PODCAST · news
Das Infomagazin aus Polen
by Polskie Radio S.A.
Der Auslandsdienst des Polnischen Rundfunks - ist ein Bestandteil der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt. Der Auslandsdienst bietet objektive Informationen über Polen und den polnischen Standpunkt zum Geschehen in diesem Teil Europas sowie in der Welt. Die Sendungen vermitteln ein Bild der polnischen Nation, ihrer Errungenschaften in Wissenschaft und Kultur.
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Welche Rolle spielt die deutsch-polnische Erinnerungskultur heute? Chopin in Warschau.
Die vergangenen Tage und Wochen standen ganz im Zeichen des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags. Am 17. Juni 1991 unterzeichneten die damaligen Außenminister Krzysztof Skubiszewski und Hans-Dietrich Genscher in Bonn den Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit. Welche Rolle die deutsch-polnische Erinnerungskultur heute spielt und wie sie die Beziehungen zwischen beiden Ländern beeinflusst, darüber sprechen wir in unserer heutigen Sendung. Außerdem besuchen wir den Alten Powązki-Friedhof in Warschau. Dort gehen wir gemeinsam mit Dr. Aleksander Laskowski der Frage nach, welche Rolle Chopins Eltern und seine Schwestern in seinem Leben spielten. Und schließlich laden wir Sie zum Polonia-Tag nach Berlin ein. Das große Fest der polnischen Gemeinschaft findet morgen in der deutschen Hauptstadt statt.
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Streit zwischen Warschau und Kiew. Ein Erfolg für Putin. Interview mit Cornelius Ochmann.
Seit Beginn des russischen Angriffskrieges trifft sich die internationale Gemeinschaft jedes Jahr zur Ukraine-Wiederaufbaukonferenz. In diesem Jahr ist Polen Gastgeber. In der Hafenstadt Gdańsk beraten Vertreter aus mehr als 50 Ländern über den Wiederaufbau des Landes, milliardenschwere Hilfen und neue Investitionen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bleibt der Konferenz jedoch fern. Die Wiecderaufbaukonferzn und der jüngste Streit zwischen Warschau und Kiew ist DAS Thema heute.
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Warum braucht Europa gerade jetzt neue Visionen und mehr Mut zur Zusammenarbeit?
Morgen beginnt in Gdańsk die Ukraine-Wiederaufbaukonferenz. Die meisten europäischen Spitzenpolitiker haben ihre Teilnahme bestätigt. Doch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seinen Besuch abgesagt. Hintergrund sind die jüngsten politischen Spannungen zwischen Polen und seinem östlichen Nachbarn. Außerdem sprechen wir heute mit dem Historiker Basil Kerski. Warum braucht Europa gerade jetzt neue Visionen und mehr Mut zur Zusammenarbeit?
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Polnisch-ukrainische Spannungen UND Kultur als Brücke zwischen Polen und Deutschland
Wir blicken anlässlich des 35. Jahrestags des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags auf die Entwicklung der Beziehungen zwischen beiden Ländern im Kulturbereich zurück. Wir sprechen mit der ehemaligen Generalkonsulin in Köln und München, Elżbieta Sobótka. Sie erinnert sich u.a. an eine Kampagne in Deutschland, die Polen kurz vor dem EU-Beitritt dem deutschen Publikum näherbringen sollte. Außerdem hören Sie einen Archivbeitrag über die Tradition des Wroclawer Trompetenspiels.
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Polnisch-ukrainische Spannungen UND Erinnerungsstücke aus deutschen Konzentrationslagern
Die aktuellen Spannungen zwischen Warschau und Kiew, die Zukunft der amerikanischen Militärpräsenz in Polen sowie die Frage nach Polens Rolle in Mittel- und Osteuropa – das sind die Themen im heutigen Infoteil. Außerdem im Magazin: Persönliche Gegenstände von Opfern deutscher Konzentrationslager werden immer wieder auf Auktionen angeboten. Wie solche Objekte geschützt und für die Öffentlichkeit bewahrt werden können, darüber sprechen wir mit dem Generaldirektor der Stiftung Auschwitz-Birkenau.
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35 Jahre deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag UND das Chopin-Denkmal in Warschau
35 Jahre deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag – das ist ein guter Anlass, auf die Entwicklung der Beziehungen zwischen beiden Ländern zurückzublicken. Wie steht es heute um die deutsch-polnischen Beziehungen? Welche Erwartungen gibt es an die Zusammenarbeit mit der neuen Bundesregierung in Berlin? Und welche Herausforderungen bleiben auch 35 Jahre nach der Unterzeichnung des Vertrags bestehen? Darüber sprechen wir mit Jan Tombiński, dem Geschäftsträger der Republik Polen in Deutschland. Außerdem hören Sie die achte Folge unserer Sendereihe „Chopin in Warschau“. Diesmal besuchen wir das Chopin-Denkmal im Łazienki-Park. Seine Geschichte erzählt nicht nur von Musik. Sie erzählt auch von Krieg, Zerstörung, nationalem Stolz und Erinnerung.
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35 Jahre Nachbarschaft: Ein erscheinungsloses Jubiläum
Zum 35. Jahrestag des deutsch-polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit werden die Beziehungen zwischen beiden Ländern weiterhin von offenen Streitpunkten begleitet. Was haben Deutschland und Polen in den vergangenen 35 Jahren gemeinsam erreicht? Und in welchen Bereichen besteht weiterhin Nachholbedarf? Die Verteidigungsminister beider Länder, Władysław Kosiniak-Kamysz und Boris Pistorius, haben am Mittwoch in Warschau ein neues Abkommen zur Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich unterzeichnet. Berlin hatte ursprünglich weitergehende Vorstellungen, während Warschau in einigen Punkten auf Distanz blieb. Worauf ist diese Zurückhaltung zurückzuführen? Darüber und über weitere Themen sprechen wir mit Małgorzata Kopka-Piątek vom Institut für Öffentliche Angelegenheiten in Warschau.
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Polen wirbt um US-Basen, Deutsch-Polnischer Jugendpreis, Chopindenkmal in Warschau
Nach erneuten Drohnenangriffen auf Moskau warnt der ukrainische Präsident Selenskyj den Kreml mit drastischen Worten vor weiteren Angriffen. Bei der NATO in Brüssel wirbt Polen für dauerhafte amerikanische Stützpunkte – Washington reagiert positiv, entschieden ist aber noch nichts. Und der Skandal um ein Warschauer Krankenhaus und eine mutmaßliche VIP-Schiene für Politiker zieht weitere Kreise: Der gesamte Klinikvorstand muss gehen. Im Magazin nehmen wir Sie mit nach Berlin, wo der Deutsch-Polnische Jugendpreis verliehen wurde – und fragen, warum die Förderung des gemeinsamen Jugendwerks gesichert bleiben soll. Außerdem besuchen wir in unserer Chopin-Reihe das berühmte Denkmal im Warschauer Łazienki-Park: wie aus dem Komponisten ein nationales Symbol wurde, warum die deutschen Besatzer es 1940 sprengten und wie es nach dem Krieg wieder auferstand.
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Deutsch-Polnisches Forum in Berlin, Polen bekommt Raubkunst zurück UND: Sorge um Energie
In den letzten Tagen steht das deutsch-polnische Verhältnis besonders im Fokus. Der Grund liegt auf der Hand: Vor 35 Jahren wurde der Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen unterzeichnet. Gestern fand in Berlin ein Forum statt, an dem die Außenminister beider Länder teilnahmen. Bei dieser Gelegenheit wurden Polen auch Kunstwerke zurückgegeben, die während des Zweiten Weltkriegs geraubt worden waren. Die deutsch-polnische Zusammenarbeit umfasst selbstverständlich viele Bereiche. Einer davon ist die Energiepolitik, ein anderer die Kultur. Und hier eine interessante Tatsache: Die kulturelle Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern reicht deutlich weiter zurück als diese 35 Jahre.
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Stimmen und Einschätzungen zum 35. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags
Heute vor 35 Jahren wurde der Deutsch-Polnische Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit unterzeichnet. Dieses Jubiläum steht im Mittelpunkt unseres heutigen Magazins. Wir bringen Stimmen und Einschätzungen zum Jahrestag und erinnern daran, was genau dieses Abkommen regelte und warum es für die deutsch-polnischen Beziehungen bis heute von Bedeutung ist.
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Putin-Kritiker erschossen, Lehrer im Stress, Botschafter Tombiński über Kulturgüter
Russland überzieht die Ukraine erneut mit einem schweren Luftangriff – getroffen wird auch das Kiewer Höhlenkloster, ein Weltkulturerbe aus dem 11. Jahrhundert. Außenminister Radosław Sikorski spricht von der „ukrainischen Jasna Góra" und warnt vor russischer Propaganda. Warschau und Berlin unterzeichnen am 17. Juni ein neues Verteidigungsabkommen – doch innenpolitische Spannungen prägen die Form der Vereinbarung. In Biała Podlaska wird ein russischer Putin-Kritiker erschossen. Und: Polnische Lehrer leben in chronischem Stress. Mehr dazu im Infoteil. Im Magazin hören Sie den zweiten Teil unseres Gesprächs mit Jan Tombiński, dem geschäftsführenden Botschafter der Republik Polen in Deutschland. 35 Jahre nach dem Nachbarschaftsvertrag spricht er mit Arkadiusz Łuba über das neue Verteidigungsabkommen, über Zusammenarbeit bei Sicherheit und Energie – und über geraubte Kulturgüter, die nun nach Polen zurückkehren sollen.
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35 Jahre Nachbarschaftsvertrag. Wie steht es um die Beziehungen? Interview mit Botschafter
Am 17. Juni 1991 unterzeichneten Deutschland und Polen den Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit. Die Oder-Neiße-Grenze wurde anerkannt, beide Länder versprachen sich eine enge und friedliche Zusammenarbeit. Wie steht es heute um die deutsch-polnischen Beziehungen? Welche Erwartungen gibt es an den neuen Vertrag? Und welche Herausforderungen bleiben bestehen? Darüber sprechen wir heute mit Jan Tombiński, dem Geschäftsträger der Republik Polen in Deutschland.
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Radek Knapp zu Gast in Warschau und die 7. Folge unserer Sendereihe "Chopin in Warschau"
Heute sprechen wir über Literatur und Musik. Zunächst berichten wir über den Besuch des Schriftstellers Radek Knapp in Warschau. Anschließend setzen wir unsere Sendereihe „Chopin in Warschau“ fort und besuchen den Zamoyski-Palast, einen Ort, der mit einer der symbolträchtigsten Episoden der polnischen Kulturgeschichte verbunden ist.
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Polen lockt deutsche Auswanderer, Emotionen im Fußball, symbolträchtiger Chopin-Flügel
Die USA wollen ihre Streitkräfte für die NATO in Europa offenbar deutlich verkleinern; Polen hofft kurz vor der Washington-Reise von Präsident Nawrocki auf eine Ausnahme. Ein neues Buch über den ukrainischen Präsidenten Selenskyj sorgt unterdessen für Diskussionen – die Wochenzeitung „Do Rzeczy" nimmt zwei brisante Passagen unter die Lupe. Und Polen wird für deutsche Auswanderer immer attraktiver: Fast 5.000 Deutsche zogen im vergangenen Jahr ins Land. Im Magazin spüren wir mit Arkadiusz Łuba den Emotionen rund um die gestern gestartete 23. Fußball-Weltmeisterschaft nach – von der Liebe zu den eigenen Helden bis zur Rivalität mit dem Gegner. Und in der siebten Folge unserer Chopin-Reihe besuchen Kamila Lutostańska und Dr. Aleksander Laskowski den Warschauer Zamoyski-Palast, in dem ein zerstörter Flügel zum Symbol für das Schicksal Polens wurde.
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Bundestags-Debatte über Polen, Nawrocki in Washington und Erinnerung an Alfred Jesionowski
Polens Präsident Karol Nawrocki reist zu Donald Trumps Geburtstagsgala nach Washington; im Hintergrund geht es um US-Truppen und eine mögliche dauerhafte Basis in Polen. Im Bundestag wird derweil über das Verhältnis zu Polen debattiert – mehrere Redner fordern, Warschau als gleichwertigen Partner zu behandeln. Und in der Presseschau die Frage: Hat Polen im Streit mit der Ukraine zuerst geblinzelt? Im Magazin erinnern wir an Alfred Jesionowski – Literaturkritiker, Übersetzer und wichtiger Vermittler zwischen polnischer und deutscher Kultur seiner Zeit. Seine Kultursendungen bei Polskie Radio Katowice wurden weit über Schlesien hinaus gehört. Ermordet von den Deutschen, deren Kultur er liebte, starb er 1945 auf einem der „Todesmärsche" und geriet danach in Vergessenheit. Erst die Arbeit seiner Enkelin Olga Płaszczewska holt ihn heute zurück ans Licht. Ein Beitrag von Wojciech Osiński. Mehr dazu im Infomagazin.
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Tusk kritisiert E3-Format, Ruf nach ständiger US-Präsenz, 35 Jahre Weimarer Dreieck
Zum 35. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags wird es vorerst keinen neuen Grundlagenvertrag geben – stattdessen ein Abkommen über militärische Zusammenarbeit und die Rückgabe im Zweiten Weltkrieg geraubter Kulturgüter. Polen wirbt zugleich in Washington um eine dauerhafte Stationierung amerikanischer Soldaten und pocht auf Mitsprache bei den europäischen Gesprächen über die Zukunft der Ukraine. Und trotz des verpassten WM-Tickets spricht Ex-Nationaltorhüter Jan Tomaszewski von der talentiertesten polnischen Fußballergeneration seit Jahren. Im Magazin: eine neue Studie zum 35. Geburtstag des Weimarer Dreiecks – wie eng arbeiten Deutschland, Frankreich und Polen in der EU wirklich zusammen? Und zum Abschluss erinnern wir mit einer Archivaufnahme aus dem Jahr 1964 an Stefan Żeromskis Romanepos „Popioły", auf Deutsch „Zu Schutt und Asche". Mehr dazu im Infomagazin.
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Armenien nach der Wahl - Kommentare aus Polen und Tennis-Sensation Maja Chwalińska
Polens Präsident Karol Nawrocki will in Kürze über die Verleihung des Ordens des Weißen Adlers an Wolodymyr Selenskyj entscheiden. Auslöser der Kontroverse ist die Entscheidung des ukrainischen Präsidenten, einer ukrainischen Militäreinheit den Ehrennamen „Helden der UPA“ zu verleihen. „Armenien hat auf Kontinuität gesetzt“, schrieb Premierminister Donald Tusk auf der Plattform X. Die Zukunft der Region werde weitergeschrieben. Die Partei des armenischen Regierungschefs Nikol Paschinjan gewann die Parlamentswahl mit nahezu 50 Prozent der Stimmen. Das Wahlergebnis wird als Unterstützung für die Fortsetzung seines prowestlichen Kurses gewertet, zeigt zugleich aber auch die tiefe Polarisierung der armenischen Gesellschaft zwischen unterschiedlichen Vorstellungen über die Zukunft des Landes. Polnische Kommentare zu den Wahlen in Armenien bringen wir im heutigen Infomagazin. Und wir sprechen über einen bemerkenswerten Erfolg im polnischen Tennis - Maja Chwalińska.
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Polen, die Ukraine und die Last der Geschichte – UND: Radek Knapp über Warschau und Wien
Zwei Themen bestimmen derzeit die Schlagzeilen. Zum einen geht es um den diplomatischen Streit zwischen Polen und der Ukraine. Diskutiert wird darüber, dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj den Orden des Weißen Adlers abzuerkennen. Hintergrund ist seine Entscheidung, einer ukrainischen Spezialeinheit den Ehrennamen „Helden der UPA“ zu verleihen. In Polen wird die UPA mit den Massakern an rund 100.000 Polen während des Zweiten Weltkriegs in Verbindung gebracht. Zum anderen richtet sich der Blick nach Armenien. Nach ersten Hochrechnungen hat dort die prowestliche Regierungspartei von Ministerpräsident Nikol Paschinjan die Parlamentswahl klar gewonnen. Verliert Moskau damit einen weiteren Verbündeten? UND: Der Schriftsteller Radek Knapp wurde in Warschau geboren, wanderte aber 1974 mit seiner Mutter nach Wien aus, wo er dann später auch Philosophie studierte. Mit "Franio" gelang ihm 1994 der Durchbruch. Ein Gespräch.
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Chopins Herz in Warschau und Polnische Spuren in Berlin
Heute bringen wir die sechste Folge unserer Sendereihe „Chopin in Warschau“. Diesmal besuchen wir die Heilig-Kreuz-Basilika, wo seit dem 19. Jahrhundert das Herz des Komponisten aufbewahrt wird. Warum sich Chopins Herz heute in Warschau befindet, erzählen wir Ihnen in wenigen Minuten. Doch zunächst blicken wir nach Berlin. Artur Rubinstein, Olga Tokarczuk, Witold Gombrowicz, Marian Brandys, Konstanty Ildefons Gałczyński und viele andere bedeutende polnische Künstler waren auf die eine oder andere Weise mit der deutschen Hauptstadt verbunden. Doch die polnischen Spuren in Berlin beschränken sich nicht nur auf Literatur und Kunst. Mehr dazu im Infomagazin.
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Die Themen der Woche aus Polen
Ein Video aus Southampton sorgt für Empörung. Es zeigt, wie Polizisten dem durch Messerstiche schwer verletzten polnischen Studenten Henry Nowak Handschellen anlegen. Profitiert die politische Rechte von dem Fall? In Polen hat zuletzt die Entscheidung von Präsident Wolodymyr Selenskyj Kritik ausgelöst, einer ukrainischen Militäreinheit den Ehrennamen „Helden der UPA“ zu verleihen. Die UPA wird in Polen für Massaker an der polnischen Zivilbevölkerung während des Zweiten Weltkriegs verantwortlich gemacht. Hat die polnische Seite überreagiert? Oder hätte Selenskyj mehr Sensibilität zeigen sollen? Ab dem kommenden Schuljahr sollen Handys an Grundschulen verboten werden. Ziel ist es, die Konzentration der Schülerinnen und Schüler zu verbessern und sie besser vor den Folgen exzessiver Smartphone-Nutzung zu schützen. Kann ein Verbot dieses Problem tatsächlich lösen? Unter anderem diese Themen kommentiert unser Gast - Patryk Szostak, Pressesprecher und Kommunikationsleiter am Pilecki-Institu
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Dirk Oschmann: Der Westen führt einen schematisierenden Diskurs über den Osten
Sein Buch hat die Emotionen der deutschen Leser hochkochen lassen. Seine Befürworter meinen, der Literaturforscher Prof. Dirk Oschmann habe das ausgesprochen, was viele seit langem gespürt hätten, es aber nicht in Worte fassen konnten oder wollten. Seine Kritiker behaupten, er sei schlicht ein undankbarer Nestbeschmutzer aus dem Osten. Das Buch "Der Osten, eine westdeutsche Erfindung" wurde zum Bestseller. Es scheut vor Vereinfachungen nicht, sagt dennoch viel über das deutsch-deutsche Verhältnis, aber auch über die Beziehungen zwischen dem westlichen und östlichen Teil Europas. Jakub Kukla hat sich mit dem Literaturwissenschaftler getroffen.
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Chopins Herz in Warschau und Stummfilmkino in Zielona Góra wartet auf neues Leben
In Polen ist heute Fronleichnam – ein freier Tag, den wir zum Anlass nehmen, die Tagespolitik ruhen zu lassen und uns ganz der Kultur zu widmen. Zunächst reisen wir nach Warschau, auf eine Spurensuche zum berühmtesten Sohn der Stadt: Fryderyk Chopin verließ seine Heimat als junger Mann und kehrte nie wieder zurück – und doch ruht ein Teil von ihm bis heute im Herzen der polnischen Hauptstadt. In der sechsten Folge unserer Chopin-Reihe besuchen wir die Heilig-Kreuz-Basilika, in der seit dem 19. Jahrhundert das Herz des Komponisten aufbewahrt wird – eine Geschichte über Krankheit, Abschied und Erinnerung. Anschließend reisen wir nach Zielona Góra, wo eines der ältesten Kinos Polens seit Jahren auf neues Leben wartet. Vor 105 Jahren als „Kammer-Lichtspiele" eröffnet, erlebte das Haus gefeierte Premieren – und hofft heute auf seine Wiederbelebung. Mehr dazu im Infomagazin.
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Helmpflicht für Kinder, Ukraine und Belarus, Wilhelm Pieck über Europa 1951
Wir werfen einen Blick auf die Beziehungen zwischen der Ukraine und der belarussischen Opposition. Wir gehen der Frage nach, warum Kiew seine bisherige Zurückhaltung aufgegeben hat und welche Folgen das für die Region haben könnte. Und schließlich werfen wir einen Blick in unser Archiv. Wir hören eine Aufnahme aus dem Jahr 1951 mit dem ersten DDR-Präsidenten Wilhelm Pieck. Heute gilt die europäische Integration vielen als Friedensprojekt. Zu Beginn des Kalten Krieges wurde sie im Ostblock jedoch ganz anders gesehen.
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Ein Jahr im Amt - Präsident Nawrocki verliert an Zustimmung UND: Demografischer Kollaps
Vor einem Jahr verlor Rafał Trzaskowski überraschend die Präsidentschaftswahl. Heute wird nicht nur darüber diskutiert, welche Fehler seinen Wahlkampf scheitern ließen, sondern auch darüber, wie die erste Bilanz von Präsident Karol Nawrocki ausfällt. Gleichzeitig belasten neue historische Kontroversen die Beziehungen zwischen Polen und der Ukraine: Die Benennung einer ukrainischen Militäreinheit nach der UPA sorgt in Polen für scharfe Kritik. Und schließlich geht es um eine Entwicklung, die das Land langfristig prägen könnte – die dramatische demografische Krise.
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Streit um Selenskyjs Orden, Polens Werben um US-Truppen und Byung-Chul Hans »Ohne Respekt«
Polen wirbt in Washington um eine dauerhafte und möglichst stärkere Präsenz amerikanischer Truppen an der Nato-Ostflanke. Beim Rüstungsprogramm SAFE meldet die Regierung in Warschau eine Rekordbilanz: Verträge im Wert von rund 120 Milliarden Złoty für die heimische Rüstungsindustrie. Für Spannungen sorgt unterdessen das Verhältnis zu Kiew: Im Streit um die Ehrung der UPA durch Präsident Wolodymyr Selenskyj wird in Polen über die Aberkennung des Ordens des Weißen Adlers diskutiert. Außenminister Radosław Sikorski berät derweil in Barcelona über die Ukraine, den Nahen Osten und die transatlantische Zusammenarbeit. Im Magazin geht es um ein leiseres, aber grundlegendes Thema: Der koreanisch-deutsche Philosoph Byung-Chul Han diagnostiziert in seinem neuen Essay »Ohne Respekt« den Verfall einer zentralen sozialen Tugend. Über das Buch, das nun auch auf Polnisch vorliegt, spricht der Übersetzer und Germanist Rafał Pokrywka. Mehr dazu im Infomagazin.
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Ihre Radiogeschichten UND „Chopin in Warschau“: Abschied von der Heimat
Das heutige Magazin beginnen wir mit unserer Hörerpostsendung. Diesmal geht es um Ihre persönlichen Geschichten und Erinnerungen rund ums Radio. Anschließend bringen wir die fünfte Folge unserer Sendereihe „Chopin in Warschau“. Im Mittelpunkt stehen Abschied, Heimweh und die Frage, was Chopin aus seiner Heimat mit in die Welt nahm.
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Die USA planen eine Reduzierung ihrer militärischen Präsenz in Europa. Was nun?
Polen hat die Benennung einer ukrainischen Militäreinheit nach den „Helden der UPA“ scharf kritisiert. Inwieweit könnte diese Geste von Präsident Selenskyj die polnisch-ukrainischen Beziehungen belasten? Innerhalb der Europäischen Union wachsen die Differenzen über einen schnellen EU-Beitritt der Ukraine. Wie sollte sich Polen in dieser Frage positionieren? Die USA planen laut Medienberichten eine schrittweise Reduzierung ihrer militärischen Präsenz in Europa. Ist dies ein weiterer Anstoß für Europa, in Sicherheitsfragen eigenständiger zu werden? Diese und weitere Themen kommentiert Dr. Marzenna Guz-Vetter, Politikwissenschaftlerin, Expertin bei Visegrad Insight und Team Europe Direct sowie ehemalige Leiterin der Vertretung der Europäischen Kommission in Warschau.
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Drohne an der NATO-Ostflanke, Milliarden für Polens Verteidigung, Chopins Abschied
Russland bleibt gefährlich: Eine russische Drohne ist in ein Wohnhaus im rumänischen Galați eingeschlagen und hat die NATO-Ostflanke in Alarm versetzt. Polen sichert sich unterdessen kurz vor Ablauf einer wichtigen EU-Frist weitere Milliarden für seine Verteidigung — über das Programm SAFE werden Dutzende Rüstungsverträge gebunden. Und in Russland verschwindet Wladimir Putin zunehmend aus der eigenen Propaganda und der Öffentlichkeit. Außerdem: Ex-Außenminister Jacek Czaputowicz fragt, ob Polen seine Sicherheit schlicht kaufen kann. Und im Magazin führt uns die fünfte Folge unserer Chopin-Reihe in den Warschauer Czapski-Palast: Hier verbringt der junge Fryderyk Chopin seine letzten Jahre in der Stadt, bevor er 1830 nach Paris aufbricht. Kamila Lutostańska spricht mit Aleksander Laskowski vom Fryderyk-Chopin-Institut über Abschied, Heimweh und Chopins erste Monate in der französischen Hauptstadt.
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Polen und UK rmit Sicherheitsvertrag UND: Briefkasten mit Ihren Erinnerungen
Polen und Großbritannien rücken sicherheitspolitisch enger zusammen: Gestern haben Premierminister Donald Tusk und sein britischer Amtskollege Keir Starmer ein neues Verteidigungsabkommen unterzeichnet. Die gegenseitigen Sicherheitsgarantien sind eines unserer Themen. Außerdem stöbern wir in Ihren Briefen und E-Mails. In der heutigen Hörerpostsendung geht es um Erinnerungen – an Stimmen, Sendungen und Melodien, die viele unserer Hörerinnen und Hörer seit Jahrzehnten begleiten.
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Kreml und Baltikum UND Adolf Rudnicki und Thomas Mann im Archiv
Außenminister Radosław Sikorski hat russische Drohungen gegen Ziele in Kiew scharf verurteilt. „Wir akzeptieren keinen solchen Druck und keine derartige Einschüchterung“, sagte Sikorski. Mehr dazu in den Nachrichten. Russland verschärft unterdessen den Ton gegenüber den baltischen Staaten und macht Estland, Lettland und Litauen inzwischen offen mitverantwortlich für ukrainische Drohnenangriffe auf russisches Gebiet. Welche Strategie verfolgt der Kreml mit dieser neuen Propagandaoffensive? Darüber sprechen wir heute mit Krista-Marija Läbe, Vorstandsmitglied der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft. Und wir werfen einen Blick in unser Archiv: In einer Sendung aus dem Jahr 1956 wird der polnische Schriftsteller Adolf Rudnicki als „Schriftsteller des nationalen Gewissens“ bezeichnet und mit Thomas Mann verglichen.
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Polens Antwort auf Moskaus Drohungen, Lehren aus dem Ukraine-Krieg, Kampf um Erinnerung
Polen weist die jüngsten russischen Drohungen gegen Kiew entschieden zurück. Warschau rechnet zugleich mit einer stärkeren und womöglich dauerhaften Präsenz amerikanischer Soldaten im Land. Und in Krakau hat ein Referendum den Stadtpräsidenten aus dem Amt gekippt – ein Beben mit möglichen Folgen weit über die Stadtgrenzen hinaus. Im Magazin sprechen wir zunächst mit Christa-Marija Läbe von der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft: Ukrainische Soldaten berichten, der Krieg sei längst auch ein Wettlauf um Material und Masse – und der Westen müsse daraus für seine eigene Verteidigung lernen. Anschließend stellt der Dokumentarist Piotr Kentnowski sein Projekt „Ostoja Pamięci" vor. Es spürt polnische Kriegsopfer auf, die in deutschen Wäldern und auf vergessenen Friedhöfen ruhen, und kämpft mit Archivarbeit und Dokumentation vor Ort gegen das Vergessen. Mehr dazu im Infomagazin.
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Nein zu "Polexit", Trump sagt NEIN zu Ukraine-Verhandlungen, Gespräch mit Magdalena Parys
Die Unterstützung für die EU bleibt in Polen hoch: Laut einer neuen Umfrage wollen mehr als sieben von zehn Polen in der Europäischen Union bleiben. Nur rund jeder Fünfte befürwortet einen sogenannten Polexit. Weniger erfreulich klingen dagegen die Nachrichten aus den USA: Offenbar erwägt die Regierung von Präsident Donald Trump, sich weitgehend aus den Verhandlungen über die Ukraine zurückzuziehen. Beobachter fragen sich deshalb zunehmend: Lässt Trump den ukrainischen Präsidenten Selenskyj am Ende im Stich? Dazu gleich mehr. Außerdem sprechen wir mit der Bestsellerautorin Magdalena Parys über ihre „Berliner Trilogie“.
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Steffen Möller ausgezeichnet UND Chopin in Warschau
Heute sprechen wir zunächst über einen Künstler, der seit Jahren mit Humor, Wärme und großer Sympathie Brücken zwischen Deutschland und Polen baut. Der Kabarettist und Autor Steffen Möller ist mit dem diesjährigen Viadrina-Preis ausgezeichnet worden. Die Europa-Universität Viadrina würdigt damit Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise für die deutsch-polnische Verständigung engagieren. Außerdem setzen wir unsere Chopin-Reihe fort und besuchen zwei Orte in Warschau, die das Leben des jungen Komponisten geprägt haben: die Visitantinnen-Kirche, wo Fryderyk Chopin regelmäßig musizierte, und den heutigen Präsidentenpalast – den Ort seines ersten öffentlichen Auftritts als Achtjähriger. Begleitet werden die Reportagen von frühen Werken Chopins, komponiert im Alter von nur sieben Jahren.
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Infomagazin aus Polen: Artur Rubinstein, Olga Tokarczuk, Witold Gombrowicz und BERLIN
Artur Rubinstein, Olga Tokarczuk, Witold Gombrowicz, Marian Brandys, Konstanty Ildefons Gałczyński und viele andere herausragende polnische Künstler waren auf die eine oder andere Weise mit der deutschen Hauptstadt verbunden. Doch die polnischen Spuren in Berlin beschränken sich nicht nur auf die Kunst. Mit den verschiedenen polnischen Aspekten der Berliner Geschichte beschäftigt sich seit Jahren die Journalistin, Schriftstellerin und Kulturmanagerin Dorota Danielewicz. Sie ist unter anderem Autorin des Buches Auf der Suche nach der Seele Berlins sowie Mitgestalterin des Audioguides „Berlinski Tour“.
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US-Truppen für Polen, Viadrina-Preis für Steffen Möller, erster Auftritt Chopins
Die USA wollen nun offenbar doch 5.000 zusätzliche Soldaten nach Polen schicken – viele Details bleiben allerdings offen. Und: Die EU-Kommission sieht Polen weiter an der Wachstumsspitze der Union, warnt aber zugleich vor dem höchsten Haushaltsdefizit aller Mitgliedstaaten. Mehr zu diesen Themen im Infoteil – mit den Nachrichten und der Presseschau, in der auch der Antrittsbesuch des neuen ungarischen Regierungschefs Péter Magyar in Polen kommentiert wird. Im Magazin würdigen wir den Kabarettisten Steffen Möller, der den 25. Viadrina-Preis für seine Verdienste um die deutsch-polnische Verständigung erhalten hat – Arkadiusz Łuba war bei der Verleihung in Frankfurt an der Oder dabei. Anschließend führt uns unsere Chopin-Reihe in den heutigen Präsidentenpalast am Krakowskie Przedmieście, wo der achtjährige Fryderyk Chopin zum ersten Mal öffentlich auftrat. Kamila Lutostańska nimmt Sie mit auf eine akustische Reise durch das alte Warschau.
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F-35 in Łask, Debatte über US-Truppen in Polen, UND Dorota Danielewicz über Berlin
Die ersten F-35-Kampfjets sollen in den kommenden Stunden auf dem Luftwaffenstützpunkt Łask eintreffen. Die offizielle Begrüßung der Maschinen ist für Mitte Juni geplant. Mehr dazu in den Nachrichten. Auch die Sicherheitspolitik und die Beziehungen zu den USA bleiben in Polen ein beherrschendes Thema. Nach der Aussetzung der Verlegung von 4.000 amerikanischen Soldaten nach Polen ringen Regierung und Opposition weiter um die politische Deutungshoheit. Ein General mahnt indes, Polen müsse aufhören, sich Illusionen über Amerika hinzugeben. Die Einzelheiten und Reaktionen aus den Medien hören Sie in unserer Presseschau. Außerdem sprechen wir heute mit der Schriftstellerin und Kulturmanagerin Dorota Danielewicz. Seit mehr als vierzig Jahren lebt sie in Berlin. Als 16-Jährige kam sie mit ihren Eltern nach Westberlin. Wie hat sie die Stadt damals erlebt? Und wie blickt sie heute auf die deutsche Hauptstadt?
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US-Truppen in Polen, ABW-Spionagefall, Himalaya-Glanzleistung und polnische Krimis in Wien
Nach Tagen voller widersprüchlicher Signale rund um die US-Truppen in Polen versichert das Pentagon: Es handelt sich nur um eine Verzögerung, von einem Abzug könne keine Rede sein. Zwei polnische Vize-Minister reisen kurzfristig nach Washington, um Antworten zu verlangen. Der polnische Geheimdienst ABW nimmt drei mutmaßliche Spione Russlands fest. Und Osteuropa gewinnt als Reiseziel weiter an Beliebtheit – mit kräftigen Zuwächsen für Gdańsk und Krakau. Im Magazin nehmen wir Sie mit nach Wien: Der kleine Verlag Polente bringt seit Ende 2024 polnische Spannungsliteratur ins Deutsche – von Zygmunt Miłoszewski bis Magdalena Parys. Verleger Markus Schnabel erklärt, warum Streamingdienste gezielt nach Stoffen aus Polen suchen und was den polnischen Krimi so besonders macht. Außerdem in unserer Archivreihe: ein Gespräch aus dem Jahr 1988 mit dem CDU-Politiker Volker Rühe über die Normalisierung der deutsch-polnischen Beziehungen – im Jahr des 35. Jubiläums des Nachbarschaftsvertrags.
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Wie verlässlich ist Amerika noch als Verbündeter? Wer trägt die politische Verantwortung?
Die Entscheidung des Pentagon, die Rotation amerikanischer Truppen nach Polen auszusetzen, dominiert die polnischen Medien. Wie verlässlich ist Amerika noch als Verbündeter? Wer trägt die politische Verantwortung in Warschau? Ist der Ball noch im Spiel? Und welche Optionen hat Warschau jetzt? Außerdem besucht der neue ungarische Premierminister Peter Magyar Polen. Es ist Magyars erste Auslansreise – kein Wunder, dass Experten von einer „neuen Ära“ sprechen.
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Infomagazin aus Polen: Nach 35 Jahren deutsch polnischer Nachbarschaftsvertrag
Nach 35 Jahren seit der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags und angesichts der zunehmend instabilen geopolitischen Lage wäre es an der Zeit, das Verhältnis zwischen Warschau und Berlin neu zu denken. Welche Bedeutung hatte die Unterzeichnung des Nachbarschaftsvertrags im Jahr 1991 in Bonn für die politischen Beziehungen zwischen beiden Ländern? Wie haben sich beide Staaten und Gesellschaften seitdem entwickelt, und inwieweit hat diese Entwicklung die bilateralen Beziehungen beeinflusst? Wie wichtig sind effektive Kontakte zwischen Warschau und Berlin für die Europäische Union in Zeiten globaler Spannungen? Unter anderem darüber sprechen wir in der heutigen Sendung. Unser Gast ist Prof. Waldemar Czachur, Germanist an der Universität Warschau und stellvertretender Direktor der Staatlichen Hochschule für Öffentliche Verwaltung (KSAP).
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35 Jahre Deutsch-Polnischer Nachbarschaftsvertrag: Die bilateralen Kontakte neu denken
Nach 35 Jahren seit der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags und angesichts der zunehmend instabilen geopolitischen Lage wäre es an der Zeit, das Verhältnis zwischen Warschau und Berlin neu zu denken. Welche Bedeutung hatte die Unterzeichnung des Nachbarschaftsvertrags im Jahr 1991 in Bonn für die politischen Beziehungen zwischen beiden Ländern? Wie haben sich beide Staaten und Gesellschaften seitdem entwickelt, und inwieweit hat diese Entwicklung die bilateralen Beziehungen beeinflusst? Wie wichtig sind effektive Kontakte zwischen Warschau und Berlin für die Europäische Union in Zeiten globaler Spannungen? Unter anderem darüber sprechen wir in der heutigen Sendung. Unser Gast ist Prof. Waldemar Czachur, Germanist an der Universität Warschau und stellvertretender Direktor der Staatlichen Hochschule für Öffentliche Verwaltung (KSAP).
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Trump zu Besuch in Peking UND: Deutschland und Polen nach 35 Jahren noch fremd
1991 unterschrieben Deutschland und Polen den Nachbarschaftsvertrag. Die Oder-Neiße ist die anerkantn worden. Die beiden Länder versprachen sich eine friedliche und enge Zusammenarbeit. Heute wirkt das Verhältnis zwiespältig. Warum Deutschland und Polen nach 35 Jahren noch immer Nachbarn mit Hindernissen sind ist eines unserer Themen. Außerdem bringen wir die dritte Folge unserer neuen Sendereihe über den jungen Frederic Chopin.
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Infomagazin aus Polen: Im Gespräch mit Prof. Philip Manow
Was bedeutet im Grunde genommen liberale Demokratie? Worin unterscheidet sie sich von einer Demokratie ohne Adjektiv? Und steckt das demokratische System in einer Krise? Diese und weitere Fragen beantwortet der Politikwissenschaftler Philip Manow.
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B9-Gipfel, Jugend verlernt Ironie, Polens Mercosur-Differenzen mit Berlin
Die NATO-Ostflanke berät heute im B9-Format mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj, NATO-Generalsekretär Rutte und nordischen Partnern über Sicherheit und weitere Unterstützung für die Ukraine. Die EU stoppt ab September bestimmte Fleischimporte aus Brasilien. Und: Verlernen junge Leser den Sinn für Ironie? Im Magazinteil sprechen wir mit dem in Polen tätigen Unternehmensberater Leo Mausbach über das Mercosur-Abkommen: Polen will den Deal vor dem höchsten EU-Gericht anfechten, Berlin sieht darin dagegen vor allem eine Chance für die eigene exportorientierte Industrie. Woraus resultiert diese unterschiedliche Bewertung beiderseits der Oder? Und im Rahmen unserer Archiv-Reihe zeichnen wir den Lebensweg des letzten Anführers des Januaraufstands von 1863 nach: Romuald Traugutt. Ein Archivbeitrag aus dem Jahr 1963, entstanden zum 100. Jahrestag des Aufstands.
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Ex-Justizminister weiterhin auf der Flucht, 15 Jahre Arbeitnehmerfreizügigkeit
Die Flucht des ehemaligen Justizministers Zbigniew Ziobro in die USA beherrscht weiterhin die Schlagzeilen. Wie ist Ziobro überhaupt aus dem Schengen-Raum verschwunden? Wer profitiert politisch von seiner Flucht – und wer wird beschädigt? UND: Vor 15 Jahren öffnete Deutschland seine Grenzen für die Arbeitnehmerfreizügigkeit. Wir ziehen eine Bilanz.
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Infomagazin aus Polen: Ein Jahr Polen-Denkmal. Welche Visionen setzen sich durch?
Seit genau einem Jahr liegt vor dem Bundestag ein Findling, der an die polnischen Opfer des Dritten Reiches erinnert. Doch der Stein soll nur ein Anfang sein: Er gilt als Platzhalter für ein dauerhaftes Denkmal. Wie geht es nun weiter und welche Visionen setzen sich durch? Darüber sprechen wir mit den Initiatoren des Denkmals, Leo Mausbach und Peter Oliver Loew.
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Wer war Chopin, bevor er zur Legende wurde? Neue Sendereihe aus Warschau
Polen und Deutschland feiern bald den 35. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags. Aus diesem Anlass werfen wir einen Blick auf die deutsch-polnischen Beziehungen aus verschiedenen Perspektiven. Darüber haben wir bereits mit dem deutschen Botschafter in Polen, Miguel Berger, gesprochen. Heute hören Sie ein Gespräch zum selben Thema mit einer polnischen Expertin. Warum ist sie nicht so optimistisch? Und danach? Danach senden wir zwei Folgen unserer neuen Reihe über Fryderyk Chopin und die Orte seines Lebens in Warschau. Wir beginnen im Sächsischer Garten – dort, wo der junge Chopin als Kind Zeit mit seiner Familie und Freunden verbringt. Danach besuchen wir den Kazimierzowski-Palast, den Sitz des Warschauer Lyzeums, in dem die Familie Chopin lebt und sein Vater unterrichtet. Wer war Chopin, bevor er zur Legende wurde?
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Europatag mit Grenzkontrollen. Ein Kommentar von Małgorzata Kopka-Piątek
Deutschland will die bestehenden Grenzkontrollen vorerst beibehalten. An den Grenzen zu allen neun Nachbarstaaten – auch zu Polen – ist daher weiterhin mit Verzögerungen zu rechnen. Europatag unter Grenzkontrollen? US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt angekündigt, die Zahl der in Deutschland stationierten US-Soldaten zu reduzieren. Könnte Polen diese Truppen aufnehmen? Polens Präsident Karol Nawrocki hat am Nationalfeiertag, dem 3. Mai, eine grundlegende Verfassungsreform gefordert. Wie realistisch sind seine Pläne? Die Ereignisse der vergangenen Tage kommentiert Małgorzata Kopka-Piątek vom Institut für Öffentliche Angelegenheiten in Warschau.
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Polen geht bei SAFE voran, "Ukraine gewinnt Krieg" und Chopin im Lyzeum
Polen unterzeichnet als erstes EU-Land den SAFE-Kreditvertrag. Die von Russland angekündigte Waffenruhe zum 9. Mai hält nach ukrainischen Angaben nicht, Selenskyj rät von einer Teilnahme an der Siegesparade in Moskau ab. Und: Warum sieht der Sicherheitsexperte Edward Lucas die Ukraine im Krieg gegen Russland weiterhin im Vorteil? Mehr zu diesen Themen heute im Infoteil. Außerdem in der zweiten Folge unserer Chopin-Reihe: Warschau, Anfang des 19. Jahrhunderts. Ein Land ohne Staat, eine Stadt unter russischer Herrschaft – und ein Genie, das hier aufwächst. Kamila Lutostańska nimmt uns mit in den Kazimierzowski-Palast, den damaligen Sitz des Warschauer Lyzeums. Hier unterrichtet Chopins Vater Mikołaj, hier wohnt die Familie, hier knüpft Fryderyk Freundschaften, die ein Leben lang halten werden.
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Tusk im Vatikan, SAFE-Kredit in der Kritik, Dr. Guz-Vetter zu Verteidigung und Erinnerung
Polens Premier Donald Tusk ist heute erstmals zu Gast bei Papst Leo dem Vierzehnten — im Mittelpunkt stehen die Ukraine, der Nahe Osten und Afrika. Knapp 44 Milliarden Euro Kredit nimmt Polen für die Aufrüstung im Rahmen des EU-Programms SAFE auf — kauft die Regierung damit eine Katze im Sack, fragt das Online-Portal biznesalert. Und: Was die Flucht eines früheren russischen Vizeministers in die USA über die Stimmung in den russischen Eliten verrät. Im zweiten Teil unseres Gesprächs zum 35. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags spricht Dr. Marzenna Guz-Vetter von Visegrad Insight über das geplante Verteidigungsabkommen, wie die Kooperation im Sicherheitsbereich mit der ausbleibenden humanitären Geste zusammenhängt und darüber, was sie sich für das nächste runde Jubiläum des Nachbarschaftsvertrags wünschen würde.
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Polen plant stärkste Armee Europas, Dichter Stanisław Grochowiak und Aus dem Archiv -1954
Die Ukraine wirft Russland vor, die von Kiew ausgerufene Waffenruhe unmittelbar nach ihrem Inkrafttreten verletzt zu haben. Gleichzeitig kündigt Polen einen weiteren Ausbau seiner Streitkräfte an. Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz erklärte, Polen wolle bis 2030 über die stärkste Armee Europas verfügen. Mehr dazu in den Nachrichten. Außerdem berichten wir darüber, dass russische Dienste verstärkt auf Sabotageakte in Polen setzen, und wir schauen auf die Debatte über mögliche Änderungen der polnischen Verfassung. Die Einzelheiten dazu im Infoteil. Und außerdem: Das Jahr 2026 wurde zum Jahr des polnischen Dichters und Dramatikers Stanisław Grochowiak erklärt. Einer der prägenden Autoren der Nachkriegszeit steht heute im Mittelpunkt unseres Kulturbeitrags. Und aus unserem Archiv: Eine Aufnahme aus dem Jahr 1954 mit dem Schriftsteller und DDR-Diplomaten Franz Carl Weiskopf. Seine Eindrücke aus Polen spiegeln die Sprache und Sichtweise der frühen Nachkriegsjahre im Ostblock wi
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Der Auslandsdienst des Polnischen Rundfunks - ist ein Bestandteil der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt. Der Auslandsdienst bietet objektive Informationen über Polen und den polnischen Standpunkt zum Geschehen in diesem Teil Europas sowie in der Welt. Die Sendungen vermitteln ein Bild der polnischen Nation, ihrer Errungenschaften in Wissenschaft und Kultur.
HOSTED BY
Polskie Radio S.A.
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