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Das Büchermagazin

Das Bayern 2 Büchermagazin im Gespräch mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Kritikerinnen und Kritikern und anderen Büchermenschen. Mit Rezensionen aktueller Literatur und vielen Entdeckungen aus Roman, Lyrik und Sachbuch.

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  1. 98

    Susan Kreller über „Licht nach oben“ – zu Unrecht nicht nominiert für den Deutschen Buchpreis

    Ingo Schulze gehört zu den Stammgästen auf den Longlists und Shortlists des deutschen Buchpreises. Auch dieses Jahr war er dort zu finden, mit seinem Roman "Das Wasser im August".

  2. 97

    „Jenseits der Brandmauer“ - Punkrocker Monchi über das Leben in der ostdeutschen Provinz

    Wir schauen uns Monchis Buch "Jenseits der Brandmauer" an, über das Leben in der Provinz in Mecklenburg-Vorpommern mit AFD-Mehrheiten und der Frage 'Gehen oder Bleiben?‘.

  3. 96

    Shida Bazyars Roman „Die Lücken“: „… ein Gefühl dafür, wie groß das Grauen war.“

    "Die Lücken", so heißt Shida Bazyars neuer Roman, der schon vor dem Erscheinen diese Woche auf der Long List des Deutschen Buchpreises steht und migrantische Perspektiven und deutsche Geschichte verbindet.

  4. 95

    Caroline Wahl im Gespräch über „1999 Meter über dem Meer“

    31 Jahre jung und die derzeit erfolgreichste deutschsprachige Autorin: Caroline Wahl, die Verfasserin der Bestseller "22 Bahnen", "Windstärke 17" sowie "Die Assistentin", legt Jahr für Jahr einen neuen Roman vor.

  5. 94

    „Die Dialektik der Abkühlung“ – Jan Eike Dunkhase im Gespräch

    Coolness, Klimaanlagen und Kühlschränke: Der Historiker Jan Eike Dunkhase hat eine "Kulturgeschichte der Kälte" geschrieben - und zeigt in seinem Buch "Kühle neue Welt.

  6. 93

    Lily Kings neuer Roman „Herz König“

    Die amerikanische Bestseller-Autorin Lily King legt neuerlich einen komplexen Liebesroman vor: "Herz König" (C.H. Beck). Eine Rezension von Kirsten Böttcher

  7. 92

    „Die Jugend malt wieder Hakenkreuze“ – Manuela Müller im Gespräch

    Von der Radikalisierung der jungen ostdeutschen Generation erzählt die preisgekrönte Journalistin Manuela Müller in ihrem Reportage-Band "Die Jugend malt wieder Hakenkreuze" (Tropen).

  8. 91

    Von Monstern und Menschen – der Stadtviertel-Roman von Seyda Kurt

    Der Englische Garten in München, Oberhessen, Köln Kalk und das süditalienische Salerno sind unsere geographischen Literaturtreiber: Seyda Kurt widmet sich nach ihren Essays auch im ersten Roman den Gefühlen - die "Zeit der Monster" materialisiert sich im Stadtviertel (Hanser)

  9. 90

    Elena Fischers neuer Roman „Wirf einen Schatten“

    Gleich mit ihrem Debüt "Paradise Garden" hat die 1987 geborene Autorin Elena Fischer 2023 einen Erfolg landen können.

  10. 89

    Jungs, Mütter und Feuerwehr-Einsätze – die Krimi-Autorin Simone Buchholz hat einen sehr persönlichen Essay „Über Söhne“ geschrieben

    Feuerwehr-Einsätze, Notarzt, Kampfsport - in "Über Söhne" (Rowohlt Hundert Augen) erzählt Simone Buchholz vom Leben mit heranwachsenden Jungs und davon, wie man in dieser Welt einen Sohn erzieht.

  11. 88

    Dirk von Petersdorff im Gespräch über sein Buch „Wir Kinder der Leichtigkeit“

    Wo ist jene Unbeschwertheit und Heiterkeit hin, die uns in den Siebzigern Aufgewachsene einmal so vertraut gewesen ist?

  12. 87

    Rachel Khong über ‚echte Amerikaner‘ und stereotype Erwartungen

    Echt amerikanisch zu sein - was heißt das eigentlich? Wer gehört dazu und wer nicht in einem Land, das sich durch Einwanderung zu dem entwickelt hat, was es heute ist?

  13. 86

    Michael Kleeberg über seinen Hemingway-Roman „Achilles in Taormina“

    Ist über den Literaturnobelpreisträger Ernest Hemingway nicht schon alles erzählt? Bei weitem nicht!

  14. 85

    Bernhard Kegel über verblüffend schnelle Evolution als Hoffnung im Klimawandel

    Evolution ist etwas sehr Langsames mit Dinosauriern? Nein, sagt der Sachbuchautor und Biologe Bernhard Kegel - heute wissen wir mehr als Darwin!

  15. 84

    „Odysseus. Mythos und Wahrheit“ - Raimund Schulz im Gespräch

    Kurz vor dem weltweiten Start von Christopher Nolans Kino-Epos "Odyssee" gewinnt das Bild des listenreichen Odysseus durch dieses Buch des Althistorikers Raimund Schulz neue und schärfere Konturen:

  16. 83

    Das neue Buch von Florian Illies: „Träume aus Feuer“

    Der Bestseller-Autor beschreibt in seinem neuen Sachbuch (Pfaueninsel) die Kunst des Glasmachers Johannes Kunckel, der im 17. Jahrhundert ein bekannter Mann war.

  17. 82

    Heike Geißler schickt "Michaela Kohlhaas" auf einen modernen Rachefeldzug

    Heike Geißler, Bayerische Buchpreis-Trägerin, Spezialistin für Verzweiflungen, greift Kleists Novelle Michael Kohlhaas auf, über große Ungerechtigkeit und grenzenlose Rache - ein Gespräch mit der Autorin über den Roman "Michaela Kohlhaas" (Suhrkamp)

  18. 81

    Fritz Breithaupt und „Einmal, zweimal, keinmal“

    Wir sind Erfahrungswesen, schreibt der Kognitions- und Literaturwissenschaftler Fritz Breithaupt in seinem neuen Buch.

  19. 80

    Gustav Seibt im Gespräch über „Ein Sommer mit Goethe“

    Goethe ist mitunter gar nicht "family-tauglich" und die Lektüre seines Werks ein probates Gegengift in den heutigen Meinungsschlachten der sozialen Medien.

  20. 79

    Benjamin Maack und „Bewerbungen um einen Job als Mensch“

    In seinem "Depressionstagebuch" erzählt der Schriftsteller und Journalist einmal mehr offen über das Leben mit der Erkrankung.

  21. 78

    Wie soziale Medien Kinder manipulieren - ein Weckruf von Bildungsforscherin Nina Kollek

    Kinder bekommen ihr erstes eigenes Smartphone heute im Durchschnitt im Alter von 7 Jahren. Mit etwa 11 geht's dann los mit der Nutzung von TikTok, Instagram und Co. Wie soziale Medien unsere Kinder manipulieren und weshalb das nicht nur deren Persönlichkeitsentwicklung empfindlich stören kann, sondern unsere gesamte Demokratie bedroht - darüber hat die Bildungsforscherin Nina Kollek ein Buch geschrieben: "Der Kampf in den Köpfen" (Rowohlt Verlag).

  22. 77

    „Udo Fröhliche“: Benjamin von Stuckrad-Barre im Gespräch über Udo Lindenberg

    Schon in seinem autobiographischen Roman "Panikherz" hat Benjamin von Stuckrad-Barre seinem "großen Bruder" Udo Lindenberg ein bleibendes Denkmal gesetzt.

  23. 76

    Monika Maron im Gespräch über ihre Tagebücher 1980-2021

    "Immer noch freundlich, aber kaum noch geduldig" - Dieser 1982 von Monika Maron in einem Brief an den damaligen "Bücherminister" der DDR, Klaus Höpcke, sympathisch selbstbewusst formulierte Gruß gibt ihren nun kurz vor ihrem 85. Geburtstag publizierten Tagebüchern den Titel.

  24. 75

    Christoph Peters, Jens Sparschuh, Katrin Zipse – Begegnungen auf der Leipziger Buchmesse

    Büchermontag nach der Leipziger Buchmesse, wo nicht NUR über Wolfram Weimer diskutiert wurde, wenn auch sehr viel.

  25. 74

    Ines Geipel und ihr Buch "Landschaft ohne Zeugen"

    Mit ihrem Buch "Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung" ist die Autorin für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

  26. 73

    Marc-Uwe Kling: „Wir müssen alle noch ein bisschen politischer werden“

    Kleinkünstler Marc-Uwe Kling schickt ein weiteres Mal das Känguru durch unsere gespaltene Gesellschaft.

  27. 72

    Ulrike Almut Sandig: „Es ist auch unser Krieg“

    Die Welt wird von der Eskalation im Nahen Osten erschüttert - und die Kraft der Worte und der Literatur scheint klein.

  28. 71

    Robert Menasse und ein weiteres Europa-Buch

    Robert Menasses "Die Lebensentscheidung" führt erneut ins politische Brüssel (Suhrkamp)

  29. 70

    Jörg Baberowski über sein Buch "Am Volk vorbei. Zur Krise der liberalen Demokratie"

    Der Historiker Jörg Baberowski legt einen neuen kontroversen Essay zum Zustand unserer Demokratie vor, die er nicht im Sterben begriffen sieht, gleichwohl aber für erstarrt hält.

  30. 69

    Kristof Magnusson über "Die Reise ans Ende der Geschichte"

    Ein junger Dichter wird im neuen Roman von Kristof Magnusson unversehens zum Geheimagenten:

  31. 68

    Jennette McCurdy im Gespräch über ihren Roman „Half his age“

    Die US-amerikanische Autorin, bekannt geworden mit ihrem Memoir "I'm glad my mom died", erzählt von einer ungleichen Liebe in unserer Zeit, von Träumen, Sehnsüchten und Klassenunterschieden.

  32. 67

    Katrin Eigendorf: „Menschlichkeit geht immer über die Story“

    Krieg und Walzer, Tauben und Leinwand - in diesem Büchermagazin alles dabei.

  33. 66

    Mirna Funks Roman „Balagan“: Krimi, Kunst und Identität

    Eine millionenschwere, verschwundene, dann wiederaufgetauchte und vererbte Kunstsammlung.

  34. 65

    Julian Barnes legt sein letztes Buch vor: "Abschied(e)"

    Der britische Meistererzähler Julian Barnes feiert in wenigen Tagen seinen 80. Geburtstag.

  35. 64

    András Visky und sein Meisterwerk „Die Aussiedlung“

    Herta Müller feiert dieses Buch als "großes Sprachkunstwerk": "Die Aussiedlung" (Suhrkamp) von András Visky.

  36. 63

    Roberto Simanowski im Gespräch über seine „Philosophie der KI“

    Nur die Blauäugigen erkennen in Künstlichen Intelligenzen wie ChatGPT, Deepseek, Grok oder Gemini hilfreiche Werkzeuge.

  37. 62

    Michael Krüger im Gespräch über seine Erinnerungen „Unter Dichtern“

    Er ist ein legendärer Verleger, er übersetzt, ediert und dichtet sein Leben lang schon wie so viele der von ihm verlegten Autoren und Freunde: Michael Krüger, "der Ariel unter den schwerfüßigen Vertretern unserer schreibenden Zünfte".

  38. 61

    Hanif Kureishi: „Schreiben hat mich am Leben gehalten“

    "The writing kept me alive", sagt der britische Autor Hanif Kureishi über eine Zeit, in der er nach einem Sturz gelähmt war; rein körperlich war Schreiben nicht möglich.

  39. 60

    Zwischen Fakt und Fiktion: Christoph Poschenrieder über "Fräulein Hedwig"

    "Angels of Bread": Neue Erinnerungen von Patti Smith / "Achte Woche": Antonia Baum schreibt über eine Frau, die vor der Frage steht: Will ich mein Kind behalten oder nicht? /

  40. 59

    Rainer Maria Rilke und der italienische Faschismus

    Kurz vor seinem 150. Geburtstag sprechen wir über den Dichter Rainer Maria Rilke. Der Autor Hans-Peter Kunisch hat sich mit dem politischen Rilke auseinandersetzt - insbesondere mit seinem Hang zum italienischen Faschismus - im Buch "Das Flimmern der Raubtierfelle" (Reclam) / Außerdem: Manfred Kochs Biographie "Rilke. Dichter der Angst" (C.H. Beck) / Till Kössler legt zum 50. Todestag Francisco Francos eine neue Biographie über den spanischen Diktator vor (C.H. Beck) / Yulia Marfutowa reist literarisch zurück in ihre Geburtsland Russland: "Eine Chance ist ein höchstens spatzengroßer Vogel" (Rowohlt) / Das literarische Rätsel

  41. 58

    "Fiktion sollte keine Botschaft haben": Große kleine Geschichten von Joy Williams

    "Stories 2": Neues von der Meisterin der Kurzgeschichte Joy Williams / "Ohnmacht des Völkerrechts": Der Professor für Völkerrecht Christoph Safferling im Gespräch über die Entstehung und den Status Quo des Völkerrechts / Meisterwerk lateinamerikanischer Erzählkunst: Gustavo Faverón Patriaus "Unten leben" / "Aufrecht": Das neue Buch zwischen Lebensgeschichte und politischer Philosophie von Lea Ypi / "So war die Welt": Louise Erdrich kehrt zurück ins Red River Valley

  42. 57

    "Ich mag Romane, die wirklich viel erzählen" - Vea Kaiser über 'Fabula rasa oder Die Königin des Grand Hotels‘

    Willkommen zu einer kleinen Auszeit im Wiener Grand Hotel mit "Fabula Rasa", dem Schelminnen-Roman von Vea Kaiser (Kiepenheuer & Witsch). Dazu beschäftigen wir uns mit Ameisen und der Frage von Maurice Maeterlinck, dem belgischen Nobelpreisträger, was wir von ihnen lernen können (Neuauflage im Czernin Verlag), mit dem Thriller "Kälter" von Suspense-Profi Andreas Pflüger (Suhrkamp) und mit der "...geheimen Natur der irdischen Dinge", über die der Argentinier Patricio Pron mehr weiß (dtv). Und wir erinnern gemeinsam mit Peter Henning und seinem Band "Vom Leben berührt" (Kiepenheuer & Witsch) an den Schriftsteller Dieter Wellershoff.

  43. 56

    Florian Illies im Gespräch über sein Buch „Wenn die Sonne untergeht“

    Ein Büchermagazin spezial mit einem Mitschnitt aus dem Frankfurter Schauspielhaus. Dort hat Bayern 2 am 16. Oktober die Deutschland-Premiere des neuen Buches von Florian Illies präsentiert: "Wenn die Sonne untergeht. Familie Mann in Sanary" (S. Fischer). Knut Cordsen im Gespräch mit dem Autor.

  44. 55

    „Lesen macht glücklich!“

    "Lesen macht glücklich!" strahlt die Leserin in Halle 1.2 - fröhliche und ernste Begegnungen auf der Frankfurter Buchmesse bietet diese Ausgabe des Bayern 2 Büchermagazins. Verena Lueken spricht über ihr Buch "Alte Frauen", mit dem sie nominiert ist für den Bayerischen Buchpreis, Friedrich Ani über "Schlupfwinkel", ein Memoir, in dem der Krimi-Autor von Eltern und Kindheit erzählt, und Can Dündar, der nun schon so lange im Exil in Deutschland ist, über "Ich traf meinen Mörder. Ein Journalist und die dunklen Seiten der Macht". Und wir schauen zurück auf die Verleihung des Friedenspreises an den Osteuropa-Historiker Karl Schlögel.

  45. 54

    Dagmar Leupold: Ein von Gewalt geprägtes Leben kann man nur in Fragmenten erzählen

    "Blümerant" - fast vergessen als Wort; die Mutter aus Dagmar Leupolds neuem Roman "Muttermale" fühlt sich so, wenn sie lieber nicht klärt, was ihr eigentlich widerfährt. Leupold recherchiert dem Wort nach, aber auch vielen anderen Details, Objekten, Erinnerungen, um - 20 Jahre nach ihrem "Vater-Buch" - ein Bild der aus Ostpreußen geflohenen Mutter und ihrer Generation erstehen zu lassen. Ein Gespräch mit der Autorin / Geister und Postkoloniales: die Literatur der Philippinen / der Wallstein Verlag beginnt mit einer "ukrainischen Bibliothek" / "Zerstörungslust" von Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey - der Band der beiden Soziologen wird mit dem Geschwister Scholl-Preis ausgezeichnet. / Rätsel

  46. 53

    Annette Pehnt über "Einen Vulkan besteigen"

    Annette Pehnt hat minimale Geschichten geschrieben, in denen es um alles geht. Warum Reduktion ein Schlüssel für Komplexität ist, erzählt sie im Gespräch / Außerdem geht es um Irene Disches Roman "Prinzessin Alice", den neuen Erzählband vom französischen Literaturnobelpreisträger Jean-Marie Gustave Le Clézio, um Tomer Dotan-Dreyfus Erinnerungsbuch "Keinheimisch. Kindheit in Israel, Leben in Deutschland" und den Roman mit dem kürzesten Titel des Bücherherbstes: "ë" von Jehona Kicaj - ein Kandidat für den Deutschen Buchpreis.

  47. 52

    Giuliano da Empolis „Die Stunde der Raubtiere. Macht und Gewalt der neuen Fürsten“

    Der italienische Politikberater Giuliano da Empoli ist bekannt geworden mit seinem jüngst verfilmten Roman "Der Magier im Kreml" über einen Spin Doctor Wladimir Putins. In seinem neuen Essay "Die Stunde der Raubtiere" (C. H. Beck) unternimmt er eine Reise zu anderen Schaltzentren der autokratischen Macht und zu weiteren modernen Fürsten, die er im Weißen Haus genauso verortet wie im Silicon Valley. Eine Kritik / "Onigiri" (Carl Hanser Verlag): Das Roman-Debüt der Münchner Autorin Yuko Kuhn ist eine deutsch-japanische Familiengeschichte / "Ist es Liebe" (Rowohlt Berlin) - Die Schauspielerin Valery Tscheplanowa hat einen neuen Roman geschrieben. Eine Rezension / "Warum es so gekommen ist" (C.H. Beck): Der 86-jährige Historiker Heinrich August Winkler legt seine Erinnerungen vor. Eine Kritik / Édouard Louis schreibt seine Autofiktion fort mit der Geschichte seines verstorbenen Bruders: "Der Absturz" (Aufbau) / Das literarische Rätsel

  48. 51

    Helmut Lethen im Gespräch über „Stoische Gangarten“

    Der Kulturwissenschaftler Helmut Lethen kann wie kaum ein anderer demonstrieren, was für eine großartige "Elektrisiermaschine" gerade die Literatur sein kann. Er zeigt, wie das geht: einen Text - und sei's einen sehr alten - "unter den Strom aktueller Fragen zu setzen". Das macht er angesichts der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten in seinem neuen Buch. Ein Gespräch mit dem 86-jährigen über "Stoische Gangarten. Versuche der Lebensführung" (Rowohlt Berlin) / "Was wir wissen können" (Diogenes): Ian McEwan entspinnt eine düstere Zukunftsvision in seinem neuen Roman. Eine Rezension / Der Würzburger Germanist Stephan Kraft im Gespräch über den von ihm mitherausgegebenen Briefwechsel Gottfried Benns mit seiner Tochter Nele 1930-1956 (Klett-Cotta/Wallstein) / "Die Heilung von Luzon" (Carl Hanser Verlag): Karl-Heinz Ott siedelt seinen neuen Roman auf den Philippinen an. Eine Kritik / Das literarische Rätsel

  49. 50

    Die Kunst, die eigene Kunstfertigkeit zu verbergen – Abdulrazak Gurnahs Roman „Diebstahl“

    Lesen als Spuren-Zusammenführen, so sieht der in Sansibar geborene und mit vielen Kulturen vertraute Literaturnobelpreisträger Abdulrazak Gurnah das. Dabei geht es um mehr als das Lösen von Kriminalfällen. Eine Besprechung von Gurnahs neuem Roman "Diebstahl" hier im Büchermagazin (Penguin). Außerdem Ost- und Westfrauen in einer literarischen Anthologie, die von Franziska Hauser (Ost) und Maren Wurster (West) herausgegeben wird (FVA), "Lázár" von Nelio Biedermann (Rowohlt) und "Buch der Gesichter" von Marco Dini´c (Zsolnay), beides große osteuropäische Familiengeschichten von interessanten jungen Autoren. Und die preisgekrönte Österreicherin Raphaela Edelbauer schreibt per Roman über die "Die echtere Wirklichkeit" (Klett Cotta).

  50. 49

    Nominiert für den deutschen Buchpreis: Nava Ebrahimi

    Von Auf- und Umbrüchen erzählt Katerina Poladjan in ihrem neuen Roman "Goldstrand". Heike Behrend erforscht die Geschichte des Propheten Gustaf Nagel vom Arendsee und legt damit auch eine politische Geschichte seiner Zeit vor. Nava Ebrahimi zeigt in ihrem Roman "Und Federn überall", wie feinsinnig man über einen Schlachthof schreiben kann. Leif Randt legt mit "Let's talk about Feelings" einen weiteren coolen Roman der Gefühle vor. Und: Endlich wieder ein Roman vom großen bulgarischen Erzähler Dimitré Dinev, "Zeit der Mutigen".

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