit unserer Hündin Mila nach draußen. Direkt am Parkplatz liegt der Chester Racecourse – laut dem Guinness-Buch der Rekorde die älteste noch aktive Pferderennbahn der Welt. Um dem stärksten Regen zu entgehen, flüchteten wir vorübergehend unter die imposante Grosvenor Bridge.Als der Regen nachließ, machten wir uns auf den Weg in das Stadtzentrum von Chester. Den Kinderwagen ließen wir wegen des Kopfsteinpflasters und der zweistöckigen, überdachten Arkaden-Passagen (den berühmten „Rows“) bewusst im Wohnmobil und stiegen stattdessen auf die Trage für Valentin um. In der Stadt nutzten wir die Gelegenheit für einen kleinen Schaufensterbummel und besuchten unter anderem den Laden Oliver Bonas. Dort erlebten wir zufällig die „Quiet Hour“ – die erste Stunde am Sonntag, in der keine Musik gespielt wird, um eine besonders entspannte Atmosphäre zu schaffen.Ein absolutes Highlight unseres Spaziergangs war die weltberühmte Eastgate Clock. Sie gilt nach dem Elizabeth Tower (Big Ben) in London als die zweitmeistfotografierte Uhr ganz Großbritanniens. Bei strahlendem Sonnenschein und regem Sonntagsbetrieb konnten wir vor der Kulisse der Uhr sogar eine Hochzeitsgesellschaft mit einem eleganten Oldtimer-Rolls-Royce beobachten.Anschließend ging es für uns auf die historischen City Walls. Die über 3 Kilometer lange Stadtmauer umschließt das Zentrum fast vollständig. Während unseres Rundgangs kamen wir an Baustellen vorbei, wo kollabierte Teile der alten Mauer aufwendig saniert werden. An einem gut abgesicherten Abschnitt durfte Valentin ein Stück selbst laufen, doch wegen des vielen Herbstlaubs kam er vor lauter Entdecken kaum vorwärts – so wanderten wir schließlich mit ihm in der Trage weiter. Von der Mauer aus boten sich uns tolle Ausblicke auf Chester Castle, den River Dee mit der Old Dee Bridge, den Water Tower und den King Charles' Tower. Auch unser Wohnmobil konnten wir von oben auf dem mittlerweile voll besetzten Parkplatz sehen.Zum Abschluss in Chester erkundeten wir die beeindruckende Chester Cathedral. Da sie innerhalb der Stadtmauern liegt, ist sie historisch bestens erhalten geblieben. Sehr positiv überrascht waren wir von der Hundefreundlichkeit der Kirche: Mila durfte uns problemlos hineinbegleiten! Während Valentin in der Trage schlief, nutzten wir das kostenlose WLAN für Updates und sahen uns die weitläufige Kathedrale mit ihren Kapellen, dem Bischofssitz und dem hübschen Innenhof an. Valentin erwachte schließlich, als die Münzen aus den Kerzenständern recht lautstark eingesammelt wurden.Hungrig machten wir uns auf die Suche nach einer Stärkung. Nach einer kleinen internen Debatte darüber, was eigentlich „gleich um die Ecke“ bedeutet, landeten wir im etwas versteckten Innenhof-Restaurant Bread & Butter. Bei einem BLT-Sandwich und einem mediterranen Kartoffelsalat ließen wir den ersten Tagesabschnitt gemütlich ausklingen und reflektierten über die britischen Gastronomiepreise.Danach ging die Reise für uns weiter nach Wrexham! Dort machten wir direkt Halt am weltberühmten Racecourse Ground, der Heimat des Wrexham AFC. Natürlich durfte auch ein Abstecher in den legendären The Turf Pub direkt am Stadion nicht fehlen, der durch den Club und die TV-Dokumentation weltbekannt ist. Schließlich fuhren wir weiter zum Parkplatz am National Trust - Erddig Parkland, wo wir den Tag in wunderschöner Natur ausklingen ließen.Viel Spaß beim Reinhören in unsere neue Folge!

  9. 241

    Vom Lake Windermere über Liverpool nach Chester – Fußball, Kultur & City-Vibes | Ep. 83

    In dieser 83. Podcastfolge nehmen wir euch mit auf unsere Weiterreise vom malerischen Lake District über das pulsierende Liverpool bis nach Chester. Wir starten unseren Morgen im sonnenverwöhnten, aber stürmischen Bowness-on-Windermere, wo wir in der Nähe eines Golfplatzes übernachtet haben. Bei typisch britischem Wind und Regen lauschen wir Taylor Swifts Passagen über die Windermere Peaks, die perfekt zur stimmungsvollen Kulisse des Nationalparks passen. Nach einer ruhigen Nacht nutzen wir das kostenfreie Parkfenster im Ort, um gemütlich am Seeufer entlangzuschlängeln und die lebendige Kulisse an den Ticket-Offices für die Bootstouren zu beobachten.Bei Taylors of Bowness stärken wir uns mit einer leckeren Frühstücksrolle für den Tag. Während das Getümmel um die Ausflugsbusse zunimmt, stöbern wir durch die örtlichen Second-Hand-Läden. Im Charity-Shop von Age UK South Cumbria machen wir richtige Buch-Schnäppchen: Neben Werken aus der Reihe Little People, BIG DREAMS entdecken wir ein ungelesenes Buch über die Geschichte der Welt in 500 Wanderungen. Auch das Visitor Center besuchen wir, um eine niedliche, aus recycelten Plastikflaschen hergestellte Highland-Kuh als Souvenir zu ergattern. Über den örtlichen Golfplatz – auf dem trotz des Sturms erstaunlich viele Anwohner ihre Hunde ausführen – machen wir uns schließlich auf den Rückweg zum Wohnmobil.Unsere anschließende Etappe führt uns zunächst in Richtung Carnforth. Anstatt der Navigationsroute über die Hügel zu folgen, entscheiden wir uns für den Weg am Lake Windermere entlang – dem größten Süßwassersee Englands. Die Strecke erweist sich jedoch als stramme Herausforderung: Kurvig, hügelig und dicht befahren fordert sie vollste Konzentration am Steuer. Nach einem kurzen Einkaufsstopp bei Aldi und einer Abwägung, ob wir noch den Forest of Bowland oder den Tolkien Trail ansteuern sollen, entscheiden wir uns direkt für die Weiterfahrt Richtung Merseyside.Die darauffolgende Stunde auf der dreispurigen Autobahn A6 erfordert nach den Wochen auf ruhigen Landstraßen eine kurze Eingewöhnung und Akklimatisierung. In Liverpool angekommen, steuern wir zuerst das legendäre Anfield-Stadion des FC Liverpool an. Wir erkunden das weitläufige, autofreie Areal rund um den Stanley Park, bewundern das berühmte You’ll Never Walk Alone-Tor und schauen im großen Fan-Shop vorbei, wo man überraschenderweise selbst mit Hund herzlich willkommen ist. Zum Übernachten finden wir nach kurzer Recherche eine preiswerte und zentrale Alternative: Über die RingGo-App buchen wir für nur 6,20 £ für 24 Stunden einen Stellplatz am Marinas Wharf Car Park direkt am Wasser. Belohnt werden wir mit einer entspannten Ankunft bei strahlendem Sonnenschein und herrlicher Aussicht.Am Abend schlendern wir zur Beatles Statue, bevor es zurück zum Wohnmobil geht.Am nächsten Tag starten wir voll durch und erkunden die Highlights der Stadt: Wir staunen über die imposante Architektur der Liverpool Cathedral, tauchen in die beeindruckende Atmosphäre der Liverpool Central Library ein und schlendern durch die ikonische Mathew Street, die Geburtsstätte der Beatles-Kultur. Zum Abschluss lassen wir die Großstadt hinter uns, durchqueren den beeindruckenden Queensway Tunnel unter dem River Mersey und machen uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel: die historische Stadt Chester. Anhören und mitreisen!

  10. 240

    Lake District & Gretna Green: Schottland-Abschied, Eichhörnchen-Suche & das Drama um den Kaffeebecher | Ep. 82

    In dieser 82. Podcastfolge berichten wir direkt aus unserem Wohnmobil am Lake Windermere, wo es draußen im Lake District unaufhörlich regnet. Wir blicken zurück auf die Ereignisse der letzten 48 Stunden – angefangen bei unserer letzten Nacht auf dem Campingplatz nahe Hoddom Castle in Schottland.Eine wirklich erholsame Nacht war es leider nicht: Unsere Hündin Mila musste sich mehrmals übergeben und ein dauerhaftes, störendes Piepen von einem Elektro-Verteilerkasten direkt neben dem Stellplatz raubte die Ruhe. Trotz des müden Starts um 6:30 Uhr nutzten wir den Campingplatz bis zum späten Check-out um 13:30 Uhr voll aus. Bei Regen nutzten wir die Zeit zum Duschen, ausgiebigen Staubsaugen und zum kompletten Aufladen aller Akkus. Nach einem frischen Shake mit weißer Schokolade und Himbeere sowie dem Entleeren und Auffüllen der Wassertanks ging es weiter.Unser erster Zwischenstopp lag in Annan bei einem schottischen Aldi. Während Valentin eine anderthalbstündige Schlafpause einlegte, begab ich mich bei schlechtem Wetter auf die Suche nach etwas Essbarem. Die örtliche Pommesbude hatte leider früher geschlossen als auf Google Maps angegeben, weshalb ich schlussendlich bei der Bäckereikette Greggs landete. Vor der Weiterfahrt versorgten wir uns im Aldi noch mit Vorräten und einer Sechser-Packung Irn-Bru.Anschließend fuhren wir zum Gretna Gateway Outlet Village nahe der englischen Grenze. Gretna ist historisch bekannt als berühmter Heiratsort, da junge Paare dort seit über 270 Jahren nach schottischem Recht ohne große Hürden heiraten konnten. Nach einer kleinen Shoppingtour bei Marks & Spencer, Next und Clarks machten wir einen kurzen Umweg über die Autobahn M6, nur um das offizielle "Welcome to England"-Schild zu sehen.Die Nacht verbrachten wir in der Nähe des Maryport Golfclubs.Am Mittag fuhren wir über die A66 und A591 fuhren tiefer in den Lake District National Park, vorbei an der Kulisse des Helvellyn. Unser Zwischenstopp war der Wanderparkplatz am Thirlmere. Eigentlich wollten wir dort den "Red Squirrel"-Rundweg wandern. Der Weg entpuppte sich jedoch als unwegsam, überwuchert mit Farn und Brombeersträuchern und teilweise durch umgestürzte Bäume versperrt. Trotz des Frusts über den schlechten Pfad hatte Valentin eine große Freude daran, unterwegs die wilden Brombeeren zu naschen.Zudem gab es am Morgen noch ein kleines Missgeschick: Unsere liebgewonnene Tasse aus Keramik, die wir auf einem Markt im marokkanischen Fès gekauft hatten, fiel am Strand in den Sand. Dabei entstanden zwei feine Risse im Material. Wir haben bereits recherchiert und planen, nach der Rückkehr einen speziellen, hitzebeständigen und lebensmittelechten Kleber aus Dresden zu bestellen, um das Erinnerungsstück zu retten.Nun stehen wir sicher auf unserem Übernachtungsplatz am Lake Windermere, während Valentin friedlich schläft, sich Mila wieder gut erholt hat und der Regen prasselt.

  11. 239

    Schottland-Roadtrip: Edinburgh Entdeckungen, Grey Mare's Tail & Camping am Hoddom Castle | Ep. 81

    In der 81. Folge unseres Podcasts nehmen wir euch mit auf unseren abwechslungsreichen Tag in Edinburgh und die anschließende Weiterreise in die schottischen Borders. Nach einer erstaunlich ruhigen Nacht auf dem Parkplatz am Polizeihauptquartier – direkt neben einer Schule – wachten wir bei überraschend schönem Wetter und blauem Himmel auf.Da wir den Parkplatz bereits am Vortag per App für fünf Stunden gebucht hatten (50 Pence pro halbe Stunde ab 8:30 Uhr an Wochentagen), konnten wir den Morgen entspannt angehen. Weil Valentin nach einer unruhigen Nacht bis 9:00 Uhr tief schlief, kamen wir zwar erst gegen 10:45 Uhr los, hatten aber dank der App-Verlängerung am Ende insgesamt sieben Stunden Parkzeit zur Verfügung.Unser Weg führte uns zuerst ins charmante Dean Village. Der Abstieg mit Kinderwagen und Hund verlangte uns einiges ab: Die regennassen, matschigen Treppen waren rutschig, sodass wir den Kinderwagen gemeinsam Stufe für Stufe hinuntertragen mussten. Valentin hat den Transport als "Pascha" natürlich genossen! Am Water of Leith entlang ging es weiter zu einem beliebten Fotospot, wo sich zahlreiche Touristen tummelten. Valentin durfte hier selbst ein Stück laufen und genoss die Erkundungstour sichtlich, bis er freiwillig wieder in den Kinderwagen stieg. Das Kopfsteinpflaster in der gesamten Innenstadt erwies sich dabei als ständiger, holpriger Begleiter.Ein verpasstes Bußgeld-Schicksal eines französischen Paares erinnerte uns daran, wie strikt die Parkzonen geregelt sind: Sie hatten am falschen Automaten bezahlt und prompt ein Knöllchen kassiert.Wir setzten unseren Spaziergang fort und steuerten die St. Bernard’s Well sowie die St. Cuthbert’s Street Gardens an. Von dort aus genossen wir fantastische Ausblicke auf das Edinburgh Castle, die National Gallery und das Scotts Monument. Um 12:37 Uhr hofften wir, die "Binns Clock" schlagen zu hören – die Mechanik bewegte sich zwar spektakulär, doch zu unserer Enttäuschung blieb sie völlig stumm. Auch den traditionellen Ein-Uhr-Kanonenschuss der Burg konnten wir aus der Entfernung nicht wahrnehmen.Auf dem weiteren Weg stöberten wir im urigen Buchladen "The Gently Mad Bookshop & Bookbinder", der nach alten Büchern roch und signierte Erstausgaben sowie Sammlerstücke beherbergte. Unser eigentlicher Plan, durch den kostenlosen Botanischen Garten abzukürzen, scheiterte jedoch: Am Eingang wurden wir direkt beim Desinfizieren unserer Schuhe von einer Mitarbeiterin abgefangen, da Hunde dort nicht erlaubt sind.So wichen wir auf den malerischen Weg entlang des Water of Leith aus, der uns an alten Zechengebäuden vorbei nach Stockbridge führte. Auf der Raeburn Place entdeckten wir tolle Secondhand-Läden und Concept Stores. Gegen den Hunger holten wir uns im "Mootz General Store" zwei gigantische, köstliche Sandwiches (Huckleberry und Spicy Zucchini mit scharfem Honig) für 25 Pfund. Valentin probierte mutig, stellte aber schnell fest, dass ihm das Essen etwas zu scharf war.Ein Missgeschick im Wohnmobil gab es zum Abschluss leider noch: Eine schottische Barr-Cola glitt aus der Hand und knallte genau auf den Kopf, was in einer riesigen Kleckerei gipfelte.Nach den städtischen Abenteuern brachen wir schließlich zur Weiterfahrt in die Natur auf und steuerten den Parkplatz am beeindruckenden Grey Mare's Tail Waterfall an. Dort verbrachten wir die Nacht, um am nächsten Morgen direkt zu einer wunderschönen Wanderung hinauf zum malerischen Loch Skeen aufzubrechen. Zum Ausklang ging es danach weiter zum idyllischen Campingplatz am historischen Hoddom Castle – der perfekte Ort für die nächste Etappe unserer Reise.

  12. 238

    Schottland-Roadtrip: Zwischen Nebel in Dunkeld, Einkaufs-Chaos und Fringe-Festival-Trubel in Edinburgh | Ep. 80

    In dieser 80. Podcastfolge nehmen wir euch direkt mit auf unseren Stellplatz an einer großen Hauptpolizeiwache in Edinburgh. Unser Tag begann jedoch noch ganz ruhig und gemütlich im regenverhangenen Dunkeld, wo wir an einem kleinen, rauschenden Fluss aufgewacht sind. Es hatte bereits die ganze Nacht geregnet, und am Morgen hingen die Wolken tief in den Bäumen der umliegenden Hänge. Während Mila und ich morgens draußen unterwegs waren, trafen wir auf unseren Schweizer Campingnachbarn. Im Gespräch stellte sich heraus, dass sie ihr Wohnmobil im deutschen Konstanz gemietet haben – was rund 30 % günstiger war als in der Schweiz. Sie waren insgesamt fünfeinhalb Wochen in Schottland unterwegs und machten sich nun langsam auf den Rückweg über Dover nach Calais.Bevor wir selbst losfahren konnten, mussten wir unser Wohnmobil noch kurz umparken. Sonntagmorgens gegen 9:00 Uhr klopfte plötzlich die Müllabfuhr an unser Fenster. Obwohl wir erst dachten, es ginge um Glas-Recycling, wollten die Mitarbeiter tatsächlich nur eine einzige kleine Mülltonne leeren – für uns eine amüsante Szene.Anschließend machten wir uns auf den Weg Richtung Edinburgh. Unterwegs legten wir in Dunfermline einen Zwischenstopp bei Aldi ein. Während der Fahrt war Valentin eingeschlafen, wachte aber pünktlich auf dem Parkplatz wieder auf. Nach dem Einkauf fuhren wir auf der M90 weiter. Aufgrund von Stau vor der Queensferry Crossing lotste uns das Navi abseits der Autobahn über das Land und durch kleinere Ortschaften. Schließlich überquerten wir den Firth of Forth auf der 2,7 Kilometer langen Queensferry Crossing – der längsten Schrägseilbrücke Schottlands. Trotz des starken Regens und der 3,30 Meter hohen Windschutzwände konnten wir Blicke auf die benachbarte historische Forth Bridge (Eisenbahnbrücke) und die Forth Road Bridge erhaschen.In Edinburgh angekommen, steuerten wir unseren im Voraus recherchierten Parkplatz direkt an der Hauptpolizeiwache im Stadtteil Stockbridge an. Da Edinburgh eine Umweltzone (Low Emission Zone) hat und Park-and-Ride-Plätze für Wohnmobile oft Höhenbeschränkungen aufweisen oder das Übernachten verbieten, war dieser Platz ideal: Am Wochenende ist das Parken hier kostenlos, und ab Montag gilt die Gebührenpflicht erst ab 8:30 Uhr für maximal 9 Stunden.Gemeinsam mit Hund Mila machten wir uns zu Fuß auf den Weg in die Innenstadt. Entlang der Comely Bank Road erkundeten wir das wunderschöne Viertel Stockbridge mit seinen prachtvollen Bauten, gemütlichen Cafés und kleinen Läden. Über den steilen Anstieg ging es schließlich hinauf zum Edinburgh Castle. Zu dieser Zeit im August verwandelte das weltberühmte Fringe Festival die Stadt in ein buntes Meer aus Menschen, Straßenkünstlern, Comedy-Acts, Musikern und Akrobaten. Wir erfuhren auch die Entstehungsgeschichte des Begriffs „Military Tattoo“: Er geht auf den niederländischen Ausruf „Doet den tap toe“ („Macht den Zapfhahn zu“) aus dem 17./18. Jahrhundert zurück. Auch wenn das diesjährige Royal Edinburgh Military Tattoo am Vortag zu Ende gegangen war, prägten die riesigen Tribünen auf dem Schlossvorplatz noch das Bild.Zum Abschluss unseres erlebnisreichen Stadtbummels gönnten wir uns an der Royal Mile noch traditionelle Pasties – für mich mit Haggis und Kartoffeln, für die Familie mit Brokkoli, Blumenkohl und Käse. Leider blieb es nicht beim Sonnenschein, so dass wir durchnässt beim Wohnmobil angekommen sind.

  13. 237

    Schottland-Roadtrip: Zwischenstopp in Dunkeld, die Birnam Oak & Weltmeisterschaft im Haggis-Wettessen! | Ep. 79

    In unserer 79. Podcastfolge berichten wir von einer ereignisreichen Etappe unseres Schottland-Roadtrips. Die Reise führte uns vom ruhigen Stellplatz am Feshiebridge Car Park im Cairngorms-Nationalpark entlang der A9 nach Süden. Da unser Sohn Valentin kurz nach Fahrtantritt einschlief, nutzten wir die Chance, um zügig Strecke zu machen, und ließen spektakuläre Stopps wie Killiecrankie, Pitlochry oder Queen’s View links liegen.Unser Tagesziel war der malerische Ort Dunkeld, der uns am ersten Tag in Schottland empfohlen worden war. Die Anfahrt erwies sich als kleines Abenteuer: Nach einer etwas kniffligen Fahrt über die schmale Dunkeld Bridge und durch den engen Ortskern landeten wir zunächst auf dem vollen North Car Park. Schließlich fanden wir in Little Dunkeld einen idealen Stellplatz am Fluss Tay nahe dem Friedhof. Dort trafen wir auf zwei sehr hilfsbereite Teams in Wohnmobilen aus Deutschland und der Schweiz, mit denen wir uns den Platz teilten.Zu Fuß erkundeten wir den charmanten Ort, flanierten durch die Einkaufsgasse und besichtigten die historische Dunkeld Cathedral. Das beeindruckende Bauwerk wird derzeit restauriert und ist teilweise eingerüstet. Valentin hatte großen Spaß beim Erkunden der Gartenanlage und des angrenzenden Parks am Flussufer, wo wir sogar Kaninchen und etwas entfernt eine Gruppe entspannter Rehe beobachteten. Aus den nahegelegenen Hotelbars am Ufer erklang abends stimmungsvolle Live-Musik, die nach einer ruhigen Nacht in einen sonnigen Morgen überging.Am nächsten Tag spazierten wir entlang des Tay zur berühmten Birnam Oak, wo wir uns kurz mit einem Einheimischen unterhielten. Das absolute Highlight folgte direkt im Anschluss: Durch einen Flyer entdeckten wir am Tag vorher bereits die Birnam Highland Games im Games Park. Dort erwarteten uns traditionelle Wettkämpfe wie Baumstammwerfen (Caber Toss), Hammerwerfen, Dudelsack-Performances und Highland Dancing. Auch für die Zuschauer gab es Mitmach-Wettbewerbe. Spontan nahm ich an der World Championship Haggis Eating Competition teil. Auch wenn es am Ende leider nicht für den Sieg gereicht hat, war es ein abwechslungsreicher Tag.

  14. 236

    Schottland-Roadtrip: Ruhige Nacht in Inverness, Shopping bei Tesco & Next sowie Wohnmobil-Stellplatz an den Cairngorms | Ep. 78

    In der 78. Folge unseres Podcast-Reisetagebuchs melden wir uns frisch vom Stellplatz zurück und nehmen euch mit durch einen entspannten, aber ereignisreichen Tag auf unserem Schottland-Roadtrip.Unsere Nacht auf dem Tesco-Parkplatz des Inverness Shopping Parks verlief erstaunlich ruhig. Entgegen unserer ursprünglichen Befürchtung, am Abend noch auf „Boy Racer“ zu treffen, fuhren die wenigen anwesenden Autos entspannt nacheinander davon. Am nächsten Morgen wachten wir gut erholt auf. Während draußen die ersten Besorgungen anstanden, gab es im Wohnmobil erst einmal frischen Kaffee. Unser Sohn Valentin war wie gewohnt mit Eifer dabei und half beim Kaffeekochen – auch wenn man merkt, dass die Routine einkehrt und der erste große Reiz des Mithelfens langsam nachlässt. Anschließend ging es für eine ausführliche Gassirunde mit Hündin Mila über die großen Rasenflächen des Parkplatzes.Bevor wir Inverness verließen, nutzten wir die Lage für einen ausgiebigen Einkaufsbummel. Im Tesco stöberten wir durch die schottische Regalwand direkt am Eingang. Neben der schottischen Cola der Traditionsmarke „Barr“ (die seit 1875 existiert und heute etwas im Schatten von Irn-Bru steht, aber hervorragend schmeckt) landeten auch Popcorn sowie Taylors-Chips in der Sorte Curry im Einkaufswagen.Danach folgte eine weitere Shopping-Runde bei Next, um den Kleiderschrank für Valentin aufzustocken. Bunte Kinderkleidung ist im Vereinigten Königreich preislich und qualitativ extrem attraktiv – vor allem, wenn die Kleinen aus dem rasanten Wachstumsschub heraus sind und die Sachen länger tragen. Auch ein paar Schlafsachen und T-Shirts wurden eingepackt. Nach dem Anprobieren im Wohnmobil stellte sich jedoch heraus, dass eine gekaufte Jacke noch viel zu groß war.Nach einem späten Frühstück um Mittagszeit fuhren wir noch einmal kurz zurück zum Parkplatz beim Morrisons, wo man bequem eine halbe Stunde kostenlos parken kann. Während Valentin im Wohnmobil nach dem Umtausch-Lauf innerhalb von drei Minuten einschlief – erschöpft vom vielen Flitzen und den warmen Sommertemperaturen –, hielten wir kurz inne.Anschließend verließen wir Inverness über die A9 in Richtung Aviemore und den Cairngorms National Park. Der Streckenabschnitt erwies sich als riesige Dauerbaustelle, da die A9 von zwei auf vier Spuren ausgebaut wird – ein echtes Mehrjahresprojekt mit vielen neu geschlagenen Schneisen und Brückenbauten. Trotz des verlangsamten Verkehrs mit Tempo 40 mph lief die Fahrt entspannt. Um den nachfolgenden Verkehr nicht auszubremsen, nutzten wir brav die ausgewiesenen Lay-Bys.In Aviemore angekommen, spürte man sofort den besonderen Outdoor- und Camping-Vibe. Der Ort wirkt wie ein zentrales Hub für Wanderer und Bergsportler, voller Outdoor-Läden. Beim örtlichen Aldi deckten wir uns mit frischem Proviant ein und besorgten im „Tiso Aviemore Outdoor Experience“-Shop für 5,75 £ ein feines Midge-Netz zum Schutz vor den schottischen Mücken. Bei der ersten Anprobe im Wohnmobil sorgte das Netz noch für Skepsis und witzige Blicke, aber für kommende Outdoor-Einsätze sind wir nun bestens gerüstet.Schließlich steuerten wir unseren Tagesstellplatz an: Ein idyllisch gelegener Platz für 10 £ die Nacht an einem nahegelegenen Fluss und See, der uns perfekte Natur und Ruhe bietet. Hört rein und begleitet uns auf diesem schottischen Etappenstück!

  15. 235

    Roadtrip nach Inverness: Von schottischen Straßenrauschen, Windkraft-Giganten & Delfin-Glück am Chanonry Point | Ep. 77

    Wir nehmen euch mit in unsere 77. Podcastfolge! Heute Morgen sind wir noch mit strahlendem Sonnenschein direkt am Meer aufgewacht, und jetzt stehen wir auf dem Parkplatz eines riesigen Tesco Extra direkt an der Autobahn. Die Geräuschkulisse ist zwar ein etwas anderes „White Noise“ als das Meeresrauschen, aber unsere Erlebnisse des Tages bringen echte Urlaubsstimmung mit sich.Unser Tag begann in Hilton an der Grenze zu Balintore am Seaboard Centre. Zusammen mit einigen anderen Wohnmobilen – vor allem mit deutschen Kennzeichen aus Düsseldorf oder Rosenheim – haben wir eine sehr ruhige Nacht verbracht. Obwohl wir uns eigentlich früh auf den Weg machen wollten, ging der Morgen wunderbar entspannt los: Nach dem Kaffeekochen, Aufräumen, einer Gassirunde mit Mila und Spielen mit Valentin auf dem Spielplatz war es doch etwas später. Die Sonne schien zwar, aber der Wind war eiskalt, sodass wir Valentin dick eingepackt hatten. Bevor wir den Platz verließen, machten wir noch unsere Thetford-Toilette sauber und machten uns ohne Frühstück, aber gestärkt mit Kaffee auf den Weg gen Süden.Unser Etappenziel war Fortrose mit dem berühmten Chanonry Point – einem bekannten Aussichtspunkt für Delfine am Leuchtturm. Die Fahrt dorthin verlangsamt sich jedoch gewaltig: Zuerst blockierte ein Trecker über mehrere Kilometer die Straße, den wir auf der engen Fahrbahn einfach nicht überholen konnten. Zu allem Überfluss kamen uns dann drei Polizeiautos mit Blaulicht entgegen, die den Verkehr an den Straßenrand lotsten. Der Grund für das Aufgebot: Ein Schwertansport („abnormal load“) für riesige Bauteile von Windkraftanlagen. Nachdem wir diesen Hürdenlauf gemeistert hatten und endlich über die Cromarty-Brücke fuhren, nutzten wir die Fahrt für schöne Ausblicke, während Valentin friedlich im Wohnmobil einschlief.In Fortrose angekommen, ist der Parkplatz am Chanonry Point selbst für Wohnmobile gesperrt. Wir steuerten daher den kostenlosen öffentlichen Parkplatz im Ort an, um das letzte Stück zu Fuß zu gehen. Eigentlich wollten wir uns bei der örtlichen Bäckerei „Bakhoose“ noch with leckeren Zimtschnecken eindecken, doch diese hatte leider geschlossen. Gegen 11:30 Uhr machten wir uns schließlich bei stürmischem Wind auf den Weg entlang der Ness Road und über den Golfplatz in Richtung Strand.Am Chanonry Point angekommen – laut Schildern einer der weltweit besten Orte, um Große Tummler (Bottlenose Dolphins) bei der Jagd nach Lachsen zu beobachten – begegneten wir anderen Beobachtern mit Ferngläsern. Diese berichteten uns, dass sie etwa 20 Minuten zuvor tatsächlich Delfine am Horizont springen gesehen hatten! Valentin erkundete aufgeweckt den Sandstrand, spielte mit Steinen und freundete sich mit einer spanischen Familie an. Gleichzeitig hatte der Wind aber enorm zugenommen. Neben den Tücken des Windes kämpften wir mit Sand auf der Kameralinse, und auch militärische Übungen (Düsenjets und Maschinengewehrfeuer aus der Ferne) begleiteten die Kulisse.Als wir uns schließlich enttäuscht auf den Rückweg machen wollten und Valentin in die Trage packten, entdeckten wir plötzlich ein Ausflugsboot auf dem Moray Firth. Da diese Delfinbeobachtungs-Boote meist genau wissen, wo sich die Tiere aufhalten, folgten wir einer Abkürzung zurück an den Strand. Und tatsächlich: Wir wurden belohnt und konnten die Delfine schlussendlich noch aus nächster Nähe beobachten!Nach diesem Abenteuer setzten wir unsere Route fort in Richtung Inverness. Dort nutzten wir den Aufenthalt für Erledigungen und steuerten schließlich den Stellplatz direkt beim Tesco Extra an der Autobahn an. Auch wenn die Kulisse mit dem Straßenrauschen einen Kontrast zur Natur bietet, lässt sich hier der Tag perfekt ausklingen.Welche Eindrücke wir sonst noch auf unserer Reise gesammelt haben und wo es uns als Nächstes verschlägt, erfahrt ihr komplett in dieser Folge. Viel Spaß beim Reinhören!

  16. 234

    Helmsdale Harbour: Wohnmobil-Stellplatz, Drohnenflug am Dunrobin Castle & Weiterfahrt nach Hilton | Ep. 76

    In der 76. Folge unseres Podcasts berichten wir von unserem Zwischenstopp in Helmsdale an der schottischen Ostküste direkt an der A9. Wir haben viel mehr Zeit im Ort verbracht, als wir ursprünglich vermutet hatten, was nicht zuletzt an der wunderschönen Kulisse bei absolutem Premium-Wetter und Sonnenschein lag.Unseren Morgen begannen wir direkt am Helmsdale Harbour. Auf dem dortigen Stellplatz – nur rund 20 Meter vom Hafenbecken entfernt – kann gegen eine Spende an die Seenotrettung (RNLI) übernachtet werden. Bereits am Vorabend hatte Valentin ein paar Pfund in die liebevoll mit Puppen dekorierte Spendenbox in Schiffchenform geworfen. Ein Schild weist auf die Spende hin, allerdings ist das Banner auf der gegenüberliegenden Seite etwas unauffällig platziert und könnte durchaus sichtbarer sein. Nach einer Runde mit unserem Hund Mila stand die Frage der Wasserversorgung an. Am Pier des Hafens gibt es Wasseranschlüsse, die wir bereits im Vorfeld über Park4Night recherchiert hatten. Vor Ort trafen wir auf einen hilfsbereiten schottischen Mitcamper (im Schottland-Shirt), der uns direkt von sich aus auf den Wasserhahn aufmerksam machte. Die Nacht am Hafen war prinzipiell ruhiger als gedacht, obwohl der Platz direkt an der A9-Brücke liegt. Einzig um kurz vor 23:30 Uhr gab es eine nächtliche Störung: Wegen Bauarbeiten war die Straße kurzzeitig gesperrt worden und eine massive Lärmkulisse von Straßenbaumaschinen erschüttelte die Stille. Wie sich bei unserer Weiterfahrt am Nachmittag zeigte, wurde in dieser Nacht wohl ein frisches Stück Asphalt aufgetragen.Am Vormittag lernten wir zudem einen weiteren Nachbarn kennen: Nigel. Während bei uns aufgeräumt und gesaugt wurde, fuhr Nigel seinen Wagen von den Auffahrkeilen. Nach einem kurzen Sicherheitswunsch ("Safe journey") kamen wir ins Gespräch. Bevor es weiterging, füllten wir am Hafen noch in Rekordgeschwindigkeit 70 Liter Frischwasser dank des enormen Leitungsdrucks auf. Danach ging es zum öffentlichen Toiletten- und Duschgebäude im Ort. Für 1 Pfund bekommt man dort 3 Minuten warmes Wasser über einen Durchlauferhitzer. Das Duschen geriet jedoch zu einer kleinen Herausforderung: Die Temperatur ließ sich schwer regulieren (erst zu heiß, dann zu kalt) und mitten beim Einshampoonieren von Valentins Haaren war die Zeit um. Notgedrungen ging es im Handtuch zum normalen Waschbecken in den Hauptraum, um die Seife mit warmem Wasser aus dem Armatur-Hahn auszuwaschen. Nächstes Mal werfen wir gleich 2 Pfund für 6 Minuten ein!Nach einem kurzen Abstecher in den Geschenkeladen des Lokalgeschichtsmuseums "Timespan" und einem Spaziergang entlang des Helmsdale River (River Walk) zum St. John’s Well machten wir uns um 13:33 Uhr wieder auf den Weg Richtung Süden. Auf der Route legten wir einen Stopp beim märchenhaften Dunrobin Castle ein, wo wir die Drohne steigen ließen und fantastische Luftaufnahmen der Schlossanlage und der Küste machen konnten. Von dort ging es schließlich weiter zu unserem Tagesziel nach Hilton.

  17. 233

    Dunnet Head bis Helmsdale: Klippen-Wanderung, NC500-Tipps & der Helmsdale Harbour-Stellplatz

    Nach einer ruhigen Nacht am Dunnet Head – dem tatsächlich nördlichsten Punkt des schottischen Festlands – starten wir früh in den Tag. Über schmale Single Track Roads geht es entlang der Küste in Richtung Duncansby Head.Dort erwartet uns eines der absolut landschaftlichen Highlights unserer Reise: die beeindruckenden Duncansby Stacks. Wir nehmen euch mit auf unsere Wanderung entlang der spektakulären Steilküste und den mächtigen Felsformationen im Meer.Nach einem Zwischenstopp in Wick fahren wir weiter gen Süden entlang der schottischen Ostküste und steuern unseren Übernachtungsplatz für die Nacht an: den malerischen Stellplatz direkt am Helmsdale Harbour. Wir teilen unsere Eindrücke zu diesem gemütlichen Hafen-Spot sowie weitere praktische Erfahrungen zur North Coast 500 (NC500) und den Camper-Alltag mit Kind und Hund.Highlights dieser Episode:Übernachtung am Leuchtturm von Dunnet Head (Nördlichster Punkt)Küstenfahrt vorbei an John o’ GroatsWanderung zu den spektakulären Duncansby StacksEinkaufen & Auftanken in WickEntspannter Tagesausklang am Stellplatz am Helmsdale HarbourPraxis-Tipps für Wohnmobil-Reisende auf der NC500

  18. 232

    Roadtrip nach Dunnet Head: Midges-Attacke, Regen an Schottlands Nordküste & traumhafter Sonnenuntergang| Ep. 74

    Was für ein Tag! Wir melden uns direkt von einem ganz besonderen und wunderschönen Stellplatz zurück, wo wir gerade einen traumhaften Sonnenuntergang über dem Meer genießen dürfen. In dieser 74. Folge nehmen wir euch mit auf unsere aufregende Etappe entlang der rauen schottischen Nordküste – voller ungeplanter Zwischenstopps, steiler Straßen, miesen Midges-Attacken und echter Naturgewalt.Unser Tag begann an der Invergordon-Bucht in der Nähe des kleinen Boating Clubs. Dort haben wir die Nacht zusammen mit einem anderen Campervan und zwei Autos verbracht – besetzt mit einem jungen Pärchen in den Zwanzigern sowie einer Frau mit Hund und weiteren Weggefährten. Trotz der nahegelegenen Straße haben wir erstaunlich gut und ruhig geschlafen. Ein Hoch auf die Wachs-Ohrstöpsel, die wir uns noch in Dublin gekauft hatten!Nach einem entspannten Kaffee und Frühstück im Wohnmobil ging die Fahrt los. Unser ursprünglicher Plan war es, den Tesco Superstore im etwa 25 Minuten entfernten Tain anzusteuern, dort zu tanken und Vorräte zu kaufen. Wir hatten gehofft, dass unser kleiner Valentin die kurze Strecke noch wach bleibt und erst danach einschläft, wenn wir weiter gen Norden fahren. Doch wie das auf Roadtrips so ist: Pläne ändern sich! Direkt an der Abfahrt entdeckten wir einen Lidl und einen Morrisons inklusive Tankstelle, die wir am Vorabend völlig übersehen hatten.Kurzerhand besorgten wir Kaffee, Wasser und Proviant im Lidl und steuerten dann die Morrisons-Tankstelle an. Mit 1,84 £ pro Liter Diesel war das die bisher günstigste Tankgelegenheit auf unserer bisherigen Route! Das Tanken selbst wurde allerdings zur Geduldsprobe: Die erste Zapfsäule spuckte nach 30 £ nur noch Luft aus. Nach dem ersten Bezahlen mussten wir umparken und an einer zweiten Zapfsäule nochmal nachfüllen. Durch das ständige Türenauf- und zuschlagen war Valentin nach nur einer halben Stunde Schlaf leider wieder schlagartig wach.Weiter ging es auf der A9 über die imposante Dornoch Firth Bridge und vorbei am Dunrobin Castle. Die Strecke überraschte uns gewaltig: Bei Berriedale ging es mit stolzen 13 % Gefälle über eine Meile steil bergab – eine ordentliche Beanspruchung für die Bremsen! In Dunbeath folgte direkt das nächste Gefälle mit 10 % über eine Brücke. Beeindruckend waren die Notfall-Kiesbetten (Emergency Lanes) für Fahrzeuge mit Bremsversagen.Da Valentin zunehmend quengelig wurde, suchten wir dringend nach einer Haltebucht. Doch auf der A9 gab es kilometerlang absolut keine Möglichkeit zum Anhalten. Ein drängelnder Autofahrer hinter uns verlor schließlich die Geduld, überholte uns steil und hupte verärgert – während die anderen Verkehrsteilnehmer (darunter viele schicke Oldtimer von einer lokalen Show) völlig entspannt blieben.In einer Durchfahrts-Bucht im Landesinneren (mitten im Moosgebiet) machten wir schließlich Pause für leckere Grilled-Cheese-Sandwiches mit Relish. Beim Verlassen des Wohnmobils wurden wir jedoch augenblicklich und erbarmungslos von den schottischen Midges attackiert! Zudem müssen wir eine Sache aus der gestrigen Folge korrigieren: Die Vögel, die wir am Meer beobachtet haben, waren keine Kraniche (davon gibt es in Schottland nur ganz wenige Brutpaare), sondern Gänse! Sie kommen aktuell aus Island sowie von den Färöer-Inseln und überwintern an der schottischen Küste.Auf der Weiterfahrt öffnete der Himmel seine Schleusen: Platzregen, dichtester Nebel und riesige Pfützen machten das Fahren echt anspruchsvoll. Erst als wir uns Thurso näherten – der nördlichsten Stadt auf dem britischen Festland und zufällig Partnerstadt von Brilon – klarte es auf. Über die schmale Single-Track-Road B855 ging es schließlich zum Dunnet Head, dem echten nördlichsten Punkt des britischen Festlands! Zwar hatten wir kurz überlegt, noch weiter zum Duncansby Head zu fahren, aber nach gut 100 Meilen anstrengender Fahrt reicht es uns für heute völlig.Viel Spaß beim Reinhören!

  19. 231

    Von Nessie bis Highland Games: Entlang Loch Ness über Inverness nach Invergordon

    In der 73. Podcastfolge lassen wir die Isle of Skye hinter uns und tauchen tief in das mystische Herz Schottlands ein. Unsere Etappe führt uns entlang der berühmten A82 direkt am Ufer des legendären Loch Ness entlang – ein See, der mit seinen beeindruckenden 227 Metern Tiefe mehr Wasser fasst als alle Seen in England und Wales zusammen.Unser Tag begann ganz entspannt auf einem ruhigen Parkplatz an der A887 nahe Tommorrochk, wo wir bei bester Sicht auf die ersten zotteligen Highland Cattle der Etappe im sanften Morgenlicht aufwachten. Von dort aus steuerten wir eines der bekanntesten Wahrzeichen der Highlands an: das Urquhart Castle. Auch wenn uns der überfüllte Parkplatz spontan die Besichtigung verwehrte, bot sich uns auf dem anschließenden Spaziergang entlang der A82 ein grandioser Panoramablick auf die imposante Burgruine und die Weite des Lochs.Im nahegelegenen Ort Drumnadrochit erwartete uns schließlich das pure schottische Dorfleben. Direkt im Anschluss stolperten wir in ein echtes Highlight: Die Urquhart Highland Games verwandelten den Ort mit Festzelt, mitreißender Dudelsackmusik und einer lebhaften Jahrmarkt-Atmosphäre in ein buntes Spektakel.Über Inverness, wo wir bei Aldi die Vorräte auffüllten und uns über schottische Erdbeeren zum halben Preis freuten, ging die Fahrt schließlich weiter nach Invergordon. Dort steuerten wir den Parkplatz des Invergordon Boating Club direkt am Wasser an, um den ereignisreichen Tag entspannt ausklingen zu lassen. Kommt mit uns auf eine Etappe voller Mythen, Traditionen und kleiner Alltagsfreuden in den Highlands!

  20. 230

    Wanderung auf Skye, magische Fairy Pools & Schottlands schönste Täler | Ep. 72

    In der 72. Podcastfolge berichten wir von unseren Erlebnissen auf der Isle of Skye, wo wir in drei Tagen drei ganz unterschiedliche Wanderungen unternommen haben. Nach der Übernachtung direkt am Old Man of Storr wachten wir sehr früh auf, um pünktlich vor dem großen Ansturm aufzubrechen. Der Morgen begann direkt mit einer witzigen Anekdote: Das Leeren der Chemie-Toiletten-Kassette entwickelte sich auf dem Parkplatz zu unseren ganz persönlichen „Highland Games“, während wir an all den parkenden Autos und Wohnmobilen vorbeimarschierten. Schon um 8:30 Uhr war der Parkplatz rappelvoll, und auf den Wegen bildete sich Stau, doch wir meisterten die Situation erfolgreich. Das Wetter zeigte sich typisch schottisch und extrem wechselhaft: Es gab Momente mit Sonne und Blick auf die Nachbarinsel, gefolgt von Winden und Regenschauern. Trotz des Trubels am Morgen erlebten wir eine ruhige Nacht direkt an der Straße.Vor unserer Weiterfahrt verhalfen wir noch einer belgischen Familie mit einem langen Wohnmobil zu einem Parkplatz, indem wir ihnen beim Ausparken Handzeichen gaben. Nach diesem guten Start in den Tag machten wir uns auf den Weg gen Norden. Unterwegs hielten wir für einen kurzen Zwischenstopp an den Klippen beim An Leth-allt Viewpoint mit seinem Wasserfall. Trotz Mangel an passender Kleidung liefen wir den kurzen Weg bergauf. Dort trafen wir sogar ein deutsches Pärchen wieder, das wir bereits Tage zuvor in Glasgow beobachtet hatten.Unser Hauptziel war die Wanderung zum Rubha Hunish, dem nördlichsten Punkt der Isle of Skye. An der Shulista Phonebox hatten wir Glück und ergatterten einen der begehrten Plätze auf dem sehr kleinen Parkplatz. Von dort aus starteten wir die etwa 2,5 Kilometer lange Wanderung. Während der erste Teil der Strecke über Schotter und Wiesen noch leicht zu bewältigen war, wandelte sich der Pfad zunehmend in ein schlammiges und sumpfvolles Abenteuer. Wir mussten uns mühsam durch den Matsch kämpfen, um nicht im nassen Boden zu versinken. Oben angekommen, bot sich uns an den 100 Meter hohen Klippen eine spektakuläre Aussicht. Wir besichtigten den ehemaligen Ausguck der Coastguard aus den späten 1920er-Jahren, der heute als Schutzhütte (Shelter) dient, und trugen uns in das Gästebuch ein. Den extrem steilen Weg über die Senke hinunter zum eigentlichen nördlichsten Zipfel meideten wir allerdings, da die Strecke mit Kind auf dem Rücken und Hund an der Leine zu gefährlich gewesen wäre. Der Rückweg zog sich kräftig hin, und kurz vor dem Wohnmobil überraschte uns ein sintflutartiger Regenschauer.Nach der Wanderung fuhren wir vorbei an den Ruinen des Duntulm Castle, durch Monstadt und weiter nach Uig. Dort statteten wir der Isle of Skye Brewing Company einen Besuch ab und deckten uns im Brauereishop ein. Auf eine Überfahrt mit der Fähre zu den Äußeren Hebriden verzichteten wir diesmal. Über die gut ausgebaute A87 steuerten wir schließlich unseren nächsten Stellplatz im Westen der Insel an.Als drittes Wandermagie-Highlight besuchten wir die berühmten Fairy Pools am Fuße der Cuillin Mountains. Das glasklare, türkisblaue Wasser, das über unzählige kaskadierende Wasserfälle in tiefe Felsbecken fließt, hat eine schlichtweg magische Atmosphäre.Beim Verlassen der Isle of Skye ging die Fahrt schließlich entlang der malerischen A87. Die Route schlängelt sich durch ein atemberaubend schönes, sattes Tal, umgeben von dramatischen Bergketten. Als krönenden Abschluss der Etappe entdeckten wir genau das, was auf keiner Schottland-Reise fehlen darf: Eine Herde der ikonischen Highland Cows mit ihren zotteligen Fellen und imposanten Hörnern, die entspannt am Wegesrand graste.

  21. 229

    Roadtrip Isle of Skye: Single Lanes, Parkplatz-Tipps & Aufstieg zum Old Man of Storr | Ep. 71

    In der 71. Folge unseres Roadtrips nehmen wir euch mit auf die faszinierende Isle of Skye! Nach einer eher unruhigen und schlaflosen Nacht am Ratagan Pass Viewpoint – die wir uns definitiv etwas entspannter vorgestellt hatten – geht es für uns am nächsten Morgen endlich weiter. Trotz Nieselregen und dichter Wolken entschädigen uns die fantastischen Blicke auf die umliegenden Berge. Bevor wir aufbrechen, lassen wir sogar noch die Drohne steigen, um die majestätische Kulisse einzufangen. Dabei bekommen wir allerdings unerwarteten Besuch von einem aufgeregten Kauz, der sein Revier bedroht sah.Nach diesem morgendlichen Schreck steuern wir unser Wohnmobil über anspruchsvolle Straßen mit 15 % Gefälle und enge Single Lane Roads in Richtung Küste. Auf dem Weg begegnen wir nicht nur Gegenverkehr, sondern auch einem recht drängelnden Kran-LKW, der uns auf den schmalen Serpentinen einiges an Fahrgeschick abverlangt. Wir lassen die historische Shield Bridge und die malerische Kulisse von Eilean Donan Castle hinter uns und brechen schließlich über die beeindruckende Skye Bridge auf die Isle of Skye durch.Auf der Insel angekommen, machen wir einen Zwischenstopp in Broadford. An einer Asda-Express-Tankstelle tanken wir Diesel nach (1,88 £ pro Liter) und versorgen uns im Co-op Supermarkt mit frischen Lebensmitteln, da unsere Vorräte bis auf ein paar Snacks komplett aufgebraucht waren. Während einer kurzen Pause im James Ross Park kann sich auch unser Hund Mila endlich etwas austoben.Anschließend setzen wir unsere Reise über die A87 und A855 fort. Vorbei an der eindrucksvollen Kulisse des Eas a' Bhradain Wasserfalls geht es weiter Richtung Norden über Portree. Auf den engen Straßen zeigt sich schnell die Tücke der schottischen Single Lanes: Ausgewaschene Kanten und tiefe Asphalteinflüsse fordern volle Konzentration. Wir erleben hautnah, wie gefährlich die Schotterränder sein können, als wir liegengebliebene Fahrzeuge mit aufgeschlitzten Reifen passieren und selbst eine brenzlige Begegnung mit einer unachtsamen Autofahrerin meistern müssen.Schließlich erreichen wir unser Tagesziel am Old Man of Storr. Wir stellen das Wohnmobil auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz direkt an der Straße ab und wagen trotz des wechselhaften Wetters den steilen Aufstieg zu den imposanten Felsformationen. Begleitet uns durch diese Folge voller fahrerischer Herausforderungen, Wander-Eindrücke und echter Campervan-Erlebnisse!

  22. 228

    Von Glen Coe zum Ratagan Pass: Parkplatz-Chaos, Sturz am Wegesrand & der glückliche zweite Versuch am Glenfinnan-Viadukt | Ep. 70

    Was für eine Achterbahnfahrt der Gefühle! Kurzzeitig waren wir gestern so bedient, dass wir unseren Schottland-Trip am liebsten abgebrochen hätten und uns sehnlichst zurück nach Irland wünschten. Nach einem ruhigen Start an unserem Stellplatz neben den Siloballen ging es morgens voller Vorfreude auf die A82 Richtung Glen Coe. Sogar die kilometerlangen, engen Single-Track-Roads hatten wir schadenfrei und ohne Gegenverkehr gemeistert.Doch was folgte, war der absolute Touristen-Overload. Das gesamte Gebiet rund um Glen Coe, den Ben Nevis und die Route nach Inverness war extrem überlaufen. Wir wussten zwar, dass Hauptsaison ist, aber ein solches Ausmaß an Massentourismus hatten wir selbst in Wales, England oder den Cotswolds nicht erlebt. Überall Miet-Wohnmobile, verstopfte Parkbuchten und kaum Ausweichmöglichkeiten.Am Loch Tulla Viewpoint hatten wir noch Glück und ergatterten einen der wenigen freien Plätze für einen kurzen Zwischenstopp samt Drohnenflug. Doch je weiter wir in die Berglandschaft eintauchten, desto anstrengender wurde es. Am Aussichtspunkt der „Three Sisters“ herrschte pures Parkchaos. Da wir mit unserem Wohnmobil nirgends hineinpassten und die Ausweichbuchten belegt oder schlammig waren, mussten wir unverrichteter Dinge weiterfahren. Genießen konnten wir die Kulisse kaum, da die volle Konzentration dem engen Gegenverkehr galt.Zu allem Überfluss gab es auch noch technische Sorgen: Beim Platzmachen auf einem Layby sind wir vorne links ungünstig an einem Bordstein aufgesetzt. Ein lautes Gerappel unter dem Fahrzeug und ein mulmiges Gefühl waren die Folge. Erst nach einer kurzen Weiterfahrt mit Warnblinker und einer gezielten Rechtskurve auf einem Ausweichplatz war das ominöse Geräusch glücklicherweise wieder verschwunden. Auch der Parkplatz des Ben Nevis Visitor Centre waren komplett überfüllt, sodass die Stimmung auf einem absoluten Tiefpunkt lag.Der erste Anlauf am Glenfinnan-Viadukt brachte leider noch keine Erlösung: Das Chaos auf der A830 setzte sich fort, und beim Blick auf den überfüllten Hauptparkplatz mussten wir unverrichteter Dinge weiterziehen. Am Straßenrand gab es noch Schrecksekunden, als wir beobachteten, wie ein älterer Mann in gelber Daunenjacke rückwärts stürzte.Erst am nächsten Tag wagten wir einen zweiten Versuch am Glenfinnan-Viadukt – und dieser Besuch wurde ein voller Erfolg! Wir hatten das große Glück, die legendäre Dampflok hautnah zu erleben. Ein wirklich versöhnlicher Abschluss!Erst danach machten wir uns weiter auf den Weg Richtung Isle of Skye. Nun stehen wir auf dem Parkplatz am Ratagan Pass Viewpoint – eine wunderschöne, ruhige Anlaufstelle mit fantastischem Ausblick und der hochverdienten Erholung nach diesen turbulenten Tagen.

  23. 227

    Glasgow Highlights: Kelvingrove Museum, University of Glasgow, Waschsalon & Weiterfahrt nach Loch Tulla | Ep. 69

    In dieser Folge nehmen wir euch mit auf unseren weiteren Weg durch Schottland. Nachdem wir am Vortag schlichtweg zu kopfmüde für die Aufnahme waren, berichten wir euch frisch und munter von unseren Erlebnissen.Gestartet sind wir von unserem Stellplatz am Premier Inn in Glasgow. Trotz der Laternen und des klebrigen Baumsafts auf der Frontscheibe haben wir gut geschlafen. Da wir unseren Parkplatz ursprünglich nur bis 12:30 Uhr gebucht hatten, verlängerten wir die Parkzeit ganz entspannt per App, um noch ausgiebig die Stadt zu erkunden.Unser Weg führte uns über die Bells Bridge in Richtung Kelvingrove Art Gallery and Museum. Unterwegs kamen wir am Glasgow Science Centre und der "Waverley" vorbei – ein beeindruckender Ausflugsdampfer, der begleitet vom Sound eines Dudelsackspielers ablegte. Vor dem Museum machten wir Halt beim Foodtruck "MacTassos", wo Mila bereits das erste Leckerli abstaubte, bevor wir unser Essen im Kelvingrove Park genossen.Das Kelvingrove Museum hat uns begeistert: Eine faszinierende Mischung aus schottischer Geschichte, Kunst, ausgestopften Tieren und einem schwebenden Flugzeug unter der Decke. Ein absolutes Highlight war das Orgelkonzert um 13:00 Uhr mit einer großartigen Interpretation von Queens "Bohemian Rhapsody". Eine vergessene Windel sorgte zwischendurch zwar für eine kleine Suchaktion, konnte die gute Stimmung aber nicht trüben.Nach unserem Stadtrundgang über die University of Glasgow, die stimmungsvolle Ashton Lane und die Botanic Gardens stand etwas Pragmatisches auf dem Programm: Ein Stopp im Waschsalon, um die Reisekleidung wieder frisch zu machen.Weiter ging es zur nächsten Etappe Richtung Highlands: Übernachtet haben wir direkt am Dumbarton Castle am Ufer des Clyde. Am nächsten Morgen setzten wir unsere Reise fort und folgten der A82 nordwärts durch die spektakuläre schottische Landschaft. Unser Etappenziel war schließlich der Victoria Bridge Carpark nahe Loch Tulla – ein perfekter, ruhiger Ausgangspunkt mitten in der Natur.

  24. 226

    Schottland Roadtrip: Glasgow mit Wohnmobil, GoMA, Cathedral & Haggis in Girvan | City Chambers Tour, Stellplätze & Kultur im Campervan | Ep. 68

    In der 68. Folge unseres Podcast-Tagebuchs nehmen wir euch mit auf unsere neusten Erlebnisse in Schottland! Wir hätten wirklich nicht gedacht, dass wir so schnell Haggis essen würden – und ehrlich gesagt auch nicht, dass wir so spontan in der pulsierenden Metropole Glasgow landen.Unser Tag startet am Morgen an David’s Snack Bar im Küstenort Girvan. Dort haben wir auf einem Stellplatz direkt an der Promenade übernachtet. Der Platz eignet sich hervorragend als Zwischenstopp, wenn man auf die Fähre wartet oder – wie wir – gerade von einer Fährüberfahrt kommt. Schon früh morgens herrschte an der Snack-Bude reger Betrieb: Zahlreiche Handwerker und Arbeiter in Leuchtwesten hielten hier für ihr Frühstück an. Während unser Sohn Valentin auf den feuchten Parkbänken der Promenade herumflitzte und Pfützen unsicher machte, haben wir uns gestärkt. Für mich gab es eine heiße Frühstücksrolle mit Haggis, Ei und Brown Sauce für 3,40 £ – ein wirklich leckerer und gelungener Start in den Tag, auch wenn die Sauce den Eigengeschmack des Haggis etwas übertüncht hat.Anschließend standen wir vor der großen Frage: Wie gestalten wir den weiteren Tag? Zur Auswahl stand eine panoramareiche, aber lange Route über Landstraßen vorbei am Clyde Muirshiel Regional Park mit Zwischenstopp in Greenock – oder der direkte Weg über die Autobahn M77 nach Glasgow. Da wir unbedingt an einer der begehrten, kostenlosen Führungen durch die beeindruckenden Glasgow City Chambers teilnehmen wollten, haben wir uns für die direkte Strecke entschieden.Für Wohnmobil-Reisende ist Glasgow allerdings eine kleine Herausforderung: Die Stadt hat eine Low Emission Zone (Umweltzone), in die wir mit unserem Wohnmobil-Klassiker ohne Umweltplakette nicht einfahren dürfen. Glücklicherweise haben wir außerhalb der Zone einen hervorragenden Parkplatz am Premier Inn am Pacific Quay entdeckt. Der Trick dabei: Über die normale App kostet das Parken über 20 £, doch im Hotelfoyer hängt ein QR-Code für Hotelgäste, über den man das 24-Stunden-Ticket für nur 11,20 £ buchen kann. Da die Kennzeichen elektronisch erfasst werden und keine Überprüfung der Hotelbuchung stattfindet, ist das eine perfekte und sichere Parkmöglichkeit für Camper nahe des Zentrums.Um 13:00 Uhr machten wir uns zu Fuß auf den etwa 45-minütigen Weg in die Innenstadt zum George Square. Unser Hund Mila durfte derweil entspannt im Wohnmobil bleiben, da die Temperaturen bei bewölkten 23 Grad ideal waren und Hunde bei der Gebäudeführung ohnehin nicht erlaubt gewesen wären. Vorbei an der imposanten Gallery of Modern Art (GoMA) mit der berühmten Reiterstatue des Duke of Wellington samt Verkehrskegel auf dem Kopf, sicherten wir uns pünktlich vor 14:00 Uhr die kostenlosen Tickets für die Nachmittagsführung durch die City Chambers (Gruppe 1, Nummer 16 und 17 von maximal 25 Personen).Während wir im Foyer warteten, ergab sich ein spannendes Gespräch mit zwei US-amerikanischen Touristen aus Washington D.C., die ehemals im Department of Justice tätig waren und ihre Sicht auf die aktuelle politische Lage in den USA teilten. Die anschließende Führung durch das Rathaus war ein absolutes Highlight: Die pompöse Architektur mit verarbeitetem Marmor, der an den Vatikan erinnert, riesigen Mosaiken und opulenten Treppenhäusern hat uns nachhaltig beeindruckt. Abgerundet haben wir unseren Kultur-Tag schließlich mit einem Abstecher zur historischen Glasgow Cathedral, deren eindrucksvolle gotische Architektur einen fantastischen Kontrast zur lebendigen Innenstadt bildet.Begleitet uns in dieser Folge durch unseren abwechslungsreichen Tag zwischen schottischer Kulinarik, praktischen Park-Hacks für Freisteher und faszinierender Kultur im Herzen von Glasgow!

  25. 225

    Abschied von Nordirland – Mit der Fähre nach Schottland, Trubel im Supermarkt & Ankunft in Girvan | Ep. 67

    In der 67. Folge unseres Reise-Podcasts nehmen wir euch mit auf einen extrem vollgepackten Tag: Wir verabschieden uns von Nordirland und setzen mit der Fähre nach Schottland über!Unser Morgen begann noch ganz entspannt am wunderschönen Cloughey Bay Beach (Chloe Bay Beach). Nach dem Aufwachen genossen wir das herrliche Wetter und die herzliche Art der Einheimischen beim Hundespaziergang mit Mila. Valentin hat morgens glücklicherweise etwas länger geschlafen, brauchte nach dem Aufstehen aber auch noch seinen Auslauf. Da wir die Fähre um 15:30 Uhr nach Schottland gebucht hatten, stand uns jedoch noch ein strammes Tagesprogramm bevor. Ursprünglich wollten wir mit Mila und Valentin noch einmal gemütlich an den Strand, doch das passte zeitlich nicht mehr.Über die malerische Scenic Route – vorbei an Portavogie und dem Burr Point – ging es an der Ostküste entlang hoch Richtung Bangor. Besonders gut gefallen hat uns auf dem Weg das hübsche Städtchen Donaghadee.In Bangor machten wir Halt beim Lidl für die ersten Einkäufe. Während Valentin das Wohnmobil in ein kleines Chaos verwandelte und eine Gewitterwarnung auf dem Handy auflief, ging es danach weiter zum Bloomfield Shopping Centre. Dort wartete die nächste Herausforderung: Der Tesco war kein eigenständiger Laden, sondern lag tief im Einkaufszentrum versteckt. Ohne Einkaufswagen-Chip, dafür mit einem schweren Metallkorb und einem flinken Kleinkind auf dem Arm, wurde die Besorgungsfahrt zum echten Hindernislauf. Valentin wollte lieber Bällen hinterherjagen, als Bread zu suchen. An der Selbstbedienungskasse versuchte er dann auch noch, den Rollwagen für die leeren Körbe wegzuschieben – ein riesiger Trubel, den die hilfsbereiten Tesco-Mitarbeiter glücklicherweise mit Humor nahmen.Nach dem schweißtreibenden Einkauf gab es als Belohnung noch einen Eiskaffee von Starbucks, auch wenn die Enttäuschung groß war, dass der erhoffte Brown-Sugar-Sirup fehlte.Bevor es zum Hafen ging, wollten wir eigentlich noch das beeindruckende Parlamentsgebäude Stormont Estate in Belfast besuchen. Nach der Fahrt über hügelige Pisten gelangten wir zur mächtigen Prince of Wales Avenue. Leider war der Zugang für uns mit dem Wohnmobil ohne vorherige Anmeldung nicht möglich, sodass wir nach einer kurzen zehnminütigen Gassi-Runde im Park weiterziehen mussten.Nächstes Ziel: Günstig tanken! Kurz vor dem Hafen ist eine Go-Tankstelle und dort konnten wir unseren Tank für 1,64 £ pro Liter noch einmal für 65 £ auffüllen.Am Hafen von Belfast lief dann alles wie am Schnürchen: Wir waren super pünktlich vor Ort und durften als allererstes Wohnmobil auf Deck 3 der Stena Line Fähre fahren – was uns später in Schottland zu den Ersten beim Aussteigen machte! Auf der Fähre erblickten wir noch die „Mein Schiff 3“ im Hafen. Die Stena Line Fähre selbst wirkte nach der Renovierung modern und bot mit dem Family Hub tolle Spielmöglichkeiten.Etwas Herzschmerz gab es allerdings, als wir Mila für die Überfahrt im Wohnmobil zurücklassen mussten, da Haustiere ohne spezielle Transportbox nicht mit an Deck durften. Während wir draußen auf dem Außendeck die Aussicht genossen, löste die Erschütterung des Schiffes auf den Fahrzeugdecks unter uns ein wahres Konzert aus Autoverstärker-Alarmanlagen aus – ein ohrenbetäubender Lärm!Kurz nach der Abfahrt begleiteten uns noch mysteriöse schwarze Polizeiboote, die im Eiltempo an der Fähre vorbeizogen. Schließlich haben wir schottischen Boden betreten: Vom Ankunftshafen ging es für uns direkt weiter an der schottischen Küste entlang bis nach Girvan, wo wir den Tag ausklingen ließen. Wir freuen uns riesig auf das nächste Kapitel unserer Reise!

  26. 224

    Unterwegs in Nordirland: Der östlichste Punkt Burr Point, Riesenmuscheln am Portavogie Beach, rätselhafter Müllbrand & Fish 'n' Chips am Hafen | Ep. 66

    In der 66. Folge unseres Podcasts nehmen wir euch mit auf unsere Reise durch Nordirland und lassen den Tag Revue passieren. Wir haben festgestellt, dass wir bisher in ganz Irland – bis auf Dublin ganz am Anfang und nun wieder zum Ende unserer Route – jeden Abend an einem anderen Ort übernachtet haben. Das bedeutet auch, dass wir jeden Tag mit dem Wohnmobil unterwegs waren und morgens an immer neuen, wunderschönen Orten aufwachen durften.Unser Tag begann im Cloughey Park nahe der Main Road. Schon am frühen Morgen um halb acht ging es auf der benachbarten Baustelle los, und auch der Straßenverkehr setzte ein. Nach dem Aufwachen und der ersten Gassirunde mit Mila haben wir die Zeit genutzt, um im Wohnmobil etwas Ordnung zu schaffen, da sich nach den Einkäufen in Belfast doch einige Broschüren und Utensilien angesammelt hatten. Während draußen aufgeräumt wurde, hat sich einer von uns mit Valentin auf den Weg gemacht.In den Dünen direkt am Park gab es eine tolle Überraschung: Ein „Play Officer“ des Distrikts hatte ein Pop-up-Spielangebot für Kinder aufgebaut. Mit riesigen Jenga-Türmen, Vier Gewinnt, Mikado und Ballspielen konnten sich die Kinder der Umgebung austoben. Valentin hatte riesigen Spaß dabei, Beim Jenga aufzuräumen, Steine bei Vier Gewinnt zu stapeln und den anderen Kindern zuzusehen. Zudem gab es nette Gespräche mit anderen Hundebesitzern und Campern, die uns eine gute Weiterreise nach Schottland wünschten.Nach Valentins Mittagsschlaf machten wir uns auf den Weg zum östlichsten Punkt Nordirlands: Burr Point. Um die Anwohner in der Sackgasse zu entlasten, gibt es dort einen großen geteerten Parkplatz mit einem Symbol für die östliche Ausrichtung. Wir sind den Weg bis zum eigentlichen Punkt gelaufen, der durch ein kleines Schild markiert ist. Das Highlight war jedoch eine Robbe, die wir im Wasser beobachten konnten!Weiter ging es zum Portavogie Bay Beach. Auf dem Weg dorthin entlang der Promenade bemerkten wir plötzlich dichten, tiefschwarzen Rauch und hörten einen lauten Knall, der sogar die Möwen aufschreckte. Mila bekam Angst und wollte am liebsten direkt zurück zum Wohnmobil. Wir schauten uns die Sache genauer an: Auf einem eingezäunten Areal direkt an der Küste verbrannte jemand ungeniert Sperrmüll. Da der Gestank extrem unangenehm war, sind wir schnell weitergelaufen.Am Portavogie Bay Beach wartete schließlich das nächste Spektakel auf uns: Nach der Ebbe kamen am Strand gigantische Muscheln zum Vorschein – die größten, die wir jemals an einem Strand gesehen haben! Sie waren teilweise größer als Valentins Hände. An einem alten Schiffswrack verbrachte Valentin viel Zeit damit, mit den riesigen Muscheln im Sand zu schaufeln.Zum Abschluss des Tages sind wir entlang des aktiven Hafens von Portavogie spazieren gegangen. Dort haben wir uns noch eine frische Portion Fish 'n' Chips gegönnt, bevor es zurück zum Wohnmobil ging. Eine rundum erlebnisreiche Etappe an Nordirlands Ostküste!

  27. 223

    Belfast entdecken: Peace Wall, Titanic Quarter und das Rätsel der nordirischen Nummernschilder, Parkplatz am Cloughey Bay Beach | Ep. 65

    Wir nehmen euch mit auf unsere Erkundungstour durch Belfast! Doch bevor es in die nordirische Hauptstadt geht, starten wir mit zwei wichtigen Nachträgen: Zum einen verraten wir euch das aktuelle Gewicht unserer Propangasflaschen. Zum anderen gab es auf der Straße ein unerwartetes Manöver, als plötzlich eine junge Kuh auf die Fahrbahn lief und dank der hilfsbereiten Reaktion mehrerer Autofahrer sicher zurück hinter den Zaun verfrachtet werden konnte.Nach einer recht kurzen Nacht am Hazelbank Park nahe der M5 ging es für uns direkt ins Geschehen. Während unseres Aufenthalts haben wir das System der britischen und nordirischen Kennzeichen genauer unter die Lupe genommen und das Rätsel um die Buchstabenkombinationen gelöst. So konnten wir direkt auf dem Parkplatz etliche fehlende Regionen für unsere Sammlung abhaken.In Belfast angekommen, ging es vom Titanic Quarter und der Maritimen Meile über die Lagan Weir Fußgängerbrücke direkt ins Stadtzentrum. Wir berichten euch von unseren Eindrücken beim Titanic-Museum, den Game-of-Thrones-Glasfenstern, dem beeindruckenden Grand Opera House und dem Europa Hotel. Außerdem erzählen wir euch von unserem Abstecher ins Visit Belfast Center mit superschnellem WLAN, dem charmanten Laden „Born and Bred“ und den Überresten eines großen traditionellen Musikfestivals, das die Stadt zuvor in Atem gehalten hatte. Zum Abschluss nehmen wir euch mit entlang der Divis Street und Falls Road zur berühmten Peace Wall.Nach den vielen Eindrücken in Belfast ging es für uns wieder hinter das Steuer, um die Hektik der Stadt hinter uns zu lassen. Unser Weg führte uns entlang des Strangford Lough hinein auf die Ards-Halbinsel – eine herrliche Küstenstraße mit tollen Ausblicken auf das ruhige Wasser.Ziel des Tages war der ruhige Küstenort Cloughey an der Ostseite der Halbinsel. Der dortige Cloughey Bay Beach empfing uns mit einem langen, feinen Sandstrand, geschützten Dünen und einer wunderbar entspannten Atmosphäre. Ein perfekter Ort, um nach den vielen Kilometern Pflastertreten in Belfast tief durchzuatmen und den Blick über die Irische See schweifen zu lassen.Wir haben den Tag dort bei einer frischen Meeresbrise und dem sanften Rauschen der Wellen perfekt ausklingen lassen – echte Küstenidylle nach dem bunten Trubel der Hauptstadt!

  28. 222

    Bushmills Distillerie, Carrick-a-Rede & Causeway Route: Unruhige Nacht & Causeway Coastal Route Erlebnisse | Ep. 64

    In dieser 64. Podcastfolge nehmen wir euch mit auf einen ereignisreichen Tag entlang der spektakulären Causeway Coastal Route in Nordirland. Unsere Nacht in Bushmills auf dem Main Car Park verlief alles andere als erholsam: Bereits gegen 2:30 Uhr meldete sich unsere Dashcam an der Frontscheibe mit lautem Piepen zu Wort. Aus Sorge, dass die Cam im Loop unsere bisherigen Urlaubsaufnahmen überspielt, war an Schlaf kaum mehr zu denken. Um 3:00 Uhr stand dann auch noch Mila parat und wollte zu uns nach oben hüpfen. Valentin schlummerte zum Glück bis kurz vor 9:00 Uhr durch, sodass er nach dem späten Einschlafen am Vorabend immerhin auf seine Kosten kam.Da der Parkplatz auf eine Höchstparkdauer von 12 Stunden begrenzt war, bereiteten wir früh morgens alles für die Weiterfahrt vor. Nach dem Leeren der Mülltonnen direkt am Wohnmobil und einer kurzen Gassirunde mit Mila durch den Park machten wir uns auf den kurzen, dreiminütigen Weg zur historischen Old Bushmills Distillery. Dort nutzten wir den separaten Wohnmobil-Parkplatz (auf dem Übernachten ausdrücklich verboten ist) und gönnten uns erst einmal einen frischen Kaffee.Die 1608 lizenzierte und damit älteste betriebene Whiskey-Distillerie der Welt beeindruckte uns direkt durch ihr gelungenes Branding. Auch wenn es für eine Tasting-Tour um kurz nach 10:00 Uhr morgens definitiv zu früh war und wir ja noch fahren mussten, stöberten wir ausgiebig im Besucherzentrum und Geschenkeshop. In Irland und Nordirland ist Alkohol generell deutlich teurer als in Deutschland, weshalb der Kauf von Standard-Flaschen kaum lohnt. Allerdings haben wir uns eine exklusive, 12 Jahre alte Abfüllung gegönnt, die nur vor Ort erhältlich ist: Inklusive personalisierter Gravur („Sláinte Stephan – UK & Irland 2026“) für glatte 50 Pfund ein perfektes Erinnerungsstück! Beim Tragen hielten wir die Verpackung eisern fest, da der Kassenwart uns warnte, dass ohne Klemmen schon so manche Flasche unten herausgefallen und vor der Tür zerschellt ist.Anschließend fuhren wir noch einmal kurz zum Visitor Center des Giant’s Causeway zurück, wo wir eine hübsche, illustrierte Karte der Coastal Route ergattern konnten. Während Valentin im Kindersitz weiterschlief, ging es für uns noch einmal nach Portrush, um unsere Wasser- und Entsorgungssorgen zu lösen. Der dortige Stellplatz bietet eine kostenlose Service-Station für Grau- und Schwarzwasser sowie Frischwasser. Obwohl die Station als „out of order“ beschildert war, funktionierte die Wasserabgabe einwandfrei und ohne Tokens.Frisch versorgt steuerten wir die Aussichtsplattform am Magheracross Car Park an. Bei traumhafter Kulisse ließen wir bei ruhigerem Wind die Drohne über die Klippen und das Meer steigen und machten fantastische Aufnahmen. Währenddessen planten wir anhand der neuen Karte die exakte Route in Google Maps nach.Auf dem weiteren Weg Richtung Carrick-a-Rede fuhren wir erneut am Giant’s Causeway vorbei und staunten nicht schlecht: Während am Vorabend kaum etwas los war, platzten die Ausweichparkplätze der lokalen Farmer (für 5 bis 6 Pfund) und der Bahnhofsparkplatz nun aus allen Nähten. Am Portaneevy Car Park nahe der berühmten Carrick-a-Rede Hängebrücke erlebten wir schließlich einen regelrechten Ansturm. Vier riesige Reisebusse voller amerikanischer Kreuzfahrttouristen stürmten den Platz – inklusive Dudelsackspieler! Eine witzige, lebhafte Festivalluft, die sich völlig vom ruhigen Wild Atlantic Way unterscheidet.Zum Ausklang der Etappen steuerten wir schließlich den Hazelbank Park direkt am Belfast Lough an. Hier bot sich die perfekte Gelegenheit für eine ausgiebige Gassirunde mit Mila und einen entspannten Spaziergang am Wasser, während wir den Blick auf die Küstenlinie und die Bucht genossen – ein wunderbar ruhiger Kontrapunkt zum Trubel der Touristen-Hotspots. Hört rein und begleitet uns durch diesen Tag voller Whiskey-Geschichte, Klippenaussichten, Reisebus-Trubel und Küstenidylle!

  29. 221

    Regentag in Derry, die Causeway Coastal Route & die Magie des Giant's Causeway | Ep. 63

    In dieser 63. Folge nehmen wir euch mit durch einen vollgepackten und erlebnisreichen Tag in Northern Ireland! Nach einer regenreichen Nacht auf unserem Stellplatz am River Foyle in Derry (Londonderry) wurden wir morgens um 5:30 Uhr von der Kehrmaschine und um 7:00 Uhr von der Müllabfuhr geweckt – ausgerechnet an dem Tag, an dem Valentin entspannt bis nach 9:00 Uhr ausschlafen konnte!Im Anschluss haben wir uns auf den Weg gemacht, um die historische Stadt zu erkunden. Derry begrüßte uns zunächst mit typisch mystischem, dichtem Nebel und Regen. Wir sind entlang der beeindruckenden Stadtmauer ("The Walled City") gelaufen, die als die am besten erhaltene Stadtmauer Irlands gilt. Über die alten Tore hat man einen tollen Zugang zur Stadt, auch wenn die Navigation via Google Maps auf der Mauer etwas knifflig war.Auf der Suche nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir schließlich im dog-friendly Café "Nine Hostages" gelandet und haben ein richtig leckeres Full Irish Breakfast genossen – komplett mit Black & White Pudding und Hash Browns. Ein kleines Missverständnis gab es bei der Kaffeebestellung, als wir statt eines großen Latte Macchiato zwei winzige, aber extrem starke Espresso Macchiatos bekamen! Unterwegs trafen wir erneut unsere französischen Hymer-Wohnmobil-Freunde und schlenderten durch das Bogside-Viertel mit seinen beeindruckenden Street-Art-Murals zur Geschichte von Free Derry und dem Bloody Sunday. Auch die berühmten "Derry Girls"-Murals durften natürlich nicht fehlen.Nach einem Abstecher zur Touristeninformation ("Visit Derry") belohnte uns das Wetter: Die Sonne kam heraus und wir konnten den Rückweg zum Wohnmobil bei strahlendem Sonnenschein über die Peace Bridge genießen.Danach ging es für uns weiter auf eine der spektakulärsten Küstenstraßen überhaupt: die Causeway Coastal Route! Die Fahrt entlang der dramatischen Klippen und der rauen Nordküste bot atemberaubende Ausblicke. Unser absolutes Highlight war die Besichtigung des Giant's Causeway. Das Wandern über die tausenden jahrtausendealten, achteckigen Basaltsäulen direkt an der tosenden Brandung war einfach magisch und ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie.Hört rein und begleitet uns von den historischen Mauern Derrys bis zu den Mythen der Causeway Coast!

  30. 220

    Irland-Roadtrip: Vermutliche Wale am Great Pollet Sea Arch, Mamore Gap, Malin Head, Magilligan Point View & Ankunft in Derry | Ep. 62

    In dieser Folge nehmen wir euch mit auf eine ereignisreiche Zweitages-Etappe entlang der spektakulären Inishowen-Halbinsel.Tag 1: Kletterabenteuer, Wal-Schock & die steilste PassstraßeAlles beginnt am Parkplatz des Great Pollet Sea Arch, wo wir zusammen mit unseren französischen Hymer-Freunden aufwachen. Zu Fuß geht es hinab zur Bucht – inklusive eines magischen Schockmoments: Per Smartphone-Zoom versuchen wir abzuklären, ob wir wirklich gerade echte Wale im Meer entdeckt haben! Während wir unten die Sonnenstrahlen genießen, absolviert Valentin sein persönliches Klettertraining auf den Felsen und Mila erfrischt sich am Süßwasserlauf. Vor der Weiterfahrt wartet noch ein unfreiwilliger Tritt in einen Kuhfladen auf uns.Über Ramelton geht es weiter nach Letterkenny. Beim Aldi versorgen wir uns mit frischem Kaffee und nutzen das schnelle WLAN direkt am Wohnmobil für große Datensicherungen, App-Updates und Film-Downloads. Nach einem Abstecher zum Dunnes Store für Vorräte der Kult-Chips „Tayto" und einem Stopp beim B&Q Baumarkt geht es zurück an die Küste zum Fort Dunree.Das fahrerische Highlight wartet am Mamore Gap: Die extrem steile Passstraße verlangt unserem Wohnmobil alles ab – die letzten Meter bewältigen wir im ersten Gang mit 10 km/h! Oben belohnt uns eine phänomenale Aussicht, bevor es in engen Serpentinen wieder hinabgeht. Nach der Passage von Buncrana erreichen wir unser Tagesziel am Pollan Beach. Nach Gnocchi mit Brokkoli und Tomaten macht Valentin klar, dass er raus muss: Er hat den Sandspielplatz entdeckt und tobt sich beim Ballspielen und Rutschen aus, ehe wir beim sanften Meeresrauschen einschlafen.Tag 2: Nördlichster Punkt, Panoramablicke & Ankunft in DerryAm nächsten Morgen setzen wir unsere Fahrt fort und steuern den nördlichsten Punkt der irischen Hauptinsel an: Malin Head! Die raue Natur, der peitschende Wind und der gigantische Panoramablick auf den Atlantik sind schlicht beeindruckend.Weiter Richtung Osten halten wir am Magilligan Point View und genießen die Aussicht hinüber zur nordirischen Küste. Schließlich bringt uns diese Etappe an ein ganz besonderes Ziel: Wir feiern unsere Ankunft in der historischen Stadt Derry (Londonderry), mit der ein völlig neues Kapitel unserer Reise beginnt.

  31. 219

    Ben Bulben im Nebel, Horn Head & Fanad Head: Ein stürmisches Abenteuer durch Donegal | Ep. 61

    Wir nehmen euch mit auf die neueste Etappe unserer Wohnmobil-Reise durch den Norden Irlands. Nach zwei Tagen Podcast-Pause melden wir uns zurück und berichten von dichten Nebelfeldern am Ben Bulben, spektakulären Klippen, steilen Bergpässen, gigantischen Aussichten am Horn Head und einem kulinarischen Highlight am Fanad Head Lighthouse.Das erwartet euch in dieser Folge:Versteckspiel am Ben Bulben: Übernachtung am Gortarowey Forest Car Park und eine 5 km lange Wanderung im dichten Nebel rund um den irischen Tafelberg.Virtuelle Welten & Mystik: Der Audioguide am Ben Bulben, die Spuren des Dichters W.B. Yeats und eine Klangmeditation mit Sichtweiten unter fünf Metern.Die Fairy Bridges & Wishing Chair: Blowholes, natürliche Felsbrücken am Tullan Strand in Bundoran und die magische Wunsch-Tradition am Steinstuhl.Verkehrschaos in Donegal Town: Warum eine kurze Durchfahrt mit dem Oldtimer-Wohnmobil durch Baustellen und engen Verkehr Nerven kosteten.Magheraby Head & Magheraroarty: Spektakuläre Aussichtspunkte am Wild Atlantic Way, steile Steigungen und Promi-Sichtungen (Matthew Broderick & Sarah Jessica Parker).Slieve League Klippen verpasst? Warum uns Shuttle-Busse und das miese Wetter einen Strich durch die Rechnung machten – und wie wir stattdessen den Silver Strand bei Malin Beg erreichten.Steile Treppen & Schafswiesen: Über 150 Stufen hinab zum Silver Strand, freilaufende Schafe und warum unser Sohn Valentin die Stufen meisterte.Schieflage am Malin Beg: Eine stürmische Nacht im Wohnmobil direkt am Container-WC, Parkplatz-Nöte und die Suche nach der Handbremsen-Sicherheit.Sturm, Regen & undichte Fenster: 60 km/h Wind, Horizontalschauer und ein nasses Küchenfenster am Strand von Maghery.Glencolumbkille Folk Village & Serpentinen: Malerische Passstraßen zwischen den Bergen, Begegnungen im Tal und warum wir heilfroh sind, die Strecke von Süd nach Nord gefahren zu sein.Spektakuläres Horn Head: Raue Natur, dramatische Klippenabstürze und stürmische Aussichten hoch über dem Atlantik.Fanad Head Lighthouse & Pizza-Glück: Der legendäre Leuchtturm im Norden und ein unverhoffter Schmaus – die fantastische Pizza aus der gemütlichen Lighthouse Tavern.

  32. 218

    Wild Atlantic Way: Downpatrick Head, Céide Fields & Weiterfahrt zum Benbulben Parkplatz | Ep. 60

    In der 60. Podcastfolge nehmen wir euch mit auf unsere Weiterreise entlang des atemberaubenden Wild Atlantic Ways in Irland!Unsere Etappe startet morgens am wunderschönen Aasleagh Falls, wo wir bei strahlend grünem Pflanzen- und Landschaftsanblick aufwachen. Doch die Nacht davor hatte es in sich: Mila hatte mitten in der Nacht großen Hunger, weshalb wir ab 5:30 Uhr alle wach lagen – außer Valentin, der zum Glück friedlich weiterschlummerte. Um 5:37 Uhr wurden wir schließlich mit einem lauten und langen Hupen gegrüßt, was uns als Frühaufsteher aber zum Glück nicht mehr aus dem Schlaf reißen konnte!Der Tag war von anhaltendem Regen geprägt, doch davon ließen wir uns die Stimmung nicht verderben. Unser erster Weg führte uns Richtung Westport, um unser Wohnmobil aufzutanken. Bei der Tankstellenauswahl haben wir uns allerdings etwas verpokert: Statt für 1,899 € außerhalb zu tanken, hofften wir auf mehr Wettbewerb in der Stadt und zahlten schließlich 1,929 € pro Liter. Nach einem kurzen Blick auf das belebte Westport ging es für uns direkt weiter.Spontan machten wir einen Zwischenstopp beim Ballycroy Visitor Centre im Wild Nephin National Park. Während Hunde im Gebäude leider nicht erlaubt waren, konnten wir uns die nett gestaltete Ausstellung mit präparierten Tieren ansehen, auf dem nachgebauten Boot klettern und Valentin etwas austoben lassen. Der Park ist übrigens Partnerpark des bekannten Yosemite-Nationalparks in den USA und als Sky Park ausgewiesen – bei klarem Himmel kann man hier fantastisch die Sterne und sogar Polarlichter ohne Lichtverschmutzung beobachten! Anschließend drehten wir gemeinsam mit Mila eine Runde über die angelegten Holz- und Moorwege rund um das Besucherzentrum. Unterwegs stieg uns – wie schon öfter in der Region – wieder der markante Geruch von brennendem Torf in die Nase, der hier von einigen Einheimischen immer noch traditionell als Heizmaterial genutzt wird.Über kurvige Küstenstraßen navigierten wir weiter zu den Céide Fields. Das Besucherzentrum der steinzeitlichen Ausgrabungsstätte schloss zwar gerade, als wir um 17:15 Uhr ankamen, doch der beeindruckende Ausblick auf die Klippen und das Meer war völlig kostenlos und jede Minute wert!Unser Tagesziel war schließlich das spektakuläre Downpatrick Head. Auf dem Parkplatz leisteten uns ein paar andere Camper Gesellschaft. Eine kleine Hürde gab es noch vor Ort: Der Hauptbereich der Klippen ist für Hunde gesperrt. Deshalb teilten wir uns auf, um die beeindruckenden Felsformationen, das berühmte Blowhole (Dun Feich), das alte WWII-Orientierungszeichen und die abgebrochene Felsnadel im Meer zu erkunden. Auf dem Rückweg wanderten wir gemeinsam im makellosen Dauerregen zurück zum Wohnmobil – Valentin nutzte jede Pfütze aus und wir kamen am Ende alle klatschnass, aber glücklich an!Am nächsten Morgen wurden wir belohnt: Die Sonne zeigte sich kurz und beim Frühstück im Wohnmobil entdeckten wir sogar eine Robbe im Wasser! Bevor die großen Reisebusse und Touristenmassen ankamen, nutzten wir die Gelegenheit für einen aufregenden Drohnenflug trotz des starken Windes über die Klippen von Downpatrick Head.Anschließend starteten wir den Motor für die nächste große Etappenfahrt Richtung County Sligo. Die Strecke führte uns vorbei an der Bucht von Sligo, während sich die Landschaft langsam wandelte und die markanten Silhouetten der Küstengebirge auftauchten. Unser Ziel für die nächste Rast: der Parkplatz am Fuße des majestätischen Benbulben (Benbulbin Forest Walk Parking). Schon bei der Anfahrt ist der Anblick des berühmten irischen Tafelbergs absolut überwältigend – ein perfekt gewählter Stellplatz, um nach der Fahrt die Beine zu lockern und die nächsten Abenteuer in den Klippen und Wäldern Sligos zu planen.Hört rein in eine Folge voller Irlands rauer Natur, Regenabenteuern, Tank-Poker, traumhafter Kulissen und der Weiterreise bis zum beeindruckenden Benbulben!

  33. 217

    Unterwegs in Connemara: Von Galway über den Wild Atlantic Way nach Clifden und über den Sky Road Viewpoint zu den Aasleagh Falls | Ep. 59

    In der 59. Episode unseres Roadtrips nehmen wir euch mit auf unsere Weiterreise von Galway mitten hinein in die spektakuläre Küstenlandschaft von Connemara entlang des Wild Atlantic Way.Unser Tag begann noch in Galway auf einem Parkplatz am Bahnhof. Bevor wir die Stadt hinter uns ließen, standen erst einmal ein paar Besorgungen auf dem Programm – unter anderem haben wir dort das allererste Musikinstrument für unseren Sohn Valentin gekauft: eine Mundharmonika! Erst später im Wohnmobil haben wir bemerkt, dass wir aus Versehen eine Mundharmonika in der G-Tonart erwischt hatten. Da wir aber in C-Dur spielen wollten und unsere Deadline am Parkplatz erst um 12:00 Uhr ablief, bin ich noch einmal schnell zurückgeflitzt, um sie umzutauschen. Wir haben die Zeit knapp gerissen und waren erst um 12:30 Uhr wieder startklar.Nach einem kurzen Tankstopp in Galway ging es schließlich los. Ursprünglich war der direkte Weg über die N59 nach Clifden angedacht, aber wir haben uns spontan dazu entschieden, den Schlenker nach unten zu fahren und den vollen Wild Atlantic Way durch die Connemara-Region auszukosten. Eine phänomenale Entscheidung! Auch wenn wir durch die vielen Stops gute dreieinhalb bis vier Stunden auf den Straßen unterwegs waren, hat sich jede Minute gelohnt – zumal Valentin zwei Stunden davon friedlich geschlafen hat.Unterwegs machten wir einen kurzen Zwischenstopp am Blackrock Diving Board bei Galway, um den berühmten Sprungturm zu sehen. Unseren ersten richtigen Raststopp legten wir am ruhigen Glynsk Pier (Glinsk Pier) ein. Während wir dort etwas gekocht und gegessen haben, kam ein Fischer von seinem Boot zurück. Als ich ihn ansprach, stellte sich heraus, dass er ein deutscher Landsmann ist, der schon seit vielen Jahren in Irland lebt! Er war mit einem Kumpel Makrelen angeln und hatte 60 Stück aus dem Wasser gezogen. Kurzerhand schenkte er mir eine frisch ausgenommene, stattliche Makrele für unser Abendessen.Mit wertvollen Zubereitungstipps im Gepäck fuhren wir weiter zu zwei ganz besonderen Highlights: dem Gurteen Beach und der Dog’s Bay. Die beiden traumhaften Strände liegen Rücken an Rücken wie zwei gespiegelte C’s und sind in der Mitte durch Dünen verbunden. Trotz des leicht bewölkten Himmels fühlte man sich wie in der Karibik oder auf den Malediven – weißer Sand und türkisblaues Wasser!Für die Nacht steuerten wir den Bunowen Pier an. An diesem kleinen Strand gab es eine erfrischende Stranddusche und historische Infotafeln: Hier nahe der Bucht landete einst der erste Transatlantikflug nach einer Notlandung, und auch die erste funktionierende Funkstation über den Atlantik hatte hier ihre Wurzeln. Am Abend wurde es im Wohnmobil noch einmal richtig wuselig: Während ich die frische Makrele in der Pfanne briet und Gnocchi zubereitete, wachte Valentin wieder auf. Es war ein wildes Jonglieren zwischen Anbraten und Kind betreuen, aber am Ende stand ein fantastisches Essen auf dem Tisch. Valentin hat nicht nur von der Makrele probiert, sondern auch stolz seine neue Mundharmonika ausprobiert!Am nächsten Morgen nutzte ich die Stranddusche nach einem Sprung ins kühle Meer, bevor wir noch den Shop und das Café des Connemara Smokehouse direkt am Pier besuchten, um uns leckere, gegrillte und pfeffrige Räuchermakrele mitzunehmen.Weiter ging die Fahrt nach Clifden, der lebendigen Hauptstadtes Connemaras, wo wir gemütlich durch die bunten Straßen gebummelt sind. Direkt von Clifden aus starteten wir dann auf die berühmte Panoramaroute hinauf zum Sky Road Viewpoint. Der Aufstieg lohnt sich: Die Aussicht von dort oben über die zerklüftete Atlantikküste, die vorgelagerten Inseln und die tiefblauen Buchten ist schlichtweg atemberaubend und ein absolutes Must-See!Anschließend folgten wir der Route weiter gen Norden. Unser Ziel für die Nacht war ein ganz besonderer Naturschauplatz: der Stellplatz direkt an den Aasleagh Falls.

  34. 216

    Galway & Rinville Harbour: Atlantik-Schwimmen, Parkplatz-Chaos & Ladies Day beim Galway Races Festival | Ep. 58

    In der 58. Folge unseres Podcasts nehmen wir euch mit auf unseren ereignisreichen Tag im Westen Irlands – von einem erfrischenden Morgen im Atlantik über den Hafen von Galway bis hin zum bunten Trubel in der Innenstadt.Unser Morgen begann am kleinen Hafen von Rinville Harbour. Während es auf dem Parkplatz schon früh morgens lebhaft zuging, beobachteten wir mutige Einheimische, die sich bereits um 7:00 Uhr morgens zum Kaltwasserschwimmen in den Atlantik wagten. Inspiriert von einem älteren Herrn, der selbst bei tiefsten Temperaturen täglich seine Runden dreht und uns verriet, dass das Wasser heute angenehme 15 Grad hatte, hielt uns nichts mehr auf. Wir sprangen selbst in die kühlen Fluten des Atlantiks und nutzten anschließend eine Süßwasserquelle am Hafen zum Abduschen. Selbst die Hunde vor Ort bewiesen Abenteuerlust: Ein Labrador war kaum zu bremsen und sprang sich selbst nach einem Tennisball hinterher in die Fluten.Nach dieser Erfrischung machten wir uns auf den kurzen, aber von dichtem Verkehr geprägten Weg Richtung Stadtgebiet. Die Parkplatzsuche rund um den Galway Harbour und das Bahnhofsgelände gestaltete sich jedoch als kleines Abenteuer. Wir steuerten einen unübersichtlichen, im Umbau befindlichen Bahnhofsparkplatz nahe des Hafens an, der sich rapide füllte. Zwischen Ampelanlagen, Einweisern und verwirrten Autofahrern sicherten wir uns schließlich eine der letzten Lücken für unser Wohnmobil. Die Bezahlung über ein QR-Code-System erwies sich als tückisch, da die dazugehörige App im deutschen Google Play Store nicht verfügbar war. Schließlich zahlten wir die Tagesgebühr von 6,50 Euro plus 1 Euro Zusatzgebühr („Convenience Fee“) online. Dass der Betreiber es ernst meint, zeigten die zahlreichen Parkkrallen („Clamps“), die bereits an etlichen Fahrzeugen angebracht waren.Vom Bahnhof aus traten wir Schritt für Schritt in die Innenstadt am Eyre Square. Schon bei der Ankunft fielen uns die vielen schick gekleideten Menschen auf. Wie sich herausstellte, trafen wir genau auf die „Galway Racing Week“, ein riesiges Pferderennen-Event um das Bank-Holiday-Wochenende. Da heute der berühmte „Ladies Day“ war, prägten auffällige Faszinator-Hüte, schicke Kleider und dreiteilige Anzüge das Stadtbild. Zwischen den Feiernden, die bereits mittags in den Straßen und Pubs unterwegs waren, bahnten wir uns den Weg durch die dicht gefüllten Gassen.Für unseren Hund Mila war das enorme Aufkommen an Menschen allerdings eine echte Herausforderung. In der vollen Fußgängerzone versuchte sie gestresst, unsere Gruppe zusammenzuhalten, was das Durchkommen mit ihr recht nervenaufreibend machte. Trotz des Stresses genossen wir die faszinierende Atmosphäre dieser lebendigen Hafenstadt, bevor es für uns schließlich wieder zurück zum Wohnmobil ging.

  35. 215

    Regen-Check-out, Küstenzauber am Black Head Lighthouse im Burren Nationalpark & Stellplatz im Rinville Harbour| Ep. 57

    Das Wetter meinte es heute Morgen auf dem Nagles Campingplatz zunächst gar nicht gut mit uns. Nach einer super ruhigen Nacht wachten wir bei richtig nasskaltem, regenreichem Schmuddelwetter auf. Während um uns herum einige Camper im strömenden Regen mühsam ihre durchnässten Zelte abbauen mussten, machten wir uns im Trockenen Gedanken über den Tag. Eigentlich hatten wir überlegt, noch eine Nacht zu verlängern. Da wir am Vortag aber nicht mehr zum Duschen gekommen waren und die Duschen hier 1 € extra kosten, entschieden wir uns nach dem Duschen, Frischwasser auffüllen, Grauwasser ablassen und der Toilettenreinigung dann doch gegen 12:30 Uhr zur Abreise.Unser Duscherlebnis morgens war eine kleine Herausforderung für sich: Es gab insgesamt nur zwei 1-Euro-Münzen, und eine davon hatten wir vor zwei Tagen an den Bridges of Ross gefunden. Wir mussten also getrennt los, Valentin abduschen und uns abstimmen. Valentins Laune war morgens extrem wild und chaotisch, weshalb der Nachmittag und die Zeit im Wohnmobil noch umso erholsamer werden sollten.Bei strömendem Regen packten wir das Stromkabel ein, füllten mit einem eigenen Desinfektionstuch vorsichtig das Wasser auf und fuhren los. Kaum saßen wir im Wagen und hatten den passenden Radiosender an, schlief Valentin tief und fest ein. Wir nutzten die Zeit und steuerten eine wunderschöne Route entlang des Wild Atlantic Way an: den Küstenabschnitt rund um das Black Head Lighthouse. Die Fahrt führte uns durch die faszinierende Landschaft des Burren (Buren) Nationalparks. Die dunklen, fast schwarzen Felsformationen direkt an der Küste erinnerten uns mächtig an getrocknete Lavafelder – absolut beeindruckend und weitläufig.Unterwegs machten wir einen kurzen Stopp am Murroughtuohy Viewpoint kurz vor dem Leuchtturm, um ein paar Fotos von der dramatischen Kulisse zu schießen. Da Valentin im Auto schlief, ließen wir den Motor kurz laufen, um ihn nicht zu wecken. Weiter ging es auf der super zu fahrenden, zweispurigen Küstenstraße mit tollen Ausblicken aufs Meer und die vorbeiziehenden Berge.Als sich der Tank langsam dem Ende zuneigte und das Licht im Cockpit aufleuchtete, steuerten wir eine kleine Dorftankstelle in Ballyvaughan an. Auch wenn die Kraftstoffpreise dort mit 1,88 € pro Liter Diesel recht stramm waren, tankten wir für 20 €, um erst einmal abgesichert zu sein.Wir steuerten schließlich den wunderschönen Rinville Harbour an, wo wir jetzt mit Blick aufs Wasser stehen. Am Nachmittag nutzten wir das hervorragende Wetter noch für einen ausgiebigen Spaziergang und haben den angrenzenden Rinville Park erkundet. Ein absolut perfekter Abschluss für diesen abwechslungsreichen Tag!

  36. 214

    Irland-Roadtrip: Kilkee Cliffs, Bridges of Ross & Begegnung mit Bimobil-Pionier | Tag am Wild Atlantic Way | Ep. 56

    Unser Tag beginnt extrem früh: Bereits kurz vor 5:00 Uhr morgens ist unser kleiner Valentin wach. Auch Hündin Mila plagt ein unruhiger Magen – sie hat das gekaufte Hundefutter von Tesco verschmäht und nun Hunger, weshalb ihr Magen laut gluckert und sie fiept. Beim Versuch, Mila draußen etwas Futter zu geben, werden wir schließlich alle wach. Nach ersten Versuchen mit einem anderen Hundefutter von der Marke Butcher, aufgepimpt mit etwas Crème fraîche und Leckerlis, frisst Mila schließlich.Durch das eingeschaltete Handylicht beim Füttern wird Valentin jedoch endgültig munter. Die Belohnung für unseren frühen Start lässt aber nicht lange auf sich warten: Ein spektakulärer Farbwechsel am Himmel kündigt eine Stunde vor Sonnenaufgang eine wunderschöne Kulisse an den Klippen der Bridges of Ross an. Nach einer Mütze Schlaf am Morgen erwacht der Stellplatz langsam, und gegen 9:00 Uhr sind bereits fast alle anderen Camper abgereist.Interessante Begegnungen auf dem StellplatzBeim anschließenden Frühstück gesellt sich ein älterer Herr – ein pensionierter Lehrer – in einem Bimobil auf Mercedes-Basis mit Allradantrieb zu uns. Er entpuppt sich als absoluter Irland-Veteran, der bereits sieben- oder achtmal auf der Insel unterwegs war. Er verbringt seine Winter in einem Ferienhaus bzw. einer Mietwohnung in der Türkei, reist den Sommer über mit seinem Wohnmobil durch Europa und nutzt den aktuellen Trip vor seinen Arztterminen in Deutschland für eine mehrwöchige Irland-Runde.Im Gespräch gibt er uns wertvolle Tipps für Freisteh- und Stellplätze entlang des Wild Atlantic Way sowie für Nordirland und erlaubt uns sogar einen Blick in das Innere seines zehn Jahre alten Gefährts.Parallel lernt meine Partnerin die Besitzerin eines mobilen Kaffeewagens kennen. Die Dame entpuppt sich als Pflegeheim- bzw. Pflegemutter („Foster Mom“), die in Kürze ein erst zehn Tage altes Baby aufnehmen wird, und sammelt morgens ehrenamtlich Müll an den Klippen auf. Sie gibt uns wertvolle lokale Tipps für Spielplätze in der Nähe.Eigentlich wollten wir am Morgen einen begehrten Campingplatz in Doonbeg (Dunbeg) direkt am Strand buchen. Als der Platz um 9:00 Uhr jedoch bereits ausgebucht ist, weichen wir auf den Nagles Campingplatz in Doolin aus. Der Preis von etwa 40 € pro Nacht beinhaltet Strom, für die Dusche fallen zusätzlich 1 € pro 10 Minuten an.Nach dem Aufbruch zum nahegelegenen Leuchtturm (Loop Head Lighthouse) fällt meiner Partnerin ein, dass die gefüllten Hundekotbeutel von Milas morgendlichen Geschäften an der vorherigen Haltestelle liegen geblieben sind. Um die Umwelt sauber zu halten, drehen wir mit dem Wohnmobil kurzfristig um, sammeln die Beutel ein und setzen unsere Fahrt fort.Überraschungshit: Die spektakulären Kilkee CliffsAuf Anraten des Bimobil-Fahrers weichen wir von der Hauptstraße ab und folgen der Küstenroute in Richtung Kilkee. Dort steuern wir das Wild Atlantic Way Discovery Point-Ziel an: die Kilkee Cliffs.Die Kilkee Cliffs erweisen sich als echtes Highlight unserer Etappe:Keine Gebühren: Im Vergleich zu den berühmten Cliffs of Moher gibt es hier weder Schranken noch Parkgebühren.Wenig Betrieb: Die Klippen sind kaum besucht; wir haben die atemberaubende Kulisse aus grünem Gras, tosendem Atlantik und faszinierenden Felsformationen fast für uns alleine.Historische Spuren: Auf den Wiesen ist mit Steinen der Schriftzug „ÉIRE 45“ aus dem Zweiten Weltkrieg als Navigationssignal für Flugzeuge gelegt.Ankunft und kleine Reparatur am Nagles CampingplatzNach der kühlen, aber sonnigen Erkundungstour verstauen wir Valentin schnell im Kindersitz und machen uns auf den Weg zu unserem gebuchten Platz. Am Nagles Campingplatz angekommen nutzen wir die Zeit nach dem Einrichten nicht nur zum Durchschnaufen, sondern legen auch direkt Hand an: Eine anstehende kleine Reparatur am Wohnmobil wird vor Ort erledigt, damit für die nächsten Etappen entlang der Küste wieder alles voll einsatzbereit ist.

  37. 213

    Von Limerick an den Atlantic Way: Too Good To Go Deals, Bunratty Castle & Bridges of Ross | Ep. 55

    In dieser 55. Podcastfolge nehmen wir euch mit auf unsere Reise vom Bahnhofsparkplatz in Limerick zurück an die Atlantikküste entlang des berühmten Wild Atlantic Way.Unruhige Nacht und der Morgen in LimerickWährend die Nacht auf dem Parkplatz für einen Teil von uns sehr ruhig verlief, war die Nacht für die andere Seite alles andere als erholsam: Valentin hielt seine Mama fast die gesamte Nacht auf Trab. Trotz des Schlafmangels ging der Tag los. Auf dem Parkplatz nutzte Valentin direkt seine neueste Entdeckung – den mitgebrachten Klapphocker, auf den er sich vor die Spüle stellt, um perfekt ans Waschbecken zu kommen.Frühstücks-Schnäppchen & Lidl-Jumbo-PacksBevor es weiterging, nutzten wir die App Too Good To Go. Für nur 3,79 € sicherten wir uns eine reichhaltige Portion Frühstücksbuffet aus dem nahegelegenen 4-Sterne Clayton Hotel Limerick (wo eine reguläre Übernachtung aktuell rund 275 € kosten sollte). Das Paket bot ein klassisches Full Irish Breakfast mit Eiern, Tomaten, Tater Tots (Kartoffelstückchen), Pilzen, Black & White Pudding, Würstchen und Bacon. Direkt um die Ecke ging es weiter zum Lidl: Dort deckten wir uns mit günstigem Windeln-Nachschub ein – drei große Jumbo-Pakete für je ca. 10 € (statt regulär 16,50 €), was ein absoluter Top-Deal war!Besuch von Bunratty Castle & Folk ParkNach kurzer Fahrt erreichten wir das Bunratty Castle & Folk Park (Freilichtmuseum). An der Kasse zahlten wir 20 € für den regulären Eintritt sowie 14,50 € für den Studententarif, während Valentin und Hund Mila kostenlos mit aufs Gelände durften.Das imposante Castle selbst erwies sich als echtes Labyrinth:Geschichte & Wiederaufbau: Die Burg war früher eine Ruine mit eingestürztem Dach, wurde ab 1956 übernommen, restauriert und 1960 für die Öffentlichkeit freigegeben. Später übernahm die Flughafengesellschaft des Shannon Airports den Komplex, bevor er nach Umsatzeinbußen in der Corona-Zeit an das Clare County Council ging.Erkundung der Burg: Da Hunde in der Burg nicht erlaubt sind (was aufgrund der extrem engen und steilen Wendeltreppen absolut verständlich ist), erkundeten wir das Gebäude nacheinander. Die Räume sind liebevoll mit gesammeltem Mobiliar eingerichtet und vermitteln ein authentisches Gefühl für das frühere Leben. Durch die engen Gänge, steilen Stufen und labyrinthartigen Wege kam es zwar zu kleineren Staus auf den Treppen, aber die Aussicht von den Zinnen und das Entdecken versteckter Räume (wie dem Bankettzimmer) entschädigten für alles!Weiterreise über Kilrush zu den Bridges of RossNach dem Kulturstopp setzten wir unsere Reise fort und fuhren weiter über Kilrush in Richtung der Küste. Ziel waren die spektakulären Bridges of Ross – beeindruckende natürliche Felsbrücken, die dramatisch in den Atlantik ragen. Ein fantastisches Naturerlebnis und der perfekte Abschluss eines ereignisreichen Tages an der Atlantikküste!

  38. 212

    Wohnmobil-Trip nach Limerick: Scheinwerfer-Reparatur, Castleisland-Parkplatz & City-Tour mit Kind | Ep. 54

    In der 54. Folge nehmen wir euch mit auf unsere Weiterreise durch Irland und berichten von unseren Erlebnissen in Castleisland sowie der historischen Stadt Limerick.Nacht auf dem hell erleuchteten Parkplatz in CastleislandWir starten die Episode mit Rückblicken auf unsere Nacht auf dem Parkplatz bei Castleisland. Unser Stellplatz nahe den örtlichen Sportstätten war nachts durch Flutlicht extrem hell beleuchtet und mit Kameras überwacht, was uns allerdings auch ein hohes Sicherheitsgefühl gab. Trotz des hellen Lichts durch unsere Dachluken hatten wir eine ruhige und ungestörte Nacht.Morgendliche Handwerksarbeiten am Wohnmobil & FrühstückBevor der große Ansturm auf das Freizeitzentrum begann, standen am Morgen einige Reparaturen an unserem Wohnmobil an:Scheinwerferglühbirne: Der Austausch der defekten Scheinwerferglühbirne kostete uns etwas Mühe. Um an den linken Frontscheinwerfer zu gelangen, mussten wir zunächst das Reserverad ausbauen.Bremssystem-Check: Direkt unter dem Reserverad befindet sich auch der Bremsflüssigkeitsbehälter, dessen Stand wir kontrolliert haben – alles in bester Ordnung.Defekt an der Scheibenwaschanlage: Bei den Arbeiten stellten wir fest, dass zwei Kabel der Scheibenwaschanlage gebrochen sind, wodurch unser Wischwasser aktuell ohne Funktion ist.Parallelprogramm im Wohnmobil: Während draußen gewerkelt wurde, bereiteten wir drinnen Frühstück (Toast und Eier) sowie Kaffee zu und meisterten gemeinsam mit Valentin den Abwasch.Einkaufstour & kulinarisches HighlightNach dem Frühstück fuhren wir zum Einkaufen nach Castleisland, wo wir Marktangebote bei Aldi und SuperValu nutzten, um unsere Vorräte aufzufüllen. Dabei entdeckten wir an der Frischetheke bei SuperValu das bisher leckerste Scone unserer gesamten Reise – fluffig, leicht und einfach perfekt im Geschmack.Fahrt nach Limerick & Parken am BahnhofUnsere Weiterfahrt führte uns über die N21 nach Limerick. Trotz kurzer Staus in kleineren Ortschaften kamen wir entspannt voran, und Valentin nutzte die anderthalb Stunden für ein ausgiebiges Schläfchen. Angekommen in Limerick parkten wir auf dem offiziellen 24-Stunden-Parkplatz direkt am Bahnhof. Die Parkgebühr von 6,50 € zahlten wir online über einen QR-Code, da die lokale Park-App im deutschen Google Play Store nicht verfügbar war.Erkundungstour durch Limerick: Highlights & Tücken mit KleinkindTrotz wechselhaftem Wetter mit immer wieder einsetzendem Regen machten wir uns zu Fuß mit dem Kinderwagen auf den Weg durch die Stadt:Bahnhofsviertel: Unser erster Eindruck von der Gegend um den Bahnhof war geprägt von typischen „Bahnhofs-Vibes“, verlassenen Gebäuden und erhöhter Sicherheits- und Polizeipräsenz.Stadtpark am Wasser: Ein Zwischenstopp in einem kleinen Park am Ufer entpuppte sich als etwas tückisch für Kleinkinder, da das Gelände über steile Stufen und Geländekanten verfügt und dort Scherben lagen. Beim Klettern rutschte Valentin leicht ab und holte sich kleine Schürfwunden an der Nase, beruhigte sich aber zum Glück schnell wieder.Sehenswürdigkeiten: Unsere Route führte uns vorbei am Potato Market (der derzeit als geschlossener Parkplatz dient), der St. Mary’s Church (Limericks ältestem Gebäude aus dem 12. Jahrhundert) sowie King John’s Castle.Katie Daly’s Pub: Direkt gegenüber des Castles entdeckten wir Katie Daly’s, den ältesten Pub in Limerick.Three Bridges Walk: Über die Brücken gingen wir am Wasser entlang zurück, wobei das Manövrieren unseres lauffreudigen Kleinkinds über ungesicherte Brückenabschnitte am Ende noch einmal unsere volle Aufmerksamkeit und starke Nerven erforderte.

  39. 211

    Slea Head Drive & Dunmore Head: Wohnmobil-Reise durch Irland, Star Wars Location & Ersatzteile bei Halfords | Ep. 53

    In der 53. Episode melden wir uns mit frischen Eindrücken von der irischen Atlantikküste zurück! Unser Tag beginnt an einem ruhigen Stellplatz in einer Sackgasse nahe dem Dunquin Pier auf der Dingle-Halbinsel. Das Wetter zeigt sich von seiner typisch irischen Seite: stürmisch, bewölkt und von anhaltendem Regen in der Nacht geprägt. Während wir am Vorabend bei der Ankunft noch Sonnenstrahlen erhaschen konnten, macht der Wild Atlantic Way am Morgen seinem Namen alle Ehre. Dennoch sind wir super dankbar für die vergangenen zwei Wochen, in denen wir außergewöhnlich viel Sonne in Irland genießen durften.Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Haferflocken und frischem Obst geht es gegen 11:00 Uhr los zur ersten Etappe. Bei trockenem, aber kühlem Wetter ziehen wir uns regenfest an – Poncho und Regenkleidung inklusive – und packen unseren Kleinen in den Tragerucksack für die anstehende Wanderung. Über den Dingle Way und vorbei an einem lokalen Friedhof führt uns die Route entlang der R559 zum bekannten Dunmore Head.Vor Ort fällt uns direkt das Verbot für Wohnmobile und große Fahrzeuggespanne ab einer bestimmten Stelle auf, da die Straßen extrem eng werden und der Slea Head Drive idealerweise nur im Uhrzeigersinn befahren werden sollte. Dunmore Head ist nicht nur als westlichster Punkt des irischen Festlands bekannt, sondern erlangte auch als Filmlocation für Star Wars Berühmtheit.Da auf den Wiesen rund um die Klippen Schafe frei herumlaufen, gilt auf dem Gelände ein striktes Hundeverbot. Um dennoch beide die spektakuläre Aussicht genießen zu können, teilen wir uns auf: Zuerst geht es mit dem Kind auf dem Rücken los, während mit Hund Mila am Clogher/Cumeenoole Beach gewartet wird. Später wechseln wir, sodass wir beide den Weg zum Aussichtspunkt und dem historischen Beobachtungsposten aus dem Zweiten Weltkrieg (WW2 Lookout Post) erklimmen können. Trotz des nebligen, dunstigen Wetters und des frischen Windes bietet der Ort beeindruckende Ausblicke auf die steil abfallenden Klippen und die vorgelagerten Blasket Islands.Nach der Wanderung setzen wir unsere Fahrt im Wohnmobil entlang des Slea Head Drive fort. Die Strecke führt uns vorbei an vernebelten Klippen und weiteren bekannten Kulissen. Über den Küstenort Dingle geht es schließlich weiter in Richtung Tralee. Den ursprünglich geplanten Connor Pass müssen wir auslassen, da dieser für Fahrzeuge über 2 Tonnen gesperrt ist – mit unseren 3,1 Tonnen sind wir dafür schlicht zu schwer. Stattdessen wählen wir die entspannte Route über die N86.Ein ungeplanter Zwischenstopp wird nötig, da wir am Vortag festgestellt haben, dass unser linker Scheinwerfer defekt ist und nur noch das Standlicht funktioniert. Um bei dem schlechter werdenden Wetter sicher unterwegs zu sein, steuern wir den KFZ-Zubehörladen Halfords im Shoppingcenter Manor West in Tralee an. Wir besorgen neue Leuchtmittel sowie Motoröl, entsorgen die alte Ölflasche direkt vor Ort und machen uns wieder startklar.Eine abwechslungsreiche Folge über spektakuläre Küstenstraßen, Star-Wars-Magie, unsere familiäre Etappenplanung und die kleinen spontanen Herausforderungen unseres Wohnmobil-Alltags auf den Straßen Irlands!

  40. 210

    Abenteuer Ring of Kerry: Sonnenuntergang an den Kerry Cliffs, Delphine & Slea Head Drive zum Dunquin Pier | Ep. 52

    Start in Castletownbere & Stau im NadelöhrUnser Tag beginnt auf dem kostenlosen Stellplatz in Castletownbere (auch Castletown Berry genannt). Trotz der überschaubaren Größe von knapp 1.000 Einwohnern herrschte im Hafenort ordentlich Trubel und geschäftiges Treiben. Nach einem kurzen Stadtbummel, der Nutzung der öffentlichen Toiletten und einem Spaziergang mit Valentin ging es zurück zum Wohnmobil.Landschaftstraum R571 & AusflugstippsSchließlich schafften wir es auf die R571 entlang der nördlichen Seite der Beara-Halbinsel. Diese Strecke entpuppte sich als absoluter Traum – atemberaubende Blicke, strahlender Sonnenschein und fantastisches Wetter!Bevor wir uns auf den Weg Richtung Kenmare machten und schließlich auf die N70 abbogen.Kulinarischer Zwischenstopp: Fish & Chips im „Hungry Knight“Nach gut anderthalb Stunden Fahrt machte sich der Hunger bemerkbar. In Sneem legten wir einen Stopp ein und steuerten das Restaurant Hungry Knight an. Während der Fisch mit hausgemachter Tartarsauce richtig lecker und frisch war, fielen die Pommes leider durch – sie waren nicht richtig durchgebacken (was auch der Nachbartisch durch volle Teller quittierte).Vor der Weiterfahrt stöberten wir noch durch einen lokalen Laden. Dort fanden wir für 5 € (statt der ursprünglichen 12,90 £) ein wunderschönes Buch über Irlands Traditionen und Landeskunde. Zudem gab es an diesem Tag noch familiäre Anlässe zu feiern: Per WhatsApp-Videoanruf gratulierten wir den Eltern zum Hochzeitstag.Rennen gegen die Uhr: Der Weg zu den Cliffs of KerryWeiter ging die Fahrt über den berühmten Ring of Kerry. Auf dem Weg machten wir einen kurzen Halt am Kerry Lookout mit genialem Panoramablick auf die Beara-Halbinsel und die Küste.Doch die Zeit drängte: Google Maps zeigte für unser Tagesziel – die Cliffs of Kerry – eine Ankunftszeit von 17:52 Uhr an. Da die Tore laut Online-Informationen um 18:00 Uhr schließen, hieß es: Gas geben! Mit einem alten Oldtimer-Wohnmobil auf den welligen Straßen Irlands gar nicht so einfach. Zu schnelles Fahren bringt das Fahrzeug schnell zum Schaukeln. Dazu kommt, dass Busse auf der N70 entgegen dem Uhrzeigersinn fahren und Ausweichbuchten (Lay-bys) spärlich gesät sind. Punkt 17:59 Uhr erreichten wir schließlich die Schranke – nur um festzustellen, dass im Sommer tatsächlich bis 18:30 Uhr geöffnet ist!Exklusiver Sonnenuntergang & Magische TierbeobachtungenDie Cliffs of Kerry befinden sich in Privatbesitz. Der Eintritt kostet 5 € pro Person (Kinder frei), für die Übernachtung mit dem Wohnmobil zahlt man 20 € für 24 Stunden ohne feste Checkout-Zeit. Während die meisten Camper unten auf der Rasenfläche standen, fuhren wir den steilen Schotterweg weiter hinauf direkt an die Klippenkante.Ab 18:30 Uhr schloss das Tor und wir hatten das Areal nahezu für uns allein.Der Sonnenuntergang um 21:44 Uhr war ein absolut atemberaubendes Erlebnis:Meeresleben: Neben Robben/Seelöwen spähten wir durch das Fernglas sogar die Rückenflossen von Delphinen im spiegelglatten Atlantik!Puffin Island: Auf der vorgelagerten Insel hofften wir auf Papageientaucher (Puffins). Da die Brutsaison Ende Juli jedoch ausläuft, waren leider keine Schwärme mehr zu sehen.Valentins erster Sonnenuntergang: Für den Kleinen war es der allererste bewusst erlebte Sonnenuntergang, den er gemütlich aus der Trage heraus bewunderte.Weiterfahrt nach Dingle & Slea Head Drive zum Dunquin PierNach dieser unvergesslichen Nacht an den Klippen ging die Reise weiter Richtung Dingle Peninsula. Wir steuerten das charmante Küstenstädtchen Dingle an und folgten von dort aus dem spektakulären Slea Head Drive. Die Panoramastraße schlingt sich eng an den Felsen entlang und bietet fantastische Ausblicke auf die Blasket Islands. Unser Ziel: der berühmte Dunquin Pier mit seinen dramatischen, ins Meer ragenden Felsformationen und dem ikonischen Zickzack-Weg hinab zur Anlegestelle – ein krönender Abschluss dieses Etappenabschnitts!

  41. 209

    Wohnmobil-Missgeschicke, malerische Küstenstraßen am Wild Atlantic Way & Entdeckungen in Castletownbere | Irland-Roadtrip | Ep. 51

    Ein vertrauter Nachbar & morgendlicher StressEin bekannter Wohnmobil-Nachbar taucht erneut auf und versperrt den beiden wieder die Sicht – ein altbekanntes Szenario vom Vorabend. Obwohl er sehr nett ist, sorgt die Situation für Schmunzeln.Eigentlich war ein sehr früher Aufbruch geplant, um den schmalen Zufahrtsstraßen und dem entgegenkommenden Verkehr zum Besucherzentrum zuvorzukommen. Dieser Plan scheitert jedoch: Valentin schläft unerwartet lange (fast 14 Stunden!), und als er wach wird, ist der Parkplatz bereits gut gefüllt. Nach Telefonaten, Datensicherung und Kaffee zeigt Valentin wenig Lust auf den Spielplatz. Stattdessen erkundet er das Restaurant und das Besucherzentrum, wo eine alte Boje und Drohnenvideos auf Großleinwand zu sehen sind.Kleine Wohnmobil-Missgeschicke & die Fahrt entlang der KüsteIm Wohnmobil richtet Valentin außerdem eine kleine Unordnung an: Er reißt ein kleines Anbauregal ab, das er als Kletterhilfe zum Winken aus dem Fenster genutzt hat.Gegen 11:30 Uhr geht es schließlich nach einem kurzen Snack los. Die Befürchtungen bezüglich des Verkehrs bewahrheiten sich kaum: Dank Ausweichbuchten und fantastischem Wetter verläuft die Fahrt über die schmalen Straßen reibungslos.Zwischenstopp am Barleycove Beach & malerische NebenroutenUnterwegs geht es vorbei am beeindruckenden, riesigen Barleycove Beach. Auf der anderen Seite der Bucht entdecken die beiden einen Hügel-Parkplatz mit anderen Wohnmobilen und beschließen, dort spontan für ein Frühstück mit Haferflocken zu halten. Die Drohne wird gestartet, was sogar das Interesse eines einheimischen Opas weckt, der fasziniert zuschaut und mit ihnen plaudert.Statt umzukehren, führt die Route auf einer malerischen, ruhigen Nebenstrecke um den Hügel herum am Lackavaun / Leacanabuaile / Leacanaglinka-Bereich vorbei. Ziel der weiteren Etappe ist Bantry. Bei einem kurzen Halt in Durrus steht die Entscheidung an, ob auch die Sheep’s Head-Halbinsel angefahren wird. Sie entscheiden sich jedoch dagegen, um Zeit für den weiteren Norden zu sparen. In Bantry folgt ein kurzer Öl-Check, bevor es weitergeht.Ankunft in Castletownbere & Fazit des TagesDie Fahrt führt über die teilweise recht holprige N71 und schließlich weiter über gut ausgebaute Regionalstraßen auf der Beara-Halbinsel. Unterwegs beobachten die beiden noch die Trümmer eines Alleinunfalls in einer Kurve.Schließlich erreichen sie Castletownbere. Auf dem von der Gemeinde angelegten, kostenlosen Stellplatz (für bis zu 6 Wohnmobile und max. 48 Stunden Aufenthalt) ergattern sie glücklich einen der Plätze.Nach einer kurzen Pause, einem Tee und einem Besuch auf dem örtlichen Spielplatz – wo Valentin schnell Anschluss an andere Kinder findet – geht es mit Hund Mila durch den bunten, idyllischen Küstenort. Castletownbere begeistert sie mit seinen farbenfrohen Häusern, Wimpeln in den Straßen, gemütlichen Pubs und echtem Fischerdorf-Charme. Insgesamte Fahrzeit des Tages: knapp zwei Stunden für rund 100 Kilometer.

  42. 208

    Wild Atlantic Way & Mizen Head: Abenteuer am Altar Beach, spektakuläre Klippen und die historische Brücke | Ep. 50

    Unrufiger Morgen in Baltimore & Stopp in SkibbereenDer Tag beginnt in Baltimore schon kurz vor 8:00 Uhr unruhig: Ein kleiner Bagger und ein Trecker mit laufenden Motoren direkt neben dem Wohnmobil verhindern das Ausschlafen. Sie warten auf die kleine Fähre zu einer der vorgelagerten Inseln. Trotz des frühen Lärms schläft Valentin endlich einmal wieder länger durch – fast 12 Stunden am Stück. Nach dem üblichen Morgenritual aus Abspülen und Kaffeekochen geht es gegen 10:00 Uhr los.Der erste Zwischenstopp führt die Familie über den Wild Atlantic Way nach Skibbereen zu Aldi, um frische Vorräte und Wasser aufzufüllen. Anschließend orientieren sie sich an der N71.Der „Altar Beach“ & unwegsame StraßenÜber die N71 geht es weiter Richtung Altar Beach – ein Zwischenstopp von etwa 35 bis 40 Minuten. Die Anfahrt gestaltet sich holprig: Die Straßen sind in einem denkbar schlechten Zustand, voller Buckel und Unebenheiten. Geduld auf den engen Wegen ist gefragt, auch wenn andere Verkehrsteilnehmer nicht immer viel Nachsicht zeigen.Der Parkplatz am Altar Beach bietet nur Platz für etwa zehn Fahrzeuge, ist bei der Ankunft aber noch recht leer. Während die Drohne trotz aufziehender Bewölkung für erste Luftaufnahmen steigt, wird der Ort erkundet:Historischer Hintergrund: Der Name geht auf eine historische Formation zurück – Steine in Form eines mittelalterlichen Altars („Kirche der Armen“).Der Strand: Kein klassischer Feinsandstrand, sondern eine faszinierende Mischung aus Muschel- und Steinabrieb, die dem Wasser eine türkisene Farbe verleiht.Begegnungen: Neben Picknickbänken und einer traumhaften Kulisse gibt es ein kurzes Wiedersehen mit Bekannten aus Recklinghausen.Anfahrt nach Mizen Head & Herausforderungen unterwegsWeiter geht die Fahrt entlang der schmalen Single-Lane-Straßen Richtung Mizen Head. Valentin, der die erste Strecke verschlafen hatte, wacht auf und zahnt spürbar. Die Kombination aus Müdigkeit, Schmerzen und den engen, holprigen Straßen ohne Ausweichmöglichkeiten führt zu einer anstrengenden Viertelstunde für die Familie.Am großen Parkplatz von Mizen Head angekommen, entspannt sich die Lage sofort.Spektakuläre Eindrücke an der Südwestspitze IrlandsVor dem Aufbruch wird sich mit getoastetem Reste-Brot gestärkt. Eintritt und Informationen auf einen Blick:Eintritt & Ausstattung: 7,50 € pro Person (Kinder unter 5 Jahren frei). Hunde sind erlaubt, und am Besucherzentrum gibt es kostenfreies Gäste-WLAN sowie ein Café.Erster Streckenabschnitt: Da ein Teilabschnitt wegen der Gezeiten/Sicherheit bereits um 17:00 Uhr schließt (das Gesamtgut schließt um 18:00 Uhr), führt der Weg zuerst steil nach unten. Valentin lernt aktuell das Treppensteigen am Geländer und möchte auf dem Rücken der Trage das Geländer nicht loslassen – eine sportliche Challenge auf den engen Stufen.Natur & Tierwelt: Der Ausblick auf die Klippen ist atemberaubend. Neben mysteriösen Geräuschen aus den Felsen (vermutlich von einer Robbe) werden weiter draußen Seehunde gesichtet. Sogar Wal- und Delfinbeobachtungen sind an diesem Ort regelmäßig möglich.Die berühmte Brücke von Mizen Head & das MuseumEin absolutes Highlight ist die historische Brücke, die eine tief abfallende Schlucht überspannt.Geschichte: Ursprünglich 1909 erbaut (in Anlehnung an das Gründungsjahr des BVB leicht zu merken), wurde sie 2009/2010 komplett demontiert und originalgetreu neu aufgebaut. Der Blick von der Brücke hinab in die Brandung ist schlicht spektakulär.Das Leuchtturmwärter-Museum: Auf der anderen Felsformation bieten die historischen Gebäude Einblicke in das frühere Leben und die harte Arbeit der Leuchtturmwärter.Herzliche Begegnungen: Auf dem Rundweg kommt es zu netten Gesprächen mit anderen Reisenden – unter anderem mit den „O’Brians“, einer US-amerikanischen Familie mit irischen Wurzeln. Der 80-jährige Urgroßvater beeindruckt alle mit seiner erstaunlichen Fitness.Ein erlebnisreicher Tag an einem der imposantesten Zipfel Irlands geht zu Ende!

  43. 207

    Von Cork nach Cobh und weiter nach Baltimore: Titanic-Spuren, der große Waschtag & das Finale am Baltimore Beacon | Ep. 49

    Nach einer zweitägigen Podcast-Pause – geschuldet der Erschöpfung, dem Familienalltag und dem EM-Finale (Spanien schlägt Argentinien 1:0) – melden sich die beiden mit geballter Reise-Energie zurück!Ruhige Nacht am Stadion & ein stilvolles KomplimentDie Reise führte zunächst nach Cork, wo die kleine Familie eine wunderbar ruhige Nacht auf dem Stellplatz direkt hinter dem SuperValue Park Stadium verbrachte. Am Morgen gab es im angrenzenden Park direkt ein charmantes Kompliment von einer Passantin: Valentin und sein Vater waren modisch so perfekt aufeinander abgestimmt, dass die Dame das Outfit als „aesthetically pleasing“ adelte und prompt ein Foto der beiden schoss.Historischer Charme & Pub-Besuch in CobhWeiter ging nach Cobh (gesprochen wie „Cove“). Auf dem perfekt ausgestatteten Wohnmobilstellplatz (10 € / 24 Std. inkl. Ver- und Entsorgung) ergatterten sie am frühen Nachmittag einen der begehrten Plätze, bevor alles ausgebucht war.Zu Fuß ging es auf historische Erkundungstour durch die bunten Gassen der Hafenstadt, die einst der letzte Anlaufpunkt der Titanic war:St. Colman’s Cathedral: Die gewaltige Kathedrale thront über der Stadt und beeindruckte im Inneren mit wunderschönem Buntglas.Deck of Cards & Spy Hill: Vom berühmten Aussichtspunkt „Spy Hill“ bot sich der ikonische Blick auf die bunt gestaffelten Häuserreihen mit dem alten Titanic-Pier im Hintergrund. Ein findiger Nachbar öffnete hier sogar seinen Garten gegen eine 2-Euro-Spende („für einen Ferrari“) für das perfekte Foto.Pub-Besuch mit Hindernissen: Im Biergarten des urigen Pubs The Roaring Donkey gab es lokales Beamish-Stout für faire 5,30 €, während das alkoholfreie Cider stolze 6,40 € kostete. Weil Valentin aufwachte, es im rauchigen Biergarten recht eng wurde und die Hitze drückte, ging es nach dem schnellen Pint direkt zurück zum Camper.Der große WaschtagNach den Erlebnissen in Cobh stand am nächsten Tag ein absoluter Vanlife-Klassiker auf dem Programm: Großer Waschtag! Während die Maschinen liefen, wurde die Zeit intensiv genutzt, um Vorräte aufzustocken (inklusive des großen WLAN-Checks bei Aldi und Lidl), Fotos zu sichern, das digitale Archiv aufzuräumen und die nächsten Routenabschnitte zu planen.Am Abend haben wir uns mit einem Stellplatz oberhalb des Long Beachs an den Klippen belohnt.Der krönende Abschluss: Der Baltimore BeaconFrisch gewaschen zog es die Crew weiter an die Küste zum spektakulären Baltimore Beacon. Der markante, weiß getünchte Steinturm – auch liebevoll „Lot’s Wife“ genannt – wacht hoch oben auf den Klippen über die Einfahrt zum Hafen von Baltimore. Der Fußweg hinauf forderte zwar etwas Puste, belohnte aber mit einem atemberaubenden Panorama über den rauen Atlantik und die vorgelagerten Inseln. Ein absolut würdiger und bildgewaltiger Abschluss für diesen vollgepackten Roadtrip-Abschnitt!

  44. 206

    Wohnmobil-Tour durch Cork: Gasflaschen-Service, Marina Market, steile Hügel & Stadion-Stellplatz | Ep. 48

    Am Morgen zieht es uns noch einmal kurz zum Distillery-Park, wo Valentin auf der neu eröffneten Baby Walk Bridge stolz seine Runden dreht. Pünktlich um 10:00 Uhr startet dort die erste Tour, bei der die Besucher bereits morgens drei Whiskeys und ein weiteres Getränk an der Bar verkosten können – in dieser historischen Brennerei wurde früher der berühmte Jameson abgefüllt, heute dient sie in Midleton allerdings primär als Show-Objekt für Touristen.Vor der Abfahrt wird noch die Entleerung der Toilette direkt am Parkplatz erledigt. Ein Auffüllen des Frischwassertanks wird jedoch bewusst gecancelt: Da es vor Ort nur einen einzigen Wasserhahn gibt, liegt der Verdacht nahe, dass dieser von vielen Reisenden auch zum Ausspülen der Toilettenkassetten genutzt wird. Da im Wohnmobil noch genügend Wasser vorhanden ist und am nächsten geplanten Stellplatz eine sicherere Quelle vermutet wird, bleibt der Tank vorerst unberührt.Zu Besuch bei Sam: Gasflaschen-Auffüllung mit HindernissenDas Hauptziel des Vormittags ist eine Gas-Raffinerie, um die leere Gasflasche aufzufüllen. Gegen 10:30 Uhr klappt es im zweiten Anlauf. Sie werden überschwänglich von Sam, dem dortigen Security-Mitarbeiter, mit offenen Armen empfangen. Er freut sich riesig über die Rückkehr, outet sich als absolut kinder- und hundelieb und plaudert über seine Heimatstadt Midleton.Der geheime Klippenweg im MilitärgebietUm die Wartezeit von einigen Minuten zu überbrücken, empfiehlt Sam der Familie einen Spaziergang auf einem nahegelegenen Klippen-Aussichtsweg direkt an der Raffinerie vorbei.Mila kommt an die Leine, Valentin wandert in die Seitentrage. Der asphaltierte Weg führt bergauf, vorbei an Warnschildern, die vor Schießübungen mit scharfer Munition bei gehisster roter Fahne warnen.Vom Aussichtspunkt bietet sich ein grandioser Blick auf das Städtchen Cobh (auch Cove genannt). Ebenfalls im Blickfeld liegt Spike Island, eine ehemals berüchtigte Gefängnisinsel, die man heute von Cobh aus per Fähre besichtigen kann.Zurück am Wohnmobil wartet eine echte Überraschung: Die gefüllte Flasche wurde von den Mitarbeitern bereits bis vor die Wohnmobiltür geliefert.Der gesamte Service bei Calor Limited kostet 41,90 € – teurer als in Deutschland, aber mangels Alternativen in Irland vollkommen fair. Zum Abschied hat Sam dem kleinen Valentin sogar noch eine Schokorolle der Marke Wispa geschenkt, die aufgrund der extremen Hitze allerdings sofort im Kühlschrank deponiert werden muss.Aufbruch nach Cork: Die Parkplatzsuche & der Marina MarketNach einer kurzen Debatte über die schwierige Parkplatzsituation für Wohnmobile in Cork fällt die Wahl gegen den weit entfernten Stadion-Parkplatz (von dem aus man 40 Minuten laufen oder den Bus nehmen müsste). Stattdessen steuern sie den Parkplatz am Marina Market an. Der offizielle Parkplatz ist zwar komplett mit PKWs überfüllt und überall herrscht Parkverbot, doch mit viel Glück ergattern sie in einer Sekunde des Wendens genau in dem Moment eine Parklücke, als ein Lieferwagen wegfährt. Das Wohnmobil steht perfekt: mit Blick auf den Markt und den Fluss direkt im Rücken.Während Valentin im Fahrzeug schläft, wird die Lage gecheckt. Der Marina Market entpuppt sich als eine riesige, alte Großmarkthalle im industriellen Stil. Entgegen der Google-Rezensionen, die besagten, man solle sich warm anziehen, steht die Hitze in der Halle standesgemäß – bedingt durch die offenen Tore und die vielen brutzelnden Food-Stalls.In der Halle gibt es neben rund 30 Streetfood-Ständen auch kleine Bekleidungsläden und einen Bioladen Schließlich wird beim Griechen ein Lamm-Kebab im Pitabrot mit Pommes, Tzatziki und Salat für 12,00 € geholt. Der dazugehörige Abhol-Buzzer signalisiert schnell, dass das Essen fertig ist. Das Gericht schmeckt zwar lecker, ist für den Preis jedoch ein absolutes Leichtgewicht.

  45. 205

    Chaos-Frühstück in Waterford, die wilde Copper Coast & Gas-Suche: Unser Roadtrip-Abenteuer bis Midleton! | Ep. 47

    Nach einer zweitägigen Podcast-Pause melden wir uns endlich wieder zurück.Wir nehmen euch mit nach Waterford, wo unser Tag mit einem echten Abenteuer begann. Auf der Suche nach einem deftigen „Irish Breakfast“ hat uns die Reise in eine ziemlich skurrile, etwas abgerockte und „schmockige“ Hafenhalle hinter einer Tankstelle verschlagen. Trotz des gewöhnungsbedürftigen Ambientes und eines nicht ganz sauberen Kinderhochstuhls für Valentin, war das Personal super nett. Valentin hat das Essen geliebt, auch wenn das Ei für unseren Geschmack etwas zu trocken und die Saucenflaschen klebrig waren – für insgesamt 21 € inklusive Tee war es zumindest ein Erlebnis!Gut gesättigt ging es weiter in die Innenstadt von Waterford, die uns mit fantastischer Street Art an jeder Ecke, dem Wikinger-Viertel und dem kulturellen Viertel absolut begeistert hat. Ein echtes Highlight war ein von außen unscheinbarer Buchladen: Drinnen offenbarte sich uns ein wunderschönes, riesiges Geschäft mit hohen Decken und einem integrierten Café im Obergeschoss, in dem wir uns stundenlang hätten aufhalten können. Hier haben wir auch das Buch The Names gekauft.Direkt nebenan stießen wir auf das preisgekrönte Olive Café. Beim Blick auf die Karte ärgerten wir uns ein bisschen: Für fast denselben Preis hätten wir hier ein viel schöneres, gesünderes und auch für Vegetarier besseres Frühstück im gemütlichen Schatten auf dem Marktplatz bekommen.Nach dem Stadtbummel ging es für Valentin zum Austoben in den People's Park hinter dem Wohnmobil. Der dortige Fontänenbrunnen war sein absolutes Highlight.Am Nachmittag fuhren wir zur SETU Arena (South Eastern Technology University) außerhalb der Stadt. Dort fanden die gälischen Weltspiele (World Games) mit über 2.000 Athleten aus 100 Nationen statt. Auf dem Parkplatz konnten wir das Wohnmobil glücklicherweise im Schatten abstellen. Wir wollten unbedingt die deutschen Damen im „Gaelic Football“ unterstützen. Bei dieser rasanten Sportart darf der Ball mit der Hand gespielt werden, muss aber zwischendurch immer wieder mit dem Fuß angetippt werden. Tore zählen unterschiedlich, je nachdem, ob man ins Netz oder über die Querlatte trifft. Nach einer verletzungsbedingten Spielverlegung auf ein anderes Feld ohne Schatten und Verzögerungen im Zeitplan wurde es uns mit Valentin in der prallen Sonne jedoch zu heiß, sodass wir das Spiel vorzeitig verließen. Auch in die schnellste Mannschaftssportart der Welt, das Hurling, haben wir kurz reingeschnuppert. Zum Abschluss des Tages wollten wir unsere Hündin Mila im Maxi Zoo (dem irischen Fressnapf-Äquivalent) wiegen, um zu sehen, ob sie auf der Reise abgenommen hat – leider gab es dort jedoch keine Waage. Unser letzter Weg führte uns zu Harvey Norman, um unsere leere CO2-Flasche für den Soda-Stream zu tauschen. Während der Tausch in Deutschland fast an jedem Kiosk für 5 bis 7 € klappt, mussten wir hier erst die preislichen Grenzen ausloten.Atemberaubende Küstenstraße & die Suche nach GasNach den ereignisreichen Stunden in Waterford hieß es für uns wieder "On the Road". Wir fuhren zur traumhaften Copper Coast.Unseren Stellplatz für die Nacht steuerten wir im historischen Küstenort Youghal an. Nach einer ruhigen und erholsamen Übernachtung stand am nächsten Morgen eine wichtige Erledigung auf dem Zettel: Unser Gasvorrat neigte sich dem Ende zu. Da man in Irland nicht mal eben so deutsche Gasflaschen tauschen kann, machten wir uns auf den Weg zu einer speziellen Calor Gasabfüllung.Nun sind wir in Midleton angekommen – bekannt für seine berühmte Whiskey-Destillerie und den charmanten irischen Kleinstadt-Flair. Wie es uns hier ergeht und was wir als Nächstes planen, erfahrt ihr in der nächsten Folge!Eine vollgepackte Episode mit ehrlicher Food-Kritik, spannenden Sport-Einblicken, nützlichen Camper-Tipps und der unberührten Schönheit der irischen Südküste. Hört rein!

  46. 204

    Vollzählig! Die irische Kennzeichen-Jagd, Nervenkitzel am Sally Gap, die Wahrheit über Kilkenny-Bier & die Weiterfahrt nach Waterford | Ep. 46

    In der 46. Episode unseres Travel-Podcasts ist es endlich so weit: Wir haben das Ziel erreicht und alle 30 irischen Kennzeichen erfolgreich in unserer Sammler-App vereint! Das letzte und gleichzeitig eines der schwierigsten Puzzelteile war das Kennzeichen "TS". Warum sich die Suche in Großbritannien so viel komplizierter gestaltet als in Deutschland oder Irland, erklären wir euch in dieser Folge ganz genau.Doch der Reihe nach: Nach einer unruhigen Nacht, in der unsere Camping-Nachbarn bis spät in die Nacht den Motor ihres Vans laufen ließen, starten wir am nächsten Morgen gemütlich in den Tag. Trotz des ziemlich kräftigen Windes wagen wir noch einen Drohnenflug über die Heidelandschaft. Bevor wir die Reise fortsetzen, wandern wir zu zwei spektakulären Aussichtspunkten. Von dort aus genießen wir den Blick auf den berühmten „Guinness-See“ (Lough Tay) mit seinem markanten hellen Sandstrand, der optisch stark an eine Schaumkrone erinnert – auch wenn sich der Himmel durch den starken Wind innerhalb von Minuten zuzieht. Am zweiten Aussichtspunkt ignorieren wir (zusammen mit allen anderen Besuchern) die eindringlichen Warnschilder vor Klippen-Abbrüchen, um die Aussicht auf ein verstecktes Anwesen am See zu erhaschen.Die anschließende Abfahrt hält echten Nervenkitzel bereit: Auf dem engen, zugeparkten Parkplatz müssen wir unseren Hymer-Wohnwagen dank seines fantastischen Wendekreises erst einmal auf der Stelle drehen, um uns dann an parkenden Camping-Tischen und rangierenden Vans vorbeizumanövrieren.Richtig spannend wird es auf dem Weg zum Sally Gap:Single-Lane-Herausforderung: Eine extrem schmale, unübersichtliche Straße führt uns bergab entlang des Sees. Entgegenkommender Verkehr hätte hier echtes Chaos bedeutet, doch wir haben Glück!Historische Kulisse: Wir durchqueren die atemberaubende, weite Berglandschaft, in der einst Szenen für den Blockbuster Braveheart gedreht wurden.Radfahrer & Schafe: Während uns auf der Passstraße zahlreiche sportliche Radfahrer begegnen, lassen sich die Schafe diesmal leider erst wieder viel später im Tal blicken.Unser Tagesziel ist die wunderschöne, mittelalterliche Stadt Kilkenny. Dort steuern wir einen zentrumsnahen Stellplatz an. Die Bezahlung der 10 Euro pro Nacht läuft hier noch wunderbar unkompliziert und auf Vertrauensbasis über einen Briefumschlag in einer Postbox. Ein netter Wohnwagen-Nachbar hilft uns nicht nur mit passenden Umschlägen aus, sondern erklärt uns auch geduldig das gesamte Prozedere.In Kilkenny tauchen wir tief in die lokale Brauereigeschichte ein. Wir lüften das Geheimnis, warum das weltbekannte "Kilkenny"-Bier eigentlich eine reine Erfindung der Guinness-Brauerei für den Exportmarkt ist, während das ursprüngliche Bier vor Ort den Namen "Smithwicks" trägt. Wir erzählen euch die Geschichte der ältesten Brauerei Irlands, die heute leider geschlossen ist, und wo man die berühmten Tastings und Touren stattdessen noch erleben kann.Auf nach Waterford:Nachdem wir die historische Atmosphäre in Kilkenny genossen haben, zieht es uns weiter. Wir packen zusammen und machen uns auf den Weg Richtung Süden in die älteste Stadt Irlands: Waterford. Was uns auf der Fahrt dorthin erwartet, wie sich die Landschaft verändert und welche ersten Eindrücke wir von der berühmten Wikinger-Stadt gewinnen, erfahrt ihr am Ende dieser vollgepackten Episode.Schnappt euch ein kaltes Getränk und reist mit uns durch die grüne Insel!

  47. 203

    Vom Bettsturz-Dilemma zum Guinness-See: Unser abenteuerlicher Roadtrip-Morgen in den Wicklow Mountains | Ep. 45

    Ein ereignisreicher Morgen liegt hinter uns! In dieser Folge berichten wir direkt aus den atemberaubenden Wicklow Mountains und blicken auf eine Nacht und einen Vormittag voller Adrenalin, unvorhergesehener Wendungen und wunderschöner Landschaften zurück.Der "Superwoman"-Move in der NachtDie Nacht in Dublin war dank neuer Wachsohrstöpsel aus der Apotheke eigentlich angenehm ruhig – bis zu einem Schreckmoment gegen 2:00 oder 3:00 Uhr morgens. Valentin, der im Schlaf extrem aktiv ist, rollte sich im Wohnmobil über die Beine und war kurz davor, kopfüber aus dem oberen Bett zu stürzen. Wie in einer Social-Media-Compilation reagierte die "Superwoman" des Hauses instinktiv aus dem Schlaf heraus: Ohne richtig zu sehen, packte sie ihn am Knöchel und rettete ihn vor dem anderthalb Meter tiefen Sturz auf die Plastikkanten im Wohnbereich. Ein echter Mutterinstinkt-Move! Früher Aufbruch und Dublin im ZeitrafferNachdem Valentin um 7:00 Uhr endgültig wach war, ging alles ganz schnell. Schon am Vorabend hatte uns ein netter Mitarbeiter (oder der Chef) der dortigen Bad-Anlage im Range Rover angesprochen und nach unseren Plänen gefragt. Um 8:00 Uhr morgens machten wir uns – ohne Kaffee und ohne Zähneputzen, um den Platz schnell freizumachen – auf den Weg. Der Weg führte uns am Samstagmorgen quer durch Dublin. Trotz der frühen Stunde war aufgrund der Ampelschaltungen an eine grüne Welle nicht zu denken. Interessant waren auch die Dieselpreise: Im Stadtkern lag der Liter noch bei 1,59 €, stieg jedoch weiter außerhalb rapide an (bis auf 1,71 € oder gar 1,76 €).Servicestopp bei Circle K & die Wäsche-WährungWir steuerten eine Circle K Tankstelle an, die wir über Park4Night ausfindig gemacht hatten. Dort gab es einiges zu tun:Wasser & Abwasser: Wir ließen das Grauwasser im Gulli auf der Tankstelle ab. Frischwasser füllten wir nur minimal (ca. 15 Liter) nach, da der Druck schwach war und wir für die anstehende Bergfahrt Gewicht sparen wollten.Ankunft am "Guinness-See" (Lough Tay)Die Fahrt in die Berge zog sich über steile, enge Straßen. Der Motor kam gut beansprucht an die 90-Grad-Grenze, hielt aber im zweiten Gang tapfer durch. Belohnt wurden wir mit einem Stellplatz am berühmten Lough Tay (auch bekannt als Guinness-See).Der See verdankt seinen Spitznamen nicht nur der Tatsache, dass er einst der Guinness-Familie gehörte (und dort auch Familienmitglieder bestattet sind), sondern auch seiner Optik: Er hat die Form eines Guinness-Glases, und der künstlich angelegte Sandstrand wirkt wie die perfekte Schaumkrone. Heute gehört das private Areal einem Schweizer Unternehmer, der im Zuge der Panama Papers bekannt wurde. Baden ist dort unten leider verboten, weshalb der Strand trotz des schönen Wetters leer war.Die Region ist zudem eine absolute Film-Kultstätte:In der Serie Vikings diente der See als Kulisse für das Dorf Kattegat.Auch Szenen für Braveheart, PS: Ich liebe dich (inklusive der bekannten Brücke) und die Serie Wednesday (im nahegelegenen Wald) wurden hier gedreht.Wanderung mit "Wasser-Geiz"Nachdem Valentin im Wohnmobil endlich seinen einstündigen Mittagsschlaf gefunden hatte, zog es uns hoch hinaus. Es ging steil bergauf durch eine atemberaubende Bergpanorama-Landschaft. Aus reiner "sozialer Fürsorge" (und um das Jammern der anderen zu verhindern, falls das Wasser knapp wird) rationierte Stephan sein Trinken so sehr, dass er auf dem gesamten Hinweg fast gar nichts trank und mit einem völlig trockenen Hals oben ankam. Valentin und unser Hund waren logischerweise bestens versorgt.Oben angekommen bot sich uns ein gigantischer Ausblick über die Wicklow Mountains. Trotz der Befürchtung, dass es am Wochenende voll wird, war es ein absolut gelungener Ausflug. Den Hundekotbeutel haben wir übrigens pflichtbewusst wieder mit zurück zum Wohnmobil genommen!Schaltet auch das nächste Mal wieder ein, wenn es im Wohnmobil weiter durch Irland geht!

  48. 202

    Dublin hautnah: Trinity College, Guinness-Träume & der ganz normale City-Wahnsinn | Ep. 44

    In der 44. Folge unseres Travel-Podcasts nehmen wir euch mit auf einen ereignisreichen und ziemlich turbulenten Tagesausflug nach Dublin! Nach einer etwas unruhigen Nacht an unserer Promenade in Clontarf, wo uns das rhythmische Klappern der Autos auf den Rillen im Asphalt in den Ohren lag, hieß es erst einmal: Valentin unterhalten, frühstücken und die Sachen packen.Erst gegen 11:00 Uhr kamen wir los und machten uns mit dem Doppeldeckerbus auf den Weg in die irische Hauptstadt. Doch der Start verlief anders als gedacht: Der Busfahrer akzeptierte entgegen unserer Erfahrungen aus UK keine Kartenzahlung, sondern wollte partout nur Münzen! Zum Glück rettete uns ein 5-Euro-Schein die Fahrt, und der nette Fahrer drückte bei den restlichen 20 Cent ein Auge zu.In Dublin angekommen (Endstation Talbot Street), stürzten wir uns ins Getümmel. Vorbei am gigantischen "The Spire" und dem interaktiven Portal, an dem Kinder im England-Outfit gerade Schere-Stein-Papier mit Menschen auf der anderen Seite der Welt spielten, merkten wir schnell: Die Stadt ist voll! Der Grund? Eine riesige, internationale Dance-Competition mit über 120.000 Teilnehmern, die der Stadt ein echtes Gewusel bescherte.Unser erstes großes Ziel war das historische Trinity College. Nach einem kurzen Schreckmoment – Valentins Sonnenhut ging unterwegs verloren, konnte aber glücklicherweise auf einem Fahrradständer wiedergefunden werden – schlüpften wir über einen Seiteneingang auf das wunderschöne Gelände. Dort herrschte festliche Stimmung wegen der Graduation-Feiern. Lange durften wir die Atmosphäre allerdings nicht genießen, denn das Security-Personal wies uns freundlich, aber bestimmt darauf hin, dass Hunde (selbst auf dem Außengelände) strengstens verboten sind.Weiter ging es durch die belebten Einkaufsstraßen in Richtung St. Stephen’s Green. Während Valentin im Park ein ausgiebiges Nickerchen im Kinderwagen machte, kämpften wir mit lauten Teenagern, Schattenplätzen, die wir per "Switcheroo" mit anderen Parkbesuchern ergatterten, und einer herannahenden Live-Band. Valentin wurde schließlich durch ein anderes kreischendes Kleinkind geweckt, genoss danach aber sichtlich die Zeit auf dem Spielplatz, wo er mit einem kleinen Jungen fleißig Stöckchen am Schachbrett austauschte und – mal wieder – trotz Jungs-Kleidung von allen für ein Mädchen gehalten wurde.Der anschließende Boxenstopp im St. Stephen’s Einkaufszentrum verlangte uns noch einmal alles ab: Während drinnen das Wickeln und Stillen organisiert werden musste (inklusive der Suche nach dem Schlüssel für die Barrierefrei-Toilette), hieß es draußen für den Rest des Teams: Warten mit Hund Mila. Da Hunde im Center verboten sind und draußen an der Ecke reger Trubel herrschte, war an Entspannung kaum zu denken. Auch das Thema Obdachlosigkeit und Drogenabhängigkeit fiel uns in den Straßen der Stadt hier leider vermehrt auf.Nach einem schnellen Lidl-Snack (Backwaren und Kaffee) an der St. Patrick’s Cathedral wollten wir eigentlich noch das Dublin Castle aus der Nähe sehen. Doch Pustekuchen: Wegen einer EU-Veranstaltung im Rahmen der irischen Ratspräsidentschaft 2026 war das gesamte Areal weiträumig mit Gittern abgesperrt und von der Garda bewacht.Vorbei an der imposanten Christ Church Cathedral und nach gefühlt endlos langen Ampelphasen – die Valentin zwischendurch in der Trage verbringen musste – zog es uns schließlich zu den geschichtsträchtigen Mauern der Guinness-Brauerei im Stadtteil St. James's Gate. Schon von Weitem kamen uns die Besucher mit ihren Souvenirtüten entgegen.Schaltet ein und erfahrt alles über unseren chaotischen, anstrengenden, aber unheimlich faszinierenden Tag im Herzen von Dublin!

  49. 201

    Überfahrt nach Irland: Vom Buchungsfrust in Holyhead zum Traum-Stellplatz an der Promenade von Clontarf | Ep. 43

    Nach einer unruhigen Nacht auf dem Parkplatz in Bangor, bei der die Geräuschkulisse eines nahegelegenen Pubs das Einschlafen erschwerte, steht der Tag ganz im Zeichen der Reisevorbereitungen für die Überfahrt nach Irland. Noch am Morgen wird die Zeit bei einem Einkauf im örtlichen Aldi optimal genutzt: Dank des dort überraschend schnellen Internetzugangs gelingt das Sichern von fast 800 Fotos und Videos im Handumdrehen. Begleitet von Valentin wird die Einkaufsliste abgearbeitet, bevor es an die Suche nach günstigem Kraftstoff geht.Da die Treibstoffpreise in Irland als deutlich teurer gelten, soll der Tank in Wales noch einmal komplett gefüllt werden. Was folgt, ist eine kleine Odyssee zwischen einer Texaco- und einer Tesco-Tankstelle. Nach einem Preisvergleich und dem Manövrieren durch lange Warteschlangen entscheidet man sich schließlich für die günstigere Texaco-Variante und tankt das Wohnmobil für knapp 78 Pfund randvoll. Ein anschließender Stopp bei Tesco wird genutzt, um im kühlen Schatten zu parken und spezielle Besorgungen wie grobes Meersalz und eine Auswahl an lokalen Biersorten zu machen. Auch eine Packung der berüchtigten Marmite-Chips wandert als spontaner Kauftest in den Wagen.Die Weiterfahrt in Richtung Holyhead verläuft jedoch anders als geplant. Ein plötzliches Funkloch erschwert zunächst die Navigation, und das Vorhaben, das Fährticket flexibel von unterwegs oder direkt vor Ort zu buchen, erweist sich als Fehlkalkulation. Während der Fahrt steigt nicht nur der Ticketpreis, sondern die Verbindung am Nachmittag ist schließlich restlos ausgebucht.Um die Situation zu beruhigen und Hündin Mila den nötigen Auslauf zu geben, steuert die Crew den malerischen Coastal Park in Holyhead an. Bei plötzlichem, eisigem Nebel und der Geräuschkulisse eines nahen Militärflugplatzes führt der Spaziergang vorbei an einem historischen Hundefriedhof mitten im Wald. Trotz der anfänglichen Enttäuschung über die verpasste Fähre wendet sich das Blatt am Fährhafen schließlich zum Guten: Die Buchung für die Überfahrt klappt doch noch, und das Wohnmobil setzt erfolgreich nach Dublin über!In Irland angekommen, geht es direkt zu einem echten Highlight für die erste Nacht auf der grünen Insel: Ein wunderschöner Stellplatz direkt an der Promenade von Clontarf, der mit Meeresrauschen, aber auch Straßenlärm und einem großartigen Ausblick den perfekten Startpunkt für das irische Abenteuer markiert.

  50. 200

    Abkühlung im Fluss, strahlender Snowdon & der Hogwarts-Vibe in Bangor | Zwischen Berglandschaften, Beatles-Vibes und Möwen-Alarm | Ep. 42

    In der 42. Folge wagen wir ein echtes Experiment und nehmen den Podcast am späten Abend um 21:00 Uhr direkt aus unserem „Wohnmobil-Studio“ auf. Valentin ist nach dem Einschlafen leider wieder aufgewacht, da es oben im Bett einfach zu heiß war. Während er uns auf Trab hält, lassen wir den ereignisreichen Tag noch einmal Revue passieren.Die Nacht am Fluss und der Sprung ins kalte WasserDie Nacht verlief absolut ruhig – im Gegensatz zu vorherigen Stopps wurde dieses Mal kein einziges Mal gehupt. Nach einem morgendlichen Drohnenflug über dem nebelverhangenen Hang und einem gemütlichen Frühstück mit Scones ging es für uns endlich ins Wasser. Wir konnten uns wunderbar abkühlen.Vorbei am Snowdon zu den Aber FallsAnstatt die Hauptstraße weiterzufahren, wählten wir die schmalere Nebenstraße A4085, die uns eine fantastische Aussicht auf den Snowdon bot. Der höchste Berg von Wales zeigte sich uns heute völlig wolkenfrei unter strahlend blauem Himmel.Unser eigentliches Ziel waren jedoch die Aber Falls (Rhaeadr Fawr). Wir parkten auf einem kostenfreien, wohnmobilfreundlichen Parkplatz im Ort Aber und nutzten dort die barrierefreien „Deluxe-Toiletten“, die sogar historische Infos zum Dorf bereithielten. Gut eingecremt und mit Valentin in der Minimeis-Schultertrage wanderten wir los. Am beeindruckenden Wasserfall angekommen, genossen wir eine Pause im Schatten, während Mila ausgiebig im Wasser planschte.Hogwarts-Stimmung und Beatles-Geschichte in BangorNach einer kurzen Weiterfahrt erreichten wir Bangor, wo wir auf einem ebenen Parkplatz ohne Höhenbeschränkung parkten. Der Hauptgrund für unseren Besuch war eine historische Anekdote: Hier trafen die Beatles 1967 auf den Maharishi, bevor sie ihre Reise nach Indien antraten – ein Aufenthalt, den sie wegen des plötzlichen Todes ihres Managers Brian Epstein vorzeitig abbrechen mussten.Die Stadt selbst, inklusive der Kathedrale und der Einkaufsstraße mit vielen geschlossenen Läden, hat uns optisch ehrlich gesagt eher an ein „kleines Gelsenkirchen“ erinnert. Ein echtes Highlight war jedoch das Universitätsgebäude, das majestätisch auf dem Berg thront und uns sofort in absolute Hogwarts-Stimmung versetzt hat. Nach einem Einkauf im Asda-Supermarkt – bei dem wir für Valentin einen neuen UV-Schutzanzug inklusive Hut für 6 Pfund ergattert haben – ging es zurück zum Van.Hitze-Herausforderungen im Van & Ausblick auf die FähreObwohl wir alle Luken geöffnet und das Wohnmobil gut abgedunkelt hatten, staute sich die Hitze im oberen Bereich des Vans auf über 30 Grad. Mila hat die Zeit im kühleren, unteren Bereich zwar gut überstanden, aber der anstrengende Tag in der prallen Sonne steckt uns allen in den Knochen.Aktuell stehen wir etwa 30 Minuten von Holyhead entfernt. Ob und wann wir morgen spontan die Fähre nehmen, entscheiden wir ganz flexibel, da die Preise am Wochenende und im Laufe der Woche stark variieren.Kommt mit auf unsere Reise durch Wales, erfahrt, warum Schwimmschuhe die beste Investition sind und was Bangor mit Zauberschulen zu tun hat!

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Wir sind als Familie mit Hund und Oldtimer-Wohnmobil unterwegs – und seit kurzem auch zum ersten Mal mit Baby. Nach einem Jahr Vollzeit-Leben im Camper nutzen wir ihn heute für spannende Touren quer durch Europa. Unsere längste Reise dauerte 12 Monate und führte uns durch 17 Länder, von Skandinavien über das Baltikum bis nach Südosteuropa und zurück. Danach folgten eine kürzere Tour durch Niederlandeund Belgien sowie eine Hochzeitstour nach England. Im Podcast teilen wir Erlebnisse, Abenteuer und Tipps zum Reisen mit Baby, Hund und Oldtimer-Wohnmobil.👉 Mehr auf Instagram: @lida.the.camper

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